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DE2441025C3 - Schwundarm härtbare ungesättigte Polyesterharzgemische und deren Verwendung für Formkörper mit verbesserter Haftfähigkeit für Überzüge - Google Patents

Schwundarm härtbare ungesättigte Polyesterharzgemische und deren Verwendung für Formkörper mit verbesserter Haftfähigkeit für Überzüge

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Publication number
DE2441025C3
DE2441025C3 DE2441025A DE2441025A DE2441025C3 DE 2441025 C3 DE2441025 C3 DE 2441025C3 DE 2441025 A DE2441025 A DE 2441025A DE 2441025 A DE2441025 A DE 2441025A DE 2441025 C3 DE2441025 C3 DE 2441025C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
parts
well
unsaturated polyester
coating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2441025A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2441025B2 (de
DE2441025A1 (de
Inventor
Naoyuki Kanagawa Fukahori
Yutaka Tokio Ichimura
Takahiro Yokohama Kishino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Rayon Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP9608973A external-priority patent/JPS5045074A/ja
Priority claimed from JP9608873A external-priority patent/JPS5045085A/ja
Priority claimed from JP10491173A external-priority patent/JPS5055687A/ja
Priority claimed from JP10491073A external-priority patent/JPS5539172B2/ja
Application filed by Mitsubishi Rayon Co Ltd filed Critical Mitsubishi Rayon Co Ltd
Publication of DE2441025A1 publication Critical patent/DE2441025A1/de
Publication of DE2441025B2 publication Critical patent/DE2441025B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2441025C3 publication Critical patent/DE2441025C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F299/00Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers
    • C08F299/02Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates
    • C08F299/04Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates from polyesters
    • C08F299/0478Copolymers from unsaturated polyesters and low molecular monomers characterised by the monomers used

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
  • Coating Of Shaped Articles Made Of Macromolecular Substances (AREA)

Description

(A) 20—70 Gewichtsteile eines ungesättigten Polyesters, erhalten durch Kondensation einer Säurekomponente, die hauptsächlich a,j3-äthylenisch ungesättigte Dicarbonsäure enthält, mit einem Polyol,
(B) 25—75 Gewichtsteile eines Vinylmonomeren, copolymerisierbar mit dem ungesättigten Polyester (A),
(C) !—25 Gewichtsteile eines thermoplastischen Polymeren und
(D) mindestens ein Hydroxylgruppen enthaltendes Vinylmonomeres und/oder ein Epoxygruppen enthaltendes Vinylmonomeres, in einer Menge von 1—40 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des ungesättigten Polyesters (A),
wobei die Summe von (A), (B), (C) und (D) 100 Gewichtsteile beträgt.
2. Ungesättigte Polyesterharzgemische nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Vinylmonomeres mit Hydroxylgruppen (Komponente D) eine ungesättigte Mono-, Di- oder Trihydroxyverbindung enthalten, die durch Monoveresterung von Polyolen, die 2—6 Kohlenstoffatome enthalten, mit «,^-äthylenisch ungesättigte Monocarbonsäuren erhalten worden sind.
3. Ungesättigte Polyesterharzgemische nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Vinylmonomeres mit Epoxygruppen (Komponente D) das Reaktionsprodukt aus einer Glycidylverbindung mit (Meth-)Acrylsäure oder mit (Meth-)Allylalkohol enthalten.
4. Verwendung von ungesättigten Polyesterharzgemischen nach Anspruch I, zum Herstellen beschichteter Formkörper durch Aushärten mit einem Vernetzungskatalysator unter Wärme und Druck, Aufbringen eines Überzuges auf den erhaltenen Formkörper und Härten des Überzugs unter Anwendung von Wärme bzw. Bestrahlung mit aktinischem Licht in Gegenwart eines Photoinitiators oder mit Elektronenstrahlen.
Die Erfindung betrifft ungesättigte Polycsterharzgemische für Formmassen, die mit üblichen Vernetzungskatalysatoren sowie Verstärkungsfasern und weiteren üblichen Zusatzstoffen schwundarm zu Formkörpern gehärtet werden können, welche eine gute Adhäsion gegenüber Überzügen aufweisen.
Die ungesättigten Polycsterhar/.gcmische enthalten im wesentlichen einen ungesättigten Polyester, zweierlei Vernetzungsmittel und ein thermoplastisches Polymer, das als Schwundausgleichsmittel eingesetzt wird; sie sind zur Herstellung von Formgegenständen geeignet, die ausgezeichnete Eigenschaften aufweisen und die ein schönes Aussehen aufweisen, wenn man einen wärmehärtbaren Endüberzug auf einem aus der Formmasse hergestellten Formkörper aufbringt.
Eine faserverstärkte, ungesättigte Polyesterharzmasse (im folgenden abgekürzt als FUP bzw. GUF
id enthaltend einen ungesättigten Polyester, hergestellt durch Kondensation einer Λ,/3-äthylenisch ungesättigten Dicarbonsäure mit einem Polyol, ein Vernetzungsmittel, nämlich ein Vinylmonomer, Verstärkungsfaser und außerdem gegebenenfalls einen Füllstoff, wie Calciumcarbonat, ein Formschmiermittel, wie Zinkstearat, und ein Eindickungsmittel, wie Magnesiumoxid, wird zu einer Harzmatte (Prepreg) oder einer Preßmasse (Premix) angesetzt und vielfach als Formnr.jterial bei der Herstellung von Kraftfahrzeugteilen, Gehäusen für Haushaltgegenstände, Möbel, Handwerkzeug etc, verwendet. Solche Harzmatten und Preßmassen erleiden jedoch eine starke Schrumpfung, d. h. einen großen Schwund, und dies ergibt in den Formkörpern auf der Oberfläche Eindruckstellen und Verziehungen. Es ist daher schwierig, Formgegenstände mit hoher Dimensionsgenauigkeit und ausgezeichneter Oberflächengleichmäßigkeit bei der kontinuierlichen Produktion von Massengegenständen herzustellen.
Verschiedene Verfahren wurden untersucht, mit
ίο denen man diese Nachteile beseitigen kann. Es wurden sogenannte schrumpfarme GUP entwickelt, welche hergestellt werden, indem man den zuvor beschriebenen Formmassen ein thermoplastisches Harz einverleibt, welches als Schwundausgleichsmittel wirkt. Solche wenig schrumpfenden GUP haben die zuvor beschriebenen Nachteile im großen und ganzen gelöst und als Folge davon hat sich ihre Verwendung sehr schnell expandiert.
