[go: up one dir, main page]

DE2325068A1 - Puppe mit veraenderlichem gesichtsausdruck - Google Patents

Puppe mit veraenderlichem gesichtsausdruck

Info

Publication number
DE2325068A1
DE2325068A1 DE19732325068 DE2325068A DE2325068A1 DE 2325068 A1 DE2325068 A1 DE 2325068A1 DE 19732325068 DE19732325068 DE 19732325068 DE 2325068 A DE2325068 A DE 2325068A DE 2325068 A1 DE2325068 A1 DE 2325068A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
doll
mouth
arm
expression
move
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732325068
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Guzman Guerrero
J Stephen Lewis
Ronald Russell Liedtke
George Errol Robson
Jurgis Sapkus
Ralph Henry Stewart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mattel Inc
Original Assignee
Mattel Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mattel Inc filed Critical Mattel Inc
Publication of DE2325068A1 publication Critical patent/DE2325068A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/48Mounting of parts within dolls, e.g. automatic eyes or parts for animation

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

  • Puppe mit veränderlichem Gesichtsausdruck Die Erfindung betrifft Puppen, deren Gesichtsausdruck verändert werden kanne Puppen mit verEnderlichem Gesichtsausdruck stellen unterhaltsame Spielzeuge dare Die Puppen können mit Mechnismen versehen werden, durch die sich viele Gesiehtsmerkmale so verändern lassen, daß jeder der verschiedenen Gesichtsausdrücke höchst amüsant ist. So lassen sich beispielsweise die Ober- und Unterlippe sowie die gegenüberliegenden Mundwinkel getrennt so bewegen, daß die sich bildenden verschiedenen Mundformen realistische Ausdrucksformen darstellen.
  • Dazu kommt, daß die Augen und die Augenlider der Puppe beweglich gemacht werden können, um dadurch eine weitere Belebung des Gesichts zu erreichen. Die Bewegung der verschiedenen Teile der Puppe läßt sich durch Hebel od.dgl. oder durch Bewegen der natUrliohen Teile der Puppe, so beispielsweise durch Drehen des Kopfes oder der Arme, steuern, um dadurch alle Gesichtsteile in zwei oder mehr unterschiedliche Stellungen zu bringen. Obgleich die auf diese Weise erhaltenen Gesichtsausdrdeke realistisch oder zumindest amüsant sind, wird der Puppe möglicherweise ein nur beschränktes Interesse entgegengebracht, da sich nur wenige verschiedene Ausdrücke einstellen lassen, und ein Kind dann durch das immer wieder wiederholte Betrachten dieser wenigen verschiedenen Gesichtsausdrücke schnell ermüden, dieser Sache also überdrüssig wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Puppe zu schaffen, die sich durch eine sehr viel größere Vielfalt an Gesichtsausdrücken kennzeichnet, welche sich durch einfache Operationen, die von einem Kind durchgeführt werden können, herbeiführen oder einstellen lassen. Zu diesem Zweck weist die Puppe erfindungsgemäß einen elastischen Mundbereich und verformbare Körper auf, die mit der Ober- und der Unterlippe und jedem Mundwinkel verbunden sind. Dazu kommt, daß an den Augen und den Augenlidern zu deren Bewegung Körper angebracht sind0 Alle diese Körper werden durch einen Mechanismus betätigt, der sie getrennt oder paarweise in einer bestimmten Bewegungsfolge bewegt. Die Gesichtsausdrticke ändern sich daher nicht nur in einer realistischen Weise, weil viele Teile des Gesichtes veränderbar sind, sondern die verschiedenen Gesichtsteile können auch zu verschiedenen Zeiten geändert werden, so daß eine sehr große Vielfalt an Erscheinungsformen erreicht wird. Die große Vielfalt an AusdrUcken oder Erscheinungsformen tritt in einer Folge auf, die einem Kind als willkürlich erscheint, so daß die Veränderungen der Gesichtszdge nicht voraussagbar erscheinen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand-der in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiele näher erläutert. OIn der Zeichnung zeigen: Fig0 1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Puppe, Fig0 IA eine geschnittene Seitenansicht der Puppe von Fig. 1, Fig0 2 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht des Kopfmechanismus der Puppe von Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Puppe von Fig. 1, Fig. 4 eine perspektivische und teilweise auseinandergezogene Ansicht der Puppe von Fig. 1, die den Mechanismus im Puppenrumpf zeigt, Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie 55-5 in Fig. 3, die jedoch nur einen Teil des Mechanismus zeigt, Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 5, die jedoch nur einen Teil des Mechanismus in dieser Ansicht zeigt, Fig. 7 eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Fig0 5, die ebenfalls nur einen Teil des Mechanismus in dieser Ansicht zeigt, Fig. 8A - 8D einige der verschiedenen Stellungen des Mundteils der Puppe von Fig. 1, Fig. 9 oine-geschnittene RUckansicht einer Puppe, gemäß einer anderen AusiUhrungsiorm, Fig. 10 eine Vorderansicht der Puppe von Fig. 9 mit einigen der verschiedenen GesichtsausdrUcke, Fig. li eine perspektivische Teilansicht des Mechanismus der Puppe von Fig. 9, Fig. 12 eine perspektivische Teilansicht der Mechanismus von Fig. ii, aus der diejenigen Teile hervorgehen, die die Unterlippe und die Augenlider betätigen, Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht des Mechanismus von Fig. ii, aus der doraonige Teil ersichtlich ist, der die Oberlippe betätigt, Fig0 14 eine perspektivische Teilansicht des Mechanismus von Fig. li, die denjenigen Teil zeigt, der ein Augenlid betätigt, Fig. 15 eine Schnittansicht längs der Linie 15-15 in Fig0 9, Fig. 16 eine Schnittansicht längs der Linie 16-16 in Fig. 9, Fig0 17 eine Schnittansicht längs der Linie 17-17 in Fig. 16, Fig. 18 eine teilweise gesohnittene Seitenansicht der Puppe von Fig0 9, die deren Unterlippenbetätigungsmechanismus zeigz, und Fig. 19 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Puppe von Fig. 9, die deren Oberlippenbetätigungsmechanismus zeigt.
  • In Fig0 i ist eine Puppe 10 dargestellt, deren Gesicht die vielfältigsten Ausdrücke annehmen kann, Sie weist einen Körper 12, Beine 14, 16, Arme 18, 20 und einen Kopf 22 auf.
