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DE1188434B - Fuehrungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der photographischen Filmverbaende - Google Patents

Fuehrungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der photographischen Filmverbaende

Info

Publication number
DE1188434B
DE1188434B DEJ21830A DEJ0021830A DE1188434B DE 1188434 B DE1188434 B DE 1188434B DE J21830 A DEJ21830 A DE J21830A DE J0021830 A DEJ0021830 A DE J0021830A DE 1188434 B DE1188434 B DE 1188434B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
pull tab
guide device
organs
exerting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21830A
Other languages
English (en)
Inventor
Joel Alan Hamilton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE1188434B publication Critical patent/DE1188434B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/52Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus of the Land type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Führungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der photographischen Filmverbände Die Erfindung bezieht sich auf eine Führungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der aus einem lichtempfindlichen und einem Bildaufnahmeblatt bestehenden Filmverbände zwischen zwei druckausübenden Organen mittels einer an dem Filmverband befestigten Zuglasche, die an der einen Seite der druckausübenden Organe derart vorbeigezogen wird, daß ein Führungsendabschnitt des Filmverbandes zwischen die druckausübenden Organe vorgeschoben wird.
  • Derartige Systeme, bei denen die Zuglasche nicht, wie früher üblich, durch die Quetschwalzen hindurch, sondern an diesen vorbeigeführt wird, ergeben besondere Vorteile. Es können nämlich mehrere Zuglaschen an mehreren Filmverbänden so angebracht werden, daß sie aus der Kamera ohne Beeinflussung der Walzen herausragen. Ferner lassen diese Zuglaschen deutlich jene Stellung erkennen, in der die Behandlung, d. h. die Durchführung des übertragungsverfahrens, durch die Quetschwalzen einsetzt, dadurch nämlich, daß diese Zuglasche abreißt, nachdem der Filmverband mit seinem Führungsabschnitt so weit zwischen die Walzen vorgeschoben ist, daß er außerhalb der Kamera erfaßt werden kann. Da hierbei eine deutliche Unterscheidung zwischen der Leerbewegung und der eigentlichen, die Behandlung bewirkenden Bewegung erkannt werden kann, wird eine zügige und ordnungsgemäße Behandlung des Filmverbandes erleichtert.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Führung der einzelnen Abschnitte des Filmverbandes um Fehlfunktionen mit Sicherheit auszuschließen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zum Führen der Zuglasche Abweismittel vorgesehen sind, die einen Durchlaß mit der Breite der Zuglasche aufweisen.
  • Diese Führung mit einer gegenüber dem Führungsabschnitt des Filmverbandes geringeren Breite bewirkt, daß letzterer sich nicht in den Umgehungspfad der Quetschwalzen einfügen kann. Es wird vielmehr gewährleistet, daß dieser Führungsabschnitt, wie dies für die Behandlung erforderlich ist, zwischen die Quetschwalzen einläuft bzw. durch diese hindurchläuft und dann erfaßt werden kann.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Teilansicht eines in einer Selbstentwicklerkamera benutzbaren Filmverbandes mit Führungslaschen, F i g. 2 eine erfindungsgemäß ausgebildete Selbstentwicklerkamera, teilweise im Schnitt, F i g. 3 Teile der Kamera - nach F i g. 2 in einer auseinandergezogenen perspektivischen Darstellung, F i g. 4 eine perspektivische Teildarstellung nach F i g. 3 aus einer anderen Blickrichtung, F i g. 5 einen F i g. 2 ähnelnden Teilschnitt durch die Laschenführung der Kamera nach der Erfindung, F i g. 6 einen Bauteil der Kamera nach F i g. 5.
  • In F i g. 1 ist ein Filmverband zur Verwendung in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Kamera dargestellt. Jeder der Filmverbände umfaßt ein lichtempfindliches Blatt und ein zweites, die Kopie aufnehmendes Blatt 14. Diese beiden Blätter bilden einen Träger, der für Licht undurchlässig ist, durch welches das lichtempfindliche Material des lichtempfindlichen Blattes beeinflußt würde. An der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes ist ein Führungsblatt 16 befestigt, das einen ersten Abschnitt 18 umfaßt, an welchem das Führungsblatt 16 mit dem lichtempfindlichen Blatt verbunden ist. Dieser erste Abschnitt 18 hat annähernd die gleiche Breite wie das lichtempfindliche Blatt und dient zur Anbringung eines aufreißbaren Behälters 22 für das Behandlungsmittel. Außerdem umfaßt das Führungsblatt 16 einen sich verjüngenden Endabschnitt 20. Das zweite Blatt 14 ist auf einem Tragblatt 24 angeordnet, dessen mittlerer Teil annähernd ebenso breit ist wie das zweite Blatt 14. Das Tragblatt 24 umfaßt einen vorderen Endabschnitt 30 mit einem sich verjüngenden Ende 32 ähnlich dem sich verjüngenden Endabschnitt 20 und ist an letzterem zwischen dessen Enden befestigt. Die sich verjüngenden Endabschnitte 20 und 32 bilden zusammen den vorderen Endabschnitt des Filmverbandes, der vorgeschoben und zwischen die Quetschwalzen gebracht wird.
