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DE2337780A1 - Umhuellung fuer kabelverbindungsstellen - Google Patents

Umhuellung fuer kabelverbindungsstellen

Info

Publication number
DE2337780A1
DE2337780A1 DE19732337780 DE2337780A DE2337780A1 DE 2337780 A1 DE2337780 A1 DE 2337780A1 DE 19732337780 DE19732337780 DE 19732337780 DE 2337780 A DE2337780 A DE 2337780A DE 2337780 A1 DE2337780 A1 DE 2337780A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
connection point
ribs
covering according
around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19732337780
Other languages
English (en)
Inventor
Henry K Kapell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Publication of DE2337780A1 publication Critical patent/DE2337780A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/003Filling materials, e.g. solid or fluid insulation
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

M 3296
PATENTANWÄLTE
1 ze:: L in 33
Auguste-Vikturia-Straße 6§
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul.,
Minnesota 55101 (V.St.v.A.)
Umhüllung für Kabelverbindungsstellen
Die Erfindung betrifft Umhüllungen, die das Eindringen von Feuchtigkeit in eine Verbindungsstelle zwischen PernsprechkabeIn verhindern sowie Umhüllungen, die einen mehrmaligen Zugang zur Verbindungsstelle ermöglichen, und die hiernach wieder zusammengesetzt werden können.
Zusätzlich zu den- das Vordringen von Wasser bis zur Verbindungsstelle verhindern Umhüllungen nach der US-Patentschrift Nr. 2 908 7^3 nach der die Verbindungsstelle permanent in ein hartes harzhaltiges Material eingegossen wird, und nach der US-Patentschrift Nr. 2 930 835, nach der um die Verbindungsstelle herum eine Umhüllung gegossen wird, die zerstört werden muss, damit die Verbindungsstelle zugänglich wird, besteht ein Bedarf an einer Umhüllung, die einen nochmaligen Zugang zur Verbindungsstelle und hiernach ein Wiederzusammensetzen der Umhüllung ermöglicht. Eine solche Umhüllung kann erwünscht sein, wenn an der Verbindungsstelle später Änderungen vorgenommen werden müssen, oder wenn solche Änderungen sehr wahrscheinlich sind.
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Bisher bestanden jedoch die einzigen bekannten Umhüllungen, die einen mehrmaligen Zugang zur Verbindungsstelle und danach ein Wiederzusammensetzen der Umhüllung ermöglichten, aus gasdichten Umhüllungen. Diese Umhüllungen wiesen im allgemeinen Endglieder auf, die mit den Enden der mit einander zu verbindenden Kabel in Eingriff gebracht werden, welche Endglieder entweder aus Abdichtungsringen aus Mastix bestanden, die um das Kabel herum geformt werden, oder aus Verankerungsgliedern aus einem erhärtbaren flüssigen Material, das in einen Mantel über dem Kabel eingegossen wird, und ferner wiesen die Umhüllungen ein auseinandernehmbares Gehäuse auf, das über den Endgliedern zusammengesetzt wird und um die Verbindungsstelle herum eine gasdichte Kammer bildet.
Obwohl derartige Umhüllungen auch bei nicht unter Druck stehenden Kabeln verwendet werden, so sind sie jedoch am besten geeignet für Verbindungsstellen zwischen Kabeln, die im Innern unter einem Gasdruck stehen, so dass in der Umhüllung ein den atmosphärischen Druck übersteigender Druck besteht, der das Eindringen von Feuchtigkeit behindert.
Solche Umhüllungen sind jedoch verhältnismässig teuer wegen der Abdichtungsmittel, genau zusammenpassender Teile und wegen der erforderlichen Befestigungsmittel. Diese Umhüllungen lassen jedoch trotz deren Aufbaus immer noch das Eindringen von Feuchtigkeit zu, wenn sie nicht ordnungsgemäss zusammengesetzt sind, oder wenn aussere Drücke eine Verformung der Umhüllung verursachen.
Es stand bisher keine billige und zuverlässige Umhüllung für Kabelverbindungssteilen ohne inneren Gasdruck zur Verfügung, die einen mehrmaligen Zugang zur Verbindungsteile ermöglicht, und die später wieder zusammensetzbar ist.
Die Erfindung sieht eine solche Umhüllung vor, die für nicht unter Gasdruck stehende Kabel zum Umhüllen der Verbindungsstellen verwendet werden kann, und die das Eindringen von Feuchtigkeit behindert.
Die erfindungsgemäße Umhüllung weist einen einfachen und billigen Aufbau auf, so dass deren Verwendung bei kleinen Kabelverbindungsstellen wirtschaftlich gerechtfertigt ist, selbst wenn
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es wenig wahrscheinlich ist, dass die Verbindungsstelle nochmals zugänglich gemacht werden muss.
Nach der Erfindung wird das Vordringen von Feuchtigkeit bis zur Verbindungsstelle in der Umhüllung dadurch verhindert, dass ein entfernbares und wasserfestes Material um die Verbindungsstelle in der Umhüllung herum eingetragen wird, so dass die Umhüllung keine teure oder komplizierte Abdichtungsmittel erfordert.
