DE2219750A1 - Spielzeugfigur mit sich aendernder aeusserer form - Google Patents
Spielzeugfigur mit sich aendernder aeusserer formInfo
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Description
Spielzeugfigur mit sich ändernder äußerer Form
Die Erfindung betrifft das Gebiet der belebten Spielzeugfiguren und bezieht sich insbesondere auf eine solche
Spielzeugfigur, deren äußere Form sioh ändern läßt, wobei die Formänderungen von einem ersten Zustand in einen zweiten,
ausgebeulten oder ausgedehnten Zustand in einem ausgewählten Bereioh einer solchen Spielzeugfigur erfolgen.
In den USA-Patentschriften 2 669 Ο63, 2 741 870 und
3 153 881 sind drei Beispiele für belebte Figurenspielzeuge
beschrieben, bei denen die äußere Form wenigstens eines ausgewählten
Bereiches der Spielzeugfigur dadurch geändert werden kann, daß ein flexibles Umhüllungsmaterial gestreckt wird»
Die beiden ersten genannten Druckschriften zeigen wachsende Spielzeugfiguren, bei denen die äußere Form durch Verlängerung
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
eines innerhalb der flexiblen Umhüllung befindlichen Mechanismus bewirkt wird, wodurch der Überzug gestreckt wird,, Die dritte
genannte Druckschrift beschreibt eine belebte Puppe, in der durch Luft ausdehnbare Blasen benutzt werden, um Wangenbewegungen,
Lippenbewegungen und Brustkorbexpansion und -kontraktion u.dgl. nachzuahmenο
Keine dieser Druckschriften beschreibt jedoch mechanische
Mittel zur Veränderung der äußeren Form wenigstens eines ausgewählten Bereiches, indem das flexible Umhüllungsmaterial dazu
gebracht wird, sich beim Bewegen der mechanischen Vorrichtung auszubeuleno Dabei wird die mechanische Vorrichtung aus einer
normalen, das Material nicht ausbeulenden Lage in eine Lage gebracht, in der das die mechanische Vorrichtung umhüllende
oder abdeckende Material von der mechanischen Vorrichtung veranlaßt wird, sich auszubeulen oder auszubauohen«
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Spielzeugfigur mit sich ändernder äußerer Form zu schaffen, die
einen nicht aufblasbaren Formänderungskörper enthält, der auf einem skelettähnlichen Körperteil befestigt ist und von einem
flexiblen Umhüllungsmaterial bedeckt wird, wobei der die äußere Form ändernde Körper einen Teil aufweisen soll, der im wesentlichen
der Form entspricht, die der ausgewählte Bereich des Spielzeugs annehmen soll, nachdem das flexible Umhüllung—
material von dem Formänderungskörper ausgebeult worden ist.
Die die äußere Form ändernde Spielzeugfigur soll eine
muskulöse männliche Puppe verkörpern, die einen nachgeahmten Bizeps hat, der sich automatisch ausdehnt, sobald der Vorderarm
der Puppe aus einer gestreckten Lage in eine aufrechte Stellung gebracht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein formver—
änderliches Figurenspielzeug gelöst, das ein Armpaar mit
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skelettähnlichen Körperteilen oder' Ankern aufweist, die mit einem flexiblen Material bedeckt sind. Auf dem Körperteil oder
Anker ist ein nicht aufblasbarer Formänderungskörper beweglich angebracht, den das flexible Material bedeckt» Der Form—
änderungskörper weist einen Teil auf, dessen Form im wesentlichen einem Oberarmbizeps während des Anspannens entspricht.
Der Formänderungskörper wird so verschwenkt, daß er mit dem flexiblen Material in Berührung tritt, wodurch dieses veranlaßt
wird, sich auszubeulen, sobald der Vorderarmteil des Arms aus der gestreckten Lage in eine aufrechte Stellung,
normal zum Oberarm, verschwenkt wirdo
Bei einer zweiten AusfUhrungsform des hier beschriebenen
Gegenstandes ist innerhalb des Rumpfes einer Puppe eine Vorrichtung vorgesehen, mit der die äußere Erscheinung der Puppe
derart verändert werden kann, daß eine zunächst ein junges Mädchen darstellende Puppe das Aussehen eines Teenagers erhält.