  • Die Länge des Führungsblattes 1.6 zwischen der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes und der Befestigungsstelle zwischen dem Zugblatt und dem Tragblatt 24 ist im wesentlichen gleich der Länge des Tragblattes 24 zwischen der Verbindungsstelle zwischen diesem und dem Zugblatt und der Vorderkante des zweiten Blattes 14. Infolge dieser Anordnung befinden sich das lichtempfindliche Blatt und das zweite Blatt während der Behandlung des Filmverbandes aufeinanderliegend in Deckung.
  • Der Behälter 22 ist auf dem ersten Abschnitt 18 des Führungsblattes 16 so angeordnet, daß der erwähnte Längsverschluß auf die Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes gerichtet ist.
  • Damit jeder Filmverband aus der Kamera herausgezogen werden kann, wobei sich das lichtempfindliche Blatt und das die Kopie aufnehmende Blatt überdecken, und damit der sich verjüngende Endabschnitt 20 zwischen die Quetschwalzen gebracht werden kann, ist jeder Filmverband mit einer schmalen langen Zuglasche 70 versehen, die mit ihrem hinteren Ende mit dem sich verjüngenden Endabschnitt 20 zwischen dem ersten Abschnitt 18 und der Verbindungsstelle zwischen diesem sich verjüngenden Endabschnitt und dem anderen sich verjüngenden Endabschnitt 32 verbunden ist.
  • Die Zuglasche 70 kann am hinteren Ende T-förmig sein, wobei die sich seitlich nach außen erstreckenden Fortsätze 71 mit dem sich verjüngenden Endabschnitt 20 gemäß F i g. 1 an den kreuzweise schraffierten Flächen verklebt sind. Die Zuglasche 70 ragt durch eine Öffnung des Filmpackbehälters nach außen. Wenn die Zuglasche 70 beginnt, sich zu der Behälteröffnung 56 zu bewegen, muß der sich verjüngende Endabschnitt 32 des Tragblattes 24 brechen und beginnen, sich in Richtung auf die Öffnung einzurollen, was auf die Bewegung des sich verjüngenden Endabschnitts 20 des Führungsblattes 16 in Richtung auf die gleiche Öffnung zurückzuführen ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in F i g. 2 in Form einer Selbstentwicklerkamera dargestellt, die ein Gehäuse mit einer Vorderwand 90 aufweist.
  • Das Kameragehäuse umfaßt einen rückwärtigen Teil mit einer Rückwand und Seitenwänden, die zusammen mit dem vorderen Gehäuseteil eine Kammer umschließen, welche hinter der Vorderwand 90 liegt. Der hintere Teil des Gehäuses ist am Gehäusevorderteil am oberen Ende angelenkt. Das Kameragehäuse besitzt eine untere Stirnwand, die eine Stirnwand 89 des Gehäusevorderteiles 88 und eine weitere Stirnwand 103 des hinteren Gehäuseteils umfaßt. Die untere Stirnwand 103 des Gehäuses ist mit einem Kanal 110 zum Herausziehen der Filme versehen, so daß jeweils ein Filmverband herausgezogen werden kann.
