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DE2318243A1 - Verfahren und vorrichtung zum breitstrecken und korrigieren von stoffbahnen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum breitstrecken und korrigieren von stoffbahnen

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Publication number
DE2318243A1
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DE
Germany
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fabric
web
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DE2318243A
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English (en)
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DE2318243C2 (de
Inventor
William Thomas Griffin
Frank Wilhite Leitner
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COLTRON IND
Original Assignee
COLTRON IND
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Publication date
Application filed by COLTRON IND filed Critical COLTRON IND
Publication of DE2318243A1 publication Critical patent/DE2318243A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2318243C2 publication Critical patent/DE2318243C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H3/00Inspecting textile materials
    • D06H3/12Detecting or automatically correcting errors in the position of weft threads in woven fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Breitstrecken und Korrigieren von Stoffbahnen.
Beim Verarbeiten der meisten Textilstoffe ist es erwünscht oder sogar erforderlich, die Stoffe in der Breitenrichtung zu strecken und zu spannen« und dies geschieht gewöhnlich, während sich der Stoff im nassen Zustand befindet oder einer Naßbehandlung unterzogen wird; hierbei wird die Stoffbahn zwischen langgestreckten, nach vorn bzw. in der Bewegungsrichtung divergierenden, angetriebenen, den Stoff erfassenden Elementen oder Breitstreckketten gespannt, während des Breitstreckens oder Spannens besteht die Gefahr, daß die in der Querrichtung verlaufenden Reihen von Maschen bzw. die Schußfäden, die man bei einem Gewebe auch mit Masehenreihen vergleichen könnte, häufig eine schräge Lage einnehmen und/oder sich krümmen, obwohl ein Schräg- oder Bogenverzug bereits vor dem Breitstreckvorgang korrigiert worden ist. Daher ist es häufig
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erforderlich, eine Textilstoffbahn nach dem Breitstrecken erneut eine» Arbeitsgang zum Sichten der Ifaschenreihen oder Schußfäden zu unterziehen.
Hierbei ist zu beachten, daß bestimmte Stoffe oder Warenarten, insbesondere gestrickte oder gewirkte Erzeugnisse, eine sogenannte Ausbeute aufweisen, die innerhalb vorbestimmter Grenzen liegt, z.B. ein bestimmtes Gewicht je Längeneinheit, eine bestimmte Anzahl von Schußfäden <je Längeneinheit oder eine bestimmte Anzahl von querliegenden Maschenreihen je Längeneinheit, was sich jeweils nach der zu verarbeitenden Ware und den aus ihr herzustellenden Erzeugnissen richtet.
Sa sich eine Stoffbahn längs einer geraden Bahn bewegen muß, wenn sie einen Breit Strecker durchläuft, und da es in den «eisten Fällen erforderlich ist, die "Ausbeute" des Stoffs innerhalb relativ enger Grenzen zu halten, ist es, soweit bekannt, bis jetzt nur möglich, eine unerwünschte Schräglage oder Krümmung der Schußfäden dadurch zu beseitigen, daß die Stoffbahn vor und/oder nach dem Durchlaufen des Breitstreckers einer entsprechenden Behandlung unterzogen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, verbesserte Verfahren und Vorrichtungen zu schaffen, die eine Korrektur des Verzugs einer Stoffbahn ermöglichen, während die Stoffbahn einen Breitstrecker durchläuft, und zwar auf eine solche Weise, daß sich bei der Stoffbahn eine im wesentlichen gleichmäßige "Ausbeute" ergibt, die über die ganze Länge der Stoffbahn innerhalb vorbestimmter Grenzen liegt. Ferner sollen durch die Erfindung Verfahren und Vorrichtungen geschaffen werden, die es ermöglichen, eine Schräglage von Schußfäden oder dergleichen bei einer Stoffbahn zu korrigieren, während die Stoffbahn einen Breitstrecker durchläuft, bei dem die Laufgeschwindigkeit beider Längskanten der Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung so variiert wird, daß die Schräglage der Schußfäden oder
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dergleichen beseitigt wird, ohne daß sich die mittlere Geschwindigkeit ändert, mit der die Stoffbahn den Breitstrecker durchläuft.
Gemäß der Erfindung wird die Stoffbahn in seitlicher Richtung zwischen zwei -angetriebenen, eich in der Vorwärtsrichtung bewegenden, die Stoffbahn erfassenden Elementen oder Breitstreckerketten gespannt, und es wird festgestellt, ob eine Schräglage und/oder eine Krümmung der Schußfäden oder dergleichen vorhanden ist. In Abhängigkeit vom Fachweis eines Verzugs in der Stoffbahn, bei dem ein seitlicher Randabschnitt der Stoffbahn gegenüber dem anderen seitlichen Bandabsehnitt in der Vorwärtsrichtung versetzt ist, werden die Laufgeschwindigkeiten der beiden mit der Stoffbahn zusammenarbeitenden Elemente proportional zueinander so geändert, daß eine Verringerung bzw. eine Erhöhung der Laufgeschwindigkeit auf der einen bzw. der anderen Seite der Stoffbahn herbeigeführt wird, um die Schräglage zu korrigieren, ohne daß die mittlere Geschwindigkeit geändert wird, mit der die Stoffbahn duriSh die mit ihr zusammenarbeitenden Elemente bewegt wird.
In Abhängigkeit vom Nachweis einer Krümmung der Schußfäden oder dergleichen bei der Stoffbahn wird die Umfangsgeschwindigkeit einer Abführungswalzenanordnung, die dem Austrittsende des Breit Streckers benachbart ist, gegenüber der mittleren Laufgeschwindigkeit der mit der Stoffbahn zusammenarbeitenden Elemente so variiert, daß der mittlere Teil der Stoffbahn zum Zweck der Herbeiführung eines Ausgleichs in der Längsrichtung zwischen den beiden, mit der Stoffbahn zusammenarbeitenden Elementen gereckt bzw. entspannt wird, um so die Krümmung der Schußfäden oder dergleichen zu beseitigen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im.folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt;
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Ll. _
Fig. 1 eine verkürzte Seitenansicht eines Breitstreckers mit einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Durchfuhren des Verfahrens nach der Erfindung;
Fig. 2 in einer Stirnansicht das Austrittsende bzw. das rechte Ende des Breitstreckers nach Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 einen vergrößerten Grundriß einer ersten Ausführungsform einer Antriebseinrichtung für die Abführungswalzenanordnung und die Breitstreckerketten bei Betrachtung derselben von der Linie 4-4 in Fig. 1 aus, jedoch unter Fortlassung der Breitstreckerketten, wobei bestimmte anlere Teile der Deutlichkeit halber weggebrochen gezeichnet sind;
Fig. 5 einen vergrößerten senkrechten Teilschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4, in dem eines der verschiedenen Differentialgetriebe dargestellt ist;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Antriebseinrichtung für die Abführungswalzenanordnung und die Ketten des Breitstreckers;
Fig. 7 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Differentialgetriebe und der zugehörigen Antriebseinrichtungen, die in einem im mittleren unteren Teil von Fig. 6 dargestellten Gehäuse untergebracht sind; und
Fig. 8 einen senkrechten Teilschnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 7 durch eines der Differentialgetriebe der zweiten Ausführungsform.
In den Zeichnungen ist jede der beiden Ausführungsformen von Vorrichtungen zum Durchführen eines Verfahrens nach der Erfindung in Verbindung mit einem BreitStrecker dargestellt, der in der üblichen Weise zwei langgestreckte, durch einen Querabstand getrennte, mit einer Stoffbahn
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zusammenarbeitende Elemente oder endlose Ketten 10 und 10a aufweist. Die Ketten 10 und 10a können von beliebiger bekannter Art sein und in Längsabständen verteilte Stifte, Streckklammern oder andere Halteeinrichtungen 11 aufweisen, die nacheinander die beiden Längskanten einer Stoffbahn F aufnehmen, zeitweilig festhalten und sie dann wieder freigeben, wobei die Stoffbahn in seitlicher Richtung zwischen den Ketten gespannt oder gereckt und zusammen mit den Ketten in der Vorwärtsrichtung bewegt wird. Die einander gegenüber liegenden Stränge der Ketten 10 und 10a können eine Länge von 18 m oder darüber haben, und sie können durch die üblichen Kettenräder unterstützt werden, von denen in Fig. 2 und 6 nur die vorderen Kettenräder 15 und 13a zu erkennen sind.
