DE2321217A1 - Thermisch entwicklungsfaehiges lichtempfindliches material - Google Patents
Thermisch entwicklungsfaehiges lichtempfindliches materialInfo
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Description
W 41 588/73 - Xo/DE 26. April 1973
Fuji Photo PiIm Co., ltd. Minami Ashigara-shi, Kanagawa / Japan
Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material
Die Erfindung "befaßt sich mit einem thermisch entwicklungsfähigen
lichtempfindlichen Material und "betrifft insbesondere
ein thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, welches ein schwarz getöntes Bild bei der Entwicklung
liefert«
Aufgrund der Erfindung ergibt sich ein thermisch entwicklungsfähiges
lichtempfindliches Material, welches 1)
ein Silbersalz des Benzotriazols, 2) ein durch Umsetzung
eines anorganischen Halogenides mit dem Silbersalz von Benzotriazol hergestelltes Silberhalogenid, 3) ein Reduziermittel,
4) einen Binder und 5) eines der nachfolgend angegebenen Schwarztönungsmittel enthält.
Bis jetzt werden photographische Verfahren unter Anwendung von Silberhalogeniden in weitem Umfang angewandt, da
sie ausgezeichnete photographische Eigenschaften wie Empfindlichkeit und Graduierung im Vergleich zu elektrophotographischen
Verfahren oder photograpbiseben Diazoverfahren liefern.
309845/0967 ORlOiNAL INSPECTED
■- *T©doeh müssen die bei derartigen Verfahren eingesetzten
^Lichtempfindlichen pbotographischen Silherhalo^enidmaterialien
nach der bildweisen Belichtung und Entwicklung
mit einem Entwickler einigen Verfahrensstufen wie Stopbebandlung,
Fixierung, Wäsche und Stabilisierung unterworfen werden, um zu verhindern, daß das entwickelte Bild verfärbt
wird oder unter normalem Licht verblaßt und um auch zu yerhindern,
daß die unentwickelten Bereiche, die nachfolgend als Hintergrund bezeichnet werden, geschwärzt werden. Deshalb
traten bei der Anwendung derartiger lichtempfindlicher Silberhalogenidmaterialien verschiedene Probleme auf, beispielsweise
daß diese Behandlungen viel Zeit und Umstände erfordern, daß eine Gefahr für die Menschen aufgrund der
haitdzuhabenden Chemikalien besteht und daß die Behandlungsräume
und die Hände und die Kleider der Arbeiter mit den Chemikalien verunreinigt oder verfleckt werden·
Deshalb würde es auf dem photographischen Verarheitungsgebiet
unter Anwendung von Silberhalogeniden sehr günstig,
die Materialien so zu verbessern, daß sie im trockenen Zustand ohne irgend eine Lösungsbearbeitung behandelt werden
können und daß die behandelten Bilder stabil wären.
Verschiedene Bemühungen wurden bisher für diesen Zweck unternommen. Ein Versuch besteht in dem sogenannten kombinierten
Fixier- und Entwicklungsverfahren, wie es beispielsweise in der TB-Patentschrift 2 875 048, der britischen Patentschrift
954 453 und der deutschen Patentschrift 1 163 beschrieben ist, wobei die beiden Stufen der Entwicklung
und Fixierung des üblichen photographischen Silberhalogenidverfahren
vereinigt sindf ein weiterer Versuch zur Änderung der Naßbehandlungsarbeitsgänge bei dem photographischen Silberhalogenidverfahren
zu Trockenbehandlungen ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 1 174 159 und den britischen
Patentschrift 943 476 und 951 644 angegeben, und ein weiterer Versuch besteht in der Anwendung von IichtempfindIi-
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chen Elementen, die als Hauptkomponenten ein Silbersalz
einer langkettigen aliphatischen Carbonsäure', beispielsweise Silberbehenat, oder ein Silbersalz, beispielsweise das Silbersalz
von Saccharin, das Silbersalz von Benzotriazol und dergleichen, sowie eine katalytisch^ Menge eines Silberhalogenides
enthalten, wie in den japanischen Patentveröffentlichungen 4921/68, 4924/68, 26582/69, 18416/70, 12700/70
und 22185/70, der britischen Patentschrift 1 205 500 uiiä-■
dergleichen angegeben ist.
Sie vorliegende Erfindung bezieht sich auf die letzte vorstehend
angegebene Gruppe, wobei das Silbersalz von Benzotriazol und ein Silberhalogenid in ein photographisches lichtempfindliches
Material einverleibt werden. ----...
Jedoch können bei den bisher vorgeschlagenen thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien, d.h.
unter Anwendung von Hassen, die ein Silbercarboxylat, wie
Silberbehenat oder ein Silbersalz von Benzotriazol, ein Reduziermittel und eine katalytische Menge an Silberhalogenid
enthalten, keine Bilder mit schwarzem Ton erhalten werden. Deshalb muß bei einem thermisch entwicklungsfähigen Material,
welches beispielsweise Silberbehenat enthält, Phthalazinon weiterhin zu der vorstehend angegebenen Masse zugesetzt werden,
um ein Bild von schwarzer Farbe zu erhalten.
Jedoch ist Phthalazinon, obwohl es bei bekannten Massen, die Silberbehenat enthalten, wirksam ist, nicht wirksam im
Rahmen der Erfindung, wo das Silbersalz von Benzotriazol als bildbildende Verbindung enthalten ist. Diese Tatsache wird
durch die in den nachfolgenden Beispielen aufgeführten Vergleichs versuche belegt.
Die Anwendung des Silbersalzes von Benzotriazol als bildbildende Verbindung ergibt verschiedene Vorteile, beispielsweise
wird nur geringer thermischer Schleier beim Erhitzen der unbelichteten Teile aufgrund der ausgezeichneten
thermischen Stabilität desselben im Vergleich zu Silberbehenat
gebildet und deshalb können Bilder mit gutem Kontrast
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zwischen den Bildbereichen und dem Hintergrund erhalten werden. Infolgedessen ist es günstig, für thermisch entwicklungsfähige
lichtempfindliche Materialien, daß diese das Silbersalz von Benzotriazol enthalten, um eine Verbindung, die ein gutes Bild mit schwarzer Färbung liefert, zu
erhalten.
