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DE2440639A1 - Fotografisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Fotografisches aufzeichnungsmaterial

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Publication number
DE2440639A1
DE2440639A1 DE2440639A DE2440639A DE2440639A1 DE 2440639 A1 DE2440639 A1 DE 2440639A1 DE 2440639 A DE2440639 A DE 2440639A DE 2440639 A DE2440639 A DE 2440639A DE 2440639 A1 DE2440639 A1 DE 2440639A1
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DE
Germany
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emulsions
emulsion
silver halide
sensitized
photographic
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DE2440639A
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English (en)
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DE2440639C2 (de
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Warren William Evans
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EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE2440639A1 publication Critical patent/DE2440639A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2440639C2 publication Critical patent/DE2440639C2/de
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/035Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein characterised by the crystal form or composition, e.g. mixed grain
    • GPHYSICS
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    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/46Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein having more than one photosensitive layer
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03C1/035Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein characterised by the crystal form or composition, e.g. mixed grain
    • G03C2001/03564Mixed grains or mixture of emulsions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S430/15Lithographic emulsion

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
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Description

PATENTANWÄLTE CO
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD 2440639 DR.-ING. TH. MEYER DR.FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER D1PL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DIPL-ING. SELTING
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
22. August 1974 Mr-GES/ak
E. I. DuPont de Nemours and Company Wilmington, State of Delaware - United States of America
Fotografisches Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung betrifft verbesserte fotografische Aufzeichnungsmaterialien auf Silberhalogenidbasis, insbesondere Aufzeichnungsmaterialien, die als fotografische Masken für die fotomechanische Maskierung von Farbauszugsfilmen zwecks Korrektur der Färb- und TöngungsverhäLtnisse geeignet sind.
Die erste Stufe bei der Herstellung einer Druckplatte für vielfache Reproduktion farbiger Originale besteht in der fotografischen Aufnahme des Originals auf sogenannten Farbauszugsfilmen (Color Separation-Filme). Dabei wird die Vorlage nacheinander dreimal oder noch häufiger jeweils durch ein unterschiedliches Farbfilter (rot, grün und blau) auf einem neuen Stück des Farbauszugsfilms fotografisch aufgenommen. Die Filme werden dann fotografisch weiterbehandelt und aus ihnen gesonderte Druckplatten hergestellt. Die vom Rotfilterauszug hergestellte Platte wird zum Drucken mit Blaugrün(Cyan)-Druckfarbe, · die Platte vom Grünfilterauszug Z1Um Drucken mit Purpur (Magenta)-Druckfarbe und die Druckplatte vom Blaufilterauszug zum Drucken mit gelber Druckfarbe verwendet. Wird
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ein Vierfarbendruck angefertigt, so belichtet man ein viertes Mal mit einem Farbauszug für Schwarz, den man für die Herstellung einer Druckform benutzt, die zum Drucken mit schwarzer Farbe dient.
Jedoch sind die für den Druck mit den wie beschrieben hergestellten Druckformen angewandten Druckfarben normalerweise hinsichtlich ihrer Reflexions- und ihrer Absorptionseigenschaften mangelhaft, die gelben Druckfarben reflektiren etwas Blaulicht, die Magenta-Druckfarben etwas Grünlicht und die Cyan-Druckfarben etwas Rotlicht. Im Idealfall sollten alle Druckfarben 100 % des von ihrer entsprechenden Farbe reflektierten Lichtes absorberen. Um diese den Druckfarben eigenen Unzulänglichkeiten zu verbessern, benutzt man während der Herstellung des Farbauszugsmaterials Masken. Diese stellen fotografische Silberhalogenidaufzeichnungsmaterialien dar, die gemeinsam mit dem infrage kommenden Farbfilter zur Herstellung der Farbauszugsnegative verwendet werden. Diese Masken setzen die optische Dichte der zur Herstellung der endgültigen Druckplatten verwendeten Negative herab, was sich in einer Erhöhung der optischen Dichte des gedruckten Bildes auswirkt. Beispielsweise wird die Dichte für Cyan und Magenta erhöht, um für Gelb zu korrigieren, wenn Gelb vorliegt, während man Dichte für Cyan und Gelb zufügt, um für vorliegendes Magenta zu korrigieren, und Dichte für Gelb und Magenta zufügt, um für vorliegendes Cyan zu korrigieren. Dementsprechend sind gewöhnlich drei oder vier Masken erforderlich, und zwar eine für jedes Farbauszugsnegativ, um im endgültigen gedruckten Bild die richtige Färb- und Tonabstimmung zu erzielen.
