[go: up one dir, main page]

AT165057B - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Info

Publication number
AT165057B
AT165057B AT165057DA AT165057B AT 165057 B AT165057 B AT 165057B AT 165057D A AT165057D A AT 165057DA AT 165057 B AT165057 B AT 165057B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
production
converted
new amines
trimethyl
weight
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Application granted granted Critical
Publication of AT165057B publication Critical patent/AT165057B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Amine 
Im Stammpatent Nr. 162911 ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Amine beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man hydrierte Fluoranthene nut Alkylhalogeniden, die eine basische Gruppe oder einen in eine solche über-   führbaren   Substituenten enthalten, in Gegenwart von halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln umsetzt, gegebenenfalls die in eine basische Gruppe   überführbaren   Substituenten in eine basische Gruppe überführt und, wenn erwünscht, die erhaltenen Verbindungen mit reduzierenden Mitteln behandelt   und'oder quaternisiert.   In diesem Patent werden 1,   2-Dihydrofluoranthene   als Ausgangsstoffe nicht genannt. 



   Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatentes bildet nun ein Verfahren zur Herstellung neuer Amine gemäss dem Stammpatent Nr. 162911, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man als Aus- 
 EMI1.1 
 Alkylhalogenide kann gerade oder verzweigt oder als Teil eines Ringes angeordnet sein. Diese Alkylhalogenide enthalten als basische Gruppen   I.   B. eine durch aliphatische, alicyclische, araliphatische oder heterocyclische Reste substituierte Aminogruppe, wobei das Stickstoffatom auch ein Teil eines Ringes, z. B. des Piperidin-oder Morpholinringes sein kann. In basische Gruppen überführbare Substituenten sind z. B. Halogenatome, Oxy-, Acylamino-oder Nitrilgruppen. 



  Insbesondere seien die folgenden Umsetzungskomponenten genannt :   Chloräthyldiäthylamin,   Chloräthyldibutylamin, Chloräthylpiperidin, Chloräthylmorpholin, Chlorpropyldimethylamin,   Brompropyldiäthylamin,   Chlorisopropyldimethylamin, Bromisopropyldiäthylamin, Chlorbutyl- 
 EMI1.2 
 toluolsulfonsäureester oder Chloracetonitril. 



   Die Alkylierung wird zweckmässig in Gegenwart von inerten Lösungsmitteln, wie z. B. Toluol, Benzol, Xylol, Nitrobenzol und gegebenenfalls in Anwesenheit von indifferenten Gasen, wie Stick- stoff, durchgeführt. Als halogenwasserstoffabspaltende Mittel seien genannt : Alkali-und Erdalkalimetalle, wie   Nm'm, Kaliurc,   Lithium, Calcium,   ihre     Amid :. Hydride, Kohlenwasserstoff-   
 EMI1.3 
 tylat oder Kalium-tert. amylat. Erhält man bei der Umsetzung Verbindungen, die in basische Gruppen überführbare Substituenten aufweisen, so werden diese nachträglich in basische Gruppen übergeführt ; so wird z.

   B. eine Oxygruppe zuerst durch ein Halogenatom ersetzt und die erhaltenen Halogenverbindungen mit Ammoniak oder Aminen behandelt ; eine Acylaminoverbindung wird verstilt oder ein Nitril durch Reduktion in das entsprechende Amin übergeführt. 



   Die so gewonnenen Dihydrofluoranthenderivate können noch weiter mit Wasserstoff abgesättigt werden. So entstehen mit Hilfe von Wasserstoff z. B. in Gegenwart eines Nickelkatalysators die bereits im Hauptpatent beschriebenen Tetra-   hydrofluoranthenderivate.   



   Die neuen Amine bilden leicht Salze, z. B. mit Salzsäure, Phosphorsäure oder Schwefelsäure. 



   Die Quaternisierung der so hergestellten Verbindungen kann durch Behandlung mit reaktionsfähigen Estern von Alkoholen wie Alkylhalogeniden, Alkenylhalogeniden, Arylsulfonsäureestern, Dialkylsulfaten oder Aralkylhalogeniden erfolgen. 



   Verfahrensgemäss erhaltene Verbindungen sollen therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukte dienen. 



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben, ohne damit ihren Umfang zu beschränken, wobei zwischen Gewichtsteil und Volumteil die gleiche Beziehung wie zwischen Gramm und Kubikzentimeter besteht. 
 EMI1.4 
 Teile pulverisiertes Natriumamid bei einer Reak-   tionstempera. tur   von 100 bis    110" C   eingetragen. 



  Nachdem das Reaktionsgemisch noch drei Stunden bei dieser Temperatur gehalten wird, fügt man 20   Gew.-Teile -Chloräthyldimethyfamin   por- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tionenweise zu und erhitzt während sechs Stunden unter   Rückfluss.   Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit einer verdünnten Mineralsäure ausgezogen, aus der Lösung die Base mit Alkali freigesetzt und im Vakuum destillert. Man   erhält so das 1-(ss-Dimethylamino-äthyl)-2,2,4trimethyl-1, 2-dihydrofluoranthen der Formel   
 EMI2.1 
 
Es stellt ein hochviskoses, wasserunlösliches Öl dar, das zwischen 136-138 C bei   0-07 mm   Druck siedet und ein Hydrochlorid vom Smp. 159 bis   162'C   bildet. 



