DE2329170A1 - Photothermographisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Photothermographisches aufzeichnungsmaterialInfo
- Publication number
- DE2329170A1 DE2329170A1 DE2329170A DE2329170A DE2329170A1 DE 2329170 A1 DE2329170 A1 DE 2329170A1 DE 2329170 A DE2329170 A DE 2329170A DE 2329170 A DE2329170 A DE 2329170A DE 2329170 A1 DE2329170 A1 DE 2329170A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- silver
- thione
- photothermographic
- recording material
- material according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C1/00—Photosensitive materials
- G03C1/494—Silver salt compositions other than silver halide emulsions; Photothermographic systems ; Thermographic systems using noble metal compounds
- G03C1/498—Photothermographic systems, e.g. dry silver
- G03C1/49809—Organic silver compounds
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S430/00—Radiation imagery chemistry: process, composition, or product thereof
- Y10S430/133—Binder-free emulsion
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
- Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
- Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)
Description
Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung betrifft ein photothermographisches Aufzeichnungsmaterial,
bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen photothermographischen Schicht aus:
a) lichtempfindlichem Silberhalogenid,
b) einer bilderzeugenden Kombination aus einem Reduktionsmittel und einem Silbersalz-Oxidationsmi. ttel sowie gegebenenfalls
c) einem Bindemittel für a) und b), mit dem sich nach bildgerechter
Exponierung und Hrnitzen stabile Bilder erhalten lassen,
ohne daß die zusatzlicue Verwendung eines Stabilisators erforderlich
ist.
bs sind, z.B. aus den US-PS 3 152 904, 3392 020, 3 457 075 und
der BL-PS 765 452, photothermographisehe Aufzeichnungsmaterialien
bekannt, deren photothermographisciie Schicht aus einer geringen
Menge einer lichtempfindl icnen Verbindung, z.B. lichtempfindlichen
Silberhalogenid und einer bilderzeugenden Kombination aus
einem Reduktionsmittel und einem Silbersalz-Oxidationsmittel, z.B.
einem Silbersalz einer langkettigen Fettsäure sowie gegebenenfalls einem Bindemittel aufgebaut ist. Werden derartige AufZeichnungsmaterialien bildgerecht Delichtet, sdwird die lichtempfindliche
Komponente der exponierten Bezirke derart verändert, daß sie beim Lraitzen des Aufzeichnungsmaterials die Reaktion zwischen der
bilderzeugenden kombination katalysiert und dadurch ein sichtbares
bild erzeugt.
Da die lichtempfindliche Komponente in dem entwickelten Aufzeicnnungsmaterial
veroleibt, hat es sicn als notwendig erwiesen, die Aufzeichnungsmaterialien unter Verwendung eines besonderen Stabilisators
oder einen Stabilisator erzeugenden Verbindung herzustellen, um ein Auskopieren oder ein burkelwerden der Hintergrundbezirke
der entwickelten Bilder beim Aufbewahren der entwickelten Aufzeicnnungsmaterialien zu verhindern. Typische Bildstaoilisatoren
sowie ihre Verwendung in photothermographischen Aufzeicnnungsma-
309851/0955
terialien sind beispielsweise aus den US-PS 3 301 6 78 und
3 707 377 bekannt.
Es ist des weiteren bekannt, Thione in lichtempfindlichen photographischen
Aufzeichnungsmaterialien aus den verschiedensten Gründen zu Verwenden. So ist es beispielsweise bekannt, z.B.
aus den beigischen Patentschriften 739 708 und 765 452, Silberkomplexe
von Thionen als Silberlieferanten für die physikalische Entwicklung photographischer Aufzeichnungsmaterialien zu verwenden.
Aus der belgischen Patentschrift 739 705 ist es des weiteren bekannt, Silberkomplexe von Thionen als lichtemflpindliche
Komponente in lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zu verwenden.
Aus der belgischen Patentschrift 739 709 ist es des weiteren bekannt, Silberkomplexe von Thionen als Antischleiernittel
zu verwenden. Aus der DDR-PS 1 0184 ist es des weiteren bekannt Silberkomplexe von Thionen als Silberstabilisatoren einzusetzen
und aus der US-PS 3 433 640 schließlich ist es bekannt Silberkomplexe von Thionen als Toner und Sensibilisatoren zu verwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es ein photothermographisclies Aufzeichnungsmaterial
anzugeben, das bei der Entwicklung stabile Bilder liefert» ohne daß hierzu die besondere Verwendung eines Stabilisators
oder einer sog. Stabilisatorvorläuferverbindung erforderlich
ist.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, daß sich die gestellte Aufgabe dadurch lösen läßt, daß man als Silbersalz-Oxidationsattel
ein Silbersalz eines Destimmten Thions verwendet.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein photothermographisches
Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen photothermographischen Schicht
mit:
a) lichtempfindlichen Silberhalogenid,
b) einer bilderzeugenden Kombination aus einem Reduktionsmittel
30985170955
und einem Silbersalz-Üxidationsmittel sowie gegebenenfalls
cj einem bindemittel für a) und b),
das dadurch gekennzeichnet ist, dais es als Si Ibersal z-üxidat
i onsiiii ttel ein Silbersalz eines T hi ons der folgenden Iormel
enthält:
- In — C ■= S
Z — COOiI
Z — COOiI
worin bedeuten:
!■ die zur Vervol lständigung eines gegebenenfalls substituierten
5-gliedrigen heterocyclischen Kernes erforderlichen Atome und
Z einen gegebenenfalls substituierten Alkylenrest mit
1 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Die Substituenten des durch R dargestellten heterocyclischen
Kernes und die Substituenten des durch Z dargestellten Alkylenrestcs
können beliebige, für Thione typische- Reste sein, welche
die photothermographischen Ligenschaften der photothermographischcn
Schicht nicht nachteilig beeinträchtigen.
;>as lichtempfindliche Silberhalogenid, Reduktionsmittel und SiI-bersalz-Oxidationsmittel
können in einer Schicht oder mehreren Schichten des Aufzeichnungsmaterials untergebracht werden. So
können beispielsweise alle drei Komponenten in einer Schicht untergebracht werden oder in zwei Schienten, wobei eine Schicht
das lichtempfindliche Silberhalogenid enthält und die andere Schicht das Reduktionsmittel und das Silbersalz-Oxidationsmittel,
309851/0955
Erfindungsgemäß lassen sich die photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung zur Herstellung stabiler Bilder dadurch verwenden, daß sie zunächst bildgerecht mit aktinischer
Strahlung belichtet werden, worauf sie kurzzeitig erhitzt werden, zweckmäßig auf eine Temperatur von 100 bis etwa
250 C und zwar solange, bis ein sichtbares Bild entwickelt worden ist. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die belichteten
Aufzeichnungsmaterialien 1 bis 90 Sekunden lang zu erhitzen.