Gemäß der Erfindung wurde, festgestellt, daß ein schwarz
gefärbtes entwickeltes Bild enthalten werden kann, wenn ein thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material
verwendet wird, welches 1) das Silbersalz von Benzotriazol,
2) ein durch Umsetzung eines anorganischen Halogenides mit dem Silbersalz von Benzotriazol hergestelltes Silberhalogenid,
3) ein Reduziermittel, 4) einen Binder und 5) mindestens eine Verbindung entsprechend der folgenden allgemeinen Formel
1 E2
HS C —N N
/V
enthält, worin R1 und R2 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe
oder eine substituierte oder unsubstituierte Phenylgruppe
bedeuten, um die Färbung des entwickelten Bildes prak tisch schwarz zu erhalten.
Sie bevorzugten Reste R1 und R2 sind Wasserstoffatome,
Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Phenylgruppen oder halogensubstituierte Phenylgruppen·
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Ein einfacher Test zeigt, wie der Effeiet einer speziellen
Verbindung der vorstehend geschilderten Gruppe in einem thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material
sich ergibt. Es wird folgender Versuch durchgeführt:
Die folgenden Bestandteile wurden in der Kugelmühle bei etwa 250C unter Atmosphärendruck während einiger Stunden
zur Herstellung einer Dispersion vermählen:
Polyvinylbutyral 6 g
Silbersalz von Benzotriazol 4 g Isopropylalkohol · 40 ml
Die erhaltene Dispersion wird als Dispersion A bezeichnet. Die Dispersion A wird dann mit den folgenden Bestandteilen
zur Herstellung der Überzugsmasse vermischt:
Menge der Dispersion A gesamte hergestellte
Menge
Methanollösung mit einem Gehalt
von 5 Gew.-^ Quecksilberbromid
und 8,5 Gew.-% Quecksilberjodid 1 ml
Acetonlösung mit einem Gehalt von 0,2 Gew.-% Benzoxazolylidenthiohydantoin
als Sensibilisierfarbstoff 1 ml
Methylcellosolvelösung mit einem
Gehalt von 25 Gew.-# Ascorbinsäure-
monopaImitat 8 ml
Methylcellosolvelösung mit einem Gehalt
von 5 Gew.-^ der zu untersuchenden Verbindung 8 ml
Die auf diese Weise erhaltene Masse wurde auf einen Polyäthylenterephthalattrager zu einer Silbermenge von 1,3 g
je m des Trägers aufgetragen. Der erhaltene Überzug wurde
bei etwa 50 bis 700C unter Atmosphärendruck der Trocknung
überlassen, bis 'er sich praktisch verfestigte. Das erhaltene Element wurde bildweise an Wolframlicht während 2 Minuten
ausgesetzt, dann auf 1300C während 30 Sekunden durch Einschich-
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tung des Elementes zwischen zwei Heizplatten erhitzt»
Der Farbton des erhaltenen Bildes wurde dann visuell
abgeschätzt, um die relative ünterlegenheit oder Überlegenheit zu bestimmen.
abgeschätzt, um die relative ünterlegenheit oder Überlegenheit zu bestimmen.
Im Vergleich der somit erhaltenen Bilder mit denjenigen, welche unter Verwendung von Phthalazinon erhalten wurden,
konnte ein Bild von schwarzem Ton erhalten werden, wenn die Verbindung gemäß der Erfindung verwendet wurde, während lediglich ein braun getöntes Bild bei Anwendung von Phthalazinon erhalten wurde. Spezifische Versuche sind in den Beispielen angegeben.
konnte ein Bild von schwarzem Ton erhalten werden, wenn die Verbindung gemäß der Erfindung verwendet wurde, während lediglich ein braun getöntes Bild bei Anwendung von Phthalazinon erhalten wurde. Spezifische Versuche sind in den Beispielen angegeben.
Spezifische Beispiele für erfindungsgemäß geeignete Verbindungen
sind nachfolgend angegeben:
Verbindung 1:
3,6-Dimercapto-1,4-diphenyl-i H, 4H-2, 3a, 5, 6a-tetra zapenta len
(Fp. 1880C)
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Verbindung 2; 3,6-Dimercapto-i,1,4,4-tetramethy 1-2, 3a, 5, 6a1-tetra zapentalen
(Pp. 1781S)
H3\/H3 . ■
N^ ^n
C—SH
I! I Il
HS C N N
CH3 CH3
Verbindung 3:
1t4-Diäthyl-1,4-dimetnyl-3,6-dimercapto-2,3a,5,6a-tetrazapen
talen (Pp. 1910C)
CH3\ /·°2Η5
N H C SH
Β I Il
HS C- N ii
Verbindung 4:
1,4-Dibuty1-3,6-dimercapto-1H,4H-2,3a,5,6a-tetrazapentalen
(Pp. 1740C)
N C SH
HS—C ^N N
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Verbindung 5:
1,4-Di(o-chlorphenyl)-3»6-dimercapto-1 H,4H-2, 3a, 5,6a-tetra zapentalen
(Pp. 2260C (Zere.))
N N C SH
HS C
Verbindung 6:
1,4-Diäthy1-3,6-dimercapto-1H,4H-2,3a,5,6a-tetra zapentalen
(Pp. 1870G)
IL·
C SH
HS C — N
H ^C2H5
Verbindung 7:
1,4-Dimethy 1-3,6-dimercapto-1 H, 4H-2, 3a, 5, 6a-tetra zapenta len
(Pp. 1890C)
CH
/V
3.
CH SH
HS C
H CH:
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Ganz allgemein können die vorstehend angegebenen Verbindungen durch das Verfahren nach Journal of the American
Chemical Society, Band 39, Seite 1535 (1917) hergestellt werden. Spezifische Herstellungsbeispiele für die vorstehend
aufgeführten Verbindungen sind nachfolgend angegeben.
