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DE1949176A1 - Selbstentwicklerkamera - Google Patents

Selbstentwicklerkamera

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Publication number
DE1949176A1
DE1949176A1 DE19691949176 DE1949176A DE1949176A1 DE 1949176 A1 DE1949176 A1 DE 1949176A1 DE 19691949176 DE19691949176 DE 19691949176 DE 1949176 A DE1949176 A DE 1949176A DE 1949176 A1 DE1949176 A1 DE 1949176A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
wheel
self
nip rollers
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19691949176
Other languages
English (en)
Other versions
DE1949176B2 (de
Inventor
Irving Erlichman
Rosen William James
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE1949176A1 publication Critical patent/DE1949176A1/de
Publication of DE1949176B2 publication Critical patent/DE1949176B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/52Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus of the Land type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE « MUNCHIN i 29.S.pt«lb«· 1969 DIPL-ΙΝΘ. CURT WALLACH !21!2Il · DIPL.-INQ. GONTHCR KCCH n|tftn Ii[mnt|nummt DR. TINO HAIBACH 1 9 A 9 1 7 β «^^ ·"
12284 - K/vM Case 3773
Polaroid Corporation, Cambridge, Massachusetts, USA
Selbstentwicklerkamera
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung eines als Selbstentwicklerkamera ausgebildeten photographischen Apparates, der in Verbindung mit einem Filmpack benutzbar ist, welcher einen Behälter aufweist, in dem mehrere lichtempfindliche Elemente oder Filmverbände gestapelt sind, die nacheinander innerhalb des Behälters belichtet und nach der Belichtung aus diesem weggezogen werden. Nachdem jeder Filmverband, der z.B. ein lichtempfindliches Element und ein darübergefügtes Bildaufnahmeelement besitzt, aus dem Behälter weggezogen ist, wird er behandelt, indem die ÜbereinandergefUgten Elemente zwischen zwei gegenüberliegenden druckausübenden Organen, die gewöhnlich als Quetschwalzen ausgebildet sind, hindurchgeführt werden, wobei diese druckausübenden Organe innerhalb des photographischen Apparates in der Nähe einer Öffnung in einer Stirnwand des Filmbehälters gelagert sind und diese druckausübenden Organe bewirken die Verteilung einer Behandlungsflüssigkeit zwischen den ÜbereinandergefUgten Elementen.
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Es ist ein Antrieb vorgesehen, um automatisch die Quetschwalzen in Drehung zu versetzen und den belichteten PiImverband von dem Behälter in den Einlauf der Quetschwalzen zu fördern. Dieser Antrieb kann ein auf den Filraverband einwirkendes Bauteil aufweisen, das hin- und hergehend nach dem Behälter und von diesem weg beweglich ist, um einen belichteten PiImνerband zu erfassen und in Eingriff mit den Quetschwalzen zu bringen. Es ist wichtig, daß das auf· den Pi Im ν er band einwirkende Bauteil kontinuierlich hin- und herläuft, um zu gewährleisten, daß der Filmverband genügend weit vorgeschoben wird, um ihn in Eingriff mit den Quetschwalzen zu bringen. Sobald der Filmverband jedoch zwischen die Quetschwalzen eingeführt ist, muß dieser Filmförderer außer Tätigkeit gesetzt werden oder jedenfalls muß verhindert werden, daß der nächste Filmverband, der zu dieser Zeit noch nicht belichtet ist, herausgezogen wird. Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem photographischen Apparat der beschriebenen Bauart Quetschwalzen und Filmfördermittel vorzusehen, die den Filmverband aus dem Behälter ziehen und in den Einlauf der Quetschwalzen fördern. Oeraäß der Erfindung sind Mittel vorgesehen, die durch den Filmverband bewegt werden, wenn er aus den Quetschwalzen austritt, um das Herausziehen eines weiteren Filmverbandes aus den Behälter wenigstens solange zu verhindern, bis der vorhergehende Filmverband ein vorbestimrates Stuck aus den Quetschwalzen herausgetreten ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen photographischen Apparat der vorbeschriebenen Bauart zu schaffen, der Mittel aufweist, um automatisch einen Filmverband aus einem Behälter vorzuziehen, wobei zwei Quetschwalzen zur Behandlung und Bewegung des Filmverbandes durch den Apparat vorgesehen sind und weiter Mittel, die den Filmverband halten, sobald er aus den Quetschwalzen herausgetreten ist, so daß er manuell erfaßt und, sobald es die Bedienungsperson wünscht, herausgezogen werden kann.