Die bis heute entwickelten FUP werden auf
4(i verschiedenen Gebieten verwendet. Soll ein Formgegenstand dekorativ endbearbeitet werden, so wird die Preßmasse oder Harzmatte zuvor mit Pigmenten und Farbstoffen gefärbt. Da der Formgegenstand, der aus solchen gefärbten Massen erhalten wird, nicht gleichmä-
4) Big gefärbt ist. muß er mit einem Dekorationsüberzug versehen werden. Da der Formgegenstand, der unter Verwendung der zuvor beschriebenen wenig schrumpfenden FUP erhalten wird, gegenüber dem Übcrzugsmatcrial eine schlechte Adhäsion zeigt, ist es bei den
-,o bekannten Massen schwierig, eineii beschichteten Gegenstand herzustellen, der einen zufriedenstellenden dekorierenden und dauerhaften Endüberzug aufweist.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ungesättigte Polyesterharzmassen für Form-
-,i massen zu schaffen, die Formgegenstände mit verbesserter Haftfähigkeit der Oberflächenüberzüge ergeben, sowie Formkörper aus glasfaserverstärkten ungesättigten Polyestern zu schaffen, die auf ihrer Oberfläche einen Überzugsfilm mit ausgezeichneten Eigenschaften
ho und einem dekorativen Aussehen enthalten.
Die vorliegende Aufgabe wird crfindtingsgemnß dadurch gelöst, daß ungesättigte Polyesterharzgemische für Formmassen zur Verfugung gestellt werden, die im wesentlichen enthalten:
(A) 20 — 70 Gewichtsteile eines ungesättigten Polyesters, erhallen durch Kondensation einer Säurckomponente, die hauptsächlich >\.ß-äthylenisch
ungesättigte Dicarbonsätire enthält, mit einem Polyol,
(B) 25—75 Gewichisteile eines Vinylmonomeren, copolymerisierbar mit dem ungesättigten Polyester (A),
(C) 1 —25 Gewichtsteile eines thermoplastischen Polymeren und
(D) mindestens ein Hydroxylgruppen enthaltendes Vinylmonomeres, und/oder ein Epoxygruppen enthaltenes Vinylmonomeres, in einer Menge von 1—40 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des ungesättigten Polyesters (A),
wobei die Summe von (A), (B), (C) und (D) 100 Gewichtsteile beträgt.
Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung von ungesättigten Polyesterharzgemischen zur Herstellung beschichteter FUP-Formkörper, die erhalten werden, indem man die Massen in Anwesenheit einec Härtungskatalysato-7S unter Wärme und Druck vernetzt, um die Masse zu härten und auf die Oberfläche des entstehenden Formkörpers einen Überzug aufbringt, und den Überzug durch Erwärmen härtet.
Es wurden von der Anmelderin verschiedene Versuche unternommen, um eine FUP Formmasse zu entwickeln, die Formgegenstände ergibt, die keine Eindruckstellen, keine gelben Verfärbungen, keine Oberflächenrauheit zeigen und auf die ein Dekorationsüberzugsmittel aufgebracht werden kann, wobei ein Überzug mit ausgezeichneten Eigenschaften erhalten wird. Es wurde gefunden, daß die Gemische nach der Erfindung die obigen Erfordernisse erfüllen.
Die Säurekomponente, die bei dd Herstellung des ungesättigten Polyesters (A) verwendet wird, eines der Hauptbestandteile der vorliegenden E- findung, enthält als Hauptbestandteil eine ungesättigte Polycarbonsäure, die in ihrem Molekül eine ungesättigte Bindung und mindestens zwei Carboxylgruppen enthält. Beispiele von einzelnen Verbindungen solcher ungesättigter Polycarbonsäuren umfassen Maleinsäure, Fumarsäure, Chlormaleinsäure, Itaconsäurc, Citraconsäure und deren Anhydride. Beispiele von anderen Polycarbonsäuren, die zusammen mit den obenerwähnten ungesättigten Polycarbonsäuren verwendet werden können, umfassen Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, Acclainsäure, Glutarsäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Diphensäure, Nitrophthalsäure. Hexahydrophthalsäurc, Tetrachlorphthalsäure und deren Anhydride.
Die Polyole, die bei der Herstellung der ungesättigten Polyester (A) verwendet werden können, sind Äthylenglykol, Propylenglykol, Butylenglykol, 1,3-Biitandiol. 2-Methylpropan-1,3-diol, Trimethylolpropan. Äthylcnglykolcarbonat, Pentamethylenglykol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Neopentylglykol, Tetraäthylcnglykol. Bispheiiolderivate und ähnliche.
Für die Herstellung des ungesättigten Polyesters durch Polykondensation aus der zuvor erwähnten Polycarbonsäure und dem Polyol kann man ein übliches Kondensationsverfahren verwenden, beispielsweise ein Verfahren, bei dem eine vorbestimmte Menge einer Polycarbonsäure und eine vorbestimmte Menge eines Polyols vermischt werden und die Mischung dann der Dehydratisierungskondensation unterworfen wird, wobei man in Inertaimosphäre und bei einer Temperatur um 2000C arbeitet und den ungesättigten Polyester erhält.
Die Vinylmonomeren (B). die bei der vorliegenden Erfindung als Vernetzungsmittel für die ungesättigten Polyester verwendet werden, umfassen beispielsweise Styrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, <*-Methylsiyrol, Vinylnaphthalin. Diallylphthalat, Diallylmaleat, Diallylsucci-
-, nat, Äthylvinyläther, Methylvinylketon, Methylmethacrylat, Methylacrylat, Äthylacrylat, Acrylnitril und Methacrylnitril. Diese können allein oder vermischt verwendet werden.
Beispiele von thermoplastischen Polymeren (C), die
in bei der vorliegenden Erfindung als schrumpfminderndes Mittel oder Schwundausgleichsmittel verwendet werden, umfassen Homopolymerisate von niedrigen Alkylestern der Acrylsäure oder Methacrylsäure, bevorzugt Ci—i-Alkylacrylat und Methacrylate, wie beispielsweise
Ii Merhylmethacrylat, Äthylmethacrylat, Butylmethacrylat, Methylacrylat und Äthylacrylat, Styrol, Vinylchlorid und Vinylacetat, und Copolymere von diesen Monomeren, und Copolymerisate von mindestens einem dieser Monomeren, mindestens einem der folgenden Monomeren wie Laurylmethacrylat, Isobornylmethacrylat, Acrylamid, Methacrylamid, Hydroxyalkylacrylat oder -methacrylat. Acrylnitril, Methacrylnitril, ungesättigte Carbonsäuren (beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure und ähnliche) und Cetylstearylmethacrylat (beson-
j-, ders bevorzugt sind Copolymerisate aus 95 — 99,5 Gew.-°/o eines Ci-4-Alkylacrylats oder Methacrylais und 0,5—5 Gew.-% einer ungesättigten Carbonsäure). Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetaipropionat, Polyolefine (beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen und
«ι ähnliche) und gesättigte Polyester.