  • In die Kamera sind zwei Druckwalzen 114 und 116 eingebaut, die in der Kammer nahe dem Kanal 110 zum Herausziehen der Filme angeordnet sind. Die beiden Druckwalzen bilden zusammen eine zuerst konvergierende und dann divergierende Durchlaufstelle, durch welche der Filmverband hindurchbewegt wird, um die Behandlung des Filmverbandes zu bewirken; die Durchlaufstelle der Druckwalzen steht im wesentlichen in Fluchtung mit dem Kanal 110. Bei der in F i g. 2 gezeigten Anordnung sind beide Druckwalzen so im hinteren Gehäuseteil gelagert, daß man nach dem Auseinanderschwenken der Gehäuseteile einen mehrere Filmverbände enthaltenden Filmpack so in die Kamera einlegen kann, daß sich Zugorgane der Filmverbände aus der Kamera heraus an der Vorderseite der Druckwalzen vorbei erstrecken. Teile der Stirnwände 89 und 103 begrenzen zusammen eine Öffnung 112 zwischen den beiden Gehäuseteilen, durch welche die Zugorgane aus dem Kameragehäuse herausragen können.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Druckwalzen ist die Walze 116 gemäß F i g. 3 an jedem Ende mit einem scheibenförmigen Flansch 118 versehen, der an einem einen kleineren Durchmesser aufweisenden Endabschnitt 119 der anderen Walze 114 angreift, so daß zwischen den Walzen eine bestimmte Mindestentfernung vorhanden ist, damit der vordere Endabschnitt eines Filmverbandes in den Spalt zwischen den Walzen eingeführt werden kann. Der einen gleichmäßigen Durchmesser aufweisende mittlere Teil der Walze 116 ist an seinen Enden mit kurzen Bunden 120 versehen, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser des mittleren Teils der Walze 116. Der Unterschied zwischen diesen beiden Durchmessern liegt in der Größenordnung von wenigen hundertstel Millimetern und ist vorgesehen, um die mittleren Teile der Walzen in einem vorbestimmten Abstand voneinander zu halten, damit zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem zweiten Blatt ein Raum verbleibt, in dem das Behandlungsmittel verteilt werden kann. Die Bunde 120 stützen sich an den Rändern des lichtempfindlichen Blattes ab.
  • Die Druckwalzen umfassen ferner Mittel, um zu verhindern, daß das Behandlungsmittel aus dem Raum zwischen den Längskanten der Blätter entweicht, während es zwischen den Blättern ausgebreitet wird. Bei der gezeigten Ausbildungform umfassen diese Mittel nach außen dicker werdende Abschnitte 122 nahe den Enden der Walze 114. Die Walze 116 trägt an ihren Enden sich verjüngende Abschnitte 124. Die dicker werdenden und die sich verjüngenden Abschnitte können kegelförmig sein. Die genannten Abschnitte greifen an den Rändern des lichtempfindlichen Blattes und des zweiten Blattes an und bringen Biegekräfte auf die Ränder auf, so daß das Bestreben besteht, die einander benachbarten Innenflächen an den Rändern der beiden Blätter gegeneinanderzudrücken und das Entweichen des Behandlungsmittels zwischen den Rändern der Blätter zu verhindern.
  • Die Kamera weist Führungsmittel für den sich verjüngenden Endabschnitt 20 des Filmverbandes auf, um diesen zwischen die Druckwalzen 114 und 116 zu führen, wenn die Zuglasche 70 an der Vorderseite der Walze 114 vorbei durch die Öffnung 112 nach außen gezogen wird. Bei der in F i g. 2 bis 4 gezeigten Ausbildungsform umfassen diese Führungsmittel eine Führungsstange 130, die am hinteren Gehäuseteil 102 in unmittelbarer Nähe der Walze 114 befestigt ist und eine im wesentlichen gerade Hinterkante besitzt, die sich zwischen den Seitenwänden des Kameragehäuses erstreckt und im wesentlichen in einer Ebene liegt, welche sich durch den konvergierenden Kanal zwischen den Druckwalzen erstreckt und die Druckwalzen daher tangiert. Ein mittlerer Teil 132 der Führungsstange 130, der die Vorderkante der Führungsstange bildet und dessen Länge annähernd der Breite der Zuglasche 70 entspricht, ist in Richtung auf die Druckwalze 114 gekrümmt und so angeordnet, daß seine am weitesten vorn liegende Kante annähernd auf einer Linie mit dem am weitesten vorn liegenden Teil der Walze 114 liegt. An den Enden der Führungsstange 130 sind nahe dem mittleren Teil 132 zwei Führungsorgane 134 angebracht. Die hinteren Flächen der Führungsorgane 134 liegen in der Ebene der Hinterkante der Führungsstange 130, und beide Führungsorgane sind mit einander zugewandten Stirnflächen versehen, deren Abstand voneinander etwas größer ist als die Breite der Zuglasche 70. Eine Führungsplatte 136, deren Länge etwa gleich der Breite der Zuglasche 70 ist, ist am Gehäusevorderteil befestigt und erstreckt sich zwischen den Führungsorganen 134 nahe der Führungsstange 130 gegenüber der Kamera nach hinten. Die am weitesten hintenliegende Kante der Führungsplatte 136 ist gekrümmt und im wesentlichen in der Ebene der Hinterkante der Führungsstange 130 und der hinteren Flächen der Führungsorgane 134 angeordnet. Der mittlere Teil 132 der Führungsstange 130, die Führungsorgane 134 und die Führungsplatte 136 bilden zusammen einen Führungskanal 138, der gegenüber der Kamera allgemein von vorn nach hinten verläuft und dessen zwischen den Seitenwänden der Kamera gemessene Breite nur wenig größer ist als die Breite der Zuglasche 70, so daß das Zugorgan den Kanal 138 passieren kann. Es sei bemerkt, daß der sich verjüngende Endabschnitt 20 an seiner Vorderkante breiter ist als das Zugorgan 14, so daß der Endabschnitt 20 nicht in den Kanal 138 eintreten kann. Die Hinterkanten der Führungsstange 130 und der Führungsplatte 136 sowie die hinteren Flächen der Führungsorgane 134 dienen dazu, den sich verjüngenden Endabschnitt 20 des Filmverbandes zu stützen und ihn in den konvergierenden Kanal zwischen den Druckwalzen 114 und 116 einzuführen.