Dies geschieht durch Zusammendrücken der Puppentaille, wodurch ein Formänderungsmechanismus betätigt wird, der die Größe Aer
Taille verkleinert, den Rumpf streckt und die Busenlinie dehnt.
Zusätzlich enthält der Kopf der Puppe einen Mechanismus, mit dem das Gesicht dadurch verlängert werden kann, daß der
Kiefer veranlaßt wird, sich nach unten und nach vorne zu schieben, während die Backen nach innen gezogen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig«, i eine Vorderansicht einer Spielzeugfigur mit sich
ändernder äußerer Form, gemäß einer ersten Aus— führungsform, wobei Teile zur Sichtbarmachung
des Innenaufbaus weggebrochen sind9
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Pig. 2 eine vergrößerte, auseinandergezogene perspektivische Darstellung des skelettähnlichen Körperteils
oder Ankerteils eines Arms der Spielzeugfigur von Figo 1,
Fig. 3 und h Seitenansichten des Ankers von Figo 2 in
zwei verschiedenen Gebrauchsstellungen,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht einer Spielzeugfigur mit
veränderlicher äußerer Form, die eine zweite Ausführungsform darstellt,
Figo 6 eine Vorderansicht der Spielzeugfigur von Fig. 5»
wobei Teile zur Verdeutlichung des Innenaufbaus weggebrochen sind,
Fig. 7 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, die den inneren
Pormänderungsmeohanismus in einer anderen Betriebsstellung zeigt,
Fig. 8 eine Teilseitenansicht, ähnlich dem oberen Teil
von Fig. 6, die jedoch die Teile in einer anderen Betriebsstellung zeigt, und
Fig. 9 eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht längs der Linie 9-9 in Fig. 7*
Die in Figo i gezeigte Spielzeugfigur mit veränderlicher
äußerer Form stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dar
und ist ganz allgemein mit 10 bezeichnet. Sie weist einen Rumpf 12 auf, an dem ein Kopf Ik1 ein Paar Arme 16, 18 und
ein Paar Beine 2O9 22 durch geeignete Elemente gelenkig angebracht
sind, so beispielsweise durch einen Verbindungszapfen 2k, der den Arm 18 mit einer festen Rippe oder Platte 26 im
Rumpf 12 verbindet.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 hervorgeht, weist der Arm 18
einen skelettähnlichen Körperteil oder Anker 28 auf, der einen Oberarmteil 30 und einen Vorderarmteil 32 besitzt, die
durch einen Stift 3** miteinander in Sohwenkverbindung stehen.
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Der Stift 34 ist an einem Ende 36 des Oberarmteils 30 angeformt und steht mit einer Öffnung 38 im Ende 40 des Vorderarms
32 in Eingriff.
Der Vorderarm 32 besitzt einen Versteifungsteil 42 und einen hohlen, rohrförmigen Teil 44. Ein eine Hand tragender
Zapfen 46 ist in dem rohrförmigen Teil 44 drehbar gelagert (Fig. 3 und 4) und trägt eine-Hand 48 (Fig. 1). Am Ende 40
des Vorderarms 32 ist eine kreisrunde Zahnstange 50 (Fig. 2) vorgesehen, die mit einer kreisrunden Zahnstange 52 am Ende
36 des Oberarms 30 durch eine Federeinrichtung 54 in betrieblichem
Eingriff gehalten wird. Die Federeinrichtung 54 kann
dem bei 243 in Fig. 15 der USA-Patentschrift 3 277 60I gezeigten
Typ entsprechen und ist mit einem Querstab 56 versehen,
an dem sich ein Paar Finger 58, 60 befinden, die von dem Querstab wegführen. Jeder dieser Finger 58, 60 ist mit
einer Öse 62 versehen, die rund um den Stift 34 angeordnet ist und an den Außenseiten der Zahnstangen 50, 52 anliegt,
