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DE2219307A1 - Vorrichtung zum herstellen von kopien - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von kopien

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DE2219307A1
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DE
Germany
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DE2219307A
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English (en)
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DE2219307C3 (de
DE2219307B2 (de
Inventor
Walter Limberger
Francois Prock Van Wely
Uwe Winzentsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lumoprint Zindler KG and Co GmbH
Original Assignee
Lumoprint Zindler KG and Co GmbH
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Publication date
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Priority to CH469173A priority patent/CH552842A/de
Priority to GB1694773A priority patent/GB1430155A/en
Priority to FR7312898A priority patent/FR2181306A5/fr
Priority to BE129947A priority patent/BE798140A/xx
Priority to US351288A priority patent/US3918805A/en
Priority to JP4371873A priority patent/JPS5330499B2/ja
Priority to IT23189/73A priority patent/IT983990B/it
Priority to JP4371973A priority patent/JPS5330500B2/ja
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Publication of DE2219307C3 publication Critical patent/DE2219307C3/de
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
    • GPHYSICS
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Description

!,uiaoprint Zindler KGs, · .deri 19k April 19-£2
H; 3 m b u r g *ο8β ~> K^Al
Anwalt s akte, : 4-ο36.
VOrrichtung z:ura. Herstellen von Kopien
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Kopien mit einem hin- und herbexiegliGhen Wagen für die Vorlage^ welcher durch einen Kettenantrieb mit einer umlaufenden Kette antreibbar ist.
Eerner bezieht sich die Erfindung auf eine solche Vorrichtung mit einem Stapelhalter für blattförmiges Aufzeichnungsmaterial, einer BeIientungseinrichtung, welche eine Belichtungsöffnung im Bewegungsweg des liagens und eine Belichtungsplatte, im Weg des Aufzeichnungsmaterials aufweist, einer Aufladeeinrichtung Λ einer Entwicklungseinrichtung und einer Trocknungseinrichtung, wobei Antriebsmittel für den Wagen und das blattförmige . Auf-Zeichnungsmaterial vorgesehen sind.
Bekannte Kopiervorrichtungen dieser Art besitzen im allgemeinen zwei Antriebskrei.se, von denen einer für den hin- und herbeweglichen Wagen und ein anderer für Transportmittel des Auf-Zeichnungsmaterials vorgesehen ist. Entweder werdentmehrere Motoren verwendet, oder aber es müßten komplizierte Kupplungen angeordnet werden, um diskontinuierlich in verschiedenen abwechselnden Richtungen zu bewegende Teile, wie den Wagen anzutreiben. Bei bekannten Vorrichtungen ist die Verbindung mit einer Mulit-Kopier-Sinrichtung aufwendig, weil je nach Einstel-
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KONTENi DRESDNER BAN K, KONTO-NR. 9229371 · POSTSCHECK HAM BURG NR. 193766
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lung einer gewünschten Anzahl von. Kopien eine fortlaufende E.ln-7· und Herbewegung des Wagens erforderlich ist. Die be ten Kupplungsmittel sind nicht nur kompliziert, sondern sie werfen auch das Problem auf, die Vorlage bzw» den Wagen und. das Aufzeichnungsmaterial in genauer räumlicher und zeitlicher Abstimmung an die zugeordneten Stellen der Belichtungseinricli-r·. tung zu bringen. Spiel in den Kupplungsteilen würde eine erforderliehe. Ausrichtung beeinträchtigen.
Es ist bekannt, blattförmiges Aufzeichnungsmaterial vor dem Einlauf in die Hihrungsbahn in eine Bereitstellung zu bringen,. die genau durch Anschläge definiert ist. Diese Bereitstellung hat den Zweck, etwaige Abweichungen, die sich beim Auszug aus dem Stapel ergeben können, unwirksam zu machen. Dazu sind bei den bekannten Vorrichtungen jedoch auch umfangreiche Steuermittel erforderlich, insbesondere wechselweise anzutreibende und stillzusetzende Walzen oder Walzenpaare, wodurch nicht nur viele Teile erforderlich sind, die gesteuert und gekuppelt werden müssen, sondern auch ein erhöhter Platzaufwand und erhöhte Fehlermöglichteiten entstehen. Dabei ist ferner zu berücksichtigen, daß beim Anfahren stillstehender Transportmittel Trägheitsmassen überwunden werden müssen, die die Kupplungsmittel belasten und auch zu Uhgenauigkeiten führen können.
Bei bekannten Kopiergeräten ist der Stapelhalter im allgemeinen horizontal angeordnet. Dabei ist es bekannt, einen Stapel unmittelbar in den mit Andrückmitteln versehenen Stapelhalter einzulegen, auf dessen oberstes Blatt eine Auszugswalze einwirkt,oder aber eine Kassette vorzusehen, die in einen Stapelhalter einschiebbar ist.
Eine solche Anordnung eines Stapelhalters bedingt einen erheblichen Platzaufwand. Die Handhabung eines unmittelbar einzulegenden Stapels ist verhältnismäßig kompliziert. Die Benutzung einer schubkastenartig einzuschiebenden Kassette erhöht den Platzaufwand für die Geräteaufstellung, weil seitlich des
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Geräts, im allgemeinen in Längsrichtung des Geräts, freier Raum verbleiben muß,.der länger als die größte zu verarbeitende formale Länge des Aufzeichnungsmaterials ist.
Beim Einführen einer Kassette ergibt sich darüber hinaus das Problem,.den Stapel bei der Einführung der Kassette im Bereich seiner vorderen Ränder, die zur Auszugswalze hin freiliegen müssen, nicht zu verschieben, obwohl bei eingefügter Kassette an deren an- dieser Stelle entweder offene oder nachgiebig ausgeführte Rückwand Andruckmittel einwirken, die die vorderen Ränder des Stapels Aufzeichnungsmaterial an die Auszugswalze pressen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zum Herstellen von Kopien zu schaffen, welche eine gegenüber bekannten Ausführungen verbesserte Steuerung aufweist, die trotz Ausführung mit weniger komplizierten Kupplungsmitteln erhöhte Genauigkeit aufweist, wobei zugleich ein Aufbau der Vorrichtung geschaffen werden soll, welcher infolge Einsparung von bei bekannten Vorrichtungen -erforderlichen Teilen und einer besonderen Anordnung des Stapelhalters klein ausgeführt ist und bei der Aufstellung wenig Platz beansprucht. ■ .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wagen in seinen Endstellungen von der Kette entkuppelt ist, und daß die weiterlaufende Kette mit an ihr angeordneten Elementen, insbesondere auch während der Entkupplung des Wagens, Steuerungen betätigt.
Hierdurch wird 'der Antriebsmotor des Wagens zur Steuerung und zum Antrieb von Transportmitteln des Aufzeichnungsmaterials benutzt, wodurch ein Gleichlauf zwischen Wagen und Aufzeichnungsmaterial in besonders günstiger Weise erreicht wird; ferner kann auch dadurch, daß Steuerungen mit abgekuppeltem Wagen durchgeführt werden, der Antriebsmotor verhältnismäßig
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klein ausgeführt werden, weil er den Wagen und die Steuerungen wechselweise antreibt.