Die Hydroxylgruppen enthaltenden Vinylmonomeren (D), die bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, können umfassen ungesättigte Mono-, Di- und Trihydroxy-Verbindungen, die durch Monoveresierung
r> von Polyolen mit Λ,/J-äthylenisch ungesättigten Monocarbonsäuren erhalten werden. Beispiele von Λ,^-äthylenisch ungesättigten Monocarbonsäuren, die bei Herstellung solcher Vinylmonomeren verwendet werden können, sind Acrylsäure. Methacrylsäure, Crotonsäure, Monoester von Itaconsäure, Monoester von a-Methylenglutarsäure, Monoester voi Maleinsäuren und solche Monocarbonsäuren, die durch die allgemeine Formel
f1
CH2 = C-COO-(CH2V-O-C-R2-COH (I)
C) C)
dargestellt werden, worin Ri ein Wassersloffalom oder eine Methylgruppe. Rj die Gruppen — CHiCH»—■ -CH=CH-oder
und «eine ganze Zahl von 1 — 10 bedeuten.
Beispiele von Polyolen, die verwendet werden können, sind Äthylenglykol, Propylenglykol, Butylenglykol, Hcxylenglykol, Trimethylolpropan, Glycerin. Neopentylglykol, Polyäthylenglykol. Polypropylcnglykol usw.
Außer den obenerwähnten Hydroxylgruppen cnthal-
ienden Vinylmonomeren kunn man auch Verbindungen der folgenden Formeln
2 = C-COO-Ch2-CH-CH2-O-CO-C=CH2
OH
R1 R,
CH2=C-COO-(CH2Jn-O-CO-R2-CO-O-CH2-CH-CH2OOC-C = CH2 (III)
OH
einsetzen, worin Ri, Ri und η die obengegebenen Definitionen besitzen.
Von den Hydroxylgruppen enthaltenden Vinylmonomeren, die oben angegeben wurden, sind die Monoester von Polyolen, die 2—6 Kohlenstoffatome enthalten mit <xi?-monoäthylenisch ungesättigten Monocarbonsäuren und Monoester von Polyolen der Formel
HO—/CH2CHOjH
worin R H oder CHj und η eine ganze Zahl von 2—6 bedeuten, mit den Monocarbonsäuren bevorzugt und besonders bevorzugt sind 2-Hydroxyäthylacrylat und -methacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat und -methacrylat. 3-Hydroxypropylacrylat und -methacrylat, Diäthylenglycolmonoacrylat und -monomethacrylat, Dipropy lenglycolmonoacrylat und -monomethacrylat.
Die Epoxygruppen enthaltenden Monomeren, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. umfassen verschiedene Monomere, wie die Reaktionsprodukte von «,j3-äthylenisch ungesättigten Carbonsäuren und Epichlorhydrinaddukten, die Monoveresterungsprodukte von Diepoxyverbindungen mit den Carbonsäuren. Von diesen sind besonders bevorzugt Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat, Allylglycidyläther und Methallylglycidyläther.
Ein Formkörper, der aus einem Harzgemisch hergestellt wurde, das weniger als 20 Gew.-Teile eines ungesättigten Polyesters (A) enthält, besitzt keine gute mechanische Festigkeit und keinr guten chemischen Eigenschaften und ein Harzgemisch, das mehr als 70 Gew.-Teile an ungesättigtem Polyester enthält, ist ungeeignet, da seine Verformbarkeit schlecht ist und die physikalischen Eigenschaften, wie die Schlagfestigkeit des Formkörpers, den man aus einer solchen Masse erhält, zu wünschen übrig lassen. Ein Harzgemisch, in dem weniger als 25 Gew.-Teile des Vernetzungsmittels, nämlich des Vinylmonomeren, enthalten sind, zeigt eine schlechte Verformbarkeit, wohingegen ein Gemisch, in dem mehr als 75 Gew.-Teile des genannten Vinylmo'.iomeren enthalten sind, Formkörper mit schlechten mechanischen und chemischen Eigenschaften ergibt.
Das thermoplastische Polymere (C) is! eine Komponente, die erforderlich ist, um das Schrumpfen oder den Schwund der erfindungsgemalkn Masse während des Vcrformens zu reduzieren. Wenn es in einer Menge von weniger als 1 Gew.-Teil verwendet wird, wird das beabsichtigte Ziel der Zugabe nicht erreicht, während es nicht wünschenswert ist. mehr als 25 Gew.-Teile des Polymeren zu verwenden, da die entstehende Masse schlechte chemische Eigenschaften wie Wasserbeständigkeil und Chcmikaliuwbcständigkcil. schlechte mechanische Eigenschaften wie geringe Abriebbeständigkeit zeigt und da ein Formkörper, der aus dieser Masse hergestellt wurde, und auf den eil? Dekorationsfinish aufgebracht werden soll, gegenüber Beschichtungsmaterialien eine schlechte Adhäsion zeigt; außerdem ist der Glanz und die Wetterbeständi^Veit des Überzugs schlecht.
Das Hydroxylgruppen enthaltende Vinylmonomcre und/oder das Epoxygruppen enthaltende Monomere ist die Komponente (D). die verwendet wird, lti die Adhäsion zwischen einem Überzugsmateria! und dem aus dci Masse hergestellten Formkörper wesentlich zu verbessern. Wird es in einer Menge von weniger als 1 Gew.-Teil zu 100 Gew.-Teilen des ungesättigten Polyesters verwendet, so können die Ziele der vorliegenden Erfindung nicht länger erreicht werden. Wird es dagegen in einer Menge über 40 Gew.-Teile verwendet, so wird die Masse schwer verarbeitbar, bedingt durch erhöhte Viskosität und andere unerwünschte Phenomena und der aus der Masse hergestellte Formkörper besitzt schlechte chemische Eigenschaften wie Wasserbeständigkeit und Chemikalienbeständigkeit und ein darauf aufgebrachter Überzug zeigt einen schlechten Glanz, schlechte Weiterbeständigkeit und schlechte Wasserbeständigkeit.
Vor der Herstellung eines FUP-Formkörpers aus dem erfindungsgemäßen ungesättigten Polyesterharzgemisch wird es mit einem Vernetzungskatalysator, wie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid. Chlorbenzoylperoxid. Methyläthylketonperoxid. Dicumylperoxid. 2.2'-Bis-(4.4-diterlbutylperoxycyclohexylpropan). t-Butylperacetat. t-Butylperbenzoat, t-Butylperbenzosäureamid oder ähnlichen vermischt. In die Masse werden weiter anorganische oder organische faserartige Verstärkungsmatcrialien und geeignete Kombinationen von Zusatzstoffen wie Füllstoffe. Eindickungsmittel. Formschmiermittel, Anüoxidatien usw. eingearbeitet, und dann zu einer Formmasse verarbeitet, nach einem Verfahren, das man üblicherweise für die Herstellung ■'on gewöhnlichen Harzmatten oder Preßmassen verwendet. Die so gebildete Masse wird in eine Form gegeben und duron Vernetzung unter Wä;meanwendung und Druckanwendung gehärtet, wobei man den Formkörper erhält.
