DE7321157U - Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schartoberteil - Google Patents
Schuh mit mehrstückig gestaltetem SchartoberteilInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/02—Uppers; Boot legs
- A43B23/04—Uppers made of one piece; Uppers with inserted gussets
- A43B23/045—Uppers with inserted gussets
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
patent α: N:yy; «:L!Jr>
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MAXTON sr. · MAXTÖN jr. ' " pferdmengesstr. eo
Anraelcierin: Industriev;erke Lemm & Co. GmbH, 5500 Trier
Bezeichnung: Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schaftoberteil
Unser Zeichen: 46 pg 733
Unser Zeichen: 46 pg 733
Die Erfindung betrifft einen Schuh, dessen Schaftoberteil nach Farbe, Oberflächenstruktur, Besatz, Kappen und/oder dergleichen
mehrstückig gestaltet ist.
Derartige Schuhe können den verschiedensten Zwecken dienen. So kann es sich bei der vorliegenden Erfindung um Gebrauchsschuhe
schlechthin handeln, doch sind die Schuhe gemäß der Erfindung auch für zahlreiche besondere Zwecke verwendbar.
Bekannt ist ein Schuh der vorstehend genannten Gattung, dessen Schaftoberteil dadurch mehrstückig gestaltet ist, daß die
einzelnen Teile miteinander vernäht sind. Zur Herstellung dieses bekannten Schuhes müssen die Einzelteile zunächst aus größeren
Stücken gestanzt werden. Diese Stücke werden dann miteinander vernäht, so daß anschließend das Schaftoberteil mit der Sohle
verbunden werden kann.
Sowohl beim Herstellen als auch beim Tragen dieses bekannten
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Schuhes haben sich mehrere Nachteile herausgestellt. Zunächst entsteht beim Ausstanzen der Einzelteile ein erheblicher Verschnitt,
der um so größer ist, je größer die Zahl der Einzelteile gewählt wird. Anschließend entstehen durch das Vernähen der
Einzelteile hohe Lohnkosten, die wiederum von der Zahl der Einzelteile abhängig sind. Es ist außerdem der Nachteil festgestellt
worden, daß die Verbindung der Sohle mit dem Schaftoberteil an einer Nahtstelle Schwierigkeiten bereiten kann, und zwar
kann die durch eine Nahtstelle bedingte Verdickung beim Vulkanisieren
oder Verkleben stören und beim Spritzen eine schlechtere Verbindung verursachen.
Außer den beim Herstellen des bekannten Schuhes auftretenden
Nachteilen ist beim Tragen festgestellt worden, daß die Naht- : stellen den Fuß drücken, selbst wenn das Schaftoberteil mit i
einem Futter versehen ist. Weiterhin verschleißt der bekannte Schuh verhältnismäßig schnell, indem die Nähte reißen, insbe- \
sondere an stark beanspruchten Stellen, und es ist sehr aufwendig, wenn nicht sogar unmöglich, derartige Schäden zu
reparieren.
Die vorstehenden Darlegungen gelten entsprechend für einen bekannten
Schuh, bei dem die Einzelteile nicht miteinander vernäht sondern verklebt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuh gemäß der vorstehend genannten Gattung zu schaffen, dessen Schaft- ;
oberteil also zwar mehrstückig gestaltet ist, jedoch nicht die j
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Nachteile eines Schuhes mit einem Schaftoberteil aus mehreren Einzelteilen aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Qfindung dadurch gelöst, daß das
Schaftoberteil mehr- oder einstückig und mit einem mehrstückig gestalteten Aufdruck versehen ist.
Den Schuh gemäß der Erfindung kann man vorzugsweise dadurch herstellen,
daß man das einstückige Schaftoberteil mit einem Schnitt aus dem betreffenden Material stanzt. Dieses Material kann aus
einem beliebigen Werkstoff bestehen, wie Textilstoff, Kunststoff, Leder, Lederimitation, Gummi oder dergleichen. Zweckmäßig wird
das Material in Bahnen verarbeitet, wobei der Druck vorzugsweise so aufgebracht ist, daß am Rand der Bahn abwechselnd ein Schaftoberteil
mit seiner Spitze bzw. seinem Hacken angeordnet ist. Dadurch kann der Verschnitt beim Herstellen des Schaftoberteils
gemäß der Erfindung erheblich reduziert werden. Es ist aber auch durchaus möglich, daß der Aufdruck nach dem Ausstanzen aufgebracht
wird.
Die durch das Vernähen oder Verkleben der Einzelteile eines bekannten
Schuhes entstehenden Lohnkosten entfallen beim Schuh gemäß der Erfindung vollkommen. Ebenfalls ist das Problem der durch
die Naht- oder Klebestellen bedingten Druckstellen und des betreffenden Verschleißes restlos beseitigt. Atfterdem bedingt die
Verbindung des Schaftoberteils gemäß der -Erfindung mit der Sohle keine besonderen Schwierigkeiten, sei es beim Vulkanisieren,
Kleben, Spritzen oder dergleichen.
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Weiterhin ist darauf hinzuweisen, daß nach der Lehre gemäß der
Erfindung das Schaftoberteil nicht mehr mit einer aufgelegten Vorder- oder Hinterkappe versehen werden muß. Dies gilt auch für
einen Besatz beliebiger Art. Im allgemeinen muß das Schaftoberteil also nur noch mtt einem Einfaßband, ösen oder dergleichen versehen
werden. Im übrigen kann das Schaftoberteil je nach Bedarf
in bekannter Weise bearbeitet, beispielsweise kaschiert oder mit einem Futter versehen worden sein.