Die mit Hilfe der maskierten Farbauszugsmaterialien hergestellten Platten verwendet man beispielsweise im Offsetdruck, wie bei Jaffe und Mitarbeitern in "Color Separation Photography", Graphic Arts Technical Foundation, Inc., August 1959, beschrieben. Die Herstellung der maskierten
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fotografischen Kopie, die Umwandlung des Farbnegativs in die Farbdruckform und die zugehörigen Systeme sind dort ausführlich beschrieben. Andere unter Verwendung von Farbauszugsfilmen arbeitende Verfahren sind der Buchdruck mit der Druckpresse, der Schablonendruck und der Siebdruck. (Vergl.Yule, "Principles of Color Reproduction", John Whiley and Sons, I967). j
Es ist sehr erwünscht, daß die zur Herstellung der vorstehend beschriebenen Masken brauchbaren fotografischen Materialien einen breiten Belichtungsspielraum aufweisen. Das bedeutet, daß der geradlinige Teil der Schwärzungskurve sich ohne Schulter über einen langen Belichtungsbereich erstreckt. Der Gamma-Wert oder die Gradation (bzw. die Steigung) dieser Materialien soll auch ziemlich niedrig liegen, d.h. sollten nur eine geringe zusätzliche Dichteerhöbung bei stärkerer Belichtung hervorrufen. Die Schwärzungskurve ist eine grafische Darstellung, in der der Logarithmus der Belichtung gegen dieDichte des entwickelten Bildes aufgetragen ist.Ist die Neigung der Kurve gering (niedriger Gamma-Wert) und der geradlinige Anteil der Kurve umfaßt einen breiten Belichtungsbereich ohne SchulterbilöUng (breiter Belichtungsspielraum), so wird kein übermaßiger Konstrasbunterschied über einen Bereich von Belichtungen vorliegen und die zum Entwickeln erforderliche Zeit braucht nicht abgestimmt zu werden. Den meisten für die Herstellung von Masken für Farbwerkorrek- : türen angewandten Filmen sind diese die Belichtungsbreite und den Gradienten betreffenden Merkmale nicht eigen und der Bedienungsmann muß diese Nachteile durch gleichzeitige Variation der Belichtungs- und Entwicklungsbedingungen ausgleichen, d.h. die Belichtungszeit des belichteten fotografischen Materials herabsetzen! Erfolgt die Bedienung von Hand in Schalen usw., so stellt die Herabsetzung der Entwicklungszeit kein ernstes Problem dar. In der Fotoindustrie ist es aber üblich, Maschinen zur Verarbeitung des
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fotografischen Materials zu verwenden. Die Herabsetzung der Umlaufzeit für das Entwickeln in einer automatischen Pilmentwicklungsvorrichtung stellt einen schwierigen, nur schwer reproduzierbaren und zeitraubenden Verfahrensschritt dar. Dementsprechend ist es erwünscht, die Verarbeitung der Maskenmaterialien unter etwa den gleichen Bedingungen durchführen zu können, wie sie für irgendein anderes Material angewandt werden, das im System ohne Korrektur benutzt wird.
Aus den britischen Patentschriften 428 305 und 752 691 ist es bekannt, daß man die physikalischen Kennzeichen einer durch stufenweise Bildbelichtung eines fotografischen Materials erzeugten, sensitometrischen Kurve einstellen kann, indem man das Material aus einer Mischung von zwei oder mehr Silberhalogenidemulsionen herstellt. Normalerweise erhält man derartige Emulsionen durch Silberhalogenidkörner mit ; unterschiedlichen Teilchengrößen, wie man sie beispiels- ' weise herstellt, indem man unterschiedliche Bedingungen
bei der Ostwald'sehen Reifung während des als"Fällung " bezeichneten Verfahrensschritts anwandte. Eine feinkörnige Emulsion führt normalerweise zu einem fotografischen ' Material mit geringerer Empfindlichkeit aber mit höheren
Kontrasten im Vergleich zu einer Emulsion mit gröberen Silberhalogenidkörnern. Wenn Emulsionen mit feinen Körnern mit Emulsionen mit größeren Körnern vermischt werden, wie dies in den vorstehenden beiden Patentschriften beschrieben ist, so ist es manchmal möglich, die Menge einer jeden einzelnen der so vermischten Emulsionen so einzustellen, daß die auf der Basis einer stufenweisen Bildbelichtung eines solchen Produktes erhaltene sensitometrisch^ Kurve Empfindlichkeits- und Kontrastwerte charakterisiert, die in der Mitte zwischen jenen Werten liegen, die aus den Empfindlichkeitskurven der einzelnen Emulsionen abzulesen sind. Jedoch neigen deartige Mischungen ausnahmslos dazu, in j der sensitometrischen Kurve "Schultern" zu bildern, die den Belichtungsspielraum einengen. Es kommt hinzu, daß ;
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diese Emulsionen "unterschiedliche Emulsionen" sind, da sie.