Bedingt durch das Hydroxylgruppen enthaltende Vinylmonomere und/oder das Epoxygruppen enthaltende VinylmunomerCi die in der angegebenen Menge, wie obenerwähnt, in der Formmasse tnthallen siiid, zeigt der aus der Formmasse hergestellte Formkörper eine sehr gute Adhäsion gegenüber einem Überzug oder Bcschichtungsmaterial. Dementsprechend zeigt das überzogene FUP-l'rodukt. das man erhalt, indem man einen Finish-Überzug auf den Formkörper aufbringt, kein Abschälen des Über/ugsfilms. wenn es unter harten
Bedingungen verwendet wird und das gute Aussehen, die Oberflächenglältc und die helle Farbe bleiben erhalten.
Die crfindungsgcmäBe Masse kann in Preßmassen und llarzmatten öhre Schwcirigkeilcn und ohne Verlust der schwundarmen Eigenschaften geformt werden. Die Masse kann in Formkörper verarbeitet werden, ohne daß nachteilige Phänomene auftreten, wie eine Verfärbung oder eine Verschlechterung in der Oberflächenglatthcit.
Die Überzüge, die auf die Formkörper, die man aus ilen erfitulungsgemiiUen Formmassen herstellt, aufgebracht werden können, umfassen Lacke. Einbrennlacke. Heschichtungsmaterialien auf Alkydgiundlage. Acryliibeiviige. Aminohar/.i'ibcr/üge. und Überzüge, die durch Vernetzung bei der !Einwirkung von Licht und Bestrahlung härtbar sind. Von diesen sind besonders solche Überzüge bevor/iuii. die durch Vernetzen härten.
Das llberzugsmaterial auf Alkydgrundlage eines der I Iber/ugsmalerialien die durch Vernetzung härtbar sind, wird hergestellt, indem man ein Polyol mit einer mehrbasischen Säure unter Verwendung eines Modifi-/lenmgsmittels wie Le.nsamenöl. Sojabohnenöl. Raps sametiöl. Baiimwollsamenöl, Iiingöl. Rizinusöl. Rizinolsäure. Kokosnul.lölfetlsiiuren. Fettsäurenglyeeride wie beispielsweise gemischte Glyceride der l.inolsäure und Linolensäure. Palmitinsäui e. Ölsäure. Stearinsäure, l'ischol, Fischölfeltsäure oder ähnlichen verwendet. Die mehrbasischen Säuren und Polyole. clic verwendet «erden, sind gleich wie jene, die man zur Herstellung der obenerwähnten ungesättigten Polyester verwendet. Die Kondensation kanr auf übliche Weise durchgeführt werden.
Die Aminohaizüberzüge. die aufgebracht werden können, sind solche, die butyliertcs Melamin oder Harnsioffharz als Hauptbestandteil enthalten, sowie ••\minoalkydiiberziige.die beule Amino- und Alkydharze enthalten.
Die -Vcrylnarzüber/üge. die aufgebracht werden können, enthalten als I lauptkomponente ein Copolvmerisat hergestellt aus einer Mischung enthaltend 0.1 — 10 Gew.-!l>\ bevorzugt O.'S — 10 Gew.-%. von mindestens einer \.,i-monoäthyleniseh ungesättigten Carbonsäure wie Acrylsäure. Methacrylsäure. Itaeonsäure oder ähnlichen 2 — 50 Clcft. -"i> von mindestens einem Monomeren der Tonne!
R,
CH, ( -ΓΟΝΗ R4-OR,
(IVi
CH2 C COOR4OH (V)
R1 CH,
CH2 C COOR1O — C --< > (VI)
NHCOOR5
CH2 C COO ClI2 CW CH2 (VI"
worm Ri ein Wasscrstol'laiom oder einen Methylrest. R, einen Alkylrcst it 1—8 Kohlenstoffatomen. Rj einen Alkylrest mit I -8 Kohlenstoffatomen bedeuten und R-, den Rest
bedeutet, (worin R* ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1 — 12 Kohlenstoffatomen bedeutet) und 40 — 97.9. bevorzugt 40 — ^7.5 Gew.-% von mindestens einem anderen copolymerisicrbarcn Vinylmonomer. Die Überzüge können gegebenenfalls ein Vernetzungsmittel, wie ein Aminoplast, ein Epoxyharz, eine Polycarbonsäure, eine Aminosäure, ein geschütztes oder maskiertes Polyisocyanat oder eine ähnliche Verbindung enthalten, die zusammen mit dem obenerwähnten Copolymerisat eine Harzmasse ergeben.
Bevorzugte Beispiele von N-Alkoxyalkylacrylamiden und -methacrylamiden. die durch die Formel (IV) dargestellt werden, und die bei der Herstellung der Acrylharze verwendet werden können, sind Methoxymethylacrylaniid oder -methacrylamid. Äthoxymethylacrylamid oder -methacrylamid. Butoxymethylacryiamid oder -methacrylamid. Bevorzugte Beispiele von Hydroxyalkylacrylaten und -methacrylaten. die durch die Formel (V) dargestellt werden sind 2-Hyclroxyäthylacrylat und -methaerylat, 2-Hydroxypropylacrylat und -methacrvlat. 3-Hydroxyhc\ylacrylat und -methaerylat. S-HydroxNoctylacrylat und -methaerylat usw. Bevorzugte Beispiele von Verbindungen der Formel (Vl) sind
H (oder CH,) O
CH,- C-COOCH2CH2OC- NH
H (oder CH,) O
CH2-C-COOCH2CH2Oc-NH CH,
NHCOO-;
NHCOO
Bevorzugte Beispiele von Monomeren, die durch die Formel (VIII dargestellt werden, sind Glycidylacrylat und Methacrviat.