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Kin weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen photographleohen Apparat der beschriebenen Bauart zu schaffen, der KraftUbertragungamittel einschließlich einer Mehrzahl von Zahnrädern aufweist, um eine Kraft von einem Antrieb nach dem Quetsch walzenpaar und nach Filmfördermitteln zu übertragen, die einen FUraverband auß dem Behälter wegziehen und ihn in den Einlauf der Quetschwalzen fördern. Außerdem sind Mittel vorgesehen, die duroh den Vorderrand des Filmverbandes betätigt werden, nachdem er zwieohen den Quetschwalzen hindurchgetreten ist, wodurch eines der Zahnräder in eine Lage Überführt wird, in der die Filmfördermittel von dem Antrieb entkuppelt sind.
Weiter sieht die Erfindung einen photographischen Apparat der Selbstentwioklerbauart vor, der Filmvorschubniittel aufweist, um automatisch einen Filmverband aus einem Behälter wegzuziehen und ihn einem Quetechwalzenpaar zu liefern. Zwei Quetschwalzen empfan gen den FiImverband in ihrem Einlauf und Antriebsmittel treiben die Filmfördermittel und wenigstens eine der Quetschwalzen an, wobei Mittel vorgesehen sind, die eine Lichtabschirmung bilden, bevor der Filmverband durch den Apparat hindurchgetreten ist, wobei gleichzeitig der Antrieb von den Vorschubmittel entkuppelt wird, naohdera der Vorderrand des Filmverbandes in einem vorbestimmten Abstand an den Quetschwalzen vorbeigelaufen ist, wobei ein Zusammenwirken mit anderen Bauteilen der Kamera stattfindet, um den Filmverband zu ergreifen und seinen Hinterrand festzuhalten« bis die Bedienungsperson den FiImverband entfernt.
Nachstehend werden.AusfUhrungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfin-
dunge gemäß en Selbstentwicklerkamera mit Filmvorachubtnlt teln.
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Pig. 2 eine pesspektivisehe Darstellung der Filmvorschubmittel und ihrer Entkupplung in größerem Maßstab; diese Figur zeigt eine Stellung, in der der Antrieb mit den Filmvorschübmitteln gekuppelt ist,
Fig. J5 eine der Fig.2 entsprechende Ansicht in entkuppelter Stellung der Filmvorschubmittel.
Im folgenden wird auf Fig.l der Zeichnung bezuggenommen. Hier ist eine Kamera 12 veranschaulicht, die in Verbindung mit einem Filmpack benutzbar ist, der einen Behälter 14 mit Vorderwand 16, Belichtungsöffnung IS und einem Filmwegzugsschlitz 20 aufweist, der über die Gesamtbreite dee Behälters 14 verläuft.
In den Behälter 14 sind hinter der Belichtungsöffnung 18 mehrere Filmverbände 22 gestapelt, von denen nur zwei dargestellt sind. Der vorderste Filmverband liegt dabei immer in Beliohtungsatellung. Die Filmverbände 22 sind vorzugsweise von Jener Bauart, wie eie in der deutschen Patentanmeldung P 16 22 891.O-5 bzw. P 16 22 985.8 beschrieben sind. Filmverbinde dieser Bauart besitzen sämtliche zur Erzeugung eines photographischen Ubertragungsblldea notwendigen Bestandteile, nämlich ein lichtempfindliches Element 24, ein zweites oder Bildaufnahmeelenent 26, das transparent und gegenüberliegend dem Höht empfindlichen Element festgelegt ist, einen aufreißbaren Behälter 28 mit BehandlungsflUssigkelt, der an einem Ende von lichtempfindlichen und zweiten Element befestigt ist und seinen Plus« slgkeitsinhalt zwischen den Blättern ausströmen läßt, wenn ein Kompresslvdruck auf den Behälter 28 ausgeübt wird. Jeder Filmverband wird dadurch behandelt, daß er mit dem Behälter 28 vornliegend zwischen zwei druckausübenden Organen hindurohgeführt wird,- die den Plüssigkeitsinhalt des Behälters zwischen die beiden Elemente ausströmen lassen und die Flüssigkeit zwischen den beiden Elementen nach deren Hinterrand ausbreiten.