1 I !
auf die Sensibilisierungsparameter, insbesondere auf optische Sensibilisierungsmittel, unterschiedlich ansprechen. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, daß diese Emulsionen ihre Korngrößenverteilung der Wirkung der Ostwald1sehen Reifungsmethode während des Fällungs- oder KornbildungsabSchnitts ihrer Herstellung ; verdanken. Da die maskierenden Filme normalerweise über ; den gesamten Spektralbereich des sichtbaren Lichts optisch sensibilisiert, d.h. panchromatisch sensibilisiert werden, würde es sehr schwierig sein, ein in der ge- j wünschten Weise, d.h. sowohl sensitometrisch als auch j spektral ansprechendes fotografisches Material zu er- :
halten, das auf ein Gemisch zweier unterschiedlich aus- I
gefällter Silberhalogenidemulsionen zurückgeht. j
Ein anderer Nachteil des Mi sch ens ._ von Emulsionen mit j unterschiedlicher Korngrößenverteilung liegt in der ; Schwierigkeit, jeden Anteil genau richtig derart zu sensibilisieren, daß die erhaltene Mischung die geeigneten Sensitometerwerte zeigen wird. Die als Masken für die ■ Herstellung von Auszugsfilmen zu verwendenden Materialien müssen eine ausreichende Belichtungsempfindlichkeit haben, wobei aber doch die höchste erzeugte Dichte auch niedrig liegen muß. Außa*dem müssen diese Filme einen breiten Belichtungsspielraum plus niedrigen Kontrast aufweisen. Es ist aber äußerst schwierig, Emulsionen mit unterschiedlicher KorngrößenverteiLung derart zu vermischen, daß dieses kritische Gleichgewicht erreicht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schwär z-Weiß-SilberhalogenidmaterJal anzugeben, das einen niedrigen Gradienten erzeugt und einen breiten Belichtungsspielraum unter den üblichen Bedingungen für maschinelle Weiterverarbeitung aufweist, wie sie insbesondere bei
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der Erzeugung von Masken für die Herstellung von Farbauszügen angewandt werden.
Durch die Erfindung wird ein fotografisches Aufzeichnungsmaterial geschaffen, das einen Schichtträger mit zwei Silberhalogenidemulsionen aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, daß eine der Emulsionen in geringerem Grad chemisch sensibilisiert worden ist als die andere, und daß die beiden Emulsionen in demselben Spektralbereich optisch sensibilisiert sind.
Durch die Erfindung wird es möglich, den richtigen Ausgleich der beiden Emulsionen zwecks Einstellung einer ausreichenden Empfindlichkeit, eines breiten Belichtungsspielraums, eines niedrigen Kontrastes und andere wünschenswerter Eigenschaften zu erreichen, indem man Emulsionen mit gewünschter Korngrößenverteilung herstellt, die in gleicher Weise für die anzuwendenden optischen Sensibilisierungsmittel empfindlich sind, wonach man chemische Sensibilisierungsmittel anwendet, um den richtigen Empfindlichkeitsausgleich entsprechend der Erfindung zu erzielen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung besitzen die beiden Emulsionen dieselbe Korngrößenverteilung für Silberhalogenid und dementsprechend dasselbe relative spektrale Ansprechen auf die optische Sensibilisierung. Auch wird durch die Wirksamkeiten der fotografischen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung ein Maskierungssystem für !Farbkorrekturen zugänglich, das nur zwei unter gleichen Entwicklungsbedingungen hergestellte Masken erfordert, um einwandfEeie Färb- und Tonkorrekturen zu erzielen. Das neue fotografische Aufzeichnungsmaterial der Erfindung wird aus zwei Silberhalogenidemulsionen hergestellt, von denen die eine einen geringeren Grad an chemischer Sensi-
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bilisierung aufweist als die andere, während beide Emulsionen optisch im gleichen Spektralbereich sensibilisiert sind. Das Material läßt sich auf einfache Weise durch Aufteilung einer einzigen Emulsion in zwei Anteile herstellen, von denen der eine Anteil chemisch und optisch sensibilisiert wird, während der andere Anteil optisch sensibilisiert wird, wonach man die beiden Anteile vereinigt und sie als eine einzige Schicht aufbringt oder in Form von zwei gesonderten und vorzugsweise aneinanderliegenden Schichten.