Gewöhnlich werden solche Stoffe, z.B. Baumwollstoffe, mit einer Stärkelösung behandelt oder einer anderen K&ßbehandlung unterzogen und im nassen Zustand breitgestreckt. Andere Stoffe, die Kunstfasern enthalten, werden nach dem Waschen und Trocknen mittels wärme fixiert und zu diesem Zweck während des Breitstreckens durch eine Heizkammer oder einen Ofen geführt; in manchen Fällen wird der Stoff während des Breitstreckens einer Harzbehandlung unterzogen, um den Stoff maßstabil und knitterfrei zu machen. Im Hinblick hierauf erstrecken sich die Ketten 10 und 10a z.B. durch eine Heizkammer oder einen Ofen 14- und jenseits des Ofens längs einer Kühleinrichtung oder einer Gebläseanordnung 15» die dem Austrittsende des Ofens 14 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise benachbart ist.
Das hintere Ende des Ofens 14 ist gegenüber den hinteren Enden der Ketten 10 und 10a nach vorn versetzt, und es ist eine Transportwalzenanordnung 16 vorhanden, die dazu dient, die von einer nicht dargestellten Quelle kommende Stoffbahn F den hinteren Teilen der beiden Ketten zuzuführen. Die Kühl- oder Gebläseanordnung 15 ist nach hinten gegenüber zwei durch einen Querabstand getrennten hohlen seitlichen Gestellteilen 17 und 17a (Fig. 2)
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versetzt, in denen die Lagerzapfen zweier durch einen kleinen Längsabstand getrennten, senkrecht gegeneinander versetzten Abführungswalzen 20 und 21 gelagert sind, die dazu dienen, die Stoffbahn von den Ketten 10 und 10a abzunehmen und sie weiter in der Vorwärtsrichtung zu transportieren. Ferner dienen die Walzen 20 und 21 auf eine noch, zu erläuternde Weise dazu, gegebenenfalls die Krümmung der Schußfäden oder dergleichen bei der Stoffbahn F zu beseitigen. Von der hintersten Abführungswaize 21 aus erstreckt sich die Stoffbahn F entweder längs einer Kettenlinie oder auf andere Weise in einem im wesentlichen entspannten Zustand oder unter einer minimalen Sppnnung nach unten, um dann zuerst unter einer angetriebenen Funrungswalze 24 hindurfchzulaufen und dann über eine angetriebene zweite Führungswalze 23 zu laufen, wobei diese Walzen dazu dienen, die Stoffbahn einer beliebigen, nicht dargestellten Sammeleinrichtung (scray oder J-box) zuzuführen, in der die Stoffbahn z.B. in Form von Schleifen aufgenommen wird.
Gemäß der Erfindung ist eine Einrichtung vorhanden, die es ermöglicht, die Ketten 10 und 10a des Breitstreckers so anzutreiben, daß sie sich mit einer konstanten mittleren Geschwindigkeit in der Vorwärtsrichtung bewegen, und die es außerdem ermöglicht, die Laufgeschwindigkeit der Ketten proportional im entgegengesetzten Sinne zu ändern, um eine etwa vorhandene Schräglage der Schußfäden oder Maschenreihen der Ware zu beseitigen, so daß die Gesamtgeschwindigkeit, mit der die Stoffbahn den Breitärecker in der Vorwärtsrichtung durchläuft, während der gesamten Betriebsdauer des Breitstreckers im wesentlichen konstant gehalten wird. Um außerdem zu gewährleisten, daß sich die Dichte der Stoffbahn innerhalb vorbestimmter Grenzen hält, ist es erwünscht, dafür zu sorgen, daß es möglich ist, eine genaue Eegelung der Geschwindigkeit zu bewirken, mit der die Stoffbahn den Ketten 10 und 10a entsprechend ihrer mittleren Laufgeschv.'indigkeit zugeführt und später wieder von den Ketten abgenommen wird.
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In manchen Fällen kann es erwünscht sein, die Stoffbahn F den Ketten 10 und 10a des Breitstreckers unter einer gewissen Spannung zuzuführen. In anderen Fällen, insbesondere beim Behandeln einer gestrickten oder gewirkten Ware, kann es zweckmäßig sein, die Stoffbahn F den Ketten mit einer Geschwindigkeit zuzuführen, die um bis zu 30% höher ist als die" Geschwindigkeit, mit der die Ketten und die Abführungswalzen 20 und 21 die Stoffbahn transportieren.
Bei der ersten Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 1 "bis 5 werden die Ketten und die Abführungswalzen von einer ihnen gemeinsam zugeordneten, mit einer konstanten Drehzahl umlaufenden Hauptantriebswelle 30 aus angetrieben, die ihrerseits durch eine in Fig. 4 nur schematisch angedeutete Antriebseinrichtung 31 angetrieben wird. Die Hauptwelle 30 erstreckt sich quer zur Längsachse des Breitstreckers und ist in mehreren Stehlagern 32 gelagert, die gemäß Fig. 1 auf Tragsäulen 33 angeordnet sind, welche an einer Grundplatte 34- ausgebildet oder befestigt sind. Die Hauptwelle 30 dient dazu, die drehbaren Antriebsteile von drei Differential- oder Planetenradgetrieben anzutreiben, die zu einem ersten Getriebe bzw. einem zweiten Getriebe 36a bzw. einem dritten Getriebe 37 gehören. Die beiden betriebe 36 und 36a haben die Aufgabe, die Laufgeschwindigkeit der zugehörigen Ketten 10 und 10a zu variieren, während das dritte Getriebe 37 die Umlaufgeschwindigkeit der Abführungswalzen 20 und 21 variiert. Gemäß Fig. 4 erstreckt sich die Hauptwelle 30 durch alle drei Differentialgetriebe und bildet gleichzeitig eine Unterstützung für sie, und da alle drei Getriebe von gleicher Konstruktion sind, wird im folgenden nur das eine Differentialgetriebe 36a anhand von Fig. 5 mit weiteren Einzelheiten beschrieben.
Zu jedem der Getriebe 36, 36a und 37 gehört eine innere Buchse oder Nabe 40, die mit der Hauptwelle 30 verkeilt oder auf andere Weise drehfest verbunden ist,
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um die Antriebskraft auf dss zugehörige Getriebe zu übertragen. S'erner ist ein drehbares Abtriebsteil bzw. eine Abtriebsnabe 41 vorhanden, die gemäß Fig. 5 auf einem Ende der Antriebsnabe 40 drehbar gelagert ist und eine Abtriebsriemenscheibe 42 trägt, die mit der Abtriebsnabe drehfest verbunden ist und die Hauptwelle 30 mit einem Spielraum umgibt.
An der Antriebsnabe 40 ist ein Antriebssonnenrad 40a befestigt, während mit der Abtriebsnabe 41 ein Abtriebssonnsnrad 41a drehfest verbunden ist, und die beiden Sonnenräder befinden sich in einem normalerweise feststehenden drehbaren Bauteil oder hohlen Gehäuse 4-3} das mit seinen Stirnwänden auf den beiden Naben drehbar gelagert ist. Mit den Sonnenrädern 40a und 41a arbeiten Planetenzahnräder zusammen, die mindestens einen Satz von zwei Planetenzahnrädern 8Ja und 83b bilden, welche jeweils gleichachsig angeordnet, durch einen festen axialen Abstand getrennt und auf einer gemeinsamen Welle 45 montiert sind, die in das Gehäuse 43 eingebaut ist, so daß die Planetenräder 43a und 43b während der Drehung des Gehäuses 43 um die zugehörigen Sonnenrädsr 40a und 41a kreisen.