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Jeder Filmverband 22 ist mit einer oder mehreren Of iiuiae«» vereinen, die in der NÄhe eines Seitenrandes angeordnet Bind. In diese öffnungen greifen Mittel ein, um den Filmverband nach seiner Belichtung aus dem Behälter nach dem Einlauf eines Quetschwalzenpaaree zu fördern, wie im einzelnen weiter unten beschrieben wird. Stattdessen könnten zu demselben Zweck andere Mittel, z.B. eine Reihe von nach hinten (nach rechts gemäß Fig.l) gekantete Qägeaahnartlge Wellungen vorgesehen werden.
Das BildUbertragungsverfahren ist bekannte Es besteht darin, daß in bildweiser Verteilung übertragbare Bilderzeugungssubstanzen in'dem belichteten lichtempfindlichen Element geschaffen werden, die in eine andere Schicht durch Diffusion übergeführt werden, wobei diese Schicht in dem Filmverband enthalten ist, wobei in dieser Schicht ein sichtbares Positivbild erzeugt wird. Wie in den erwähnten Anmeldungen beschrieben, weist die BehandlungsflUssigkelt ein Opazifl erdungsmittel auf, das in einer Sehioht zwischen dem lichtempfindlichen.Element (dieses 1st zweckmäßigerweise gegenüber aktinlschem Licht opak) und dem transparenten Bildaufnahmeblatt ausgebreitet wird, um einen Hintergrund für das positive Übertragungebild zu eohaffen und andere Bilder zu maskleren, die in dem lichtempfindlichen Element erzeugt wurden.
Die Kameraabraeesungen können verkleinert werden und die Kompaktheit der Kamera kann verbessert werden, wenn man auf eine Behandlungskaramer Innerhalb der Kamera verzichten kann. In die der Filmverband vorgeschoben und in einer lichtdichten Umgebung gehalten wird, während die Bildübertragung stattfindet. Aus diesem Grunde 1st der Filmverband so ausgebildet, daß er aus der Kamera In das Licht überführt werden kann,unmittelbar nachdem die Behändlungaflüssigkeit innerhalb des Filmverbandes ausgebreitet ist. Dies bedeutet, daß die Ausbreitung der Behandlungsflüssigkeit wirksam eine weitere Belichtung der lichtempfindlichen Schicht sohon unmittelbar nach der Flüssigkeitsausbreitung verhindern muß. Das Opazifierdungsmittel
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in der Behandlungsflüssigkeit verhindert eine Belichtung des lichtempfindlichen Elementes durch Licht, das durch das transparente zweite Element 26 während der Behandlung außerhalb der Kamera einfällt.
