DE2333550A1 - Photographische kamera fuer selbstentwickler-filmeinheiten - Google Patents
Photographische kamera fuer selbstentwickler-filmeinheitenInfo
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Description
Dr.-lng. Wolff H. Bartels
3 3 3 5 5 0 Dipl.-Chem. Dr. Brandes
Dr.-lng. Held Dipl.-PJiys. Wolff
7 Stuttgart 1, Lange Straße
Tel. (OT 11) 29 6310 u. 29 72
tlx 07 22312 wolff Stuttgart
Postscheckkonto Stuttgart 7211 BLZ 800100 70
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Buronlt: 8-12 Uhr, 13-18.30 Uhr
außer samstags
29. Mai 1973 Unser Zeichen: 124 031/487333 kdk
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York,
Vereinigte Staaten von Amerika
Photographische Kamera für Selbstentwickler-Filmeinheiten
TaWonlseh· AiwWnfte und
Auftrage sind nur weh schrtttlWier
bl»h
. B
309884/1094
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera für Selbstentwickler-Filmeinheiten, die einen Bildträger und
eine mit diesem lösbar verbundene Behältereinheit aufweisen, die ein mit einem Behälter für Entwicklungsflüssigkeit
dauerhaft verbundenes Tragelement besitzt, das einen im wesentlichen ebenen Fortsatz des Bildträgers
bildet und an diesem lösbar angebracht ist, wobei zum Einleiten der Entwicklung einer belichteten Filmeinheit
in der Kamera eine Antriebs.einrichtung zum Hindurchführen dieser Filmeinheit längs einer in einer vorbestimmten Ebene
verlaufenden Bahn durch einen Druckspalt zwischen Andrückgliedern sowie eine Trennvorrichtung mit einer Führungseinrichtung
vorgesehen sind, durch die zum Trennen der lösbaren Verbindung zwischen der Behältereinheit und dem
Bildträger dieser längs der in der vorbestimmten Ebene verlaufenden Bahn und das Tragelement der Behältereinrichtung
längs einer von dieser vorbestimmten Ebene abweichenden
Bahn geführt werden.
Eine Kamera der obengenannten Art ist bereits bekannt. Bei der bekannten Kamera tritt der Nachteil auf, daß die Bedienungsperson
sich im Betrieb mit der Handhabung des in verhältnismäßig großen Mengen anfallenden Abfallmaterials
abgeben muß, bei dem es sich um die nach der Einleitung des Entwicklungsvorgangs von Bildträger getrennten Behältereinheiten
handelt. Diese Behältereinheiten, die bei der bekannten Kamera __■ } als Abfallmaterial aus dem Kameragehäuse
austreten und außer dem entleerten Behälter für Entwicklungsflüssigkeit eine Falle oder einen Sammler aufweisen, in dem die überschüssige Entwicklungsflüssigkeit
aufgefangen ist, müssen von der Bedienungsperson, da sie teilweise ätzende Stoffe enthalten, mit großer Sorgfalt
gehandhabt werden. Außerdem muß die Bedienungsperson .jede
als Abfall-
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-/- - 233355Ö
material anfallende Behältereinheit _/ in geeigneter Weise
so beseitigen, daß keine unnötige Beeinträchtigung der Umwelt eintritt.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde gemäß einem in der
deutschen Offenlegungsschrift 2 204 639 aufgezeigten, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag bereits angeregt,
bei einer derartigen Kamera die Anordnung so zu treffen, daß nach dem Einleiten des Entwicklungsvorgangs jeweils
nur der betreffende Bildträger aus der Kamera herausbewegt wird, die als Abfallmaterial anfallende Behältereinheit jedoch
innerhalb der Kamera zu einem Abfall-Sammelraura geführt wird, so daß es möglich ist, zu einem späteren Zeitpunkt
auf bequeme Weise das Abfallmaterial mehrerer Filmeinheiten auf einmal zu entnehmen und zu beseitigen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die gemäß dem neueren, nicht
zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag ausgebildete Kamera ungünstig große Außen abmessungen aufweist, v/eil bei
dieser Kamera das blattförmig ausgebildete Tragelement der Behältereinrichtung'breiter ausgebildet sein muß als der
Bildträger.Somit welstauch das Filmpackgehäuse oder das Magazin
für die Filmeinheiten entsprechend große Außenabmessungen auf·, um das Tragelement sowohl vor dem Einleiten
des Entwicklungsvorgangs als auch als Abfallmaterial nach erfolgter Einleitung des Entwicklungsvorgangs unterbringen
zu können. Die zugehörige Kamera wird daher in ihren Abmessungen in ungünstiger Weise groß und daher unhandlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei der das im Betrieb anfallende
Abfallmaterial innerhalb der Kamera gesammelt wird, die aber geringere Abmessungen als die vorstehend genannte
Kamera aufweist.