Vorteilhaft ist an dem Wagen eine Kulisse vorgesehen, in welcher eine senkrechte Schlitzführung, in die ein Zapfen an der endlosen Kette eingreift und deren Länge dem Abstand der bei-" den Kettenabschnitte entspricht, parallel zum Wagen hin- und herbeweglich ist. In der Kulisse sind öffnungsfähige Kupplungsmittel vorgesehen, welche jeweils in einer Bewegungsrichtung eine feste Verriegelung der Schlitzführung in der Kulisse bewirken. Hierdurch bleibt der Eingriff zwischen Kette und Schlitzführung immer aufrechterhalten.
Die Kupplungsmittel sind erfindungsgemäß einfach als gegen Federkraft verschwenkbare Hebel ausgeführte An einer Montagewand der Vorrichtung sind in der Hahe der Umlenkungen der Kette Auflaufelemente vorgesehen, die die Hebel aus ihrem Anschlagseingriff an der Schlitzführung herausheben. Das ist besonders vorteilhaft, weil die Kupplungen mit einseitigen Anschlägen arbeiten· Dabei sind solche Anschlags-/Kupplungsmittel oben und unten an der Kulisse angeordnet und wirken jeweils lediglich in einer Antriebsrichtung.
Es ist bekannt, daß solche Kopiervorrichtungen eine Steuerwelle mit Steuernocken und Antriebsgliedern haben, um eine zentrale Steuerung durchzuführen. Solche Steuerwellen können auch als Schaltwalzen ausgeführt sein.
Erfindungsgemäß weist diese Steuerwelle eine Antriebsscheibe mit Nocken auf, die mittels an der Kette angeordneter Zapfen durch die Nocken verdrehbar ist« Die Steuerwelle ist, was für besonders vorteilhaft gehalten wird, bei stillstehendem und entkuppeltem Wagen bewegbar»
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die An-
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triebsseheibe coaxial zu. einer angetriebenen Welle eines Eet-v tenrades angeordnet und die Steuerwelle ist zweckmäßig äur&h, die als Hohlwelle ausgeführte angetriebene Welle geführt· Ein Antriebsmotor kann unmittelbar an die angetriebene Hohlwelle angeflanscht sein. . —
Zweckmäßig hat die Antriebsscheibe zwei um etwa 120 zueinander versetzte Kocken, die in den Bewegungsweg von mit eintspreehendem Abstand an der Kette angeordneten Mitnehmerzapfen ragen· Einer dieser Mitnehmerzapfen ist dabei zweckmäßigerweise der in die Schlitzführung eingreifende Zapfen· Hierdurch ist es möglich, einen Umlauf der Steuerwelle durch Mitnahme der Antriebsscheibe um 360° zu steuern, was für vorteilhaft gehalten wir, um die Steuermittel nach Jedem Vorgang in eine bestimmte Ausgangslage zurückzubewegen. -
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung liegt darin, daß für bewegbare Teile nur ein Antriebsmotor vorgesehen ist und der Papierführungsweg in bezug zur Wagenbewegung so abgestimmt" ist, daß ein Aufzeichnungsblatt den gesamten Aufzeichnungsniaterialführungsweg bei einer Hin- und Herbewegung des Wagens durchläuft·
Der Antriebsmotor ist durch einen Kopierbefehlsschalter auslösbar» der die Kette und über die Steuerwelle die Aufzeielknungsmaterial-Auszugswalze, ein den Einlauf des Aufzeichnungsmaterials bestimmendes Element, eine Multi-Kopier-Einrichtung und auch eine Toner-Ergänzungsvorrichtung antreibt und/oder weiterschaltet. Hierdurch wird insbesondere für den synchronisierten Antrieb der Vorlage und des Aufzeichnungsmaterials eine besonders günstige Ausführungsform geschaffen·
Bevorzugt wird dabei, daß im Bewegungsweg des Wagens ein Anschlag vorgesehen ist, welcher mit einem Betätigungsglied des Kopierbefehlsschalters zusammenwirkt und mit der Multi-Kopier-Einrichtung in Verriegel-ungseingriff derart steht, daß dieser
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Ansehlag eine Freigabe des Kopierbefehlssehalteirs bewirkt» wenn die Ifulti-Kopier-Einriehtuiig in Ausgangsstellung ist. ·
Bine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Anschlag auf einem Ausrüekhebel angeordnet ist, der unter Federeinwirkung und in Eingriff mit der Muiti-Kopiereinrichtung steht und in deren Ausgangsstellung von der Verriegelungsstel— lung für den Betätigungshebel des Kopierbefehlsschalters fortbewegbar ist.Durch diese Lösung wird eine fortlaufende Hin- und Herbewegung des Wagens mit besonders einfachen Mitteln gesteuert» wenn mehrere Kopien von einer Torlage anzufertigen sind.
Der genaue Einlauf des Aufzeichnungsmaterials in die Führungsbahn wird, unter Vermeidung umständlich zu steuernder Mittel, dadurch erreicht, daß ein bewegliches Auflaufelement vor Transportmitteln in der Führungsbahn des Aufzeichnungsmaterials vorgesehen ist, um dessen vorlaufenden Rand bis zu einer bestimmten Stellung der Vorlage bzw. des Wagens vor Eingang in !Transportmittel der Führungsbahn zu stauen»
Hierdurch wird das Aufzeichnungsmaterial praktisch durchgehend in die Führungsbahn transportiert, wobei lediglich der vordere Hand unmittelbar vor ständig angetriebenen Transportwalzen bis zu einem genauen Zeitpunkt gehalten wird, wobei eine geringfügige Wölbung entstehen kann.
Zweckmäßig ist zu diesem Zwe^k in Ausgaberichtung hinter dem Stapelhalter und einer Auszugswalze und in der Führungsbahn des Auszeichnungsmaterials vor einem angetriebenen Transportwalzenpaar ein verschwenkbares Blech angeordnet, das von der Steuerwelle bei üansport eines Aufzeichnungsblattes vor den Walzenspalt des Transportwalzenpaares bewegbar und in Abhängigkeit von einer bestimmten Stellung der Kette von diesem Walzenspalt fortbewegbar ist, um den vorderen Rand des Aufzeichnungsmaterials in den Walzenspalt freizugeben. Zum Zwecke einer sehr ge-
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nauen Steuerung muß dieses Blech möglichst unmittelbar am Walzenspalt vorgesehen sein. Zu diesem Zweck bestehen die Walzen des Transpörtwalzenpaares aus scheibenförmigen Abschnitten und das Blech weist Ausschnitte auf, mit welchen es die scheiben förmigen Abschnitte umgreift.