  • Der Körper 12 hat eine vordere Rumpfhälfte 12A und eine hintere Rumpfhälite 12B (Fig. iA, 3 und 4). Der Kopf 22 besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, zu denen ein oberer oder Schädelkappenteil 22C, Fig. 4, und ein unterer Teil 22B gehören, der wiederum mit einer Ringnut 23 versehen ist, die einen nach unten ragenden Flansch 23A aufnehmen kann (Fig. iA, 3 und 5), der sich an dem oberen Teil 22C befindet.
  • Ein Kind kann wiederholt den linken Arm 18 aui- und abbewegen, um dadurch den Kopf 22 zu veranlassen, sich so zu verändern, daß ein vollständiger Zyklus Gesichtsausdrdeke durchlaufen wird, Der Kopf ist hohl und enthält einen elastischen Mundteil 24, der verformbar ist und einen Oberlippenbereich 26, einen Unterlippenbereich 28, einen linken Mundwinkelbereioh 30 und einen rechten Mundwinkelbereich 32 aufweiset0 Diese vier Mundbereiche lassen sich unabhängig voneinander bewegen, -so daß eine große Vielfalt von Ausdrucksformen des- Mundes erhalton wird. Der Kopf 22 ist mit einem linken und einem reohten- Augenbereich 34, 36 versehen, die die im folgenden hesohrtebenon Augäpfel aufnehmen und sich von links nach rechts drehen lassen, um dadurch die augenblickliche Blickrichtung der Puppe zu verändern. Linke und rechte Augenlider 38, 40 lassen sich ueber den Augen anheben und senken, wodurch der Anschein erweckt werden kann, daß die Puppe schläft oder hellwach ist. Die vier Mundbereiche können durch vier Verformungs oder Ausdruoksänderungskörper bewegt werden, zu denen ein Unterlippenkörper 66, ein Oberlippenkörper 68, ein linker Mundwinkelkörper 70 und ein rechter Mundwinkelkörper 72 gehören, welche in Mundfassungen 66A (Fig0 4), 68A, 70A bzw. 72A stgoken, die auf einer inneren Oberfläche 22A des unteren Teils 22B des Kopfes 22während des Spritzgießvorgangs aus einem weichen, flexibLen Polymermaterial, beispielsweise Plastisol, untrennbar angeformt werden.
  • Die Augenbereiche 34, 36 lassen sich durch vier andere Ausdruclcsänderungskörper beleben, zu denen ein linker Augenkörper 94, ein rechter Augenkörper 90, ein linker Augenlid-Betätiguengækörper 82 und ein rechter Augenlid-Betätigungskörper 86 gehören.
  • Die Fig. IA-8D zeigen Einzelheiten des in der Puppe befindlichen Mechanismus 42, der die Ausdrucksänderungskörper bewegt, sobald ein Kind den linken Arm 18 der Puppe dreht0 Dadurch wird eine große Vielfalt von Geslchtsausdrücken erzeugt, die sich in einer Weise ändern, welche einem mit der Puppe spielenden Kind nicht voraussagbar erscheinen, wodurch die Puppe ein neuartiges und interessantes Spielzeug bleibt. Des weiteren kann ein Kind durch bloßes wiederholtes Drehen des linken Arms 18 - der Puppe die Puppe veranlassen, ihren Gesichtsausdruck immer wieder zu ändern, bis ein vollständiger Zyklus möglioher Ausdrucksänderungen durohlaufen ist.
  • Der Mechanismus 42 weist eine Übersetzung 44 auf, dadurch die der linke Arm 18 an eine senkrechte Welle 46 und eine Reihe Nockenbahnen im Puppenkopi kuppelbar ist, die durch die senkrechte Welle angetrieben werden. Eine Reihe Nocken bewegen die Ausdrucksänderungskörper, die Itt den Gesichtsbereichen der Puppe in Verbindung stehen0 Unter den Nockenbahnen im Puppenkopf befinden sich eine Unterlippen-Nockenbahn 50, eine rechte Mundwinkel-Nockenbahn 54, eine linke Mundwinkel-Nockenbahn 52 und eine Oberlippen-Nockenbahn 56o Diese vier Nockenbahnen bewegen einen Unterlippennocken 64, der den Unterlippenausdrucks-Änderungskörper 66 betätigt, ferner einen rechten Mundwinkelnocken 71 (Fig. 2 und 6), der den rechten Mundwinkelkörper 72 betätigt, einen linken Mundwinkelnocken 68, der den linken Mundwinkelkörper 70 bewegt, sowie einen Oberlippennocken 76 (Fig. in'), der einen Oberlippenkörper 78 bewegt. In dem Kopf sind außerdem vier Nockenbahnen zur Bewegung der Augen und Augenlider angeordnet, zu denen eine rechte Augenlidnockenbahn 58 (Fig. iA), eine linke Augenlidnockenbahn 59, eine rechte Augennockenbahn 60 und eine linke Augennockenbahn 62 gehören Diese Augenbereiohsnockenbahnen bewegen einen linken Augenlidnocken 80 (Fig0 2), einen rechten Augenlidnocken 84, einen rechten Augennocken 88 sowie einen linken Augennocken 92o Alle Nockenbahnen sind konzentrisch zu der senkrechten Welle 46 angeordnet und die meisten von ihnen sind mit der senkrechten Welle drehfest verbunden, so daß sie sich mit ihr drehen, Die linken und rechten Mundbereichsnockenbahnen 52, 54 sind jedoch nicht unmittelbar mit der senkrechten Welle 46 fest verbunden, sondern sind stattdessen an sie über einen Malteserkreuznechanlssus 100 (Fig0 iA und 2) gekoppelt, der diese beide Nockenbahnen intermittierend dreht, Infolgedessen bewegen sich die Mundwinkol, während die leisten GesichtsausarEok bei jeder Umdrehung der senkrechten Welle 46 einen vollständigen Zyklus durchlaufen, nur intermittieren, so daß die Mundwinkel Uber 900 der Bewegung der senkrechten Welle stationär bleiben und daraufhin sich um 60° in eine neue Position bewegen, während die zweite 0 30°-Bewegung der senkrechten Welle 46 stattfindet. Diese Bewegung in eine neue Position erfolgt ziemlich rasch, da der Malteserkreuzmechanismus 100 die Bewegung mit doppelter Geschwindigkeit der Bewegung der Welle 46 bewirkt, welche die Bewegung Uberträgt. Die Mundwinkel tragen beträchtlich zum Gesichtsausdruck der Puppe bei, so daß sich der Gesichtsausdruck der Puppe ständig zu ändern scheint, wenn ein Kind den linken Arm dreht, wobei sich jedoch dieselben GesichtsausdrUeke längere Zeit nicht wiederholen0 Der Übertragungsteil 44 (Fig. 3), der den linken Arm 18 an die senkrechte Welle 46 koppelt, weist ein Paar Kegelräder 110, 112 auf, sowie vier andere Zahnräder 114, 116, 118 und 120, die ein Drehzahlreduziergetriebe bilden0 Eine Einweg-Kupplung 122 wird durch die Oberflächen von zwei der Zahnräder 112, 114, die einander zugewendet sind, durch eine Schraubenfeder 124 gebildet, welche die Zahnräder zusammendrdekt, um gleichzeitig zu ermöglichen, daß sie sich trennen, sowie durch eine Blattfeder 126, die eine Drehbewegung in nur einer Richtung zuläßt.