Normalerweise übertragen die Planetenräder eine Drehbewegung mit konstanter Drehzahl von der Antriebsnabe 40 zu der Abtriebsnabe 41, doch wenn das Gehäuse 43 gedreht wird, ändert sich die Drehzahl der Abtriebsnabe auf entsprechende Weise, wie es bei Planetengetrieben bekannt ist. Es ist eine Einrichtung vorhanden, die es ermöglicht, jedes Gehäuse 43 der drei Differentialgetriebe in der Vorwärtsrichtung oder der Poickwärtsrichtung und mit einer relativ geringen Geschwindigkeit im Vergleich zur Drehzahl der Hauptwelle 30 zu drehen, um so die Drehgeschwindigkeit der betreffenden Abtriebsnaben 41 entsprechend zu senken oder zu steigern.
Bei der ersten Ausführungsform nach Pig. 1 bis 5 ist jedes Gehäuse 43 an seinem Umfang mit mehreren
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Ringnuten 4Jc zum Aufnehmen von endlosen Keilriemen versehen. Gemäß Fig. 4 arbeiten mit jedem Gehäuse 43 der drei Getriebe 36, 36a und 37 jeweils zwei endlose Riemen bzw. 46a bzw. 47 zusammen, die über eine Riemenscheibe bzw. 50a bzw. 51 laufen. Die Riemenscheibe 50 ist drehfest mit einer Welle 53 verbunden, die in Lagern 54- gelagert sind, welche gemäß Pig. 3 auf einem Getriebegehäuse 55 angeordnet sind, das an der Grundplatte 34 befestigt ist.
Mit der Welle 53 ist ferner ein Zahnrad 56 drehfest verbunden, das mit eimern Zahnrad 57 kämmt, welches gemäß Fig. 3 auf der Abtriebswelle des Getriebes 55 sitzt, mit welcher die Riemenscheibe 50a drehfest verbunden ist. Die Antriebswelle des Getriebes 55 wird jeweils dann, wenn ein Schrägverzug bei der Stoffbahn F korrigiert werden soll, gemäß Fig. 4 von einem umsteuerbaren Elektromotor 61 zum Korrigieren des Schrägverzugs über die zugehörige Riemenscheibe und einen Riemen 60 angetrieben. Da die Zahnräder 56 und 57 gemäß Fig. 3 und 4 den gleichen Durchmesser haben, da der Durchmesser der Riemenscheiben 50 und 50a der gleiche ist, und da die Gehäuse 43 der Getriebe 36 und 36a ebenfalls den gleichen Durchmesser besitzen, bewirkt jede Drehung der Welle 53 durch den Elektromotor 61, daß die beiden Gehäuse 43 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit und im direkten Verhältnis zueinander, jedoch in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden.
D©r i3.ekt3?QiBotor 61 ist an der Grundplatte 34 befestigt, und gemäß Fig. 1 erstrecken sich elektrische Zuleitungen 62 von diesem Motor aus zu einer in Fig. 1 insgesamt mit 63 bezeichneten Einrichtung zum Feststellen eines Schrägverzugs bzw. einer Krümmung des Schußmaterials bei der Stäffaahn F. Die Einrichtung 63 ist nahe der Bewegungsbahn des Stoffs angeordnet und so ausgebildet, daß sie es ermöglicht, jede Krümmung und/oder Schräglage des ßdmßmaterials bei der Stoffbahn, die in den verschiedensten Kombinationen auftreten können, festzustellen und entsprechende elektrische Signale zu erzeugen« Insbesondere
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beim Verarbeiten einer gewirkten oder gestrickten Ware ist die Einrichtung 63 in der Eähe des nur leicht gespannten, im wesentlichen spannungsfreien und längs einer Kettenlinie herabhängenden Teils der Stoffbahn F unterhalb der Abführungswalze 21 angeordnet. Bestimmte Elemente der Einrichtung 63 sind so angeordnet, daß sie eine Abtastbewegung in der Nähe der Bewegungsbahn des Stoffs ausführen. Beispielsweise sind zwei Abtastscheiben 63a und 63b (Fig. 2) vorhanden, die mit zugehörigen Lichtquellen 63c und 63d zusammenarbeiten, welche auf der von den Abtastscheiben ' abgewandten Seite der Stoffbahn F angeordnet sind.
Die Einrichtung 63 kann so ausgebildet sein, wie es in den TI.S.A.-Patentschriften 3 192 595 und 3 193 688 beschrieben ist. Eine nähere Erläuterung des Aufbaus und der Wirkungsweise der Einrichtung 63 dürfte sich daher erübrigen. Wie insbesondere anhand von Fig. 5 der U.S.A.Patentschrift 3 193 688 beschrieben, sind den Abtastscheiben 63 und 63b nach Fig. 2 photoelektrische Empfänger zugeordnet, die dazu dienen, Schräglage- und/oder Krümiflungs-Eorrektursignale über die Leitungen 62 dem Korrekturmotor 61 und/oder einem ebenfalls umsteuerbaren Krümmungskorrekturmotor 65 (Fig. 4) entsprechend dem durch die Einrichtung 63 festgestellten Verzug der Stoffbahn zuzuführen. Der Krümmungskorrekturmator 65 ist in Fig. 4 als Getriebemotor dargestellt, auf dessen Welle eine Riemenscheibe 51 sitzt, und der an der Grundplatte 34 befestigt ist.
Die Anordnung ist derart, daß dann, wenn die Schußfäden oder Maschenreihen der Stoffbahn F, die sich gemäß Fig, 2 an den Abtastscheibeη 63a und 63b vorbei bewegen, im wesentlichen gerade sind und sich im rechten Winkel zur Längsachse der Stoffbahn erstrecken, in den zugehörigen Empfängern ein Gleichgewichtszustand herrscht, so daß die Motoren 61 und 65 nicht betätigt werden. Sobald jedoch
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die Einrichtung 63 einen Schrägverzug bei der Stoffbahn F feststellt, bei der der rechte Rand gemäß Fig. 2 gegenüber dem linken Rand voreilt, wird der normalerweise im Ruhezustand befindliche Schrägverzugkorrekturmotor 61 betätigt, so daß sich seine Welle in der Vorwärtsrichtung dreht. Stellt dagegen die Einrichtung 53 das Vorhandensein ein Schrägverzugs bei der Stoffbahn fest, bei dem gemäß Fig. 2 der linke Rand der Stoffbahn gegenüber dem rechten Randvoreilt, wird der Schrägverzugkorrekturmotor 61 so betätigt, daß sich seine Welle in der entgegengesetzten Richtung dreht. Vfenn die Einrichtung 63 bei der Stoffbahn F das Vorhandensein einer Krümmung der Schußfäden oder Maschenreihen feststellt, wird der normalerweise in Ruhe befindliche Krümmungskorrekturmotor 65 betätigt, so daß sich seine Welle in der Vorwärtsrichtung dreht, wenn die Schußfäden oder Maschenrei&en im mittleren Teil der Ware in der Laufrichtung nach vorn gekrümmt ist oder den äußeren Enden der Schußfäden oder Maschenreihen vorauseilt, und der Krümmungskorrekturmotor 65 wird so betätigt, daß sich seine Welle in der entgegengesetzten Richtung dreht, wenn der mittlere Teil der Stoffbahn F gegenüber den seitlichen'Randabschnitten nacheilt.