Die Erfindung sieht eine einen mehrmaligen Zugang zu einer Kabelverbindungsstelle ermöglichende Umhüllung vor, die.das Vordringen von Feuchtigkeit zur Verbindungsstelle zwischen mindestens zwei Längen ummantelter Fernsprechkabel verhindert. Die Umhüllung weist zwei Verankerungsglieder auf, die an den Enden von den mit einander zu verbindenden Kabeln befestigt sind, sowie zwei von einander trennbare Gehäuseteile, deren auf Abstand stehenden Enden auf die Verankerungsglieder aufgesetzt werden und einen Hohlraum bilden, der die freiliegenden Leiter einer Verbindungsstelle zwischen den Kabeln enthält. Ferner sind Mittel • zum lösbaren Befestigen der Gehäuseteile an den Verankerungsgliedern vorgesehen sowie ein wasserfestes Material, das im Hohlraum um die Verbindungsstelle herum benutzt wird.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In der beiliegenden Zeichnung ist die
Fig.l eine schaubildliche Darstellung (zum Teil als Schnitt gezeichnet) einer Umhüllung für eine KabelverbindungssteHe nach der Erfindung ohne Verwendung eines härtbaren harzhaltigen Materials, das in einem in Abschnitte unterteilten Mantel zum Vervollständigen eines Verankerungsgliedes benutzt wird, und ohne ein Material um eine Verbindungsstelle herum in der Umhüllung zum Verhindern des Eindringens von Feuchtigkeit,
Fig.2 eine zum Teil als Schnitt gezeichnete Draufsicht auf die in der Fig.l dargestellte Umhüllung einer Verbindungsstelle, die mit den obengenannten Materialien gefüllt ist,
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Fig.3 ein Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch das eine Ende der Umhüllungsanordnung nach der Fig.l,
Fig.4 ein Ausschnitt aus einem Querschnitt nach der Linie 4-4 in der Fig.1, wobei Einzelheiten der Verriegelung gezeigt werden,
Fig«5 ein Ausschnitt aus einem Querschnitt nach der Linie 5-5 in der Fig.l, wobei Einzelheiten eines Schlitzes gezeigt werden, der zum Unterstützen der Trennung der Umhüllungsteile von einander dient, und die
Fig.6 ein Querschnitt nach der Linie 6-6 in der Fig.2, wobei Einzelheiten einer"Verbindung zwischen Umhüllungshäften für das Verankerungsglied gezeigt werden.
Die Fig.2 zeigt eine erfindungsgemässe Umhüllung einer Kabelverbindungsstelle, welche Umhüllung als Ganzes mit 10 bezeichnet ist. Diese Umhüllung 10 umschliesst eine Verbindungsstelle 11 zwischen einem einzelnen ummantelten Fernsprechkabel 12 und zwei ummantelten Fernsprechkabeln 13 und 14, wie in der Fig.l ausführlich dargestellt ist, während die Fig.l die Umhüllung ohne gewisse erforderliche Füllstoffe zeigt.
Die umhüllte Verbindungsstelle 1 besteht aus einer herkömmlichen Ausführung mit einer Anzahl von Federdrahtverbindern 16, wie in der US-Patentschrift Nr. 3 012 219 offenbart, wobei jeder Verbinder 16 zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen gewissen vorherbestimmten einzelnen isolierten Drahtleitern aus den mit einander zu verbindenden Kabeln 12, 13 und 14 benutzt wird. Die Verbindungsstelle 11 weist ferner eine Anordnung 18 mit einer Erdungsklammer und einem Draht auf, der zwischen den leitenden Ummantelungen der Kabel 12, 13 und 14 verläuft.
Die Ufflhüllungsanordnung 10 weist zwei Verankerungsglieder· 20 auf, die nach der Darstellung an den Ummantelungen der Kabel 12, 13 und l4 nahe an deren Enden befestigt sind, ein aus zwei von einander trennbaren Gehäuseteilen 22, deren auf Abstand stehende Enden die Verankerungsglieder 20 umfassen und einen geschlossenen Hohlraum 24 bilden, der die freiliegenden Leiter und die Verbinder l6 der Verbindungsstelle 11 enthält, sowie
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Mittel zürn lösbaren Befestigen der beiden Gehäuseteile 22 an einander und an den Wankerungsgliedern 20,, und ferner ein entfernbares Material, das im Verbindungshohlraum 24 um die Verbindungsstelle 11 herum (Fig.2) benutzt wird, um die Feuchtigkeit von der Verbindungsstelle fernzuhalten.
Jedes Verankerungsglied 20 besteht aus einer Kappe 26, die aus einem geeigneten harten und formbaren Material hergestellt werden kann, beispielsweise aus Polypropylen oder aus einem Polyallomer-copolymer, wie Propylen-äthylen. Die Kappe 26 greift über den Mantel eines oder mehrerer Kabel, die mit einander verbunden werden sollen, welche Kappe mit einem ringförmigen Hohlraum 28 um das Kabel herum ausgestaltet ist. Der Hohlraum 28 stellt eine Form für ein harzhaltiges flüssiges Material 30 dar (Fig.2), das in flüssigem Zustand in den Hohlraum 28 eingegossen wird, und das bei normalen Umgebungstemperaturen im Hohlraum 28 erhärtet. Das Material 30 bleibt nach dem Erhärten am Mantel eines Kabels haften und passt sich den Rippen 31 an, die an der Innenseite der Kappe 26 vorstehen, wobei ein festes Verankerungsglied 20 erzeugt wird, das mit dem Mantel eines oder mehrerer Kabel fest verbunden ist, an denen es angebracht ist.
Die Kappe 26 für jedes Verankerungsglied 20 besteht aus ineinandergreifenden Hälften (Fig.6), deren Kanten so ausgestaltet sind, dass sie eine Zunge 32 und eine Nut bilden. Die Zunge 32 ist mit einer Reihe von auf Abstand stehenden Längsrippen 3^ versehen, die in entsprechende Vertiefungen an der einen Wandung der Nut hineinpassen und die Hälften der zusammengesetzten Kappe 26 mit einander verrjqgeln. Jede Kappe 26 weist einen allgemein zylindrischen Mittelabschnitt 35 auf mit nach innen vorstehenden Rippen 31 und mit einem allgemein ovalen Einfüllstutzen 36. Dieser weist eine Endwandung 37 mit einer Öffnung 38 auf, durch die das Material 30 in die zusammengesetzte Kappe 26 eingegossen werden kann. Die Kappe 26 weist ferner einen Deckel 39 (Fig.3) auf, der an jedem Ende mit auf Abstand stehenden zylindrischen Ansätzen 40 versehen ist, die in Bohrungen 41 an der Endwandung 37 des Einfüllstutzens 36 hineingedrückt werden, wobei der Deckel 39 befestigt und die Öffnung 38 verschlossen wird.