  • Der Unterlippenkörper 66 (Fig. iA und 2 ist so angebracht, daß er sich so bewegt, als würde er sich um eine Achse 130 drehen, welche durch die senkrechte Welle 46 läuft. Der Unterlippenkörper 66 ist jedoch in Wirklich auf einem Paar gebogener Rippen oder Führungen 132 gleitend gelagert, die in einer Kopfrahmenanordnung 101 angebracht sind. Der Lippenkörper 66 wird auf den Rippen 132 dadurch gehalten, daß die Unterlippennockenbahn 50 mit einer kugelförmigen unteren Hälfte 50A versehen wird. Eine scheinbare Drehung um die Imaginäre Achse 130 hat eine realistische Verstellung der Unterlippe 28 zur folger wobei die Unterlippe eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung durchführt. Die verschiebbare Lagerung des Unterlippenkörpers 66 auf den gebogenen Rippen 132 zur Erzeugung einer solchen Bewegung macht Drehlager an dem unteren Bereich des Kopfrahmens 101, der verhältnismäßig klein und bereits besetzt ist, überflüssig.
  • Der linke Mundwinkelkörper 70 (Fig. 5 und 6) hat einen hinteren Teil 130, der sich um einen Zapfen 133 schlingt, welcher im Kopfrahmen 101 so angebracht ist, daß sich der Körper 70 frei seitlich senkrecht drehen kann. Der linke Mundwinkelnocken 68 wird von der Nockenbahn 54 sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung bewegt, so daß der linke Mundwinkelbereich 30 eine entsprechende Bewegung ausführt. Die Nockenbahn 54 hat ein Paar Wände 54a (Fig. 2 und 6, die sich nicht nur hinsichtlich ihrer senkrechten Lage rund um die Nockenbahn ändern, sondern auch bezüglich ihres Radialabstandes von der senkrechten Welle 46, so daß sie den Nocken 68 in diesen beiden Richtungen bewegen können. Die rechte Mundwinkelnockenbahn 52 ist ähnlich gebaut und bewegt den rechten Mundwinkelnocken 72 in zwei Richtungen. Die Nockenbahnen 52, 54 sind so ausgebildet, daß sie die in den Fig. 8A-8D gezeigten Relativlagen zu unterschiedlichen Zeiten erreichen. In Fig. 8A sind beide Mundwinkelkörper 70, 72 hochgezogen, um dadurch ein Lächeln nachzuahmen. In Fig. 8B sind beide Körper 70, 72 nach unten gezogen, wodurch Traurigkeit ausgedrückt wird. In Fig. 8C ist der eine Körper 70 nach unten und der andere 72 nach oben gezogen, wodurch sich ein neuartiger Gesichtsausdruck ergibt.
  • In Fig. 8D sind die beiden Körper 70, 72 eng aufeinander zu bewegt worden, so daß sich die Lippen 26, 28 vorstülpen. Jede dieser Relativlagen der Ecken des Mundes sowie auch anderer Teile werden für eine Zeitlang beibehalten, während der sich die Oberlippe und die Unterlippe bewegen, so daß sich eine große Vielzahl von Erscheinungsformen des Mundbereiches ergibt.
  • Die beiden Mundwinkelnockenbahnen 52, 54 sind aneinander befestigt und werden durch den bIalteserkreuzmechanismus 100 angetrieben, wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht. Der Malteserkreuzmechanismus 100 weist ein Malteserkreuzrad 140 auf, das an den beiden Nockenbahnen 52, 54 befestigt ist, ferner ein Treiberrad 142, das das Malteserkreuzrad 140 antreibt, ein Zahnrad 144, das an dem Treiberrad befestigt ist und ein Antriebszahnrad 146, das an der Oberlippennockenbahn 56 befestigt ist und das Zahnrad 144 antreibt. Die Zahnräder 144, 146 sind so gebaut, daß das Malteserkreuztreiberrad 142 zweimal so schnell rotiert-wie das Zahnrad 146 und die senkrechte Welle 46, an der es drehfest angebracht ist. Während einer kurzen Zeitspanne bei jeder Umdrehung des Treiberrades 142 werden das Malteserkreuzrad 140 und die an ihm befestigten Mundwinkelnockenbahnen um600 weitergeschaltet0 Zwischen derartigen Weiterschaltzeiten bleiben die Mundwinkelnockenbahnen stationär und daher bleiben die Mundwinkel der Puppe in einer konstanten Lage.
  • Der Oberlippenkörper 78 (Fig. 2 und 3) ist an einem Paar Drehzapfen 150, 152 durch Lager 151, -152 drehbar in dem Kopfrahmen 101 gelagert, so daß der Oberlippenkörper 78 sich um eine waagerechte Achse dreht. Der Oberlippennocken 76 wird von den Wänden eines in dem Oberlippenkörper 78 befindlichen Schlitzes gebildet, der rund um einen Flansch 57 auf der Oberlippennockenbahn 56 greift. Die Kurtenfläche auf der Oberlippennockenbahn 56 variiert hinsichtlich ihrer Höhe längs ihres Umfangs und bewirkt dadurch eine Auf- und Abbewegung des Unterlippenkörpers, wodurch sich der Oberlippenbereich der Puppe auf- und abbewegt.
  • Der linke und der rechte Augenbereich 34, 36 stehen durch einen Augenrahm&n 160 (Fig. 2) in- Eingriff, der an dem Kopfrahmen 101 befestigt ist und in dem sich Augenlidkörper 38, 40 und Augenkörper 90, 94 befinden. Eine Blattfeder i62 (Fig. 7) drückt auf beide Augenkörper 90, 94, so daß ihre Nocken 88, 92 mit den Augennockenbahnen 60, S in Berührung gehalten werden.