Es ist ein Filmbehälter 14 mit einem dünnen langgestreckten Schlitz 30 vorgesehen, der sich von einer Stelle in der Nähe des Vorderrandes des Behälters nach hinten erstreckt. Der Schlitz ist so bemessen, daß ein Filmgreifer eingeführt werden kann. Der Behälter 14 1st außerdem mit einer Lichtdichtung und einem RUckhalteorgan 32 aus opakem Material versehen. Das Rückhalteorgan besitzt einen Abschnitt 34, der sich über die öffnung 20 erstreckt, um den Zutritt von Licht zu verhindern und um außerdem das Wegziehen von Jeweils mehr als einem Filmverband durch die öffnung zu verhindern. Außerdem sind Vorspannmittel 36 in Gestalt von Federn vorgesehen, um elastisch die Filiwerbände 22 nach der Belichtungsöffnung 18 zu drücken und diese auszurichten. Eine ins einzelne gehende Beschreibung der Filmverbände findet sich in den deutschen Patentanmeldungen P 18 16 765.2 und P 18 16 766.3. Die Kamera 12, die von der Faltbauart ist, 1st in Fig.l in ihrer Bereitschaftsstellung dargestellt und sie besteht aus mehreren Teilen 11,13,15,17, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Innerhalb der Teile 11,13,15,17 befindet sich ein flexibles Gehäuse 19» das mit den Teilen 11,13,15,17 so zusammenwirkt, daß eine im wesentlichen lichtdichte Belichtungskammer 21 gebildet wird. Das flexible Gehäuse 19 kann von der Ausgestaltung, wie sie in der deutschen Patentanmeldung P 17 97 184.5 beschrieben ist. Der Teil 11 ist mit einem Träger in Gestalt einer Vorderwand 23 ausgestattet, die mit einer Tür 29 und einer Rückwand 31 zusammenwirkt, um deri die gestapelten Filmverbände 22 enthaltenden Behälter 14 innerhalb der Kamera so zu haltern, daß der vorderste Filmverband in Belichtungsstellung befindlich ist. Die Vorderwand 23 ist mit einer öffnung 63 ausgestattet, die gleich der öffnung 18 und auf diese ausgerichtet 1st. In diese öffnung steht eine
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Lippe 73 des Behälters 14 vor. Die Wand 23 weist eine rückwärtige Oberfläche 65 auf, die in der Nähe der Brennebene der Kamera liegt.
Die Wandung J51 kann mit geeigneten Mitteln, z.B. einer Feder oder einem elastischen Kissen, ausgestattet sein, um den Behälter 14 gegen den Träger 22 zu drücken. Der Bauteil IT ist mit einem herkömmlichen Objektiv und einem Verschluß versehen, welch letzterer vorzugsweise ein automatischer Verschluß ist, der den Filmverband 22, welcher in Belichtungsstellung innerhalb der Kamera liegt, ordnungsgemäß belichtet. Eine Innenwand des Bauteiles 12 ist mit einem Planspiegel ausgestattet, um Licht vom Objektiv nach einem Filmverband zu reflektieren, der in der Belichtungsstellung im Gehäuseteil 11 befindlich ist.
Die Kamera weist zwei druckausübende Organe in Gestalt von Quetschwalzen 38,40 auf, die benachbart zueinander Innerhalb des Gehäuseteils 11 gelagert sind und ein Motor 61 treibt die im Gehäuseteil 17 gelagerten Quetschwalzen an. Die Quetschwalzen 38,40 empfangen. nach der Belichtung in ihrem Einlauf einen Pilraverband und üben auf diesen einen Druck aus, der ausreicht, den Behälter 28 aufzubrechen und die Behandlungsflüssigkeit innerhalb des Behälters zwischen die Blätter 24,26 gleichmäßig auszubreiten, um einen positiven photographischen Abzug zu erzeugen. Im einzelnen 1st diese Kamera in der deutschen Patentanmeldung P 17 72 936.1 beschrieben.
Bisher war es üblich, Reibräder zur Bewegung eines Blattes vorzusehen, um dieses aus einem Behälter in den Einlauf meines Paares benachbarter Walzen zu überführen. Wenn es dann notwendig war, ein Blatt zuzuführen, wurde ein Schalter betätigt, um das Reibrad an einen Kraftantrieb anzuschließen. Nachdem das Reibrad einmal an den Kraftantrieb angeschaltet war, drehte es sich und bewegte das Blatt aus dem Behälter in den Einlauf der Quetschwalzen und dann wurde der Zyklus vollendet, indem das Reibrad von dem Kraftantrieb abgeschaltet wurde. Wenn das Reibrad das Blatt nicht aus dem Behälter herausgezogen hatte, brauchte die Bedienungsperson
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nur den Zyklus von neuem beginnen zu lassen und das einzige, was verloren ging, war Zeit. Bei photographischen Apparaten dieser Art, bei denen ein belichteter Filmverband aus dem Filmpack in den Einlauf der Quetschwalzen gefördert wird, müssen die hierzu vorgesehenen Mittel nicht nur einfach und kompakt, sondern auch betriebssicher sein. Falls ein Fehler in diesem Filmfördersystem auftritt, würden nicht nur Zeitverluste sondern auch andere Verluste entstehen. Wenn ein Filmverband nach der Belichtung nicht aus dem Behälter in den Einlauf der Quetschwalzen gefördert wird, dann gehen wenigstens zwei Filmverbände verlustig, wenn die Bedienungsperson die Kamera öffnen muß, um manuell den belichteten Filmverband zu entfernen. Dadurch würde eine Doppelbelichtung jenes Filmverbandes auftreten und es würde auch der nächstfolgende Filmverband in der Kamera belichtet werden.