Bevorzugte Beispiele von anderen copolymerisierbaren Vinvimonomeren umfassen Acrylate und Methacrylate, die man durch Umsetzung von Acrylsäure oder
Methacrylsäure mil einwertigen Alkoholen, wie beispielsweise Methanol. Äthanol. Propanol. Isopropanol. Butannl, Hexanol, Cyclohexanol. Dekanol. Laurylalkohol. Benzylalkohol und Phenäthylalkohol erhält, Styrol. Vinyltolui. Vinylchlorid. Vinylidenchlorid, Vinylidenfluorid. Acrylamid. Methacrylamid. Acrylnitril, Methacrylnitril. Vinylacetat und Vinylpropionat.
i'.ispiele von ungesättigten Carbonsäuren sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure. Itaeonsäure. Λ-Methylenglutarsäure und Carbonsäuren der Formel (D-
Die Vernetzungsmittel, die gegebenenfalls zugesetzt werden können, umfassen Kondensalionsprodiikte von Aldehyden mit Harnstoff, N.N-Äthylenharnsioff. Dicyandiamid oder Aminotriazin. Aminoplasten verätheri mit Alkoholen mit 1—6 Kohlenstoffatomen. Isocyanate wie Hexamethylendiisocyanat, Tolylendiisocyanat. L>sinisocyanal. Xylendiisocyanat. m-Phenylendiisocyanat, ifMH-riyiCiiumuCyänai
iyiSOCyüriiiiC Ci!C
fy yy
produkte der obenerwähnten Isocyanate mit Wasser. Trimcthylolpropan oder ähnliche, die angegebenen Polyisocyanate, die mit einem Phenol oder Caprolactam blockiert bzw. maskiert sind. Phthalsäure. Terephthalsäure. Adipinsäure. Sebacinsäure und Fpoxyverbinclimgen. die ein Fpoxyäquivalenigewicht von 100 — 2000 besitzen und beispielsweise Kondensationsprodiikte von Hisphenol-A und Lpichloihydrin darstellen.
Andere ßesehichtungsmatcrialien. die durch Vernetzung gehärtet werden können, umfassen solche, die durch Vernetzung bei tier F.inwirkung einer Energiequelle vernetzen, um den aufgetragenen I ihn zu vernetzen, wie eine Hcsiralilungscnergic mit einer Wellenlänge im Rereich von iOO —800 um. Flektronenslralilen oiler Röntgenstrahlen. Beispiele von solchen Überzügen sind
(I) ungesättigte Polyester, die durch Kondensation von Polycarbonsäuren, hauptsächlich ungesättigten Polycarbonsäuren wie Maleinsäure und Itaconsäure. mit mehrwertigen Alkoholen, erhalten werden, llarzmassen die solche ungesättigten Polyester und Vinylmonomerc LT.'.h;:!'.e:i.
(II) ungesättigte Harze, die 2—12. bevorzugt 2 — 6 wiederkehrende Einheilen der Formel
CH,
(CH2 CH)-
0-CO-R7-COOCH2 CiICH2OOCC CH2
OH
enthalten, worin R7 eine Alkylengruppe mit 2 oder mehr K jhlenstoffatomen,
CH2
CH = CH- oder — C —
bedeutet und die durch Additionsreaktion von Glycidylmethacrylat an die Additionsreaktionsprodukte von Hydroxylgruppen enthaltenden Polymeren und Carbonsäureanhydriden erhalten wurden, ungesättigte Harze, die 2—12. bevorzugt 2 — 6 sich wiederholende Einheiten der Formel
CH2-C
OH
COOCH2CH-Ch2OOCC =- CH2
enthalten, worin Ri ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, ungesättigte Verbindungen wie Äthylenglykoldimethacrylat, Diäthylenglykoldimethacryiat. Trimethyiolpropantriacrylat, Veresterungsprodukte von Epoxidharzen mit 2 oder mehr Epoxygruppen im Molekül mit Acrylsäure oder Methacrylsäure, und Mischungen- dieser ungesättigten Verbindungen und Vinylmonomeren. Unter den obenerwähnten ungesättigten Verbindungen sind besonders jene bevorzugt, die Hauptmengen von Verbindungen mit 0,5—12 Methylacryloyloxygruppen pro Molekulargewicht von 1000 enthalten, und zwar wegen der Eingeschaften des Filmüberzugs.
Um eine Vernetzung der Überzüge, die aus den obenerwähnten ungesättigten Verbindungen hergestellt sind, durch Lichteinwirkung zu erreichen und um gehärtete Filme zu bilden, wird die Überzugsmasse, die mit einem Fotopolymerisationskatalysator wie Benzoin. Benzoinmethyläther, Benzoinbutyläther, 2-Phenylthioacetophenon. Benz.il, ßutyroin, Anthrachinon oder Naphthachinon vermischt wurde, angewendet und Licht von einer Wellenlänge im Bereich von 200 — 800 mn. insbesondere von 300—500 11 m ausgesetzt.
Die Vernetzungshärtung der Überzüge die iiberwiegende Mengen der obenerwähnten ungesättigten Harze enthalten, kann auch bewirkt werden, indem man sie Bestrahlungen aussetzt, wird der Überzug, der auf den Gegenstand aufgebracht wurde, einem Elektronenstrahl mit einer Dosismenge von 1 — 200 |/g · s ausgesetzt, der von einem Elektronenstrahlbeschleuniger bei einer angewendeten Beschleunigungsspannung von 0.1—2 MeV abgegeben wird, so daß die absorbierte Dosis 1 —200 )/g · s beträgt.
Die obenerwähnten Überzugsniaterialien können in verschiedenen Arten und Formen verwendet werden, wie als lösungsmittelfreie Überzugsmittel. Überzugsmittel auf Grundlage von organischen Lösungsmitteln. Überzugsmittel auf Grundlage von Lösungsmitteln, die Wasser enthalten. Überzugsmittel auf Wassergrundlage und Pulvergrundlage.
Aus der ungesättigten Polyesterharzmasse nach der vorliegenden Erfindung wird zuerst eine Preßmassc oder Harzmatte angesetzt und dann wird in einer Form unter Anwendung von Wärme und Druck verformt, wobei man einen GFK-Formkörper erhält, der eine überraschend glatte Oberfläche und Dimensionsgenauigkeit aufweist, ohne daß er ein Schrumpfen oder Eindruckstellen zeigt. Der Formkörper wird dann mit einer Überzugszusammensetzung, wie oben beschrieben, beschichtet und bei beispielsweise 120 —200°C während 30 Minuten gebrannt.
Wenn ein Acrylharzüberzug aufgebracht wird, besitzt der entstehende beschichtete GFK-Gegenstand einen besseren Glanz, ein besseres Aussehen und eine bessere Wetterbeständigkeit als der, den man unter Verwendung anderer Überzugsmaterialien erhält, beispielsweise solche der Alkyd-, Melamin- und ungesättigten Polyesterart.
.1
In den Beispielen werden ,illc Teile durch das Gewicht ausgedrückt.
Beispiele
Eine Harzmatte wurde aus jeder der in Tabelle I aufgeführten Zusammensetzungen hergestellt, die Schwundausgleicl iinittcl, ungesättigte Polyesterharze, Rillstoffe und Härter ebenfalls in den in Tabelle I
In den Tabellen sind die Proben B, B', C, C, I, Γ, I und die anderen Proben Vergleichsproben sind.
