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Puppe mit veränderlichem Gesichtsausdruck Die Erfindung betrifft
Puppen, deren Gesichtsausdruck verändert werden kanne Puppen mit verEnderlichem
Gesichtsausdruck stellen unterhaltsame Spielzeuge dare Die Puppen können mit Mechnismen
versehen werden, durch die sich viele Gesiehtsmerkmale so verändern lassen, daß
jeder der verschiedenen Gesichtsausdrücke höchst amüsant ist. So lassen sich beispielsweise
die Ober- und Unterlippe sowie die gegenüberliegenden Mundwinkel getrennt so bewegen,
daß die sich bildenden verschiedenen Mundformen realistische Ausdrucksformen darstellen.
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Dazu kommt, daß die Augen und die Augenlider der Puppe beweglich gemacht
werden können, um dadurch eine weitere Belebung des Gesichts zu erreichen. Die Bewegung
der verschiedenen
Teile der Puppe läßt sich durch Hebel od.dgl.
oder durch Bewegen der natUrliohen Teile der Puppe, so beispielsweise durch Drehen
des Kopfes oder der Arme, steuern, um dadurch alle Gesichtsteile in zwei oder mehr
unterschiedliche Stellungen zu bringen. Obgleich die auf diese Weise erhaltenen
Gesichtsausdrdeke realistisch oder zumindest amüsant sind, wird der Puppe möglicherweise
ein nur beschränktes Interesse entgegengebracht, da sich nur wenige verschiedene
Ausdrücke einstellen lassen, und ein Kind dann durch das immer wieder wiederholte
Betrachten dieser wenigen verschiedenen Gesichtsausdrücke schnell ermüden, dieser
Sache also überdrüssig wird.
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Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Puppe zu schaffen, die
sich durch eine sehr viel größere Vielfalt an Gesichtsausdrücken kennzeichnet, welche
sich durch einfache Operationen, die von einem Kind durchgeführt werden können,
herbeiführen oder einstellen lassen. Zu diesem Zweck weist die Puppe erfindungsgemäß
einen elastischen Mundbereich und verformbare Körper auf, die mit der Ober- und
der Unterlippe und jedem Mundwinkel verbunden sind. Dazu kommt, daß an den Augen
und den Augenlidern zu deren Bewegung Körper angebracht sind0 Alle diese Körper
werden durch einen Mechanismus betätigt, der sie getrennt oder paarweise in einer
bestimmten Bewegungsfolge bewegt. Die Gesichtsausdrticke ändern sich daher nicht
nur in einer realistischen Weise, weil viele Teile des Gesichtes veränderbar sind,
sondern die verschiedenen Gesichtsteile können auch zu verschiedenen Zeiten geändert
werden, so daß eine sehr große Vielfalt an Erscheinungsformen erreicht wird. Die
große Vielfalt an AusdrUcken oder Erscheinungsformen tritt in einer Folge auf, die
einem Kind als willkürlich erscheint, so daß die Veränderungen der Gesichtszdge
nicht voraussagbar erscheinen.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand-der in der Zeichnung dargestellten
AusfUhrungsbeispiele näher erläutert. OIn der Zeichnung zeigen:
Fig0
1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Puppe, Fig0 IA eine geschnittene
Seitenansicht der Puppe von Fig. 1, Fig0 2 eine auseinandergezogene, perspektivische
Ansicht des Kopfmechanismus der Puppe von Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise geschnittene
Vorderansicht der Puppe von Fig. 1, Fig. 4 eine perspektivische und teilweise auseinandergezogene
Ansicht der Puppe von Fig. 1, die den Mechanismus im Puppenrumpf zeigt, Fig. 5 eine
Schnittansicht längs der Linie 55-5 in Fig. 3, die jedoch nur einen Teil des Mechanismus
zeigt, Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 5, die jedoch nur
einen Teil des Mechanismus in dieser Ansicht zeigt, Fig. 7 eine Schnittansicht längs
der Linie 7-7 in Fig0 5, die ebenfalls nur einen Teil des Mechanismus in dieser
Ansicht zeigt, Fig. 8A - 8D einige der verschiedenen Stellungen des Mundteils der
Puppe von Fig. 1, Fig. 9 oine-geschnittene RUckansicht einer Puppe, gemäß einer
anderen AusiUhrungsiorm, Fig. 10 eine Vorderansicht der Puppe von Fig. 9 mit einigen
der verschiedenen GesichtsausdrUcke, Fig. li eine perspektivische Teilansicht des
Mechanismus der Puppe von Fig. 9, Fig. 12 eine perspektivische Teilansicht der Mechanismus
von Fig. ii, aus der diejenigen Teile hervorgehen, die die Unterlippe und die Augenlider
betätigen, Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht des Mechanismus von Fig. ii,
aus der doraonige Teil ersichtlich ist, der die Oberlippe betätigt,
Fig0
14 eine perspektivische Teilansicht des Mechanismus von Fig. li, die denjenigen
Teil zeigt, der ein Augenlid betätigt, Fig. 15 eine Schnittansicht längs der Linie
15-15 in Fig0 9, Fig. 16 eine Schnittansicht längs der Linie 16-16 in Fig. 9, Fig0
17 eine Schnittansicht längs der Linie 17-17 in Fig. 16, Fig. 18 eine teilweise
gesohnittene Seitenansicht der Puppe von Fig0 9, die deren Unterlippenbetätigungsmechanismus
zeigz, und Fig. 19 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Puppe von Fig.