Abgesehen davon, daß die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien
die Herstellung stabiler Bilder ohne Verwendung eines Stabilisators oder einer sog. Stabilisatorvorläuferverbindung ermöglichen,
besitzen die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien noch weitere Vorteile. So wird die oder werden die auf den
Schichtträger aufgetragenen Schichten, obgleich sie im ursprünglichen Zustand in der Regel opak sind, beim Erhitzen auf eine
Temperatur, bei der eine Entwicklung erfolgt, transparent. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verwendung der Aufzeichnungsmate-
zur Herstellung
rialien/von Diapositiven, wenn die photothermographische Schicht oder photothermographischen Schichten auf einen transparenten Schichtträger aufgetragen werden. Auch ist es möglich unter der oder den photothermographischen Schichten verschieden farbige Schichten anzuordnen, so daß Bilder mit den verschiedensten farbigen Hintergrundbezirken erhalten werden können. Schließlich lassen sich photothermographische Aufzeichnungsmaterialien auch ohne Verwendung eines Bindemittels herstellen. Schließlich lassen sich die Silbersalze der Thione direkt in der photothermographischen Beschichtungsmasse erzeugen und zwar durch Zusatz eines löslichen Silbersalzes und des Thiones ratic/Bes dichtungsmasse. Es ist somit nicht erforderlich ein vorher hergestelltes Silbersalz-Oxidationsmittel zur Bereitung der Beschichtungsmasse zu verwenden.
rialien/von Diapositiven, wenn die photothermographische Schicht oder photothermographischen Schichten auf einen transparenten Schichtträger aufgetragen werden. Auch ist es möglich unter der oder den photothermographischen Schichten verschieden farbige Schichten anzuordnen, so daß Bilder mit den verschiedensten farbigen Hintergrundbezirken erhalten werden können. Schließlich lassen sich photothermographische Aufzeichnungsmaterialien auch ohne Verwendung eines Bindemittels herstellen. Schließlich lassen sich die Silbersalze der Thione direkt in der photothermographischen Beschichtungsmasse erzeugen und zwar durch Zusatz eines löslichen Silbersalzes und des Thiones ratic/Bes dichtungsmasse. Es ist somit nicht erforderlich ein vorher hergestelltes Silbersalz-Oxidationsmittel zur Bereitung der Beschichtungsmasse zu verwenden.
Zur Herstellung photothermographischer Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung können die verschiedensten Thione der angegebenen Strukturformel verwendet werden,
/"zu den anderen Bestandteilen der
/"zu den anderen Bestandteilen der
309851/0955
R kann beispielsweise für die Atome stehen, die zur Vervollständigung
eines Thiazolin-2-thion-, Benzothiazolin-2-thion-, Imidazolin-2-thion-, Oxazolin-2-thion- oder anderer heterocyclische
r fhionkerne erforderlich sind.
Die heterocyclischen Kerne können beispielsweise durch Alkylreste,
vorzugsweise mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Arylreste,
z.B. Phenylreste substituiert sein.
Als besonders vorteilhafte Thione zur Herstellung photothermographischer
AufZeichnungsmaterialien nach der Erfindung haben
sich Thiazolin-2-thione der folgenden Strukturformel erwiesen
R3
κ2— r
iC = S
zl—coon
worin bedeuten:
Z einen Alkylenrest mit 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis Kohlenstoffatomen;
R und R einzeln Wasserstoffatome oder Alkylreste mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen, z.B. Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder
Butylreste oder Arylreste, vorzugsweise mit 6 bis Kohlenstoffatomen, z.B. Phenyl- oder Tolylreste oder
gemeinsam die zur Bildung eines Benzorestes erforderlichen Atome.
Die durch R und R dargestellten Alkyl-, Aryl- und Benzoreste
können wiederum substituiert sein, und zwar durch die verschiedensten Substituenten. So können beispielsweise die durch R und
R dargestellten Alkylreste durch Hydroxyreste oder Phenylreste substituiert sein und die Aryl- und Benzoreste durch Alkylreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
309851/0955
Andere» vorteilhafte Thione zur Herstellung der photothermographischen
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung sind Imidazolin-2-thione der folgenden Formel:
| C — Il ί |
R4 | = S | |
| R3— | C — |
I
-Nn. " \ |
|
| 2C | COOH | ||
| R2— | |||
12 3
worin Z, R und R die bereits angegebene Bedeutung haben und
4
R ein Alkylrest, z.B. ein Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatoraen, z.B. ein Methyl-, Äthyl- oder Propylrest oder ein Arylrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, z.B. ein Phenylrest oder ein Carboxyalkylrest, z.B. ein Carboxyäthyl- oder Carboxymethylrest ist.
R ein Alkylrest, z.B. ein Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatoraen, z.B. ein Methyl-, Äthyl- oder Propylrest oder ein Arylrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, z.B. ein Phenylrest oder ein Carboxyalkylrest, z.B. ein Carboxyäthyl- oder Carboxymethylrest ist.
Weitere vorteilhafte Thione zur Herstellung photothermographischer
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung sind Oxazolin-2-thione
der folgenden Formel:
R3 C -0.
α c - s
R2 C-5N^
Z1 COOH
1 2 3
worin Z , R und R die bereits angegebene Bedeutung besitzen.
Beispiele für zur Herstellung photothermographischer Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung geeigneter Thione sind:
30985 1/09 5 5
3-(2-Carboxyäthyl)-4-methyl-4-thiazolin-2-thion,
3-(2-Carboxyäthyl)benzothiazolin-2-thion,
3- (2-Carboxyäthyl)-5-pheny 1-1, 3 ^-oxadiazolin^-thion,
3- (2-Carboxyäthyi)-5-phenyl-ll 3,4-thiadiazolin-2- thion,
S-Carboxymethyl-^methylM-thiazolin-2-thion,
3-(2-Carboxyäthyl)-l-phenyl-l,3,4-triazo 1in-2-thion,
1,3-Bis(2-carboxyäthyl)imidazolin-2-thion,
1,3-Bis(2-carboxyäthyl)benzimidazolin-2-thion,
3-(2-Carboxyäthyl)-l-methylimidazolin-2-thion,
3-(2-Carboxyäthyl)benzoxazolin-2-thion und 3-(1-CarboxyithyI)-4-methyl-4-thiazolin-2-thion.
i)ie Si lbersal ze der Thione lassen sich, wie bereits dargelegt,
direkt in der photothermographischen Beschichtungsmasse erzeugen, und zwar durch Vereinigung eines Silberlieferanten, z. B.
Si lbertrifluoracetat mit der Thionverbindung in/ctesxxtessx:, oder
aber es können zunächst die Silbersalze isoliert werden und der photothermographischen Beschichtungsmasse zugesetzt werden.
Die Thione lassen sich nach bekannten Verfahren herstellen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Silbersalze nicht in Gegenwart
von Verbindungen herzustellen, die zu einer Reduktion führen.
üie Herstellung der Thione kann beispielsweise nach Verfahren erfolgen,
wie sie von R. W. Lamon und W. J. llumphlett in der Zeitschrift "Journal of Heterocyclic Chemistry", Band 4, Seiten
bis 609, 1967, und in der belgischen Patentschrift 739 705 beschrieben
werden. 4-Thiazolin-2-thione mit einem Carboxyalkylrest in der 3-Stellung lassen sich beispielsweise durch Umsetzung
einer sich von einer Aminosäure und Schwefelkohlenstoff ableitenden Dithiocarbaminsäure mit einem a-halogenierten Keton
herstellen. Bei Durchführung eines solchen Verfahrens kann durch Verwendung von Methylalkohol als Lösungsmittel die Löslichkeit
der Reaktionskomponenten erhöht werden.
/der Gegenwart der anderen Bestandteile der Beschichtunpsmasse
309851/0955
Zur Herstellung der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung können die verschiedensten Reduktionsmittel
verwendet werden. In typischer Weise bestehen diese aus Silberhalogenid-Entwicklerverbindungen,beispielsweise Polyhydroxybenzolen,
z.B. Hydrochinonen, beispielsweise Hydrochinon oder durch Alkylreste substituierten Hydrochinonen, z.B. t.-Butylhydrochinon,
Methy!hydrochinon, 2,5-Dimethy!hydrochinon oder 2,6-Dimethylhydrochinon
oder aus Brenzkatechinen und Pyrogallol oder aus durch Halogenatome substituierten Hydrochinonen, z.B. Chlorhydrochinon
und Dichlorhydrochinon oder aus durch Alkoxyresten substituierten Hydrochinonen, z.B. Methoxyhydrochinon und Äthoxyhydrochinon.