Die kurze Baulänge des Gerätes wird wesentlich dadurch verbessert, daß der Stapelhalter senkrecht in Verlängerung eines senkrechten Schenkels des Führungsweges des Aufzeichnungsmaterials vorgesehen und in eine Aufnahmetasche einsetzbar ist, an deren einer Seite die Auszugswalzen und an deren anderer Seite eine ausrückbare Halte- und Andrückvorrichtung für den Stapelhalter angeordnet ist.
Zur Vereinfachung der Einbringung eines Stapels arbeitet die Erfindung mit einer Kassette. Die leichte Einbringung derselben ohne irgendeine Verschiebung der freiliegenden unteren Ränder des Stapels wird dadurch erreicht, daß die Halte- und Andrückvorrichtung wenigstens eine in die Tasche in Richtung zur Auszu-gswalze auf einer Schlitzführung gelagerte und unter Federbelastung stehende Andruckrolle aufweist, deren Träger einen nockenartigen Ansatz im Bewegungsweg eines Rückstellsternes aufweist, welcher über nur in einer Richtung wirkende •Keilkupplungen mit einem federbelasteten Stellhebel verbunden ist, der in der freien Stellung über die Aufnähmetasehe ragt und bei Betätigung durch eine Stapelkassette mittels der Keilkupplung einen Rückstellstern betätigt, der den Ansatz bei voll eingesetzter Kassette freigibt.
Zweckmäßig ist der Rückstellstern,, welcher parallel zu seiner Drehachse verlaufende Γ litnähmeansätze aufweist, nur in einer Richtung drehbar auf einer Einstellwelle, an welcher der Stellhebel befestigt ist, gelagert, wobei zusätzliche Mittel vorgesehen sein können, um eine Rückstellung des Einstellsternes gegenüber festen Teilen der Vorrichtung überhaupt auszuschliessen.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 : eine Seitenansicht der Vorrichtung, in v/elcher scher.iatisch die wichtigsten Punktionateile angegeben sind;
■Fig. 2 : eine Seitenansicht der Vorrichtung entsprechend der Darstellung in Fig. 1, jedoch zur Erläuterung der Antriebsmittel, gesehen von außen auf eine seitliche Montagewand neben den Funktionsteilen zum Kopieren;
Fig. 3 : eine Seitenansicht der anderen, der Bedienungsseite des Geräts, gesehen auf die andere Montagewand an der anderen Seite der Funktionsmittel zum Kopieren;
Fig. 4 : eine Ansicht des geöffneten Geräts, bezüglich Fig. 1 von rechts gesehen;
Fig. 5 : eine vergrößerte Darstellung eines Antriebselementes, und zwar der Verbindung des Vorlagewagens zur Kette in Teildarstellung;
Figo 6 : eine Draufsicht auf Figo 1 in Teildarstellung bei abgenommenem Wagen und abgenommener Deckwand zur Erläuterung der Steuerwellenanordnung;
Fig. 7 : einen Schnitt längs der Linie VII - VII durch Fig. 6 unter Erweiterung um das gesteuerte Teil, ein Auf]aufelement für Aufzeichnungsmaterial, das im übrigen in Fig. 4 dargestellt ist;
Fig. 8 : eine Teildarstellun.a" aus Fig. 2 in vergrößertem
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Fig. 9 : eine Seitenansicht- im Schnitt längs der Linie IX - IX durch Fig. 6 zxir Erläuterung des Steuerung des Kopierbefehlsschalters und seiner Verriegelung mit einer Multi-Kopier-Einrichtung in Teildarstellung;
Pig. 1Ό : eine Einzelheit aus 51Ig. T zur Erläuterung der Andruckwalze in vergrößerter Darstellung im Schnitt längs der linie X - X in .Fig. 11;
Fig. 11 : eine Seitenansicht auf Fig. 10 in Teildarstellung;
Fig. 12 : einen Schnitt längs der Linie XII - XII in
Fig. 11, jedoch lediglich mit den zum Verständnis notwendigen Teilen;
Fig. 13 : einen schematischen Stromlaufplan.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Der Aufbau der Kopiereinrichtung ergibt sich schematisch aus den Fig. 1 bis 4.
Zwischen zwei Montagewänden 1, 2 und auf einer Bodenplatte 3 sind eine Kassette 4 in senkrechter Anordnung und in eine Aurnahrv'/tasche 5 teilweise eingeschoben und im Anschluß an diese in der Führungsbahn für das Aufzeichnungsmaterial ständig angetriebene Transportwalzenpaare 6, 7, 8 vorgesehen. Zwischen den Transportwalzenpaaren 6 und 7 ist eine-an sich bekannte Aufladeeinrichtung 9 mit Entladungsdrähten und zwischen den Transportwalzenpaaren 7 und 8 eine Bildbühne 10 mit der Belichtungsplatte 11 angeordnet. Unterhalb des Transportwalzenpaares befindet sich die Entwicklungseinrichtung 12, in welcher
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der senkrechte Abschnitt der Führungsbahn, umgelenkt wird; der sich im wesentlichen horizontal- anschließende Schenkel der Führungsbahn weist ein ständig angetriebenes Quetsch- und l'ransportwalzenpaar 13 und weitere Transportwagen 14» 15» 16, auf, mittels derer ein Blatt Aufzeichnungsmaterial auf einen. Ablageplatz 17 transportiert wird. Dieser Ablageplatz iet von der Bedienungsseite her'zugänglich, wie insbesondere aus J?ig. 3 zu ersehen ist. Heben dem Ablageplatz 17 ist die Montagewann 2 mit einer öffnung 18 versehen. Ferner ist die G-erätestirnwand 19 (Fig. 3) vor dem Abladeplatz 17 offen, so daß ein AufZeichnungsmaterialblatt entnommen werden kann.
Im Bereich aes Ablageplatzes 17 ist im Inneren des G-erätes ein Trocknungsgebläse 20 vorgesehen, welches auf das Aufzeichnungsmaterial gerichtet ist, das sich auf dem Ablageplatz befindet-.
An der Oberseite 21 der Vorrichtung sind Schienen vorgesehen, die sich, wie bei 22 gezeigt ist, über das eigentliche Gehäuse hinaus erstrecken können und auf denen ein Wagen. 23 für die Vorlage hin- und herbeweglich geführt ist« Der Ti/agen ist über eine Belichtungsöffnung 2'4 in der Oberseite 21 hin- und herbewegbar. An diese Öffnung 24, die auch mit durchsichtigem Material abgedeckt sein kann, schließt sich ein senkrechter Abschnitt 25 eines Kanals der Belichtungseinrichtung an, der sich über "Umlenkmittel 26 in einen horizontalen Kanal 27 fortsetzt« letzterer endet an der Bildbühne 10. In dem Kanalabschnitt 27 können optische Mittel 28 angeordnet sein. Seitwärts und unterhalb der ^elichtiingsöffnung 24 sind Belichtungslichtquellen 15 8 vorgesehen.