9, die deren Oberlippenbetätigungsmechanismus zeigt.
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In Fig0 i ist eine Puppe 10 dargestellt, deren Gesicht die vielfältigsten
Ausdrücke annehmen kann, Sie weist einen Körper 12, Beine 14, 16, Arme 18, 20 und
einen Kopf 22 auf.
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Der Körper 12 hat eine vordere Rumpfhälfte 12A und eine hintere Rumpfhälite
12B (Fig. iA, 3 und 4). Der Kopf 22 besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, zu denen
ein oberer oder Schädelkappenteil 22C, Fig. 4, und ein unterer Teil 22B gehören,
der wiederum mit einer Ringnut 23 versehen ist, die einen nach unten ragenden Flansch
23A aufnehmen kann (Fig. iA, 3 und 5), der sich an dem oberen Teil 22C befindet.
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Ein Kind kann wiederholt den linken Arm 18 aui- und abbewegen, um
dadurch den Kopf 22 zu veranlassen, sich so zu verändern, daß ein vollständiger
Zyklus Gesichtsausdrdeke durchlaufen wird, Der Kopf ist hohl und enthält einen elastischen
Mundteil 24, der verformbar ist und einen Oberlippenbereich 26, einen Unterlippenbereich
28, einen linken Mundwinkelbereioh 30 und einen rechten Mundwinkelbereich 32 aufweiset0
Diese vier
Mundbereiche lassen sich unabhängig voneinander bewegen,
-so daß eine große Vielfalt von Ausdrucksformen des- Mundes erhalton wird. Der Kopf
22 ist mit einem linken und einem reohten- Augenbereich 34, 36 versehen, die die
im folgenden hesohrtebenon Augäpfel aufnehmen und sich von links nach rechts drehen
lassen, um dadurch die augenblickliche Blickrichtung der Puppe zu verändern. Linke
und rechte Augenlider 38, 40 lassen sich ueber den Augen anheben und senken, wodurch
der Anschein erweckt werden kann, daß die Puppe schläft oder hellwach ist. Die vier
Mundbereiche können durch vier Verformungs oder Ausdruoksänderungskörper bewegt
werden, zu denen ein Unterlippenkörper 66, ein Oberlippenkörper 68, ein linker Mundwinkelkörper
70 und ein rechter Mundwinkelkörper 72 gehören, welche in Mundfassungen 66A (Fig0
4), 68A, 70A bzw. 72A stgoken, die auf einer inneren Oberfläche 22A des unteren
Teils 22B des Kopfes 22während des Spritzgießvorgangs aus einem weichen, flexibLen
Polymermaterial, beispielsweise Plastisol, untrennbar angeformt werden.
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Die Augenbereiche 34, 36 lassen sich durch vier andere Ausdruclcsänderungskörper
beleben, zu denen ein linker Augenkörper 94, ein rechter Augenkörper 90, ein linker
Augenlid-Betätiguengækörper 82 und ein rechter Augenlid-Betätigungskörper 86 gehören.
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Die Fig. IA-8D zeigen Einzelheiten des in der Puppe befindlichen
Mechanismus 42, der die Ausdrucksänderungskörper bewegt, sobald ein Kind den linken
Arm 18 der Puppe dreht0 Dadurch wird eine große Vielfalt von Geslchtsausdrücken
erzeugt, die sich in einer Weise ändern, welche einem mit der Puppe spielenden Kind
nicht voraussagbar erscheinen, wodurch die Puppe ein neuartiges und interessantes
Spielzeug bleibt. Des weiteren kann ein Kind durch bloßes wiederholtes Drehen des
linken Arms 18 - der Puppe die Puppe veranlassen, ihren Gesichtsausdruck immer wieder
zu ändern, bis ein vollständiger Zyklus möglioher Ausdrucksänderungen durohlaufen
ist.
