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DE2441284C2 - Verfahren zur Herstellung von Pregnansäure-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pregnansäure-Derivaten

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Publication number
DE2441284C2
DE2441284C2 DE19742441284 DE2441284A DE2441284C2 DE 2441284 C2 DE2441284 C2 DE 2441284C2 DE 19742441284 DE19742441284 DE 19742441284 DE 2441284 A DE2441284 A DE 2441284A DE 2441284 C2 DE2441284 C2 DE 2441284C2
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DE
Germany
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dioxo
pregnadiene
acid
dihydroxy
methyl
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DE19742441284
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DE2441284A1 (de
Inventor
Henry Dr. Laurent
Rudolf Prof. Dr. 1000 Berlin Wiechert
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Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
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Publication date
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • C07J7/008Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms substituted in position 21
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
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    • C07J7/0095Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms substituted in position 21 carbon in position 21 is part of carboxylic group

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Description

X ein WasserstofFatom, ein Fluoratom oder eine Methylgruppe,
Y ein Wasserstoffatom, ein Fluoratom oder ein Chloratom,
V eine Methylengruppe, eine Äthylidengruppe oder eine Vinylidengruppe und
R einen aliphatischen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen darstellen,
wobei man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
HO
(Π)
50
worin X, Y, und V die gleiche Bedeutung wie in
Foirtiel I besitzen, oder die Hydrate oder Hemiacetale, in einem cyanidionenhaltigen, auf einen pH-Wert von 4 bis 7 gepufferten aliphatischen Aikohol oxidiert, gemäß Patent 23 65 102, dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich zum aliphatischen Alkohol ein dipolares aprotisches Lösungsmittel und als Oxidationsmittel aktives Mangan! I V)>oxyd einsetzt.
In der DE-PS 23 65 102 wird ein Verfahren zur Herstellung von Pregnansäure-Derivaten der allgemeinen Formel I
HO
10
beschrieben, worin die Bindung
dung oder eine Doppelbindung,
.... eine Einfachbin-
X ein Wasserstoffatom, ein Fluoratom -der eine Methylgruppe,
Y ein Wasserstoffatom, ein Fluoratom oder ein Chloratom,
V eine Methylengruppe, eine Äthylidengruppe oder eine Vinylidengruppe und
R einen aliphatischen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen darstellen,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
™ CHO
HO
40
OH
65
worin X, Y und V die gleiche Bedeutung wie in
Formel I besitzen, oder die Hydrate oder Hemiacetale, in einem cyanidionenhaltigen, auf einen pH-Wert von 4 bis 7 gepufferten aliphatischen Alkohol mit Luftsauerstoff oxydiert, und gewünschtenfalls die Ester der allgemeinen Formel I in Gegenwart basischer Katalysatoren mit dem letztlich gewünschten Alkohol umsetzt, oder daß man sie verseift und ^wünschtenfalls erneut verestert.
E., wurde nun gefunden, daß man die bei diesem Verfahren erzielten Ausbeuten überraschenderweise signifikant verbessern kann, wenn man die Oxydation der Aldehyde unter den oben genannten Bedingungen in Gegenwart dipolarer aprotischer Lösungsmittel durchführt und anstelle von Luftsauerstoff aktives Mangan(IV)-oxyd als Oxydationsmittel einsetzt.
Darüber hinaus erzielt man zusätzlich noch eine wesentliche Verkürzung der Reaktionszeit.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung das im Patentanspruch gekennzeichnete Verfahren.
Als Gruppen R seien beispielsweise genannt:
die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Allyl-, Isopropyl-, Propinyl-, Butyl-, sek.-Butyl-, tert.-Butyl-, Butyl-(2)-, Pentyl-, Isopentyl-, tert.-Pentyl-, 2-Methylbutyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Decyl- und Dodecylgruppe.
Für das erfindungsgemäße Verfahren verwendet man aktives Mangan(IV)-oxyd, wie es für Oxydationsreaktionen üblicherweise verwendet wird (L. F. Fieser und M. Fieser, Reagents for Organic Synthesis; John Wiley and Sons, Inc. New York, London, Sydney 1967, Seite 637 H).
Für das erfindungsgemäße Verfahren kann man als Alkohole vorzugsweise primäre oder sekundäre aliphatische Alkohole mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel Methanol, Äthanol, Propanol, Hexanol, Isopropylalkohol, Butanol, Butan-2-ol, Pentanol, oder Oktanol verwenden.