Der Wagen 23 kann in üblicher V/eise aus einem auf den Schienen geführten Rahmen bestehen, der eine durchsichtige Platte einfaßt. Auf diese wird die Vorlage aufgelegt. Eine aufklappbare Abdeckung 29 ist am Wagen befestigt und kann die Vorlage nach
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oben abdecken. Solche Abdeckungen sind bekannt.
Der Wagen wird durch eine endlose Kette 30 angetrieben, welche über zwei Kettenräder 31, und 32 geführt ist, von denen letzte» res von einer Antriebsscheibe 33 abgedeckt ist, die vergrößert auch in Fig. 8 gezeigt ist. Der Wagenantrieb wird insbesondere anhand der Fig» 2, 5 und 8 erläutert. An dem Wagen 23 befindet sich außerhalb der Montagewand 1, seitwärts an dieser hinunterragend, eine Kulisse 34, welche vergrößert auch in Fig. 5 gezeigt ist. In der Kulisse 34 ist eine Schlitzführung 35 mit einem senkrechten Schlitz 36 an sich in Längsrichtung erstrek-
kenden Schienen 37» .38 hin- und herbeweglich geführt. Der Schlitz 36 hat eine Länge, welche wenigstens dem Abstand der beiden Kettenabschnitte 39 > 40 der Kette 30 entspricht und in diesen Schlitz greift ständig ein von der Kette 30 abstehender Zapfen 41. Beim Umlauf nimmt dieser Zapfen die Schlitzführung 35 über die gesamte Längserstreckung der Kette 30 mit.
Ein besonderes lvierkmal besteht darin, daß die Schlitzführung 35 durch als Schwenkhebel 42, 43 ausgeführte Kupplungsmittel in der jeweiligen Bewegungsrichtung innerhalb der Schienen 37» 38 verriegelbar ist. Diese Kupplungsmittel stellen dabei praktisch einen einseitig wirksamen Auflaufanschlag dar. Die Schwenkhebel, von denen einer, 42, über und der andere, 43, unter den Schienen 37» 38 angeordnet ist, sind um an der Kulisse angeordnete Zapfen 44, 45 verschwenkbar. Sie tragen an ihren gelagerten Enden Ansätze 46, 47» an welche Federn 48, 49 angreifen, die andererseits an Zapfen 50, 51 an der Kulisse befestigt sind. In der Iahe ihres verschwenkbaren Endes haben· d_ie Schwenkhebel 42, 43 Flächen 52, 53, an die die Schlitzführung 35 mit entsprechenden Gegend-"ichen auflaufen kann. Die Schlitzführung 35 übergreift die Schienen 37> 38 jeweils mit einer Führungsnut und die Anschlagflachen sind zweckmäßig bezüglich der Fig. 5 hinter den Schienen 37, 38 durch seitliche Ansätze gebildet.
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Die verschwenkbaren Enden der Schwenkhebel 42, 43 haben jeweils an ihren freien Enden zur Schlitzführung hin gerichtete schräge Auflaufflächen 54, 55. Wenn beispielsweise der Wagen in die Stellung in Fig. 2 bewegt ist, trifft auf die Auflauffläche 55 ein entsprechender Öffnungskeil 5-6 (Fig. 2 und 5) und hebt den Schwenkhebel 43 aus dem Eingriff. Dadurch bleibt die Kulisse 34 stehen, die Schlitzführung 35 kann aber mittels des Zapfens 41 weiter mitgenommen werden, der um das Kettenende 32 wandert.
zapfenförmin;
Für die Auflauffläche 55 ist ein entsprechender Anschlag 57^ (Fig. 2) über dem Kettenrad 31 vorgesehen, so daß an dieser Stelle eine Entkupplung durch Verschwenken des Schwenkhebels 42 gegen die Kraft der Feder 48 erfolgt.
An der ivette 30 sind außer dem bereits erwähnten Zapfen 41 noch zv;ei v/eitere Zapfen 58 und 59 angeordnet. Der Zapfen 58, der kurzer als der Zapfen 41 ausgeführt sein kann, ragt zur gleichen Seite wie der Zapfen 41 und erstreckt sich bis in die Höhe der Antriebsscheibe 33, so daß er mit an dieser angeordneten Focken 60, 61 in Anlage kommen kann. Der Zapfen 59 erstreckt sich zur anderen Seite der Kette 30 und dient zur Betätigung von zwei Schaltern 62, 63, deren Betätigungsglieder, von denen eines, 64» gezeigt ist, in den Bewegungsweg des Zapfens 59 ragen. Diese Schalter dienen zur Einschaltung der Aufladeeinrichtung 9 (Schalter 63) bzw. zur Einschaltung der Belichtungslichtquellen 158 (Schalter 62). Die Ausschaltung erfolgt durch Anschläge an der Schlitzführung 35 mittels eines G-estänges 65, das bis in die äußerste Bewegungsstellung der Schlitzführung 35 am Kettenrad 31 ragt. Der Anschlag an der Schlitzführung ist mit 66 bezeichnet und kommt mit einem abgebogenen Endstück 67 des G-estänges 65 in Anlage.
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In Pig, 6 ist die Antriebsscheibe 33 sowie ihre Welle 69, auch als Steuerwelle bezeichnet, erkennbar. Diese Welle ist frei verdrehbar durch eine Anordnung aus den beidön Rädern geführt, von denen eines das Kettenrad 32 ist und das andere ein mit diesem drehfest verbundenes Zahnrad 70,
Aus Fig. 2 ist eine Antriebskette 71 erkennbar, welche von einem Zahnrad 72 angetrieben wird, an. dem innerhalb der Montagewände 1, 2 der Antriebsmotor 68 angeordnet ist (Fig, I), Diese Antriebskette 71 treibt über die Zahnräder 73, 74, 75 jeweils eine Walze der Walzenpaare 6, 7, 8 an. Zwischen der in Fig. 4 nicht gezeigten, angetriebenen Walze und der sichtbaren Walze dieser Walzenpaare sind Getriebeverbindungen vorgesehen, von denen jeweils ein Zahnrad 76, 77, 78 erkennbar ist, Weiter wird durch die Antriebskette 71 zugleich mittels der Ketten-Zahnrad-Kombination 76 die Transportwalze 13 und mittels des Zahnrades Ιβο die Transportwalze lh angetrieben, Nachgeschaltete Transportwalzen wie 16 sind.durch eine Transmission mit gleichsinnig gedrehten Walzen verbunden,
Es ist somit erkennbar, daß die Vorrichtung mit nur einem Antriebsmotor auskommt, wofür die Voraussetzung eine gedrängte Papier führungsbahn ist, die nur eine'umlenkung aufweist, wobei . noch zusätzlich auch die Steuerbewegungen von diesem Antriebsmotor, allerdings bei sillstehendem Wagen, bewirkt werden.