Somit werden die Gehäuse 43 des ersten Differentialgetriebes 36 und des zweiten Differentialgetriebes 36a in. entgegengesetzten Richtungen und mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit relativ zueinander gedreht, jedoch geschieht dies nur dann, wenn die Einrichtung 63 das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei der Stoffbahn F feststellt. Das Gehäuse 43 des dritten Differentialgetriebes 37 wird jeweils nur dann in einer bestimmten Richtung gedreht, wenn die Einrichtung 63 das Vorhandensein einer Krümmung der Schußfäden oder Maschenreihen bei der Ware F feststellt. Wenn sich die drei Gehäuse 43 im Stillstand befinden, werden die Riemenscheiben 42 aller drei Differentialgetriebe 36,' 36a und 37 in der gleichen Drehrichtung und mit der gleichen konstanten Winkelgeschwindigkeit angetrieben.
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Die Abtriebsriemenscheiben 42 des ersten Getriebes 36 und des zweiten Getriebes 36a können auf beliebige Weise in Antriebsverbindung mit den Ketten 10 und 10a des Breitstreckers stehen; die Ausbildung dieser Antriebsverbindung richtet sich nach der Konstruktion des BreitStreckers sowie danach, ob die die Ketten tragenden und antreibenden Kettenräder auf waagerechten oder senkrechten Achsen angeordnet sind. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 drehen sich die Kettenräder 13 und 13a um senkrechte Achsen. Im Einblick hierauf weist die Einrichtung zum Herstellen einer Antriebsverbindung zwischen den Riemenscheiben 42 des ersten Getriebes 36 und des zweiten Getriebes 36a und den Kettenrädern 13 und 13a gemäß Fig. 4 zwei erste. Zwischenwellen 66 und 67 und zwei zweite Zwischenwellen 66a und 67a auf, die im Gestell des BreitStreckers drehbar gelagert sind.
Die Zwischenwellen 66 und 66a sind gegenüber der Hauptwelle 30 in Richtung auf das Austrittsende des Breitstreckers versetzt und mit einer Riemenscheibe 71 bzw. 71a drehfest verbunden, und über diese Riemenscheiben laufen endlose Riemen 72 und 72a, die mit den Riemenscheiben 42 des ersten Getriebes 36 bzw. des zweiten Getriebes 36a zusammenarbeiten. Die inneren Zwischenwellen 66 und 66a sind mit den äußeren Zwischenwellen 67 und 67a durch Ketten 74 und 74a sowie zugehörige Kettenräder verbunden, und die äußeren Zwischenwellen bilden die Antriebswellen von zugehörigen Zahnradgetrieben 75 und 75a, auf deren Abtriebswellen gemäß Fig. 2 die Kettenräder 13 und 13a montiert sind.
Gemäß Fig. 4 ist die.Abtriebsriemenscheibe 42 des dritten Differentialgetriebes 37 mit den Abführungswalzen 20 und 21 durch einen endlosen Riemen 80 verbunden, der über die Riemenscheibe 42 des Getriebes 37 und eine mit einer Zwischenwelle 82 drehfest verbundene Riemenscheibe 81 läuft. Ferner ist die Zwischenwelle 82 durch Riemenscheiben und einen Riemen 83 gemäß Fig, 1 mit der An-
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triebswelle eines mit variabler Drehzahl arbeitenden Betriebes 86 bekannter Art verbunden, zu dem ein mit der Hand zu betätigender Griff 86a gehört, der es ermöglicht, die Abtriebsdrehzahl des verstellbaren Getriebes 86 so zu verändern, daß eine optimale Umfangsgeschwindigkeit der Abführungswalzen 20 und 22 erzielt wird.
Die Abtriebswelle des verstellbaren Getriebes 86 ist mit dem äußeren Ende eines einen kleineren Durchmesser aufweisenden Endabschnitts der äußeren Abführungswalze 21 durch eine Kettenrad- und Kettenanordnung oder eine Biemenscheiben- und Riemenanordnung 87 verbunden, und ein Zahnradpaar 90 stellt eine Antriebsverbindung zwischen der äußeren Abführungswalze 21 und der inneren Abführungswalze 20 her, so daß die beiden Abführungswalzen beim Betrieb des BreitStreckers mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden.
Zwar wird es vorgezogen, die Einrichtung 6$ zum Herstellen eines VerzUgS in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise hinter den Abführungswalzen 20 und 21 dort anzuordnen, wo die Stoffbahn entspannt ist oder unter einer minimalen Spannung steht, doch wäre es auch möglich, die Einrichtung 6$ im Bereich der Ketten 10 und 10a anzuordnen. Im letzteren Fall ist es zweckmäßig, die Einrichtung 63 vor den vorderen Enden der Ketten 10, 10a und vor der Kühleinrichtung 15 unterzubringen. Es hat sich gezeigt, daß sich ein Schrägverzug bei der Stoffbahn besser korrigieren läßt, wenn die Einrichtung 6$ vor den vorderen Enden der Ketten 10 und 10a angeordnet ist, als wenn sie hinter den Abführungswalzen 20 und 21 angeordnet ist, wie es in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, da sich eine gewisse Verzögerung zwischen dem Aufgenblick, in dem sich ein bestimmter l'eil der Stoffbahn den Abgabeenden der Ketten 10 und 10a nähert, und dem Augenblick ergibt, in dem dieser ^eil der Stoffbahniin die Entspannungszone jenseits der Abführungswalze 21 eintritt. Jedoch erweist sich die Korrektur des Verzugs der Stoffbahn als dauerhafter, wenn
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der Verzug festgestellt wird, während der Stoff entspannt ist, denn hierbei ist der Stoff von einer Nachwirkung des Keckens im wesentlichen frei, und er befindet sich praktisch in dem Zustand, in welchem er dem Abnehmer zugeführt wird. Jedenfalls wurde festgestellt, daß sich ein Krümmungsverzug bei der Stoffbahn besser korrigieren läßt, wenn die Einrichtung 63 in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise angeordnet ist.
Gemäß der Erfindung ist auch daran gedacht, daß man zwei Verzugsdetektoren verwenden könnte; in diesem Fall würde der eine Detektor so angeordnet sein wie die Einrichtung 63 in Fig. 1 und 2, wobei dieser Detektor dann nur den Krümmungskorreturinotor 65 steuern würde, während der zweite Detektor nahe den vorderen Enden der Ketten 10 und 10a angeordnet sein würde, um dort nur einen etwa vorhandenen Schrägverzug nachzuweisen und nur den Schrägverzugkorrekturmotor zu steuern. Eine bildliche Darstellung dieser letzteren Anordnung dürfte sich erübrigen. Aus wirtschaftlichen Gründen wird es bevorzugt, nur einen einzigen Detektor zum Steuern der beiden Motoren 61 und 65 zu benutzen, und es hat sich gezeigt, daß dann, wenn die beiden Motoren gemäß Fig. 1 und 2 durch einen gemeinsamen Detektor 63 gesteuert werden, insgesamt eine bessere Korrektur des Schrägverzugs und des Krümmungsverzugs bei der Stoffbahn erzielt wird, wenn der Detektor 63 jenseits der Anführungswalzen 20 und 21 angeordnet ü, als wenn er vor den vorderen Enden der Ketten 10 und 10a des Breitstreckers angeordnet wäre.
Beim Betrieb der ersten Ausführungsform der Einrichtung zum Antreiben der Ketten 10, 10a und der Abführungswalzen 20, 21 läuft die Hauptantriebswelle 30 nach Fig. 4 während der Betriebszeit des BreitStreckers mit einer konstanten Drehzahl. Wenn die Stoffbahn F im Bereich des Detektors 63 weder einen Schrägverzug noch einen Krümmungs- verzug aufweist, werden alle Abtriebsriemenscheiben 42 der Differentialgetriebe 36, 3>6a und 37 mit einer konstanten
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Drehzahl von 2.B. 600 U/min angetrieben, so daß "beide Ketten 10 und 10a mit der gleichen konstanten Drehzahl angetrieben werden und auch die Abführungswalzen 20 und mit einer konstanten Drehzahl umlaufen. Die optimale konstante Drehzahl der beiden Abführungswalzen wird durch Verstellen des Regelelements 86a des verstellbaren Getriebes 86 so eingestellt, daß die Stoffbahn von den Ketten abgehoben und mit einer Geschwindigkeit weitertransportiert wird, die im wesentlichen der Laufgeschwindigkeit der Ketten entspricht.