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Ausgehend von einer Kamera der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für eine
Verwendung von solchen Filmeinheiten, an deren Tragelenent an dem dem Bildträger abgekehrten -"'_.-Ende Ansätze vorgesehen
sind, die von beiden Seitenrändern des Tragelements seitwärts über den Bereich dieser Seitenränder und der Seitenränder
des Bildträgers hinaus nach außen vorspringen, die Führungseinrichtung zwei äußere seitliche Führungsflächen
"aufweist, die einem der Andrückglieder zugekehrt sind, im Abstand zu diesem verlaufen und sich in die vorbestimmte Ebene
hinein und in die Bewegun^sbahn der Ansätze erstrecken, um "-diese
aus der vorbestimmten Ebene heraus und um einen Teil des ümfangs des zugeordneten Andrückgliedes herumzulenken,
daß die äußeren Führunqsflächen voneinander um einen größeren
Abstand entfernt sind, als es, mit Ausnahme der an der durch die Ansätze gebildeten breitesten Stelle gemessenen Breite!
der Breite sämtlicher Teile der Filmeinheit entspricht, und daß neben den äußeren Führungsflächen innere seitliche Führungsteile
vorgesehen sind, die dem'den äußeren Führungsflächen zugeordneten Andrückglied zugekehrt sind, in einem
Abstand von diesem verlaufen und außerhalb der vorbestimmten Ebene so angeordnet sind, daß durch sie die Behältereinheit
auf der einen Teil des ümfangs des zugeordneten Andrückglieds umlaufenden Bahn geführt wird, nachdem die
Ansätze dieser Behältereinheit durch die äußeren Führungsflächen aus der in der vorbestimmten Ebene verlaufenden
Bahn ausgelenkt sind. Dadurch wird eine tKamera geschaffen,
die,weil sie für die Verwendung von Filmeinheiten geeignet ist, bei denen lediglich seitliche Ansätze über den Bereiph
der Seitenränder des Bildträgers und des Tragelements der Behältereinheit hinaus seitlich vorspringen, mit geringeren
Außenabmessungen ausgeführt v/erden kann, als die^ bezogen
auf gleiche Formatgröße des Bildträgers, bei der Kamera gemäß dem erwähnten jüngeren Vorschlag der Fall ist.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
Selbstentwickler-Filmeinheit für eine Verwendung in einer gemäß der Erfindung
ausgebildeten Kamera;
Fig. 2 eine auseinandergezogen gezeichnete ' perspektivische Ansicht der Filmeinheit
gemäß Fig. 1;
, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines eine Mehrzahl von Filmeinheiten gemäß Fig.
1 und 2 enthaltenden Filmpacks;
Fig. 4 eine teils aufgebrochen und abgebrochen
gezeichnete perspektivische Ansicht eines Teils einer Kamera jjemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einem in der Kamera angeordneten Filmpack gemäß Fig. 3;
Fig. 5 einen vergrößert, abgebrochen und perspektivisch
gezeichneten Ausschnitt des in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiels und
Fig. 6 bis 8 vergrößert, abgebrochen und teils längs der Linie 6-6 von Fig. 4 aufgeschnitten
gezeichnete Teilseitenansich-ten des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4,
wobei jeweils verschiedene Betriebszustände der Kamera dargestellt sind.
309884/1094 OR!r.wAI IW
In den Fig. 1 und 2 ist eine Filmeinheit 10 dargestellt,
die für eine Verwendung bei einer Kamera der hier zu beschreibenden Art geeignet ist und die einen Bildträger
12 sowie eine aus einem"Behälter 147 derj dauerhaftfan ._
einem blattförmigen Tragelement 16 befestigtist/ gebilüe
tej B ehä 1 tereirineit für EntwicklüngsflüssTgkeit aufweist.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist der Bildträger
12 ein lichtempfindliches Blatt 18 und ein durchsicBtiges,
der Entwicklung dienendes Blatt 20 auf, das
■___. längs der Seitenränder und längs des hinteren
Randes an dem lichtempfindlichen Blatt 18 in Bereichen
22 dauerhaft befestigt ist, die in Fig. 2 mit einer Schattierung angedeutet sind. Im Interesse der Obersichtlichkeitf
sind in der Zeichnung dauerhafte Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen der Filmeinheit durch Bereiche
angedeutet, die mit Punkten schattiert sind, wogegen ablösbare Verbindungen durch schattierte Bereiche angedeutet
sind, bei denen die Schattierung durch Striche vorgenommen ist. Maskenblätter 24 und 26 sind dauerhaft
mit den Außenseiten des lichtempfindlichen Blattes 18 und des zur Entwicklung beitragenden Blatts 20 angeklebt und
weisen Fensteröffnungen 28 bzw. 30 auf, die den Bildbereich des Bildträgers 12 begrenzen. Eine Falle für die Aufnahme
überschüssiger Entwicklungsflüssigkeit ist an dem dem Behälter 14 entgegengesetzten Ende des Bildträgers 12 ausgebildet.