Dazu wird auf Fig. 6 und die dazugehörenden Fig. 7 bis 9 Bezug genommen. Die Steuerwelle durchsetzt die beiden Montagewände 'l und .2, Ihren Antrieb erfährt die Steuerwelle durch die Antriebsscheibe 33 vermittels der Nocken 6O, 6l, welche von den Zapfen 58 und 41 mitgenommen werden, In Fig, 2 ist der Augenblick der Entkupplung der Schlitzführung 35 gezeigt. In diesem Moment trifft der Zapfen 58 auf den Nocken 61 und nimmt ihn um 240° mit, Bereits nach einer Drehung von 120° ist der Nocken 60 am unteren Abschnitt 40 der Kette 30 angekommen, und zwar'' zu einem Zeitpunkt, in welchem der Zapfen 4l an die Antriebsscheibe 33
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gelangt. Dieser Zapfen 41 nimmt dann den Nocken 60 bis in seine, in Pig, 2 gezeigte Ausgangsstellung mit. Eine Zwischenst'ellung ist in Pig, 8 gezeigt, und zwar untsr Bezugnahme auf die Stellung der Steuerwelle 69 bei dieser Zwischenstellung.
Fig, 2 zeigt den Wagen 23 in seiner Ausgangsstellung. Daraus ergibt sich, daä vor einer Bewegung des Viagens, d.h. bevor die Schlitzführung 35 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung zur Mitnahme der Kulisse 34 am Schwenkhebel 42 gelangt, die Steuerwelle 69 eine Umdrehung durchfährt.
An dem aus der Montagewand herausgeführten Ende trägt die Steuerwelle drehfest das Zahnrad 79. Dieses Zahnrad, das auch in Pig, gezeigt ist, treibt eine zweite Antriebskette 80 an. Diese An-
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triebskette ist über ein Zänrad 8l an der Weile einer Auszugswalze 82 (Pig, 1 und 4) sowia über ein Zahnrad 83 geführt, welches arbeitstaktweise eine einstellbare und nur schematisch bei 84 angedeutete Entwicklersrgänzungseinrichtung antreibt.
Im Verlauf beider Antriebsketten 71, 80 sind Spannräder 85, 86 angeordnet,
Damit ergibt sich, daß mit dem Umlauf der Steuerwelle 69 vor Bewegung des Wagens die Auszugswalze 82 ein Blatt Aufzeichnungsmaterial aus dem Stapel 4 in die Führungsbahn in Richtung auf das Transportwalzenpaar 6 transportiert hat. Vor diesem Transportwalzenpaar befindet sich in der Führungsbahn ein verschwenkbares Blech 87 (Fig. 1, 4 u. 7), Dieses ist bei 88, 89 verschwenkbar in den Montagewänden 1, 2 gelagert, und zwar mit seitlichen, abgebogenen Ansätzen 90, welche Lageröffnungen für Zapfen aufweisen. Ein unterer abgebogener Abschnitt 91 des Bleches ist genau über den Walzenspalt des Transportwalzenpaares 6 bewegbar. Die Walzen dieses Transportwalzenpaares sind, wie in Fig. 4 erkennbar ist, in welcher die vordere Transportwalze 92 gezeigt ist, aus Scheiben 93, 94 aufgebaut. Das Blech und insbesondere der abgebogene Abschnitt 91 haben am unteren Ende Einschnitte 95, 96, die die
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Scheiben 93, 9^ umgreifen, so daß der abgebogene Abschnitt 91 unmittelbar über dem Spalt zwischen den beiden Walzen des Walzenpaares 6 angeordnet ist, wenn das Blech eingeschwenkt wird. Das verschwenkbar aufgehängte Blech ist über ein Gestänge 97 mit verschwenkbaren Zwischengliedern mit einem Schieber 98 verbunden, welcher mit einem Schlitz 99 die Steuarwelle 69 umgreift, Der Schieber ist an einer Montagezwischenwand 100 mittels des Zapfens 101 in der in Pig, 7 gezeigten Richtung unverschwenkbar geführt, An dem Schieber 98 greift eina Feder 102 an, die andererseits bei 103 an der Montageswischenwand 100 festgelegt ist. An. dem Schieber 98 13t als quer zu 3einar Sr3treckung abstehender Zapfen ein Nockenreiter 104 angeordnet, welcher mit einem Nocken 105 zusammenwirkt j der. drehfest auf der Steuerwelle 69 angeordnet und über einen erheblichen Uinfangsabschnitt spiralförmig profiliert ist,
In der Ausgangsstellung } in welcher der Nocken 60 in der in Fig, 2 gezeigten Stellung ist;, liegt der Mockanreiter 104 in einer Stufe 106 des Nockens, Von dieser Stufe ansteigt die spiralförmige Nockenfläche 107 bis zu einer Stufe I08, an welcher die Feder 102 den Schieber 98 bezüglich Fig, 7 nach rechts zieht.
Die Stufe I06 dient zugleich zur elastischen Verriegelung der Steuerwelle 69 in einer definierten Ausgangslage,Beim Antrieb der Steuerwelle 69 in der beschriebenen Weise bewegt die Nockenfläche 107 den Schieber 98 nach links, wodurch der abgewinkelte Ansatz 91 vor den Spalt des Walzenpaares. 6 gebracht wird, Gleichzeitig transportiert die Auszug3walze 82,die eine von der übersetzung zwischen den Kettenrädern 79 und 81 abhängige Anzahl von Umdrehungen macht, ein Aufzeichnungsmaterialblatt auf den abgewinkeltenAbschnitt 91 des Bleches 87. Bei Einlauf der_Stufe Io3 am Nockenreiter 104 schnellt der Schieber 98 unter der Zugkraft der Feder 102 nach rechts und gibt den Einlauf in das Transportwalzenpaar 6 frei, wobei durch die Schnelligkeit und Richtung dieser Schwenkbewegung der vordere Rand des Aufzeichnungsblattes in dieses Transportwalzenpaar 6 gelangt,
COPV
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Aus einem Vergleich zwischen Fig. 7 und 8 ist erkennbar, daß in diesem Zeitpunkt der in der Schlitzführung 35 befindliche Zapfen 4l noch am Kettenrad 32 ist, d.h, der Wagen 23 steht zu diesem Zeitpunkt noch still, und zwar so lange, bis die Schlitzführung 35 bezüglich der Kulisse 34 die in Fig. 5 gezeigte Stellung erreicht. Es ist aus Fig. 2 erkennbar, daß zwischen dem Kettenrad 32 und der in dieser Stellung befindlichen Schlitzführung 35 nah ein gewisser Abstand vorhanden ist. Der Abstand ist so bemessen, daß der Wagen 23 bei seinem Transport den vorderen Rand der Vorlage über die Belichtungsöffnung 24 führt, wenn der vordere Rand des Aufzeichnungsblattes entsprechend in die Belichtungsbühne 10 gelangt.