Oemäß der Erfindung wird die Fiiinzuführung (eine Zwischenstufe zwischen Belichtung und Behandlung) dadurch gewährleistet, daß kontinuierlich die Filmfördermittel betätigt werden, die den Filmverband aus dem Behälter herausziehen,und diese Förderbewegung setzt sich fort, bis der Vorderrand des Filmverbandes Über einen vorbestimmten Abstand über die Quetschwalzen hinaus vorgeschoben ist und dadurch wird es unnötige den Zyklus zu wiederholen, insbesondere wird es unnötig, eine nochmalige Belichtung durchzuführen. Eine kontinuierliche Betätigung der Mittel zur Bewegung des Filmverbandes während eines Behandlungszyklus bedeutet, daß es möglich ist, einen zweiten Film aus der Belichtungsstellung nach dem Einlauf der Quetschwalzen zu fördern, bevor die Behandlung des vorhergehenden Filmverbandes vollendet ist. Demgemäß sind nach der Erfindung Mittel vorgesehen., die die Filrafördermittel entkuppeln, so daß sie keinen Filmverband innerhalb des Behälters fördern können, wenn ein vorhergehender Filmverband noch nicht über den vorbestimmten Afcstand hinausgelaufen 1st.
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Außerdem ist es erwünscht, Entkupplungsmittel vorzusehen, die eine Bewegung eines folgenden PlImverbandes aus dem Behälter heraus wenigstens solange verhindern, bis der vorhergehende Filmverband über einen vorbestimmten Abstand über die Walzen hinaus vorgeschoben ist. Hierdurch wird es möglieh, den Behandlungszyklus zu beenden, bevor ein nachfolgender Filmverband bewegt wird und diese Bewegung soll erst, dann einsetzen, wenn dieser Filmverband belichtet ist.
Die insgesamt mit dem Bezugszeichen 42 gekennzeichnete Filmvorschubvorrichtung besteht aus einem länglichen Basisteil 44 mit einem
einen darauf gelagerten Filmgreifer. Der Filmgreifer 46 weist/nach innen verlaufenden Abschnitt 48 auf, der in einem nach unten (gemäß Fig.2 betrachtet) verlaufenden Abschnitt 50 endet, der einen greiferartigen Abschnitt 52 besitzt. Auf dem Basisteil 44 ist außerdem eine Feder 54 angeordnet, deren eines Ende in Eingriff mit dem Filmgreifer 46 steht, um diesen elastisch in Eingriff mit dem Filmverband zu bringen, der in der Brennebene liegt. Wie aus Fig.2 ersichtlich, besitzt der Greiferabschnitt 52 einen nach hinten und oben geneigten Abschnitt 56, der die Möglichkeit schafft, daß der Greifer aus den Löchern in der Seite jedes Filmverbandes herausläuft, wenn der Greifer von den Quetschwalzen 38,40 wegbewegt wird. Der geneigte Abschnitt 56 wird durch einen Steg 57 abgeschlossen, der das Eindringen des Greifers 56 in die Löcher des Filmverbandes begrenzt und dadurch gewährleistet, daß nur ein Filmverband jeweils bewegt wird.