Die Führungswalzen 22 und 23 nach Fig. 1 und 2 dienen auch dazu, die Stoffbahn aus dem Breitstrecker abzugeben, und sie werden mit einer solchen Umfangsgeschwindigkeit im Vergleich zu derjenigen der Abführungswalzen und 21 angetrieben, daß auf den Teil der Stoffbahn, der sich zwischen der äußeren Abführungswalze 21 und der Führungswalze 22 erstreckt, nur eine minimale Spannung aufgebracht wird. Zu diesem Zweck ist die Welle der Ab-r führungswalze 21 mit der Führungswalze 23 gemäß Fig. 2 durch Kettenräder und eine Kette 92 verbunden, und ein Zahnradpaar 93 verbindet die Führungswalze 23 mit der Führungswalze 22. Gegebenenfalls kann die Führungswalze als Spannrolle von relativ geringem Gewicht ausgebildet sein, die sich lediglich an einer durch die Stoffbahn F gebildeten Schleife abstützt. In diesem Fall würde die Spannrolle nicht angetrieben werden.
Wenn der Detektor 63 bei der Stoffbahn F einen Schrägverzug feststellt, bei dem gemäß Fig. 2 der rechte Rand der Stoffbahn gegenüber dem linken Rand voreilt, wird ein Schrägverzug-Korrektursignal von dem Detektor 63 abgegeben, um den Schrägverzugkorrekturmotor 61 so zu betätigen, daß sich seine Welle in der Vorwärtsrichtung dreht. Hierdurch wird das Gehäuse 43 des ersten Differentialgetriebes 36 in der Vorwärtsrichtung gedreht, die der Drehrichtung der Hauptwelle 30 entspricht. Gleichzeitig wird das Gehäuse 43 des zweiten Differentialgetriebes 36a
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in der entgegengesetzten Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht wie das Gehäuse des ersten Getriebes 36. Die Drehgeschwindigkeit der Gehäuse 43 kann so gewählt werden, daß die Abtriebsdrehzahl des ersten • Differentialgetriebes 36 um etwa 0,5% bis 2% verringert wird, während die Abtriebsdrehzahl des zweiten Differential-, getriebes 36a um den gleichen Betrag erhöht wird, was sich jeweils nach mehreren Paktoren richtet, z.B. der Baulänge des BreitStreckers, der Laufgeschwindigkeit der Ketten 10 und 10a, der Breite der Stoffbahn -F und der Art des zu behandelnden Stoffs; die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die angegebenen Zahlenwerte.
Somit wird die Laufgeschwindigkeit der rechten Kette 10 nach Fig. 2 gegenüber der normalen Laufgeschwindigkeit um einen vorbestimmten Betrag verringert, während gleichzeitig die Laufgeschwindigkeit der linken Kette 10a um den gleichen Betrag erhöht wird, um den Schrägverzug in der Stoffbahn F über die ganze wirksame Länge der Ketten 10 und 10a zu beseitigen, und bis der Detektor 63 bei der Stoffbahnkeinen Schrägverzug mehr nachweist. Hieraus folgt, daß die mittlere Laufgeschwindigkeit der beiden Ketten konstant bleibt, d.h. daß sich der mittlere Längεabschnitt der Stoffbahn F ständig mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt, die durch die Drehzahl der Hauptwelle 30 bestimmt ist.
Sobald der Detektor 63 «las Vorhandensein eines Schrägverzugs feststellt, bei dem gemäß Fig, 2 der linke Hand der Stoffbahn F gegenüber dem rechten Hand vorauseilt, wird der Schrägverzugkorrekturmotor 61 so betätigt, daß·sich seine Welle in der Eückwärtsrichtung dreht, um die Gehäuse 43 der Differentialgetriebe 36 und 36a zu veranlassen, sich in der Rückwärtsrichtung bzw, in der Torwärtsrichtung, jedoch mit der gleichen Geschwindigkeit zu drehen, damit die Laufgeschwindigkeiten der beiden Ketten 10 und 10a proportional dazu verringert bzw. erhöht werden, bis der Detektor 63 keinen Schrägverzug mehr
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nachweist.
Sobald der Detektor 63 bei den Schußfäden oder Masehenreihen der Stoffbahn P eine Krümmung nach vorn oder hinten nae&weist, wobei es unerheblich ist, oh sich in diesem Augenblick der Schrägverzugkorrekturmotor 61 in Betrieb befindet oder nicht, wird dem Krümmungskorrekturmotor 65 ein Krüamungskorrektursignal von dem Detektor aus zugeführt. Stellt dor Detektor 63 das Vorhandensein einer Krümmung in der Vorwärt arich tu ng fest, bewirkt das dem Krümmungskorrekturmotor 65 zugeführte Signal, daß dieser Motor in der Vorwärtsrichtung läuft, um das Gehäuse des dritten Differentialgetriebes 37 in der Vorwärtsrichtung zu drehen. Hierdurch wird die Vorwärtsdrehzahl der Abführungswalzen 20» 21 und der Führungswalsen 22, 23 um einen vorbest;iwit©n Betrag verringert, um die Geschwindigkeit herabzusetzen, mit der der mittlere Teil der Stoffbahn F durch die Abführungswalzen 20 und 21 im Vergleich Eur LaafgegclwriiKligkeit der Ketten 10 und 10a bewegt wird, vm so die Krümmung in der Vorwärtsrichtung SU beseitigen. Das Gehäuse 43 des dritten Differentialgetriebes 3? dreht sieht in der Vorwärtsrichtung, wobei die Drehzahl der Walzen 21, 22 und 23 entsprechend erhöht ißt, bis der Detektor 63 keinen Krümmungsverzug mehr nachweist· Sobald dieser Punkt erreicht ist, wird der Krüm- »iBgskorrelEtirmotor 65 abgeschaltet, um die Drehbewegung des Gehäuses 43 des dritten Differentialgetriebes 37 zu beeaden, §© 4aj die WsIgen 20 biß 23 wieder mit der nor- *al©n Brshtisiil usalauf es.
Stell Asp Detektor 63 d&s Vorhandensein einer
nach feinten fest, bei der der mittlere Teil der Stoffbahn g§g©öäb#r den beiden Bändern nacheilt, bewirkt &&B des Krüffl@ttQgßk03^rektur?i0tor 65 zugeführte Signal» daß ßieh die Welle dieses fcotors in-der Sückwärtsrichtung dreht, U* such 4jui ^Jiguee 4^ des dritten Differential^- getriebee 57 i» Ί»3Τ Söeki^rtsriehtuag zu drehen, so daß Äie U»f angabeSGhwinaigk^it der V»al.z#n 20 bis 23 erhöht wird, bis Aei? Öet#ktor 63 k«i» Nacheilen des mittleren
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Teils der Stoffbahn und damit auch keinen Krümmungsverzug mehr feststellt. Sobald dies geschehen ist, arbeiten die Walzen 20 bis 23 wieder mit ihrer normalen Drehzahl. Wird die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 20 bis 23 erhöht, bewegt sich der mittlere Teil der Stoffbahn Ί? mit einer höheren Geschwindigkeit als die Längskanten der Stoffbahn, die durch die Ketten 10 und 10a festgehalten werden, so daß der Krümmungsverzug bei der Stoffbahn beseitigt wird, ohne daß sich eine Änderung der mittleren Laufgeschwindigkeit der Stoffbahn ergibt.