Durch Einstellung der Menge eines jeden angewandten Anteils läßt sich der gewünschte Kontrast durch die Belichtungsbreite bei solchen Verarbeitungsbedingungen erreichen, wie sie für übliches maschinelles Arbeiten angewandt werden. Da in beiden Emulsionsanteilen dieselbe Teilchengrößenverteilung vorliegt, kann eine frühere Schulterbildung vermieden werden, wenn die ausgewählte Emulsion ihrerseits nicht eine frühe Schulterbildung hervorruft. Auf diese Weise läßt sich ein breiter Belichtungsspielraum
mit
erzielen. Da man einen Anteil/niedriger chemischer Sensibilisierung hat, kann ein niederer Gradient erreicht und der Gradient sowie der Belichtungsspielraum können über einen ; weiten Bereich in einfacher Weise , über den Sensibilisierungsgrad und/oder die Menge der in eine Mischung einzuarbeitenden beiden Emulsionsteile geregelt werden.Obgleich bei der Beschreibung des fotografischen Aufzeichnungsmaterials der Erfindung nur zwei Emulsionen erwähnt wurden, kann dieses natürlich zusätzliche Emulsionen oder Emulsionsschichten ! enthalten. Je mehr Einzelemulsionen oder Einzelschichten !
angewandt werden, umso kostspieliger wird aber die Her- '■
stellung der Aufzeichnungsmaterialien.
Emulsionen, die sich zur Herstellung von Filmen eignen, die sich als Maskierungssysteme anwenden lassen, sind gewöhnlich Bromjodsilberemulsionen, obgleich bei der praktischen Durchführung der Erfindung alle üblichen Silber-
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halogenide (Bromid, Jodid, Chlorid) oder deren Mischungen angewandt werden können.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Gelatineemulsion hergestellt, die zu etwa 96 Mol-# aus Silberbromid und zu etwa 4 Mol-# aus Silberjodid besteht. Die Bedingungen für Fällung und Oswaldreifung werden so ausgewählt, daß in der anfallenden Emulsion Silberhalogenidkörner mit einer durchschnittlichen Korngröße von vorzugsweise etwa 1 Mikron vorliegen. Nach weiterer Dispersion der Emulsion mit Gelatine und/oder anderen Bindemitteln kann die Emulsion in zwei Teile aufgeteilt werden. Teil A wird vorzugsweise auf seine beste Empfindlichkeit gebracht mit chemischen Sensibilisatoren, wie Gold und Schwefel sowie mit einem panchromatischen optischen Sensibilisator, während Teil B vorzugsweise nur mit demselben panchromatischen, optischen Sensibilisator behandelt wird. Ist die Nachreifstufe abgeschlossen, so werden beide Teile abgekühlt und die tblichen Benetzungshilfsmittel, Antischleiermittel und Härtemittel zugefügt. Die Emulsionen werden dann in Anteilen miteinander vereinigt, die von der gewünschten Sensitometrie abhängen, wobei das Gewichtsverhältnis der einen Emulsion zur anderen Emulsion gewöhnlich nicht mehr als 10 : 1 beträgt. Beispielsweise ergibt eine Mischung von 4 Teilen A und 6 Teilen B (Verhältnis B/A = ~5/2) einen ausgezeichneten panchromatischen Maskierungsfilm, der sich insbesondere zur Herstellung von Farbauszugsnegativen für das Druckverfahren eignet. Die wie vorstehend hergestellte Emulsion kann dann als einzige Schicht auf einen geeigneten Schichtträgerfilm aufgebracht werden und wird zweckmäßig mit einer dünnen Schutzschicht aus Gelatine überschichtet.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann man Teil B teilweise derart mit chemischen Sensibilisatoren sensibilisieren, daß man den Gradienten in gewünschter Weise erhöht oder derart, daß man die Breite, bzw. den Belichtungsspielraum auf die des vollständig sensibilisierten Teils A
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abstimmt. Die fotografische Empfindlichkeit des Teils B (teilsensibilisiert) sollte vorzugsweise weniger als 12 % der Empfindlichkeit des vollständig sensibilisierten Teils A ausmachen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann man die beiden Teile der Emulsion als Einzelschichten auf den Schichtträger aufbringen, um unter normalen Weiterverarbeitungsbedingungen dasselbe Ergebnis eines niedrigen Kontrastes und eines breiten Belichtungsspielraumes zu erzielen. Unabhängig davon, ob Einzelschichten aufgebracht werden, oder ob man die. Emulsionen erst nach ihrer Vereinigung aufschichtet, wird die Ennilsion dieselbe Teilchengrößenverteilung der Silberhalogenidkörner haben, wenn sie aus Teilen derselben ursprünglichen Emulsion besteht. Unter der Teilchengrößenverteilung der Silberhalogenidkörner sind die Prοζentangaben für Silberhalogenidkörner von verschiedener Größe in der Emulsion zu verstehen. Vorzugsweise soll die Teilchengrößenverteilung der Emulsionen, aus denen die Materialien der Erfindung hergestellt wurden, im wesentlichen dieselbe sein.