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Jede Kappe 26 ist an der Außenseite in axialen Abständen mit einer Reihe von ringförmigen und einen allgemein quadratischen Querschnitt aufweisenden Rippen 4j> versehen., die einen Teil eines Befestigungsmittels bilden, mit denen die Teile des Gehäuses am Verankerungsglied 20 befestigt werden können., wie später noch ausführlich beschrieben wird. Die Öffnungen an der zusammengesetzten Kappe 26, durch die ein oder mehrere Kabel hindurchgeführt werden, werden von entgegengesetzten und nach, außen verlaufenden allgemein kegeistumpfförmigen Endwandungen 44 gebildet, die in axialen Abständen mit koaxialen Nuten 46 versehen sind, die als Führungen dienen, so dass ein Handwerker eine öffnung mit einem gewünschten Durchmesser durch jede Endwandung 44 der Kappe schneiden kann. Da die auf diese V/eise eingeschnittenen Öffnungen passen natürlich nicht genau zum Umfang eines oder mehrerer Kabel, die durch die Kappe 26 hindurchgeführt werden sollen, so dass vorzugsweise ein Mastixmaterial, wie "B-sealing tape", an dem oder an den Kabeln an den Öffnungen der Kappe 26 angebracht wird, um mit Sicherheit eine flüssigkeitsdichte Abdichtung für das erhärtbare Material j50 herzustellen, das in die Kappe 26 eingegossen wird.
Ein Material, das in den Kappen 26 verwendet werden kann, muss in den flüssigen Zustand versetzt werden können, so dass es in die Kappe 26 durch den Einfüllstutzen ~36 eingegossen werden kann, und ferner muss das Material in der Kappe 26 bei einer Temperatur von minus 18° bis + 50° C fest werden können. Das erhärtete Material pO muss am Mantel eines Kabels haftenbleiben, welcher Mantel von einem Handwerker aufgerauht werden kann, so dass mit Sicherheit eine Verbindung hergestellt wird, und ferner soll das Material sich an die Rippen 31 an der Innenseite der Kappe anschmiegen, so dass ein steifes Verankerungs glied 20 erzeugt wird, das mit dem Gehäuse 22 zusammengesetzt werden kann. Das erhärtete Material soll ausserdem am Mantel eines Kabels genügend stark haften und eine ausreichende innere Festigkeit aufweisen, so dass es widerstandsfest gegen eine Trennung unter der Einwirkung von Zugkräften oder äußeren Drücken ist, die bei der Kabelverbindung 11 auftreten. Da die Umhüllung der Verbindungsstelle 10 längere Zeit der Einwirkung stark schwankender
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Temperaturen ausgesetzt sein kann, so ist es allgemein erwünscht, dass das Material die genannten physikalischer. Eigenschaften innerhalb eines Temperaturbereiches von minus 40° bis plus 60° C beibehält.
ΐί ine solche flüssige und selbst erhärtende Verbindung, die die genannten erwünschten Eigenschaften aufweist, anfangs flüssig ist, rasch aushärtet, an der Außenseite der Kabel fest haftet und eine hone mechanische Festigkeit besitzt, besteht aus einem Gemisch aus einem flüssigen Epoxidharz und einem geringfügigen Anteil eines flüssigen Gemisches mit dem Harz reagierender Mittel, die aus einem flüssigen Polythio-polymereaptan-polymer und aus flüssigem Polyamin bestehen» Das Epoxidharz ist ein Reaktionsprodukt aus Bisphenol und Epichlorhydrin, das im Molekül freie Epoxidgruppen enthält. Als Beispiel wird das gewerblich erhältliche "Spon"-Harz No. 562 angeführt sowie "Thiokol"-Polymer LP-2 .als ein geeignetes flüssiges Polythiopolymercaptan-polymer. Polyamine, wie 2,4,6-Tri(dimethylaminomethyl)Phenol sind wirksame Aktivierungümittel für diese Zusammensetzungen." Die verschiedenen Bestandteile können gesonaert abgemessen werden und werden zur gleioaen Zeit mit einander vereinigt. Mehr erwünschter ist das Zusammeniaischen des Amins und des Polysulfidpolymers, welches Gemisch ir.it dem Epoxidharz vereinigt wird, bevor die Zusammensetzung in die Kappen 26 eingegossen wira. Das Mischen wird geeigne teilweise in einem elastischen Kunststoffbeutel durchgeführt, aus dem das Geniisch direkt in die offenen Einfüllstutzen p6 der Kappen. 26 eingegossen wird.
Als aushärtendes Material j>8 sind ferner Polyurethan-Gießzuü a;:iinen.s et düngen geeignet, wie "scotch Cast Brand Polyurethan Compounds No. 4401, Nr. 17 und Nr. 2100".