auf
Der Bauteil 443 der/geeignete Weise innerhalb von nicht-dargestellten Führungen in der Kamera 12 hin- und hergehend gelagert ist, ist schwenkbar über einen Lenker 58 an einen KraftUbertragungsmechanismus 60 angelenkt, der seinerseits über geeignete nichtdargestellte Mittel mit einem Motor 61 verbunden ist. Die KraftUbertragungs einrichtung 60 besteht aus einem ersten Zahnrad 62,
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das mit der Walze 38 kämmt, einem Zwischenrad 64 und einem zweiten Zahnrad 66. Das Zahnrad 66 ist in geeigneter Weise um seine Achse drehbar gelagert und besitzt einen Stift 68 exzentrisch zur Achse. Der Stift 68 verbindet den Lenker 58 mit dem Zahnrad 66, so daß dieser Lenker auf den Filmgreifer 46 eine hin- und hergehende Bewegung ausübt. Wie am besten aus Fig*2 und 3 ersichtlich, ist das Zwlschenrad 64 auf einen Stift 65 eines L-förmigen Armes 70 gelagert und bewegt sich um den Stift 65 und die Achse 72 des Zahnrades 62. Ein Ende des L-förmig gestalteten Armes"50 ist mit einem Schlitz 74 ausgestattet, in den ein Stift 76 eingreift, der die Bewegung des Armes TO-begrenzt. Ein Anschlag 78 ist durch eine Feder 79 im Uhrzeigersinn um den Stift 80 derart vorgespannt, daß der L-förmige Arm 70 gemäß Fig.2 nach rechts vor-" gespannt wird, wodurch das Rad 64 in Eingriff mit dem zweiten Zahnrad 66 gehalten wird.
Benachbart zu den Quetschwalzen 38 und 40, d.h. an ihrer Austrittsseite ist eine Entkupplungseinrichtung oder eine Platte 82 drehbar um die Achse 86 gelagert und außerdem ist eine Ablenkplatte 84 an dieser Stelle vorgesehen. Die Platte 82 weist an einem Ende Mittel in Gestalt eines sich nach oben erstreckenden Armes 90 auf, der in einem nach innen verlaufenden Abschnitt 92 endet, der in der Nähe des Anschlages 78 befindlich ist. Die Platte 82 ist durch eine Feder im Uhrzeigersinn um ihre Achse vorgespannt und mit geeigneten, nicht-dargestellten Anschlagmitteln versehen, damit sie die aus Fig.2 ersichtliche Stellung einnehmen kann. In dieser Lage bildet sie eine Lichtabdichtung, die verhindert, daß Licht durch den Austrittsschlitz 100*in den Einlauf der Quetschwalzen 38 und 40 gelangt.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des Gerätes beschrieben. Fig.2 zeigt die Anordnung der verschiedenen Teile vor der Betätigung des Verschlusses. Bei Betätigung des Verschlusses wird der vorder-
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stβ Filmverband 22 durch aktinisches Licht getroffen, das durch die Belichtungsöffnung 18 eintritt. Nach der Betätigung des Verschlusses wird eine Energiequelle, z.B. ein Motor 6l, über geeignete Mittel, z.B. über einen Zahnrädergetriebezug, mit dem ersten Zahnrad 62 verbunden, um die Quetschwalze 38 gemäß Fig.2 und 3 im Uhrzeigersinn anzutreiben. Die Quetschwalze 40 kann mit einen Zahnrad an ihrem Ende versehen sein, das mit dem Zahnrad ktünrat, ura zu gewährleisten, daß die Quetschwalzen 38 und 40 den Filmverband mit der gleichen Geschwindigkeit vorschieben. Eine Drehung des ersten Zahnrades 62 im Uhrzeigersinn bewirkt, daß das zweite Zahnrad 66 sich in der gleichen Weise dreht, wobei sich das Zwischenzahnrad 64 im Gegenuhrzeigersinn dreht (gemäß Fig.2 betrachtet). Die Drehung des Zahnrades 66 bewirkt eine hin- und hergehende Bewegung des Filmgreifers 46. Da der Greifer 52, der Über den Schlitz 30 in den Behälter 14 einsteht, in Berührung mit dem vordersten Filmverband 22 durch die Feder 46 gebracht wird, erfolgt eine hin- und hergehende Bewegung der Filmvorschubmittel 46 und hierdurch wird der Filmverband durch den Wegzugsschlitz 20 nach dem Einlauf der Quetschwalzen 38,40 bei jedem Vorwärtshub (gemäß Fig.2 nach links) gefördert. Wenn der Filmverband zwischen die Quetschwalzen 38,40 einläuft, wird