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Der Mechanismus 42 weist eine Übersetzung 44 auf, dadurch die der
linke Arm 18 an eine senkrechte Welle 46 und eine Reihe Nockenbahnen im Puppenkopi
kuppelbar ist, die durch die senkrechte Welle angetrieben werden. Eine Reihe Nocken
bewegen die Ausdrucksänderungskörper, die Itt den Gesichtsbereichen der Puppe in
Verbindung stehen0 Unter den Nockenbahnen im Puppenkopf befinden sich eine Unterlippen-Nockenbahn
50, eine rechte Mundwinkel-Nockenbahn 54, eine linke Mundwinkel-Nockenbahn 52 und
eine Oberlippen-Nockenbahn 56o Diese vier Nockenbahnen bewegen einen Unterlippennocken
64, der den Unterlippenausdrucks-Änderungskörper 66 betätigt, ferner einen rechten
Mundwinkelnocken 71 (Fig. 2 und 6), der den rechten Mundwinkelkörper 72 betätigt,
einen linken Mundwinkelnocken 68, der den linken Mundwinkelkörper 70 bewegt, sowie
einen Oberlippennocken 76 (Fig. in'), der einen Oberlippenkörper 78 bewegt. In dem
Kopf sind außerdem vier Nockenbahnen zur Bewegung der Augen und Augenlider angeordnet,
zu denen eine rechte Augenlidnockenbahn 58 (Fig. iA), eine linke Augenlidnockenbahn
59, eine rechte Augennockenbahn 60 und eine linke Augennockenbahn 62 gehören Diese
Augenbereiohsnockenbahnen bewegen einen linken Augenlidnocken 80 (Fig0 2), einen
rechten Augenlidnocken 84, einen rechten Augennocken 88 sowie einen linken Augennocken
92o Alle Nockenbahnen sind konzentrisch zu der senkrechten Welle 46 angeordnet und
die meisten von ihnen sind mit der senkrechten Welle drehfest verbunden, so daß
sie sich mit ihr drehen, Die linken und rechten Mundbereichsnockenbahnen 52, 54
sind jedoch nicht unmittelbar mit der senkrechten Welle 46 fest verbunden, sondern
sind stattdessen an sie über einen Malteserkreuznechanlssus 100 (Fig0 iA und 2)
gekoppelt, der diese beide Nockenbahnen intermittierend dreht, Infolgedessen bewegen
sich die Mundwinkol, während die leisten GesichtsausarEok bei jeder
Umdrehung
der senkrechten Welle 46 einen vollständigen Zyklus durchlaufen, nur intermittieren,
so daß die Mundwinkel Uber 900 der Bewegung der senkrechten Welle stationär bleiben
und daraufhin sich um 60° in eine neue Position bewegen, während die zweite 0 30°-Bewegung
der senkrechten Welle 46 stattfindet. Diese Bewegung in eine neue Position erfolgt
ziemlich rasch, da der Malteserkreuzmechanismus 100 die Bewegung mit doppelter Geschwindigkeit
der Bewegung der Welle 46 bewirkt, welche die Bewegung Uberträgt. Die Mundwinkel
tragen beträchtlich zum Gesichtsausdruck der Puppe bei, so daß sich der Gesichtsausdruck
der Puppe ständig zu ändern scheint, wenn ein Kind den linken Arm dreht, wobei sich
jedoch dieselben GesichtsausdrUeke längere Zeit nicht wiederholen0 Der Übertragungsteil
44 (Fig. 3), der den linken Arm 18 an die senkrechte Welle 46 koppelt, weist ein
Paar Kegelräder 110, 112 auf, sowie vier andere Zahnräder 114, 116, 118 und 120,
die ein Drehzahlreduziergetriebe bilden0 Eine Einweg-Kupplung 122 wird durch die
Oberflächen von zwei der Zahnräder 112, 114, die einander zugewendet sind, durch
eine Schraubenfeder 124 gebildet, welche die Zahnräder zusammendrdekt, um gleichzeitig
zu ermöglichen, daß sie sich trennen, sowie durch eine Blattfeder 126, die eine
Drehbewegung in nur einer Richtung zuläßt.
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Der Unterlippenkörper 66 (Fig. iA und 2 ist so angebracht, daß er
sich so bewegt, als würde er sich um eine Achse 130 drehen, welche durch die senkrechte
Welle 46 läuft. Der Unterlippenkörper 66 ist jedoch in Wirklich auf einem Paar gebogener
Rippen oder Führungen 132 gleitend gelagert, die in einer Kopfrahmenanordnung 101
angebracht sind. Der Lippenkörper 66 wird auf den Rippen 132 dadurch gehalten, daß
die Unterlippennockenbahn 50 mit einer kugelförmigen unteren Hälfte 50A versehen
wird. Eine scheinbare Drehung um die Imaginäre Achse 130 hat eine realistische Verstellung
der Unterlippe 28
zur folger wobei die Unterlippe eine Aufwärts-
und Abwärtsbewegung durchführt. Die verschiebbare Lagerung des Unterlippenkörpers
66 auf den gebogenen Rippen 132 zur Erzeugung einer solchen Bewegung macht Drehlager
an dem unteren Bereich des Kopfrahmens 101, der verhältnismäßig klein und bereits
besetzt ist, überflüssig.
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Der linke Mundwinkelkörper 70 (Fig. 5 und 6) hat einen hinteren Teil
130, der sich um einen Zapfen 133 schlingt, welcher im Kopfrahmen 101 so angebracht
ist, daß sich der Körper 70 frei seitlich senkrecht drehen kann. Der linke Mundwinkelnocken
68 wird von der Nockenbahn 54 sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung
bewegt, so daß der linke Mundwinkelbereich 30 eine entsprechende Bewegung ausführt.
