DE2328788A1 - Schuh mit mehrstueckig gestaltetem schaftoberteil - Google Patents
Schuh mit mehrstueckig gestaltetem schaftoberteilInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/02—Uppers; Boot legs
- A43B23/0245—Uppers; Boot legs characterised by the constructive form
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Landscapes
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Description
MAXTON sr. ■ MAXTON jr. pferdmenqesstr. so
diplom-inqenieure 232878 8
■ & JUHI /973
Anmelderin: Industriewerke Lemm &. Co. GmbH, 5500 Trier
Bezeichnung: Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schaftoberteil
Unser Zeichen: 46 pg 735
Unser Zeichen: 46 pg 735
Die Erfindung betrifft einen Schuh, dessen Schaftoberteil nach Farbe, Oberflächenstruktur, Besatz, Kappen und/oder dergleichen
mehrstückig gestaltet ist.
Derartige Schuhe können den verschiedensten Zwecken dienen. So
kann es sich bei der vorliegenden Erfindung um Gebrauchsschuhe schlechthin handeln, doch sind die Schuhe gemäß der Erfindung
auch für zahlreiche besondere Zwecke verwendbar.
Bekannt ist ein Schuh der vorstehend genannten Gattung, dessen Schaftoberteil dadurch mehrstückig gestaltet ist, daß die
einzelnen Teile miteinander vernäht sind. Zur Herstellung dieses bekannten .Schuhes müssen die Einzelteile zunächst aus größeren
Stücken gestanzt werden. Diese Stücke .werden dann miteinander vernäht, so daß anschließend das Schaftoberteil*mit der Sohle
verbunden v/erden kann.
Sowohl beim Herstellen als auch beim Tragen dieses bekannten
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Telefon: (O221) 38Ο2 3Θ · Telearamm: Inventator Köln . Erfüllunoeort und Qeriohteatand für beide Teile let Köln
Deutaohe Bank AQ Köln (BLZ 37O 7OO βθ) Kto-Nr. 1230131 . Poeteoheokkonto Köln (BtZ 37O1OOÖO) Kto.-Nr. 152201
τ 13
Schuhes haben sich mehrere Nachteile herausgestellt. Zunächst entsteht beim Ausstanzen der Einzelteile ein erheblicher Verschnitt,
der um so größer ist, je größer die Zahl der Einzelteile gewählt wird. Anschließend entstehen durch das Vernähen der
Einzelteile hohe Lohnkosten, die wiederum von der Zahl der Einzelteile abhängig sind. Es ist außerdem der Nachteil festgestellt
worden, daß die Verbindung der Sohle mit dem Schaftoberteil an einer Nahtstelle Schwierigkeiten bereiten kann, und zwar
kann die durch eine Nahtstelle bedingte Verdickung beim Vulkanisieren oder Verkleben stören und beim Spritzen eine schlechtere
Verbindung verursachen.
Außer den beim Herstellen des bekannten Schuhes auftretenden Nachteilen ist beim Tragen festgestellt worden, daß die Nahtstellen
den Fuß drücken, selbst wenn das Schaftoberteil mit ' einem Futter versehen ist. Weiterhin verschleißt der bekannte ;
Schuh verhältnismäßig schnell, indem die Nähte reißen, insbe-sondere
an stark beanspruchten Stellen, und es ist sehr aufwendig, wenn nicht sogar unmöglich, derartige Schaden zu ,
reparieren. :>
Die vorstehenden Darlegungen gelten entsprechend für einen bekannten
Schuh, bei dem die Einzelteile nicht miteinander vernäht sondern verklebt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuh gemäß [^
der vorstehend genannten Gattung zu schaffen, dessen Schaft- t oberteil also zwar mehrstückig gestaltet ist, jedoch nicht die
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Nachteile eines Schuhes mit einem Schaftoberteil aus mehreren Einzelteilen aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Hfindung dadurch gelöst, daß das
Schaftoberteil mehr- oder einstückig und mit einem mehrstückig gestalteten Aufdruck versehen ist.