Das aus zwei von einander trennbaren Teilen bestehende Gehäuse 22, das auf die Verankerungsglieder 20 aufgesetzt wird und den Hohlraum 24 für die Verbindungsstelle bildet, weist zwei sähsteife, geformte gekrümmte Wandungen vorzugsweise aus Polypropylen oder aus einem Polyalloiner auf, welches Material durchsichtig ist, so dass das Füllmaterial 25 im Hohlraum 24 betracntet werden kann. Die Wandungen bestehen aus einer oberen halbzylinürisehen wandung 50 und aus einer unteren halbzylindrischen Wandung 54, wobei jede Wandung an der Außenseite mit vorstehenden
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Verstärkungsrippen 51 versehen ist, die in axialen Abständen angeordnet sind. Die obere Wandung 50 weist zwei axial auf einander ausgerichtete Kanten 56 auf, von denen jede Kante mit einer Längsnut versehen ist, in die eine in der Längserstreckung verlaufende Zunge 59 hineinpasst, die an einer entsprechenden axial verlaufenden Kante 57 der unteren Wandung 54 vorgesehen ist, wie in den Figuren 4 und 5 dargestellt, so dass die beiden Wandungen 50 und 54 zu einem zylindrischen zweiteiligen Gehäuse 22 zusammensetzbar sind. Die obere Wandung 50 ist mit einem axial eingemitteten zylindrischen Einfüllstutzen 52 versehen, der eine kreisrunde Öffnung aufweist, in die die Düse einer nicht dargestellten Füllpatrone eingeführt werden kann, die zum Einfüllen gewisser Arten von Füllmaterial 25 in den Hohlraum 24 benutzt werden kann, und die eine Kappe 25 mit einem Innengewinde aufweist, das mit Ansätzen an der Wandung des Einfüllstutzens 52 zusammengeschraubt werden kann.
Die Mittel zum Befestigen der Wandungen 50 und 54 an den Verankerungsgliedern 20 bestehen aus einer Reihe von in axialen Abständen angeordneten ringförmigen Rippen 58 an jedem Ende des Gehäuses 22, wobei die eine Hälfte der Rippen 58 sich an der oberen Wandung 50 und die andere Hälfte sich an der unteren Wandung 54 befindet. Jede Rippe 58 weist einen allgemein quadratischen Querschnitt auf und steht von der Innenseite der Wandungen 50 und 54 nach innen vor, welche Innenseiten halbkreisförmig sind und der Form nach der Außenseite der nach außen vorstehenden Rippen 43 an den- Kappen 26 entsprechen. Die Abmessungen und Anordnungen der Rippen 58 sind so bemesseny dass sie in die Zwischenräume zwischen den Rippen 43 an der Fläche einer Kappe 26 hineinpassen, wobei eine herkömmliche einstellbare Sehlauchschelle 60 an jedem Ende des zweiteiligen Gehäuses 22 zwischen zwei nach außen vorstehenden Ausrichtungsrippen 62 befestigt werden kann, wobei die ringförmigen Rippen 43 und 58 mit einander zusammengehalten werden.
Zum lösbaren Befestigen der oberen Wandung 50 an der unteren Wandung 54, wenn die Kanten der Wandungen 50 und 54 zusammenstoßen, sind Verriegelungsmittel 63 vorgesehen, die nach den Figuren 1,
den 2 und 4 mit axialem Abstand an beiden zusammenstoßen Kantenpaaren
56 und 57 angeordnet sind. Jedes Verriegelungsmittel weist einen
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von mehreren nach außen vorstehenden Ansätzen 64 auf, die in Abständen an den axialparallelen Kanten 57 der unteren Wandung 54 angeordnet sind, sowie eines von einer gleichen Anzahl steifer, federnder und allgemein U-förmiger Glieder 66, die an den Enden mit der oberen Wandung 50 an den Kanten 56 zusammenhängen. Werden die Kanten 56 und 57 der oberen und unteren Wandungen 50 und 54 zusammengefügt, so bewegt sich das freie Ende eines jeden U-fö*- migen Gliedes 66 an der Außenseite der Zunge 59 an einer Kante 57 der unteren Wandung 54 entlang und wird später an einer angrenzenden Fläche 67 des zugehörigen Ansatzes 64 nach aussen abgelenkt. Nachdem die Kanten"56 und 57 vollständig zusammengefügt worden sind, kann das U-förmige Glied 66 in das Ende des An_ satzes 64 in der in der Fig.4 dargestellten Stellung unter Druck eingehängt werden, wodurch die Kanten 56 und 57 zusammengehalten werden. Diese Verriegelung 63 kann später dadurch gelöst werden, dass das Ende des federnden U-förmigen Gliedes 66 unter Anwendung eines Fingerdruckes über den Ansatz 64 hinweggezwängt wird, oder durch Drehen der Klinge eines Schraubenziehers zwischen dem Ende des U-förmigen Gliedes 66 und der unteren Wandung 54.
Die Verbindungsstellenumhüllung 10 nach der Erfindung kann einer besonderen Verbindungsstelle entsprechend verkürzt werden. Wie aus den Figuren 1 und 2 zu ersehen ist, ist das zweiteilige Gehäuse 22 mit mehreren Gruppen von nach innen vorstehenden ringförmigen Rippen 68 gleich den Rippen 58 an den Enden versehen, die an der Innenseite in vorherbestimmten axialen Abständen angeordnet sind. Jede Gruppe von Rippen 68 und die Teile der oberen und- unteren Wandungen 50 und 54, die die Hälften der Rippen 68 tragen, können mit den Rippen 43 am Verankerungsglied 20 zusammengesetzt werden. Ferner sind an der Außenseite des Gehäuses 22 gegenüber den Rippen 68 zwei Führungsrippen 69 vorgesehen, die ein ordnungsgemässes Anbringen der Sehelle 60 erleichtern. Der Handwerker kann das Gehäuse am Führungsring 69 gegenüber dem Einfüllstutzen 52 für den gewählten Satz von Rippen 66 durchschneiden, die mit den Rippen 43 am Verankerungsglied 20 in Eingriff gebracht werden, wodurch ein verkürzter . Hohlraum für die Verbindungsstelle geschaffen wird.