Aus Fig, 3 ist ersichtlich, daß vor der Montagewand 2 eine Stellscheibe 109 angeordnet ist, die auch in Fig, β dargestellt ist. Hierbei handelt es sich um ein auf seinem Umfang mit Zahlen versehenes Rad, das als Einstellrad eine Multikopiereinrichtung führt. Diese Multikopiereinrichtung ist in Fig. 6 und auch in Fig, 9 gezeigt, Die Welle 110 der Stellscheibe ist in der Montagewand 2 und der Zwischenmontagewand 100 gelagert und trägt ein gezahntes Rad 111, dessen Zahnung mit der Zahlenanordnung auf der Stellscheibe 109 übereinstimmt. Diese Zahnung, die in Fig, mit 112 bezeichnet ist, ist an einer Stelle 113 unterbrochen. In diese Zahnung greift ein auf der Steuerwelle 69 angeordneter Nocken 114 ein und stellt das gezahnte. Rad 111 bei jeder Umdrehung der Steuerwelle 69 um eine Zahl auf der Stellscheibe IO9 weiter, Die Unterbrechung 113 der Zahnung ist an einer Stelle, die der Ziffer 1 auf der Stellscheibe 109 zugeordnet ist. Diese Ziffer bringt zum Ausdruck, daß nur eine Kopie hergestellt werden soll, so daß der Nocken 114 ohne Eingriff in die Zahnung durchlaufen kann,
In dem gezahnten Rad 111 sind an Stellen, die Zahlen zugeordnet sind, Verriegelungsvertiefungen 115, II6, ,,, angeordnet, in die heraushebbar ein Verrastungszapfen 117 an einem Ausrückhebel eingreift. Dieser Ausrückhebel II8 ist an der Montagewand 2 auf einem Zapfen 119 verschwenkbar und auch bis zu einem gewissen
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sfiitlich
MaßeJkippbar gelagert, was in Fig, 6 durch die erhöhten einfassenden Seitenstücke des Zapfens 119 zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Ausrückhebel Il8 wird mit einer einerseits an ihm und andererseits an der Zwischenmontagewand 100 befestigten Feder 120 in einer Richtung beaufschlagt, daß der Verrastungs-zapfen 117 elastisch an das gezahnte Rad 111 bzw. die Vertiefungen 115, 116, ,,. gezogen wird. Durch die Einstellscheibe 109 kann das gezahnte Rad 111 unter dem Verrastungszapfen 117 ge- · dreht werden, um eine erforderliche Anzahl von Kopien, die von einer Vorlage gewünscht werden, einzustellen,
Der Ausrückhebel 118 arbeitet mit einem Betätigungshebel 121 des Kopierbefehlsschalters 122 zusammen, der auch in Fig. 3 gezeigt ist. Der Betätigungshebel 121 betätigt einen Schalter 123 im· Stromkreis des Antriebmotors 68 (siehe .auch Fig, 13) t
Wenn der um einen Zapfen 124 verschwenkbar an der Montagewand 2 gelagerte Betätigungshebel 121 zur Betätigung des Schalters 123 gedrückt wird, kommt er mit einer schrägen Fläche, 125, die sich vom oberen Rand schräg nach unten innen erstreckt, mit einer entsprechend ergänzten schrägen Fläche 126 an einem Ansatz des Ausrückhebels 118 in Eingriff, wodurch der Ausrückhebel 118 bezüglich Fig. 6 kurzzeitig seitlich gegen die Feder 120 bewegt wird. Der Betätigungshebel 121 wird dabei so weit abwärts bewegt, bis der Ansatz 127 am Ausrückhebel über die Oberseite eines Ansatzes 127' am Betätigungshebel schnappt, und zwar unter der Einwirkung der Feder 120, Durch die seitliche Bewegung aufgrund der Zusammenwirkung der Schrägflächen 125, 126 wird der Ausrückhebel 118 zugleich bezüglich Fig, 6 nach links so weit verschwenkt, daß der Anschlagansatz 128 aus dem Bewegungsweg des Wagens seitlich bewegt wird. Die Feder 120 kann den Anschlagansatz 128 in dieser Stellung an die Seitenwand des Wagens ziehen, so daß der Anschlagansatz nach Bewegung des Wagens aus seiner Grundstellung dann, wenn nur eine Kopie gemacht werden soll, bezüglich Fig, 6 nach rechts in den Bewegungsweg des Wagens zurückgezogen wird, Der Wagen schaltet dann nach Vollendung seines
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Hin- und Herhubes den Schalter 123 aus, weil der Ausrückhebel bezüglich Fig. 6 nach oben geschwenkt wird, Diese Bedingung gilt für die letzte einer Reihe von Kopien oder für die Herstellung nur einer einzelnen Kopie, in welcher die Stelle der Zahnunterbrechung 113 vor dem Schaltnocken 114 angeordnet ist. In dieser Stellung findet der Verrastungszapfen 117 eine tiefere Profilierung als sie die Vertiefungen 115, 116, ,,, besitzen, so daß der Anschlagansatz 128 die seitliche Bewegung in die Bahn des Wagens vollziehen kann, Wenn dagegen die Stellscheibe 109 und damit das gezahnte Rad 111 verstellt sind, so daß noch mehrere Kopien von einer Vorlage gezogen werden, wird der Verrastungszapfen 117 in den flacheren Vertiefungen 115, 116, ,,, gegen die Kraft der Feder 12o in einer solchen seitlich verschwenkten Stellung gehalten, daß der Anschlagansatz 128 nicht vom Wagen 23 erreicht wird, so daß der Schalter 123 zur Einleitung eines neuen Arbeitstaktes in der beschriebenen Weise geschlossen bleibt, weil der Wagen an dem Anschlagansatz 128 vorbeifährt.
Damit ist zugleich die Funktion der Vorrichtung beschrieben worden, Zu Fig, 2 wird nachgeholt, daß das Kettenrad 31 als Spannrad ausgeführt ist und an einem unter der Belastung der Feder 129 stehenden Schwenkhebel 130 angeordnet ist.
Die Vorteile der Entkupplung des Wagens in seiner Ausgangsstellung, beispielsweise gemäß Fig. 2, sind dargelegt. Entsprechend könnte die Bewegung der Kette 30 auch bei der Entkupplung am anderen Ende des Hubes ausgenutzt werden, In der beschriebenen Ausführungsform hat aber die kurzzeitige Stillsetzung des Wagens am anderen Hubende den Vorteil, daß der Wagen bis zur Ausschaltung der Belichtungslichtquellen mit seinem einen Rand über der Belichtungsöffnung verbleibt und diese abdeckt, so daß die bedienende Person nicht durch austretendes Licht belästigt wird.
