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DE2322779A1 - Benzophenon-derivate und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Benzophenon-derivate und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE2322779A1
DE2322779A1 DE2322779A DE2322779A DE2322779A1 DE 2322779 A1 DE2322779 A1 DE 2322779A1 DE 2322779 A DE2322779 A DE 2322779A DE 2322779 A DE2322779 A DE 2322779A DE 2322779 A1 DE2322779 A1 DE 2322779A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
benzophenone
methyl
benzophenone derivatives
radical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2322779A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Guenter Dr Greve
Klaus Dr Resag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur AG filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur AG
Publication of DE2322779A1 publication Critical patent/DE2322779A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Pyrrole Compounds (AREA)

Description

Frankfurt (Main), den Dr.Ur/an - Ref: 29^1 A
Benzophenon-Derivate und Verfahren sau ihrer Herstellung
Die Erfindung "betrifft pharaakologisch wertvolle neue Benzophenon-Derivate der allgemeinen Formel I .
■- C0- °ηΗ2η-ά'- «Λ."»?'
.0-00-0 *
und deren Säureadäitionssalze, worin
K4 und H„ Wasserstoff oder einen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit i bis 4 C-Atomen,
H3 die -CN, -CONH9, -COOCH-, -COOC2H1-, -COOH oder -CGOMe Gruppe, wobei Me für ein Metallkation steht,
η die Zahlen 1 oder 2 und
H die Zahlen 1, 2 oder-3 * "bedeuten und die Kerne A und B substituiert sein können.
Der Kern A kann bevorzugt durch Halogen, insbesondere Chlor, Nitro-, Trifluormethyl, Methyl, Methoxy oder Methyluierkayto in 5-Stellung substituiert und der Kern B in 2'-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert sein. Die Reste R± und H„ bedeuten bevorzugt Wasserstoff und die Methylgruppo, ferner kann für E„ auch bevorzugt die n-Butylgruppe stehen. Für das Metallkation Me werden phariaakologisch annehmbare Metallkationen, z.B. das Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Calciuciion .bevorzugt, . .
. ' 309847/1178 ·
--- 2 - Ref: 292ii A
Die Erfindung "betrifft auch Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel I werden hergestellt, indem man ein Benzophenonderivat der allgemeinen Formel II
N-CO- CL - X
, . η 2n
einer Verbindung der allgemeinen Formel III
• ■ ■- T- Cmfl2m-E3 I3CI
wobei in den Formeln II und III ein X oder Y den Rest HN und das verbleibende X oder Y Halogen, bevorzugt ein —Brom- oder Chloratom, bedeutet, unter Abspaltung von H-HaI zu einer Verbindung der allgemeinen Formel I umsetzt.
Der abgespaltene^ Haiogenwässerstqff wird zweckmäßigerweise
ι - , durch Zusatz eines säurebindenden Mittels gebunden. Als solches säurebindendes Mittel kann ein. molarer Überschuß des für die Umsetzung eingesetzten Amins oder z.B. Triäthylamin, Diniethylanilin, Kalium- oder Natriumcarbonat oder Katriumbicarbonat dienen. Die Aminkomponente kann auch in Form eines Säureadditionssalzes eingesetzt werden. Zur Frei-
3 0 9 8 4 7/ ii- 7 8 :
setzung des umzusetzenden Amins ist dann ein weiteres Mol Triäthylamin, Bimethylaniiin etc« erforderlich. Die Reaktion wird in einem geeigneten Lösungsmittel zweckmäßigerweise hei erhöhter Temperatur durchgeführt. Im allgemeinen wird die Reaktion "bei der Rüekflußtempera~ tür des verwendeten Lösungsmittels öurehgeführt, Als Lösungsmittel kommen insbesondere Äther, wie z. B. Dioxan, Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Benzol, Toluol oder Xylol und Ketone, wie z. B, Aceton oder Methylisolratylketon in Betracht. Es kann zweckmäßig sein, die Reaktion unter inerter Atmosphäre, z. B. unter Stickstoff, durchzuführen. .
Die Ausgangsprodukte der allgemeinen Formel II, in denen X ein Halogenatom "bedeutet, lassen sich z. B, leicht ■ aus Aminohenzophenonen der allgemeinen Formel IV
IV
durch Umsetzung· mit einem Halogenacylhalogenid der allgemeinen Formel V .""'■'"* - -
-Hai--- C - CI9n - Hai " · V
n 2n
herstellen.
Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel II, in denen
R
X den Rest ι 2 "bedeutet, können dadurch, erhalten werden,
-NH
. 3,0 9 8 A" 7/1-1 7 8
- Λ - Ref: 2941 A
daß eine Verbindung der allgemeinen Formel Ha
H- - Hai
n 2n Ha
mit einem Arain der allgemeinen Formel
H2K-R2 VI
umgesetzt wird. Die Umsetzung kann bevorzugt "bei einer Temperatur zwischen 5 und 50 "bei einer Umsetzungsdauer von wenigen Stunden l)is zu mehreren Tagen, vorteilhafterweise in einem geeigneten Lösungsmittel, durchgeführt werden.
Erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel I, "bei denen m nur 2 oder 3_hedeutet und It., R2, R- und η die angegebene Bedeutung besitzen, lassen sich auch dadurch herstellen, daß ein Benzophenonderivat der allgemeinen Formel 11,
R2
worin X für mjr steht, an eine eine . _. .; aliphatische Doppelhindung enthaltende Verbindung der allgemeinen Formel VII
worin m die Zahl 2 oder 3 bedeutet, angelagert wird. Die Umsetzung wird in einem geeigneten Lösungsmittel bei Zimmertemperatur oder erhöhter Temperatur vorgenommen. Geeignete Lö-
Ketone, sungsmittel sind z.B. Alkohole, Äther,/Kohlenwasserstoffe,
Säureamide.
Erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen R~ = CN bedeutet unö in ^-Stellung zur Aminogruppe der Seitenkette stellt, lassen sich auch dadurch herstellen, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel II, wobei X den Rest
j2 bedeutet, mit einem Aldehyd oder Keton der allgemeinen
Formel VIII
CmH2rn°
und Blausäure oder einem Alkalieyanid, vorzugsweise Kaliumcyanid, umgesetzt wird. Es ist normalerweise zweckmäßig, den Aldehyd bzw. das Keton der allgemeinen Formel VIII zuerst nach Art einer Knoevenagel-Bueherer Reaktion zu einer wäßrigen Natriumbisulfit-Lösung zuzugehen, dann die Verbindung der allgemeinen Formel II und schließlich konzentrierte wäß-. rige Alkalicyanidlösung einzutragen. Die Reaktion wird bei Raumtemperatur oder leicht erhöhter Temperatur durchgeführt.
Erfindungsgemäße Verbindungen, in denen R- die Carbmothoxy— oder Carbäthoxy-Gruppe bedeutet, können durch Verseifung in ~~erfindungsgemäße Verbindungen mit R, = COOH oder durch Amrao- nolyse in erfindungsgemäße Verbindungen mit R- = CONHg überführt werden.
Erfindungsgemäße Verbindungen, bei denen R- = COOH bedeutet, lassen sich in an sich bekannter Weise in die entsprechenden Salze -COOMe überführen.
Normalerweise stellen die erfindungsgemäßen Verbindungen ölige Substanzen dar, die sich auf dem üblichen Wege in kri- ; etalline Säureadditionssalze überführen lassen·
. : . 309847/1173 . , ,.,· "
2941
Bie Verbindungen der allgemeinen Formel I nnä ihre pliarma- zeutisch annehmbaren Salze zeiclmen sich öurch wertvolle ph&rmakologische Eigenschaften, ins"b-esoa.dere eine ausgeprägte dämpfende Wirlrang auf das Zentralnervensystems aus. Manche dieser Verli indungen "besitzen auch musfcel relaxier ende und aggressionsheomienöe Eigenschaften. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze sind daher wertvolle Arzneistoffe, sie können sowohl unmittelbar als auch in Form ihrer pharmazeutisch annehmbaren Salze als Arzneimittel verwandt werden. Die pharmazeutischen Präparate können beispielsweise als Tabletten, Suppositorien, Kapseln, Emulsionen oder Suspensionen in an sich bekannter Feise durch Verwendung von pharmazeutischen Trägersubstanzen hergestellt werden, die mit den Verbindungen nicht reagieren. Als pharmazeutische Trägersubstanz kann jede für den vorgesehenen Zweck geeignete Substanz verwendet werden, beispielsweise Talkum, Stärke, Pflanzenöle, Vaseline usw. Gegebenenfalls können die pharmazeutischen Präparate auch noch andere therapeutisch wirksame Substanzen enthaltend ...
Die pharmakologische Untersuchung der zentraldämpfenden (se- _dlerenden)_ Wirkung wurde anhand des von P.K. KNEIP: Arch. int.
pharmacodyn 126, 238 (i960) und R. DOMENJOZ und W. THEOBALD: Arch. int. pharmacodyn 120, 450 (1959) beschriebenen Klettertests an Albinomäusen durchgeführt.
3 09*84 7/ 1178
-7 - Kef: 2941
In der nachfolgenden Tabelle sind die. Ergebnisses der durch-; geführten pharmakologischen Untersuchungen zusammengefaßt.
In der letzten Spalte der Tabelle ist unter der Überschrift "Zentraldämpfende Wirkung in %n die Prozentzahl der Versuchstiere angegeben, welche die normalerweise gerne angenommene Kletterarbeit nicht mehr aufnehmen. -
30 9 847/1178
Ref: 2941
Präparat
50
gAg
Maus Dosis
mg/kg
ρ,ο.
zentraldämpfende Wirkung in
i.p
i.p
p.o
i.p
i.p
i.p
1#p
2-(5-Cyano-NVj-dimethyl- O 3-aza-pent.inamido)-5~ chlor-benzopiienon .