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Die Umhüllung 10 ist ferner mit Mitteln zum Ermöglichen einer Trennung der oberen und unteren Wandungen 50 und 54 von einander versehen., damit die Verbindungsstelle wieder zugänglich wird. Wie am besten aus den Figuren 1 und 5 zu ersehen ist, ist die Umhüllung 10 zwischen den Wandungen 50 und 54 mit mehreren Schlitzen 74 versehen, die in Abständen an beiden zusammenstoßenden Kanten 56 und 57 angeordnet sind. Soll ein Zugang zum Hohlraum 24 geschaffen werden, so kann nach dem Entfernen der Schellen 6o und nach dem Lösen der Verriegelungen 6j5 in einen Schlitz 74 ein flacher Gegenstand, beispielsweise eine Münze oderein Schraubenzieher eingeführt werden, um das Trennen der beiden Wandungen von einander zu unterstützen.
Jeder Schlitz 74 wird gebildet von einem Ansatz 73 an der Zunge 59 an der unteren Wandung und einer entsprechenden Öffnung an der Äußenlippe, die die Zunge 59 an der Kante 56 .der oberen Wandung 50 aufnimmt. Die eine Wandung der Öffnung ist zusammen mit dem Grund der Nut für die Zunge 59 in einer gemeinsamen Ebene gelegen, während die angrenzende Fläche des Ansatzes 73 einen Abstand aufweist, wodurch der Schlitz 74 gebildet wird.
Während des Zusammensetzens der Kanten 56 und 57 rasten die Ansätze 73 in die zugehörigen Öffnungen ein, wobei die Wandungen 50 und 54 ordnungsgemäss axial auf einander ausgerichtet werden sowie die Verriegelungsmittel 63. Nach dem Zusammensetzen des Gehäuses 22 verhindert der Sitz der Ansätze 73 in den zugehörigen Öffnungen eine axiale Fehlausrichtung der zusammenstoßenden Kanten 56 und 57 und damit ein Verdrehen der Umhüllung 10, wenn möglicherweise in den Verbindungsstellen 12, 13 und 14 Torsionskräfte auftreten.
Als geeignete Materialien zum Füllen des Hohlraumes 24 um die Verbindungsstelle 11 herum werden gewisse feine Pulver angeführt, die um eine Verbindungsstelle herum zu einer bröckeligen Schicht verdichtet werden können, sowie Flüssigkeiten, die in den Hohlraum eingegossen werden, und diejsich zu einer bröckeligen Schicht um eine Verbindungsstelle herum verfestigen. Ferner kann ein zähflüssiges Schmiermittel verwendet werden, das um eiie Verbindungsstelle herum eine Schicht bildet.
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Die von den genannten Materialien gebildete Schicht soll aufweisen gute dielektrische Eigenschaften, Wasser nicht adsorbieren oder absorbieren, im Wasser im wesentlichen unlöslich sein, undferner sollen die genannten Materialien einen hohen Isolationswiderstand beim Eintauchen in Wasser oder in einer feuchten Umgebung beibehalten.Das die Schicht bildende Material soll die in Verbindern normalerweise verwendeten Materialien, wie Polykarbonat, eng umschließen, benetzen und an diesen haften, sowie andenjenigen Materialien, die normalerweise als Isolation für die Leiter benutzt werden, wie Polyäthylen oder Polypropylen, und ferner soll kein chemischer Zerfall verursacht werden. Das Material soll von einem Handwerker an Ort und Stelle bei normalen Temperaturbedingungen ohne Schwierigkeiten aufgetragen werden können, und ferner sollen die obengenannten Eigenschaften des Materials hei Temperaturen von ungefähr minus 40° bis zu plus 60° C erhalten bleiben. Die aufgetragene Materialschicht soll von der Verbindungsstelle erforderlichenfalls mühelos durch Zerbrechen oder Wegwischen entfernt werden können.
Ein geeignetes Fett soll weich und biegsam bei normalen ' Temperaturen sein und vorzugsweise eine Viskosität von 200 nach der Anzeige eines Penetrometers aufweisen. Das Fett soll eine allgemein gleichmäßige Viskosität beibehalten, nicht verdampfen, ablaufen oder den Zusammenhalt bei den Betriebsbedingungen verlieren. Die fertiggestellte Verbindungsstelle kann mit einer Menge Fett eingehüllt werden, wonach die oberen und unteren Wandungen zusammengesetzt werden. Hiernach werden die übrigen leeren Teile des Hohlraumes 24 durch den Füllstutzen mittels einer Spritzpistole aufgefüllt. Um die Verbindungsstelle wieder zugänglich zu machen, wird das Fett nach dem Öffnen der UmhüllunglO von der Verbindungsstelle mit einem Lappen abgewischt.
Als ein Beispiel für ein geeignetes Fett wird ein eingedicktes Petroleumöl angeführt, das von der Minnesota Mining and Manufacturing Company unter der Handelsbezeichnung "Scotch Brand Re-enterable Encapsulant 4422" vertrieben wird. Ein anderes Fett, mit dem ausgezeichnete Eregebnisse -erzielt wurden, wurde von den
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Bell Telephone Laboratories, Inc. zum Ausfüllen der Hohlräume in ummantelten Fernsprechkabeln entwickelt und besteht aus einem Gemisch aus I5 Teilen von eine geringe Dichte aufweisendes Polyäthylen und aus 85 Teilen Petroleumgelee zusammen mit einem geeigneten Antioxidierungsmittel.