Zusätzlich zu einem breiten Belichtungsspielraum und einem niedrigen Gradienten besitzen die IPilme der Erfindung ausgezeichnete sensitometrische Eigenschaften, wie gute Empfindlichkeit und geringen Schleier. Werden die naterialien der Erfindung in einer bevorzugten Art als maskierendes Material angewandt, so kann dieses erzeugt werden mit gleichem Rot- und Grüngradienten, wodurch es möglich wird, ein Zwei-Masken-System für die Herstellung der Farbauszugsfilme anzuwenden.
Die erfindungsgemäß angewandten Silberhaiogenidemulsionen enthalten vorzugsweise ein kolloidales Bindemittel, wie Gelatine, jedoch können auch andere Bindemittel angewandt werden. Beispiele: Albumin, Agar-Agar, Gummiarabikum, Alginsäure, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon,
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Celluloseäther, teilweise hydrolysiertes Celluloseacetat, Alkylacrylatpolymere oder Mischungen von mindestens zwei der aufgeführten Bindemittel.
Die angewandten Emulsionen werden vorteilhaft chemisch nach bekannten Verfahren sensibilisiert, beispielsweise durch Digerieren in natürlichen, aktiven Gelatinen oder durch Zugabe der Schwefelverbindungen entsprechend den USA-Patentschriften 1 574 944-, 1 623 499 oder 2 410 699. Die Emulsion kann auch mit den Salzen oder Metallen behandelt werden, die in den USA-Patentschriften 2 399 083, 2 448 060, 2 597 856 oder 2 597 915 beschrieben sind. Desgleichen kommt eine Behandlung mit den Reduktionsmittel η (beispielsweise Zinn-II-salzen) der USA-Patentschrift 2 487 850 infrage. Andere chemische Sensibilisierungsmittel sind der Fachwelt bekannt und können hier auch vorteilhaft angewandt werden.
Die Emulsionen können auch bekannte optische Sensibilisierungsmittel enthalten, um das gewünschte spektrale Verhalten zu erzeugen. Derartige Substanzen sind bei
rd Mees, The Theory of the Photographic Process, 3 Edition, 1967, Kapitel 11 und 12, beschrieben; auch kommen andere der Fachwelt bekannte optische Sensibilisierungsmittel infrage. Die Sensibilisierungsbedingungen für die ausgewählte und angewandte Emulsion werden, soweit nötig, eingestellt, um die gewünschte Empfindlichkeit und spektrale Empfindlichkeit zu erzielen. Besonders bevorzugte Sensibilisierungsfarbstoffe stellen jene dar, die auf das gesamte sichtbare Spektrum ansprechen und als panchromatische Farbstoffe bekannt sind. Panchromatische Sensibilisierung kann erzielt werden.durch einen einzigen optischen Sensibilisator oder eine Mischung-von mindestens zwei optischen Sensibilisierungsmitteln; der hierbei hergestellte Film spricht auf Licht aller Wellenlängen des sichtbaren Spektrums an. Panchromatische Sensibilisierung
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ist besonders brauchbar für fotografische Materialien, die für die Maskierung von Filmen während des Farbauszugsverfahrens angewandt werden.