2-(5-Cyano-3-aza-hexan- 0,6 amido )-5-chl or-Itenzophenon
2-(5-Cyano-N,3-diniethyl- 1,1 3-aza-hexanainido) -5-nitrobenzophenon 0,48
2-(5-Cyano-N,4-dimethyl-3- 0,32 i.p aza-pentanamido )-l)enzopb.enon
2-(5-Cyano-3-allyl-3-aza- 0,63
pentanamido)~2'-5-dichlortenzophenbn
2-(5-Cyano-N-inethyl-3-n- 0,36 lmtyl-3-aza-pentanamido)-5-chlor-l>enzopheiion
2~(5-Cyano-Nr-methyl-3-n-butyl-3-aza-pentanamido)-5-nitron benzophenon . '_ ■ ■ u
2-(5-Cyano-N,4-diraethyl- 0,25 i
3-aza-pentanainido)-5-He thoxy-1) enz ophen on
2-(5-Cyano-N,4-dimethyl- 0,3 i 3-aza-pentanamido)-5-methylbenzophenon
2-(4-Cyano-N-methyl-3-aza- 0,17
l)utanaraido)-5-chlor-T3enzophenon
2-(5-Cyano-N,3-dimethyl-3-azapentanamido) -5- ciil or- 0,24 "benzophenon
2-(5-Cyano-N,3,ii-trimethyl- 0,32 i.p. -3—eza-pentanamido)-5- ■ — ~ chlor-benzophenon
2-(5-Cyano-N,3-dimethyl-3- } 1,0 p.o. aza-pentanamido)-5-nitro-"benzophenon '
2-.(5-Cyano-4-methyl-3-azapentanamido)-benzophenon
i.p
i.p
p.o. 50
50 60
70 60
80 50 60 70 60 50 50 50 50
7
Präparat
Maus
Eosis zentral— ?pg/kg uämpfende Ρίο. Wirkung in fo
2322773
i.p
2-(6-Cyano-3-methyl-3-azähexanamido)—5-chlor-benz-ophenon ■ .
2—(5-■Cyano-ϊf-methyl-3-aza~ pentanaπlido)—5-nietlioxy-benzophenon
2-(5-Cyano-N-methyl-3-azapentanamido )~5-metliyl-benzo— phenon
2—(5-Äthoxycarbonyl-N-metliyl 0,4 i.p —3—azä—pentanamido)—5-trifluorraetliyl~l3eiazophenon
2-(5-CarTjoxy-3-meth.yl~3-aza~ pentanaraido )~5~clilor-l3enzophenon
2-(6-Äthoxycarl3onyl-:N"--iiiethyl 0,65 i.p. —3—aza-liexan amido)— 5-nitrotenzophenon
2- (4-Me thoxy carTaony l-N-methyl-3-aza-T3utaiianiido )-5-chlor—benzophenon
- 2—( 6-ÄtIioxy e art) ony 1-3—azahexanamido )~5-nitro-t)enzophenon
2-(5-Äthoxycarbony1-3-azapentanamido)-2!,5-dichlorbenzoplienon
2- ( 5-Äth.oxy carljony 1-N-methyl —3—aza—pentanamido)-5-aie— ; thylnierkapto-b enzophenon
2~(5-Äthoxycarbonyl-li-metliyl —3-aza-pentanaittido)-5-niethyl —!»enzophenon
Vergleichspräparat: Meprobamat
0,95 p.o. 10
0,62 i.p· 70
60
60
90
60
-50
70
60
50
50
In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Die Abkürzung "Z" bei den Schmelzpunktangaben bedeutet Zersetzung. Als Sorptionsmittel für die DünnschichtehromatograBnae wurde Kieselgel ^^54+366 (Typ 6o) nach Stahl benutzt. Die Verhältnisangaben bei den Fließmitteln sind Volumenverhältnisse· .
309847/1178
Beispiel i .
9,8 g 3-Methylamino-2-methyl-propionitril werden in 100 ml wasserfreiem Diox'an gelöst. In äiete Lösimg leitet man einen schwachen Stickstoff-Strom ein und erhitzt zum Sieden (Rückfluß). Dann tropft man unter Rühren eine Lösung von 16,1 g 2-(2~Chlor-N-methyl-acetamido)-5-cnlor-benzophenons in 150 nil wasserfreiem Dioxan gelöst, zu. Anschließend wird noch h Stunden lang unter Rühren.am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten wird vom ausgefallenen, nicht umgesetzten 3-Methylamino-2-methyl-propionitril-hydrochlorid abgesaugt und das. Filtrat im Vakuum eingedampft, Der Ölige Rückstand (20,0.g) wird in 300 ml wasserfreiem Diäthyiäther gelöst, filtriert und.mit trockenem Chlorwasserstoff das Monohydrochlorid des 2-(5-Cyano-N,3-dimethyl-3-aza-hexanamido)-5-chlor-beiizophenons ausgefällt. Die Ausbeute beträgt 18,8 g entsprechend 89 % der Theorie. Das Produkt zeigt den Fp. 11.3 - 115° und ist ohne Umkristallisation analysenrein. Im Dünnschichtchromatogramm einer Probe des Produktes ist kein Ausgangsmaterial mehr nachzuweisen und der RF-Wert des Produktes beträgt 0,85 in Methanol. .
Beispiel 2
3,4 g 2-(Methylamino-acetamido)-5-chlor-l>enzophenon-hydrochlorid, 0,75 g Chloracetonitril und 2,0 g Triäthylamin
.-V'- 305847./ U 7,8 -... ORleifi^
- 4t - &ef:.2941
werden in 100 ml wasserfreiem Toluol 8 Stunden lang unter Rühren am Rückfluß erhitzt. Das "beim Abkühlen über Nacht
I!
ausgefallene Triäthylarain-hydrochiorid wird abfiltriert, das Filtrat mit je 100 ml Wasser gewaschen, über Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand, 3,5 g ölige,Base wird in 120 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöst und die Lösung filtriert. Durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in die Lösung erhält man das 2-(^-Cyano-3-methyl~3-aza~Dutanaraido)-5-chlor-Denzophenon-hydroehlorid vom Fp. 152 - 154° in einer Ausbeute von
3.2 g, entsprechend 84,5 % der Theorie. Im Dünnschichtchromatogramm beträgt der RP-Wert in Cyclohexan-Essigsäureäthyl·
ester 2 : 8 als Fließmittel 0,9.