Ein geeignetes Pulver zum Beschichten der Verbindungsstelle darf Wasser nicht absorbieren. Die Partikelgröße des Pulvers soll durchschnittlich weniger als 10 Mikron betragen und von Hand zu einer wasserundurchlässigen Schicht um die Verbindungsstelle herum verdichtet werden können. Wird die geformte Schicht von der zusammengesetzten Umhüllung 10 geschützt, so soll die Schicht ihre Form beibehalten trotz normaler Handhabung der Verbindungssteile, soll jedoch andererseits genügend bröckelig sein, so dass die Schicht zerbröckelt und entfernt werden kann, zu welchem Zweck ein mit einer Klinge versehenes Werkzeug verwendet werden kann, oder die Verbindungsstelle wird durchgebogen. Nach einem bevorzugten Verfahren wird das Pulver in eine biegsame Kunststoffolie eingefüllt, die um eine Verbindungsstelle herumgelegt wird, Das Pulver wird dann verteilt und zu Zusammendrücken der KunsTOffolie von Hand zu einer Schicht um die Verbindung herum verdichtet. Danach werden die oberen und unteren Wandungen 50 und 54 zusammengesetzt, so dass die verdichtete Schicht physikalisch geschützt wird.
Als ein Beispiel für ein geeignetes Pulver wird eine Kalziumkarbonatzusammensetzung, die durch eine Behandlung feuchtigkeitsfest gemacht worden ist, angeführt, welches Material unter der Handelsbezeichnung "Protex E" von der Firma Pluess-Släufer (Nordamerika) Inc., 82 Beaver Street, New York, N.Y. bezogen werden kann. Als ein weiteres Beispiel wird Hydrocarbonpulver genannt, welches Material unter der Handelsbezeichnung "Gilso-Therm 70" von der Firma American Gilsonight Corporation bezogen werden kann.
Geeignete Materialien, die in den Hohlraum 24 als Flüssigkeit eingefüllt werden können, und die sich danach zu einer Schicht um die Verbindungsstelle herum verfestigen müssen innerhalb des genannten Verwendungsbereiches bröckelig se :, so dass
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von einem Arbeiter entfernt werden kann, damit die Verbindungsstelle wieder zugänglich wird. Verwendbar sind sowohl Flüssigkeiten, die sich zu einer steifen Schicht verfestigen., als auch solche Flüssigkeiten, die sich zu einer geleeartigen Schicht verfestigen. '
Flüssigkeiten, die sieh als' eine steife Schicht verfestigen," enthalten zwei Teile Urethansehaum mit geschlossenen Zellen und geringer Dichte im Bereich von 32 Liter/nr bis zu 320 Liter/cbm, wobei 32 - 6H- Liter/cbm wegen der Leichtigkeit des Entfernens bevorzugt werden. Nach einem bevorzugten Verfahren wird eine Verbindungsstelle in eine Schicht eines biegsamen Kunststoffes eingehüllt, wonach die oberen und unteren Wandungen 50 und 54 zusammengesetzt werden. Hiernach wird der Raum um die eingehüllte Verbindungsstelle herum durch den Einfüllstutzen 52 mit der den Schaumjbildenden Flüssigkeit ausgefüllt. Die schaumbildende Flüssigkeit wird geeigneterweise aus einer Aerosol-Büchse "eingefüllt, beispielsweise aus "insta-Foam Froth Pak", welches Material von der Firma Insta-Foam Products, Inc., Addison/lllinois, USA, vertrieben wird. Soll die Verbindungsstelle wieder zugänglich gemacht werden, so werden die Wandungen 50 und 5^ entfernt, wobei dieses Entfernen dadurch ermöglicht wird, dass der Schaum am Polyolefinmaterial nicht haftet, aus dem die Wandungen 50 und 52I- vorzugsweise hergestellt werden. Der Schaum wird dann entweder mit den Fingern oder mit einem geeigneten Werkzeug (Schraubenzieher) weggebrochen, so dass die Verbindungsstelle von der Umhüllung befreit werden kann.
Flüssigkeiten, die geleeartiges Polyuräthan mit einem Gehalt von 10 - 50$ Feststoffen bilden, können zubereitet w'rden durch Vermischen von zwei Flüssigkeiten und zwar
(1) ein Polyoxypropylen, Polyoxyäthylen, Polyester oder PoIybutadienpolyol mit einer Funktionalität von 2 oder mehr, und
(2) "ein aromatisches Isozyanat mit einer Funktionalität von 2
oder mehr in einem inerten, kompatiblen Plastifizierungsmittel.
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Nachstehend wird ein besonderes Beispiel für zwei Flüssigkeiten angeführt, die nach dem Vermischen ein geleeartiges PoIyur.äthan bilden, das 2.0% Feststoffe enthält. Die genannten Anteile beziehen sich auf das Gewicht. 3X5,4 Teile eines Polybutadienpolyols mit einer Funktionalität von mehr als 2, welches Material unter der Handelsbezeichnung "Poly BD-15M" von der Arco Chemical Company bezogen werden kann, werden vermischt mit 63,6 Teilen Ditridecyl-phthalat und mit 0,1 - 0,3 Teilen Dibuty1-tindilaurat, wobei eine erste Flüssigkeit erzeugt wird. Es werden vermischt 3,6 Teile eines aromatischen Isozyanates, welches Material unter der Handelsbezeichnung "isonate l43LIf von der Upjohn Corporation bezogen werden kann, mit 96,4 Teilen Ditridecyl-phthalat, wobei eine zweite Flüssigkeit erzeugt wird. Vor dem Einfüllen der Flüssigkeiten werden die beiden Wandungen 50 und 54 zusammengesetzt. Die beiden Flüssigkeiten werden gründlich mit einander vermischt und dann durch den Einfüllstutzen 52 eingegossen. Die vermischten Flüssigkeiten sind genügend dünn, so dass sie in die Verbindungsstelle hineinfließen und deren Hohlräume vollständig ausfüllen. Hiernach verfestigen sich die Flüssigkeiten zu einer geleeartigen Schicht um die Verbindungsstelle herum. Um Zugang zur Verbindungsstelle zu erhalten, wird die Schicht aufgebrochen und von den abzuändernden Drähten und Verbindern entfernt. Nach beendeter Abänderung der Verbindungen kann der Hohlraum wieder mitdem gleichen Flüssigkeitsgemisch ausgefüllt werden, das sich nach dem Verfestigen mit den Resten der ursprünglichen geleeartigen Schicht verbindet.