  • Um den Filmpack in die Kamera einzulegen, schwenkt man die beiden Gehäuseteile auseinander und legt einen Filmpack so in das Gehäusevorderteil ein, daß die vordere Wand des Filmpacks an der Vorderwand des Gehäusevorderteils 88 anliegt und daß die gegenüber dem Filmpack vorspringenden Zuglaschen 70 an der Rückseite der Führungsplatte 136 sowie an der Stirnwand 89 des Gehäusevorderteils vorbeigeführt werden. Hierauf schwenkt man das Gehäusehinterteil in seine Betriebsstellung nach F i g. 2, so daß der mittlere Teil 132 der Führungsstange 130 an den Zuglaschen angreift und sie so nach vorn verlagert, daß sie durch den Kanal 138 zur Vorderwand der Kamera, an der Druckwalze 114 vorbei und durch die Öffnung 112 in der Stirnwand 89 geführt werden. Wenn man die Zuglasche 70 aus der Öffnung 112 herauszieht, wird der sich verjüngende Endabschnitt 20 aus dem Filmpack herausgezogen, und da er nicht in den Kanal 138 eintreten kann, wird er durch die Führungsstange, die Führungsorgane und die Führungsplatte in den konvergierenden Kanal zwischen den Druckwalzen eingeführt. Man zieht die Zuglasche 70 aus der Kamera heraus, bis sie und der sich verjüngende Endabschnitt 20 die in F i g. 5 gezeigte Lage einnehmen, bei der Teile der Zuglasche 70 einer Scher- oder Reißkraft dort ausgesetzt werden, wo sie mit anderen Teilen der Zuglasche verbunden sind, d. h. mit den in F i g. 1 kreuzweise schraffierten Teilen, die mit dem sich verjüngenden Endabschnitt 20 verklebt sind. Ein weiteres Herausziehen der Zuglasche bewirkt, daß das Zugorgan von dem sich verjüngenden Endabschnitt abgerissen wird, so daß die Zuglasche das Hindurchziehen des Filmverbandes zwischen den Druckwalzen nicht behindert.
  • Die erfindungsgemäßen Führungsmittel erfüllen noch eine weitere Aufgabe, denn sie unterstützen das Abreißen der Zuglasche 70 von den Fortsätzen 71 während des Herausziehens jedes Zugorgans aus der Kamera. Insbesondere aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß die Zuglasche 70 zwischen Führungsorganen 144 bzw. Führungsorganen 134 (F i g. 2 bis 4) hindurchgezogen wird, daß sich jedoch die Fortsätze 71 nicht zwischen den Führungsorganen hindurchbewegen können. Die Führungsorgane besitzen nach hinten gerichtete Kanten 158, die an den Verbindungsstellen zwischen den hinteren und nach innen weisenden Flächen angeordnet sind, gegen welche die Fortsätze 71 gezogen werden, wenn man die Zuglaschen 70 herauszieht; hierdurch wird das Abreißen der Fortsätze von den Zugorganen unterstützt.