Das blattförmige Tragelement 16 der Filmeinheit 10 ist aus dünnem, federelastisch biegsamem Werkstoff gefertigt,
vorzugsweise aus Kunststoff, und ist an seinem vorderen Rand dauerhaft mit einer metallenen, der Versteifung dienenden
quer verlaufenden Leiste 42 verbunden. Seitliche Endbereiche 44 der Leiste 42 erstrecken sich über die Sei-
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.tenränder des blattförmigen Tragelements 16, seitliche
Ansätze bildend, hinaus. Der vordere ,Rand des blattförmigen
Tragelements 16 hat im wesentlichen die gleiche Breite wie der Bildträger 12. An seinem hinteren Ende ist das
blattförmige Tragelement 16 vorzugsweise, wie es auch bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist, schmäler
und bildet eine Zunge 46, deren Breite geringer ist als die Breite des Bildträgers 12. Diese Zunge 46 ist ablösbar
mit dem Bildträger 12 mittels eines abreiß- oder abziehbaren Klebstoffs 48 verbunden, der am hinteren Rand der
Oberfläche der Zunge 46 aufgetragen ist, die einem zugeordneten Teil des Maskenblatts 24 zugekehrt ist.
Der Behälter 14, der zu Anfang die Entwicklungsflüssigkeit enthält, ist zwischen dem vorderen. Rand des Bildträgers
und der der Versteifung dienenden Leiste 42 dauerhaft mit dem blattförmigen Tragelement 16 verklebt. Wie am besten
in Fig. 2 gezeigt' ist, ist der Behälter 14 durch ein einziges Blatt 50 gebildet, das bei 52 längs einer zentralen Linie
gefaltet ist und längs seiner seitlich verlaufenden Ränder 54 dauerhaft verschweißt oder verklebt ist. Quer zu den
seitlichen Rändern 54 verläuft eine aufreißbare Verbindungsstelle 56, die einen aufreißbaren Verschluß zwischen einer
Kammer 58 für Entwicklungsflüssigkeit und einem Trichterteil
60 des Behälters bildet. Der Trichterteil 60 ist zwischen die vorderen Randbereiche des lichtempfindlichen Blatts
und des zur Entwicklung beitragenden Blatts 20 eingesteckt, ist jedoch nicht durch Klebenoder eine andersartige Verbindung
mechanisch an dem Bildträger 12 befestigt. Wenn der Behälter 14 durch den Druckspalt zwischen zwei einander
gegenüberliegend angeordneten Druckkörpern einer Kamera hindurchbewegt wird, dann bewirkt der hierbei innerhalb
der Kammer 58 aufgebaute hydraulische Druck", daß die Verbindungsstelle 56 aufbricht, so daß die Entwicklungsflüssig-
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keit durch den Trichterteil 60 hindurch zwischen die Blätter 18 und 20 hineinfließt.
Eine Mehrzahl von derartigen, vorstehend beschriebenen Filmeinheiten and in einem Filmpack 62 enthalten, der am besten
aus Fig. 3 ersichtlich ist. Ein schachtelartiges Gehäuse 64 des Filmpacks 62 ist aus Kunststoff oder Metallblech
gefertigt und besitzt ein nach vorn gerichtetes Belichtungsfenster 66. Die Filmeinheiten IO befinden sich zunächst aufeinandergestapelt in einer Filmkammer 68, von
der ein Teil in Fig. 6 gezeigt ist, v/obei die Bildträger 12 dieser Filmeinheiten 10 fluchtend auf das Belichtungsfenster 66 ausgerichtet sind. Eine federbolastete Andrückplatte befindet sich in der Filmkammer 68 hinter den Filmeinheiten und dient dazu, um die Filmeinheiten aneinander
und gegen eine Vorderwand 70 des Gehäuses 64 zu drücken. Eine Tragfeder 72, die ebenfalls in Fig. 6 gezeigt ist
und die an der Andrückplatte befestigt ist, drückt die Behälter 14 und die blattförmigen Tragelemente 16 der Filmeinheiten nach vorn gegen Führungsschienen 74, die an der
Vorderwand 70 des Gehäuses 64 ausgebildet sind. Zu Anfang befindet sich vor der vordersten Filmeinheit ein
lichtundurchlässiges Deckelteil, um die vorderste Filmeinheit vor einer BeIichtuno^ durch üiugebungslicht zu schützen.