  • Diese beiden Nockenbahnen 60, 62 werden von Wänden konstanter Höhe gebildet, die sich auf einem Vielfachnockenkörper 164 befinden« der an der senkrechten Welle 46 befestigt ist. Diese Wände, die die Nockenbahnen 60, 62 bilden, variieren nur hinsichtlich ihres Radialabstandes von der senkrechten Welle 46.
  • Die Augenkörper 90, 94 sind an ihren länglichen, wellenähnlichen Teilen an dem Kopfrahmen 101 drehbar gelagert, so daß sich ihre Augäpfelteile 90A, 94A in einer natürlichen Weise von einer Seite zur anderen bewegen. Die Augennockenbahnen sind so ausgebildet, daß sich die Augen manchmal in unterschiedliche Richtungen bewegen so daß die Puppe schielt.
  • Die Augenlidbetätigungskörper 82, 86 (Fig. 2) sind durch Drehzapfen 170 an dem Kopfrahmen 101 drehbar angebracht. Die Augenlidnockenbahnen 58, 59 (Fig. iA, 2) sind auf der Unterseite des Eauptnockenbahnkörpers 164 ausgebildet und dienen dazu, die Nocken 80, 84 gegen die von einer Feder 172 entwickelte Kraft, die die Nocken nach oben drückt abwärtszudrücken.
  • Ein Kind betätigt die Puppe dadurch, daß es den linken Arm 18 zwischen einer fast geradegestreckten Abwärtsstellung und einer angehobenen Stellung auf- und abbewegt. Dadurch wird die senkrechte Welle 46 veranlaßt, sich wiederholt in der einen Richtung zu drehen. Alle Nockenbahnen mit Ausnahme derjenigen, die die Mundwinkelbereiche der Puppe betätigen, bewegen sich mit der senkrechten Welle. Diese Nockenbahnen, die an der senkrechten Welle befestigt sind, sind so ausgebildet, daß sich in den ves schiedenen Drehstellungen der senkrechten Welle viele Positionsmerkmalskombinationen ergeben. Die Mundwinkelnockenbahnen 52, 54 bewegen sich nach jeder Teildrehung der senkrechten Welle 46 um annähernd 300 intermittierend vorwärts0 Die Winkel des Mundes bewegen sich aus der einen Stellung in die nächstfolgende mit einer Geschwindigkeit, die das Doppelte der Geschwindigkeit der Welle 46 beträgt, und halten jede Stellung während einer 300-Drehung der senkrechten Welle bei. Während dieser Zeit ändern sich die anderen Gesichtsmerkmale. Alle Gesichtsausdrucksmerkmale treten bei jeder Umdrehung der senkrechter Welle in sich wiederholenden Zyklen in Erscheinung. Ein etwas komplizierteres Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Zahnrädern 144, 146, die den Malteserkreuzmechanismus antreiben, kann gewählt werden, wenn zwischen den Wiederholungen eine noch größere Zeitspanne gewünscht wird. Einem Kind erscheinen die Gesichtsausdrucksänderungen willkürlich, d.h. nicht voraussagbar.
  • In den Fig. 9 bis 19 ist eine Puppe 200 mit einem Gesicht dargestellt, das sich ebenfalls durch veränderliche Gesichtszüge bzw. -ausdrücke kennzeichnet, Hierbei werden verschiedene senkrecht verschiebbare Stangen verwendet, die sich zwischen dem Körper und dem Kopf erstrecken und dazu dienen, die Gesichtsteile der Puppe zu bewegen. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, weist die Puppe einen senkrechten Mundstab 300 auf, ferner einen Unterlippenstab 302, einen seitlichen Mundstab 304 und einen Oberlippenstab 306, die zwischen dem Körper 308 und dem Kopf 310 verlaufen. Diese Stäbe bewegen die in Fig. 10-bezeichneten Gesichtsteile auf amüsante und malistische Weise. Die Mundwinkel 312, 314 werden durch Arme 500, 501 an dem Stab 300 auf- und abbewegt und durch den Stab 304 in seitlicher Richtung aufeinander zu und voneinander weg. Die Unterlippe 316 wird von dem Stab 302 auf- und abbewegt, während die Oberlippe 318 von dem Stab 306 auf- und abbewegt wird. Die Unterlippe und die Oberlippe 316,318 werden durch die Kurbelanordnungen 502, 504 (Fig. 12 und 13) ein- und ausbewegt. Diese Kurbelanordnungen arbeiten in Übereinstimmung mit den Relativstellungen der beiden Stäbe 302, 306. Die Puppenaugen sind unbeweglich, jedoch bewegen sich die Augenlider 320, 322 auf und ab und können sich auch schrägstellen, Der Stab 302 bewegt die Augenlider aufund ab; während der Stab 304 ihre Schrägstellung von der einen Seite zur anderen steuert.
  • Die Puppe ist so gebaut, daß ein Kind alle Bewegungen dadurch steuern kann, daß es den rechten Arm 324 und den linken Arm 326 der Puppe betätigt. Jeder der Arme hat eine unterste Stellung, in er sich fast gerade abwärts erstreckt, ferner eine Vorwärtsstellung, in der er soweit angehoben ist, daß er sich in etwa waagerecht erstreckt, und eine angehobene Stellung, in der er sich von der Schulter aus fast gerade nach oben erstreckt. Jeder Arm läßt sich zwischen der unteren Stellung und der Vorwärtsstellung verschwenken, um dadurch einen der Stäbe zu bewegen, er kann jedoch auch zwischen der Vorwärtsstellung und der gehobenen Stellung verschwenkt werden, um einen anderen Stab zu bewegen. Sobald der rechte Arm 324 zwischen einer Abwärts- und einer Vorwärtsstellung verschwenkt wird, wird der Oberlippenstab 306 auf- und abbewegt, um dadurch die Oberlippe 318 zu bewegen, Wenn der rechte Arm 324 zwischen der Vorwärts- und der Aufwärtsstellung verschwenkt wird, dann wird der seitliche Mundstab 304 auf-und abbewegt, um dadurch die Mundwinkel 312, 314 in seitlicher Richtung aufeinander zu und voneinander weg zu schieben und die Augenlieder 320, 322 zu drehen. Sobald der linke Arm 326 zwischen der untersten und der Vorwärtsstellung verschwenkt wird, bewegt sich der Unterlippenstab 302 auf und ab, um dadurch die Unterlippe 316 zu bewegen und die Augenlider 320, 322 zu öffnen und zu schließen. Wenn der linke Arm 320 zwischen der Vorwärts- und der Aufwärts stellung verschwenkt wird, wird der senkrechte Mundstab 500 auf- und abbewegt, um dadurch die Mundwinkel auf- und abzuschieben. Somit kann ein Kind die verschiedensten Gesichtsausdrucksstellung dadurch wählen, daß es die Arme 324, 326 zwischen ausgewählten Armstellungen verschwenkt.