Diese Reaktion wird unter Verwendung von Cyanidionen als Katalysator durchgeführt. Als Cyanidionen liefernde Reagenzien werden vorzugsweise Alkalicyanide, wie Natrium- oder Kaliumcyanid, verwendet. Vorzugsweise verwendet man 0,01 Mol bis 10 Mol und insbesondere 0,1 bis 1,0 Mol Cyanid pro Mo! Verbindung II. Verwendet man als Cyanidionen liefernde Reagenzien Alkalicyanide, so wird die Reaktion in der Weise durchgeführt, daß man der Rcckiionsmischur.g zusätzlich noch die zur Abpufferung des Alkalicyanide benötigte Menge Mineralsäuren (wie zum Beispiel: Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Chlorwasserstoff), Sulfonsäure (wie p-ToluolsuIfonsäure) oder Carbonsäure (wie Ameisensäure oder Essigsäure) zusetzt.
Erfindungsgemäß wird das Verfahren in Gegenwart dipolarer aprotischer Lösungsmittel durchgeführt. Geeignete dipolare aprotische Lösungsmittel sind beispielsweise: Dimethylformamid, N-Methylacetamid, Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon, Dimethylsulfoxyd, Sulfolan, Dimethylsulfon. Hexamethylphosphorsäuretriamid oder n-Alkylcyanioe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkyirest, wie zum Beispiel Acetonitril.
Die Reaktion wird zweckmäßigerweise so durchgeführt, daß man als Lösungsmittel pro g Verbindung II 2 ml bis 200 ml eines Gemisches verwendet, welches aus 5% bis 50% niederem Alkohol und 50% bis 95% dipolarem aprotischen Lösungsmittel besteht.
Das Verfahren wird zweckmäßigerweise bei einer Reaktionstemperatur zwischen -200C und + 1000C und vorzugsweise bei einer Reaktionstemperatur zwischen 00C und +500C durchgeführt. Die Reaktionszeit ist abhängig von der Reaktionstemperatur und der Wahl der Reaktionspartner; sie beträgt durchschnittlich 1 bis 30 Minuten.
Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel II können in an sich bekannter Weise hergestellt werden, beispielsweise, indem man die entsprechenden 21-Hydroxysteroide 20-120 Minuten lang mit Kupfer(II)-acetat und Luftsauerstoff in einem niederen primären Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bei Raumtemperatur umsetzt. Bei dieser Umsetzung entstehen Gemische der freien Aldehyde und deren Hemiacetale, die ohne weitere Reinigung als Ausgangssubstanzen für das erfindungsgemäße Verfahren verwendet werden können.
Im Anschluß an das erfindungsgemäße Verfahren können wie bereits in der DE-PS 23 65 102 beschrieben wurde, in an sich bekannter Weise gewünschtenfalls die Ester der allgemeinen Formel I in Gegenwart basischer Katalysatoren mit dem letztlich gewünschten Alkohol umgesetzt oder verseift und gewünschtenfalls erneut verestert werden.
In der DE-PS 23 65 102 ist bereits beschrieben, daß die Pregnansäure-Derivate der allgemeinen Formel I pharmakologisch wirksame Substanzen sind, die sich bei topischer Anwendung durch eine ausgeprägte antiinflammatorische Wirksamkeit auszeichnen und die systemisch unwirksam sind.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Beispiel 1
a) 4,0 g 11.0,17 <r,21-Trihydroxy-6 ff-methyl-l,4-pregnadien-3,20-dion werden in 300 ml/Methanol gelöst, mit 1,5 g Kupfer(II)-acetat versetzt und zwei Stunden unter Durchleiten von Luft gerührt. Das Reaktionsgemisch wird mit Methylenchlorid versetzt, mit verdünnter Ammoniumchloridlösung und Wasser gewaschin, über Natriumsulfat getrocknet und bei 300C im Vakuum eingedampft. Man erhält 4,7 g 1 Ιβ,Π a-Oihydroxy-3,20-dioxo-6 Λ-methyl-1,4-pregnadien-21 -al als Rohprodukt
b) 1,0 g ll^na-Dihydroxy-S^O-dioxo-oa-methyll,4-pregnadien-21-al werden unter Stickstoff in 25 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst. Die Lösung versetzt man mit 8 ml absolutem Äthanol, 1,6 ml konzentrierter Essigsäure, 2 g aktivem Mangan(IV)oxid sowie 350 mg Kaliumcyanid. Es wird 4 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und anschließend vom Braunstein abfiltriert. Das Filtrat wird mit Chloroform verdünnt, mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird an Kieselgel Chromatographien. Mit 35-60% Essigester-Hexan erhält man, nach dem Umkristallisieren aus Äther/ Hexan,490mg 11.0,17a-Dihydroxy-3,20-dioxo-6ar-methyl-l,4-pregnadien-21-säure-äthylester. Schmelzpunkt 205,70C. la]hs = +89,1°(Chloroform). UV: t243 = 14400 (Methanol).