Das Deckelteil ist im wesentlichen gleich aufgebaut wie die Filmeinheiten,, abgesehen davon, daß kein Behälter 14 an
seinem blattförmigen Tragelement_, 76 vorgesehen ist und
daß eins lichtundurchlässiqe entnahmbare Karte 73 anstelle
des Bildträgers 12 vorgesehen ist,
Mit ihr era vorderen Rand €0 endet eine Stirnwand 82 des
Gehäuses etwas hinter der Ebene, die durch das Deck.elteil
oder die vorderste FiIn?::iv~hei':■ gebildet wird, so daß es
möglich :it, ciisses D^okel'ci-1Λ cder die^e Filir.sinhe.it im
vesentlic. .·~.α in diese-"' τ: ,';:■,.'"■""-":■ 5bcne :re'~er, HLa Stirnband
82 hin und durch eine Ausgabeöffnung 34 hindurch aus dem
Gehäuse 64 heraus zubev/egen. Zwei in der Vorderwand 70 des Gehäuses in Längsrichtung verlaufende Schlitze 86,
die in den Fig. 3 und 4 gezeigt sind, münden an ihren einen Enden in die Ausgabeöffnung 84 und ermöglichen, daß
ein Zuführmechanismus mit der der Versteifung dienenden Leiste 42 des Deckelteils oder der vordersten Filmeinheit
in Eingriff kommen kann, um das Herausbewegen des Deckelteils oder der vordersten Filmeinheit aus dem Ge-<häuse
64 einzuleiten.-
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist das Gehäuse 64 des Filmpacks 62 an seinem vorderen Ende ausreichend breit, um
die der Versteifung dienenden Leisten des Deckelteils und der Filmeinheiten unterzubringen, während der übrige
Teil des Gehäuses 64 in seiner Breite a*n die Breite der Bildträger 12 angepaßt ist, so daß diese in aufeinandergestapelter
Lage in der Filmkammer68 gehalten werden.
Das Gehäuse 64 des Filmpacks erstreckt sich über die Stirnwand
82 hinaus, so daß ein Vorbau 88 gebildet wird. Eine Hinterkante 90 der Stirnwand 82 verläuft in einem Abstand
zur hinteren Wand 92 des Gehäuses, so daß eine Eintritts-
d/3S
öffnung 94 gebildet wird, durch die/Abfallmaterial der FiImetnheiten
in einen inneren Sammelraum 96 eingeführt v/erden kann. Innere Führungsrampen 98 verlaufen längs Seitenwänden
100 des breiteren Teils des Gehäuses 64 des Filmpacks und enden in inneren Rippen 102 in der Nähe des Übergangsbereiches
zwischen dem breiteren und dem schmäleren Teil · des Gehäuses 64. Die einander zugekehrten Innenflächen der
Seitenwände 100 weisen voneinander einen etwas größeren Abstand auf, als es der Länge der der Versteifung dienenden
Leisten 42 entspricht. Der Abstand zwischen den Rampen 98
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und zwischen den Rippen 102 ist geringer als die Länge der Leisten 42, jedoch größer als die Breite der blattförmigen
Trageleinente 16. und 76, so daß die Rampen 98 und die
Rippen 102 nur die Endbereiche 44 der Leiste 42 berühren können. An dem Ende des Vorbaus 88 sind Rückhalteglieder
104 vorgesehen, die von den Seitenwänden 100 weg gegeneinander vorspringen und zwischen sich einen Abstand haben, der geringer ist als die Breite des vorderen
Endteils der blattförmigen Tragelemente 16 und 76 jedoch größer als die Breite der Zungen 46 der ~Tr age lernen te 16.. u._
Am Gehäuse 106 einer Kamera für die Verwendung des Filmpacks 62 ist, wie teilweise in den Fig. 4 bis 8 dargestellt
ist, eine Gehäusetür 108 scharnierartig angelenkt, die geöffnet werden kann, um das Einlegen des Filmpacks
in das Gehäuse 106 zu ermöglichen. Innerhalb des Gehäuses 106 enthält die Kamera eine Entwicklungseinrichtung, die
eine verschiebbar gelagerte Zubringerplatte 110 und zwei einander gegenüberliegend angeordnete Druckkörper, beim
Ausführungsbeispiel in Form von Walzen 112 und 114, aufweist. Die hintere Walze 112 ist drehbar in starrer Anordnung
relativ zu dem.Kameragehäuse 106 dadurch gelagert, daß ihre äußeren Achsstummel 116 in zugeordneten Lagerbohrungen
118 in Lagerplatten 120 gelagert sind. Diese Walze 112 ist durch eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung in dem
durch einen Pfeil 122 angedeuteten Drehsinn antreibbar. Achsstummel 124 an den Enden der vorderen Walze 114 sind
in ähnlicher Weise in Lagerbohrungen 126 eines Halters gelagert, der in den Fig. 4 und 5 teilweise dargestellt
ist und der mittels Stiften 130 schwenkbar an dem Gehäuse 106 der Kamera gelagert ist. Zwei verhältnismäßig starke
Federn 132 ziehen den Halter 128 nach hinten, so daß sich ein starker, jedoch nachgiebiger Anpreßdruck im Druckspalt
der Walzen ergibt, der auf einen Ausgabeschlitz 134 ausgerichtet ist, der in der benachbarten Seitenwand des Kamera-
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gehäuses ausgebildet ist. Zwei nachgiebige Verschlußlaschen 136, die sich quer über, die Ausdehnung des Ausgabeschlitzes
erstrecken, dienen dazu, das Eindringen von Licht oder Fremdkörpern durch den Ausgabeschlitz 134
in die Kamera zu verhindern.