Um weiter dazu beizutragen, daß der von riem Breitstrecker abgegebene:Stoff über seine ganze Länge ^ine in wesentlichen gleichmäßige "Ausbeute" liefert, ist eine Einrichtung vorhanden, die dazu dient, Schwankungen de^.* Dichte des Stoffs nach der Behandlung in dem Breitstrecker nachzuweisen und zum Ausgleich solcher Schwankungen die Geschwindigkeit zu variieren, mit der die Stoffbahn den hinteren Enden der Ketten 10 und 10a zugeführt wird. Gemäß Fig. 1 werden zu diesem Zweck die Transportwalzen 16 am linken Ende des Breitstreckers durch eine insgesamt mit 100 bezeichnete Antriebseinrichtung angetrieben, zu der eine mit konstanter Drehzahl arbeitende Antriebswelle 101 gehört, die durch eine Antriebseinrichtung 102 angetrieben wird. Auf der Welle 101 ist ein Differentialgetriebe 103 der in Fig. 5 gezeigten Art montiert, und das drehbare Abtriebsglied dieses Differentialgetriebes ist mi-t der Antriebswelle eines verstellbaren Getriebes 104 verbunden, zu dem ein mit der Hand zu betätigendes Regelglied 104a gehört, das es ermöglicht, das Getriebe 104 auf die optimale Abtriebsdrehzahl einzustellen. Das Abtriebsglied des verstellbaren Getriebes 104 steht in Antriebsverbindung mit den Transportwalzen 16.
Wie bei den Differentialgetrieben J6, 36a und 37 Fig» 4 ift das planetenra&gehäuse des Differential»- 103 durch Eiemenscheiben und einen Biemen 106 Elektromotor 107 zum Hegeln der Transportge-
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schwindigkeit der Stoffbahn verbunden. Die Antriebswelle 101, die Antriebseinrichtung 102, das verstellbare Getriebe 104 und der Regelmotor 107 können auf einer gemeinsamen Grundplatte 110 angeordnet sein. Der Regelmotor 107 ist durch Leitungen 111 mit einer Abtast- oder Fühleinrichtung 113 verbunden, die gemäß Fig. 1 nahe den vorderen Enden der Ketten 10 und 10a sowie hinter der Kühleinrichtung 14 angeordnet ist und dazu dient, Schwankungen der Dichte der Stoffbahn F über ihre ganze Breite zwischen den beiden Ketten festzustellen. Die Fühleinrichtung 11$ kann von bekannter Art sein und dazu dienen, Abweichungen der Dichte der Stoffbahn, z.B. bezüglich der Anzahl der Schußfäden oder Maschenreihen ^e Längeneinheit, im Vergleich zu einer vorbestimmten normalen Anzahl festzustellen. Da es zahlreiche bekannte Arten von Fühleinrichtungen gibt, die es ermöglichen, Steuersignale zu erzeugen, wenn die Anzahl der Maschenreihen oder.Schußfäden oder andere Merkmaie der Dichte der Stoffbahn gegenüber e'inem normalen Sollwert nach oben oder unten abweichen, so daß sich eine nähere Beschreibung der Fühleinrichtung 113 erübrigen dürfte. Beispielsweise kann man eine Einrichtung benutzen, wie sie unter der Bezeichnung "The Mahlο FMIE-I" von der Mahlo-America, Inc., Post Office Box 1352, Spartanburg, South Carolina auf den Markt gebracht wird.
Wenn die während des Betriebs die Dichtefühleinrichtung 113 durchlaufende Stoffbahn eine Dichte besitzt, die dem Sollwert entspricht, treibt die Antriebswelle 101 die Transportwalzen 116 über das Abtriebsteil des Differentialgetriebes 103 und das verstellbare Getriebe 104 mit einer konstanten Drehzahl an. Sobald dem Regelmotor 107 von der Fühleinrichtung 113 ein Signal zugeführt wird, das anziegt, daß die Dichte des Stoffs F den Sollwert überschreitet, treibt der Motor 107 das Gehäuse des Differentialgetriebes 103 in der Vorwärtsrichtung ah, die der normalen Drehrichtüng der Antriebswelle 101 entspricht, jedoch niedriger ist als die Drehzahl der Welle 101. Dies hat zur Folge, daß die Drehgeschwindigkeit des Abtriebsteils
des Differentialgetriebes 103 entsprechend herabgesetzt wird, um die Drehzahl der Transportwalzen 16 um einen vorbestimmten Betrag.zu verringern. Hieraus folgt, daß die Dichte des Stoffs beim Durchlaufen des Breitstreckers allmählich und fortschreitend verringert wird, bis die kühleinrichtung 113 keine Dichte des Stoffs mehr feststellt, die über dem Sollwert liegt. Sobald dies geschehen ist, wird dem Eegelmotor 107 kein Signal mehr zugeführt, so daß die Drehbewegung des Gehäuses des Differentialgetriebes 103 beendet wird und daher die Drehzahl der Transportwalzen 16 auf den Normalwert zurückgeführt wird, der durch die Stellung des Eegelgliedes 104a des verstellbaren Getriebes 104 bestimmt ist.
Sobald die Fühleinrichtung 113 bei der Stoffbahn F eine zu geringe Dichte feststellt, wird dem Eegelmotor 107 erneut ein Signal zugeführt, um ihn zu veranlassen, das Gehäuse des Differentialgetriebes 103 in der Eückwärtsrichtung zu drehen, um so die Drehzahl der 'i'ransportwalzen 16 zu erhöhen und diese Drehzahl auf ihrem höheren Wert zu halten, bis die zu geringe Dichte des Stoffs korrigiert worden ist, so daß die kühleinrichtung 113 nicht mehr anspricht.
Zweite Ausführungsform
In Fig. 6, 7 und 8 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung in Gestalt einer Vorrichtung zum Antreiben der Ketten eines Breitstreckers sowie der Abführungswalzen, bei der die -^etten, die Abführungswalzen und die Führungswalzen ehenso wie bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 mit 10, 10a bzw. 20, 21, 22 und 23 bezeichnet sind. Weitere in Fig. 6 bis 8 gezeigte Bauteile, die in Fig. 1 bis 5 dargestellten ähneln, sind ebenfalls mit den gleichen Bezugszahlen, jedoch unter Beifügung eines Kennstrichs, bezeichnet, so daß sich bei der folgenden Beschreibung Wiederholungen erübrigen dürften.
Die zweite Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 unterscheidet sich von der ersten nach Fig. 1 bis 5 in erster '
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Linie darin, daß die drei Differentialgetriebe 36', 36a' und 37* nicht wie in Fig. 4 auf einer gemeinsamen Hauptantrieb swelle, sondern getrennt auf durch seitliche Abstände getrennten Abtriebswellen 120, 120a und 121 angeordnet sind. Diese drei Abtriebswellen sind gem-ß- Jig. 7 parallel zu einer Eauptantriebswelle 30' angeordnet und in einem stehenden Gehäuse 122 drehbar gelagert. Die Differentialgetriebe 36', 36a1 und 37' können im wesentlichen von gleicher Konstruktion sein, jedoch abgesehen von den zugehörigen Abtriebswellen, auf denen sie angeordnet sind. Im Hinblick hierauf ist in Fig. 8 nur das Differentialgetriebe 36a1 im Schnitt dargestellt; es ist ersichtlich, daß die Bauteile 40', 40a1, 41', 41a1, 43', 43a*, 43b1 und 45' nach Fig. 8 von gleicher Art sein können wie die entsprechenden Bauteile nach Fig. 5» wobei Jedoch ein wichtiger Unterschied darin besteht, daß die Buchse oder Nabe 40' das Abtriebsglied des Differentialgetriebes 36a1 und die Nabe 41' das Antrieebsglied dieses Differentialgetriebes bildet.