  • Die Fig. li und 17 zeigen den Mechanismus zur Auf- und Abbewegung der Mundwinkel sowie auch zur seitlichen Bewegung der Mundwinkel in Richtung aufeinander zu und voneinander weg.
  • Die Mundwinkel werden von den beiden Mundwinkelkörpern 330 und 332 bewegt, die vergrößerte Vorderteile 334, 336 aufweisen, welche mit dem Gesicht der Puppe an den Mundwinkeln in Berührung treten, um den Mund zu verformen0 Die Mundwinkelkörper 330, 332 sind bei 338, 340 auf einer entsprechenden Mundwinkelstütze 342, 344 drehbar gelagert. Jede der Stützen 343, 344 ist auf einer Welle 346, die in dem Puppenkopf befestigt ist, drehbar angebrachte Jede Stütze hat außerdem ein hinteres Ende, das längs einer Achse 348 auf einem zugehörigen Arm 500, 501 des senkrechten Mundstabes 300 drehbar gelagert ist. Wenn sich der Stab 300 auf- und abbewegt, drehen sich die Stützen 342, 344 um die Welle 346, um dadurch den Mundwinkelkörper 330, 332 zu veranlassen, sich ebenfalls um die Welle zu drehen und ihre vorderen Enden 334 336 auf- und abzubewegen. Als Folge dessen bewegen sich dann, wenn sich der Stab 300 auf- und abbewegt, auch die Mundwinkel der Puppe in entsprechender Weise auf und ab.
  • Die Mundwinkel können so gebaut sein, daß sie sich durch Verschwenken derMundwinkelkörper 330 332 um ihre Drehpunkte 338, 340 seitlich in Richtung aufeinander zu oder voneinander weg bewegen, Dies wird durch einen seitlichen Steuerstützarm 350 erreicht (Fig. 11, 14, 17), der auf der Welle 346 drehbar gelagert ist und mit Armen 506, 508 versehen ist, welche Stifte 354 bzw. 356 berühren, die sich von den Mundwinkelkörpern 330, 332 wegerstrecken. Bei 358 ist ein seitlicher Steuerstützarm 350 drehbar an dem sitlichen Mundstab 304 angebracht, um dadurch das vordere Ende des Stützarms 350 abwärtazubewegen, so daß sich die Mundwinkel voneinander wegbewegen, sobald der Stab 304 sich aufwärts bewegt. Umgekehrt bewegen sich die Mundwinkel aufeinander zu, sobald sich der Stab 304 abwärtsbewegt. Die Größe der Einwärtsbewegung der Mundwinkel, also die aufeinander zu erfolgende Bewegung der Mundwinkel? wird durch einen Anschlagkörper 509 gesteuert, der auf jedem Mundwinkelkörper 330, 332 vorgesehen ist.
  • Die Fig0 9, 13 und 19 zeigen die Art und Weise, in der die Oberlippe 318 in Abhängigkeit von der senkrechten Bewegung des Oberlippenstabes 306 auf- und ab- sowie ein- und ausbewegt werden kann. Ein Oberlippenkörper 360 weist ein vorderes Ende 362 auf, das mit der Oberlippe 318 in Berührung steht, ferner ein hinteres Ende 364, das an dem Oberlippenstab 306 durch einen Drehzapfen 510 drehbar angebracht ist, sowie einen geschlitzten Mittelteil 512, der mit der Welle 346 durch einen Schlitz 514 mit einem offenen Ende 516 drehbar und gleitend verbunden ist. Wenn sich der Stab 306 aufwärts oder abwärts bewegt, wird die Oberlippe 318 deshalb abwärts oder aufwärts geschoben. Dazu kommt, daß dann, wenn der Stab 306 sich der oberen Grenze seines Hubs nähert, der Kurbelkörper 504 den Körper 360 auf der Welle 346 nach vorne schiebt, wodurch die Lippe 318 dazu gebracht wird, sich zusammenzuziehen oder zu runzeln. Dies geschieht dadurch, daß ein erstes Ende 518 des Kurbelkörpers 504 durch einen Stift 522 mit einem gebogenen Körper 520 verbunden wird. Der Stift 522 läuft in einem gebogenen Schlitz 524, der in dem Körper 520 ausgebildet ist.
  • Der Körper 520 ist mit der Welle 346 durch das hakenförmige Ende 526 eines Arms 528 verschwenkbar verbunden. Das zweite Ende 530 des Kurbelkörpers 504 ist durch einen Stift 532 mit dem Oberlippenkörper 360 verbunden, wodurch die zwischen dem Stab 3062 dem Körper 360, dem Kurbelkörper 504 und dem gebogenen Körper 520 bestehende Kraftübertragungsverbindung vervollständigt wird.
  • Die Fig. 9, 12 und 18 zeigen db Art und Weise, in der der Unterlippenstab 302 die Unterlippe 316 auf und ab sowie nach innen und nach außen bewegt. Ein Unterlippenkörper 366 weist ein vorderes Ende 368 auf, das mit der Unterlippe 316 in Berührung steht, ferner einen ersten Arm 369, der durch einen Stift 370 mit dem Unterlippenstab 302 drehbar verbunden ist, und einen mittleren Teil 534 der mit der Welle 346 durch einen Schlitz 536 drehbar und verschiebbar in Verbindung steht, welcher ein offenes Ende 538 hat. Auf diese Weise bewegt sich die Unterlippe 316 dann, wenn der Stab 302 aufwärts oder abwärts bewegt wird, abwärts oder aufwärts. Dazu kommt, daß der Kurbelkörper 502 mit einem ersten Ende 540 versehen ist, das durch einen Stift 542 mit dem gebogenen Körper 520 verbunden ist, sowie mit einem zweiten Ende 544 ausgestattet ist, das mit einem zweiten Arm 545 (Fig. 12 und 17) auf dem Körper 366 durch einen Stift 546 in Verbindung steht, um die Lippe 316 dadurch zusammenzuziehen bzw. zu runzeln, daß der Körper 366 veranlaßt wird, sich auf der Welle 346 vorwärts zu verschieben.