Herstellungsbeispiel 1 (Verbindung 1)
5 g Benzalazin wurden in 150 ecm Eisessig gelöst und
10g Kaliumthiocyanat hierzu zugegeben. Das erhaltene Gemisch
wurde auf einem Wasserbad bei 90 bis 95 0C bei Atmosphärendruck
während 30 Minuten erhitzt und dann abgekühlt. Die gebildeten Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthylalkohol
umkristallisiert. Dabei wurden 5 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 1880C erhalten.
Herstellungsbeispiel 2 (Verbindung 2)
5 g Acetonazin wurden in 120 ecm Eisessig gelöst und
10 g Kaliumthiocyanat hierzu zugegeben. Das.erhaltene Gemisch
wurde in einem Wasserbad während 1 Stunde wie in Beispiel 1 erhitzt und dann abgekühlt. Die gebildeten Kristalle
wurden abfiltriert und aus Äthylalkohol umkristallisiert. Dabei wurden 5 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 1730C
erhalten.
Herstellungsbeispiel 5
(Verbindung 3)
10 Methyläthylketonazin wurden in 120 ecm Eisessig gelöst
und 20 g Kaliumthiocyanat zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde auf einem Wasserbad wie in Beispiel 1 erhitzt
und dann abgekühlt. Die gebildeten Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthylalkohol umkristallisiert· Dabei wurden
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11 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 1910C erhalten.
Herstellungsbeispiel 4 (Verbindung 4) v
6,8 g Hydrazinhydrochlorid und 19,6 g Kaliumthiocyanat
wurden in 100 ecm Wasser gelöst und weiterhin wurden 20 ecm
Eisessig zugesetzt. Anschließend wurden 17»2 g Valeraldehyd
allmählich tropfenweise zugefügt. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Lösung während 2 Stunden bei der gleichen
Temperatur gerührt. Die gebildeten Kristalle wurden abfiltriert
und aus Eisessig umkristallisiert. Dabei wurden 9 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 1840C erhalten.
Herstellungsbeispiel 5
(Verbindung 5)
14 g 2,2'-Dichlorbenzalazin wurden in 400 ecm Eisessig
gelöst und 10 g Kaliumthiocyanat hierzu zugegeben. Das erhaltene Gemisch wurde während 30 Minuten auf einem Wasserbad
wie in Beispiel 1 erhitzt und dann abgekühlt. Die gebildeten
Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthylalkohol umkristallisiert. Dabei wurden 9 g Kristalle mit einem Zersetzungspunkt
von 2260C erhalten.
Herstellungsbeispiel 6 (Verbindung 6)
104 g Hydra zinhydrochlorid und 196 g Kaliumthiocyanat
wurden in 500 ecm Wasser gelöst und 150 ecm Eisessig zugesetzt.
Anschließend wurden 116g Propylaldehyd allmählich
tropfenweise hierzu unter Rühren und unter Kühlung mit Eis zugefügt. Nach Beendigung der tropfenweise Zugabe wurde das
Rühren weitere 2 Stunden unter Kühlung mit Eis fortgesetzt. Die gebildeten Kristalle wurden abfiltriert und aus einem
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Mischlösungsmittel aus Methanol und Wasser umkristallisiert.
Dabei wurden 165 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 186 bis 1870C erhalten.
Herstellungsbeispiel 7 (Verbindung 7)
21 g Hydrazinhydrochlorid, 39 g Kaliumthiocyanat und
50 ecm Eisessig wurden zu 200 ecm Wasser zugesetzt und unter
Kühlung mit Eis gerührt. Hierzu wurden allmählich tropfenweise 18 g Acetaldehyd zugefügt. Nach Beendigung der tropfenweisen
Zugabe wurde die Lösung weitere 2 Stunden unter Kühlung mit Eis gerührt. Die gebildeten Kristalle wurden abfiltriert
und aus Alkohol umkristallisiert. Dabei wurden 23 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 1890C erhalten.
Die als Schwarztönungsmittel verwendetsn Verbindungen
gemäß der Erfindung werden am günstigsten in einer Menge von 0,0001 bis 1 Mol, vorzugsweise 0,001 bis 0,5 Mol auf 1 Mol
des Silbersalzes von Benzotriazol zugesetzt. Die Menge vari·1·
iert in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Verbindung, den verschiedenen im lichtempfindlichen Material enthaltenen
Bestandteilen, der Behandlungstemperatür und dergleichen, so
daß der vorstehende Bereich nicht als solcher begrenzend ist, sondern es werden bei der Arbeitsweise im vorstehenden Bereich,
insbesondere im bevorzugten Bereich diese Paktoren in Betracht gezogen.
Es ergibt sich auch für den Fachmann, daß Mischungen
der Verbindungen innerhalb der vorstehenden allgemeinen Pormel mit gleichem Erfolg eingesetzt werden können. Palis angewandt,
liegt die Gesamtmenge sämtlicher Verbindungen innerhalb des vorstehenden Bereiches.
Das erfindungsgemäß eingesetzte Silbersalz von Benzotriazol
ist ein gegenüber licht unempfindliches Silbersalz, welches mit einem Reduziermittel reduziert werden kann und
ein Silberbild lediglich in den Bereichen liefert", wo belich-
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tetes Silberhalogenid vorhanden ist und lediglich beim Erhitzen.
Die absolute Menge des Silbersalzes des Benzotriazole kann in weitem Umfang variieren, sofern ein Bild von
annehmbarer Dichte für den Gebrauch erhalten wird. Wenn die ziemlich weiten Unterschiedlichkeiten der visuellen
Empfindlichkeit der durchschnittlichen Verbraucher in Betracht gezogen werden« ist es am günstigsten, wenn das SiI-bersalz
des Benzotriazole in einer Menge von etwa 0,3 g/m bis etwa 3 g/m , stärker bevorzugt 0,5 g/m bis 2 g/m vorhanden
ist, wobei dieser letztere Wert durch die relativ hohen Kosten des Silbersalzes beeinflußt wird. Wenn die
Teilchengröße des Silbersalzes von Benzotriazol 0,01 Mikron
bis 5 Mikron, vorzugsweise 0,1 Mikron bis 3 Mikron beträgt, werden äußerst klare Bilder erhalten. Dieser Bereich ist
jedoch nicht begrenzend, da die gewünschte Klarheit von Verbraucher zu Verbraucher selbstverständlich variieren kann.