Nach Beendigung der Sensibilisierungsstufe können andere Zusatzstoffe, beispielsweise Benetzungsmittel und Beschichtungshilfsmittel, Härtemittel, Antischleiermittel usw. zugefügt werden. Danach werden die Emulsionen auf einen geeigneten Schichtträger, beispielsweise einen soMien aufe Polyäthyl enterephthalat, aufgebracht, der, wie in der USA-Patentschrift 2 779 684-, Beispiel 4-, beschrieben, hergestellt und mit einer Haftschicht ausgestattet worden war.Sie lassen sich auf allen in der fotografischen Technik üblichen Wegen und mit allen üblichen Mitteln aufbringen durch Antragen,mit der Luftbürste,mit dem Rakel oder nach dem Fallfilmverfahren, Pur die Beschichtung kommen geeignete Schichtträger infrage, einschließlich solcher aus Glas,.Celluloseacetat, Cellulosenitrat und anderen filmbildenden Kunstharzen oder Polymerisaten (z.B. Polyestern, Polyamiden, Polystyrol usw.). Die Aufzeichnungsmaterialien können auch mit rückseitigen Antiaufrollschichten versehen sein, in denen andere Hilfsstoffe, wie antistatische Mittel, enthalten sein können.
In den nachstehenden Beispielen liegen mit Ammoniak gereifte Emulsionen vor. Es versteht sich, daß die auch als "Digerierung" bezeichnete Sensibilisierung eine Behandlung der Emulsion in Gegenwart von Gold und Silber über einen bestimmten Zeitraum und bei einer Temperatur umfaßt, die erforderlich sind, um die gewünschte fotografische Empfindlichkeit und das gewünschte Schleierniveau zu erzielen. Die für die sensibilisierenden Behandlungen erforderlichen Zeiten und Temperaturen variieren mit dem Emulsionstyp und liegen im allgemeinen im Bereich von 30 bis 60 Min. bzw. 54-0C und 710C. Nach Beendigung der Sensibilisierungsstufe wird die Emulsion auf eine
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I.e.
Temperatur abgekühlt, die sich für die Zugabe anderer Bestandteile eignet, beispielsweise von Beschichtungshilfsmitteln, Härtemitteln, Antischleiermitteln usw. Die Emulsion wird gerührt und dann bis zum Auftrag bei oder unterhalb der Zugabetemperatur gehalten. Wo ein Anteil lediglich mit dem optischen Sensibillsierungsmittel (d.h. einem -Farbstoff) behandelt worden ist, wird die Emulsion gewöhnlich mit dem Farbstoff bei erhöhter Temperatur digeriert, und zwar über einen Zeitraum, der für eine angemessene Färbstoffνerteilung und Farbstoffadsorption nötig ist.
Das Anwendungssystem für die in den Beispielen beschriebenen Materialien erfordert ein Filmstück, das mit grünem Licht belichtet werden soll,für die Verwendung als gelbe Aufzeichnungsmaske und ein Filmstück, das mit Rotlicht belichtet werden soll, als Hagenta- und Cyanaufzeichnungsmaske. Diese Filme werden dann bei gleichen Entwicklungszeiten weiterverarbeitet und erreichen gleiche Gradienten. Die auf diese Weise hergestellten Masken werden dann in Kombination mit dem ursprünglichen Gegenstand angewandt, um daraus die Auszugsnegative herzustellen.
Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele veranschaulicht. In diesen wird eine relative Empfindlichkeit in Bezug zu jener Belichtung berechreb, die für eine Reindichte ("net-density") von 0,3 erforderlich ist. Die Gradienten wa?den gemessen als Neigung einer Linie zwischen Rohdichten ("gross densities") von 0,3 bis 0,9.
Beispiel 1
Eine 96 Mol.-% Bromid und 4 Mol.-% Jodid enthaltende Silberbrom j odidemulsion wurde ausgefällt, gewaschen und in Gelatine redispergiert, wobei 220 g Gelatine je 1,5 Mole Silberhalogenid angewandt wurden. Die erhaltene Dispersion wurde in zwei Teile aufgeteilt. Der eine (chemisch unsen-