  • In den Fig. 9 bis 12 und 14 ist die Art und Weise dargestellt, in der die Augenlieder 320, 322 der Puppe belebt oder bewegt werden. Die Augenlider 320, 322 sind auf den Enden eines Augenlidtragkörpers 374 (Fig. 9 und 12) gelagert, der um eine Achse 376 des Puppenkopfes verschwenkbar ist.
  • Der Unterlippenstab 302 hat einen überhängenden Arm 378, der durch einen Draht 380 mit dem Augenlidtragkörper 374 in Verbindung steht. Sobald der Stab 302 und sein Arm 378 aufwärtsbewegt werden, zieht der Draht 380 den Tragkörper 274 nach oben und bewirkt dadurch, daß sich die Augenlider 320, 322 über den Augen schließen. Umgekehrt wird durch eine Abwärtsbewegung des Stabes 302 bewirkt, daß sich die Augenlider über den Augen öffnens Die Augenlider 320, 322 können auch veranlaßt werden, sich schrägzustellen9 da die Enden 3829 384 des Augenlidtragkörpers 374 bei 386 2 388 an dem übrigen Teil des Körpers 374 angelenkt sind. Ein solches Schrägstellen oder Kippen der Augenlider 320, 322 wird durch eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Drähte 390, 392 erzeugt, die, wie in den Fig. 9 und 11 dargestellt, an einem überhängenden Arm 394 des seitlichen Mundstabes 304 angebracht sind. Somit können die Augenlider durch eine Aufwärts oder eine Abwärtsbewegung des Unterlippenstabes 302 veranlaßt werden, sich zu schließen oder zu öffnen. Auch können die Augenlider dazu gebracht werden, durch eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung des seitlichen Mundwinkelstabes 304 sich schrägzustelleu.
  • Die vier Stäbe 300, 302, 304 und 306 können von vier Kurvenscheiben oder Nockenbahnen, die an dem Puppenkörper, wie in Fig. 9 dargestellt, angebracht sind, auf und ab bewegt werden. Diese vier Nockenbahnen 400, 402, 404 und 406 drehen sich alle um dieselbe waagerechte Acbse 408. Der rechte Arm 324 ist durch eine Klinke 410 und ein Ratschenrad 412 über -eine Welle 405 mit der Nockenbahn 404 verbunden. Die Welle 405 weist ein erstes Ende 405A auf, das in dem Arm 324 geführt wird, einen mittleren Teil 405B, der in einer Hohlwelle 548 geführt wird, sowie ein zweites Ende 405C, das auf einem Zapfen 550 geführt wird0 Die Klinke 410 und das Ratschenrad 412 arbeiten in der Weise zusammen, daß die Nockenbahn 404 nur dann bewegt wird, wenn der rechte Arm aus einer Aufwärtsstellung in eine Vorwärtsste11ung nach unten verschwenkt wird0 Der rechte Arm 324 steht außerdem durch eine Klinke 414 und ein Ratschenrad 416 über die Welle 548 mit der Nockenbahn 406 in Verbindung, so daß die Nockenbahn 406 sich nur dann dreht, wenn der rechte Arm zwischen einer Abwärtsstellung und einer Vorwärtsstellung aufwärts verschwenkt wird. In ähnlicher Weise steht der linke Arm 326 durch eine Klinke 418 mit der Nockenbahn 402 in Verbindung und durch eine Klinke 420 mit der Nockenbahn 400, Die Bewegung jedes Arms zwischen bestimmten Arms teilungen führt dazu, daß eine der vier Nockenbahnen ausgewählt und bewegt wird und damit auch ein entsprechender Stab der vier vorhandenen Stäbe.
  • Fig. 15 zeigt die Art und Weise, in der die Klinke 410 das Ratschenrad 412 dreht. Sobald der rechte Arm 324 aus der in dieser Figur gezeigten Abwärtsstellung in eine Vorwärtsstellung gedreht wird, in der er sich in waagerechter Richtung nach vorne erstreckt, bewegt sich die Klinke 410 längs einer Führung 422, die verhindert, daß die Klinke mit dem Ratschenrad 412 in Eingriff kommt. Wenn der Arm 324 weiter in Richtung seiner oberen Stellung angehoben wird, tritt die Klinke 4i0 mit den Zähnen des Ratschenrades 412 in Eingriff, wobei sie jedoch das Ratschenrad nicht bewegt, sondern nur zwischen dessen Zähne einrastet. Ifenn jedoch der Arm ans einer angehobenen Stellung in eine Vorwäftsstellung abgesenkt wird, tritt die Klinke 410 mit den Zähnen des Ratschenrades 412 in Eingriff und dreht dieses Rad in Richtung des Pfeils 424, um dadurch eine Drehung der entsprechenden Nockenbahn 404 zu bewirken. Nachdem der Arm eine Vorwärtsstellung erreicht hat und seine Abwärtsbewegung fortsetzt, trifft der hintere Teil 426 der Klinke aS ein Hubelement 428, das die Klinke 410 anhebt, so daß der Zahn 430 der Klinke mit den Zähnen des Ratschenrad es außer Eingriff kommt und danach auf der Führung 422 entlangfährt. Die anderen Klinken die die anderen drei Nockenbahnen betätigen, sind in ähnlicher Weise angebracht bzw. gelagert, so daß sie in die entsprechenden Ratschenräder eingreifen um diese zu drehen, während eine gewählte Schwenkbewegung eines der Arme stattfinde.
  • Wie aus den Fig. 9, 11 bis 14, 16 und 19 hervorgeht, ist das untere Ende 552 jedes Stabes 300, 302, 304 und'306 mit einem C-förmigen Welleneingriffsteil 554 versehen, zu dem obere Nockenbahnberührungskörper 556 und untere Nockenbahnberührungskörper 558 gehören. Die unteren Enden 552 sind außerdem mit Vorsprüngen 560 versehen, die mit dem Körper 308 in Eingriff bringbar sind, wie in den Fig. 16 und 19 dargestellt, um so die Enden 552 mit einer zugehörigen Nockenbahn 400, 402, 404 und 406 in Berührung zu halten.