Wenn der Filmpack innerhalb des Kameragehäuses in seiner
dargestellten Arbeitsstellung ist, dann befinden sich geeignete, nicht dargestellte Lagerflächen in Anlage an dem
Filmpack, wodurch bewirkt wird, daß die lichtempfindliche Oberfläche derjenigen Filmeinheit, die durch das Belichtungsfenster
66 hindurch belichtet werden kann, sich innerhalb der Bildebene des Kameraobjektivs befindet.
Diese Ausrichtung des Filmpacks innerhalb des.Kameragehäuses
bewirkt auch, daß 4ejr Deckelteil oder die vorderste
Filmeinheit 10 auf den Druckspalt ausgerichtet ist, der durch die Walzen 112 und 114 gebildet wird, und daß Finger
138 der Zubringerplatte 110 sich durch die Schlitze 06 hindurch in die Filmkammer hineinerstrecken, wie es in den
Fig. 4 und 6 mit ausgezogenen Linien gezeigt ist.
Nachdem nach dem Einsetzen des Filmpacks in die Kamera die Gehäusetür 108 geschlossen ist, bevor jedoch die erste
Filraeinheit belichtet werden kann, v/ird die Antriebseinrichtung in Tätigkeit gesetzt, um zu bewirken, daß die
Zubringerplatte 110 die Finger 133 in die in Fig. 6 mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung bewegt und um die
Drehbewegung der Walze 112 ih dem durch den Pfeil 122 angegebenen Drehsinn in Gang zu setzen.
Bei der Bewegung der Finger 138 aus der in Fig. 6 mit ausgezogenen
Linien gezeigten Stellung in die in dieser Fig. mit gestrichelten Linien angedeuteten Stellung beaufschlagen
die Finger 138 die Hinterkanten der Endbereiche 44 der Leiste
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42, die an dem vorderen Ende des Deckelteils befestigt ist, und bewegen daher diesen Deckelteil in solcher Richtung, daß
die Leiste 42 in den Druckspalt zwischen den Walzen 112 und 114 eingeführt wird, v/ie dies in Fig.' 6 bei 42a angedeutet
ist. Aus den Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, daß die vordere Walze 114 Abschnitte 140 mit verringertem Durchmesser im
Bereich ihrer beiden Enden aufweist, um zu ermöglichen, daß die Finger 138 die Leiste 42 gänzlich in den Druckspalt zwischen
den Wlazen hineinbewegen können. Sobald die Leiste 42 in den Druckspalt eingetreten ist, treibt die Drehbewegung
der Walze 112. die Leiste 42 durch den Druckspalt hindurch,
und die Walze 114 dreht sich gleichzeitig im entgegengesetzten Drehsinn, wie es durch einen Pfeil 142 angedeutet
ist. Aufgrund der ebenen Gestalt undder dem blattförmigen Tragelement 16 oder 76 eigenen Elastizität neigt die Leiste
42 nach Verlassen des Druckspalts dazu, sich .weiterhin in im wesentlichen derselben Ebene in Richtung der Tangente
an die Walzen, angelegt am Druckspalt derselben, weiter gegen den Ausgäbeschlitζ 134 hin zu bewegen.
Eine in den Fig. 4 bis 8 gezeigte Trennvorrichtung weist zwei Führungsschuhe 144 auf. Wie am besten in den Fig. 4 und
5 gezeigt ist, sind die Führunasschuhe 144 am Kameragehäuse in der Nähe der Enden der Walzen 112 und 114 auf der Seite
angeordnet
des Druckspalts derselben-J die der Ausgabeöffnung 84 des Filmpacks entgegengesetzt ist. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß jeder der Führungsschuhe 144 einen äußeren Führungsteil 146 und einen inneren Führungsteil 148 bildet, die in Fig. 5 lediglich zum Zwecke der vereinfachten Erläuterung', durch eine mit 150 bezeichnete gestrichelte Linie optisch voneinander abgehoben sind.
des Druckspalts derselben-J die der Ausgabeöffnung 84 des Filmpacks entgegengesetzt ist. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß jeder der Führungsschuhe 144 einen äußeren Führungsteil 146 und einen inneren Führungsteil 148 bildet, die in Fig. 5 lediglich zum Zwecke der vereinfachten Erläuterung', durch eine mit 150 bezeichnete gestrichelte Linie optisch voneinander abgehoben sind.