Andere besonders geeignete Silberhalogenid-Entwicklerverbindungen,
die als Reduktionsmittel verwendet werden können, bestehen beispielsweise aus Reduktionen, z.B. Anhydrodihydropiperidinohexoseredukton
oder aus Hydroxytetronsäuren und Hydroxytetronimiden, ferner 3-Pyrazolidonen, z.B. 1-Phenyl-3-pyrazolidon
oder 4-Methyl-4-hydroxymethyl-1-phenyl-3-pyrazolidon
oder solchen Verbindungen, wie sie in der britischen Patentschrift 930 572 beschrieben werden. Zu nennen sind als Reduktionsmittel
ferner Hydroxylamine, Ascorbinsäuren, z.B. die Ascorbinsäure
und Ascorbinsäureketale und andere Ascorbinsäurederivate, ferner Phenylendiamine und schließlich Aminophenole. Auch können
Kombinationen von Reduktionsmitteln verwendet werden.
Die lichtempfindliche oder photosensitive Komponente eines photothermographischen
Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung be-
8 steht aus lichtempfindlichen oder photosensitiven Silberhaloeniden.
Ein wesentlicher Vorteil der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien
besteht darin, daß die Konzentration des lichtempfindlichen Silberhalogenides sehr gering gehalten werden kann
im Vergleich zu üblichen photographischen Aufzeichnungsmaterialien,
die lichtempfindliches Silberhalogenid in Abwesenheit der anderen photothermographischen Komponenten aufweisen.
So kann beispielsweise die Konzentration an lichtempfindlichem
Silberhalogenid eineS photothermographischen Aufzeichnungsmaterials
nach der Erfindung bei etwa 0,0025 bis etwa 0,3 Molen lichtempfind-
309851/0955
lichem Silberhalogenid pro Mol Silber in Form des Silbersalzes
des Thiones liegen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist ein photothermographisches Aufzeichnungsmaterial der Erfindung 0,02
χ 10~3 bis etwa 0,12 χ 10~3 Mole Silberhalogenid pro 0,0929 m2
Schichtträgerfläche auf. Zur Herstellung der phototnerir.ographischen
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung können die verschiedensten
üblichen lichtempfindlichen oder photosensitiven Silberhalogenide verwendet werden, z.B. Silberchlorid, Silberbromid,
Silberjodid, Silberbromidj odid, Silberciiloridbromidjodid
oder Mischungen hiervon. Das lichtempfindliche Silberhalogenid kann dabei grobkörnig oder feinkörnig sein. Vorzugsweise wird
ein sehr feinkörniges photosensitives Silberhalogenid verwendet. Das Siloerhalogenid kann dabei nach üblichen bekannten Methoden
hergestellt werden, z.B. nach den üblichen Einfacheinlaufverfahren
oder Doppeleinlaufverfahren, wie sie beispielsweise zur Herstellung
von Lippmann-Emulsionen und dergleichen angewandt werden.
Auch können Silberhalogenide mit überwiegender Oberflächenempfindlichkeit,
d.h. sog. Oberflächenbildsiiberhalogenide verwendet
werden oder auch Mischungen derartiger Silberhalogenide mit sog,
Innenkorn-Silberhalogeniden oder Silberhalogeniden nut überwiegender
Innenkornempfindlichkeit. In typischer iveise werden zur Herstellung der photothermographischen Aufzeicnnungsmaterialien
Silberhalogenide vom Negativtyp verwendet. Bei dein Silberhalogenid
kann es sich des weiteren um ein solches aus regulären Silberhalogenidkörnern*handeln,
wie es beispielsweise von Klein und Moisar in der Zeitschrift "Journal of Photographic Science", Band 12,
Nr. 5, vom September bis Oktober 1964 auf Seiten 242 üis 25 1
näher Deschrieben wird. Das lichtempfindliche Silberhalogenid
kann chemisch nach den verschiedensten üblichen Verfauron sensibilisiert
werden.
Die einzelnen Komponenten, die zur ;ser? te 1 ] unr. der pnotothermographischen
Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden, nämlici;
das lichtempfindliche Silberhalogenid, das Reduktionsmittel und
das S ι ibe rsal z-0xidationsmi t te 1 sowie ;>e ^enenen f a I I - das Üinde-
309851/0955
- ίο -
mittel, können in verschiedenen Konzentrationen angewandt werden. In typischer vorteilhafter Weise werden auf einen Schichtträger
etwa 0,02 χ 10~3 bis etwa 0,12 χ 1θ"3 Mole lichtempfindliches
Silberhalogenid, etwa 0,25 χ 10 bis etwa 1,0 χ 10~3 Mole
Reduktionsmittel und etwa 0,25 χ 10~3 bis etwa 2 χ 10~3 Mole
Silber in Form des beschriebenen Komplexes pro 0,0929 m2 Trägerfläche
aufgetragen. Die im Einzelfalle optimale Konzentration einer jeden Komponente hängt etwas von den im Einzelfalle speziell
verwendeten Komponenten dem Typ des herzustellenden Bildes, der Entwicklungstemporatur und dergleichen ab.
Obgleich w^e bereits dargelegt zur Herstellung der photothermographischen
Schichten ein Bindemittel nicht erforderlich ist, kann ein solches verwendet werden. Als Bindemittel können die
üblichen bekannten hydrophilen oder hydrophoben, transparenten oder transluzenten Bindemittel verwendet werden, wozu sowohl natürlich
vorkommende Stoffe, wie Proteine, z.B. Gelatine und Gelatinederivate, ferner Cellulosederivate und Polysaccharide,
, z.B. Dextran und Gummiarabicum gehören wie auch synthetische polymere
Stoffe.
Zur Herstellung der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung können des weiteren die üblichen bekannten Schichtträger verwendet werden, z.B. Folien aus Cellulosenitrat,
Celluloseestern, Polyvinylacetalen, Polystyrol, PoIyäthylenterephthalat,
Polycarbonaten und anderen Polymeren wie auch Schichtträger aus Glas, Papier, Metall und dergleichen.
In typischer Weise werden zur Herstellung der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung flexible Schichtträger,
insbesondere aus Papier, die partiell acetyliert sein können oder mit einer Barytschicht versehen sein können und/oder
einer Schicht aus einem a-Olefinpolymeren verwendet, insbesondere
Schichtträger aus Papier mit einer Schicht aus einem Polymeren
aus einem a-01efin mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, z.B. aas
Polyäthylen, Polypropylen* oder einem A'thyleri-Butencopolyuc reu.
30985 1/0955
-li-Die photothermographisehen Au f zeichnungsriiate rialien nach der
Lrfindung können des weiteren unter Verwendung üblicher bekannter
Zusätze, die zur Herstellung bekannter photothermographischer Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden,hergestellt werden.
So können die photothermograpiiischen Aufzeichnungsmaterialien
nacii der Irfindung beispielsweise antistatisch wirksame und/oder
ieitfähige Schichten aufweisen und unter Verwendung von Plastifizierungsmittel
η und/oder Gleitmitteln, oberflächenaktiven Mitteln,
"lattierun;,s;ni ttoln, optischen Aufhellern, lichtabsorbierenden
Stoffen, Filterfarbstoffen, Lichthofschutzfarbstoffen und
absorbierenden Farbstoffen und dergleichen hergestellt worden
sein.
Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, der oder den photothermograpiiischen Schichten eine übliche Tonerverbindung, oftmals i.uch
als Aktivator-Tonerverbindung bezeichnet, zuzusetzen, um die Hilüdichtc zu erhöhen. Typische derartige Tonerverbindungen bestehen
aus cyclischen Ir.iiden, z. B. Phthalimid, N-iiydroxyphthalimid,
Succinimid und lN-iiydroxysuccinimi d. Derartige Toncrver-·
lbindungen sind beispielsweise aus der belgischen Patentschrift
766 590 bekannt. Line typische'Tonerverbindung ist beispielsweise
auch das Sulfolan.
Lm dem "lichtempfindlichen Silberhalogenid eine zusätzliche Liupfindlichkeit
zu verleihen, können übliche bekannte, spektral sensibilisierende Farbstoffe verwendet werden. So läßt sich beispielsweise
eine zusätzliche spektrale Sensibilisierung des Silbevhalogenides
dadurch erzielen, daß das Silberhalogenid mit einer Lösung eines sensibilisierenden Farbstoffes in einem organischen
Lösungsmittel behandelt wird oder dali der Farbstoff/in Form einer
Dispersion zugesetzt wird. Typische spektrale Sensibilisierungsmittel,
die zur spektralen Sensibilisierung des Silberhalogenides verwendet werden können, sind beispielsweise Cyanine, Merocyanine,
komplexe, trinuklcare und tetranukleare Merocyanine, - *&-,—e komplexe, trinukleare
und tctranukleare Cyanine, ferner holopolare Cyanine, Styryle, hemicyanine, z. l·.. Lnaminc, Oxonole und lieiüioxonole.
/~ -der niiotothcrmonrapiii.scaen Res el) i cht -jiV'snasse
309851/095 5
Die verschiedenen Zusätze können aus wäßrigen Lösungen oder Lösungen organischer Lösungen zugesetzt werden, wobei übliche
bekannte Verfahren angewandt werden können. Dies «ilt auch für
das Vermiscnen der einzelnen Komponenten der photothorniogrnp'j i sehen/"
Die Beschichtung der Schichtträger zur Herstellung der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung
kann nach üblichen bekannten Methoden erfolgen, beispielsweise durch Tauchbeschichtung, durch Beschichtung mit einem Rakel oder
Luftmesser, durch sog. Vorhangbeschichtung oder durch Extrusionsbeschichtung
unter Verwendung von Beschichtungstrichtern, wie sie beispielsweise in der US-PS 2 681 294 näher beschrieben werden.
Gegebenenfalls können 2 oder mehrere Schichten gleichzeitig nach üblichen bekannten Verfahren auf einen Schichtträger aufgetragen
werden.
Zur Belichtung der photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung können die verschiedensten Belichtungsquellen verwendet werden. Die erfindungsgemäßen photothermographischen
Aufzeichnungsmaterialien sind in typischer Weise gegenüber dem ultravioletten und blauen Bereich des Spektrums empfindlich,
weshalb zur Belichtung der Aufzeichnungsmaterialien vorzugsweise Lichtquellen verwendet werden, die e-ine an ultraviolettem Licht
und/oder blauem Licht reiche Strahlung aussenden. In typischer Weise kann ein Aufzeichnungsmaterial nach der Verwendung mit
einer sichtbares Licht ausstrahlenden Lichtquelle, beispielsweise einer Wolframlampe belichtet werden.
Nach der bildgerechten Belichtung läßt sich ein belichtetes Aufzeichnungsmaterial
dadurch entwickeln, daß es kurzzeitig erhitzt wird. Vorzugsweise wird das Material etwa 1 bis 90 Sekunden
lang auf eine Temperatur von etwa 100 bis etwa 25O0C, vorzugsweise
auf eine Temperatur von etwa 130 bis 1800C erhitzt.
Normalerweise liegt die Erhitzungsdauer bei unter etwa 20 Sekunden.
So kann das Material beispielsweise in vorteilhafter Weise 2 bis 5 Sekunden lang auf eine Temperatur von etwa 180°C erhitzt
werden. Durch Erhöhen oder Vermindern der Erhitzungsdauer kann /~ -Beschi chtungsmasse^ 09851/0955
die Lrhitzungstemperatür in entsprechender Weise erhöht oder
vermindert werden.
i)as Lrhitzcn des Aufzeichnungsmaterials kann in üblicher bekannter
tVeise erfolgen, beispielsweise mittels eines erhitzten Metall-Dlockes,
mittels aufgeneizter Walzen oder Rollen, mittels einer aufgeheizten Platte oder dergleicaen.
Hie folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulicneii.
Hoispiel 1
Zunächst wurde eine Beschicntungsmasse, im folgenden als Rescii
ichtungsinasse Λ bezeichnet, dadurch hergestellt, daß die
folgenden Komponenten miteinander vermischt wurden:
3-(2-Carooxyäthyl)-4-hydroxymethyl-
4-thiazolin-2-thion 350,0 mg
Silbertrifluoracetat 175,0 mg
At;Br, dispergiert in Aceton (Siloerkonzen-
trat ion ungefähr 40 mg/ml) 0,1 ml
309851/0955
Poly(vinylbutyral), 2 gew.-!ige Lösung in
einem Lösungsmittelgemisch, bestehend
aus Acetont Toluol und Methanol zu gleichen Teilen 3,0 ml
aus Acetont Toluol und Methanol zu gleichen Teilen 3,0 ml
Hydrochinon, 5 gew.-!ige Lösung in
Methanol 2,0 ml
Methanol 5,0 ml
Die Beschichtungsmasse A wurde bei 250C auf einen mit einer Polyäthylenschicht
beschichteten Papierschichtträger derart beschichtet, daß die aufgetragene Schicht eine Schichtstärke von naß gemessen
0,010 cm aufwies. Die aufgetragene Schicht wurde dann aufgetrocknet. Die Konzentration an Silberbromid betrug 0,04 χ 10
Mole Silberbromid pro 0,0929 m2 Schichtträger. Das erhaltene photothermographisehe Aufzeichnungsmaterial wurde dann bildweise
nit einer Wolframlampe 20 Sekunden lang durch einen Stufenkeil belichtet. Die Entwicklung erfolgte durch Inkontaktbringen des
photothermographischen Aufzeichnungsmaterials mit einer auf κχκαχ
1300C aufgeheizten Metallplatte. Die Kontaktdauer betrug 20 Sekunden.
Es wurde ein dunkles Bild auf einem praktisch weißen Hintergrund mit einer maximalen Dichte von 0,58 erhalten.
Ein zweites photothermographisches Aufzeichnungsmaterial des beschriebenen
Typs wurde in gleicher Weise exponiert. Danach wurde es 10 Sekunden lang auf 1400C erhitzt. Hs wurde wiederum ein dunkles
Bild auf einem praktisch weißen Hintergrund erhalten. Die ■aximale Dichte betrug 0,52 .
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)
Das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der Ausnahme jedoch, daß das Thiazolin-2-thion aus der Beschichtungsmasse
fortgelassen wurde. Während des BeschichtungsVorganges wurde
eine Reduktion von Silberionen festgestellt. Durch iieliciitun£
und Erhitzung ließ sich kein zufriedenstellendes Bild erholten.
Dies Beispiel zeigt somit, daß das Thiazolin-2-tiiion und nicht
das Trifluoracetat die Silber komplex bindende Verbindung ist.
309851/0955
- 15 Beispiel 3
Zunächst wurden die folgenden Komponenten in einer Kugelmühle 12 Stunden lang miteinander vermählen:
3- (2-Carboxyäthyl) ^-hydroxymethyl^-
thiazolin-2-thion 3,5 g
Silbertrifluoracetat 1,75 g
Natriumbromid 100 mg
Polyvinylbutyral, 2 gew.-Hge Lösung in
einem Lösungsmittelgemisch aus Aceton,
Toluol und Methanol in gleichen
Anteilen 50 ml
Die erhaltene Mischung wurde dann mit 30 ml eines Lösungsmittelgemisches
aus Aceton und Methanol in gleichen Volumenteilen vermischt. Die erhaltene Dispersion wurde als Beschichtungsmasse
B bezeichnet.