Aus Fig, 1 ist erkennbar, daß die Kassette 4 mit einem Stapel Aufzeichnungsblätter in die Aufnahmetasche 5 eingesetzt wird, Die Kassette ist an ihrer Vorderseite an der Auszugswalze 82 und auch entsprechend an der Rückseite offen, an welcher wenigstens
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eine, zweckmäßig zwei Andrückrollen 131 auf den vorderen bzw, unteren Teil des Stapels drücken, um ein Blatt an die Auszugswalze 82 zu pressen. Die Rollen 131 befinden sich jeweils an einem Schlitten 132, welcher mit einem Schlitz 133 auf zwei Stangen 134, 135 parallel geführt ist, und zwar in einer Richtung senkrecht zur Kassette 4, An den Schlitten 132 greift eine andererseits an einer Montagewand befestigte Feder 136 an, die bestrebt ist, die Rollen 131 in die Aufnahmetasche 5 zu ziehen,
über den beiden Stangen 134, 135 befindet sich eine weitere Stange 137 zwischen den Montagewänden 1, 2, Auf dieser Stange 137 ist verdrehbar eine Hohlwelle 138 gelagert, an welcher in der 'Mitte drehfest ein Stellhebel 139 befestigt ist, der in der freigegebenen Stellung in die Aufnahmetasche 5 hineinragt, so daß er von einer Kassette nach unten gedrückt wird. Die Hohlwelle 138 ist an ihren beiden Enden in unmittelbarer Nähe vor den Schlitten 132 als Vierkant l4O ausgeführt, Auf diesem Vierkant ist axial zur Hohlwelle 138, aber unverdrehbar zu ihr, eine Kupplungshälfte l4I<nur in einer/mitnehmenden Keilkupplung angeordnet. Die andere Hälfte 142 dieser Kupplung trägt einen Rückstellstern 143, der an seinen Sternarmen parallel zu seiner Drehachse"Mitnahmeansätze 144, 145# 146, 147 aufweist, Die Kupplungshälfte 142 ist um die Stange 137 in einer Richtung verdrehbar„ Sie trägt auf ihrer Nabe in Pig, 11 links einen Ansatz mit vier allmählich ansteigenden Zähnen, die an der Zahnseite entgegen dem Uhrzeigersinn steil abfallen, Zwei dieser Zähne sind.in Pig. IO mit 148, 149 bezeichnet. In diese Zähne greift ein nachgiebiger Verrastungs· stift 150 ein, der an einem drehfest auf der Stange 137 angeordneten Kranz I5I befestigt ist. Dieser Verrastungsstift verhindert eine Verdrehung des Rückstellsterns 143 entgegen dem Uhrzeigersinn bezüglich Fig. 10, Die einzig mögliche Drehrichtung ist durch den Pfeil 152 angegeben,
Die beiden Kupplungshälften l4l, 142 sind elastisch durch die Feder 153 aneinandergedrückt, die sich einerseits an dem Stellhebel 139 und andererseits an der axial verschiebbaren Kupplungshälfte l4l abstützt, . ■ ·
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An der anderen Seite des Stellhebels 139 ist eine entsprechende Feder 154 für eine andere Andrückrolle 131 vorgesehen.
An dem Stellhebel 139 ist als Feder-Widerlager ein Ansatz 155 angeordnet, in den eine Zugfeder 156 eingehängt ist, die mit ihrem anderen Ende an der Stange 134 befestigt ist.
Somit wird die beschriebene Anordnung in der gezeigten Grundstel-' lung mit schräg nach oben in die Aufnahmetasche gerichteten Stellhebel gehalten, Eine einzuführende Kassette führt den Stellhebel nach Fig, 12 im Uhrzeigersinn nach unten, Dadurch wird der Rückstellstern 143 im Sinne des Pfeils 152 verdreht und der Mitnahmeansatz 147 trifft auf ein hochgezogenes Widerlager 157., das auf dem Schlitten 132 angeordnet ist, Dadurch wird der Schlitten 132 und somit auch die Andrückrolle bezüglich Fig. 10 nach links mitgenommen, wobei der Verrastungsstift I50 auf der schrägen Flanke des Zahnes 149 gleitet und hinter diesem Zahn eine neue Raststellung findet. Die Bewegungsstecke und der VerSchwenkungswinkel sind so aufeinander abgestimmt, daß das Widerlager 157 von dem Mitnahmeansatz 147 freigegeben wird, wenn die Kassette ihre unterste Stellung gefunden hat, Dann zieht die Feder 136 den Schlitten 132 bezüglich Fig, IO nach rechts.
Wird die Kassette ausgewechselt, um einen neuen Vorrat Aufzeichnungsmaterial einzubringen, zieht die Feder 156 den Stellhebel 139 bezüglich Fig, 12 in die Grundstellung, und zwar in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, Dabei wird die Hohlwelle 138 und auch die Kupplungshälfte l4l mitgenommen, die sich in dieser Rückstellbewegungsrichtung gegenüber der Kupplungshälfte 142 verdrehen kann, Die notwendige Axialbewegung kann gegen die Feder 153 auf dem freiliegenden Abschnitt des Vierkants l40 ausgeführt werden,
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Pig, 13 zeigt einen Stromlaufplan mit einem Hauptschalter 159, der auch in Fig. 3 dargestellt ist und durch welchen das Trocknungsgebläse 20 direkt eingeschalt-et wird, Die änderen Teile und ihre Funktion ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung.
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Claims (1)

  1. BEIM PATENTANWALT |££, RUF O*1I/2* 67 *3
    Lumoprint Zindler KG ■ 4086 - K/B/Al
    Hamburg den 19. April I972
    Anwaltsakte: 4086
    Patentansprüche
    (\) Vorrichtung zum Herstellen von Kopien mit einem hin- und herbeweglichen Wagen für die Vorlage, welcher durch einen Kettenantrieb mit einer umlaufenden Kette antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (23) in seinen Endstellungen von der Kette (30) entkuppelt ist, und daß die weiterlaufende Kette (30) mit an ihr angeordneten Elementen (4l, 58, 59),j insbesondere auch während der Entkupplung des Wagens, Steuerungen betätigt,
    2, Verrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen (23). eine Kulisse (34) vorgesehen ist, in welcher eine senkrechte Schlitzführung (35)j in die ein Zapfen (1Jl) an der endlosen Kette (30) eingreift, und deren Länge dem Abstand der beiden Kettenabschnitte (39j 40) entspricht, parallel zum Wagen (23) hin- und herbeweglich ist und daß in der Kulisse (34) öffnungsfähige Kupplungsmittel (42, 43) vorgesehen sind, welche jeweils in einer Bewegungsrichtung eine feste Verriegelung der Schlitzführung in der Kulisse bewirken,
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel als gegen Federkraft verschwenkbare Hebel (42, 43) ausgeführt sind und daß an einer Montagewand der Vorrichtung in der Nähe der Umlenkungen der
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    Kette (30) Auflaufelemente (56, 57) vorgesehen sind, die die Hebel (42, 43) aus ihrem Anschlagseingriff an der Schlitzführung (35) herausheben,
    4, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Steuerwelle, welche· mit Steuernocken und Antriebsgliedern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese SteuerWelle (69) eine Antriebsscheibe (33) mit Nocken.(60, 6l) aufweist, die mittels an der Kette angeordneter Zapfen (41, 58) durch die Nocken verdrehbar ist, und daß-die Steuerwelle bei stillstehendem und entkuppeltem Wagen bewegbar ist.-
    5, Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (69) koaxial zu einem angetriebenen Kettenrad (32) gelagert und.verdrehbar durch dieses geführt ist,