um diese in wechselseitigen Eingriff zu drücken. Die Lage der Federeinrichtung 54 auf dem Anker 28 wird durch ein Ohr
fixiert, das von dem Finger 58 getragen wird und mit einem
Vorsprung 66 (Fig. 2) in Eingriff bringbar ist, der sich auf dem Oberarmteil 30 befindet»
Der Oberarmteil 30 besitzt ein Versteifungsteil 68, dessen Außenfläche 70 einen Vorsprung 66 trägt und dessen
Innenfläche 72 einen Sims lh trägt. Das Ende 76 des Versteifungsteils 68, das dessen Ende 36 abgewandt ist, dient als Auflager
fur einen U—förmigen Körper 78, an dem der Stift 24 durch
einen Querstab 80 schwenkbar befestigt isto
Der Anker 28 weist außerdem einen nicht aufblasbaren Formänderungskörper 82 auf, der mit dem Vorderarm 32 durch
einen Stift 84 in Sohwenkverbindung steht, weloher in eine Öffnung 86 eingreift, die am Ende 40 des Vorderarmteils
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vorgesehen isto Der Formanderungskörper 82 ist mit einem
Wulstteil 88 ausgestattet, der seiner Gestalt nach einem gespannten Bizeps entspricht und normalerweise die in Fig»
gezeigte Lage einnimmt, in der der Körper 82 auf dem Sims ruht. Der Körper 82 kann in die in Fig. 4 gezeigte Lage bewegt
werden, und zwar durch Verschwenken des Vorderarms 32 im Gegenuhrzeigersinn, bezogen auf Fig. 4, bis der Vorderarm
normal zum Oborarmteil 30 liegt, wodurch der Drehzapfen
veranlaßt wird, sich abwärts zu bewegen, so daß der wulstförmige Teil 88 angehoben wird, weil sich der Körper 82 auf
einem Stützpunkt 90 dreht, den der Sims 74 bildet.
Der Arm 18 ist mit einem flexiblen Hüllenmaterial 92
bedeckt (Fig. 1), das sich aus einem geeigneten Plastikmaterial formen läßt, welches den Formanderungskörper 28 umhüllt.
Das Umhüllungsmaterial 92 nimmt normalerweise die in Figo 3 gezeigte Form an und ist so ausgeformt, daß es sich,
wie bei 94 in Fig. 4 gezeigt, ausbeult, sobald der Körper
in die Lage von Fig. 4 versohwenkt wird, um einen gespannten Bizeps nachzuahmen ο
Bei Benutzung der Spielzeugfigur von Fig. 10 durch ein
Kind kann dieses Kind die Figur dazu bringen, seinen Bizeps selbsttätig zu spannen, indem es die Vorderarme der Puppe
aus einer gestreckten Stellung in eine Lage verschwenkt, in der die Vorderarme normal zu ihren zugehörigen Oberarmen
liegen.
In den Figo 5 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform
einer Spielzeugfigur mit veränderlicher äußerer Form dargestellt, die allgemein mit 100 bezeichnet ist und einen Rumpf
besitztο Dieser Rumpf hat einen unteren Rumpfteil 104, der
mit einem oberen Rumpfteil I06 durch einen im wesentlichen zylindrischen Taillenkörper 108 auf dem unteren Rumpfteil
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gleitend verbunden isto Der untere Rumpfteil ±04 ist dabei
teleskopartig auf der Innenseite eines auf dem oberen Rumpfteil 106 befindlichen Taillenteils iiO gelagert.
Der Taillenteil 110 ist, wie bei 112 und 114 in Fig. 6 ersichtlich, angelenkt und mit einem Paar vorderer Betätigungs—
glieder 116, 118 und einem Paar hinterer Betätigungsglieder 120, 122 verbunden, von denen jedes ein Ende 124 aufweist,
das mit einer festliegenden Säule 126 durch einen Stift 128 drehbar verbunden ist. Dazu kommt, daß das Ende 130 der
Glieder 116 und 120 durch einen Stift 132 mit der Taille IiO
verbunden ist, und daß das Ende 134 der Glieder 118 und 122
durch einen Stift I36 mit der Taille 110 in Verbindung steht«.