Beispiel 3. ' .
3.3 g 2-(2-Chlor-N-methyl~acetamido)-5-nitro-benj5ophenon, i,2 g 3-Amino-butyronitril-hydrochlorid und 2,0 g Tri-
.äthylamin werden in 100 ml wasserfreiem Benzol h Stunden lang unter Rühren, und Kochen am Rückfluß erhitzt. Nach Erkalten
auf Zimmertemperatur wird vom ausgefallenen Triäthylaminhydrochlorid abgesaugt, das Filtrat dreimal mit je 100 ml !fässer im Scheidetrichter ausgeschüttelt, über Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand an öliger Base beträgt 3»3 g und wird in 150 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöst und die Lösung fil-
■ 3098A7/1178
. - ·'.*«- Eel: 2941
triert. Durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff ±n die Lösung erhält man das Monohydroehlorid des 2-(5-Cyano-N,4-dimethyl~3-aza~pentanamido)-5-nitro-henzophenons. Ausbeute 2,9 g entsprechend 70.% der Theorie; Schmelzpunkt 129 - 13i°i RF-Wert in Methanol als Fließinittel 0,75 .
In analoger Weise, wie in den Beispielen 1,2 und 3 angegeben, wurden die in der folgenden Tabelle zusammengefaßten Verbindungen synthetisiert:
5 V,
N- CO I
CnH2n
- CN
R.
CnH2n V CmH2m R4 E5 Schrael zjjunkt
des Hydro-
chlorids
CH3 -CH2- H -CH2-CH2- Cl H 144 - 146°
CH3 -CH2- H -CHg-CH- Cl H 145 - 147°
CH3 -CH2-
-CH2-
H
H
-CH-CH2-
. CH3
-CHg-
Cl
Cl
H
H
13i - 133°
147 -149°
H -CH2- H -CH2-CH- Cl H 183 - 185°
CH.
0 9.8 47/117 8
: . ORIGINAL·." INSPECTED
Ref: 2941
Bl CbH2il R2 CmH2m R4 -CH-CH2-
CHj
Cl % Schmelzpunkt
des Hydro-
chlorids
H -CHg- H -CH-CH2-
CHj
Cl -CH2-CH-
CHj
NO2 H 175 - 177°
CHL -CH2- CHj -CH2-CH2- Cl -CH2- NO2 H 184 - 186°
H -CH2- H -CH2-CH2- Cl -CH-CH2-
CH,
»
-CH2-CB2-
309847/T
NO2
Cl
117 8
. H 146 - 148°
H
-CH2- CHj -CH2-CH-
CHj
Cl H 136 - 138°
H
\
-CH2- CHj -CH2-CH2- Cl H 165 - 167°
CEL -CH2- CHj -CH-CH2-
CHj
Cl H 140 - 142°
CBL -CHg-CE -CH-CH2-
CHj
Cl H 153 - 155°
CEL -CHg- H -CH2-CH2- NO2 H 119 - 121°
CEL -CH2- CHj -CH-CH0-
I *
CHj
NO2 H 103 - 105°
CHj -CH2- CH3 -CH2-CH2- NO2 H 80 - 82°
CSL -CH2- CHg-CH=CHg -CHg-CH2- Cl H 121 - 123°
CTL CHj
-CH-
H H 126 - 128°
CBL -CHg- CHj H 94 - 96°
CH3. -CH2- H H 143 - 145°
H .
GEL
-CH2-
-CH2-CHg-
\
H
CBL
Π
H
200 - 202°
149 - 152° .
2941
CnH2n R2
CmH2m
-CHg-CIl \ -" NO2 R5
»Γ -CE2- H -CH2-CE2- NO2 CF3 H Schmelzpimkt
des Hydr©-
chlorids
H -CE2- H -CH-CE2-
CH3
CF3 Cl H 179 - 181°
CH3 -CE2- H -CE2-CE2- CF3 E 113 - 115°
CH3 -CE2- CE3 -CE-CE2-
l^XXfw
CF3 H 137 - 139°
CH3
t
-CE2- H -CE0-CE-
1
CF3 H 145 - 148°
CBL CE3 129 - 131°
, -CH2- H -CH-CE0-
CE3 .