Wie vorstehend angegeben, müssen als im Rahmen der Erfindung
verwendbare Reduziermittel solche verwendet werden, welche zur Reduktion des Silbersalzes von Benzotriazol in
Gegenwart von belichtetem Silberhalogenid beim Erhitzen unter
Bildung eines Silberbildes geeignet sind, verwendet werden. Wie bereits vorstehend abgehandelt, ist jedoch das Silbersalz des Benzotriazole stabiler als Silberbehenat und ist
deshalb durch Erhitzung schwierig zu reduzieren. Selbst wenn deshalb ein Reduziermittel für Silberbehenat, wie ein Bisphenol,
für das Silbersalz von Benzotriazol verwendet wird, ist das Silbersalz des Benzotriazole schwierig zu reduzieren
aufgrund der schwachen Reduziereigenschaft dieser Reduziermittel.
Es wurde jedoch bereits gefunden, daß Ascorbinsäure
und/oder Derivate hiervon als Reduziermittel für das Silbersalz von Benzotriazol wirksam sind, wozu auf die japanische
Patentveröffentlichung 22185/70 verwiesen wird. Beispiele
für wirksame Derivate der Ascorbinsäure umfassen mono- oder
dialiphatische Ester der Ascorbinsäure, beispielsweise das
Monolaurat, Monomyristat, MonopaImitat, Monostearat, Mono-
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behenat, Dilaurat, Dimyristat, DipaImitat, Distearat und
Dibehenat und dergleichen der Ascorbinsäure. Im allgemeinen
werden Gruppen mit 10 bis 22 Kohlenstoffatomen als alipnatischer
Anteil zur Bildung der Esterstruktur bevorzugt. Außerdem ist auch D-Araboascorbinsäure im Rahmen der Erfindung
als gutes Reduziermittel geeignet.
Als weitere für die Erfindung geeignete Gruppe von Reduziermitteln seien die 3-Pyrazolidonderivate als Beispiele
aufgeführt. Das heißt, wirksame 3-Pyrazolidonderivate
umfassen 1-Pheny1-3-pyrazolidon, i-Phenyl-4-methyl-3-pyra
zolidon, 1-p-Methylpheny1-3-pyra zolidon, 1-Pheny1-5-carboxy-3-pyrazolidon,
1-Pheny1-4,4-dimethy1-3-pyrazolidon,
1-Pheny1-5-carboxyäthy1-3-pyrazolidon und 1-Pheny1-5-Bethy1-3-pyrazoldion
und ähnliche Verbindungen.
Die bevorzugten Ascorbinsäurederivate sind die Mono-
oder Dicarboxylate der Ascorbinsäure und die bevorzugten 3-Pyrazolidonderivate sind diejenigen, die mit Alkylgruppen
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Carboxyalkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen substituiert sind oder substituierte
1-Aryl-3-pyrazoldione.
Gewünschtenfalls können Kombinationen von Ascorbinsäure
und Derivaten hiervon, Kombinationen von 3-Pyrazolidonderivaten
oder Kombinationen von Ascorbinsäure oder Derivaten derselben und 3-Pyrazolidonderivaten angewandt'werden.
Gemäß der Erfindung wird das Reduziermittel am günstigsten in einer Menge von 0,1 bis 5 Mol je 1 Mol Silbersalz
des Benzotriazole zugesetzt. Wie bereits ausgeführt, wird das erfindungsgemäß eingesetzte Silberhalogenid durch Umsetzung
eines anorganischen Halogenides mit dem Silbersalz des Benzotriazole unter Umsetzung eines Teiles des Silbersalzes
des Benzotriazols hergestellt, wobei das Silberhalogenid
gebildet wird. Beispielsweise kann wie bei dem vorstehend aufgeführten Testverfahren das Silberhalogenid lediglich
durch Zusatz einer Lösung des anorganischen Halogenides, beispielsweise Quecksilberbromid und/oder Quecksilberjodid
zu einer Polymerdispersion des Silbersalzes des Benzo-
309845/0967
triazole zugesetzt werden. Die Bildung des Silberhalogenides
bei der Umsetzung zwischen einem Teil des Silbersaizes des *
Benzotriazols und diesen Halogeniden ergibt sich beispielsweise aus der Untersuchung der Änderung des RSntgenbeugungsmusters
des Systemes. Die Bedingungen der Reaktion sind nicht
besonders kritisch, da diese Reaktion ziemlich leicht abläuft und die Reaktion wird üblicherweise bei Atmosphärendruck bei
milden Temperatüren, beispielsweise 20 bis 600C, ausgeführt.
In der Praxis wird die lösung des anorganischen Halogenides lediglich zu der Polymerdispers ion des Silbersalzes des Benzotriazols
zugesetzt und das System, während 5 Minuten bewegt.
Beispiele für geeignete anorganische Halogenide sind diejenigen der formel M Xn, worin M ein Kation, beispielsweise
H+, NH^+ oder ein Metall, X die Gruppe Gl", Br"*, I~
und η die Wertigkeit von M bedeuten. Spezifische Beispiele umfassen Bromwasserstoff, Jodwasserstoff, Ammoniumbromid,
Ammonium;)odid, Ammoniumchlorid, Metallhalogenide, wie die
Chloride, Bromide oder Jodide von Metallen wie Strontium, Cadmium, Zink, Chrom, Natrium, Kalium, Barium, Eisen, Caesium,
Lanthan, Kupfer, Nickel, Magnesium, Aluminium, Antimon, Kobalt, Quecksilber, Blei, Beryllium, Lithium, Calcium, Zinn,
Gold, Mangan, Indium, Rhodium, Ruthenium, Palladium, Osmium, Iridium, Platin, Thallium, Wismut und ähnliche.