Die Säule 126 wird von einem Block I38 getragen, der in
dem unteren Rumpfteil 104 sitztj und erstreckt sich durch den
oberen Rumpfteil I06 aufwärts, wo das obere Ende 140 der Säule 126 unmittelbar unter dem Nackenteil 142 des oberen
Rumpfteils I06 liegt« Ein umgekehrt konischer Block 144 ist
auf der Säule 126 gleitend gelagert und läßt sich aus der in Figo 5 gezeigten Stellung in die in Fig. 7 gezeigte Stellung
bewegen, wenn auf die Taille 110 Druck in Richtung der Pfeile 146,
148 ausgeübt wird, der die Enden I30, 134 der Glieder II6,
120, 122 und 118 veranlaßt, sich aufwärts in Richtung der Pfeile 150, 152 (Fig. 6) zu bewegen, um dadurch den oberen
Rumpfteil I06 in bezug auf den unteren 104 nach oben zu schieben.
Der Block 144 trägt einen aufrechten Bund 154, der ein
oberes Ende 156 besitzt, an dem das untere Ende 158 einer
Schraubenfeder I60 anliegto Das obere Ende l62 der Feder I60
sitzt auf einer Schulter 164, die auf dem oberen Ende 140 der Säule 126 ausgebildet ist, wodurch die Feder I60 den Block
und die Taille 110 in die in den Figo 5 und 6 gezeigten Stellungen
drückt,, Der Block 144 und die Taille 110 können durch
eine Klinke 116, wie sie beispielsweise in Figo 7 gezeigt ist,
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in den angehobenen Stellungen gehalten werden. Die Klinke ist auf dem Bund 154 durch einen Stift 168 drehbar gelagert
und wird von einer Feder 172 mit auf der Säule 126 befindlichen Zähnen 170 in Eingriff gehalten. Wenn der Block 144 die obere
Grenze seiner Bewegung erreicht, wird die Klinke 166 freigegeben, so daß die Feder l6o an dem Block 144 automatisch
in seine in Fig. 5 gezeigte Stellung zurückführt.
Ein Paar Formänderungeglieder 174, I76 weist untere Enden
178 auf, die mit dem Block 144 durch Stifte 180 bzw. 182 verbunden
sind, sowie Enden 184, 186, die durch einen Stift mit den Gliedern 188 bzw. I90 in Verbindung stehen.
Jedes Glied 188, 190 hat ein oberes Ende 194, das mit
dem oberen Ende 140 der Säule 126 durch einen Stift I96 drehbar
verbunden ist, der seinerseits das Ende 198 eines gabelförmigen Glieds 200 drehbar aufnimmt. Das gabelförmige Glied
200 ist mit einem geschlitzten Ende 202 versehen, welches auf einem festliegenden Stift 204,aufliegt, der von dem oberen
Rumpfteil I06 getragen wird, und das einen Stift 206 gabelförmig umgibt, der auf einer Antriebsstange 208 sitzt, die
sich nach oben zu durch den Hals 142 hindurch in den Kopfteil 210 der Spielzeugfigur 100 hineinerstreckte
Die Antriebsstange 208 hat ein gabelförmiges oberes
Ende 212, an dem ein Finger 214 durch einen Stift 2i6 drehbar befestigt ist. Der Finger 214 erstreckt sich durch
eine Öffnung 218 hindurch, die in dem Hals 142 vorhanden ist, so daß der Finger 214 aus der in Figo 5 gezeigten Stellung,
in der das Ende 220 des Fingers 214 mit der Unterlippe 222 des Kopfes 214 in Eingriff steht, in die in Fig. 7 gezeigte
Stellung bewegt wird, in der der Finger 214 von der Unterlippe 222 frei ist, sobald die Antriebsstange 208 in Richtung
des Pfeils 224 (Figo 8) bewegt wird. Diese Bewegung der Antriebsstange geschieht dadurch, daß sich das gabelförmige
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Glied 200 um den festen Stift 204 hin- und herbewegt, sobald
der Block 144 sieh aufwärtsbewegt, wobei die Glieder 174,
176 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden, wenn von
Fig. 5 ausgegangen wird. Wenn sich die Glieder 174, I76 in
kurzen Teilstücken im Gegenuhrzeigersinn drehen, wie dies durch die unterbrochene Linie in Fig, 5 angedeutet ist,
während die Klinke I66 schrittweise in die Zähne 177 einrückt, sobald die Taille 110 langsam in Richtung der Pfeile
146, 148 immer weiter zusammengedrückt wird, kommt ein wulstartiger
Vorsprung 224 an den Enden 184, 186 der Glieder bzw. 176 mit einem angelenkten herabhängenden Lappen 226 in
Berührung, der ein Stück des oberen Rumpfteils I06 bildet, und schwenkt diesen Lappen aus der in Fig. 5 gezeigten
Stellung in die in Fig. 7 gezeigte Stellung, wobei gleichzeitig die Spielzeugfigur 100 ihr Aussehen insofern ändert,
als sie von einem kleinen Kind zu einem Teenager wird. Der Lappen 226 ist an dem oberen Rumpfteil IO6 durch ein Gelenk
228 angelenkt, das durch Verringerung des Querschnitts des Plastikmaterials, aus dem der obere Rumpfteil I06 besteht,
gebildet wird.