Der äußere Führungsteil 146 bildet bei jedem der Führungsschuhe 144 eine bogenförmige Führungsfläche 152, die einem
Endabschnitt der Walze 112 zugekehrt ist und sich in die tangentiale Ebene hinein und durch diese hindurch erstreckt,
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längs der sich die aus dem Druckspalt der Walzen austretende Leiste 42 weiter zu bewegen sucht. Der entsprechende Teil
der äußeren Führunasteile 146 ist jeweils in dem den verringerten Durchmesser aufweisenden Abschnitt 140 der Walze
114 aufgenommen. Ebene Innenflächen 154 der Führungsteile 146 sind voneinander um eine Strecke entfernt, die geringer
ist, als es der Länge der Leiste 42 entspricht, die jedoch größer ist als die Breite des blattförmigen Tragelements
16 oder 76 und die Breite des Bildträgers 12. Die inneren Führungsteile 148 der.Führungsschuhe 144 bilden bogenförmige
Führungsflächen 156, die der Walze 112 zugekehrt sind
und die, abgesehen von abgesetzten oder zurückgenommenen Einlaufteilen 158, fluchtend und konform zu den Führungsflächen 152 ausgebildet sind, die sich seitlich an die Führungsflächen
156 anschließen. Die Funktion der Einlaufteile 158 wird nachfolgend erläutert. ATIs wichtig ist zu
bemerken, daß die inneren Führungsteile 148 der Führungsschuhe 144 In Längsrichtung verlaufende Führungsflächen
160 besitzen, die in geringem Abstand, hinter der vorstehend genannten tangentialen Bewegungsebene verlaufen, in der
sich der Deckelteil oder die Filmeinheit nach dem Austritt aus dem Druckspalt bewegt. Innenflächen 162 der inneren
Führungsteile 148 sind um eine Strecke voneinander entfernt, die geringer ist als es der Breite des vorderen
Endes der blattförmigen Tragelemente 16 oder 76 entspricht, die jedoch größer ist als die Breite der schmäleren Zunge
46 der Tragelemente.
Wenn die der Versteifung dienende Leiste 42 des Deckelteils aus dem Druckspalt zwischen den Walzen . austritt, dann beaufschlagen
die Ansätze bildenden Endbereiche 44 der Leiste 42 die benachbarten Führungsflächen 152 der äußeren Führungsteile
146 der Führungsschuhe 144, die die Leiste 42 aus der vorgenannten tangentialen Bewegungsebene heraus lenken
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und teilweise rund um die Walze 112 gegen den Vorbau 88 des Filmpacks hin lenken. Die zurückgenommenen Einlaufteile
158 der Führungsflächen 156 haben von der Walze 112 einen größeren Abstand als es dem Abstand von Hauptteilen
157 der Führungsflächen 156 entspricht, um ein mögliches
Verklemmen zu verhindern, falls sich die Leiste 52 zwischen den beiden Führungsschuhen etv/as verbiegt, wenn
die betreffende Leiste 42 sich in eine Stellung bewegt, in der sie sowohl den inneren.als auch den äußeren Führungsflächen der Führungsschuhe eng benachbart ist. Wie bei 42b
in Fig. 6 angedeutet ist, wird dadurch die Leiste 42 in den Vorbau 88 hineingelenkt, wo die Endbereiche 44 der Leiste
mit Rampenflächen 163 der Rampen 98 in Berührung kommen, die hinter den äußeren Führungsteilen 146 der Führungsschuh^
144 in auf diese ausgerichteter Lage verlaufen. Da
die inneren Führungsflächen 156 die seitlichen Ränder des
vorderen Endes des blattförmigen Tragelements berühren können, ist es ersichtlich, daß diese Führungsflächen 156
fortlaufend das blattförmige Trägerelement in den Sammelraum 96 hinein-fuhren, nachdem die Leiste 42 über den Bereich
der Führungsschuhe 144 hinaus vorgeschoben ist. Zu dem Zeitpunkt, v/o der vordere Rand der den Deckelteil bildenden Karte
78 aus dem Druckspalt zwischen den Walzen austritt, was in Fig. 7 mit ausgezogenen Linien gezeigt ist, ist die zugehörige
Leiste 42 an den Rippen 102 am Ende des Sammelraums 96 angelangt, so daß eine weitere Verschiebebewegung des
blattförmigen Tragelements 76 unterbunden wird. Die Eigensteifigkeit der den Deckelteil bildenden Karte 78 bewirkt·,
daß diese sich weiter in der im wesentlichen ebenen tagentialen Bewegungsebene in Anlage an der Führungsfläche 16O
der inneren Führungsteile 148 weiterbewegt. Die ebenen Innenflächen 154 der äußeren Führungsteile 146 dienen dazu, um
die Karte 78 auf einer im wesentlichen geradlinigen Bahn zu
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«Γ
führen, während sich die Karte 78 von dem Druckspalt wegbewegt.