der Behälter 28 aufgerissen und die darin enthaltene Eehandlungsflüssigkeit wird gleichmäßig zwischen den Elementen 24,26 verteilt. Nach Durchlaufen der Quetschwalzen 38,40 stößt der Vorderrand des Filmverbandes gegen die Platte 82 und verschwenkt diese im Gegenuhrzeigersinn. Die Verschwenkung der Platte 32 bewirkt eine Drehung des Teiles 92 des Armes 90, so daß dieser in Berührung mit dem Anschlag 78 gelangt und letzteren im Gegenuhrzeigersinn in eine Stellung bewegt, in der er außer Berührung mit dem L-förraigen Bauteil 70 steht. Aus Fig.2 ist ersichtlich, daß infolge der Anordnung der Achsen der Zahnräder 62,64,66 Umfangskräfte, die durch die Zahnräder 62,66 auf das Rad 64 Übertragen werden, die Tendenz haben, das Zahnrad 64 und den Bauteil 70 im Uhrzeigersinn um die Achse 72 zu verschwenken, wodurch das Zahnrad 64 von dem Zahnrad 66 freikommt und die Filmvorschübraittel 46 stillsetzt.
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Die Quetschwalzen 38 und 40 drehen sich weiter und schieben den Filmverband nach dem Wegzugsschlitz 100 vor. Dieser Schlitz ist mit einer flexiblen Lichtabschirmung 102 versehen. Wenn der Film· verband zwischen den Quetschwalzen 38 und 40 hindurchläuft, wird er infolge seiner Massenträgheit ein kurzes Stück nach dem Schlitz 100 bewegt und die Quetschwalzen werden angehalten. Der Filmverband ist mit einer Flüssigkeitsfalle 22 am Nachlaufende ausgestattet, deren Dicke etwas größer ist als der von der Platte 82 und der Führungsplatte 84 definierte Spalt, wenn die Platte 82 in der aus FigO ersichtlichen Stellung befindlich 1st. Infolgedessen wirken die Platten 82,84,wie leicht aus Fig.3 ersichtlich ist, zusammen und halten den Filmverband an einem Punkt in der Nähe des Behälters 23, bis die Bedienungsperson den Filmverband manuell entfernt.
Nachdem der Filmverband aus dem Raum zwischen den Platten 82 und 54 entnommen ist, kann sich die Platte 82 frei im Uhrzeigersinn um die Achse 86 drehen, wodurch die Entkuppluiigsmittel oder der Teil 92 außer Eingriff mit dem Anschlag 78 gelangen. Der Anschlag 78 wird nun durch die Feder 79 im Uhrzeigersinn gemäß Fig.3 gedreht. Die Bewegung des Anschlags 78 auf diese Weise bewegt diesen zurück in Berührung mit dem L-förmigen Bauteil 70, so daß letzterer in eine Stellung bewegt wird, in der das Zwischenrad 64 mit dem zweiten Rad 66 kämmt und der Filmvorschubmechanismus kann den nächstfolgenden Filmverband nach dessen Belichtung nach den Quetschwalzen fördern. Nach dem Ausführungsbeispiel sind Zahnräder zur Kraftübertragung vorgesehen. Es könnten jedoch auch andere Mittel, z.B. Kupplungen oder Friktionsräder, für diesen Zweck benutzt werden. Der Motor 61 kann ein batteriebetriebener Elektromotor sein. Es könnte ^edoch auch stattdessen ein Federmotor Anwendung finden.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß durch die Erfindung eine Selbstentwicklerkamera geschaffen wird, die sehr einfach
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aufgebaut« kompakt und betriebssicher ist, wobei die einzelnen Pilraverbände aua einem Behälter in den Einlauf eines Quetschwalzenpaares gefördert werden« wobei das Wegziehen eines folgenden Filmverbandes aus der Belichtungsstellung solange verhindert wird, bis der vorhergehende Filmverband manuell aus der Kamera entfernt ist, nachdem er durch die Quetschwalzen hindurchgetreten ist.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Selbstentwicklerkamera, die mehrere Filmverbände gestapelt enthält, von denen Jeweils einer in Belichtungsstellung befindlich iet, und mit einem benachbart zu dem Filmmagazin liegenden Quetschwalzenpaar, durch welches jeweils ein Filmverband durch die Kamera transportiert wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale!