Beispiel 2
1,5 g 1 IjS, 17 σ- Dihydroxy -3,20- dioxo- 6 a- methyll,4-pregnadien-21-al werden unter Süßstoff in 10 ml wasserfreiem Methanol und 35 ml Dimethylformamid gelöst. Man versetzt mit 2,5 ml konzentrierter Essigsäure, 3 g aktivem Mangan(IV)-oxid und 530 mg Kaliumcyanid und rührt 4 Minuten bei Raumtemperatur. Man arbeitet auf und chromatographiert, wie im Beispiel Ib beschrieben. Ausbeute 415 mg \\ß,\7a- Dihydroxy-3,20-dioxo-6 a- methyl -!,4-pregnadien-21 -säure- methylester. Schmelzpunkt 152,4°C. [a]i' = +79,6° (Chloroform). UV: r243 = 14 400.
Beispiel 3
l,?g 1 lß,\Ta- Dihydroxy- 3,20 -dioxo -6 a- methyll,4-pregnadien-21-al werden in 25 ml Sulfolan mit 8 ml Propanol, 1,6 ml Essigsäure, 2 g Mangan(IV)-oxid und 350 mg Kaliumcyanid, in Analogie zu Beispiel 1 b, zur Reaktion gebracht. Ausbeute 225 mg Ilj9,17a-DihydroxyO^O-dioxo-off-methyl-M-pregnadien^l-säurepropylesters. Schmelzpunkt 200.00C. (aus Äther/ Hexan). [a\!6 = +87,0°(Chloroform). UV: r243 = 14 700 (Methanol).
Beispiel 4
1,0g llj?,17u'-Dihydroxy-3,20-dioxo-6e-methyll,4-pregnadien-21-al werden in 25 ml N-Methylpyrrolidon mit 8 ml Butanol, 1,6 ml Essigsäure, 2 g Mangan(IV)-oxid sowie 350 mg Kaliumcyanid, in Analogie zu Beispiel Ib, umgesetzt. Ausbeute 487 mg Ιϊβ,Π a-
Dihydroxy - 3,20 - dioxo -6 a- methyl -1,4 - pregnadien-21-säure-butylester. Schmelzpunkt 189,1°C (aus Äther/ Hexan), [a] % = +84,7° (Chloroform). UV: ε243 = 14 900 (Methanol).
Beispiel 5
a) Eine Lösung von 2,5 g lljS,17a,21-Trihydroxy-16-methylen-l,4-pregnadien-3,20-dion 150 ml Methanol versetzt tmui mit 1,07 g Kupfer(II)-acetat imd rührt 2,5 Stunden bei Raumtemperatur unter Durchleiten von Luft. Die Lösung wird anschließend mit Methylenchlorid verdünnt, mit Ammoniumchloridlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand besteht aus 2,3 g amorphem 1 Ij8,17 ar-Dihydroxy-3,20-dioxo-16-methylen-l,4-pregnadien-21-al.
b) Eine Lösung von 1,0 g des so erhaltenen Aldehyds in 25 ml Acetonitril und 8 ml Butanol wird mit 1,6 ml konzentrierter Essigsäure, 2 g aktivem Mangandioxid und 350 mg Kaliumcyanid versetzt und 5 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Das Mangandioxid wird durch Filtration entfernt, das Filirat mit Chloroform verdünnt und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wird mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum bei 500C eingedampft. Der Rückstand von 1,05 g wird an Kieselgel Chromatographien. Mit 45-50% Essigester/Hexan erhält man, nach dem Umkristallisieren aus Äther/Diisopropyläther, 284 mg
gnadien-21-säure-butyIester. Schmelzpunkt 178,7°C. [a]2o5 = +23,50C (Chloroform). UV: f242 = 15 400 (Methanol).
Beispiel 6
Unter den im Beispiel 5 b beschriebenen Bedingungen, jedoch in Gegenwart von Propanol anstelle von Butanol, erhält man aus 1,0 g ll^,17ff-Dihydroxy-3,20-dioxo-16-methylen-l,4-pregnadien-21-al 286 mg 1 Iß, 17 ff-DihydroxyO^O-dioxo-16-methylen-1,4-pregnadien-21-säure-propylester. Schmelzpunkt 166,4°C (aus Äther/Diisopropyläther). [ar] % = +25,2° (Chloroform). UV: ε243 = 15 400 (Methanol).