    6, Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (33) zwei um etwa 120° zueinander versetzte Nocken (60, 61) aufweist, die mit zwei mit entsprechendem Abstand an der Kette angeordneten Zapfen (41-, 58) in Eingriff kommen, von denen einer in die Schlitzführung (35) eingreift,
    7, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Stapelhalter für blattförmiges Aufzeichnungsmaterial, einer Belichtungseinrichtung, welche eine Belichtungsöffnung im Bewegungsweg des Wagens und eine Belichtungsplatte im Weg des Aufzeichnungsmaterials aufweist, einer Aufladeeinrichtung, einer Entwicklungseinrichtung und einer Trocknungseinrichtung, wobei Antriebsmittel für den Wagen und das blattförmige Aufzeichnungsmaterial vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für bewegbare Teile nur ein Antriebsmotor1 (68) vorgesehen ist und der Papierführungsweg in bezug zur Wagenbewegung so abgestimmt ist, daß ein Aufzeichnungsblatt den gesamten Aufzeichnungsmaterial-Führungsweg bei einer Hin- und Herbewegung des Wagens (23) durchläuft,
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    is
    8, Vorrichtung nach Anspruch 7# dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (68) durch einen Kopierbefehlsschalter (122) auslösbar ist und die Kette (30) und über die Steuerwelle (69) die Aufzeichnungsmaterial-Auszugswalze (82, ein den Einlauf des Aufzeichnungsmaterial bestimmendes Element (87), eine Multi-Kopiereinrichtung (IO9, 111, 117) und auch eine Entwicklerergänzungseinrichtung (84) antreibt und/oder weiterschaltet,
    9, Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bewegungsweg des Wagens (23) ein Anschlag (128) vorgesehen ist, welcher mit einem Betätigungshebel (121) des Kopierbefehlsschalters (122) zusammenwirkt und mit der Multi-Kopiereinrichtung (109, 111, 117) in Verriegelungseingriff derart steht, daß dieser Anschlag (128) eine Freigabe des Kopierbefehlsschalters (122) bewirkt, wenn die Multi-Kopiereinrichtung (1091 1111 117) in Ausgangsstellung für nur eine K opie ist,
    10, Vorrichtung nach Anspruch 9$ dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (128) auf einem Ausrückhebel (II8) angeordnet ist, der unter Pedereinwirkung und in Eingriff mit der Multi-Kopiereinrichtung (109, 111", 117) steht und in deren Ausgangsstellung von der Verriegelungsstellung für den Betätigungshebel des Kopierbefehlsschalters fortbewegbar ist,
    11, Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrückhebel (II8) auf einem Zapfen (119) verschwenkbar und auch seitlich kippbar angeordnet ist und einen Verrastungszapfen, (117) für einen Eingriff in ein gezahntes Rad (111) der Multi-Kopiereinrichtung trägt, und daß durch Einstellung des gezahnten Rades (111) die seitliche Einstellung des Anschlages (128) in oder aus dem Bewegungsweg des Wagens steuerbar ist,
    12, Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das gezahnte Bad (111) an Arbeitsstellungen der Multi-Ko-
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    "tr"
    piereinrichtung Vertiefungen (115, 116) aufweist, welche den Ausrückhebel (118) in einer Stellung außerhalb der Bahn des Wagens (23) halten, wobei aber.in der Herstellung nur einer Kopie entsprechenden Arbeitsstellung der Multi-Kopiereinrichtung eine tiefere Profilierung für den Verrastungszapfen (117) angeordnet ist, und daß der Ausrückhebel (118) bei Eingriff in diese Profilierung in die Bahn des Wagens verschwenkt ist,
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge-., kennzeichnet, daß ein bewegliches Auflaufelement (87) vor Transportmitteln (6) in der Führungsbahn des Aufzeichnungsmaterials vorgesehen ist, um dessen vorlaufenden Rand bis zu einer bestimmten Stellung der Vorlage bzw, des Wagens <23) vor Eingang in die Transportmittel (6) der Führungsbahn zu stauen,
    l4f Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß in Ausgaberichtung hinter dem Stapelhalter (4) und einer Auszugswalze (82) und in der Führungsbahn des Aufzeichnungsmaterials vor einem angetriebenen Transportwalzenpaar (6) ein verschwenkbares Blech (87) angeordnet ist, das von der Steuerwelle (69)-bei Transport eines Aufzeichnu-ngsblattes vor den Walzenspalt des Transportwalzenpaares bewegbar und in Abhängigkeit von einer bestimmten Stellung der kette (30) von diesem Walzenspalt fortbewegbar ist, um. den vorderen Rand des Aufzeichnungsmaterials in den Walzenspalt freizugeben,
    15« Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß' die Walzen des Transportwalzenpaares (6) aus scheibenförmigen Abschnitten (93, 94) bestehen und das Blech Einschnitte (95» 96) aufweist, mit welchen es die scheibenförmigen Abschnitte umgreift,
    16, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß der Stapelhalter als Kassette (4),in Versenkrecht
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    längerung eines senkrechten Schenkels des Führungsweges des Aufzeichnungsmaterials vorgesehen und in eine Aufnahmetasche (5) einsetzbar ist, an deren einer Seite die,Auszugswalze (82) angeordnet ist und an deren anderer Seite eine bei Einführung der Kassette ausrückbare Halte- und Andrückvorrichtung (131) für den Stapel angeordnet ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Andrückvorrichtung wenigstens eine in die Tasche in Richtung zur Auszugswalze auf einer Schlitzführung (133) gelagerte und unter Federbelastung stehende Andrückrolle (131) aufweist, deren Träger (132) einen nockenartigen Ansatz (157) im Bewegungsweg eines Rückstellsternes (143) aufweist, welcher über nur in einer Richtung wirkende Keilkupplungen (l4l, l42) mit einem federbelasteten Stellhebel (139) verbunden ist, der in der freien Stellung über die Aufnahmetasche (5) ragt und bei Betätigung durch eine Kassette (4) mittels der Keilkupplung einen Rückstellstern (143) betätigt, der den Ansatz (157) bei voll eingesetzter Kassette freigibt,
    18, Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellstern, welcher parallel zu seiner Drehachse verlaufende Mitnahmeansätze (144-147) aufweist, nur in einer Richtung drehbar auf einer Einstellwelle (138), an welcher der Stellhebel (139) befestigt ist, gelagert ist.
    19, Vorrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellwelle (138) als Hohlwelle verdrehbar auf einer Stange angeordnet ist und an ihren Enden als Mehrkant
    ist
    ausgeführt, und gegen Federn (153) axial verschiebbar an diesem Mehrkant eine Kupplungshälfte (l4l) der Keilkupplung trägt, deren andere Hälfte (142) mit dem Rückstellstern verdrehbar auf der Stange (137) gelagert und durch einseitig allmählich ansteigende Zähne (148, 149) und einen auf der Stange angeordneten nachgiebigen Verrastungsstift (150) gegen Drehung in einer Richtung verriegelt ist.
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    Leerseite
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