Die Nockenbahn 54 hat ein Paar Wände 54a (Fig. 2 und 6, die sich nicht nur hinsichtlich
ihrer senkrechten Lage rund um die Nockenbahn ändern, sondern auch bezüglich ihres
Radialabstandes von der senkrechten Welle 46, so daß sie den Nocken 68 in diesen
beiden Richtungen bewegen können. Die rechte Mundwinkelnockenbahn 52 ist ähnlich
gebaut und bewegt den rechten Mundwinkelnocken 72 in zwei Richtungen. Die Nockenbahnen
52, 54 sind so ausgebildet, daß sie die in den Fig. 8A-8D gezeigten Relativlagen
zu unterschiedlichen Zeiten erreichen. In Fig. 8A sind beide Mundwinkelkörper 70,
72 hochgezogen, um dadurch ein Lächeln nachzuahmen. In Fig. 8B sind beide Körper
70, 72 nach unten gezogen, wodurch Traurigkeit ausgedrückt wird. In Fig. 8C ist
der eine Körper 70 nach unten und der andere 72 nach oben gezogen, wodurch sich
ein neuartiger Gesichtsausdruck ergibt.
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In Fig. 8D sind die beiden Körper 70, 72 eng aufeinander zu bewegt
worden, so daß sich die Lippen 26, 28 vorstülpen. Jede dieser Relativlagen der Ecken
des Mundes sowie auch anderer Teile werden für eine Zeitlang beibehalten, während
der sich die Oberlippe und die Unterlippe bewegen, so daß sich eine große Vielzahl
von Erscheinungsformen des Mundbereiches ergibt.
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Die beiden Mundwinkelnockenbahnen 52, 54 sind aneinander befestigt
und werden durch den bIalteserkreuzmechanismus 100 angetrieben, wie am besten aus
Fig. 2 hervorgeht. Der Malteserkreuzmechanismus 100 weist ein Malteserkreuzrad 140
auf, das an den beiden Nockenbahnen 52, 54 befestigt ist, ferner ein Treiberrad
142, das das Malteserkreuzrad 140 antreibt, ein Zahnrad 144, das an dem Treiberrad
befestigt ist und ein Antriebszahnrad 146, das an der Oberlippennockenbahn 56 befestigt
ist und das Zahnrad 144 antreibt. Die Zahnräder 144, 146 sind so gebaut, daß das
Malteserkreuztreiberrad 142 zweimal so schnell rotiert-wie das Zahnrad 146 und die
senkrechte Welle 46, an der es drehfest angebracht ist. Während einer kurzen Zeitspanne
bei jeder Umdrehung des Treiberrades 142 werden das Malteserkreuzrad 140 und die
an ihm befestigten Mundwinkelnockenbahnen um600 weitergeschaltet0 Zwischen derartigen
Weiterschaltzeiten bleiben die Mundwinkelnockenbahnen stationär und daher bleiben
die Mundwinkel der Puppe in einer konstanten Lage.
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Der Oberlippenkörper 78 (Fig. 2 und 3) ist an einem Paar Drehzapfen
150, 152 durch Lager 151, -152 drehbar in dem Kopfrahmen 101 gelagert, so daß der
Oberlippenkörper 78 sich um eine waagerechte Achse dreht. Der Oberlippennocken 76
wird von den Wänden eines in dem Oberlippenkörper 78 befindlichen Schlitzes gebildet,
der rund um einen Flansch 57 auf der Oberlippennockenbahn 56 greift. Die Kurtenfläche
auf der Oberlippennockenbahn 56 variiert hinsichtlich ihrer Höhe längs ihres Umfangs
und bewirkt dadurch eine Auf- und Abbewegung des Unterlippenkörpers, wodurch sich
der Oberlippenbereich der Puppe auf- und abbewegt.
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Der linke und der rechte Augenbereich 34, 36 stehen durch einen Augenrahm&n
160 (Fig. 2) in- Eingriff, der an dem Kopfrahmen 101 befestigt ist und in dem sich
Augenlidkörper 38, 40
und Augenkörper 90, 94 befinden. Eine Blattfeder
i62 (Fig. 7) drückt auf beide Augenkörper 90, 94, so daß ihre Nocken 88, 92 mit
den Augennockenbahnen 60, S in Berührung gehalten werden.
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Diese beiden Nockenbahnen 60, 62 werden von Wänden konstanter Höhe
gebildet, die sich auf einem Vielfachnockenkörper 164 befinden« der an der senkrechten
Welle 46 befestigt ist. Diese Wände, die die Nockenbahnen 60, 62 bilden, variieren
nur hinsichtlich ihres Radialabstandes von der senkrechten Welle 46.
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Die Augenkörper 90, 94 sind an ihren länglichen, wellenähnlichen Teilen
an dem Kopfrahmen 101 drehbar gelagert, so daß sich ihre Augäpfelteile 90A, 94A
in einer natürlichen Weise von einer Seite zur anderen bewegen. Die Augennockenbahnen
sind so ausgebildet, daß sich die Augen manchmal in unterschiedliche Richtungen
bewegen so daß die Puppe schielt.