Beispiel 7
Eine Losung von 1,0 g lljff.na-Dihydroxy-^O-dioxo-16-methylen-l,4-pregnadien-21-al in 8 ml Äthanol und 25 ml Hexamethylphosphortnamid versetzt man mit 1,6 ml konzentrierter Essigsäure, 2 g Mangandioxid sowie 350 mg Kaliumcyanid und rührt 10 Minuten bei Raumtemperatur. Das Reaktionsprodukt wird, wie im Beispiel 5 b beschrieben, isoliert, chromatographiert und aus Aceton/Hexan umkristallisiert. Man erhält 400 mg 1 \ß,\l ff-Dihydroxy-3^0-dioxo-16-methylen-1,4 - pregnadien - 21 - säure - äthylester. Schmelzpunkt 156,7°C. [a] 2J = +24,5°(Chloroform). UV: c243 = 15 400.
Beispiel 8
Eine Lösung von 1,7 g llj8,17e-Dihydroxy-3,20-dioxo-16-methylen-l,4-pregnadien-21-ai in 12 ml Methanol und 35 ml Dimethylsulfoxid versetzt man mit 2,4 ml Essigsäure, 4,5 g Mangan(IV)-oxid sowie 530 mg Kaliumcyanid und rührt 3 Minuten bei Raumtemperatur. Das Reaktionsprodukt wird, wie im Beispiel 5 b beschrieben, isoliert, chromatographiert und aus Äther/Diisopropyläther umkristallisiert. Ausbeute 490 me llÄ.nff-DihydroxyO^O-dioxo-lo-methylenl,4-pregnadien-21 - säure-methylester. Schmelzpunkt 181,4°C. [a]$ = +25° (Chloroform). UV: ε2<7 = 14 600 (Methanol).
Beispiel 9
In Analogie zu Beispiel 1, jedoch mit Methanol anstelle von Äthanol, wird 6a-Fluor-llj8, 17a-dihydroxy - 3,20 - dioxo -16 a- methyl -1,4 - pregnadien-21-säure-methylester hergestellt.
Beispiel 10
In Analogie zu Beispiel 1 wird 6ff-Fluor-llj5,17ardihydroxy - 3,20 - dioxo -16 a- methyl -1,4 - pregnadien-21-säure-äthylester hergestellt.
Beispiel 11
In Analogie zu Beispiel 1, jedr>ch mit Propanol anstelle von Äthanol, wird 6a-f\uoT-\\ßtMa-a\- hydroxy - 3,20 - dioxo -16 a- methyl -1,4 - pregnadien-21-säure-propylester hergestellt.
Beispiel 12
In Analogie zu Beispiel 1, jedoch mit Butanol anstelle von Äthanol, wird 6 <r-Fluor-l 1.0,17 or-dihydroxy-3,20-dioxo-16 α-methyl-1,4-pregnadien-21 -säure-butyiester hergestellt.
Beispiel 13
In Analogie zu Beispiel 1 wird 6 a-Fluor-1 \β,\Ί α-dihydroxy-3,20-dioxo-l,4-pregnadien-21-säure-äthyl- ester hergestellt
Beispiel 14
In Analogie zu Beispiel 1, jedoch mit Butanol anstelle von Äthanol, wird 6 ar-Fluor-l Ij8,17 a-dihydroxy-3,20-dioxo-1,4-pregnadien-21 -säure-butylester hergestellt.
Beispiel 15
In Analogie zu Beispiel 1 wird 9 ar-Fluor-1\ß,Yl adihydroxy - 3,20 - dioxo -16 a- methyl -1,4 - pregnadien-21-säure-äthylester hergestellt.
Beispiel 16
In Analogie zu Beispiel 1, jedoch mit Isopropylalhohol anstelle von Äthanol, wird 9e-Fluor-ll-/?,17a-dinydroxy - 3,20 - dioxo -16 α-methyl'- 1,4-pregnadien-21-säure-isopropylester hergestellt.
Beispiel 17
In Analogie ζ . Beispiel 1, jedoch mit Pentanol anstelle von Äthanol, wird 9 a - Fluor - 1 \ß,YI a - dihydroxy - 3,20 - dioxo -16 α- methyl -1,4 - pregnadien· 21-säure-pentylester hergestellt.
Beispiel 18
In Analogie zu Beispiel 1 wird HjS,17a-Dihydroxy-3,20-dioxo-l,4-pregnadien-21-säure-äthylester hergestellt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Pregnansäure-Derivaten der allgemeinen Formel I
    HO
    (D
    worin die Bindung eine Einfachbindung oder
    eine Doppelbindung,
DE19742441284 1972-12-27 1974-08-27 Verfahren zur Herstellung von Pregnansäure-Derivaten Expired DE2441284C2 (de)

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