Acht Milliliter der Beschichtungsmasse B wurden mit 2 ml einer Lösung von 5 Gew.-% Hydrochinon in Methanol versetzt.
Die durch Vermischen erhaltene Beschichtungsmasse wurde dann wiederum auf einen mit einer Polyäthylenschicht beschichteten
Papierschichtträger in einer Stärke von naß gemessen 0,010 cm aufgetragen und aufgetrocknet.
Das auf diese Weise erhaltene photothermographische Aufzeichnungsmaterial
wurde mit einer Wolframlampe durch einen Stufenkeil belichtet.
Verschiedene Abschnitte des belichteten Aufzeichnungsmaterials
wurden dann 15 bis 90 Sekunden lang auf Temperaturen von 130 bis 1700C erhitzt. Es wurden braune Bilder auf einem praktisch weißen
Hintergrund erhalten. Bei einem 15 Sekunden lang bei 1700C entwickelten
Material wurde eine maximale Bilddichte von 0,44 gemessen. 309851/0955
- 16 Beispiel 4
Acht Milliliter der Beschichtungsmasse B wurden mit 1,0 ml einer
5 gew.-!igen Lösung von Hydrochinon in Aceton und 1,0 ml einer
10 gew.-^igen Lösung von Sulfolan in Aceton vermischt. Sulfolan wirkt als Toner. Die erhaltene Beschichtungsmasse wurde dann
wiederum wie in Beispiel 1 beschrieben auf einen mit einer Polyäthylenschicht beschichteten Papierschichtträger aufgetragen und
belichtet. Verschiedene Abschnitte des belichteten Materials wurden 15 bis 60 Sekunden lang auf Temperaturen von 130 bis 1700C
erhitzt. Die entwickelten Bilder wiesen je nach der angewandten Entwicklungstemperatur verschiedene Farben auf. So wurden bei
Entwicklung bei niederen Temperaturen braune Bilder und bei Entwicklung bei hohen Temperaturen tief purpurfarbene Bilder erhalten.
Das durch 15 Sekunden lange Erhitzung auf 17O0C entwickelte
Bild wies eine maximale Dichte von 0,81 auf.
Acht Milliliter der Beschichtungsmasse B wurden mit einem Milliliter
einer 5 gew.-!igen Lösung von Hydrochinon in Methanol und einem Milliliter einer 2-gew.-$igen Lösung von Succinimid in
Methanol vermischt. Succinimid wurde als Toner verwendet. Die erhaltene Beschichtungsmasse wurde dann wie in Beispiel 1 beschriebenen
auf einen Schichtträger aufgetragen und exponiert. Verschiedene Abschnitte des exponierten Materials wurden dann wie
in Beispiel 4 beschrieben entwickelt. Es wurden entsprechende Ergebnisse wie in Beispiel 4 beschrieben erhalten. Die maximale
Dichte eines 15 Sekunden lang auf 1700C erhitzen Materials lag
bei 0,71.
Das in Beispiel 5 beschriebene Verfahren wurde wiederholt ,mit
der Ausnahme jedoch, daß anstelle der Succinimidlösung 1 ml einer 1 gew.-Hgen Lösung von Phthalimid in Methanol verwendet wurde.
309851/0955
Es wurden entsprechende Ergebnisse wie in Beispiel 5 beschrieben erhalten. Die maximale Dichte des 15 Sekunden lang auf 170 C
erhitzten Materials lag bei 0,88.
Zunächst wurden die folgenden Komponenten miteinander vermischt:
Gelatine, 4 gew.-Oige Lösung in Wasser 4 ml
Silbertrifluoracetat 175 mg
3-(2-Carboxyäthyl)-4-hydroxy-methyl-4-
thiazolin-2-thion 350 mg
Ammoniumbromid 80 mg pro Milliliter
Methanol 0,2 ml
Hydrochinon, 5 gew.-!ige Lösung in Wasser 2 ml
Saponin als Beschichtungshilfsmittel in Form 0,1 ml einer 15 gew.-βό igen Lösung in Wasser
Wasser 3 ml
Durch Anwendung von Ultraschall wurde eine Dispersion hergestellt,
die bei etwa 380C auf einen mit Polyäthylen beschienteten Papierschichtträger
in einer Schichtstärke von naß gemessen 0,010 cm aufgetragen wurde. Die aufgetragene Schicht wurde bei etwa 4°C
erstarren gelassen und an der Luft getrocknet. Das erhaltene photothermographisehe Aufzeichnungsmaterial wurde dann mittels
einer Wolframlampe 40 Sekunden lang durch einen Stufenkeil belichtet. Durcii 10 Sekunden langes Erhitzen des Aufzeichnungsmaterials
auf 15O0C wurde das Material entwickelt. Ein zweiter Abschnitt
des Materials wurde nach der Belichtung durch 10 Sekunden langes Erhitzen auf 1700C entwickelt. Durch Erhitzen auf 1500C wurde ein
Bild eines warmes Tones mit einer maximalen Dichte von 0,76 erhalten. Das durch Entwicklung bei 1700C erhaltene Bild wies einen
neutraleren Ton im Vergleich zu dem bei 1700C entwickelten Bild
auf.
3098 5 1/0955
- 18 -Beispiel 8
In einer Kugelmühle wurden die folgenden Komponenten 12 Stunden
lang miteinander vermählen:
3-(2-Carbpxyäthyl)-4-hydroxymethyl-4-thiazolin-2-thion 4,0 g
Silbertrifluoracetat 1,75 g
Wasser 30 ml
Die erhaltene Dispersion wurde mit 30 ml einer wäßrigen Lösung
von 2 Gew.-Gelatine vermischt. Diese Mischung wurde als Be-
schichtungsmasse C bezeichnet.
Durch Vermischen der folgenden Bestandteile wurde eine Beschichtungsschmelze hergestellt:
Hydrochinon, 5 Gew.-fcige Lösung in Wasser 2,0 ml
Silberjodid-Gelatineemulsion mit 3 bis 6 mg
Silber 0,2 ml
oberflächenaktives Mittel auf Alkoxy-
phenolbasis in Form einer 0,5 gew.-!igen
Lösung in Wasser (oberflächenaktives
Mittel 10 G, Hersteller Olin Mathieson
Chemical Corp.), 0,2 ml
Die hergestellte Beschichtungsmasse wurde dann auf einen mit einer Polyäthylenschicht beschichteten Papierschichtträger in
einer Schichtstärke von naß gemessen 0,010 cm aufgetragen und an der Luft getrocknet. Das erhaltene Aufzeichnungsmaterial wurde
dann mittels einer Wolframlampe durch einen Stufenkeil belichtet. Abschnitte des belichteten Materials wurden 5 bis 30 Sekunden
lang auf 150 bis 1800C erhitzt. Dabei wurden Bilder eines
braunen bis nahezu neutralen Tones erhalten. Bei Anwendung höherer
Entwicklungstemperaturen wurden Bilder eines vergleichsweise neutraleren Tones erhalten. Der Hintergrund der erhaltenen Bilder
war praktisch weiß. Das Bild, das durch 5 Sekunden langes Erhitzen
309851/09S5
- 19 auf 18O0C erhalten wurde, wies eine maximale Dichte von 0,98 auf.