H H
H -CB2- H -CB2-CE2- GF3 H · 132 - 134°
H -CE2- C2E5 -CE-CE2- NO2 H 143 - 146°
CE3 106 - 109°
-CE2- H -CE-CE0- Cl Cl
H -CH2- C2H5 - CH2- CH2- Cl H .193 - 195°
ft IJ -CH2-CI hr H -CE-CE2-
CH3
NO2 H 128 - 130°
CH3 -CH2-Cl r2- CH3 -CH2-CH2- NO2 H 174 - 176°
CH3 -CH2- H2C-CH=CH2 2"* h; 177 - 179°
CH, -CH2- HgC-CH=CHg -CH2-CH2- H 139 - 141°
CH- -CH2- HgC-CHaCH2 -CH-CE2 H 94 - 96° (Z)
CH3 f CH3 109 - 111° (Z)
NlAL -INSPECTED
ij 2941
CnH2n -CH2- R2 «a.;; H Β5 Schmelzpunkt
des Hydro
chloride
CH3
CH3
-CH2-
-CH2-
-CH2- H2C-CH=CH2
H
-CH-CH2-
CH3
-CH-CH0-
l 2
CH3
NO2
H
H
H
102-104°(Z)
126-128°
CH3 -CH2- -CH2- CH3 -CH2-CH2- , Cl H 151-153Ρ
CH3 ?H3
-CH2-
• -CH2- CH3 -CH2-CH2- NO2 H 97 -100°
H -CH2- . -CH2- H -CH2-CH2- Cl Cl 142-144°
' H -CH2- H2C-CH=CH2 -CH2-CH2- Cl Cl 128-150°
CH3 -cv. CH, -CH2-CHg-CHg- Cl" , H 143-145°
H -CH2- CH3-— -CHg-CHg-CHg- Cl H . 164-167°{Ζ)
HgC-CH= CH2 -CH2- H -CH-CH2-
CH3
Cl H 125-127°
HgC-CH=CHg -CH2- TT f\ ΛίΤΤ CTT -CH2-CH2- ' Cl H 128-130°
CH3 H-C4H9 -CH2-CH2- Cl H 139-141°
CH3 n-C4Hg -CH2-CH2- NO2 H 127-129°
H-C4H9 H -CH-CH2-
f TT
Cl H 177-179°
-V9 H -CH2-CH2- ei Γ 16?-165°(Ζ)
CH3. H -CH-CH2-
CBL
OCH3 H 136-138°
1 178
HkL INSPECTED
Hefi 2941
Rl Cn=2n R2 -CH2-CH2- R4 R5 Schmelzpunkt
des Hydro-
chlorids.
CH3 -CH,- H -HC-CHg-
H3C
OCH3 H 154 - 156°
CH3 -CH2- H -CHg-CH2- SCH3 H 134 - 136°
0S -CH2- • H -CH2-GHg- SCH3 H 145 - 147°(Z)
CH3 -CH2- H • -CH-CH2- CH3 H 152-- 154°(z)
CH„ -CH2- . H CH3 CH H 143 - 145°
\ -HC-CH0-
I 2
CH3 -CH2- C2H5 H3C NO2 . H 123 - 125°
-HC-CH2- '
TT ^l
CH3 -CH2- : CHj -HC-CH0-
H3C
Cl Cl 152 - 155°(Z)
CH3 -CH2- CH3 -CH2-CH2- Cl F 128 - 131°
°4=9 -CH2- H-C4H9 -CH2-CH2- Cl H 119 -■ 121°-
H -CH2- -4=9 Cl Cl 98 - 100°
&.Q 984 7 / 11 7
- .17 - . Reit! 2941
,. ' 2342779
Die nachfolgend beschriebene Herstellung des 2-(N-Methyl-N-ß-ehlor-propionylamino)-5-chlor-henzophenons als Zwischenprodukt für z.B. 2-(6-Cyano-N,5~dimethyl-4-aza-hexananiido)-5-chlor-benzophenon und 2-(6-Cyano-N,4-diraethyl~i>.-azahexanamido)~5-chlor-benzophenon, wenn sie gemäß Beispiel i hergestellt werden, dient der Erläuterung der allgemeinen Herstellungsmoglichkeit für Ausgangsprodukte der allgemeinen Formel II mit X = Chlor oder Brom,
Zu einer Lösung von 24,6 g 2-Methylaisino~5-chlorbenzophenon in 300 ml wasserfreiem Toluol werden unter Rühren Ik1 Og ß-Chlorpröpionylchlorid rasch zugetropft, wobei die Temperatur von 18° auf 25° C steigt. Anschließend wird 4 Stunden ■bei einer Innentemperatur von 80°.C und dann noch 2;Stunden unter Rühren am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten wird filtriert und nicht umgesetztes ß-Chlorpropionylchlorid im Vakuum (ca. 0,1 Torr), zuletzt bei einer Wasserbadtemperatur von 90° C, abgetrieben. Der ölige Rückstand wird 3 Tage im Eisschrank stehen gelassen, wobei er kristallisiert. Die Kristalle werden mit Petroläther verrieben und im Vakuum getrocknet. · ... . . . . . ......
Ausbeute: 29,8 g 2-(N-Methyl-N-ß-chlor-propionylamino)-5-ehlor-benzophenon (89 fo der Theorie) vom Pp. 73 - 75°.