„Die anorganischen Halogenide werden am günstigsten in
einer Menge von 1/1000 bis 0,5 Mol je 1 Mol des Silbersalzes
des Benzotriazols zugesetzt. Die Reaktion mit dem Silbersalz des Benzotriazols ist praktisch stöchiometrisch. Somit
ergibt 1/100 Mol eines anorganischen Halogenides einer geeigneten Wertigkeit eine Ausbeute.an 1/100 Mol des Silberhalogenides
.
Die thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen
Materialmassen, die bei der praktischen Ausführung der Erfindung verwendet werden, sind in einem Binder einverleibt.
Es können sämtliche Binder verwendet werden, welche mindestens ha Ib trans parent sind, so daß das Belichtungs licht die ther-
3 09 8 45/09Θ7
misch entwicklungsfähige Substanz erreicht, welche bei der
Aussetzung oder unter Heißbedingungen nicht geschädigt werden und welche als gutes Dispergiermaterial dienen. Die geeigneten
Binder sind üblicherweise hydrophob, jedoch können auch hydrophile verwendet werden· Diese sind durchsichtig
oder halbdurchsichtig und umfassen natürliche Substanzen,
wie Gelatine, Gelatinderivate, Cellulosederivate und dergleichen und synthetische Polymermaterialien wie Polyvinylverbindungen,
Acrylamidpolymere und dergleichen. Weitere verwendbare synthetische polymere Verbindungen umfassen Dispersionen
vom latextyp, von einer oder mehreren Vinylverbindungen. Bevorzugte Materialien und Harze von hohem Molekulargewicht
umfassen Polyvinylbutyral, Celluloseacetatbutyrat, Polymethylmethacrylat, Polyvinylpyrrolidon, Äthylcellulose,
Polystyrol, Polyvinylchlorid, chlorierte Kautschuke, Polyisobutylen, Butadien-Styrol-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere,
Vinylacetat-Vinylchlorid-Maleinsäure-Copolymere
sowie Polyvinylalkohol.
Diese Binder werden am günstigsten in einem Verhältnis von 4:1 bis 1:4 zugesetzt (Gewichtsverhältnis zu dem Silbersalz
des Benzotriazole).
Als verwendbare Träger bei der praktischen Ausführung der Erfindung für die thermisch entwicklungsfähigen vorstehend
abgehandelten lichtempfindlichen Materialien kann eine große Vielzahl von Trägern eingesetzt werden. Beispiele
für typische Träger sind Cellulosenitratfilme, Celluloseesterfilme,
Polyvinylacetalfilme, Polystyrolfilme, Polyäthylenterephthalatfilme,
Polycarbonatfilme, weitere harzartige Materialien, Glas, Papier, Metall und dergleichen.
Allgemein können sämtliche Träger gemäß der Erfindung verwendet werden, welche gut an der thermisch entwicklungsfähigen
Substanz haften und die nicht nachteilig bei der Belichtung oder Entwicklung geschädigt werden.
Die bei der praktischen Ausführung der Erfindung verwendeten thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen
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Materialien können eine antistatische Schicht oder eine elektroleitende Schicht aufweisen. Eine Antihalationssubstanz
und ein Antihalationsfarbstoff können gleichfalls in die Masse des thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen
Materials gewünschtenfalls einverleibt werden.
Gewünschtenfalls können weiterhin in das thermisch entwicklungsfähige, erfindungsgemäß eingesetzte Material
Mattierungsmittel wie Stärke, Titanoxid, Kieselsäure und
dergleichen und/oder fluoreszierende Aufhellungsmittel wie
fluoreszierende Aufhellungsmittel vom Stilben-, Triazin-, Oxazol- oder Cumarintyp oder ähnliche Materialien einverleibt
werden.
Die bei der praktischen Ausführung.der Erfindung eingesetzte
thermisch entwicklungsfähige lichtempfindliche Schicht kann nach verschiedenen Überzugsverfahren unter
Einschluß des Eintauchverfahrens, des Luftaufstreichverfahrens,
des Yorhangüberzugsverfahrens und des Extrudierüberzugsverfahrens
unter Anwendung eines !Trichters gemäß der US-Patentschrift 2 681 294 aufgezogen werden« Gewünschtenfalls
können zwei oder mehr Schichten gleichzeitig aufgezogen werden.
Obwohl nicht besonders feitisch, werden beste Ergebnisse
erhalten, wenn die lichtempfindliche Schicht gemäß der Erfindung eine Stärke von etwa 1 Mikron bis etwa 20
Mikron, vorzugsweise 3 Mikron fels 10 Mikron besitzt. Die Anwendung einer Stärke von v/eniger als 1 Mikron ergibt eine
unzureichende Festigkeit für das Element bei normaler Handhabung und die Anwendung einer Stärke größer als 20 Mikron
liefert keine besseren Ergebnisse als sie bei einer Stärke von 20 Mikron erhalten werden. Dieser Bereich wird hauptsächlich in Anbetracht der mechanischen Faktoren gewählt
und ist in keiner Weise begrenzend hinsichtlich des Konzeptes der Erfindung.
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Optische Sensibilisierfarbstoffe können vorteilhafterweise
zur Erteilung der lichtempfindlichkeit an das Element bei der praktischen Ausführung der Erfindung verwendet werden.
Beispielsweise kann das Element optisch durch Zusatz eines Sensibilisierfarbstoffes in Form einer lösung in einem
organischen lösungsmittel oder als Dispersion sensibilisiert
werden. Als verwendbare optische Sensibilisiermittel seien
als Beispiele aufgeführt Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe
und dergleichen.
Nach der bildweisen Aussetzung an eine Lichtquelle, beispielsweise
eine Xenonlampe, Wolframlampe, Quecksilberlampe und dergleichen, werden die in der lichtempfindlichen Schicht
des vorstehend geschilderten thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials gebildeten latenten Bilder lediglich
durch Erhitzen des Elementes entwickelt. Deshalb bezieht sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung auf ein
Verfahren zur Entwicklung des in der lichtempfindlichen Schicht des ausgesetzten thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen
Materials gebildeten latenten Bildes durch Erhitzen auf etwa 100 bis 1600C, bis das gewünschte Bild entwickelt ist.