Die entwickelten Aufzeichnungsmaterialien zeichneten sich dadurch
aus, daß nach der Entwicklung praktisch kein Auskopieren erfolgte,
Das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß anstelle von Silberjodid Silberbromid
verwendet wurde. Es wurden Bilder mit einem neutralen Ton erhalten. Das durch 5 Sekunden langes Erhitzen auf 1800C entwickelte
Bild wies eine maximale Dichte von 0,51 auf. Bei den entwickelten
Bildern konnte kein Auskopieren nach dem Entwicklungsprozeß festgestellt werden.
Das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß 4,24 g 3-(3-Carboxypropyl)-4-hydroxymethyl-4-thiazolin-3-thion
als Thion verwendet wurden. Nach Belichtung und Entwicklung wie in Beispiel 8 beschrieben wurden
Bilder mit einer maximalen Dichte und einem Ton wie in Beispiel 8 beschrieben erhalten.
Das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß diesmal ein transparenter Polyäthylenterephthalatfilmschichtträger
mit einer Gelatineschicht verwendet wurde. Das Aufzeichnungsmaterial wurde wie in Beispiel 8 beschrieben exponiert und entwickelt. Bei der Entwicklung wurde
die Emulsionsschicht transparent in den Nichtbildbezirken, so daß D in-Werte von unter 0,1 gemessen wurden.
30985 1/095 5
Beispiele 12 bis
Das in Beispiel 10 beschriebene Verfahren wurde wiederholt ,mit
der Ausnahme jedoch, daß anstelle des in Beispiel 8 verwendeten Thions die im folgenden verwendeten Thione verwendet wurden.
Die bei Verwendung dieser Thione erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt.
Beispiel Nr. 12
Verbindung
3-(2-Carboxyäthyl)-4-methyl-4-thiazolin-2-thio*
3-(2-Carboxyäthyl)benzothiazolin-2-thion
3-(2-Carboxyäthyl)-5-phenyl-1 ,3,4-oxadiazolin-2-thion
3-(2-Carboxyäthyl)-5-phenyl-1,3,4-thiadiazolin-2-thion
S-Carboxymethyl^-methyl^-thiazolin^-
thion
3-(2-Carboxyäthyl)-1-phenyl-1, 3,4-thiazolin-2-thion
| Bei spiel |
Entwicklungs- temp. Zeit |
Sek. | max | D . mm |
Dmin nach 24 Stunden Belichtung mit 1076 Ix |
Dichte des nicht entwickelten Materials nach 24 Stunden Be lichtung mit 1076 Ix |
| 0C | 30 5 |
|||||
| 12 | 150 180 |
15 5 , |
0,54 0,65 |
0,14 0,22 |
0,14 0,22 |
0,35 0,36 |
| 13 | 170 180 |
5 | 1,07 1,17 |
0,15 0,13 |
0,26 0,18 |
0,33 0,31 |
| 14 | 170 | 5 | 0,38 | 0,15 | 0,19 | 0,23 |
| 15 | 125 | 15 5 |
0,55 | 0,36 | 0,48 | 0,62 |
| 16 | 170 180 |
15 | 0,68 0,78 |
0,14 0,17 |
0,18 0,22 |
0,23 0,22 |
| 17 | 160 | 0,22 | 0,10 | 0,11 | 0,21 |
30985 1 /0955
Die Differenz zwischen D · nach 24 Stunden Belichtung mit
min
1076 Lux und der Dichte des nicht entwickelten Materials nach 24 Stunden Belichtung mit 1076 Lux veranschaulicht die Stabilisierungswirkung
der Thione.
Es wurden Silberkomplexe dadurch hergestellt, daß Lösungen eines
der im folgenden angegebenen Thione mit Lösungen eines Silbersalzes aus entweder Silbernitrat oder Silbertrifluoracetat miteinander
vermischt wurden. Das Silbersalz und das Thion wurden in jedem Falle in solchen Mengen miteinander vermischt, daß
ein Lösungsverhältnis von Thion zu Silberion von etwa 2:1 erhalten
wurde. Die im Einzelfalle verwendeten Lösungsmittel wurden aufgrund der Löslichkeitseigenschaften der verwendeten Thione
ermittelt. Die erhaltenen feinkörnigen Niederschläge wurden durch Filtration isoliert und entweder direkt zur Herstellung einer
Beschichtungsmasse wie in Beispiel 8 beschrieben anstelle des dort verwendeten Thions und des Silbertrifluoracetates verwendet
oder aber zunächst eine kurze Zeitspanne lang in einer Kugelmühle vermählen, bevor sie zur Herstellung einer Beschichtungsmasse
wie in Beispiel 8 beschrieben verwendet wurden. Die erhaltenen Beschichtungsmassen wurden dann wie in Beispiel 10 beschrieben
auf Schichtträger aufgetragen, exponiert und entwickelt, In allen Fällen wurden stabile Bilder erhalten. Die Entwicklungstemperaturen und Entwicklungszeiten sowie die Eigenschaften
der erhaltenen Bilder ergeben sich aus der folgenden Tabelle Die verwendeten Thione bestanden aus:
Beispiel Nr. Verbindung
1 8 3-(2-Carboxyäthyl)-4-hydroxy-methyl-4-
thiazolin-2-thion
19 3-(2-Carboxyäthyl)-4-methyl-4-thiazolin-2-thian
20 S-Carboxymethyl^-methyl^-thiazolin^-
thion
21 3-(2-Carboxyäthyl)benzothiazdin-2-thion
309851 /0955
| Bei spiel |
bntwicklungs- Temp. Zeit |
Sek. | Dmax | min | Dmin nach 24 Stunden Belichtung mit 10.76 Lx |
| 0C | 15 | ||||
| 18 | 170 | 5 5 |
0,45 | 0,07 | 0,10 |
| 19 | 130 140 |
5 5 |
1,18 1,12 |
0,09 0,13 |
0,18 0,20 |
| 20 | 160 180 |
10 15 |
0,75 0,83 |
0,10 0,14 |
0,15 0,21 |
| 21 ' | 140 160 |
1,09 1,27 |
0,11 0,13 |
0,25 0,25 |
|
| Beispiel 22 |
Dichte des nicht entwickelten Materials nach 24 Stunden Belichtung
mit 1076 Lx
0,27
0,86 0,84
0,69 0,73
Dies Beispiel veranschaulicht die Herstellung eines photothermographischen
Aufzeichnungsmaterials nach der hrfindung in Abwesenheit eines Bindemittels.
Zunächst wurden die folgenden Komponenten 18 Stunden lang in einer Kugelmühle miteinander vermählen:
3-(2-Carboxyäthyl)-4-hydroxymethyl-4-thiazolin-2-thion
16 g
Silbertrifluoracetat 7 g
Wasser 90 ml
Die auf diese Weise erhaltene Masse wurde als Beschichtungsmasse D bezeichnet.
Nunmehr wurden die folgenden Bestandteile miteinander vermischt:
Beschichtungsmasse D Wasser
Hydrochinon, 5 gew.-lige Lösung in Metnanol
oberflächenaktive Verbindung auf Alkoxyphenolbasis, 0,5 gew.-$ige KX Lösung in IVasser
Silberjodid-Gelatineemulsion
| 3,5 | ml |
| 3,5 | ml |
| 2 ml | |
| 0,4 | ml |
| 0,4 | ml |
309851/0955
Die erhaltene Beschichtungsmasse wurde dann auf einen mit einer Polyäthylenschicht beschichteten Papierschichtträger
in einer Schichtstärke von naß gemessen 0,010 cm aufgetragen. Die aufgetragene Schicht enthielt 200 mg Silber in Form des
Silbertnionkomplexes pro 0,0929 m Schichtträgerfläche und etwa
10 mg Silber als Silberhalogenid auf einerSchichtträgerffiche
von 0,0929 m . <Jach dem Beschichten und Abschrecken der Schicht
wurde diese bei Raumtemperatur getrocknet und anschließend mit einer Wolframlampe belichtet. Die Entwicklung erfolgte durch
15 Sekunden langes Erhitzen auf eine Temperatur von 1700C. Das
erhaltene Bild wies eine maximale Dichte von 0,84 auf. Die bigenschaften des erhaltenen Bildes entsprachen den Eigenschaften
eines Bildes, das in entsprechender Weise hergestellt wurde, zu dessen Herstellung jedoch Gelatine als Bindemittel für die
photothermographisclie Schicht verwendet wurde.