Mit jeder Antriebsnabe 41' ist außerhalb des zugehörigen Gehäuses 43' ein Kettenrad 42' drehfest verbunden, und alle drei Kettenräder 42' arbeiten mit einer gemeinsamen endlosen Ketten 123 zusammen, die außerdem mit einem gemäß Fig. 7 auf der Hauptantriebswelle 30' sitzenden Kettenrad 124 zusammenarbeitet. An jedem Gehäuse 43' der drei Differentialgetriebe ist gemäß Fig. 7 und 8 ein Schneckenrad 125 bzw. 125a bzw. 126 befestigt öder ausgebildet, und mit jedem dieser Schneckenräder arbeitet eine von drei Schnecken 130, 130a und 131 zusammen; alternativ könnten die Schnecken und Schneckenräder auch durch Schrägoder Schraubenzahnradteile ersetzt sein. In dem Gehäuse 122 sind eine obere Regelwelle 132 und eine untere Regelwelle 133 drehbar gelagert, wobei auf der oberen Regelwelle 132 die Schnecken 130 und 130a sitzen, während mit der unteren Re^elwelle die Schnecke 131 drehfest verbunden ist. Die Gangrichtung der Verzahnung der Schnecke 130 ist derjenigen der Schnecke 130a entgegengesetzt, so daß dann,
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wenn die Welle 152 in der einen oder anderen Richtung gedreht wird, die Gehäuse 43' der Differentialgetriebe 36' und 36a1 in entgegengesetzten Richtungen, jedoch mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit relativ zueinander gedreht werden. Die zugehörigen Enden der Regelwellen 132 und 133 sind durch Riemenscheiben und Riemen 134 bzw. 135 mit zugehörigen umsteuerbaren Elektromotoren 61' und 65* verbunden, die- als Regelmotoren arbeiten und daher die gleiche Aufgabe erfüllen wie die Regelmotcren 61 und 65 nach
Gemäß Fig. 6 stehen die Abtriebswellen 120 und 120a der Differentialgetriebe 36' und 36a1 in Antriebsverbindung mit zugehörigen Wellen 67' und 67a1, und zwar über Kettenräder und damit zusammenarbeitende Ketten 136 und 136a, damit die zugehörigen Ketten 10 und 10a des Breitstreckers im wesentlichen in der gleichen Weise angetrieben werden können, wie es weiter oben bezüglich der ersten . Ausführungsform der Erfindung beschrieben ist. Die Abtriebswelle 121 des dritten Differentialgetriebes 37* ist mit einer Welle 82' gekuppelt oder zusammen mit der Welle 82' einstückig ausgebildet, die dazu dient, die Abführungswalzen 20, 21 und die Führungswalzen 22 und 23 gemäß Fig. im wesentlichen in der gleichen V/eise anzutreiben, wie es bezüglich der ersten Ausführungsform beschrieben wurde.
Bei der zweiten Ausführungsform sind die Regelmotoren 61* und 65' mit dem Detektor 63 betriebsmäßig in der gleichen Weise verbunden, wie es bezüglich der ersten Ausführungsform beschrieben wurde. Es ist somit ersichtlich, daß die Antriebseinrichtung bei der zweiten Ausführungsform weitgehend in der gleichen Weise arbeitet wie bei der ersten Ausführungsform, so daß sich eine erneute Nähere Erläuterung erübrigen dürfte. Da die Hauptantriebswelle 30' die Antriebsnaben 41' aller drei Differentialgetriebe 36', 36a1 und 37'» wie erwähnt, im wesentlich mit einer konstanten Drehzahl antreibt, arbeiten natürlich die Abtriebswellen 120, 120a und 121 normalerweise ebenfalls mit
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einer im ^wesentlichen konstanten Drehzahl, und wenn die Regelmotoren 61' und 65' die zugehörigen Wellen 132 und 133 antreiben, um einen Schrägverzug oder einen Krümmungsverzug bei der Stoffbahn E in dem Breitstrecker zu korrigieren, bewirkt die zu diesem Zweck herbeigeführte Drehung der Gehäuse 4-3'» daß die Drehgeschwindigkeit der Abtriebswellen 120, 120a und 121 entsprechend geändert wird.
Durch die Erfindung ist somit ein verbessertes Verfahren und sind verbesserte Vorrichtungen geschaffen worden, die es ermöglichen, bei Stoffbahnen, die einen Breitstrecker durchlaufen, Korrekturen bezüglich eines Schrägverzugs, eines Krümmungsverzugs und bezüglich Abweichungen der Dichte vom Sollwert durchzuführen, während die Laufgeschwindigkeit des mittleren Teils der Stoffbahn auf einem konstanten Wert gehalten wird, was zur Erzeugung eines Stoffs beiträgt, der je Längeneinheit ein gleichmäßiges Gewicht oder eine gleichmäßige Dichte aufweist. Ferner ermöglicht es die. Erfindung, die Geschwindigkeit der Produktion von Stoffen mit einem im wesentlichen gleichmäßigen Gewicht bzw. einer im wesentlichen gleichmäßigen Dichte je Längeneinheit mittels eines Breitstreckers zu erhöhen, da.Sdie Geschwindigkeit, mit der die Stoffbahn dem Breitstrecker zugeführt wird, automatisch in Abhängigkeit von einer Fühleinrichtung geregelt wird, die es gestattet, Abweichungen bezüglich der Dichte, z.B. der Anzahl der Schußfäden je Längeneinheit .und/oder der Maschenreihen je Längeneinheit bei dem Stoff bzw. der Ware festzustellen, während sie den BreitStrecker durchläuft.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung, werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
Ansprüche: 309842/0541

Claims (1)

  1. ANSPRÜCHE
    Verfahren zum Korrigieren von auf einen Verzug zurückzuführende Abweichungen oder Fehler bei einer sich in einer Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn* die in seitlicher Richtung zwischen und durch zwei durch einen seitlichen Abstand getrennte, langgestreckte, und in der Längsrichtung bewegbare, die Stoffbahn erfassende Einrichtungen eines Breitstreckers gespannt wird, dadurch gekennzeichnet , daß bei der sich in Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn das Vorhandensein eines Schrägverzugs in an sich bekannte'Weise festgestellt wirds und daß die Bewegungsgeschwindigkeit der beiden die Stoffbahn erfassenden Einrichtungen relativ zueinander und direkt proportional so variiert wird, daß die Vorwärtslaufgeschwindigkeit des einen seitlichen Bauabschnittes der Stoffbahn verringert und die Vorwärtslaufgeschwindigkeit des anderen seitlichen Bandabschnitts entsprechend erhöht wird, bis der Schrägverzug korrigiert worden ist, ohne daß die mittlere Laufgeschwindigkeit der Stoffbahn in äer Vorwärtsrichtung geändert wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß außerdem das Vorhandensein eines Bogenverzugs bei der sich in der Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn in an sich bekannter Weise festgestellt wird, während die Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung transportiert und von den Einrichtungen zum Erfassen der Stoffbahn entfernt wird, und daß zum Ausgleichen eines vorhandenen Bogenverzugs die Geschwindigkeit variiert wird, mit welcher der sich in der Längsrichtung erstreckende mittlere Abschnitt der Stoffbahn gegenüber den seitlichen
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    Randabschnitten der Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung bewegt wird, während die seitlichen Randabschnitte von den Einrichtungen aura Erfassen der Stoffbahn festgehalten werden, sobald das Vorhandensein eines Bogenverzugs bei der Stoffbahn festgestellt wird, und daß diese Ausgleichsmaßnahme solange durchgeführt wird, bis der Bogenverzug beseitigt worden ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stoffbahn in einem entspannten Zustand in einer Zone jenseits derjenigen Zone befindet, in welcher die Stoffbahn von den Einrichtungen zum Erfassen der Stoffbahn entfernt wird, und daß zu den Maßnahmen zum Peststellen des Vorhandenseins eines Bogenverzugs das Abtasten des einen Bogenverzugs aufweisenden Teils der Stoffbahn gehört, wobei dieses Abtasten bewirkt wird, während sich die Stoffbahn in der hinter der genannten Zone liegenden Zone befindet, so daß sich die Stoffbahn während des Abtastens im entspannten Zustand befindet.