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si bili si er te) Teil wurde mit einem panchromatischen sensibilisierenden Farbstoff 4-5 bis 50 Min. bei etwa 55°C digeriert. Die Zugabe des Farbstoffes (3,3'~Dis"ulfopropyl-9~ methylthiacarbocyanin) erfolgte in Form einer Lesung von 1 g Farbstoff je Liter Methanol, wobei 170 ml der Farbstofflösung je 1,5 Mol Silberhalogenid angewandt wurden. Die Emulsion wurde dann abgekühlt und die üblichen Benetzungsmittel, Beschichtungshilfsmittel, Härtemittel und Antischleiermittel eingearbeitet. Der andere Teil (chemisch sensibilisiert) wurde in gleicher Weise behandelt mit der Ausnahme, daß Gold- und Schwefel-Sensibilisierungsmittel (für die vollständige Sensibilisierung der Emulsion bestimmt) zugefügt wurden, und zwar zusätzlich zu denselben panchromatisch sensibilisierenden Farbstoffen während der Digerierungsstufe. Das Gold wurde ziigegeben als eine 34- nil K[Au(SClO2]-Losung je 1,5 Mole Silberhalogenid, wobei die K[Au(SCW)O]-Losung hergestellt worden war aus einer wässrigen Lösung von 8,1 g KSCN/Liter und 92 mg AuCl^ je Liter. Der Schwefel war zugegeben worden als eine 17 ml ÜTatriumthiosulfat enthaltende Lösung je 1,5 Mol Silberhalogenid. Diese Lösung stellte eine wässrige Lösung dar, die 5OO mg Natriumthiosulfat je Liter enthielt. Am Ende dieses Abschnitts wurden 6 Teile des unsensibilisierten Anteils gründlich mit 4 Teilen des vollständig sensibilisierten Anteils" vermischt und das erhaltene Gemisch in üblicher Weise auf einen Schichtträger aus Polyethylenterephthalat aufgebracht, wobei ein Schichtgewicht von etwa 80 bis 85 mg SiIberhaiogenid/dm eingestellt wurde. Auf diese Schicht wurde eine dünne Gelatineschutzschicht und ein Härtemittel ebenso aufgebracht wie eine rückseitige Gelatineschicht, die auf jene Seite des Schichtträgers aufgetragen wurde, die der Seite gegenüberlag, auf der sich die Silberhalogenidschicht befand. Diese rückseitige Schicht diente dazu,
ein Aufrollen oder Kräuseln des Materials während der nach folgenden Arbeitsgänge zu vermeiden.Nach dem Trocknen wurden Filmstreifen durch einen"YT-Stufenkeil 15 Sek. mit einer
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Wolfram-Lichtquelle belichtet, die im Abstand von 1,83 m gehalten wurde. Drei Proben Jedes Filmes wurden durch ein Filter "WRATTEN 47 B" bzw. ein Filter 11WRATTEN 58" bzw. ein Filter "WSATTEN 25" hindurch belichtet und dann in der automatischen Entwicklungsvorrichtung "Pako G-24" weiterbehandelt, die einen gemischten Entwickler für Aufnahmen mit kontinuierlich verlaufenden Tonwerten (Methol-Hydrochinon) enthielt. Die Behandlungszeit in der Entwicklervorrichtung wurde bei etwa 27°0 von 3/4 bis 3 Min. variiert. Me Arbeitsstufen des Fixierens, Väschens und Trocknens wurden gleichfalls variiert, um eine Anpassung an die für die Entwicklungsstufe gewählte Zeit vorzunehmen (d.h., daß bei einer Entwicklungszeit von 3/4 Min. die Probe aus 3/4 Min. fixiert, 3/4 Min. gewaschen und 3/4 Min. getrocknet wurde, um eine gesamte Verarbeitungszeit von 3 Min. in der Vorrichtung zu erreichen).
Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Ent v/i ekler -
Behandlungs-
Gradient zwischen
0,3 bis 0,9 Rohdichte
grün blau Basis +
Schleier
zeit (Min.) rot 0,37
0,51
0,56
0,29
0,37
0,43
3/4
2
3
0,37
0,51
0,57
0,07
0,06
0,05
Wie aus den Ergebnissen ersichtlich, liegen die Gradienten äußerst niedrig. Sämtliche Filme haben eine ausreichende Empfindlichkeit. Wird für die Filme eine sensitometrische H- und D-Kurve aufgezeichnet, so zeigt diese einen breiten Belichtungsspielraum, d.h. im Bereich der angewandten Belichtung wurde keine Schulterbildung hervorgerufen. Wurden diese Materialien als Masken angewandt, um Farbauszugsnegative herzustellen, so ließen sich ausgezeichnete Endergebnisse erhalten. Ein gleiches Material, das eine panchromatisch sensibilisierte Emulsion mit vollständiger
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chemischer Sensibilisierung aufwies, der aber kein unsensibilisierter Teil beigemischt worden war, erforderte demgegenüber eine Herabsetzung der Behandlungszeit auf 1/2 Minute, um einen niedrigen Gradienten zu erzielen und hatte außerdem nicht den breiten Belichtungsspielraum, wie die Filme der Erfindung. Dies kam darin zum Ausdruck, daß die sensitometrische Kurve Zeichen einer Schulterbildung in den höheren Belichtrangsbereichen erkennen ließ. Dementsprechend konnten mit den Materialien entsprechend dem Stand der Technik keine befriedrigenden maskierenden Systeme hergestellt werden.