Das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal die im folgenden aufgeführten Thione verwendet
wurden:
Beispiel Nr. Verbindung
23 1,3-Bis(2-carDoxyäthyl)-imidazolin-
2-thion
24 1 ,3-Bis(2-carboxyäthyl)-benzimidazolin-2-thion
25 3-(2-Carboxyäthyl)-1-methyl-imidazolin-
2-thion
26 3-(2-Carboxyäthyl)-benzoxazolin-2-thion
Es wurden entsprechende Ergebnisse wie in Beispiel 3 beschrieben erhalten.
30985 1/0955
- 24 -Beispiel 27 bis 30
Das in Beispiel 22 beschriebene Verfahren wurde unter Verwendung
der in den Beispielen 23 bis 26 aufgeführten Thione wiederholt. Es wurden entsprechende Ergebnisse wie in den Beispielen 23 bis
26 beschrieben erhalten.
Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß 10 mg Silber als Silberbromidjodid anstelle des Silberjodides verwendet wurden. Nach der Exponierung
wie in Beispiel 3 beschrieben und nach 15 Sekunden langem Erhitzen auf 170°C wurden stabile Bilder erhalten.
Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß 10 mg Silber in Form von Silberbromidjodid
anstelle von Silberjodid verwendet wurden und daß ferner
ein spektral sensibilisierender Farbstoff, nämlich 3-Carboxymethyl-5-/~(3-methyl-2-(3H)-thiazolinyliden)-isopropyliden_7-rhodanin
in einer Konzentration von etwa 50 mg bis etwa 2,0 g pro Mol Silber, das als Silberhalogenid vorlag, verwendet wurde.
Nach einer Belichtung wie in Beispiel 3 beschrieben und 15 Sekunden
langem Erhitzen auf 1700C wurde ein stabiles Bild erhalten.
Die photographische Empfindlichkeit des photothermographichen Aufzeichnungsmaterials
war um etwa 1,5 Log E größer als die photographische Empfindlichkeit des photother.mographischen Aufzeichnungsmaterials des Beispieles 31.
Das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, daß als Thion 3-(1-Carboxyäthyl)-4-methyl-
309851/0955
4-thiazolin-2-thion verwendet wurde. Das belichtete Aufzeichnungsmaterial
wurde dann wie in der folgenden Tabelle angegeben entwickelt. Dabei wurden die in der folgenden Tabelle aufgeführten
Ergebnisse erhalten.
Tabelle III
Beispiel Entwicklungs- Entwicklungs-
Nr. temperatur 0C dauer in Sek. D D
min
33 170 15 0,75 0,14
34 160 15 0,64 0,09
Wurden die exponierten und entwickelten photothermographischen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 33 und 34 bei 300C
24 Stunden lang mit etwa 1400 Lux belichtet, so wurde kein in Betracht fallender Anstieg von D . festgestellt.
° min
309851/0955
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHEPhotothermographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen photothermographischen Schicht mita) lichtempfindlichem Silberhalogenid,b) einer bilderzeugenden Kombination aus einem Reduktionsmittel jecKÄbecJijefjetoürBendJeixkec und einem Silbersalz-Oxidationsmittel sowie gegebenenfallsc) einem Bindemittel für a) und b),dadurch gekennzeichnet, daß es als Silbersalz-Oxidationsmittel ein Silbersalz eines Thions der folgenden Formel enthält:'T?1Vx N — C=S2 — COOHworin bedeuten:R die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten 5-gliedrigen heterocyclischen Kernes erforderlichen Atome undZ einen gegebenenfalls substituierten Alkylenrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen .
- 2. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß es ein Silbersalz eines Thions der folgenden Formel enthält;309851/0955- 4t -R- s — κC=S2 "
— CZ-COOHin der Z die angegebene Bedeutung hat und R und R einzeln jeweils Wasserstoffatome, Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Arylreste mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder gemeinsam die zur Vervollständigung eines Benzorestes erforderlichen Atome darstellen. - 3. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Silbersalz eines Thions der angegebenen Formel enthält, in der Z ein Alkylenrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
- 4. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens ein Silbersalz eines der folgenden Thione:3-Carboxymethyl-4-methyl-4-thiazoli:i-2-thion, 3-(2-Carboxyäthyl)-4-hydroxymethyl-4-thiazolin-2-thion, 3-(2-Carboxyäthyl)-benzothiazolin-2-thion oder 3-(2-Carboxyäthyl)-4-methyl-4-thiazolin-2-thionenthält.
- 5. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Reduktionsmittel eine Silberhalogenidentwicklerverbindung enthält.
- 6. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es als Reduktionsmittel Hydrochinon enthält.309851/0955
- 7. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Silberhalogenid Silberjodid enthält.
- 8. Photothermographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprücheniß/1 trägerfläche enthält: es1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß/pro 0,0929 m Schicht-a) 0,02 χ 10~3 bis 0,12 χ 10~3 Mole Silberhalogenid,b) 0,25 χ 10"3 bis 1 χ 10"3 Mole Reduktionsmittel undc) 0,25 χ 10"3 bis 2 χ 10~3 Mole Silber in Form eines Silbersalzes eines Thions.
- 9. Verwendung eines photothermographischen Materials nach Ansprüchen 1 bis 8 zur Herstellung von stabilen Bildern, dadurch gekennzeichnet, daß man'das Material zunächst bildgerecht mit aktinischer Strahlung belichtet und danach durch Erhitzen auf eine Temperatur von 100 bis 25O0C entwickelt.