Eine geeignete Entwicklungstemperatür beträgt 100 bis
1600C und üblicherweise wird eine Temperatur von 110 bis HO0C
angewandt. Durch Verlängerung oder Abkürzung des Heizzeitraumes können höhere oder niedrigere Temperaturen innerhalb
des vorstehenden Bereiches angewandt werden. Ein entwickeltes und stabiles Bild kann üblicherweise innerhalb 1 Sekunde
bis 60 Sekunden erhalten werden.
Als Maßnahme zur Lieferung der notwendigen Wärme können verschiedene Mittel angewandt werden. Das vorstehend geschilderte
Element kann in Kontakt mit einfachen Heizplatten und dergleichen gebracht werden oder kann in Kontakt mit einer
Heiztrommel gebracht werden oder in einigen Fällen kann das Element durch einen Heizraum geleitet werden und einer Hochfrequenzinduktionsheizung
unterzogen werden.
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Die folgenden spezifischen Beispiele bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung im einzelnen.
Die vorstehend angegebene Dispersion A wurde in der vorstehend angegebenen Weise hergestellt. Die Dispersion A
wurde während 4 Stunden in einer Kugelmühle vermischt. Anschließend
wurde die Dispersion A mit den folgenden Bestandteilen zur Herstellung der folgenden Masse vermischt:
Dispersion A in einer Mischmenge von 40 ml\ Methanoliösung mit einem Gehalt von
5 Gew.-$> Quecksilberbromid und 8,5
Gew.-# Quecksilberjodid 1 ml
AcetonlösungmLt einem Gehalt von 0,2 Gew.-$ Benzoxazolylidenthiohydantoin
als Sensibilisierfarbstoff 1 ml
Methylcellosolvelösung mit einem Gehalt
von 25 Gew.-$ Ascorbinsäuremonopalmitat
8 ml
Methylcellosolvelösung mit einem Gehalt
von 1 Gew.-$ der vorstehend beschriebenen Verbindung 1 5 ml ,
bei 500C, Druck 1 atm;
jede Lösung wurde in einem Abstand von 5 Min. aufeinanderfol
gend zugesetzt
Die dadurch erhaltene Masse wurde auf einem Polyäthylenterephthalatfilm
bei 5O0C zu einer Haßstärke von 80 Mikron aufgezogen.
Der erhaltene überzogene PiIm wurde bei 700C während
Stunde zur Herstellung des thermisch entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials getrocknet.
Dann wurde das erhaltene Material an 7/olframlieht (.10
Lux) während 2 Minuten durch ein transparentes negatives Original mit variierender Graduierung ausgesetzt und während
Sekunden durch Schichtung zwischen Metallplatten, die auf 1300C erhitzt waren, erhitzt. Dabei wurde ein schwarz gefärbtes
positives Bild mit einer Graduierung entsprechend demjenigen des Originals erhalten.
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Ein Vergleichselement wurde in der gleichen Weise wie
vorstehend hergestellt, jedoch Verbindung 1 weggelassen, und in der gleichen Weise belichtet und verarbeitet. Das
dabei erhaltene Bild hatte einen gelblich-braunen Ton und zeigte lediglich eine äußerst niedrige Bilddichte.
Getrennt wurde ein Element in der gleichen Weise hergestellt, wobei jedoch Phthalazinon anstelle der Verbindung
1 in der gleichen Menge verwendet wurde, wobei dieses Element dann wie vorstehend belichtet und behandelt wurde. Das
erhaltene Bild hatte einen braunen Ton und zeigte lediglich eine niedere. Bilddichte.
Weiterhin wurde ein Element wie vorstehend unter Verwendung
von 3-Mercapto-4-phenyl-1,2,4-triazol als Tönungsmittel entsprechend den japanischen Patentveröffentlichungen
18416/70, 12700/70 und 26582/69 anstelle der Verbindung 1 in der gleichen Menge verwendet, worauf dann wie vorstehend belichtet
und verarbeitet wurde. Das erhaltene Bild hatte einen braunen Ton, wenn auch etwas schwärzlich, und zeigte eine
niedere Bilddichte.
Weiterhin wurde ein Element unter Verwendung von 1,3-Diphenylguanidin
als Tönungsmittel entsprechend der japanischen Patentveröffentlichung 12700/70 anstelle der Verbindung
1 in der gleichen Menge hergestellt und belichtet und wie vorstehend verarbeitet. Das erhaltene Bild zeigte eine
gute Bilddichte, während es einen schwärzlich-braunen Ton hatte.
Aus den vorstehenden Versuchswerten ergibt sich das
folgende: Phthalazinon, welches wirksam für Silberbehenat
ist, ist für das Silbersalz des Benzotriazolsystems unwirksam
und die Tönungsmittel gemäß der Erfindung ergeben weit bessere schwarz gefärbte Bilder als sie durch die üblichen
Tönungsmittel erhalten werden, beispielsweise 3-Mercapto-4-phenyl-1,2,4-triazol,
1,3-Diphenylguanidin und dergleichen, welche für das Silbersalz des Benzotriazolsystems wirksam
sind.
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Das Yerfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch
die Verbindung 2 anstelle der Verbindung 1 in der gleichen Menge verwendet. Ein gutes Bild mit schwarzer Farbe wie in
Beispiel 1 wurde erhalten.
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch
die Verbindung 3 anstelle der Verbindung 1 in der gleichen Menge verwendet. Es wurde ein gutes Bild mit schwarzer Farbe
wie in Beispiel 1 erhalten.
Die in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden wiederholt,
jedoch wurde die Verbindung 5 anstelle der Verbindung 1 in der gleichen Menge verwendet. Es wurde ein gutes Bild
mit schwarzer Farbe wie in Beispiel 1 erhalten.
Das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren wurde wiederholt,
jedoch wurde die Verbindung 6 anstelle der Verbindung 1 in der gleichen Menge eingesetzt. Es wurde ein gutes Bild
mit schwarzer Farbe wie in Beispiel 1 erhalten.