Beispiel 2
Entsprechend Beispiel 1 wurde eine Ausgangsemulsion hergestellt, redispergiert und in zwei Teile aufgeteilt. Der eine Teil (unsensibilisierter Teil) wurde nur mit einem panchromatisch sensibilisierenden Farbstoff behandelt, während der zweite Teil (sensibilisierter Teil) mit Gold und Schwefel bei zusätzlicher Behandlung mit demselben panchromatisch sensibilisierenden Farbstoff auf Beine Höchstempfindlichkeit gebracht wurde. Es wurden zwei Filme hergestellt, wobei Schicht A aus einer Mischung von 6 Teilen des unsensibilisierten Anteils + 4- Teilen des sensibilisierten Anteils zubereitet wurde, während Schicht B in ihrer Gesamtheit aus dem sensibilisierten Anteil bestand. Die beiden Schichten besaßen etwa dasselbe Beschichtungsgewicht, beispielsweise etwa 74- mg SiI-berhalogenid/dm . Sie wurden, wie im Beispiel 1 beschrieben, überschichtet, mit einer rückseitigen Schicht ausgestattet und getrocknet. Die Proben eines jeden Films wurden, wie gleichfalls beschrieben, weiterbehandelt, wonach folgende Ergebnisse anfielen:
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- 16 - rot grün blau rot 2440639 Gradient blau Basis +
Probe Ent- Empfindlichkeit grün Schleier
wick-
lungs-
66 67 61 0,39 0,31
zeit
(Min.)
75 76 71 0,55 0,39 0,42 0,04
Schicht 3/4 78 81 77 0,62 0,53 0,42 0,06
A 2
(gemisch
87 86 86 0,64 0,61 0,49 0,06
te Emul- 3
sionen)
97 96 97 0,79 0,65 0,61 0,06
Schicht 3/4 100 100 100 0,84 0,79 0,68 0,8
B ρ
(Einzel-
0,83 0,09 !
emulsionen) 3
Zusätzlich zur Erreichung des gewünschten niedrigen Gradienten wiesen die mit Schicht A beschichteten Filme einen breiteren Belichtungsspielrauin auf als jene Filme, bei denen die Schicit B aufgebracht worden war, und lieferten ausgezeichnete Masken für Farbauszugsfilme.
Diese Beispiele wurden wiederholt mit einer Anzahl panchromatischer optischer Sensibilisierungsmittel, verschiedenen Emulsionen und Sensibilisierungsbedingungen. In jedem Fall ließen sich niedere Gradienten und ein breiter Belichtungsspielraum erreichen.
Alle vorstehend beschriebenen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung ließen sich bei angemessenen Zeiten in denselben Maschinen weiterverarbeiten, die in der fotografischen Technik angewandt werden, und lieferten ausgezeichnete Ergebnisse, wenn sie so weiterbehandelt und als maskierende Materialien angewandt wurden. Die Materialien benötigten nur zwei Masken zur Herstellung ausgezeichneter Auszugsfilme, wie durch eine visuelle Beurteilung von Farbe und Ton einer mit ihrer Hilfe endgültig gedruckten Kopie ergab. Farbe und Ton waren mindestens gleich, in fielen Fällen sogar besser
509811/1002
als Vergleichsdrucke, die unter Verwendung von drei oder vier Masken oder anderen Filmen hergestellt worden waren, die SchulterMldung zeigten und die unter Variation der BeHchtungs- und Ve^arbeitungsbedingungen erzeugt werden mußten.
50981 1/1002

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    !,Fotografisches Aufzeichnungsmaterial mit einem Schichtträger, der mit zwei Silberhalogenidemulsionen beschichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Emulsionen in geringerem Grade chemisch sensibilisiert worden ist als die andere, und daß die beiden Emulsionen in demselben Spektralbereich optisch sensibilisiert sind.
  2. 2.Fotografisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Emulsionen dieselbe Teilchengrößenverteilung der Silberhalogenidkörner vorliegt und damit das gleiche Ansprechen auf optische Sensibilisierung.
  3. J>.Fotografisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in geringerem Grade sensibilisierte Emulsion eine Empfindlichkeit aufweist, die weniger als 12 $ der Empfindlichkeit der am höchsten sensibilisierten Emulsion ausmacht.
  4. 4.Fotografisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Silberhalogenidemulsion in einer gesonderten Schicht auf dem Schitträger liegt.
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DE2440639A 1973-08-27 1974-08-24 Fotografisches Aufzeichnungsmaterial Expired DE2440639C2 (de)

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