- 10. Verwendung eines photothermographischen Materials nachAnspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man es zum Zwecke der Entwicklung 1 bis 90 Sekunden lang auf eine Temperatur von 100 bis 25O0C erhitzt.30985 1/0955
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US26290772A | 1972-06-14 | 1972-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2329170A1 true DE2329170A1 (de) | 1973-12-20 |
Family
ID=22999580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2329170A Pending DE2329170A1 (de) | 1972-06-14 | 1973-06-07 | Photothermographisches aufzeichnungsmaterial |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3785830A (de) |
| JP (1) | JPS5234451B2 (de) |
| BE (1) | BE800925A (de) |
| CA (1) | CA1007091A (de) |
| DE (1) | DE2329170A1 (de) |
| FR (1) | FR2188191B1 (de) |
| GB (1) | GB1427966A (de) |
| IT (1) | IT985421B (de) |
Families Citing this family (36)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4201582A (en) * | 1974-05-02 | 1980-05-06 | Eastman Kodak Company | Photothermographic and thermographic element, composition and process |
| US3893860A (en) * | 1974-07-16 | 1975-07-08 | Eastman Kodak Co | Photothermographic element and process |
| US4022617A (en) * | 1974-07-25 | 1977-05-10 | Eastman Kodak Company | Photothermographic element, composition and process for producing a color image from leuco dye |
| JPS51106173U (de) * | 1975-02-22 | 1976-08-25 | ||
| US4105451A (en) * | 1976-12-22 | 1978-08-08 | Eastman Kodak Company | Photothermographic material, composition and process |
| US4123274A (en) * | 1977-03-16 | 1978-10-31 | Eastman Kodak Company | Heat developable imaging materials and process |
| US4161408A (en) * | 1977-06-06 | 1979-07-17 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method for the preparation of a photothermographic system |
| US4168980A (en) * | 1977-08-19 | 1979-09-25 | Eastman Kodak Company | Heat developable photographic material and process |
| US4186009A (en) * | 1978-05-30 | 1980-01-29 | Eastman Kodak Company | Covering power photothermographic material and process |
| US4283477A (en) * | 1978-11-02 | 1981-08-11 | Eastman Kodak Company | Photothermographic material and process |
| US4235957A (en) * | 1979-01-25 | 1980-11-25 | Eastman Kodak Company | Thermal silver-dye bleach element and process |
| US5240809A (en) * | 1992-04-20 | 1993-08-31 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Imageable articles having dye selective interlayers |
| US5238792A (en) * | 1992-04-20 | 1993-08-24 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Imageable articles having dye selective interlayers |
| US5275927A (en) * | 1992-07-16 | 1994-01-04 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Photothermographic articles containing novel barrier layers |
| US5264321A (en) * | 1992-07-16 | 1993-11-23 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Photothermographic elements with novel layer structures |
| US5262272A (en) * | 1992-10-08 | 1993-11-16 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Dye permeable polymer interlayers |
| US5369000A (en) * | 1993-04-29 | 1994-11-29 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Post-processing stabilizers for photothermographic articles |
| US6171707B1 (en) | 1994-01-18 | 2001-01-09 | 3M Innovative Properties Company | Polymeric film base having a coating layer of organic solvent based polymer with a fluorinated antistatic agent |
| US5492804A (en) * | 1994-06-30 | 1996-02-20 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Chromogenic leuco redox-dye-releasing compounds for photothermographic elements |
| US5492805A (en) * | 1994-06-30 | 1996-02-20 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Blocked leuco dyes for photothermographic elements |
| US5928857A (en) * | 1994-11-16 | 1999-07-27 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Photothermographic element with improved adherence between layers |
| US5492803A (en) * | 1995-01-06 | 1996-02-20 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Hydrazide redox-dye-releasing compounds for photothermographic elements |
| US6132949A (en) * | 1996-12-25 | 2000-10-17 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Photothermographic material |
| US5891615A (en) * | 1997-04-08 | 1999-04-06 | Imation Corp. | Chemical sensitization of photothermographic silver halide emulsions |
| US5939249A (en) * | 1997-06-24 | 1999-08-17 | Imation Corp. | Photothermographic element with iridium and copper doped silver halide grains |
| EP1270608B2 (de) * | 2000-01-19 | 2010-10-20 | Sekisui Chemical Co., Ltd. | Polyvinylacetalharz für wärmeentwickelbare photoempfindliche gegenstände und wärmeentwickelbarer photoempfindlicher gegenstand |
| JP2002006445A (ja) | 2000-06-27 | 2002-01-09 | Konica Corp | 熱現像感光材料 |
| KR100897079B1 (ko) * | 2001-09-21 | 2009-05-14 | 세키스이가가쿠 고교가부시키가이샤 | 변성 폴리비닐아세탈 수지 |
| US20040053173A1 (en) * | 2002-09-18 | 2004-03-18 | Eastman Kodak Company | Photothermographic materials containing high iodide emulsions |
| US7524621B2 (en) * | 2007-09-21 | 2009-04-28 | Carestream Health, Inc. | Method of preparing silver carboxylate soaps |
| US7468241B1 (en) | 2007-09-21 | 2008-12-23 | Carestream Health, Inc. | Processing latitude stabilizers for photothermographic materials |
| US7622247B2 (en) * | 2008-01-14 | 2009-11-24 | Carestream Health, Inc. | Protective overcoats for thermally developable materials |
| US9335623B2 (en) | 2014-03-24 | 2016-05-10 | Carestream Health, Inc. | Thermally developable imaging materials |
| US9523915B2 (en) | 2014-11-04 | 2016-12-20 | Carestream Health, Inc. | Image forming materials, preparations, and compositions |
| US9746770B2 (en) | 2015-06-02 | 2017-08-29 | Carestream Health, Inc. | Thermally developable imaging materials and methods |
| WO2017123444A1 (en) | 2016-01-15 | 2017-07-20 | Carestream Health, Inc. | Method of preparing silver carboxylate soaps |
-
1972
- 1972-06-14 US US00262907A patent/US3785830A/en not_active Expired - Lifetime
-
1973
- 1973-05-11 CA CA171,001A patent/CA1007091A/en not_active Expired
- 1973-06-07 DE DE2329170A patent/DE2329170A1/de active Pending
- 1973-06-08 FR FR7320890A patent/FR2188191B1/fr not_active Expired
- 1973-06-11 IT IT50695/73A patent/IT985421B/it active
- 1973-06-14 GB GB2836473A patent/GB1427966A/en not_active Expired
- 1973-06-14 BE BE132280A patent/BE800925A/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-06-14 JP JP48067335A patent/JPS5234451B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2188191A1 (de) | 1974-01-18 |
| US3785830A (en) | 1974-01-15 |
| FR2188191B1 (de) | 1978-11-17 |
| JPS4952626A (de) | 1974-05-22 |
| IT985421B (it) | 1974-11-30 |
| BE800925A (fr) | 1973-12-14 |
| JPS5234451B2 (de) | 1977-09-03 |
| GB1427966A (en) | 1976-03-10 |
| CA1007091A (en) | 1977-03-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2329170A1 (de) | Photothermographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE3120540C2 (de) | ||
| DE2811025A1 (de) | Silbersalze von 3-amino-1,2,4-mercaptotriazolderivaten | |
| DE2220597C3 (de) | Thermophotographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE1547780B2 (de) | Verschleierte direktpositive photographische Silberhalogenidemulsion | |
| DE1949418A1 (de) | Verfahren zur Herstellung photographischer Bilder durch physikalische Entwicklung | |
| DE1950779A1 (de) | Direkt-positives photographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE1547711A1 (de) | Photographisches Material | |
| DE69029263T2 (de) | Infrarot-empfindliche photographische Silberhalogenidelemente | |
| DE2804719A1 (de) | Lichtempfindliches silberhalogenidfarbphotographisches material | |
| DE1945408A1 (de) | Verfahren zur Herstellung photographischer Bilder | |
| DE2157330A1 (de) | Photographisches Aufzeichnungsmaterial mit einem Gehalt an mindestens einem in Gegenwart von Silber ausbleichbaren Farbstoff | |
| DE2519585A1 (de) | Photothermographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE1597549A1 (de) | Direktkopierende,photographische Silberhalogenidemulsion | |
| DE2500048C2 (de) | ||
| DE2046687A1 (de) | Supersensibilisierte, lichtempfindh ehe, photographische Silberhalogenidemul sion | |
| DE1472877A1 (de) | Supersensibilisierte photographische Silberhalogenidemulsion | |
| DE2112728C3 (de) | Farbphotographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE2219437A1 (de) | Mehrschichtiges, lichtempfindliches material vom direkten positivtyp | |
| DE2840634A1 (de) | Aufzeichnungsmaterial fuer die herstellung von bildern | |
| DE2031748A1 (de) | Lichtempfindliches Material mit eingelagertem Entwickler | |
| DE2136081A1 (de) | Verfahren zur Herstellung negativer photographischer Bilder | |
| DE2242761A1 (de) | Photographisches material | |
| DE69030808T2 (de) | Infrarotempfindliche photographische Silberhalogenidelemente | |
| DE69322927T2 (de) | Photographische Silberhalogenidelemente mit Infrarot-Sensibilisatoren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHN | Withdrawal |