Den Schuh gemäß der Erfindung kann man vorzugsweise dadurch herstellen,
daß man das einstückige Schaftoberteil mit einem Schnitt aus dem betreffenden Material stanzt. Dieses Material kann aus
einem beliebigen Werkstoff bestehen, wie Textilstoff, Kunststoff, Leder, Lederimitation, Gummi oder dergleichen. Zweckmäßig wird
das Material in Bahnen verarbeitet, wobei der Druck vorzugsweise so aufgebracht ist, daß am Rand der Bahn abwechselnd ein Schaftoberteil
mit seiner Spitze bzw. seinem Hacken angeordnet ist.. Dadurch kann der Verschnitt beim Herstellen des Schaftoberteils
gemäß der Erfindung erheblich reduziert werden. Es ist aber auch durchaus möglich, daß der Aufdruck nach dem Ausstanzen aufgebracht
wird.
Die durch das Vernähen oder Verkleben der Einzelteile eines bekannten
Schuhes entstehenden Lohnkosten entfallen beim Schuh gemäß der Erfindung vollkommen. Ebenfalls ist das Problem der durch
die Naht- oder Klebestellen bedingten Druckstellen und des betreffenden Verschleißes restlos beseitigt. Aiferdem bedingt die
Verbindung des Schaftoberteils gemäß der Erfindung mit der Sohle keine besonderen Schwielgkeiten, sei es beim Vulkanisieren,
Kleben, Spritzen oder dergleichen.
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Weiterhin ist darauf hinzuweisen, daß nach der Lehre gemäß der Erfindung das Schaftoberteil nicht mehr mit einer aufgelegten
Vorder- oder Hinterkappe versehen werden muß. Dies gilt auch für einen Besatz beliebiger Art. Im allgemeinen muß das Schaftoberteil
also nur noch mit einem Einfaßband, ösen oder dergleichen versehen
werden. Im übrigen kann das Schaftoberteil je nach Bedarf
in bekannter Weise bearbeitet, beispielsweise kaschiert oder mit einem Futter versehen worden sein.
Die Lösung gemäß der Erfindung ermöglicht es, daö Schaftoberteil
in verschiedenster Weise herzustellen. Beispielsweise kann das Schaftoberteil in unterschiedlichen Werkstoffen gestaltet sein,
die bei bekannten Schuhen nicht miteinander verbunden werden konnten. Weiterhin können Nähte oder Klebstellen nun dort angeordnet
werden, wo sie bisher nicht zweckmäßig waren. Außerdem ermöglicht die Lehre gemäß der Erfindung nahezu unbegrenzte
Möglichkeiten einer farblichen Gestaltung, so daß der mit der neuen technischen Lehre erreichte Erfolg auch auf ästhetischem
Gebiet liegt.
Dies wird ebenfalls bei einer besonderen Lösung gemäß der Erfindung
offensichtlich, bei der das Schaftoberteil aus Textilstoff besteht und die Web- ader Wirkstruktur mehrstückig gestaltet ist.
Die Lösung kann vielfach abgewandelt werden, ohne daß dabei der Erfindungsgedanke verlassen wird. So kann insbesondere der Aufdruck
entfallen.
Bei allem ist als wesentlich zu beachten, daß durch die Lehre gemäß der Erfindung ein technischer Effekt und eine technische
Förderung des Gebrauchszwecks des Schuhes eintritt. Um nur einige;
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Beispiele aus einer Vielzahl zu bringen, sei auf Wander- oder
Kinderschuhe hingewiesen, deren Herstellung besondere Sorgfalt
und Mehrarbeit-erfordert, damit die notwendige Strapazierfähigr keit gewährleistet ist.
Kinderschuhe hingewiesen, deren Herstellung besondere Sorgfalt
und Mehrarbeit-erfordert, damit die notwendige Strapazierfähigr keit gewährleistet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung begeben sich aus
der folgenden Beschreibung einiger die Erfindung nicht beschränkender Ausfllhrungsbeispiele, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigen
der folgenden Beschreibung einiger die Erfindung nicht beschränkender Ausfllhrungsbeispiele, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigen
Fig. 1 einen Schuh gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung,
Fig. 2 eine Bahn mit Zuschnitten für das Schaftoberteil des
Schuhes gemäß Fig. 1 und
Schuhes gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schuh gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung.
. . ■
Das Schaftoberteil 11 ist einstückig und nur durch eine Naht 12 mit einem Einfaßband 13 verbunden. Außerdem ist das Schaftoberteil
11 mit Ösen 14 versehen. Im übrigen ist das Schaftoberteil 11 mit einem mehrstückig gestalteten Aufdruck versehen, der sowohl
Klebstellen, wie diejenigen gemäß dem Bezugszeichen 15 als auch eine Naht 16 wiedergibt.