Die folgenden Bestandteile wurden zur Herstellung einer
Masse vermischt ι
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Dispersion A 40 ml
Methanollösung mit einem Gehalt von 6 Gew.-$ Zink-"bromid
und 9 Gew.-$ Zinkjoaid 1 ml
Chloroformlösung mit einem Gehalt von 0,2 Gew.-^ Benzoxazolylidenrhodanin
als Sensibilisierfarbstoff 1 ml
Methylcellosolvelösung mit einem Gehalt von 25 Gew.-^
1-Phenyl-3-pyrazolidon 8 ml
Methylcellosolvelösung mit
einem Gehalt von 3 Gew.-#
der Verbindung 4 0,5 ml
bei 5O0C, Druck 1 atmj
jede Lösung wurde im Abstand von 5 Minuten wie in Beispiel 1 zugegeben
Die dabei erhaltene Masse wurde auf einen Polyäthylenterephthalatfilm
als Träger bei 5O0C zu einer Naßdicke von 80 Mikron aufgetragen. Der erhaltene überzogene Film wurde
bei 7O0C während 1 Stunde zur Herstellung eines thermisch
entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials getrocknet«
Anschließend wurde dieses Material an eine Xenonblitzlampe während 10~^ Sekunden (10 Lux) durch ein transparentes negatives
Original mit variierender Graduierung ausgesetzt. Das Material wurde dann während 30 Sekunden durch Einschichtung
zwischen Metallplatten, die auf 13O0C erhitzt waren, erhitzt.
Dabei wurde ein positives Bild von schwarzer Farbe mit einer Graduierung entsprechend derjenigen des Originals
erhalten.
Das Verfahren nach.Beispiel 6 wurde wiederholt, jedoch
die Verbindung 7 anstelle der Verbindung 4 in der gleichen Menge eingesetzt. Es wurde ein Bild mit schwarzer Farbe wie
in Beispiel 6 erhalten.
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Die folgenden Bestandteile wurden vermischt, um die Masse herzustellen:
Dispersion A
40 ml
Methanollösung mit einem Gehalt von 5 Gew.-^ Quecksilberbromid
1 ml
Acetonlösung mit einem Gehalt von 0,2 Gew.-$ Benzoxazolylidenthiohydantoin
als Sensibilisierfarbstoff 1 ml
Methylcellosolvelösung mit einem Gehalt von 25 Gew.-$
Ascorbinsäuremonomyristat 8 ml
Methylcellosolvelösung mit
einem Gehalt von 5 Gew.-^
der Verbindung 2 1 ml
bei 5O0C, Druck 1 atmj
jede Lösung wurde im Abstand von 5 Minuten wie in Beispiel 1
zugegeben
Die dabei erhaltene Masse wurde auf einen Polyäthylenterephthalatfilmträger
"bei 5O0C zu einer Naßstärke von 80 Mikron aufgezogen. Der erhaltene überzogene PiIm wurde bei
7O0C während 20 Minuten getrocknet. Anschließend wurden die
folgenden Bestandteile zur Herstellung einer Masse vermischt:
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeres
(Gew.-Verhältnis 85:15)
Tetrahydrofuran
15 g
100 ml
100 ml
Die erhaltene Masse wurde von oben auf den vorstehenden PiIm bei 500C zu einer Naßstärke von 60 Mikron aufgezogen,
dann bei 7O0C während 1 Stunde getrocknet.
Das auf diese Weise hergestellte thermisch entwicklungsfähige lichtempfindliche Material ist stärker zu bevorzugen
als zweites Original im Vergleich zu einem lichtempfindlichen Material ohne Überzugsschicht aufgrund der Zunahme der Durchsichtigkeit
der aufgezogenen Schicht.
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Dieses Material wurde dann an eine Wolframlampe
(Kontaktdruck bei 10 000 Lux) während 30 Sekunden durch ein transparentes negatives Original mit variierender Graduierung
ausgesetzt, dann während 20 Sekunden durch Schichtung zwischen Metallplatten, die auf 1200C erhitzt waren,
erhitzt. Es wurde dabei ein positives Bild mit schwarzer Parbe mit einer Graduierung entsprechend derjenigen des
Originals erhalten.
Im Vergleich zum Pail der Weglassung der Oberüberzugsschicht
wurde die prozentuelle Durchlässigkeit des parallelen Lichtes in den Nichtbildbereichen, bestimmt mittels eines
3 DIM. GOlTIO PHOTOMETER, MODEL JSG-21 der JYONAN SEISAKIJSHO
LTD. auf 78 # von 75 fi erhöht, die im Pail der Weglassung
der Oberüberzugsschicht erhalten wurden. Im Vergleich zum
Pail der Weglassung der Oberüberzugsschicht wurde weiterhin
die maximale Durchlässigkeitsbilddichte um das 1,3-fache erhöht.
Die in Beispiel 8 angegebenen Verfahren wurden wiederholt, jedoch als Reduziermittel ein Gemisch aus 2 g Ascorbinsäuremonostearat
und 0,2 g 1-Phenyl-3-pyrazolidon anstelle von Ascorbinsäuremonomyristat verwendet. Es wurde ein Bild
mit schwarzer Pärbung wie in Beispiel 8 erhalten und durch Erhitzen auf 1200C während 10 Sekunden wurde die gleiche maximale
Bilddichte wie in Beispiel 8 erhalten.
Das Verfahren nach Beispiel 8 wurde wiederholt, jedoch die folgende Dispersion B anstelle der Dispersion A verwendet.
Herstellung der Dispersion B:
Herstellung der Dispersion B:
Die folgenden Bestandteile wurden in der Kugelmühle während 4 Stunden bei etwa 250C unter Atmosphärendruck vermählen:
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A'thy!cellulose 6 g
Silbersalz des Benzotriazole 4g
Isopropylalkohol 40 ml
Es wurde ein Bild mit schwarzer Farbe wie in Beispiel
9 erhalten.