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Die Augenlidbetätigungskörper 82, 86 (Fig. 2) sind durch Drehzapfen
170 an dem Kopfrahmen 101 drehbar angebracht. Die Augenlidnockenbahnen 58, 59 (Fig.
iA, 2) sind auf der Unterseite des Eauptnockenbahnkörpers 164 ausgebildet und dienen
dazu, die Nocken 80, 84 gegen die von einer Feder 172 entwickelte Kraft, die die
Nocken nach oben drückt abwärtszudrücken.
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Ein Kind betätigt die Puppe dadurch, daß es den linken Arm 18 zwischen
einer fast geradegestreckten Abwärtsstellung und einer angehobenen Stellung auf-
und abbewegt. Dadurch wird die senkrechte Welle 46 veranlaßt, sich wiederholt in
der einen Richtung zu drehen. Alle Nockenbahnen mit Ausnahme derjenigen, die die
Mundwinkelbereiche der Puppe betätigen, bewegen sich mit der senkrechten Welle.
Diese Nockenbahnen, die an der senkrechten Welle befestigt sind, sind so ausgebildet,
daß sich in den ves schiedenen Drehstellungen der senkrechten Welle viele Positionsmerkmalskombinationen
ergeben. Die Mundwinkelnockenbahnen 52, 54
bewegen sich nach jeder
Teildrehung der senkrechten Welle 46 um annähernd 300 intermittierend vorwärts0
Die Winkel des Mundes bewegen sich aus der einen Stellung in die nächstfolgende
mit einer Geschwindigkeit, die das Doppelte der Geschwindigkeit der Welle 46 beträgt,
und halten jede Stellung während einer 300-Drehung der senkrechten Welle bei. Während
dieser Zeit ändern sich die anderen Gesichtsmerkmale. Alle Gesichtsausdrucksmerkmale
treten bei jeder Umdrehung der senkrechter Welle in sich wiederholenden Zyklen in
Erscheinung. Ein etwas komplizierteres Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden
Zahnrädern 144, 146, die den Malteserkreuzmechanismus antreiben, kann gewählt werden,
wenn zwischen den Wiederholungen eine noch größere Zeitspanne gewünscht wird. Einem
Kind erscheinen die Gesichtsausdrucksänderungen willkürlich, d.h. nicht voraussagbar.
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In den Fig. 9 bis 19 ist eine Puppe 200 mit einem Gesicht dargestellt,
das sich ebenfalls durch veränderliche Gesichtszüge bzw. -ausdrücke kennzeichnet,
Hierbei werden verschiedene senkrecht verschiebbare Stangen verwendet, die sich
zwischen dem Körper und dem Kopf erstrecken und dazu dienen, die Gesichtsteile der
Puppe zu bewegen. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, weist die Puppe einen senkrechten Mundstab
300 auf, ferner einen Unterlippenstab 302, einen seitlichen Mundstab 304 und einen
Oberlippenstab 306, die zwischen dem Körper 308 und dem Kopf 310 verlaufen. Diese
Stäbe bewegen die in Fig. 10-bezeichneten Gesichtsteile auf amüsante und malistische
Weise. Die Mundwinkel 312, 314 werden durch Arme 500, 501 an dem Stab 300 auf- und
abbewegt und durch den Stab 304 in seitlicher Richtung aufeinander zu und voneinander
weg. Die Unterlippe 316 wird von dem Stab 302 auf- und abbewegt, während die Oberlippe
318 von dem Stab 306 auf- und abbewegt wird. Die Unterlippe und die Oberlippe 316,318
werden durch die Kurbelanordnungen 502, 504
(Fig. 12 und 13) ein-
und ausbewegt. Diese Kurbelanordnungen arbeiten in Übereinstimmung mit den Relativstellungen
der beiden Stäbe 302, 306. Die Puppenaugen sind unbeweglich, jedoch bewegen sich
die Augenlider 320, 322 auf und ab und können sich auch schrägstellen, Der Stab
302 bewegt die Augenlider aufund ab; während der Stab 304 ihre Schrägstellung von
der einen Seite zur anderen steuert.
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Die Puppe ist so gebaut, daß ein Kind alle Bewegungen dadurch steuern
kann, daß es den rechten Arm 324 und den linken Arm 326 der Puppe betätigt. Jeder
der Arme hat eine unterste Stellung, in er sich fast gerade abwärts erstreckt, ferner
eine Vorwärtsstellung, in der er soweit angehoben ist, daß er sich in etwa waagerecht
erstreckt, und eine angehobene Stellung, in der er sich von der Schulter aus fast
gerade nach oben erstreckt. Jeder Arm läßt sich zwischen der unteren Stellung und
der Vorwärtsstellung verschwenken, um dadurch einen der Stäbe zu bewegen, er kann
jedoch auch zwischen der Vorwärtsstellung und der gehobenen Stellung verschwenkt
werden, um einen anderen Stab zu bewegen. Sobald der rechte Arm 324 zwischen einer
Abwärts- und einer Vorwärtsstellung verschwenkt wird, wird der Oberlippenstab 306
auf- und abbewegt, um dadurch die Oberlippe 318 zu bewegen, Wenn der rechte Arm
324 zwischen der Vorwärts- und der Aufwärtsstellung verschwenkt wird, dann wird
der seitliche Mundstab 304 auf-und abbewegt, um dadurch die Mundwinkel 312, 314
in seitlicher Richtung aufeinander zu und voneinander weg zu schieben und die Augenlieder
320, 322 zu drehen. Sobald der linke Arm 326 zwischen der untersten und der Vorwärtsstellung
verschwenkt wird, bewegt sich der Unterlippenstab 302 auf und ab, um dadurch die
Unterlippe 316 zu bewegen und die Augenlider 320, 322 zu öffnen und zu schließen.