Die Lösung gemäß der Erfindung ermöglicht es, dais Schaftobertoil
in verschiedenster Weise herzustellen. Beispielsweise kann das Schaftoberteil in unterschiedlichen Werkstoffen gestaltet sein,
die bei bekannten Schuhen nicht miteinander verbunden werden konnten. Weiterhin können Nähte oder Klebstellen nur* dort angeordnet
werden, wo sie bisher nicht zweckmäßig waren. Außerdem ermöglicht die Lehre gemäß der Erfindung nahezu unbegrenzte
Möglichkeiten einer farblichen Gestaltung, so daß der mit der neuen technischen Lehre erreichte Erfolg auch auf ästhetischem
Gebiet liegt.
Dies wird ebenfalls bei einer besonderen Lösung gemäß der Erfindung
offensichtlich, bei der das Schaftoberteil aus Textilstoff besteht und die Web- oder Wirkstruktur mehrstückig gestaltet ist.
Die Lösung kann vielfach abgewandelt werden, ohne daß dabei der Erfindungsgedanke verlassen wird. So kann insbesondere der Aufdruck
entfallen.
Bei allem ist.als wesentlich zu beachten, daß durch die Lehre
gemäß der Erfindung ein technischer Effekt und eine technische Förderung des Gebrauchszwecks des Schuhes eintritt. Um nur einige
Beispiele aus einer Vielzahl zu bringen, sei auf Wander- oder j
Kinderschuhe hingewiesen, deren Herstellung besondere Sorgfalt
und Mehrarbeit erfordert, damit die notwendige Strapazlerfähigkeit gewährleistet ist.
und Mehrarbeit erfordert, damit die notwendige Strapazlerfähigkeit gewährleistet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung TeiTgeben sich aus ;
der folgenden Beschreibung einiger die Erfindung nicht beschrän- ;
kender Ausflihrungsbeispiele, wobei auf die Zeichnung Bezug ge- ,
nommen wird. Es zeigen
Fig. 1 einen Schuh gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung,
Fig. 2 eine Bahn mit Zuschnitten für das Schaftoberteil des |
Schuhes gemäß Fig. 1 und !
Fig. 3 einen Schuh gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Er- ;
findung. j
ι Das Schaftoberteil 11 ist einstückig und nur durch eine Naht 12
mit einem Einfaßband 13 verbunden. Außerdem ist das Schaftober- ;
teil 11 mit Ösen 14 versehen. Im übrigen ist das Schaftoberteil
11 mit einem mehrstückig gestalteten Aufdruck versehen, der so- !
wohl Klebstellen, wie diejenigen gemäß dem Bezugszeichen 15 als j
a\ich eine Naht 16 wiedergibt. j
j Fig. 2 ist eine Bahn 17 dargestellt, die zwei Zuschnitte 18 für j
das Schaftoberteil 11 gemäß Flg. 1 wiedergibt. Die Zuschnitte
18 sind jeweils mit ihrem Spitzen- und Hackenbereich nebeneinander angeordnet, so daß der Verschnitt außerordentlich gering ist.
Beim Ausstanzen eir.es Zuschnitts kann gleichzeitig die öffnung
im Schaftoberteil ausgestanzt werden. Dadurch ist nur ein Arbeitsgang zur Herstellung eines mehrstückig gestalteten Schaftoberteils erforderlich.
Die Ausgestaltung gemäß Fig. 3 weist mehrere Nähte 19 auf, die ebenso wie die Hinterkappe 20 Bestandteil des Aufdrucks sind.
Dadurch wird die Verdickung am Stoß einer Naht 19 mie der Sohle
21 vermieden. Ebenso wie bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 1 ist auch hier das einstückige Schaftoberteil außer mit der Sohle 21
nur noch über eine Naht 22 mit einem Einfaßband 23 sowie mit ösen 24 versehen. Selbstverständlich können zusätzlich weitere
Teile vorgesehen werden, wie Innenkappen, -futter und -sohlen.
Ansprüche
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Claims (5)
1. Schuh, dessen Schaftotoerteil nach Farbe, Oberflächenstruktur,
Besatz und/oder dergleichen mehrstückig gestaltet ist, gekennzeichnet durch ein mehr- oder einstückiges
Schaftoberteil (11), das mit einem mehrstückig gestalteten
Aufdruck versehen ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaftoberteil (11) aus Textilstoff besteht und die
Web- oder Wirkstruktur selbst mehrstückig gestaltet ist.
3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Schaftoberteil (11) aus Textilstoff, Kunststoff, Leder
Lederim:\tation, Gummi oder dergleichen besteht.
Telefon: (02 21) 38 02 38 · Telegramm: Inventalcr Köln ■ Telex: 8 883 555 max d
Poetecheckkonto Köln (BLZ 37010050) Kto.-Nr. 152251-500 · Deuteche Bank AG Köln (BLZ 37070060) Kto.-Nr. 1236181
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4. Schuh nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß das Schaftoberteil (11)
aus einer Bahn (17) gestanzt ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737321157 DE7321157U (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schartoberteil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19737321157 DE7321157U (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schartoberteil |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7321157U true DE7321157U (de) | 1975-06-05 |
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ID=6639012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737321157 Expired DE7321157U (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Schuh mit mehrstückig gestaltetem Schartoberteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7321157U (de) |
-
1973
- 1973-06-06 DE DE19737321157 patent/DE7321157U/de not_active Expired
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