Das obere Ende 212 der Antriebsstange 208 ist mit
Nockenflachen 230, 232 versehen, die die Bewegung der die
Backen berührenden Blöcke 234, 236 (Figo 6 und 8) steuern,
so daß der Block 234, 236 die in Figo 6 gezeigte Stellung verläßt, in der die Backen 238, 240 des Kopfes 210 den
dicken Backen eines kleinen Kindes gleichen, und die in Fig. 8 gezeigte Lage einnimmt, indem sich der Block 234,
236 in Richtung der Pfeile 242 bzw. 244 bewegt und dadurch den Backen 238, 240 ermöglicht, nach innen zu wandern und
damit dem längeren, weniger feisten Gesicht eines Teenagers zu gleichen»
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Claims (1)
- - ίο -PATENTANSPRÜCHE1.) Spielzeugfigur mit sich ändernder äußerer Form, gekennzeichnet durch einen Körperteil (28), ein flexibles Material (92), das diesen Körperteil bedeckt, einen Formänderungs— körper (82, 184), der in dem Körper beweglich gelagert und von dem flexiblen Material bedeckt ist, und durch eine Vorrichtung (30, 32; 126, 174, 176, 188, 190), die mit dem Formänderungskörper verbunden ist, um ihn in eine Lage zu bewegen, in der das flexible Material ausgebeult ist, so daß die äußere Form der Spielzeugfigur im Bereich des Formänderungskörpers veränderbar ist„2o Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formänderungskörper (82, 184) nicht aufblasbar ist.3· Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formänderungskörper (82, 184) einen Teil aufweist, der seiner Form nach im wesentlichen der Form entspricht, den ein ausgewählter Bereich des Spielzeugs annimmt, nachdem das flexible Material (92) ausgebeult worden ist, wobei sich der Formänderungskörper normalerweise unterhalb des flexiblen Materials in einer das Material nioht ausbeulenden Lage befindet.4. Spielzeugfigur nach Anspruch 3ι dadurch gekennzeichnet, daß der ausgewählte Bereich ein nachgeahmter Bizeps (94) ist.5. Spielzeugfigur nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der ausgewählte Bereioh die Backen (238, 240) an einem Puppenkopf sind«6. Spielzeugfigur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgewählte Bereioh eine nachgeahmte Busenlinie (226) hei einer Puppe ist«,309850/00117. Spielzeugfigur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körperteil (28) ein Anker ist, der an der Spielzeugfigur einen Arm (30, 32) bildet, und daß sich der Bizeps (92) auf diesem Arm befindete8. Spielzeugfigur nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Formanderungskörper (82) einen Teil (88) aufweist, der im wesentlichen der Form eines gespannten Bizeps entspricht, daß der Körperteil (28) einen Oberarmteil (30) besitzt, der mit einem Sims (74) versehen ist, sowie einen Unterarmteil (32), der mit einer Einrichtung (38, 40, 50, 86) versehen ist, die den Formanderungskörper (82) drehbar aufnimmt, daß der Formänderungskörper normalerweise auf dem Sims (74) ruht, wenn der Unterarm gestreckt ist, und daß der Formanderungskörper normalerweise auf dem Sims (74) ruht, wenn der Vorderarm (32) gestreckt ist, und um den Sims in eine erhöht Lage kippt, sobald der Vorderarm (32) in eine Stellung verschwenkt wird, die normal zu dem Oberarm (30) liegt.9. Spielzeugfigur naoh Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberarm (30) mit dem Unterarm (32) drehbar verbunden ist, daß jeder dieser beiden Armteile (30» 32) eine kreisrunde Zahnstange (50, 52) aufweist, und daß eine Federvorrichtung (54) vorhanden ist, durch die jeder Armteil in