3 0 984 7/ 1:T 78
Eef: 2941
13,0 g 2-(Chioracet-methylamidoJ-S--ChIor-benzophenon, 5,0 g Ansinoessigsäureinethylester-chlorhydrat und 8,0 g Triäthylamin werden in 250 ml wasserfreiem Toluol 6 Stunden unter Rühren am Rückfluß erhitzt. Das ausgefallene Triäthylainin-hydroehlorid wird nach dein Erkalten abgesaugt, das FiItrat dreimal mit je. 250 ml Wasser ausgeschüttelt, die organische Phase über Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingedampft. Der ölige Rückstand -wird in 300 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöst, filtriert und durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff-Gas in die ätherische Lösung in 9»5 g 2-(4-Methoxycarhonyl-N-meth3^1-3-aza-hutanamido)~5-chlor-benz^henon-hydroehlorid (58 % der
Theorie) vom Pp. ii6 - IiS0 überführt. Der RF-Wert im Dünnsäureäthyl schichtchromatogramm mit Cyclohexan-Essi&ester 1:1 als
Fließmittel beträgt 0,95. . . '
-Beispiel 5 _.____- ..';.. _
Ein Gemisch aus 3,4 g 2-(Methylamino-aeetamido)-5-ehlor-"benzophenon-hydrochlorid, 1,7 g Bromessigsäureäthylester und 2,0 g Triäthylamin wird in 100 ml wasserfreiem Toluol 8 Stunden unter Rühren zum Sieden erhitzt. Das quantitativ ausgefallene Triäthylaminhydrochlorid wird abgesaugt, das Filtrat dreimal mit je 100 Eil Wasser ausgeschüttelt und die
178
organische Phase über Kaliumcarbonat getrocknet. Es werden 3,2 g ölige Rohbase erhalten, die in 50 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöst, durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in das 2-(4-Ä"thoxycarbonyl-3-iHethyl-3~aza-butan-araido)-5~chlor-henzophenon-hydrochlorid umgewandelt wird. Die Ausheilte beträgt 3,5 g entsprechend 82 % der Theorie. Der Schmelzpunkt ist 177 - i?9° und der BF-Wert im Dünn« sehichtehromatograiniH beträgt in Cyclohexan-^Essigsäureäthylester 1 : 1 als Fließmittel 0,7.
Beispiel 6 . .
In 100 ial wasserfreiem Aceton werden 1,7 g 2-(Methylaminoacetaiaido)-5-ehlor-benzophenon-hydroehlorid, 0,85 g Broiaessigsäureäthylester und 0,7 g wasserfreies Kaliumcarbonat unter Rühren 20 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten wird von anorganischem Salz abgesaugt, im Vakuum eingeengt und der ölige Rückstand im Vakuum getrocknet. Die 'Ausbeute an öliger Rohbase beträgt 1,4 g. Sie wird in 30 ml wasserfreiem Dioxan gelöst, die Lösung filtriert und mit 30 ml wasserfreiem Diäthyläther verdünnt. Dann wird durch
Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff 1,3 g 2-(A-Ä"thoxycarhonyl-3-methyl-3-äza-butanainido)-5-chlor-benzophenon-hydrochlorid vom Fp. 178 - 180° erhalten. Das Produkt ist identisch mit dem nach Beispiel 5 erhaltenen.
3098 47/117 8 ■
Beispiel 7
Eine Mischung aus 2,2 g 2~(Methylamino-acetamidö)~5-ehlorbenzophcnon-hydroehlorid, 1,2 g Chloracetamid und 2,0 g Triäthylarain wird in 100 ml wasserfreiem Xylol 8 Stunden am Rückfluß erhitzt. Das quantitativ ausgefallene Triäthylaminehlorhydrat wird nach dem Erkalten abgesaugt und das Filtrat dreimal mit je 100 ml Wasser ausgeschüttelt, die organische Phase über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Die als Rückstand erhaltene ölige Rphbase (2?2 g) wird in 100 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöst und die Lösung filtriert. Durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in die Lösung werden 2,0 g 2-(4-Amidocarbo~ nyl-3~iaethyl-3"-a2ia~butanämido)-5-chlorbenzophenon-hydrochlorid (74 % der Theorie) vom Pp. I63 - 165°(z) erhalten.
Man erhält dieses Produkt, auch wenn man 4,0 g 2— (4-Athoxycarl3onyl~3-inethyl-3-aza-butanamido )-5-ohlör-benzophenon~ hydrochlorid in 80 ml wasserfreiem Äthanol löst und unter Rühren bei 60 bis 70° 8 Stunden einen Ammoniak-Gasstrom in die Lösung einleitet, das Heaktionsgemisch noch über Nacht im verschlossenen Gefäß stehenläßt und anschließend durch Abfiltrieren von ausgefallenem Ammoniumchlorid und Einengen im Vakuum aufarbeitet, wie in Abs. !beschrieben. Man erhält so 2-(4-Amidocarbonyl-3-methyl-3-aza-butanamido)-5-chlor-benzophenon-hydrochlorid. Ausbeuteί 2,5 g (68 % der
I 1
3D 9;8.477 1178
Theorie). Das Produkt "besitzt einen Fp. von 162 - l65° (Z). Beispiel 8 ,
4,6 g 2-(Kethylamino-aeetamido)-5:-ohlorbenzophenon-hydro-chlorid werden in 100 ml wasserfreiem Xylol mit 3 g Triäthylamin und 1,9 g Chioresöigsäure unter Rühren 8 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach Erkalten wird vom ausgefallenen Triäthylamin-hydrochlorid abgesaugt und das Piltrat dreimal mit Je 100 ml Wasser ausgeschüttelt. Nach Trocknen der organischen Phase über Kaliumcarbonat und Filtrieren wird im Vakuum eingeengt. Die erhaltene ölige Rohbase wird in 100 ml wasserfreiem biäthyläther gelöst und erneut filtriert. Durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoffgas in die ätherische Lösung erhält man nach Absaugen und Trocknen im Vakuumexsikkator 2,8 g (71 % der Theorie) 2-(4-Carboxy-3-methyl-3-aza-butanamido)-5-chlorbenzophenon-hydrochlorid vom Fp. 162 164°. -.-.".