Tabelle I (Hinheit: Gew.-Teile)
angeführten Verhältnissen enthielten. Jede Harzmatte wurde bei 150'C ij.id 100 kg/cm-' während J Minuten gehärtet, wobei man einen GFK-Formkörper erhielt.
Eine Preßmasse wurde hergestellt, indem man ein ) Schwundausgleichsmittel, einen ungesättigten Polyester, einen Füllstoff, ein Härtungsmittel in den in Tabelle 11 angegebenen Verhältnissen vermischte und bei I5O"C und 100 kg/cm- während J Minuten härtete, wobei man einen GFK-Formkörpcr erhielt.
I' aus erfindungsgemäfien Massen hergestellt, während
Komponenten l'robekörpcr (aus I) 1,4 I 1,4 - lliir/niasscn) 1.4 - C 1,4 - 'reßmassen) 1,4 - J 1,4 - C" 1,4 - 1,4 - I) 1.4 - 1,4 - 16,8 1,4 - 1,4 - V 1,4 1,4 Ci
Λ 16,8 - 15 H' - 16,8 - Γ - 15 - 16,8 - 16,8 - - 11,2 0,7 0,63 16,8 0,7 0,63 16,8
Ungesättigter Polyester1) 16,8 11.2 10 - 16,8 11,2 15 - 10 - 11,2 - - 11,2 0,7 0,63 - 42 55 11,2 42 55
Schwundausgleichsmittel (l):) 11.2 - - - - 11,2 - - - 10 - - - - - 0,63 - 42 55 - 1,05 1,5 - 1,05 1,5 11,2
Schwundausgleichsmittel (II)') - - - - - - - - 0,63 - - - 0,7 55 - 1.05 1,5 - 30 20 - 30 20
2-1 lydroxypropylmethacry fat - - - - 0,7 0.7 - 55 0,63 42 1,5 30 20 0,28 0,25 - 0,28 0,25 -
Polyäthylenglykolmono- - - - 42 42 - 1,5 55 1,05 20 0,28 0,25
methacrylat - 0,63 1.05 1,05 20 ',5 30 0,25 -
(ilycidylmethacrylat - 55 30 30 0,25 20 0,28 - - L - M -
Allylglycidyla'ther - 0,7 1,5 0,28 0,28 0,25 K 15 - 15 -
Dimethylaminoathylmeth- - 42 20 15 10 10
acrylat 1.05 0,25 J' 10 - - - -
Acrylamid - 30 15 - - - -
Vinylacetat - 0.28 10 - - - 0,7
Magnesiumhydroxid 0.7 - - 42
Calciumcarbonat 42 Probekörper(aus F - - - 1,05
Zinkstcarat 1.05 Il - - - - 30
Glasfasern 2,5 cm4) 30 15 - - - 0,28
t-Butylperbenzoat 0,28 10 - -
Tabelle II
Komponenten - N
- 15
Ungesättigter Polyester1) -
Schwundausgleichsmittel (I):) - 10
Schwundausgleichsmittel (II)'; - -
2-HydroxyäthyImethacrylat - -
Polypropylenglykolmono- -
methacrylat - -
Glycidylacrylat 0,63 -
Allylglycidyläther 55 -
Diacetonacrylamid 1,5 -
Methacrylamid 20 -
Acrylnitril 0,25 0,63
Magnesiumhydroxid 55
Calciumcarbonat 1,5
Zinkstearat 20
Glasfasern 0,6 cm5·7) 0,25
t-Butylperbenzoat
Die in Tabellen I und Il aufgeführten Komponente:'!: Der ungesättigte Polyester*1' ist eine Lösung aus Polypropylenglykolmaleat in Styrol, Eeststoffgchalt 66%, das schrumpfmindcrndc Mittel (Ip1 ist eine 33%ige Lösung aus einem thermoplastischem Hai/, auf Polymethylmethacrylatgiundlage in Styrol, das schrumpfmindernde Mittel (II)·11 ist eine 33%ige Lösung eines thermoplastischen Harzes auf Polyvinylacetatgrundlage in Styrol, die Galsfasern 2,5 cm (4) sind Glasfaserrovings, die zu einer Länge von 2,5 cm geschnitten sind, die Glasfasern 0.6 cm (5) sind Glasfasernstrands, clic zu einer Lunge von 0.6 cm geschnitten sind.
Versuchsreihe I
Herstellung der Überzüge
paste mit 65% Feststoffgehalt. verdünnt mit 6 Teilen Xylol. Die entstehende Metallcmaille wird mit einem I.ösungsmittclverdünniingsmiltcl. welches Xylol/Mcthyläihylkcton/n-Butanol (5:3:2) enthält, so daß die Viskosität der Emaille 17 .Sekunden, bestimmt mit einem Ford Becher Nr. 4. beträgt, verdünnt.
Der so erhaltene Lack wird auf jeden der GEK-Eormkörperproben. die als A —N. B'. C. I' und ]' bezeichnet sind und die in den Tabellen I und . i aufgeführt sind, in einer Dicke von ungefähr 40 μηι aufgebracht. Die Gegenstände mit der aufgebrachten Lackschicht werden bei 140 C 30 Minuten gebrannt, wobei man beschichtete GEK-Gcgcnstände erhall. Diese Gegenstände weiden dem Salzsprühtest während 10 Tagen unterworfen, wobei man 5"/ciiges Salzwasser verwendet. Sie werden dann mit Wasser gewaschen, in der Luft getrocknet und auf Änderungen im Aussehen der Überz.ugsschicht geprüft. Die Ergebnisse (Versuch
■it ΊΙ κλπϊΙ/ριλ öl füllt ni:in ά Λ "T t > 11 <' fiir fin1 1N :i I / (. rtni Il hi11.1 :i η 111 α L- r ι \\ <.iml
T-.Kollr
Styrol. 43 Tcite Laurylmethacrylat. 10 Teile 2-llvdro\yälhylmcth.icrylat, 2 Teile Methacrylsäure. 50 Teile n-Butanol. 50 Teile Xylol und I Teil Azobisisobutyronitril. Die Temperatur des Ansatzes wird auf 80 C im Verlauf einer Stunde erhöht und nach 2.4 und 6 Stunden werden jeweils 0.5 Teile Az.obisisobutvronitril zugegeben. Die Polymerisation kann bei 80 C während 8 Stunden ablaufen.
Eine Mischung wird hergestellt aus 140 Teilen tier ilarzlösiing. die man oben erhielt. 15 Teilen eines halb-(sckundären)Cclluloseacetalbiilvrats und 1 5 Teilen eines methylicrtcn Melaminharzes.