eingestellten Winkellagen haltbar ist, und daß der Formanderungskörper (82) mit dem einen Armteil (32) schwenkbar verbunden ist und um den anderen Armteil kippbar ist, sobald die Armteile (30, 32) in eine bestimmte Winkelstellung in bezug aufeinander gebracht werden,,10ο Spielzeugfigur naoh Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Rumpf (102) mit einem oberen Rumpfteil (1O6) und einem unteren Rumpfteil (104), wobei letzterer in dem oberen Rumpfteil (i06) teleskopartig eingesetzt ist, wobei einer der Rumpfteile (104, 106) mit dem Formanderungskörper versehen ist, der an ihm angelenkt ist, und daß in dem Rumpf (102)309850/0011eine Gestangevorrichtung (126, 174, 176, 188, 190, 200, 208) angeordnet ist, die mit dein Formänderungskörper in Berührung bringbar ist, um diesen um das Gelenk (228) zu verschwenken, sobald die Gestangevorrichtung betätigt wird.Ii0 Spielzeugfigur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Pormanderungskörper (226) eine nachgeahmte Busenlinie aufweist.12. Spielzeugfigur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Formänderungskörper einen Taillenteil (110) aufweist, der sich au dem einen Rumpfteil (106) befindet.13· Spielzeugfigur nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen Halsteil (142) an dem oberen Rumpfteil (I06) und einen an dem Halsteil befindlichen Kopf (210), wobei die Spielzeugfigur außerdem mit einer Stoßstange (208) versehen istj die mit der Gestangevorrichtung in Verbindung steht und sich durch den Hals (142) in den Kopf (210) hineinerstreckt, und wobei in dem Kopf eine die Backen (238, 240) berührende Einrichtung (212, 234, 236) gelagert ist, die mit der Stoßstange (208) in Arbeitseingriff steht, um die Backen in einer Stellung der Stoßstange auszudehnen.14. Spielzeugfigur nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine feste Säule (126) im unteren Rumpfteil (104), die sich nach oben durch den oberen Rumpfteil (IO6) erstreckt und auf der ein Block (144) gleitend gelagert ist, der mit dem oberen Rumpfteil (I06) fest verbunden ist, wobei der Halsteil (142) mit einem Halszapfen versehen ist, der mit dem oberen Rumpfteil an dessen oberem Ende aus einem Stück besteht, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Taillenab— schnitt (HO) an dem oberen Rumpfteil angelenkt ist, daß die Gestangevorrichtung ein Taillengestänge (116, 118, 124, 128)3 0 9 8 b 0 / 0 0 11aufweist, daß an der Säule (126) und an dem angelenkten Taillenabschnitt (110) drehbar angebracht ist, um den Taillenabschnitt zusammenzuziehen und den oberen Rumpfteil (106) in bezug auf den unteren Rumpfteil (104) nach oben zu schieben, und daß die Formänderungsgestängevorrichtung mit dem Block (144) schwenkbar verbunden ist und einen Teil (184) aufweist, der mit der nachgeahmten Busenlinie in Berührung bringbar ist, um diese in eine äußere gestreckte Lage zu schwenken, wenn der obere Rumpfteil aufwärts bewegt wirdo15 ο Spielzeugfigur nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange (208) mit einem Ende mit der Gestängevorrichtung (174, 1?6, 188, 190, 200) in Verbindung steht, um durch sie betätigt zu werden, und mit dem zweiten Ende sich in den Kopf (210) hineinerstreckt und mit die Backen berührenden Elementen (134, I36) versehen ist, wobei die Stoßstange durch Versehieben des oberen Rumpfteils in bezug auf den unteren Rumpfteil hin- und herbeweglich isto309850/001 1
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