Bei dieser Bewegung wird die Verbindung zwischen dem blattförmigen Tragelement 76 und der Karte 78 abgerissen,
wie dies in Fig. 7 mit ausgezogenen Linien gezeigt ist und die Walze 112 bewegt die den Deckelteil bildende Karte
weiter und durch den Ausgabeschlitz 134 der Kamera heraus, wie dies in Fig. 7 mit gestrichelten Linien angedeutet ist.
Wenn das blattförmige Tragelement von der das Deckelteil bildenden Karte 78 getrennt ist, bewirkt die dem Tragelement
eigene Elastizität, daß dieses seine frühere, im wesentlichen ebene Gestalt wieder einnimmt. Da die hintere
Zunge 46 des blattförmigen Tragelements schmäler ist als der Abstand zwischen den Innenflächen 162 der inneren Führungsteile
148 und schmäler als der Abstand zwischen den einander zugekehrten Rändern der Rückhalteglieder 104
kann die Zunge 46 zwischen diesen Teilen hindurchtreten, wie dies in Fig.' 7 mit gestrichelten Linien angedeutet ist,
so daß das blattförmige Tragelement eine Stellung einnimmt, in der es eng benachbart zu der hinteren Wand 92 des Gehäuses 64 des Filmpacks verläuft, wobei der breitere Teil
de.s blattförmigen Tragelements durch die Führungsrampen 98 eingefaßt ist.
Nachdem die. vorderste Filmeinheit belichtet wurde, wird die.Antriebseinrichtung, wieder in Tätigkeit gesetzt, so daß
durch diese: in der oben beschriebenen Weise die der Versteifung
dienende Leiste 42 der Filmeinheit in den Druckspalt zwischen den beiden Walzen eingeführt wird. Das an-,
schließende Hindurchbewegen des Behälters 14 durch den Druckspalt der Walzen erzeugt einen hydraulischen Innendruck,
so daß die Verbindungsstelle 56 längs des "" __~
Trichterteiis 60 .".7 .".'.'7.'7"".V-des Behälters 14 aufreißt,
so daß die Entwicklungsflüssigkeit aus den Behälter herausgedrückt
und durch den Trichterteil herausgepreßt v/erden
309884/1094
kann, so daß die Flüssigkeit zwischen den Vorderkanten des lichtempfindlichen Blatts 18 und des zur Entwicklung beitragenden
Blatts 20 in den Bildträger. 12 einfließen kann. Nachdem die Leiste 42 des blattförmigen Tragelements 16,
wie es in Pig. 8 gezeigt ist,den Vorbau 88 erreicht hat, trifft sie auf das vorausgehende blattförmige Tragelement
76 auf und wird längs der Oberfläche dieses Tragelements in den Saramelraum 96 hineingeführt. Die Steifigkeit des
Bildträgers 12 bewirkt, daß dieser sich von dem blattförmigen Tragelement 16 und dem Trichterteil 60 der zugehörigen
Behälter/ in der "oben beschriebenen Weise abhebt, so daß der Bildträger 12 aus dem Ausgabeschlitz 134 heraustritt,
wenn das blattförmige Tragelement 16 die in Fig. 8 mit gestrichelten Linien angedeutete Lage aufgrund seiner Eigenelastizität
einnimmt.
Durch wiederholtes" Betätigen der Zubringerplatte 110 und der
Walzen 112 und 114 nach dem jeweiligen Belichten der nächstfolgenden Filmeinheiten wird das gesamte Abfallmaterial derselben
in den Sammelraum.gebracht und dort aneinandergestapelt,
so daß die'Bedienungsperson dieses Abfallmaterial
in keiner Weise zu handhaben braucht. Da lediglich die Zungen 46 der blattförmigen Tragelemente 16 sich zwischen den
Rückhaltegliedern 104 hindurch am Ende des Vorbaus 88 nach außen erstrecken können, wird aufgrund der Tatsache, daö
diese blattförmigen Tragelemente dazu neigen, eine ebene Gestalt anzunehmen, verhindert, daß diese Tragelemente aus
dem Sammelraum herausfallen oder versehentlich aus diesem, herausgezogen verden können.