Zu der Mischung fügt man 6.1 Teile einer Aliiminiiim-
Tabcllc III
Probe- Adhäsion (Krai/-körpcr schnittest ι
Sal/sprühle
(10 LieL-l
A W
B k
B' k
C k
C k
D W
F W
G k
H W
I k
Γ k
J k
J' k
K W
angegeben.
Bewertung: k = keine Änderung, w = wenig Blasenbildung oder geringer Glanzverlust, b = Blasenbildung, a = Abschälen.
Der Überzug wird in 1-nim-Abständcn im Kreuz geschnitten, um 100 1-mm-Qiiadrate zu bilden. Ein Stück Klebeband wird auf den Überzugsfilm geklebt, um den im Kreuz geschnittenen EiIm zu bedecken, und dann abgeschält. Die Quadrate, die auf dem Eormgegensiand verbleiben, werden sie/ahlt (Kreuzschnitt).
Bewertung: k = 100 Quadrate verbleiben, w = 99 - 95 Quadrate verbleiben, a = 94 Quadrate oder weniger verbleiben.
Hemerkiinuen
gute Oberfläche nglatl he it
gute Oberflächenglaliheit
gute Oberfliichenglattheil
gute Oherflächenghittheit
nicht ausreichende Konsistenz, gelbliche
Verfärbung des Formkörpers
nicht ausreichende Konsistenz.
Vertiefungen in der Oberfläche des
Formkörpers
gute Oberflächengiattheit
gute Oberflächengiattheit
gute Oberflächengiattheit
gute Oberflächengiattheit
nicht ausreichende Konsistenz., leicht
gelbliche Verfärbung des Formkörpers
nicht ausreichende Konsistenz.
Vertiefungen in der Oberfläche des
Form körpers
b
a
Tabelle IV Glanz beschichteten Films: Motorenbenzin- Schlag
Eigenschaften des (%) Bleistiftkratz- Abriebsbeständig beständigkeit festigkeit
Probe 94 Versuch keit gut gut
körper 94 2H gut gut gut
B 92 2H gut gut gut
B' 92 2H gut gut gut
C 95 2H gut gut gut
C 95 2H gut gut gut
I 90 2H gut gut gut
Γ 90 2 H gut gut gut
J 2H gut
J'
Es ist erkennbar, daß die erfindungsgemäßen Proben eine wesentlich bessere Adhäsion für den Überzug zeigen als die Vergleichsproben.
Versuchsreihe 2
Eine Mischung wird hergestellt aus lOOTeilen Styrol, 80 Teilen n-Butylacrylat, 20 Teilen 2-Hydroxyäthylmethacrylat, lOOTeilen Xylol, lOOTeilen Methylisobutylketon und 2 Teilen Λ,α'-Azobisisobutyronnitril. Die Temperatur der Mischung wird auf 800C im Verlauf einer Stunde erhöht und anschließend gibt man zusätzliche Mengen an a.ix'Azobisisobutyronitril zu, jeweils 1 Teil in 2stündigen Intervallen. Die Polymerisation wird insgesamt 9 Stunden durchgeführt, wobei man eine Harzlösung mit einem Feststoffgehalt von 50% erhält.
Zu 100 Teilen der Harzlösung, die man wie oben erhält, fügt man 15 Teile phenolblockiertes Diphenylmethandiisocyanat, 1 Teil N-Methy!morpholin und 50 Teile Titanoxid, wobei man einen Einbrennlack erhält.
Der Lack wird auf GFK-Formkörper aufgebracht, Proben A-N, B', C, Γ und J', und dann während 20 Minuten bei 1500C eingebrannt.
Die so erhaltenen beschichteten Gegenstände werden auf die Adhäsion des Überzugs auf gleiche Weise wie in Versuchsreichc 1 beschrieben, untersucht. Man stellt fest, daß die Proben B, B', C, C, I, Γ. J und ]' eine sehr gute Adhäsion zeigen, wogegen bei den anderen Proben der Überzug teilweise abgeschält wird. Die Eigenschaften der Überzugsschicht, die aus den Proben B. B'. C, C. I, Γ, J und J' untersucht wurden, sind in Tabelle V angegeben.
Tabelle V
Durchgeführter Versuch Versuchsreihe 3 Probekörper B' C C I Γ J y
B 41 32 38 40 37 37 36
Dicke des Überzugsfilms, um 36 3H 2H-3 H2H 2H 2H 2H 2H
Bleistiftkratzversuch 3H 35 35 40 30 35 40 40
DuPont-Schlagbeständigkeit 30 90 85 87 84 84 87 83
Glanz, % 88 ι nn Tn: In hjinf Ui,
Ein Epoxyalkydanstrichmittel wird auf die GFK-Formkörper, Proben A —N, hergestellt wie in Versuchsreihe 1 beschrieben, aufgebracht und bei 160c C während 30 Minuten eingebrannt. Auf gleiche Weise, wie in Versuchsreihe 1 beschrieben, wird die Adhäsion des Überzugs auf dem beschichteten Gegenstand, den man oben erhält, geprüft. Man stellt fest, daß der Überzug eine sehr gute Adhäsion zeigt und zwar bei den Proben B1 B', C, C, I, Γ, J und J', wohingegen die GFK-Formkörper, die aus den Massen hergestellt wurden, die ein Hydroxylgruppen enthaltendes Monomeres enthalten, ein Abschälen des Überzugsfilms zeigten.
Versuchsreihe 4
Ein Copolymerisat wurde hergestellt, indem man 65 Teile 2-Hydroxyäthylmethacrylat, 102 Teile Styrol und Teilen des Copolymerisate, gelöst in 50 Teile Methylmethacrylat, fügte man 8 Teile Maleinsäureanhydrid und 0,03 Teile Hydrochinonmonomethyläther. Die Additionsreaktion konnte bei 9O0C während 5 Stunder ablaufen.
Zu der entstehenden Harzlösung fügte man 7 Teilt Methacrylsäureglycidylester und 1 Teil Dimethylamine äthylmethacrylat und dann setzt bei 9O0C während ', Stunden um, wobei man eine Lösung aus einerr ungesättigten Harz erhielt. Eine Mischung aus 10( Teilen der Harzlösung und 30 Teilen Titanoxid wurdt auf die GFK-Formkörper A-N. B', C, Γ und J' hergestellt wie in Beispiel 1, aufgebracht und Elektro
b5 nenstrahlen unter Stickstoffatmosphäre ausgesetzt, se daß die absorbierte Dosis für den Überzugsfiln 40 J/g · s bei den folgenden Bedingungen betrug Beschleunigungsspannung 300 kV, Stromdichte 15 mA
809 643/29:
Dosisrate 40 W/g, Man stellte fest, daß der Überzug vollständig gehärtet war.
