[go: up one dir, main page]

DE1690389B2 - Verfahren zum herstellen einer kabelverbindungsmuffe - Google Patents

Verfahren zum herstellen einer kabelverbindungsmuffe

Info

Publication number
DE1690389B2
DE1690389B2 DE19671690389 DE1690389A DE1690389B2 DE 1690389 B2 DE1690389 B2 DE 1690389B2 DE 19671690389 DE19671690389 DE 19671690389 DE 1690389 A DE1690389 A DE 1690389A DE 1690389 B2 DE1690389 B2 DE 1690389B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting mold
filled
mold
cable
joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19671690389
Other languages
English (en)
Other versions
DE1690389A1 (de
Inventor
Hans-Gerd Dipl.-Ing. 4100 Duisburg Dageförde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Draht und Kabelwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Draht und Kabelwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Draht und Kabelwerke AG filed Critical Vereinigte Draht und Kabelwerke AG
Publication of DE1690389A1 publication Critical patent/DE1690389A1/de
Publication of DE1690389B2 publication Critical patent/DE1690389B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • H01B3/44Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins
    • H01B3/442Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins from aromatic vinyl compounds
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/003Filling materials, e.g. solid or fluid insulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Kabelverbindungsmuffe mit einer:; Jie Spleißstellen höh! umgebenden festen Mantel. Es ist bekannt, die Spleißstellen durch eine Schutzhülle, den Muffenkörper, gegen äußere meist atmosphärische Einwirkungen zu schützen. Die Adcrspleißstclle liegt entweder im Hohlraum der sie umgebenden Schutzhülle oder sie wird in eine erstarrende Marie. beispielsweise Gießharz, eingebettet.
Ein Muffenspleiß, der hohl in der ihn umgebenden Schützhülle liegt, bietet den Vorteil, daß bei Umschaltarbeiten der äußere Muffenkörper wieder geöffnet werden kann und die Verbindungsstelle sofort frei zugänglich ist. Nach Beendigung der Arbeiten kann der Muffenkörper bzw. die Schutzhülle, wieder leiir ! geschlossen werden. Der Nachteil dieser Aii von Verbindungsmuffe liegt darin, daß beispielsweise eingedrungenes Wasser auch in die Kabelseele eindringen kann und damit die Kabelanlage außer Betrieb gesetzt wird.
Bei der Einbettung in Gießharz ergeben sich bei Reparatur- oder Umschaltarbeiten, wie sie für Fernmeldekabel des öfteren erforderlich sind, insofern Schwierigkeiten, als das Gießharz sehr fest an der. einzelnen Adern haftet und nicht mehr ohne Beschädigung der Adern von diesen zu entfernen ist. Wenn also solche Arbeiten vorgenommen werden müssen, ist vorher die gesamte Verbindungsstelle zu entfernen und dann neu zu gestalten. Der Vorteil des Einbettens in Gießharz besteht darin, daß die Verbindungsmuffe in ihrer Wirkung als Stopfstelle das Weiterfließen von in das Kabel eingedrungenem Wasser in die Hohlräume der Kabelseele verhindert.
Es ist an sich auch bekannt, in Kabeln Dichtungsstopfen aus Schaumstoff anzubringen, um eine Ausbreitung von Feuchtigkeit in Längsrichtung des Kabels zu verhindern (deutsches Gebrauchsmuster 1 681 214). Zur Herstellung dieser Dichtungsstopfen wird eine ausreichende Menge eines nicht aufseschäumten aber aufschäumfähigen Stoffes in das^ Kabel eingebracht. Vorzugsweise wird hierfür Polystyrol verwendet, das durch Erwärmung Schaurnstoffstruktur erlangt. Diese Dichtungsstopfen in Kabeln sind jedoch nicht mit Füllungen i'ür Kabelverbindungsmuffen vergleichbar, da beide Gegenstände in konstruktiver und mechanischer Hinsicht und hinsichtlich der praktischen Verwendung völlig unterschiedlichen Bedingungen unterliegen.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zucrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindungsmuffe für elektrische Kabel anzugeben, welche als zuverlässige Abdichtung der Kabelöffnun- <zen wirkt, die leichte ZugänglichVeit zu den Aderver-Kmdunaen nicht hindert und eine zusätzliche 'Möglichkeif der Prüfung auf Dichtigkeit bietet. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß um die Speii'stcHe ah fester Mantel eine an der Muffe verbleibende Gießform mit einer Einfüllöffnung gelegt wird, du? in die Gießform ein aufschäumbares Material uruefüHt wird, daß die Einfüllöffnung der Gießfom -.erschlossen wird und daß das aufschäumbare V.iterhl zunächst sein Volumen vergrößert bi~ es die Gießform unter Erzeugung eines (Jberdru Ves vollständig ausfüllt und dann zu einer festen Schaumstoffmas^e erstarrt. Durch diese Masse, für welche man den Zeitpunkt der Volumemergroßerung und den Zeitpunkt des Erstarrens vorher festlegen kann, ergibt sich der Vorteil, daß dir freien Hohlräume ir; Spleißraum mit einer homogenen zellenförmigen aber trotzdem leicht von den Kabeladern zu entfernenden Vergußmasse ausgefüllt sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht d.';n. daß durch die eingefüllte Masse eine zusätzliche Prüfung auf Dichtigkeit für die Muffe durchgeführt werden kann. I). Komponenten der Füllmasse können so cingesKÜi werden, daß bei Erreichen des Rndvolumens tin erheblicher Überdruck im Innern der Kabelmuffe η-steht, so daß die Füllmasse in die kleinsten Zv ;jkelräume eindringt. Die Muffennähtc werden dabei infolge des Überdrucks geprüft. Undichtigkeiten ini Muffenkörper und Arbeitsfehler an den Muffennähten werden dann durch herausquellende Füllmasse angezeigt. Diese Fehler können dann nachträg'ich noch beseitigt werden.Es ist jedoch auch möglich, die undichten Stellen durch die Füllmasse abdichten /ti lassen.
In einer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann das in den Hohlraum der Muffe einzufüllende Material ein mit einem Härter und einem Schäumungstreibmittel versetztes Gießharz sein. Der Zeitpunkt des Aufschäumens dieser Masse kann durch entsprechende Abstimmung vorher genau festgelegt werden. Durch den Härter erstarrt die so eingefüllte Masse nach dem Schäumungsvorgiang, und der vorübergehende Überdruck wird dabei zurückgebildet. Die gesamte Masse wird durch di.M Härter stabiler und erhält durch das Aushärten eine äußerst feste Form, die jedoch im Falle von Umbauarbeiten an der Spleißstelle jederzeit leicht von den einzelnen Adern zu entfernen ist. Die zellenförmige Masse ist so beschaffen, daß sie beim Wiederöffnen der Kabelverbindungsmuffe leicht mit einem. Messer geschnitten, abgekratzt oder sogar mit der Hand vom Muffensplciß abgekrümelt werden kann.
3 4
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann ein Material verwendet wird, welches mit Hilfe von als Material auch eine feste Masse in Pulverform Druckluft aufgeschäumt wird und unter Druck in oder Körnchenform verwendet werden, welche durch den Hohlraum der Kabelmuffe eingefüllt wird. Diese Erwärmung aufschäumt ur.d somit ebenfalls den Masse erstarrt nach einiger Zeit ebenfalls. Die Dich-Hohlraum innerhalb des Mantels ausfüllt und eben- 5 tigkeitsprüfung kann auch hier infolge des Einspritzfalls in die kleinsten Zwischenräume zwischen den drucks vorgenommen werden.
Adern eindringt. Eine solche Masse ist beispielsweise Die in dem Mantel zunächst vorhandene Öffnung
unter dem Namen Polystyrol bekanntgeworden. zum Einbringen der Füllmasse kann unmittelbar
Eine dritte Möglichkeit der Verwendung einer nach dem Einfüllen verschlossen werden. Hierai
AusfüUmasse nach der Erfindung besteht darin, daß io kann beispielsweise ein Klebeband benutzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer Kabelverbindungsmuffe mit einem die Spleißstellen hohl umgebenden festen Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß um die Spleißstelle als fester Mantel eine an der Muffe verbleibende Gießform mit einer Einfüllöffnung gelegt wird, daß in die Gießform ein aufschäumbares Material eingefüllt wird, daß die Einfüllöffnung der Gießform verschlossen wird und daß das aufschäumbare Material zunächst sein Volumen ■> ergrößert bis es die Gießform unter Erzeugung eines Überdruckes vollständig ausfüllt und dann zu einer fesr.en Schaumstoffmasse erstarrt.
2. Verfahren nach Ansprach 1. dadurch gekennzeichnet, daß in die Gießform ein mit einem Härter und einem Schäumungs-T reibmittel versetztes Gießharz eingefüllt wird. -c
3. Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet. JaG in die Gießform ein bei Erwärmung aufschäumendes Füllmaterial in Pulveroder Körnchenform eingefüllt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichne!, daß das in die Gießform gefüllte Material mit Druckluft aufgeschäumt wird.
DE19671690389 1967-03-10 1967-03-10 Verfahren zum herstellen einer kabelverbindungsmuffe Ceased DE1690389B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0033204 1967-03-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1690389A1 DE1690389A1 (de) 1971-05-27
DE1690389B2 true DE1690389B2 (de) 1973-06-28