Fig. 2 ist eine Bahn 17 dargestellt, die zwei Zuschnitte 18 für
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* 6 " S
das Schaftoberteil 11 gemäß Fig. 1 wiedergibt. Die Zuschnitte 18 sind jeweils mit ihrem Spitzen- und Hackenbereich nebeneinander
angeordnet, so daß der Verschnitt außerordentlich gering ist. Beim Ausstanzen eines Zuschnitts kann gleichzeitig die öffnung
im Schaftoberteil ausgestanzt werden. Dadurch ist nur ein Arbeitsgang zur Herstellung eines mehrstückig gestalteten Schaftoberteils
erforderlich.
Die Ausgestaltung gemäß Fig. 3 weist mehrere Nähte 19 auf, die ebenso wie die Hinterkappe 20 Bestandteil des Aufdrucks sind.
Dadurch wird die Verdickung am Stoß einer Naht 19 mit der Sohle 21 vermieden. Ebenso wie bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 1 ist
auch hier das einstückige Schaftoberteil außer mit der Sohle 21 nur noch über eine Naht 22 mit einem Einfaßband 23 sowie mit
ösen 24 versehen. Selbstverständlich können zusätzlich weitere
Teile vorgesehen werden, wie Innenkappen, -futter und -sohlen.
Ansprüche
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Claims (5)
- AnsprücheIy Schuh, dessen Schaftoberteil nach Farbe, Oberflächenstruktur, Besatz und/oder dergleichen mehrstückig gestaltet ist, gekennzeichnet durch ein mehr- oder einstückiges Schaftoberteil (11), das mit einem mehrstückig gestalteten Aufdruck versehen ist.
- 2. Schuh, insbesondere nach Anspruch 1, mit einem Schaftoberteil aus Textilstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Web- oder Wirkstruktur mehrstückig gestaltet ist.
- 3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaftoberteil (11) aus Textilstoff, Kunststoff Leder, Lederimitation, Gummi oder dergleichen besteht. . '
- 4. Schuh nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaftoberteil (11) aus einer ; Bahn (17)jgestanzt ist.
- 5. Schuh nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Aufdruck nach dem Ausstanzen aufgebracht worden ist. :40 9 851/0186
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732328788 DE2328788A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstueckig gestaltetem schaftoberteil |
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| FR7419633A FR2232282B3 (de) | 1973-06-06 | 1974-06-06 | |
| NL7407627A NL7407627A (de) | 1973-06-06 | 1974-06-06 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732328788 DE2328788A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstueckig gestaltetem schaftoberteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2328788A1 true DE2328788A1 (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=5883199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732328788 Pending DE2328788A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstueckig gestaltetem schaftoberteil |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2328788A1 (de) |
| FR (1) | FR2232282B3 (de) |
| LU (1) | LU70263A1 (de) |
| NL (1) | NL7407627A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD294998S (en) | 1987-09-04 | 1988-04-05 | Reebok International Ltd. | Element of a shoe upper |
| USD296262S (en) | 1987-10-19 | 1988-06-21 | Reebok International Ltd. | Element of a shoe upper |
| USD391050S (en) | 1997-03-03 | 1998-02-24 | Reebok International Ltd. | Shoe upper |
-
1973
- 1973-06-06 DE DE19732328788 patent/DE2328788A1/de active Pending
-
1974
- 1974-06-06 FR FR7419633A patent/FR2232282B3/fr not_active Expired
- 1974-06-06 LU LU70263A patent/LU70263A1/xx unknown
- 1974-06-06 NL NL7407627A patent/NL7407627A/xx unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD294998S (en) | 1987-09-04 | 1988-04-05 | Reebok International Ltd. | Element of a shoe upper |
| USD296262S (en) | 1987-10-19 | 1988-06-21 | Reebok International Ltd. | Element of a shoe upper |
| USD391050S (en) | 1997-03-03 | 1998-02-24 | Reebok International Ltd. | Shoe upper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2232282B3 (de) | 1977-04-08 |
| LU70263A1 (de) | 1974-10-17 |
| FR2232282A1 (de) | 1975-01-03 |
| NL7407627A (de) | 1974-12-10 |
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