Wenn der linke Arm 320 zwischen
der Vorwärts- und der Aufwärts
stellung verschwenkt wird, wird der senkrechte Mundstab 500 auf- und abbewegt, um
dadurch die Mundwinkel auf- und abzuschieben. Somit kann ein Kind die verschiedensten
Gesichtsausdrucksstellung dadurch wählen, daß es die Arme 324, 326 zwischen ausgewählten
Armstellungen verschwenkt.
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Die Fig. li und 17 zeigen den Mechanismus zur Auf- und Abbewegung
der Mundwinkel sowie auch zur seitlichen Bewegung der Mundwinkel in Richtung aufeinander
zu und voneinander weg.
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Die Mundwinkel werden von den beiden Mundwinkelkörpern 330 und 332
bewegt, die vergrößerte Vorderteile 334, 336 aufweisen, welche mit dem Gesicht der
Puppe an den Mundwinkeln in Berührung treten, um den Mund zu verformen0 Die Mundwinkelkörper
330, 332 sind bei 338, 340 auf einer entsprechenden Mundwinkelstütze 342, 344 drehbar
gelagert. Jede der Stützen 343, 344 ist auf einer Welle 346, die in dem Puppenkopf
befestigt ist, drehbar angebrachte Jede Stütze hat außerdem ein hinteres Ende, das
längs einer Achse 348 auf einem zugehörigen Arm 500, 501 des senkrechten Mundstabes
300 drehbar gelagert ist. Wenn sich der Stab 300 auf- und abbewegt, drehen sich
die Stützen 342, 344 um die Welle 346, um dadurch den Mundwinkelkörper 330, 332
zu veranlassen, sich ebenfalls um die Welle zu drehen und ihre vorderen Enden 334
336 auf- und abzubewegen. Als Folge dessen bewegen sich dann, wenn sich der Stab
300 auf- und abbewegt, auch die Mundwinkel der Puppe in entsprechender Weise auf
und ab.
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Die Mundwinkel können so gebaut sein, daß sie sich durch Verschwenken
derMundwinkelkörper 330 332 um ihre Drehpunkte 338, 340 seitlich in Richtung aufeinander
zu oder voneinander weg bewegen, Dies wird durch einen seitlichen Steuerstützarm
350 erreicht (Fig. 11, 14, 17), der auf der Welle 346 drehbar gelagert ist und mit
Armen 506, 508 versehen ist, welche Stifte 354 bzw. 356 berühren, die sich von den
Mundwinkelkörpern
330, 332 wegerstrecken. Bei 358 ist ein seitlicher
Steuerstützarm 350 drehbar an dem sitlichen Mundstab 304 angebracht, um dadurch
das vordere Ende des Stützarms 350 abwärtazubewegen, so daß sich die Mundwinkel
voneinander wegbewegen, sobald der Stab 304 sich aufwärts bewegt. Umgekehrt bewegen
sich die Mundwinkel aufeinander zu, sobald sich der Stab 304 abwärtsbewegt. Die
Größe der Einwärtsbewegung der Mundwinkel, also die aufeinander zu erfolgende Bewegung
der Mundwinkel? wird durch einen Anschlagkörper 509 gesteuert, der auf jedem Mundwinkelkörper
330, 332 vorgesehen ist.
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Die Fig0 9, 13 und 19 zeigen die Art und Weise, in der die Oberlippe
318 in Abhängigkeit von der senkrechten Bewegung des Oberlippenstabes 306 auf- und
ab- sowie ein- und ausbewegt werden kann. Ein Oberlippenkörper 360 weist ein vorderes
Ende 362 auf, das mit der Oberlippe 318 in Berührung steht, ferner ein hinteres
Ende 364, das an dem Oberlippenstab 306 durch einen Drehzapfen 510 drehbar angebracht
ist, sowie einen geschlitzten Mittelteil 512, der mit der Welle 346 durch einen
Schlitz 514 mit einem offenen Ende 516 drehbar und gleitend verbunden ist. Wenn
sich der Stab 306 aufwärts oder abwärts bewegt, wird die Oberlippe 318 deshalb abwärts
oder aufwärts geschoben. Dazu kommt, daß dann, wenn der Stab 306 sich der oberen
Grenze seines Hubs nähert, der Kurbelkörper 504 den Körper 360 auf der Welle 346
nach vorne schiebt, wodurch die Lippe 318 dazu gebracht wird, sich zusammenzuziehen
oder zu runzeln. Dies geschieht dadurch, daß ein erstes Ende 518 des Kurbelkörpers
504 durch einen Stift 522 mit einem gebogenen Körper 520 verbunden wird. Der Stift
522 läuft in einem gebogenen Schlitz 524, der in dem Körper 520 ausgebildet ist.
