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DE892566C - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart

Info

Publication number
DE892566C
DE892566C DESCH7623A DESC007623A DE892566C DE 892566 C DE892566 C DE 892566C DE SCH7623 A DESCH7623 A DE SCH7623A DE SC007623 A DESC007623 A DE SC007623A DE 892566 C DE892566 C DE 892566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
midsole
gluing
strip
footwear
overhang
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH7623A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ SCHWARZ GmbH
Original Assignee
FRANZ SCHWARZ GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ SCHWARZ GmbH filed Critical FRANZ SCHWARZ GmbH
Priority to DESCH7623A priority Critical patent/DE892566C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892566C publication Critical patent/DE892566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B15/00Welts for footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart Schon seit längerer Zeit entspricht bei Sportschuhen, bei Allwetterstiefeln, bei pelzgefüttertem Schuhweirk us.w. .eine dicke Sohle der modischen Geschmacksrichtung. U m die Sohle anzubringen, ohne! den Schuh zu schwer zu machen, bringt man eine Zwischensohle aus Kork, Kork-Gummi-Gemischen u. dgl. an, die eine Randeiinfassung, z. B. aus Kreppgummi, erhält. Dann wird eine Laufsohle z. B. durch Klebung angebracht.
  • Bei der Herstellung von Schuhwerk dieser Art ist es bekannt, die Zwischensohle, an den Rahmen anzudoppeln und auf dieselbe eine La,ufsohle@, z. B. aus Kreppkautschuk, aufzubringen sowie die Sohlenschnittfläche mit einem aufgeklebten Einfassungsstreifen, gleichfalls aus Kreppkautschuk, zu kaschieren.
  • Neuerdings hat man auch vorgeschlagen, den Schaft in bekannter Weise aufzuzwicken und zur Befestigung einer am Rand verstärkten Laufsohle an der Brandsohle, einen Zwischens'tneifen aus dem gleichen Material wie die Laufsohle am Schaft anzukleben, dessen entsprechend bemessener Überhang nach Aufbringen der Laufsohle über den Sohlenrand heruntergeklappt und an der- Schnittfläche feistgeklebt wird.
  • Bei der Herstellung von Schuhwerk in Califo-rnia-Machart ist man zunächst in ähnlicher Weise voirgegangen, indem man dein aus Kreppkautschuk oder einem anderen elastischen Material bestehenden streifenförmigen Überzug für die Zw itschensohle mit einer Steppnaht mit dem Oberleder, dem Futterleder und der Brandsohle verbindet, dann den Überschlag um die Sichtfläche der Zwischensohle herumführt und an der Zwischensohlenunterseite festlegt. Dabei löst sich jedoch der elastischeSohl.enüberzug wegen seiner geringen 1\Tahtfestigkeit schon nach kurzer Zeit ab, wodurch das Schuhwerk unansehnlich wird. Man versuchte sich nunmehr dadurch zu helfen, daß die Dehnbarkeit des Sohlenüberzuges eingeschränkt wird, indem man den als Überzug für die Zwischensohle bestimmten Streifen aus Kreppgummi mit einer glelchbemessenen Unterlage aus, Textilgewebe kaschiert. Dabei soll die Nähfestigkeit eines aus zwei verschiedenen, miteinander veribundenen Schichten bestehenden Überzuges besser- sein. Diemit diesen Maßnahmen erzielten Ergebnisse haben jedoch nicht befriedigt. Auch bei Verwendung einer mit einer Textilunterlage kaschierten Schicht aus Kreppkautschuk oder einem anderen nachgiebigen Material treten Ablöseerscheinungen auf, wenn die Verhindungsnaht mit dem Oberleder durch beide Schichten hindurchgeht. In unmittelbarer Nähe der Nahtstelle löst sich nach kürzerer oder längerer Zeit die eigentliche Deckschicht von der Gewebeschicht ab. und macht das Schuhwerk unbrauchbar, zumindest aber unansehnlich.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die hier aufgezeigten Nachteile zu beseitigen, indem mit dem Schaft des Schuhwerkes ein in der Regel aus Leder bestehender streifenförmiger Überhang und ein gesonderter nahtfester Streifen, z. B. aus Gewebe, vernäht wird. Dann wird der letztere um die Zwischensohle herumgeschlagen und auf der Umfläche und Unterseite durch Klebung festgelegt. Der Träger für den eigentlichen aus einem Streifen eines nicht nähfesten Werkstoffes, z. B. aus Kreppkautschuk, bestehenden Überzug bildet die Zwischensohle, die durch Klebung auf dem genannten Trägerstreifen festgelegt, mit dem Schaft vernäht und nach dem Festkleben des genannten Überzuges auf diesen heruntergeklappt und ebenfalls verklebt wird.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform wird durch den aus Leder bestehenden Überhang, z. B. bei pelzgefüttertem Schuhwerk, noch eine besondere geschmackliche Wirkung erzielt, da der Überhang sich nur über einen bestimmten Teil der Höhe der überzogenen Zwischensohle erstreckt, im übrigen also die überzogene Zwischensohle sehen läßt.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden bestimmte Vorteile erzielt.