Die folgenden Bestandteile wurden zur Herstellung der Masse vermischt:
Dispersion A
40 ml
Methanollösung mit einem Gehalt von 5 Gew.-^ Ammoniumbromid
1 ml
Acetonlösung mit einem
Gehalt von 0,2 Gew.-% Benzoxazolylidenthiohydantoin als Sensibilisierfarbstoff
1 ml
MethyIc ellos olvelös ung
mit einem Gehalt von 25 Gew.-# Ascorbinsäuremonopalmitat
8 ml
Methylcellosolvelösung mit
einem Gehalt von 1 Gew.-$
bei 500C,
Druck 1 atmι
Druck 1 atmι
jede Lösung wurde in einem Abstand von 5 Minuten
wie in Beispiel 1 zugesetzt
der Verbindung 3
0,3 ml
Acetondispersion mit einem Gehalt von 15 Gew.-$ Zinkoxid
4 ml
Die dabei erhaltene Masse wurde auf ein photographisches Grundpapier bei 5O0C zu einer Naßstärke von 100 Mikron
aufgetragen. Das erhaltene überzogene Material wurde bei 5O0C während 30 Minuten getrocknet. Das dabei erhaltene thermisch
entwicklungsfähige lichtempfindliche Material wurde an Wolframlicht (Kontaktdruck bei 10000 Lux) während 30 Sekunden
durch ein transparentes negatives Original mit variierender Graduierung ausgesetzt. Anschließend wurde das Material
während 15 Sekunden durch Schichtung zwischen Meta11-
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platten, die auf 11O0C erhitzt waren, erhitzt. Es wurde
ein Bild von schwarzer Farbe erhalten.
Im vorstehenden wurde die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben, ohne daß sie hierauf begrenzt
ist.
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Claims (1)
- . Pa t entans prüch e1. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, bestehend aus einem Träger mit einer darauf befindlichen Schicht aus 1) dem Silbersalz von Benzotriazol, 2) einem durch Umsetzung eines anorganischen Halogenides mit dem Silbersalz von Benzotriazol gebildetem Silberhalogenid, 3) einer der Verbindungen Ascorbinsäure, deren Derivaten und/oder 3-Pyrazolidonderivaten als Reduziermittel, 4) einem Binder und 5) einer oder mehrerer Verbindung entsprechend der allgemeinen Formel• R1 ^R2N N C SHHS— C ·Ή Ή1 \ 2Ό "DXt Xtworin R- und Rp ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine substituierte oder unsübstituierte Phenylgruppe bedeuten.2. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung gemäß der Erfindung in einer Menge van 0,001 bis 1 Mol je Mol des Silbersalzes des Benzotriazole vorliegt.3· Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Silbersalz des Benzotriazols in einer Menge von etwa 0,3bis etwa 3 g/m vorliegt. ν309845709674. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduziermittel in einer Menge von 0,1 his 5 Mol je Mol des Silhersalzes des Benzotriazole vorliegt und das Silberhalogenid in einer Menge von 1/1000 bis 0,5 Mol je Mol des Silbersalzes des Benzotriazole vorliegt.5· Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Binder in einem Verhältnis von 4:1 bis 1:4 vorliegt (Gew.-Verhältnis zu Teilen des Silbersalzes des Benzotriazole).5. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung gemäß der Erfindung R^ und Rg ein Wasserstoff a torn, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine halogensubstituierte Phenylgruppe bedeuten.7· Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das anorganische Halogenid die Formel M Xn besitzt, worin M ein Wasserstoffatom, eine Ammoniumgruppe oder ein Metall, X ein Chlorid, Bromid oder Jodid und η die Wertigkeit von M bedeuten.8. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß M ein Wasserstoffatom, eine Ammoniumgruppe, Quecksilber, Osmium, Calcium, Zinn, Gold, Mangan, Gallium, Indium, Rhodium, Ruthenium, Palladium, Iridium, Platin, Thallium oder Wismut bedeutet·9. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduziermittel aus Ascorbinsäure oder dem Monolaurat, Monomyristat, Monopalmitat, Monostearat, Monobehenat, Dilaurat, Dimyristat, Dipalmitat, Distearat oder Dibehenat der Ascorbinsäure., 1-Phenyl-3-pyrazolidon, i-Phenyl-4-methyl-3098A5/09673-pyrazolidon, i-p-Methylphenyl-3-pyrazolidon, 1-Phenyl-5-carboxy-3-pyrazolidon, 1-Phenyl-4,4-dimethyl-3-pyrazolidon, i-Phenyl-S-carboxyäthyl-S-pyrazolidon oder 1-Phenyl-5-methyl-3-pyrazolidon besteht.10. !Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 9? dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung aus einer der nachfolgenden Verbindungen 1-7 besteht:
Verbindung 1 :3,6-Dimercapto-1,4-diphenyl-1H,4H-2,3a,5,6a-tetra zapentalen (Fp. 1880C)Verbindung 2:3»6-Dimercapto-1,1,4» 4-tetramethy 1-2, 3a, 5, 6a-tetra zapentalen (Pp. 1780C)N N- C SHHS C N NCH30 9 845/0967Verbindung 3:1,4-Diäthyl-1,4~dimethyl-3,6-dimercapto-2,3a,5,6a-tetrazapentalen (Pp. 1910C)CH3 C2HHS CC SHIl ·CH3 ^C2H5Verbindung 4:1,4-Dibuty1-3,6-dimercapto-1H,4H-2, 3a, 5,6a-tetra zapentalenSHHS·-NVerbindung 5:1,4-Di(o-chlorphenyl)-3,6-dimercapto-1H,4H-2,3a,5,6a-tetraza· pentalen (Pp. 2260C (Zers.))H,HS C30 9 8 45/0967Verbindung 6:1,4-Diäthy1-3,6-dimercapto-1 H, 4H-2, 3a, 5, 6a-tetra zapentalen (Fp. 187"C)2 5N C SHHS C WH C2H5Verbindung 7:1,4~Dimethyl-3»6-dimercapto-IH, 4H-2, 3a, 5, 6a-f etra zapentalen (Fp. 1890C)• N N—.— c:~ -SHHS—C N ^JH CH11. Thermisch entwicklungsfähiges lichtempfindliches Element nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Silbersalz des Benzotriazole eine Teilchengröße von 0,01 Mikron bis 5 Mikron hat.30 98 45/09 67
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