    a) eine Filmfördervorrichtung (42), die den in Bei ichtungs st ellung befindlichen Filmverband (22) erfaßt und aus der Belichtungsstellung nach dem Einlauf der Quetschwalzen (38,40) fördert, wobei diese Filmfördermittel nach den Quetschwalzen hin und von diesen weg beweglich sind,
    b) ein Kraftantrieb (61) zur Drehung wenigstens einer der Quetschwalzen und zur Bewegung der Filmför-iermittel (42) nach den Walzen hin und von diesen weg,
    o) Kraftübertragungsmittel (60), die den Antrieb (61) mit der Antriebswalze (38) kuppeln,
    d) Entkupplungsmittel (82), die im Bewegungspfad des Filmverbandes zwischen den Quetschwalzen liegen und durch den Filmverband so bewegt werden, daß die Kraftübertragungsvorrichtung (60) entkuppelt wird.
    2. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Vorrichtung (84) in der Nähe der Entkupplungsmittel (82) vorgesehen ist und mit diesen zusammenwirkt, um den Nachlaufrand des Filmverbandes zu erfassen, wenn dieser dazwischen hindurchläuft.
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    }. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafl die Bntkupplungsmittel aus einer. Lichtabschirmplatte (82) bestehen.
    4. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet« daS die KraftUbertragungsmittel (60) aus einem ersten mit einer (38) der Quetschwalzen verbundenen Zahnrad, einem zweiten mit den Pilmfördermitteln (42) verbundenen Zahnrad (66) und einem Zwisohenrad (64) bestehen, durch welches die Kraft von den ersten Zahnrad nach dem zweiten Zahnrad Übertragen wird, um den Pilmvorschub zu betätigen.
    5. Selbetentwicklerkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwisohenrad (64) oder das zweite Rad {66) so gelagert sind« da3 es zwischen einer ersten Stellung (in dieser kämmt da« Zwisohenrad mit den zweiten Rad) und einer zweiten Stellung beweglich 1st, in der das Zwischenrad mit dem zweiten Rad nicht käamt, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, um das Zwisohenrad und das zweite Rad in der zweiten Stellung zu halten.
    6. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Bntkupplungsmittel (62), wenn sie durch den einen Filmverband (22) bewegt werden, ihrerseits den Anschlag in eine Stellung überführen, in der das Zwischenrad oder das zweite Rad in die zweite Stellung überführbar sind, so daß die FiImfördervorrichtung von dem Antrieb abgeschaltet wird.
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    7. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß Mittel vorgesehei sind, um das Zwischenrad oder das zweite Rad in die erste Stellung zu Überführen, nachdem der Hinterrand des Pilmverbandes (22) an den Entkupplungsmitteln vorbeigelaufen ist.
    8. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet,
    daß die Achsen von dem ersten, zweiten und Zwischen-Rad derart angeordnet sind, daß die Umfangskräfte, die auf das Zwischenrad (64) durch das erste Rad (62) und das zweite Rad (66) übertragen werden, in einer Richtung verlaufen, derart, daß das Zwischenrad in die zweite Stellung überführt wird.
    9· Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Filmfö'rdermittel einen hin- und hergehenden Greifer aufweisen, der den Filmverband nach der Belichtung nach dem Einlauf der Quetschwalzen überführt.
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    Leerseite
DE19691949176 1968-10-01 1969-09-29 Selbstentwicklerkamera Withdrawn DE1949176A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US76414268A 1968-10-01 1968-10-01

Publications (2)

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