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Der Körper 520 ist mit der Welle 346 durch das hakenförmige Ende 526
eines Arms 528 verschwenkbar verbunden. Das zweite Ende 530 des Kurbelkörpers 504
ist durch einen Stift 532 mit dem Oberlippenkörper 360 verbunden, wodurch die zwischen
dem Stab 3062 dem Körper 360, dem Kurbelkörper 504 und dem gebogenen Körper 520
bestehende Kraftübertragungsverbindung
vervollständigt wird.
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Die Fig. 9, 12 und 18 zeigen db Art und Weise, in der der Unterlippenstab
302 die Unterlippe 316 auf und ab sowie nach innen und nach außen bewegt. Ein Unterlippenkörper
366 weist ein vorderes Ende 368 auf, das mit der Unterlippe 316 in Berührung steht,
ferner einen ersten Arm 369, der durch einen Stift 370 mit dem Unterlippenstab 302
drehbar verbunden ist, und einen mittleren Teil 534 der mit der Welle 346 durch
einen Schlitz 536 drehbar und verschiebbar in Verbindung steht, welcher ein offenes
Ende 538 hat. Auf diese Weise bewegt sich die Unterlippe 316 dann, wenn der Stab
302 aufwärts oder abwärts bewegt wird, abwärts oder aufwärts. Dazu kommt, daß der
Kurbelkörper 502 mit einem ersten Ende 540 versehen ist, das durch einen Stift 542
mit dem gebogenen Körper 520 verbunden ist, sowie mit einem zweiten Ende 544 ausgestattet
ist, das mit einem zweiten Arm 545 (Fig. 12 und 17) auf dem Körper 366 durch einen
Stift 546 in Verbindung steht, um die Lippe 316 dadurch zusammenzuziehen bzw. zu
runzeln, daß der Körper 366 veranlaßt wird, sich auf der Welle 346 vorwärts zu verschieben.
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In den Fig. 9 bis 12 und 14 ist die Art und Weise dargestellt, in
der die Augenlieder 320, 322 der Puppe belebt oder bewegt werden. Die Augenlider
320, 322 sind auf den Enden eines Augenlidtragkörpers 374 (Fig. 9 und 12) gelagert,
der um eine Achse 376 des Puppenkopfes verschwenkbar ist.
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Der Unterlippenstab 302 hat einen überhängenden Arm 378, der durch
einen Draht 380 mit dem Augenlidtragkörper 374 in Verbindung steht. Sobald der Stab
302 und sein Arm 378 aufwärtsbewegt werden, zieht der Draht 380 den Tragkörper 274
nach oben und bewirkt dadurch, daß sich die Augenlider 320, 322 über den Augen schließen.
Umgekehrt wird durch eine Abwärtsbewegung des Stabes 302 bewirkt, daß sich die Augenlider
über
den Augen öffnens Die Augenlider 320, 322 können auch veranlaßt werden, sich schrägzustellen9
da die Enden 3829 384 des Augenlidtragkörpers 374 bei 386 2 388 an dem übrigen Teil
des Körpers 374 angelenkt sind. Ein solches Schrägstellen oder Kippen der Augenlider
320, 322 wird durch eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Drähte 390, 392 erzeugt,
die, wie in den Fig. 9 und 11 dargestellt, an einem überhängenden Arm 394 des seitlichen
Mundstabes 304 angebracht sind. Somit können die Augenlider durch eine Aufwärts
oder eine Abwärtsbewegung des Unterlippenstabes 302 veranlaßt werden, sich zu schließen
oder zu öffnen. Auch können die Augenlider dazu gebracht werden, durch eine Aufwärts-
und Abwärtsbewegung des seitlichen Mundwinkelstabes 304 sich schrägzustelleu.
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Die vier Stäbe 300, 302, 304 und 306 können von vier Kurvenscheiben
oder Nockenbahnen, die an dem Puppenkörper, wie in Fig. 9 dargestellt, angebracht
sind, auf und ab bewegt werden. Diese vier Nockenbahnen 400, 402, 404 und 406 drehen
sich alle um dieselbe waagerechte Acbse 408. Der rechte Arm 324 ist durch eine Klinke
410 und ein Ratschenrad 412 über -eine Welle 405 mit der Nockenbahn 404 verbunden.