  • In F i g. 5 und 6 ist eine insgesamt mit 140 bezeichnete weitere Ausbildungsform der erfindungsgemäßen Führungsmittel dargestellt. Die Konstruktion der Führungsmittel 140 ähnelt derjenigen der in F i g. 2 bis 4 gezeigten Führungsmittel; die Führungsmittel 140 umfassen eine Führungsstange 142 und zwei Führungsorgane 144. Gemäß F i g. 6 bilden die Führungsstange und die Führungsorgane ein einziges Bauteil, doch können statt dessen auch drei getrennte Bauteile vorgesehen werden, wie es in F i g. 4 gezeigt ist; alternativ kann man die Führungsstange 130 und die Führungsorgane 134 ähnlich wie die Führungsmittel 140 als einheitliches Bauteil ausbilden. Die Führungsmittel 140 sind auf dem Gehäusevorderteil nahe der vorderen Druckwalze 114 so angeordnet, daß die am weitesten hinten liegenden Flächen der Führungsorgane 144 annähernd in einer die Umfangsflächen der Druckwalzen 114 und 116 tangierenden Ebene liegen. Der Abstand zwischen den einander zugewandten Flächen der Führungsorgane 144 ist etwas größer als die Breite der Zuglasche 70, jedoch kleiner als der schmalste Teil des sich verjüngenden Endabschnitts 20, so daß sich die Zuglasche 70 zwischen den Führungsorganen 144 bewegen kann, während der sich verjüngende Endabschnitt 20 durch die Organe 144 gestützt und zwischen die Druckwalzen geführt wird. Der mittlere Teil der Führungsstange 142 und die Führungsorgane 144 arbeiten so miteinander und mit der Walze 114 zusammen, daß sie einen Kanal abgrenzen, durch den das Zugorgan 70 zur Vorderseite der Walze 114 und durch die Öffnung 112 nach außen geführt wird.
  • Die Breite des zum Herausziehen des Films dienenden Kanals 110 in der unteren Stirnwand des Kameragehäuses ist mindestens gleich der Breite des Filmverbandes, während die Öffnung 112 nur so breit zu sein braucht, daß die Zuglasche 70 herausgezogen werden kann. Es ist erwünscht, zu gewährleisten, daß jeweils nur ein Zugorgan so aus der Kamera herausragt, daß es erfaßt werden kann, denn hierdurch wird verhindert, daß der Benutzer versehentlich an einem falschen Zugorgan zieht oder mehrere Zugorgane gleichzeitig herauszieht. Zu diesem Zweck ist die Stirnwand 103 gemäß F i g. 5 mit einer Aussparung 146 nahe dem Kanal 112 versehen, und diese Aussparung nimmt die äußeren Enden der Zuglaschen 70 auf. Diese mit 80 bezeichneten Enden der Zuglaschen 70 sind auf sich selbst zurückgefaltet, und jedes Ende eines Zugorgans ist mit dem Zugorgan des vorhergehenden Filmverbandes lösbar verklebt, wobei das Ende 80 des zuerst zu belichtenden Filmverbandes mit dem Zugorgan verbunden ist, das das Deckblatt des Filmpacks abzuziehen gestattet. Die gefalteten äußeren Enden 80 der Zuglaschen 70 werden von der Aussparung 146 aufgenommen, die mit einem nachgiebigen Abdeckungsorgan 1.48 versehen ist. Beim Herausziehen einer Zuglasche 70 aus der Öffnung 112 wird das äußere Ende 80 des nächsten Zugorgans 70 auseinandergefaltet und aus der Aussparung 146 herausgezogen, so daß man dieses Ende ergreifen kann. Bei dieser Anordnung ragt jeweils nur eine Zuglasche so aus der Aussparung 146 heraus, daß sie erfaßt und herausgezogen werden kann. Gemäß F i g. 1 sind zweckmäßige Mittel vorgesehen, um jedes vordere Ende 80 einer Zuglasche 70 lösbar am vorhergehenden Zugorgan zu befestigen; zu diesem Zweck ist jede Zuglasche 70 nahe ihrem vorderen Ende 80 mit einer Öffnung 82 versehen. An der Zuglasche ist über der Öffnung 82 ein Stück eines Klebstreifens so befestigt, daß die klebende Fläche des Streifens den Endabschnitt 80 des nächstfolgenden Zugorgans durch die Öffnung 82 hindurch berührt.