  • Auf diese Weise ermöglicht es die in den Fig. 9-19 dargestellte Puppe einem- Kind auf einfache Weise durch entsprechendes Verschwenken der Puppenarme eine sich ständig ändernde Vielfalt von Gesichtszügen auszuwählen. Vier unterschiedliche grundlegende Arten der Gesichtsausdruckseinstellung lassen sich getrennt durch Betätigen der beiden wärme durchführen, indem ein Mechanismus geschaffen wird, der eine Art der Gesichtszug- bzw. Gesichtsausdrucksstellung in Abhängigkeit von der Verschwenkung eines Armes eines Armpaares zwischen einer von zwei Verstellungsmöglichkeiten bewirkt.
  • Erfindungsgemäß wird also eine Puppe geschaffen, deren Gesichtszüge oder Gesichtsausdruck in vielfacher Hinsicht durch einfache, von einem Kind durchführbare Manipulationen verstellbar ist, so daß eine solche Puppe mannigfaltige Spielmöglichkiten schafft. Bei der in den Fig. 1-8D gezeigten Puppe werden die Gesichtszüge zu unterschiedlichen Zeiten durch bloßes wiederholtes Verschwenken eines Puppenarms nach einer festgelegten Reihenfolge verändert, Bei der anderen Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Puppe, die in den Fig. 9-19 dargestellt ist, kann ein Kind die Gesichtsteile und damit Gesichtszüge auf Wunsch wahlweise bewegen und damit auch eine beliebige Kombination der Gesichtsteilstellungen aussuchen, um einen gewünschten Gesichtsausdruck zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1. Puppe mit veränderlichem Gesichtsausdruck, gekennzeichnet rch einen Kopf (22, 310) mit einem elastischen Mund (24,), za dem ein Oberlippenbereich (26) und ein Unterlippenbereich (28) sowie ein linker Mundwinkelbereich (30 312) und ein rechter Mundwinkelbereich (32, 314) gehört, mehrere Mundverfoimungselemente (68, 71), die in dem Kopf gelagert sind> eine die Mundverformungselemente mit den Lippenbereichen (26, 28) verbindende Vorrichtung, und durch eine Ausdrucksänderungseinrichtung (66, 709 72, 78)9 mit der die Mundverformungselemente (68, 71) zu verschiedenen Zeiten so bewegbar sind9 daß wenigstens eines der Mundverformungselemente stationär bleibt, während wenigstens, ein anderes seine Lage ändert, wobei das zunächst stationär bleibende Mundverformungselement danach seine Lage ändert, um eine große Vielfalt von Gesichtsausdrucken zu erzeugen.
    2. Puppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrucksänderungseinrichtung eine Antriebswelle (46) aufweist, die in der Puppe (109 200) drehbar gelagert ist, sowie mehrere Nockenbahnen (5o, 52, 54, 56), die mit der Welle verbunden sind, um sich mit ihr zu drehen, wobei gede Nockenbahn mit einem der Mundverformungselemente (68, 7i) gekoppelt ist, um dadurch die Lippenbereiche (26, 28) bei jeder Umdrehung der Antriebswelle (46) durch einen Vollständigen Stellungsänderungszyklus hindurchzubewegen, 3. Puppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung (66, 70, 72, 68) mit den Mundverformungselementen (68, 71) so verbunden ist, daß die Lippenbereiche zyklisch in eine Anzahl unterschiedlicher Stellungen bringbar sind.
    4. Puppe nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch die die Mnndwinkeibereiche (30, 32, 312, 314) während gewisser Zeitspannen, während der die Oberlippen- und Unterlippenbereiche (26, 28) bewegt werden, stationär haltbar sind.
    5. Puppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung die linken und rechten Mundwinkel bereiche (30 32, 312, 314) getrennt bewegt, um dadurch amüsante Gesichtsausdrücke zu erzeugen.
    6o Puppe nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Mundverformungselemente (68, 71) in dem Puppenkopf (22) drehbar gelagert sind, und daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung mehrere Stäbe (300, 302 304, 306) aufweist, die in der Puppe (200) angeordnet sind, sowie Elemente, die diese Stäbe mit den Nundverformungselementen koppeln, um diese zu drehen, sobald sich die Stäbe auf- und abbewegen, und Nockenbahnen (400 402, 404, 406), die mit den Stäben in Verbindung stehen, um sie hin- und herzubewegenO 7* Puppe nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Körper (12, 308) und ein Paar Arme (18, 20, 324, 326), wobei der Kopf (22, 310) hohl und auf dem Körper gelagert ist.
    8. Puppe nach Anspruch 2 gekennzeichnet durch eine Langsamnockeneinrichtung, die in der Puppe drehbar gelagert ist und mit einem der Ausdrucksänderungskörper in Verbindung steht, der nicht mit den Nocken (50, 52, 54, 56; 400, 402, 404, 406) gekoppelt ist, sowie durch ein Drehzahlreduziergetriebe (114, 116, 118, 120), das die Antriebswelle (46) mit der Langsamnockenein richtung koppelt, um diese Einrichtung nur einmal während mehrerer Umdrehungen der Antriebswelle (46) zu drehen.
    9. Puppe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzahlreduziergetriebe ein Malteserkreuzgetriebe (100> aufweist, mit dem intermittierend Bewegungen übertragbar sind, um dadurch die Langsamnockenvorrichtung während eines Teils jeder Umdrehung der Antriebswelle (46) rasch über einen Bruchteil einer ganzen Umdrehung zu drehens 10o Puppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein erster Arm (18, 20; 324, 326) in dem Körper (i2 308) drehbar gelagert ista so daß er wahlweise zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung sowie zwischen einer dritten und einer vierten Stellung verschwenkbar ist, daß die Ausdrucksänderungsvorriahtung (66, 68, 70, 72) ein erstes Elemente aufweist, das auf die Drehbewegung des Arms zwischen der ersten und der zweiten Stellung anspricht, um ein erstes Mundverformung'seelement zu bewegen, sowie eine zweite Vorrichtung, die auf die Drehbewegung des Arms zwischen der dritten und der vierten Stellung anspricht, um das zweite Mundverformungselement zu bewegen.
    il. Puppe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stäbe (300, 302, 304, 306) durch den Hals der Puppe (200) hindurcherstrecken0 12. Puppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Kopf (22, 310) Augenbereiche (34, 36) sowie in diesen Bereichen angeordnete linke und rechte Augenlidkörper (38, 40; 320, 322) aufweist, und daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung wahlweise die Augenlidkörper bewegt.