  • Dadurch, daß die Verbindung zwischen dem aus elastischem Material bestehenden Überzug für die Zwischensohle und dem Oberleider nicht durch :Nähen erfolgt, ist die Ursache für die nachteiligen Ablöseerscheinungen derRandeinfas.sung besonders bei Kreppkautschuk beseitigt. Gleichzeitig wird durch den heruntergeklappten Überhang ein Schutz der Verbindungsstelle zwischen dem eigentlichen Überzug und der mit dem Oberleder durch eine Naht verbundenen Textilschicht erzielt. Die Erfindung ermöglicht es erstmalig, bei der Herstellung von Schuhwerk in California-Machart unter Erzielung besonderer modischer Wirkungen die Zwischensohle haltbar mit einem Überzug aus elastischem Material von schlechter Nähfähigkeit, wie z. B. aus Kreppkautschuk, zu versehen. Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sieh aus dem in der Zeichnung wiedergegebenen Beispiel.
  • Die Fig. r bis 6 zeigen in vergrößerten Teilschnitten die einzelnen Stufen des Herstellungsvorganges von pelzgefüttertem Schuhwerk. Die aus Fi:g.r ersichtlichen Schichten, und zwar die Brandsohle r, die mit einer aus Pelz oder Pelzersatz bestehenden Auflage 2 versehen ist, das aus dem gleichen Werkstoff bestehende Seitenfutter 2', das Oberleder 3, der aus Leder bestehende Überhang q. in Form eines Streifens und der als Träger für den eigentlichen Überzug dienende Streifen aus. nahtfestem Textilgewebe 5 von entsprechender Breite werden durch die Naht 6 zusammengefügt. Nach dem Vernähen wird das Schuhwerk eingeleistet, die z. B. aus einem Kork-Kautschuk-Gemi-sch bestehende Zwischensohle in bekannter Weise angefügt und mit der Brandsohlenunterseite verklebt. Dann wird der Gewebestreifen 5 um die Zwischensohle herumgeschlagen und sowohl auf der Umfläche 7' wie auch auf der unteren Seite 7" der Zwischensohle durch Klebung mit der Zwischensohle verbunden.
  • - Der beim Ausführungsbeispiel aus Textilgewebe bestehende Streifen 5 bildet den Träger für den eigentlichen Überzug, der z. B. aus einem Streifen 8 aus Kreppkautschuk besteht. Selbstverständlich können auch Werkstoffe anderer Art verarbeitet werden, die eine andere Nähfähigkeit besitzen.
  • Die Befestigung des Kreppstreifens 8 auf der Gewebeschicht 5 erfolgt, wie Fig. q. erkennen läßt, durch Klebung. Der Kreppstreifen 8 ist gleichfalls .um die Zwischensohle herumgeführt und auf der Zwisehensohlenunterseite- festgeklebt. Gegebenenfalls kann man die Zwischensohle- auch mit einem Kreppstreifen überziehen, der nur eine; der Höhe bzw. Stä:rke der Zwischensohle entsprechende Breite hat, also mit der Unterkante der Zwischensohle abschließt.
  • Nach Fig. 5 wird nach dem Aufbringen und Befestigen des Überzuges 8 der Überhang q. heruntergeklappt und auf dem Kreppüberzug festgeklebt.
  • Bei der dargestellten Durchführungsform für das erfindungsgemäße Verfahren erstreckt sich der Überhang q. nur über einen Teil der Höhe der Zwischensohle. Der Überhang kann breiter gehalten werden, z. B. auch über die ganze Höhe der Zwischensohle hin.wegreichen und für besondere modische Wirkungen mit Ausnehmungen od. dgl. versehen werden.
  • Wie Fig. 6 zeigt, wird zum Schluß die mit g bezeichnete Laufsohle, z. B. aus Krepp, durch Klebung an der Zwischensohle befestigt.
  • Die Erfindung ist nicht an die Verwendung bestimmter Werkstoffe für die einzelnen Teile gebunden. So kann z. B. der Überhang q. statt aus Leder auch aus. Kunststoffen, aus einer Gewebeschicht od. dgl. bestehen. Weiterhin ist es möglich, den streifenförmigen Träger 5 für die eigentliche Überzugsschicht 6 statt aus Textilgewebe aus anderen geeigneten Stoffen von ausreichender Nähfestigkeit, wie Leder, lederartige Kunststoffe cid. dgl., herzustel len.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart, bei welchem die Zwischensohle mit einer Einfassung aus elastischem Werkstoff, insbesondere aus Kreppkautschuk, versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daB mit dem Schaft ein z. B. aus Leder bestehender streifenförmiger Überhang und ein gesonderter nahtfester, vornehmlich aus Textilgewerbe bestehender Streifen vernäht werden, daB dann der letztere um die Zwischensohle herumgeschlagen und durch Klebung festgelegt wird, worauf auf den Träiger der eigentliche aus nicht nähfestem Werkstoff, z. B. aus Kreppkautschuk bestehenden überzug für die Zwischensohle durch Kleburig befestigt und mit diesem zusammen mit dem Schaft vernäht wird, so daß nach dem Festkleben des eigentlichen Überzuges der auf diesen heruntergeklappte Überhang durch Klebung verbunden werden kann. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 546 a96.
DESCH7623A 1951-09-27 1951-09-27 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart Expired DE892566C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH7623A DE892566C (de) 1951-09-27 1951-09-27 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart

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DESCH7623A DE892566C (de) 1951-09-27 1951-09-27 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE892566C true DE892566C (de) 1953-10-08

Family

ID=7425443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH7623A Expired DE892566C (de) 1951-09-27 1951-09-27 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk in California-Machart

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DE (1) DE892566C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2546296A (en) * 1948-06-25 1951-03-27 Braun Walter Cushion platform type shoe construction

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2546296A (en) * 1948-06-25 1951-03-27 Braun Walter Cushion platform type shoe construction

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