In analoger Weise wie in den Beispielen 4 bis 8 angegeben, werden die in der folgenden Tabelle beschriebenen Verbindungen hergestellt:
N-CO- C Ho„ - N - CH0n, - R, η 2n m 2m _ 3
i.■■.".. 309847/. 1178.
Hef: 2941
;CmH2m
R4 R5
Cl H
Cl H
Cl H -
NO2 H
CF3 H
Cl Cl
NOg H
Cl H
NOg H'
NO2 H
Cl H
Cl H
OGH3 H
SCH3 H
H
OGH3 H
CH3 H
Schmelzpunkt des Hydrochloride
H CH3
CH-• j
CH3 CH3 CH3
-CH2- -CH2-
-CH2- -CH2- -CH2- -CH2-
-CH2-
-CE2-
-CH2- -CH2. -CH2- -CH2-
-CH2- -CH2-
CH,
H H
CO-CH3
C0-0CoHc
CO-OC2H5
CO-O 0I3
CO-OC2H5
CO-OC2H5
CO-OC2H5
CO-OC2H5
CO-OC2H5
CO-OC2H5
COOH
CO-OC2H5
CO-OC2H5
CO-OC0H-
CO-OC2H5
CO-OC2H5 -CH2- -H2C-CH2- -H2C-CH2- -CH2- -CH2-CH2- -CH2-CH2- -CH2-CH2. - CH2-CH2-CH2- -CH2-CH2-CH2-
-CH2-CH2- -CH2-CH2 -CH2-CH2 -CH2-CH2
CH2-
-CH2-
-CH2-CH2-CH2-
fJS-130
105-1070(
142-
137-139°
129-131°
127-129°
136-138°
157-159°
155-157°
154-157 143-145
84 -86° 106-108°
3.0984 7/ 1 1 7 8
- -.23- ■ Ref: 2941
Beispiel 9
3,0 g B'-CMetliylaiaino-acetaiaidoJ-S-chlor-Tjenzoplienon werden in 30 ml wasserfreiem Alkohol gelöst und dann mit 2,0 g frisch destilliertem Acrylnitril versetzt. Man rührt 2 Stunden lang "bei Zimmertemperatur und erhitzt anschließend weitere 8 Stunden am Rückfluß. Nach Stehenlassen i&er Nacht hei Raumtemperatur werden nochmals 2,0 g frisch destilliertes Acrylnitril hinzugefügt und weitere k Stunden unter Rühren am Rückfluß erhitzt. Danach zeigt eine entnommene Prohe im Dünnschichtchromatogramm einen vom Ausgangsprodukt ahweichenden einheitlichen Punkt. Die truhe" Lösung wird filtriert und im Vakuum (ca, 0,1 Torr) eingeengt> wobei 3fO g eines farblosen Öles erhalten werden. Dieser Rückstand wird;in wasserfreiem Diäthyläther gelöst. Nach dem Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff, in diese- Lösung werden 3>6 g 2-(5-Cyano-3-Eiethyl-3-aza-pentanaiüido)-5-chlorbenzophenon-hydrochlorid, entsprechend 92 fo der Theorie erhalten. Das Produkt zeigt einen Fp. von 166 - 168°. Der RF-Fert im Dünnschichtchromatogramm in Methanol als Fließ-* mittel beträgt 0,85. -. . >
RP-¥ert und Schmelzpunkt sind identisch mit dem Produkt, das aus 2-(Chloracetamido)-5-chlor~henzophenon und ß-Methylamino-propionitril entsprechend der Arbeitsweise des Beispiels i erhalten wird (vgl, 10. Tabelienbeispiel in Beispiel 3).
ORIGINAL INSPEOTiS
In analoger Weise werden aus 2-(Methylamiiio~acetanii<3ü)-5-ehlor-benzuphenon und Acrylsäureäthyloster das 2~(5-Ä*thoxyearbonyl~3--methyl-3~aza~pentanamido)-5-chlorbenzophencri--hydrochlorid vom Fp. 129 - 131° und aus 2-(Methylainrno-aeetamido)—5--clilor~benzophenon und Acryl— amid das 2~(5-Araidocarbonyl~3-Biethyl~3~aza-pentanaiiiido) —5-chlor-benzophenon-hydrochlorid vom Fp, 158 — l60 erhalten« ' ■
Das als Ausgangsprodukt benötigte 2-(Metliylamino-äcet~ amido)-5-chlor-l)enzophenon wird folgendermaßen hergestellt:
Eine Lösung von 24,5 g 2-(Chloraeetamido)-5-chlorbenzophenon in 400 ml wasserfreiem Dioxan wird mit 150 ml einer 15 $igen Lösung von Methylamin in Methanol versetzt und dann über Nacht verschlossen bei Raumtemperatur stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wird dann fil-
triert und das Filtrat bei einer Wasserbadtemperatur von 25° im Vakuum eingeengt und der Rückstand zwischen 630 ml Diäthylather und 700 ml 0,3 η-Salzsäure ver- · teilt. Die Ätherschicht wird nochmals mit 250 ml 0,3 n-Salzsäure ausgeschüttelt, die vereinigten salzsauren Auszüge werden unter guter Kühlung mit konzentriertem wäßrigen Ammoniak alkalisch gestellt, dann mit Methylenchlorid extrahiert und die Methylenchloridphase über Kaliumcarbonat -getrocknet. Nach dem Trocknen wird die Methylenchloridlösung filtriert und im Vakuum eingeengt'· Die als Rückstand erhal-
iene ölige RohTbase wird .nach dem Trocknen in 100 ml wasserfreiem Diäthyläther gelöstj filtriert und durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in 23,8 g 2-(Methylaminoaeetamido)-5-chiorbenzophenon-hydrochlorid (88 $ der Theorie) Fp. 199.- 201°, üherführt.