Nachstehend wird ein Beispiel für bevorzugte Abmessungen für eine Verbindungsstellenumhüllung nach der Erfindung angeführt, die 3 bis 100 Leiterpaare aus einem oder mehreren Kabeln aufnimmt, die an den Enden in die Umhüllung eingeführt werden. Der Innendurchmesser des Hohlraumes 24 beträgt Jf6 cm., während die grösste Länge des Hohlraumes 24 ungefähr 51 cm beträgt, welcher Hohlraum jedoch auf ungefähr 36,5 oder 28 cm dadurch verkürzt werden kann, dass die Wandungen 50 und 54 in der beschriebenen Weise durchgeschnitten werden. Die Länge der zylindrischen Mittelabschnitte 35 der Kappen 26 beträgt ungefähr 4,5 cm,'so dass eine sichere Verbindung zwischen dem harzhaltigen Material
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und dem oder den Kabeln herstellen zu können, das oder die durch jede Kappe 26 hindurchgeführt ist (sind), wobei die Öffnungen für die Kabel an den Endwandungen 44 einen Durchmesser bis zu 5 cm aufweisen können. Die Kappen 26 und das Gehäuse 22 werden aus durchsichtigem Polypropylen hergestellt mit einer Mindestwandstärke von 3,2 mm (mit Ausnahme der Nuten 45)· Alle ringförmigen Rippen 43, 58 und 68 weisen einen quadratischen Querschnitt mit einer Kantenlänge von ungefähr 3,2 mm auf. Bei diesen Abmessungen besitzt die Umhüllung lO den erforderlichen hohen Grad von axialer Festigkeit, bei der Übertragung der Kabelspannungen auf die Verbindungsstelle 11. Außerdem weisen die Wandungen 50 und 54 eine Dicke von ungefähr 0,5 cm in der Mitte jeder Verstarkungsrippe 5I auf, welche Rippen 5I in Abständen von 2,5 cm an den Wandungen 50 und 54 vorgesehen sind, so .dass der Hohlraum 24 für die Verbindungsstelle weitgehend bruchfest ist.
Nachstehend wird die Verwendung der Umhüllung 10 für eine "Kabelverbindungsstelle beschrieben. Die mit einander zu verbindenden Kabel werden der erforderlichen Verbindung 11 entsprechend angeordnet, und es wird die gewünschte Länge des Hohlraumes 24 bestimmt, der dann erforderlichenfalls durch Durchschneiden der Wandungen 50 und 54 an einer der ringförmigen.Rippen in der bereits beschriebenen Weise verkürzt wird. Die geeignete Stelle des Verankerungsgliedes 20 an den Enden der Kabel wird dann festgelegt durch kurzzeitiges Einlegen einer Hälfte einer jeden Kappe 26 in die untere Wandung 54 derart, dass die betreffenden ringförmigen Rippen 43* 58, 68 in Eingriff gelangen.
Die Kabelummantelungen werden in der geeigneten Länge aufgerauht um die Haftfähigkeit des Materials 30 zu verbessern, das für die Herstellung der Verankerungsglieder 20 benutzt wird, und es wird ein Mastixmaterial, wie "B-Sealing Tape", um die Kabel an denjenigen Stellen herumgelegt an denen die Endwandungen 44 der Kappen 26 gelegen sind. Die Kappenhälften 26 werden dann entfernt von der unteren Wandung 54, und jede Endwandung 44 wird dann an einer der Nuten 46 durchschnitten, um die geeignete Öffnung für das oder die Kabel herzustellen. Jede Kappe wird dann
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an der betreffenden Stelle auf dem oder den Kabeln zusammengesetzt, an welcher Stelle die Kappe angebracht werden soll, wobei das Mastixmaterial um die Öffnungen an den Endwandungen zusammengepresst wird, wodurch eine flüssigkeitsdichte Abdichtung erzeugt wird. Wenn gewünscht, können die Übergangsstellen zwischen den Endwandungen 44 und den Kabeln mit einem Band umwickelt werden, und/oder an jeder Kappe 26 kann kurzzeitig eine Befestigungsklammer angebracht werden. Das flüssige Material 30 wird dann zusammengemischt und in die Kappen 26 durch die Einfüllstutzen eingegossen, wonach die die Füllstutzen verschließenden Deckel 39 angebracht werden, während die Flüssigkeit erhärtet, welche Erhärtung im allgemeinen dann erfolgt, wenn die Verbindungsstelle 11 vorbereitet wird, beispielsweise durch Anbringen der Verbinder l6.