Family

ID=7587930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671690389 Ceased DE1690389B2 (de) 1967-03-10 1967-03-10 Verfahren zum herstellen einer kabelverbindungsmuffe

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE711940A (de)
DE (1) DE1690389B2 (de)
FR (1) FR1556683A (de)
NL (1) NL6803179A (de)
NO (1) NO125705B (de)
SE (1) SE328047B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1005538A (en) * 1972-07-24 1977-02-15 Minnesota Mining And Manufacturing Company Re-enterable splice enclosure
US3955043A (en) * 1974-04-11 1976-05-04 General Electric Company High voltage cable splice using foam insulation with thick integral skin in highly stressed regions
US3985951A (en) * 1975-07-10 1976-10-12 Niemand Bros. Inc. Electrical insulator including a polymeric resin foam forming composition and method of insulation
AT361560B (de) * 1979-05-17 1981-03-25 Laha Manfred Kabelmuffe fuer elektrische leitungen

Also Published As

Publication number Publication date
FR1556683A (de) 1969-02-07
SE328047B (de) 1970-09-07
BE711940A (de) 1968-07-15
NL6803179A (de) 1968-09-11
NO125705B (de) 1972-10-16
DE1690389A1 (de) 1971-05-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH362729A (de) hergestellter Schutzkörperines festen, zähen, wasserdichten Schutzkörpers um Drahtverbindungsstellen an elektrischen Leitungen, Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens und nach diesem Verfahren und mit dieser Ausrüstung
DE1490621A1 (de) Nachrichtenkabel mit kunststoffisolierten Adern
DE19839458C2 (de) Verfahren zum Vergießen elektrischer Bauelemente in einem Gehäuse sowie mit aushärtbarer Vergußmasse vergossene Vorrichtung
DE1690389B2 (de) Verfahren zum herstellen einer kabelverbindungsmuffe
DE1920637C3 (de) Kabelverbindungsmuffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2060817A1 (de) Verfahren zum Verbinden bzw.zum Abschliessen von elektrischen Leitungen
DE2829887A1 (de) Verfahren zur herstellung von feuerfesten kabeldurchfuehrungen und einrichtungen zu dessen durchfuehrung
DE3248729C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines druckdichten Kabel-Endverschlusses
DE3048912A1 (de) Laengsdichtes elektrisches kabel und verfahren zu seiner herstellung
DE902029C (de) Verfahren zur Verfestigung von Verdrahtungen
DE1765044U (de) Zugfeste und wasserdichte verbindung eines ortsbeweglichen fernmeldekabels mit dem stecker.
DE2657280C2 (de) Längswasserdichtes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung
AT233643B (de) Kabelgarnitur
DE3229595A1 (de) Kabelmuffe
DE3404487A1 (de) Verfahren zum herstellen einer fuellmasse fuer laengswasserdichte elektrische und/oder optische kabel
DE2736803C2 (de)
DE1640722A1 (de) Verfahren zur Laengsabdichtung von vieladrigen Nachrichtenkabeln
DE1083380B (de) Kabelmuffe aus haertbarem Giessharz
DD144630A5 (de) Verfahren zur herstellung wasserdichter und feuerfester durchfuehrungen fuer kabel
DE6932734U (de) Sperrstopfen fuer fernmeldekabel
DE2908238C2 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserdichten und feuerfesten Durchführungen für Kabel
DE1822552U (de) In giessharz eingebetteter elektrischer leiter.
DE7247271U (de) Langsdichter Sperrstopfen fur Koaxialkabel
DE1074695B (de) Kabelmuffe ohne Metallgehäuse zum Verbinden von Kunststoffkabeln
DE2727996B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kabeldurchfuehrungen und Einrichtungen zu dessen Durchfuehrung

Legal Events

Date Code Title Description
BHV Refusal