  • In der Kamera sind Mittel vorgesehen, um die zweiten Blätter 14 gegen eine durch Reibung verursachte Bewegung zu sichern. Gemäß F i g. 3 und 4 ist zu diesem Zweck eine langgestreckte Schiene 150 zwischen ihren Enden in einem Gehäuse 152 drehbar gelagert; das Gehäuse 152 ist innerhalb der Kammer an der Rückwand des Kameragehäuses befestigt. Die Schiene 150 wird durch eine Feder 154 in eine vordere Stellung vorgespannt, bei der sich die Enden 156 der Schiene vor den Enden des Wegzugschlitzes des Filmpackbehälters in Richtung auf die Führungsorgane 134 erstrecken und an diesen anliegen.- Bei dieser Stellung greifen die Schienenenden 156 an den Vorderkanten der zweiten Blätter 14 nahe deren Längskanten an, um eine Bewegung der zweiten Blätter in Richtung auf die Druckwalzen zu verhindern. Die Kraft der Feder 154 genügt, um der relativ kleinen Kraft einen Widerstand entgegenzusetzen, die durch die zweiten Blätter infolge ihrer reibenden Berührung mit den anderen Blättern aufgebracht wird, jedoch kann die Schiene 150 nur so weit nach hinten geschwenkt werden, daß sie das Herausziehen eines zweiten Blattes 14 zuläßt, wenn dieses aus dem Behälter herausgezogen wird und sich in Deckung mit einem lichtempfindlichen Blatt 12 befindet.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Führungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der aus einem lichtempfindlichen und einem Bildaufnahmeblatt bestehenden Filmverbände zwischen zwei druckausübenden Organen mittels einer an dem Filmverband befestigten Zuglasche, die an der einen Seite der druckausübenden Organe derart vorbeigezogen wird, daß ein Führungsendabschnitt des Filmverbandes zwischen die druckausübenden Organe vorgeschoben wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zum Führen der Zuglasche (70) Abweismittel (140, 130) vorgesehen sind, die einen Durchlaß mit der Breite der Zuglasche (70) aufweisen.
  2. 2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kameragehäuse zwei Schlitze (110, 112) in der Nähe der druckausübenden Organe (114, 116) gegenüber den Führungseinrichtungen (140, 130) aufweist, die auf den Schlitz zwischen den druckausübenden Organen bzw. auf den Umleitungsweg der Zuglasche (70) ausgerichtet sind.
  3. 3. Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz für die Zuglasche (70) schmaler ist als der andere Schlitz.
  4. 4. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Öffnung (112) für die Zuglasche (70) eine Ausnehmung (146) vorgesehen ist, die einen Endabschnitt (80) der Zuglasche (70) aufnimmt, und daß vor dieser Ausnehmung bewegliche Abdeckmittel (148) angeordnet sind.
  5. 5. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweismittel die Zuglasche (70) unter Umgehung der druckausübenden Organe nach dem Schlitz (112) leiten und daß eine zweite Führungseinrichtung (150) Abschnitte (156) aufweist, welche die Führungslasche (30) zwischen die druckausübenden Organe leiten.
  6. 6. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (110) durch die beiden aufklappbaren Gehäuseabschnitte des Kamerakörpers gebildet wird.
  7. 7. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiseinrichtung (140) mit Führungsblöcken (144) an beiden Enden ausgestattet ist. B.
  8. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsblocks (144) nach rückwärts weisende Ränder (158) an der Verbindung zwischen ihren nach hinten und innen weisenden Oberflächen aufweisen, gegen welche die seitlich vorstehenden Kröpfungen (71) der Zuglasche (70) beim Wegziehen auflaufen und das Abreißen der Zuglasche einleiten.
  9. 9. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweismittel eine Führungsplatte (136) aufweisen, deren Breite im wesentlichen gleich der Breite der Führungslasche (30) ist, daß die Platte (136) mit dem Abweismittel (130) zusammenwirkt (F i g. 3 und 4).
  10. 10. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Führungsmittel (134) zur Führung der Lasche (70) in der Nähe der Führungsstange (130) vorgesehen sind.
  11. 1l. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterste Kante der Führungsplatte (136) gekrümmt und in der Ebene der rückwärtigen Kante der Führungsstange (130) und der rückwärtigen Oberflächen des Führungsorgans (134) angeordnet ist.
  12. 12. Führungseinrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (130) einen gekrümmten Mittelabschnitt aufweist, der eine Seite des Pfades für die Zuglasche (70) gegenüber der Führungsplatte (136) bestimmt.
DEJ21830A 1961-05-26 1962-05-25 Fuehrungseinrichtung an Selbstentwicklerkameras zum Herausziehen der photographischen Filmverbaende Pending DE1188434B (de)

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US112941A US3080805A (en) 1961-05-26 1961-05-26 Photographic apparatus

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