30 9-847/1178
2941
Beispiel 10 ·
2,1 g Natriumbisulfit werden in 15 ml'Wasser gelöst und tropfenweise bei 15 - 20° C mit i,8 g 40 $iger .Voraialdehydlösung versetzt, 30 Minuten naehgerührt und dann 3»0 g 2-(Methylaniino-acetainido)-5-chlor-henzophenon in das Realetionsgemisch eingetragen. Dann wird unter Rühren eine Lösung von 1,3 g Kaliumcyanid in 3 ml Wasser zugetropft und 3 Stunden hei 40° C gerührt» Nach dem Stehenlassen über Nacht hei Raumtemperatur wird das halhfeste Reaktionsproäukt abgesaugt, mehrfach mit Wasser verriehen und im Vakuumexsüdsator getrocknet. Aus einer Lösung von 2,4 g der Rohhase in 100 ml wasserfreiem Diäthyläther werden durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff 2,8 g 2-(4-Cyano-3-methyl-3-aza-butanamido)-*5-chlor-henzophenon~hydrochlorid (74 fo der Theorie) vom Fp. 153 - 155°, erhalten.
Schmelzpunkt und RP-Wert im Dünnschichtchromatogramm (0,9) stimmen überein mit dem im Beispiel 2 erhaltenen Produkt. »
ORIGINALiNSPECTED

Claims (8)

  1. - 27" - Ref.: 2941
    PATENTANSPRÜCHE
    Benzophenonderivate der allgemeinen Formel I .
    und deren Säureadditionssalze, worin
    IL und R2 Wasserstoff oder einen gesättigten oder unge sättigten Alleylrest mit 1 bis 4 C-Atomen,
    R„ die -CN, -CONH2Z-COOCH3, -COOC2H5, -COOH oder -COOMe Gruppe, wobei Me für ein Metallkatixon steht,
    .n die Zahlen 1 oder 2 und -
    m die Zahlen 1, 2 oder 3 . .
    bedeuten und die Kerne A und B substituiert sein
    können. . ,,'-·. ·-/■:■■
  2. 2. Benzophenonderivate gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern A in 5-Stellung weiter substitu iert und der Kern B in 2'-Stellung substituiert ist.
  3. 3· Benzophenonderivate gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kern A durch Halogen, Nitro-, Trifluormethyl, Methyl, Methoxy oder Methylmerkapto weiter substituiert und der Kern.B durch Fluor oder Chlor substituiert ist· . ;
    - 28 - - Ref.: 2941
  4. 4. Benzophenonderivate gemäß Ansprüchen 1 Ms 3» uacmreh gekennzeichnet, daß der*Rest R., Wasserstoff oder Methyl und der Rest R2 Wasserstoff, Methyl oder Butyl bedeuten,
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Benzophenonderivaten der in Anspruch 1 angegebenen allgemeinen Formel, dadurch gekennzeichnet, daß man a) ein Benzopheiionderivat der allgemeinen Formel II . /
    N-GO- CnH2n - X II
    mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
    - CmH2m ~R3 " III
    wobei in den Formeln II und III ein X oder Y den Rest
    I2 und das verbleibende X oder Y Halogen, bevorzugt
    HN-ein Broiif- oder Chloratom, bedeutet, unter Abspaltung von H-HaI zu einer Verbindung der allgemeinen Formel I umsetzt, oder
    b) im Fall daß m 2 oder 3 bedeutet und R^, R2, R~ und η äie obenangegebene Bedeutung besitzen, ein Benzophenon—
    derivat der allgemeinen Formel II, wobei X den Rest \ . HN-
    fcedeutet, an eine eine aliphatische Doppelbindung tra— gende Verbindung der allgemeinen Formel IV
    .309847/1178 0Ri^^L INSPECTHi
    29 - Ref.: 29>il
    worin m die Zahl 2 oder 3 bedeutet, anlagert oder e) im Pail naß Tt..r = CN bedeutet und in <O~St ellung zur Aminogruppe vier Seitenkette steht, eine Verbindung der allgemeinen Formel II, wobei X den Rest |2 bedeutet,
    IQT-lait einem Aldehyd oder Keton der allgemeinen Formel V
    und Blausäure oder einem Alkalieyanid, vorzugsweise Kaliumcyanid, umsetzt»
  6. 6. Benzophenonderivate der in Anspruch 1 angegebenen allgemeinen Formel sowie deren Säureadditionssalze, sofern sie nach einem Verfahren gemäß Anspruch 5 hergestellt sind. · .
  7. 7. Pharmazeutika gekennzeichnet durch den Gehalt eines Benzophenonderivates der in Anspruch 1 angegebenen allgemeinen Formel I oder eines Säureadditionssalzes davon als Wirkstoff,
  8. 8. Verfahren zur Herstellung pharmazeutisch wirksamer Zubereitungen, dadurch gekennzeichnet, daß man als Wirkstoff ein Benzophenonderivat der in Anspruch 1 angegebenen allgemeinen Formel oder ein Säureadditionssalz
    ■ davon verwendet. ,
    309847/1178
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