    13. Puppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (46) eine senkrechte Welle ist, die sich durch den Puppenhals zwischen dem Kopf (22) und dem Körper (12) hindurcherstreckt, und daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung eine Einvegkupplung (122) aufweist, die wenigstens einen der Arme (18, 20) mit der Welle (46) verbindet, so daß die Welle jedesmal dann, wenn der Arm in eine erste und in eine zweite9 entgegengesetzte Richtung gedreht wird, und daß mehrere Nocken (64, 68, 71) die Nockenbahnen (50, 52, 54 56) mit der Mundverformungs einrichtung koppeln0 14. Puppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigsten ein erster Puppenarm (18, 20), 324, 326) längs zweier verschiedener Bewegungsbereiche verschwenkbar ist daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung ein erstes Ausdrucksänderungselement aufweist, das auf die Verschwenkung des ersten Arms längs eines ersten Bewegungsbogens anspricht, um die Lippenbereiche (26, 28) zu bewegen, und das ein zweites Ausdrucksänderungseiement aufweist, das auf die Verschwenkung dieses ersten Arms längs eines zweiten Bewegungsbogens anspricht, um die Mundwinkelbereiche (30, 32) zu bewegen.
    15. Puppe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ausdrucksänderungselement einen der Stäbe aufweist, die sich zwischen dem Kopf (22) und dem Körper (12) erstrecken, daß eine Einrichtung vorgesehen list, die ein oberes Ende jedes Stabes (300, 302, 304 306) mit einem dieser Bereiche koppelt, das ein Ratschenrad (412) vorhanden ist, das mit dem unteren Ende jedes Stabes in Verbindung steht, dass mit dem ersten Arm eine Klinke (410) gekoppelt ist, die in das Ratschenrad (412) eingreift, um dieses während einer in einer bestimmten Richtung erfolgenden Armbewegung zu drehen, und daß eine Vorrichtung vorgesehen list, mit der die Klinke (410) grundsätzlich außer Eingriff mit dem Ratschenrad haltbar ist, nur dann nicht, wenn der erste Arm entlang eines bestimmten Bewegungsbogens verstellt wird.
    16. Puppe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrucksänderungsvorrichtung einen dritten Ausdrucksänderungskörper aufweist, der in dem Kopf (310) drehbar gelagert ist und mit den Lippenbereichen in Verbindung steht, um diese zu bewegen, und daß eine von Hand bewegbare Vorrichtung vorgesehen istS durch die der dritte Ausdrucksänderungskörper wahlweise drehbar ist, so daß der Gesichtsausdruck der Puppe wahlweise veränderbar ist, Leerseite
DE19732325068 1973-02-05 1973-05-17 Puppe mit veraenderlichem gesichtsausdruck Pending DE2325068A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US32949073A 1973-02-05 1973-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2325068A1 true DE2325068A1 (de) 1974-08-08

Family

ID=23285660

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732325068 Pending DE2325068A1 (de) 1973-02-05 1973-05-17 Puppe mit veraenderlichem gesichtsausdruck

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS49105641A (de)
BR (1) BR7303595D0 (de)
DE (1) DE2325068A1 (de)
ES (1) ES414638A1 (de)
IT (1) IT985907B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2575394A1 (fr) * 1985-01-03 1986-07-04 Mattel Inc Personnage-jouet anime
FR2737420A1 (fr) * 1995-08-02 1997-02-07 Onilco Innovacion Sa Poupee sonore avec mouvement de la bouche, des yeux et des bras et faculte de s'enlever elle-meme une tetine
WO2004047940A1 (de) * 2002-11-26 2004-06-10 Ramin Assisi Vorrichtung zur augenausrichtung von puppen
EP1148919A4 (de) * 1999-02-05 2004-10-20 Mattel Inc Puppe deren augenbewegung durch die bewegung der gliedmassen bestimmt

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2130953B1 (es) * 1996-08-05 2000-02-16 Onilco Innovacion Sa Muñeco producto de movimientos diferentes de labios y boca y movimiento de ojos, cabeza y brazos.

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2575394A1 (fr) * 1985-01-03 1986-07-04 Mattel Inc Personnage-jouet anime
FR2737420A1 (fr) * 1995-08-02 1997-02-07 Onilco Innovacion Sa Poupee sonore avec mouvement de la bouche, des yeux et des bras et faculte de s'enlever elle-meme une tetine
EP1148919A4 (de) * 1999-02-05 2004-10-20 Mattel Inc Puppe deren augenbewegung durch die bewegung der gliedmassen bestimmt
WO2004047940A1 (de) * 2002-11-26 2004-06-10 Ramin Assisi Vorrichtung zur augenausrichtung von puppen

Also Published As

Publication number Publication date
BR7303595D0 (pt) 1974-09-24
IT985907B (it) 1974-12-30
JPS49105641A (de) 1974-10-07
ES414638A1 (es) 1976-01-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3041328A1 (de) Spielzeug
DE2539423A1 (de) Bewegliche puppe
DE2153545B2 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Gefäßen
DE2219750A1 (de) Spielzeugfigur mit sich aendernder aeusserer form
DE60219439T2 (de) Kompakter bewegungsmechanismus für eine automatische puppe
DE2810560A1 (de) Spielzeugfigur mit bewegbarer extremitaet
DE2252445A1 (de) Spielpuppe
DE2244711A1 (de) Puppe mit veraenderlichen gesichtszuegen
DE2325068A1 (de) Puppe mit veraenderlichem gesichtsausdruck
DE3305274A1 (de) Bewegbare spielzeugpuppe
DE2901107A1 (de) Puppe
DE3600073A1 (de) Mechanisch bewegliche spielzeugfigur
DE481725C (de) Vorrichtung zur Darstellung der Schreitbewegungen von Vierfuesslern
DE7803316U1 (de) Frage- und antwortspiel mit einem puppenkopf
DE2207538A1 (de) Mechanische Puppe
DE2036410A1 (de)
DE7318633U (de) Puppe mit veränderlichem Gesichtsausdruck
DE810368C (de) Spielzeugfigur mit durch ein Laufwerk bewegbaren Teilen
DE571517C (de) Brezelformmaschine
DE682952C (de) Bewegliche Spiel- bzw. Scherzfigur, die einen staendigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt
DE551987C (de) Plissiermaschine
DE2655923B2 (de) Zeichnennachahmende Spielzeugpuppe
DE4002175A1 (de) Beweglicher ziergegenstand mit teilen, die sich oeffnen und schliessen
DE3102009A1 (de) Bewegungs-spielzeug
DE278595C (de)