   Das 1-(ss-Dimethylamino-äthyl)-2, 2, 4-trimethyl- 1, 2-dihydrofluoranthen lässt sich mit Wasserstoff in Gegenwart eines Nickelkatalysators zum 1- (ss-Dimethylamino-äthyl)-2,2,4-trimethyl- 1, 2, 3, 4-tetrahydrofluoranthen hydrieren, das zwischen 141-143 C bei 0-02 mm Druck siedet ; dessen Hydrochlorid schmilzt bei   220-2220 C.   



   Beispiel 2 : 11   Gew.-Teile   2,2, 4-Trimethyl- 1, 2-dihydrofluoranthen werden in 100 Vol.-Teilen Toluol gelöst und in   Stickstoffatmosphäre     2#1   Gew.-Teile pulverisiertes Natriumamid bei Reaktionstemperatur von 100 bis 105   C eingetragen. Nach drei Stunden fügt man 11 Gew.Teile ss-Chloräthyldiäthylamin zu und erhält nach der in Beispiel l beschriebenen Arbeitsweise   das l- (ss-Diäthylaminoäthyl)-2, 2, 4-trimethyl-1, 2dihydrofluoranthen als Öl vom Kp. 0, 01 148 bis     152" C ;   dessen Hydrochlorid schmilzt bei 187 bis   1890 C.   



   Durch Behandlung mit katalytisch angeregtem Wasserstoff erhält man daraus das 1- (ss-Diäthyl-   amino-äthyl)-2,   2,   4-trimethyl-1,   2,3, 4- tetrahydrofluoranthen vom Kp.   0,   02 140-145 C, das ein Hydrochlorid vom Smp.   205-2070   C bildet. 



   Lässt man bei der obigen Umsetzung statt 11 Gew.-Teile ss-Chloräthyldiäthylamin 11 Gew.Teile (-Chlorpropylpiperidin reagieren, so wird 
 EMI2.2 
 das den Kp. 0,1 182 C besitzt und ein Hydrochlorid vom Stap 158   bis 160C   bildet. Die   Reduktion lssi sich   auch mittels Jodwassertodsäure in Gegenwart von Phosphor und Eisessigdurchführen. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Verfahren zur Herstellung neuer Amine gemäss Stammpatent Nr. 162911, dadurch gekennzeichnet, dass man 1, 2-Dihydrofluoranthene mit Alkylhalogeniden, die eine basische Gruppe oder einen in eine solche überführbaren Substituenten enthalten, in Gegenwart von halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln umsetzt, gegebenenfalls die in eine basische Gruppe überführbaren Stbstituenten in eine basische Gruppe   überführt. nez   wenn erwünscht, die erhaltenen Verbindungen mit reduzierenden Mitteln behandelt und bzw. oder quaternisiert.

Claims (1)

  1. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass man 2,2, 4-Trimethyl-1, 2-dihydrofluoranthen als Ausgangsstoff verwendet.
AT165057D 1947-01-31 1947-12-23 Verfahren zur Herstellung neuer Amine AT165057B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH165057X 1947-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT165057B true AT165057B (de) 1950-01-10

Family

ID=34200845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT165057D AT165057B (de) 1947-01-31 1947-12-23 Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT165057B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2461604C2 (de)
DD151408A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer pharmazeutisch aktiver phenylpiperazinderivate
AT165057B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
DE934651C (de) Verfahren zur Herstellung von tetrasubstituierten Diaminoalkanen
DE855850C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminen der Fluoranthenreihe
DE1931061A1 (de) Pyrazolverbindungen,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE936747C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrimidinderivaten und deren Salzen
CH374071A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isoindolinderivaten
AT162911B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
DE855708C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminen der Fluoranthenreihe
DE1195762B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Naphthalin-1, 4, 5, 8-tetracarbonsaeurediimiden
AT163197B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
DE1210874B (de) Verfahren zur Herstellung von Diarylaminoderivaten von Arylaminoalkanen
AT226710B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dihydrochinoxalonen-(2) und von deren Salzen
DE847445C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminen der Fluoranthenreihe
AT238186B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen
AT204041B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinderivaten
AT219611B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen und deren Salzen
AT202130B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-(Δ&lt;1&#39;&gt;-Cycloalkenyl)- bzw. Cycloalkyl-2-aminoalkyl-cycloalkanonen und deren Salzen
CH383998A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
AT211823B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
AT220623B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen
AT339278B (de) Verfahren zur herstellung von neuen alfa-tricycloheptyliden-arylmethoxyalkylaminen sowie deren saureadditionssalzen
AT210891B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Methylpiperidylpentanol-estern
AT201580B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, sekundärer Amine