Andererseits wurde eine Mischung aus 100 Teilen der obenerwähnten Lösung aus einem ungesättigten Harz und 3 Teilen Benzoinmethyläther in einer Dicke von 30 μηι auf die GFK-Formkörper A-N, B', C, Γ und ]', hergestellt wie in Beispiel 1 beschrieben, aufgebracht und 3 Minuten unter Stickstoffatmosphäre der Strahlungsenergie ausgesetzt, die von einer 800-W-Hoch-
Tabelle VI
druekquecksilberbogenlampe in einer Entfernung von 10 cm abgegeben wurde. Der Überzugsfilm war vollständig gehärtet.
Die Adhäsion des Überzugsfilms bei den so beschichteten Gegenständen wurde auf gleiche Weise, wie in Versuchsreihe I beschrieben, bestimmt, dann wurde die Feuchtigkeitsbeständigkeit nach dem im folgenden beschriebenen Verfahren untersucht· Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle VI aufgeführt.
Durchgeführter
Versuch
Probekörper
AB B' C C D D' E FGHI I' J J' K K' L M N
kkkkkkkkkkkkkkkkkkkk bkkkkwwwaabkkkkwwwwa bkkkkwwwbbwkkkkwwwwb
Adhäsionsversuch
Salzsprühversuch
Feuchtigkeitsbeständigkeit®
Bemerkung:
Feuchtigkeitsbeständigkeit1. Der Überzug wurde auf Blasenbildung und die Adhäsion untersucht, nachdem man ihn bei 40 C während 30 Tagen in einer Atmosphäre mit 100% relativer Feuchtigkeit aufbewahrt hatte.
Aus den in Tabelle VI aufgeführten Ergebnissen ist erkennbar, daß der GFK-Formkörper, der aus den erfindungsgemäßen ungesättigten Polyestermassen hergestellt wurde, sehr günstige Adhäsions- und Feuchtigkcitsbeständigkeitseigenschaften der Überzugsschicht zeigt.
Versuchsreihe 5
Auf ähnliche Weise, wie in Versuchsreihe I beschrieben, wird eine Copolymerlösung hergestellt, wobei man 38 Teile Styrol, 38 Teile Äthylacrylat, 10 Teile N-Butoxymethylacrylamid, 10 Teile 2-Hydroxyäthylmethacrylat, 4 Teile Acrylsäure, 50 Teile n-Butanol, 50 Teile Xylol und 0,1 Teil Azobisisobutyronitril verwendet.
Auf ähnliche Weise, wie in Versuchsreihe I beschrieben, wird die oben erhaltene Copolymerlösung zu einem Einbrennlack verarbeitet, wobei man einen Überzug mit Metallausrüstung (I) erhält.
Auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben, wird eine Mischung aus 43 Teilen Styrol, 38 Teilen Äthylacrylat, 15 Teilen N-Butoxymethylmethacrylamid und 4 Teilen Acrylsäure polymerisiert und zu einem Lack verarbeitet, wobei man einen Überzug mit Metallausrüstung (II) erhält.
Eine monomere Mischung, die 40 Teile Styrol, 30
Tabelle VII
Eigenschaften der Überzugsschicht:
Teile Äthylacrylat, 5 Teile Laurylmethacrylat, 15 Teile N-Butoxymethylmethacrylamid, 5 Teile 2-Hydroxyäthylmethacrylat und 5 Teile Itaconsäure enthält, wird in
jo Isopropanol polymerisiert, wobei man eine Harzlösung mit einem Feststoffgehalt von 50% erhält. Die Harzlösung wird mit /3-Dimethylaminoäthanol neutralisiert, mit einem Aminoplasten, Celluloseacetatbutyrai und Aluminiumpaste, wie in Beispiel 1 beschrieben vermischt, dann mit Wasser auf einen Feststoffgehall von 30% verdünnt, wobei man einen Überzug mil Metallausrüstung (III) erhält.
Ein Epoxyalkydanstrichmittel wird zu einem Lack aul ähnliche Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben verarbeitet, wobei man einen metallhaltigen Überzug (IV) erhält.
Die mit Metallpulver ausgerüsteten Überzüge I —IV die man wie oben beschrieben, erhält, werden in einei Dicke von 40 μιτι auf die GFK-Formkörper (Proben B B', C, C, I, Γ. I und J'), hergestellt wie in Versuchsreihe I beschrieben, aufgebracht und eingebrannt. Die entste henden beschichteten Gegenstände werden auf ihn Filmeigenschaften untersucht. Die erhaltenen Ergebnis se sind in Tabelle VII aufgeführt.
Aus den in Tabelle VII aufgeführten Ergebnissen geh hervor, daß die beschichteten Gegenstände aus dei erfindungsgemäßen Harzgemischen einen sehr gutei Glanz und ein gutes Aussehen aufweisen.
Überzug Probekörper Adhäsion Salzsprüh Glanz, % Bleistiftkratz- Motorenbenzin- Schlagfestig
versuch test beständigkeit keit
(D B k k 94 2 H gut gut
(D B' k k 94 2 H gut gut
(D C k k 90 H gut gut
(D C k k 90 H gut gut
(I) I k k 89 2H gut gut
Probckorper 19 24 41 025 20 Schlagfestig
keit
I' Adhäsion MtHorenbenzin- gut
J Salzsprüh Glnnz, % Blejstifikratz- besläncligkeit gut
Fortsetzung J' k versuch lest gut gut
Überzug B k k 89 2 H gut gut
B' k k 93 H gut gut
(D C k k 93 H gut gut
(D C k k 89 3H gut gut
(D I k k 89 3H gut gut
(H) Γ k k 90 2H gut gut
(H) J k k 90 2H gut gut
(H) J' k k 91 2H gut gut
(H) B k k 91 2H gut gut
(Π) B' k k 93 2 H gut gut
(H) C k k 93 2H gut gut
(ID C k k 90 F gut gut
(ID I k k 90 F gut gut
(HI) Γ k k 89 H gut gut
(III) J k k 89 H gut gut
(HI) J' k k 91 H gut gut
(ΠΙ) B k k H gyt gut
(ΙΠ) B' k k 91 H gut gut
(III) C k k 91 H gut gut
(III) C k k 75 - gut gut
(HI) I k k 75 - gut gut
(IV) Γ k k 70 - gut gut
(IV) J k k 70 - gut gut
(IV) y k Ϊ 73 - gut gut
(IV) k k 73 - gut
(IV) k k 69 - gut
(IV) k 69 -
(IV)
(IV)

Claims (1)

Patentansprüche;
1. Ungesättigte Polyesterharzgemische für Formmassen, die mit üblichen Vernetzungskatalysatoren sowie Verstärkungsfasern und weiteren üblichen Zusatzstoffen schwundarm zu Formkörpern gehärtet werden können, welche eine gute Adhäsion gegenüber Überzügen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse im wesentlichen enthält:
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