Nachdem die Herstellung der Leiterνerbindungen an der Verbindungsstelle 11 beendet ist, wird eines der genannten Materialien 25 zu einer wasserfesten Schicht um die Verbindungsstelle herum aufgetragen, und die Umhüllung 10 wird in der für benutzte Material geeigneten Reihenfolge fertiggestellt. Die freiliegenden Verbinder und Leiter werden an der Verbindungsstelle 11 in Fett eingebettet, wonach die Verbindungsstelle mit einem offenmaschigen Glasfasermaterial umwickelt wird. Danach werden die Festhalteklammern (wenn solche benutzt werden) von den Kappen entfernt, und die Wandungen 50 und 54 werden zusammengesetzt, wobei die Verankerungsglieder 20 festgehalten werdendurch den Eingriff der ringförmigen Rippen 43 an jedem Verankerungsglied mit den entsprechenden ringförmigen Rippen 58 oder 68 am Gehäuse 22. Am Gehäuse 22 werden hiernach die Schlauchschellen 60 angebracht, und die Verriegelungsmittel 63 gelangen mit einander in Eingriff. Mittels einer Spritz- oder Druckpistole wird dann eine Menge Fett durch den Füllstutzen 52 in den Hohlraum 24eingepresst, wobei die Hohlräume um die Verbindungsstelle 11 herum mit Fett ausgefüllt werden, welcher Vorgang durch das durchsichtige Gehäuse 22 beobachtet werden kann. Danach wird die Kappe 53 angebracht. Hiermit ist das Anbringen der Umhüllung beendet; jedoch kann die Verbindungsstelle dadurch wjeder zugänglich gemacht
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werden, dass die Klammern 6o entfernt, die Verriegelungsglieder 63 von einander gelöst, die Wandungen 50 und 5^ entfernt und das Material 25 an der Verbindungsstelle 11 beseitigt werden wird.
Patentans prüche
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Claims (1)

  1. -18 Paten tans priiche
    l.J Umhüllung für eine mehrmals zugängliche Kabelverbindungsstelle zwischen mindestens zwei Längen ummantelter Pernsprechkabel, welche Umhüllung das Vordringen von Feuchtigkeit zur Verbindungsstelle verhindert, mit Verankerungsgliedern, die an den Enden der Kabel befestigt sind, mit einem aus zwei von einander trennbaren Teilen bestehenden Gehäuse, das an den Enden mit den Verankerungsgliedern in Eingriff gebracht wird und mit diesen zusammen einen Hohlraum für die Verbindungsstelle bildet und die freiliegenden Leiter der Kabel enthält, und mit Befestigungsmitteln zum lösbaren Anbringen der Gehäuseteile an den Verankerungsgliedern und zum Zusammensetzen der Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung ein schützendes, in V/asser unlösliches und Wasser nicht absorbierendes dielektrisches Material (25) enthält, das im Verbindungshohlraum (24) um die Verbindungsstelle herum eine zusammenhängende und wasserabweisende Schicht bildet, die fettartig oder bröckelig ist, so dass die Schicht entfernt und die Verbindungsstelle zugänglich gemacht werden kann.
    2. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Material (25) aus einem Pulver mit einer Partikelgrösse von weniger als 10 Mikron besteht, das von Hand um die Verbindungsstelle herum zu einer wasserabweisenden Schicht verdichtet werden kann.
    j5. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Material (25) aus einem Fett mit einer Viskosität von 200 bis 28o nach der Anzeige eines Penetrometers besteht, und das innerhalb des Temperaturbereiches von -40° bis +60° C eine allgemein gleichbleibende Viskosität aufweist»
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    4. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Material (25) aus einem Schaumstoff mit geschlossenen Zellen und mit einer Dichte von 32 bis 320 Liter pro Kubikmeter besteht.
    5. Umhüllung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Schaumstoff eine Dichte im Bereich von 32 bis 64 Liter/cbm aufweist.
    6. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Material (25) aus zwei Flüssigkeiten besteht, die nach dem Vermischen mit einander und auftragen um die Verbindungsstelle herum selbsttätig zu einer geleeartigen
    . Schicht aushärten.
    7. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verankerungsglied (20) an der Außenseite in Abstän-
    " den mit mehreren ringförmigen Rippen (43) versehen ist, dass das zweiteilige Gehäuse (22) gekrümmte Wandungen aufweist, an deren Enden in Abständen nach innen vorstehende ringförmige Rippen (58) angeordnet sind, die in die Zwi-• schenräume zwischen den Rippen (43) an einem der Verankerungsglieder (20) hineinpassen, und dass die genannten Befestigungsmittel aus zwei Klammern (60) bestehen, die an den Enden des zweiteiligen Gehäuses (22) angebracht werden und das Gehäuse (22) an den Verankerungsgliedern (20) mittels'der ringförmigen Rippen (43*58) festhalten. , \
    8. Umhüllung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, dass das zweiteilige Gehäuse (22) an der Innenseite in axialen Abständen mit mehreren Gruppen von nach innen vorstehenden ringförmigen Rippen (68) versehen ist, wobei jede Gruppe von Rippen (68) in die Gruppen von ringförmigen Rippen (43) an einem der Verankerungs glieder (20) eingitsLft, und dass das Gehäuse (22) an einer der ringförmigen Rippen (68) zum Verkürzen des Hohlraumes (24) für die Verbindungsstelle durchgeschnitten werden kann. ·
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    9. Umhüllung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) zwei gekrümmte Wandungen (50, 54) mit axial auf einander ausgerichteten Kanten (56, 57) aufweist, die zusammensetzbar si'nd, dass die Befestigungsmittel aus mehreren Ansätzen (64) an den Kanten (57) einer der gekrümmten Wandungen (5^) bestehen sowie aus mehreren biegsamen und elastischen U-förmigen Gliedern (66), die an den Enden mit den gekrümmten Wandungen (50) zusammenhängen, und die so angeordnet sind, dass sie nach dem Zusammensetzen der Kanten (56, 57) über die Ansätze (64) greifen und die genannten Kanten (56, 57) zusammenhalten.
    10. Umhüllung nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, dass . die gekrümmten Wandungen (50, 54) an den Kanten (56, 57) zwischen den zusammenstoßenden gekrümmten Wandungen (50, 54) in Abständen mit Schlitzen (74) versehen sind, in die ein geeignetes Werkzeug zum Trennen der gekrümmten 'Wandungen von einander eingeführt werden kann.
    Kr./Br.
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