Die Welle 405 weist ein erstes Ende 405A auf, das in dem Arm 324 geführt wird, einen
mittleren Teil 405B, der in einer Hohlwelle 548 geführt wird, sowie ein zweites
Ende 405C, das auf einem Zapfen 550 geführt wird0 Die Klinke 410 und das Ratschenrad
412 arbeiten in der Weise zusammen, daß die Nockenbahn 404 nur dann bewegt wird,
wenn der rechte Arm aus einer Aufwärtsstellung in eine Vorwärtsste11ung nach unten
verschwenkt wird0 Der rechte Arm 324 steht außerdem durch eine Klinke 414 und ein
Ratschenrad 416 über die Welle 548 mit der Nockenbahn 406 in Verbindung, so daß
die Nockenbahn 406 sich nur dann dreht, wenn der rechte Arm zwischen einer Abwärtsstellung
und einer Vorwärtsstellung
aufwärts verschwenkt wird. In ähnlicher
Weise steht der linke Arm 326 durch eine Klinke 418 mit der Nockenbahn 402 in Verbindung
und durch eine Klinke 420 mit der Nockenbahn 400, Die Bewegung jedes Arms zwischen
bestimmten Arms teilungen führt dazu, daß eine der vier Nockenbahnen ausgewählt
und bewegt wird und damit auch ein entsprechender Stab der vier vorhandenen Stäbe.
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Fig. 15 zeigt die Art und Weise, in der die Klinke 410 das Ratschenrad
412 dreht. Sobald der rechte Arm 324 aus der in dieser Figur gezeigten Abwärtsstellung
in eine Vorwärtsstellung gedreht wird, in der er sich in waagerechter Richtung nach
vorne erstreckt, bewegt sich die Klinke 410 längs einer Führung 422, die verhindert,
daß die Klinke mit dem Ratschenrad 412 in Eingriff kommt. Wenn der Arm 324 weiter
in Richtung seiner oberen Stellung angehoben wird, tritt die Klinke 4i0 mit den
Zähnen des Ratschenrades 412 in Eingriff, wobei sie jedoch das Ratschenrad nicht
bewegt, sondern nur zwischen dessen Zähne einrastet. Ifenn jedoch der Arm ans einer
angehobenen Stellung in eine Vorwäftsstellung abgesenkt wird, tritt die Klinke 410
mit den Zähnen des Ratschenrades 412 in Eingriff und dreht dieses Rad in Richtung
des Pfeils 424, um dadurch eine Drehung der entsprechenden Nockenbahn 404 zu bewirken.
Nachdem der Arm eine Vorwärtsstellung erreicht hat und seine Abwärtsbewegung fortsetzt,
trifft der hintere Teil 426 der Klinke aS ein Hubelement 428, das die Klinke 410
anhebt, so daß der Zahn 430 der Klinke mit den Zähnen des Ratschenrad es außer Eingriff
kommt und danach auf der Führung 422 entlangfährt. Die anderen Klinken die die anderen
drei Nockenbahnen betätigen, sind in ähnlicher Weise angebracht bzw. gelagert, so
daß sie in die entsprechenden Ratschenräder eingreifen um diese zu drehen, während
eine gewählte Schwenkbewegung eines der Arme stattfinde.
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Wie aus den Fig. 9, 11 bis 14, 16 und 19 hervorgeht, ist das untere
Ende 552 jedes Stabes 300, 302, 304 und'306 mit einem C-förmigen Welleneingriffsteil
554 versehen, zu dem obere Nockenbahnberührungskörper 556 und untere Nockenbahnberührungskörper
558 gehören. Die unteren Enden 552 sind außerdem mit Vorsprüngen 560 versehen, die
mit dem Körper 308 in Eingriff bringbar sind, wie in den Fig. 16 und 19 dargestellt,
um so die Enden 552 mit einer zugehörigen Nockenbahn 400, 402, 404 und 406 in Berührung
zu halten.
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Auf diese Weise ermöglicht es die in den Fig. 9-19 dargestellte Puppe
einem- Kind auf einfache Weise durch entsprechendes Verschwenken der Puppenarme
eine sich ständig ändernde Vielfalt von Gesichtszügen auszuwählen. Vier unterschiedliche
grundlegende Arten der Gesichtsausdruckseinstellung lassen sich getrennt durch Betätigen
der beiden wärme durchführen, indem ein Mechanismus geschaffen wird, der eine Art
der Gesichtszug- bzw. Gesichtsausdrucksstellung in Abhängigkeit von der Verschwenkung
eines Armes eines Armpaares zwischen einer von zwei Verstellungsmöglichkeiten bewirkt.
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Erfindungsgemäß wird also eine Puppe geschaffen, deren Gesichtszüge
oder Gesichtsausdruck in vielfacher Hinsicht durch einfache, von einem Kind durchführbare
Manipulationen verstellbar ist, so daß eine solche Puppe mannigfaltige Spielmöglichkiten
schafft. Bei der in den Fig. 1-8D gezeigten Puppe werden die Gesichtszüge zu unterschiedlichen
Zeiten durch bloßes wiederholtes Verschwenken eines Puppenarms nach einer festgelegten
Reihenfolge verändert, Bei der anderen Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Puppe,
die in den Fig. 9-19 dargestellt ist, kann ein Kind die Gesichtsteile und damit
Gesichtszüge auf Wunsch wahlweise bewegen und damit auch eine beliebige Kombination
der Gesichtsteilstellungen aussuchen, um einen gewünschten Gesichtsausdruck zu erhalten.