303884/1094
Claims (7)
- Patentansprüche[ IJ Photographische Kamera für Selbstentwickler-Filmeinheiten, die einen Bildträger und eine mit diesem lösbar verbundene Behältereinheit, aufweisen, die ein mit einem Behälter für Entwicklungsflüssigkeit dauerhaft verbundenes Tragelement besitzt, das einen im wesentlichen ebenen Fortsatz des Bildträgers bildet und an diesem lösbar angebracht ist, wobei zum Einleiten der Entwicklung einer belichteten Filmeinheit in der Kamera eine Antriebseinrichtung zum Hindurchführen dieser Filmeinheit längs einer in einer vorbestimmten Ebene verlaufenden Bahn durch einen Druckspalt zwischen Andrückgliedern sowie eine Trennvorrichtung mit einer Führungseinrichtung vorgesehen sind, durch die zum Trennen der lösbaren Verbindung zwischen der Behältereinheit und dem Bildträger dieser längs der in der vorbestimmten Ebene verlaufenden Bahn und das Tragelement der Behältereinrichtung längs einer von dieser vorbestimmten Ebene abweichenden Bahn geführt v/erden, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Verwendung von solchen Filmeinheiten (10), an deren Tragelement (16, 76) an dem dem Bildträger (12) abgekehrten Ende Ansätze (44) vorgesehen sind, die von beiden Seitenrändern des Tragelements (16, 76) seitwärts über den Bereich dieser Seitenränder und der Seitenränder des Bildträgers (12) hinaus nach außen vorspringen, die Führungseinrichtung zwei äußere seitliche Führungsflächen (152) aufweist, die einem (112) der Andrückglieder (112, 114) zugekehrt sind, im Abstand zu diesem verlaufen und sich in die vorbestimmte Ebene hinein und in die,Bewegungsbahn der Ansätze (44) erstrecken, um diese aus der vorbestimmten Ebene heraus- und um einen Teil des ümfangs des zugeordneten Andrückgliedes (112) herumzulenken, daß diese äußeren Führungsflächen (152) voneinander um einen größeren Abstand sntfernt sind, als es,mit Ausnahme der an309884/1094der durch die Ansätze (44) gebildeten breitesten Stelle gemessenen Breite,der Breite sämtlicher Teile der Filmeinheit entspricht, und daß neben den äußeren Führungsflächen (152) innere seitliche Führungsteile (148) vorgesehen sind, die dem den äußeren Führungsflächen (152) zugeordneten Andrückglied (112) zugekehrt sind, in einem Abstand von diesem verlaufen und außerhalb der vorbestimmten Ebene so angeordnet sind, daß durch sie die Behältereinheit (14, 16, 76) auf der einen Teil des Umfangs des zugeordneten Andrückglieds (112) umlaufenden Bahn geführt wird, nachdem die Ansätze (44) dieser Behältereinheit durch die äußeren Führungsflächen (152) aus der in der vorbestimmten Ebene verlaufenden Bahn ausgelenkt sind.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Führungsteile (148) je eine innere,zweite Führungsfläche (156) bilden, die in dem Bereich zwischen den beiden äußeren, ersten Führungs flächen (152) , diesen jeweils eng benachbart, angeordnet sind.
- 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verwendung einer solchen Filmeinheit (10), deren Tragelement (16, 76) Bereiche verschiedener Breite aufweist, wobei sich der Bereich (46) geringerer Breite an dem in der Bewegungsrichtung hinteren Ende des Tragelements (16, 76) befindet, die inneren, zweiten Führungsflächen (156) voneinander in einem geringeren Abstand angeordnet sind, als es der Breite im breiteren Bereich des Tragelements (16, 76) entspricht, wobei dieser Abstand jedoch größer ist, als · dies der Breite des Tragelements (16, 76) in dem schmäleren Bereich (46) entspricht.
- 4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, "dadcrc^ gekennzeichnet, daß die inneren Führur: 'steile (148) zumindest je eine309884/1094dritte Führungsfläche (160) bilden, die in der Nähe der vorbestimmten Ebene im wesentlichen parallel zu dieser verlaufen.
- 5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das den ersten Führungsflächen (152) zugeordnete Andrückglied als Andrückwalze (112) ausgebildet ist und daß die ersten Führungsflächen (152) bogenförmig gekrümmt sind.
- 6. Kamera nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch die inneren, zweiten Führungsflächen (156) bogenförmig gekrümmt sind.
- 7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren, zweiten Führungsflächen (156) je einen der Vorbestimmten Ebene benachbarten Einlaufteil (158) und einen Hauptteil (157) bilden, die sich von den Einlaufteilen wegerstrecken, und daß die Einlaufteile (158) von dem zugeordneten Ahdrückglied (112) einen größeren Abstand aufweisen als die Hauptteile (157).309884/1094
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