    4. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet , daß zu den Maßnahmen zum Peststellen des Vorhandenseins eines Schrägverzugs bei der Stoffbahn auch Maßnahmen gehören, die dazu dienen, das Vorhandensein eines Schrägverzugs durch einen Abtastvorgang festzustellen, während sich der betreffende Teil der Stoffbahn in der hinter der genannten Zone liegenden Zone befindet.
    5· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e · kennzeichnet , daß Maßnahmen durchgeführt werden, um bei der Stoffbahn das Vorhandensein einer vom Sollwert abweichenden Dichte festzustellen, während die Stoffbahn den Eintrittsteilen der Einrichtungen zum Erfassen der Stoffbahn zugeführt wird, während zum Ausgleichen einer solchen Abweichung die Geschwindigkeit, mit der die Stoffbahn den sie erfassenden Einrichtungen in Abhängigkeit davon variiert wird, daß das Vorhandensein einer vom Sollwert abweichenden Dichte bei der Stoffbahn
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    festgestellt wird, bis die Abweichung korrigiert worden ist, und während die Laufgeschwindigkeit der Stoffbahn und der sie erfassenden Einrichtungen in der Vorwärtsrichtung auf einem konstanten mittleren Wert gehalten wird, um einen korrigierten Stoff zu erzeugen, der je Längeneinheit ein im wesentlichen gleichmäßiges Gewicht hat.
    6. Vorrichtung zum Breitstrecken und Korrigieren einer Stoffbahn mit zwei durch einen Querabstand getrennten, langgestreckten.. in der Längsrichtung bewegbaren Streckketten oder anderen zum Erfassen einer Stoffbahn geeigneten Einrichtungen, die dazu dienen, eine zwischen ihnen gespannte Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung zu bewegen, während auf die Stoffbahn eine seitliche Spannung aufgebracht wird, sowie mit einer Antriebseinrichtung, die dazu dient, die Streckkotten normalerweise mit einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit in der Vorwärtsrichtung zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebseinrichtung (31 j 311) Regeleinrichtungen (56, 56a, 6l, 65, 75, 75a; 36', 56a1, 6l', 65, 75") zugeordnet sind, um die Laufgeschwindigkeit der beiden Spannketten (10, 10a) relativ zueinander direkt proportional zu variieren und so die Laufgeschwindigkeit der einen Streckkette zu senken und die Laufgeschwindigkeit der anderen Streckkette zu erhöhen, und zwar derart, daß die Summe der Laufgeschwindigkeiten der beiden Streckketten gleich der konstanten Geschwindigkeit in der Vorwärtsrichtung ist, und daß hierdurch die Geschwindigkeiten der beiden seitlichen Randabschnitte der Stoffbahn (P) in der Vorwärtsrichtung variiert werden, um einen vorhandenen Schrägverzug bei der Stoffbahn zu korrigieren, ohne daß die mittlere Laufgeschwindigkeit der Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung geändert wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Regeleinrichtung ein Detektor (63, 63a bis 63d) gehört, der es auf bekannte Weise ermöglicht, das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei
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    der sich in der Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn (F) festzustellen und in Abhängigkeit davon ein Signal zu erzeugen, wenn beim Vorhandensein eines Schrägverzugs ein seitlicher Handabschnitt der Stoffbahn gegenüber dem anderen seitlichen Eandabschnitt in der Vorwärtsrichtung versetzt ist, und daß-der Antriebseinrichtung (31; 31') Einrichtungen (36, 36a, 61, 75, 75a; 36', 36a1, 61f, 75") zugeordnet sind, die auf ein Schrägverzug-Korrektursignal des Detektors ansprechen, um die Laufgeschwindigkeiten der beiden Streckketten im entgegengesetzten Sinn und direkt proportional zueinander zu variieren.
    8. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch g e kennzeichnet , daß zu den der Antriebseinrichtung zugeordneten Einrichtungen eine mit einer konstanten Drehzahl antreibbare Antriebswelle (30; 30*) sowie eine erste Einrichtung (36; 36') und eine zweite Einrichtung (36a; 36af) zum Variieren der Drehzahl gehören, daß jede Einrichtung zum Variieren der Drehzahl ein drehbares Antriebsglied (40; 41') aufweist, das durch die Antriebswelle antreibbar ist, daß zu der ersten bzw. der zweiten Einrichtung zum Variieren der Drehzahl ein erstes drehbares Abtriebsglied (42; 120) und ein zweites drehbares Abtriebsglied (42; 120a) gehören, daß diese Abtriebsglieder in Antriebsverbindung mit der zugehörigen ersten Streckkette (10) bzw. der zweiten Streckkette (10a) stehen, daß eine Einrichtung, z.B. ein Regelmotor (61; 61') vorhanden ist, der durch den Detektor (63, 63a bis 63d) steuerbar ist, um die Drehgeschwindigkeit des ersten Abtriebsgliedes (42; 120) herabzusetzen, während gleichzeitig die Drehgeschwindigkeit des zweiten Abtriebsgliedes (42; 120a) in einem direkten Verhältnis zur Herabsetzung der Drehgeschwindigkeit des ersten Abtriebsgliedes erhöht wird, solange das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei der Stoffbahn festgestellt wird, bei dem der der ersten Streckkette benachbarte seitliche Randabschnitt der Stoffbahn ee6enüber dem der zweiten Streckkette benachbarten seitlichen Randabschnitt in der Vorwärtsrich-
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    tung versetzt ist, und daß die genannte Einrichtung, z.B. der Regelmotor, durch den Detektor außerdem betätigbar ist, um die Drehgeschwindigkeit des ersten Abtriebsgliedes zu erhöhen, während die Drehgeschwindigkeit des zweiten Abtriebsgliedes im direkten Verhältnis zur Erhöhung der Drehgeschwindigkeit des ersten Abtriebsgliedes verringert wird, solange das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei der Stoffbahn festgestellt wird, bei dem der der zweiten Streckkette benachbarte seitliche Randabschnitt der Stoffbahn gegenüber ihrem der ersten Streckkette benachbarten seitlichen Eandabschnitts in der Vorwärtsrichtung versetzt ist.
    9» Vorrichtung nach Anspruch 7 » dadurch gekennzeichnet, daß zu den genannten Einrichtungen ein erstes Differentialgetriebe (36; 36') und ein zweites Differentialgetriebe (36a; 36a1) gehören, daß jedes Differentialgetriebe ein drehbares Antriebsglied (40; 41') aufweist, das durch das mit konstanter Drehzahl umlaufende Antriebsglied bzw. die Antriebswelle (30; 30') der Antriebseinrichtung (31; 31') antreibbar ist, daß zu jedem Differentialgetriebe ein drehbares Abtriebsglied (42; 120, 120a) gehört, das in Antriebsverbindung mit der ersten Streckkette (10) bzw. der zweiten Streckkette (10a) steht, daß zu jedem Differentialgetriebe ein normalerweise in Ruhe bleibendes, drehbares Gehäuse (43; 43') gehört, ferner in dem Gehäuse angeordnete Planetenzahnräder (43a, 43b; 43a1, 43b1) sowie Sonnenräder (40a, 41a; 40a', 41a'), die mit dem Antriebsglied bzw. dem Abtriebsglied jedes Differentialgetriebes drehfest verbunden sind und in Eingriff mit den zugehörigen Planetenzahnrädern stehen, so daß jedes Abtriebsglied durch das drehbare Antriebsglied bzw. die Antriebswelle mit einer konstanten Drehzahl angetrieben wird, während sich die Gehäuse der Differentialgetriebe in Ruhe befinden, daß ein umsteuerbarer Regelmotor (61, 61·) vorhanden ist, der durch den Detektor (63j 63a bis 63d) gesteuert wird, um das erste und das zweite Gehäuse der beiden Differentialgetriebe
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    gleichzeitig und in entgegengesetzten Richtungen zu drehen,. so daß dann, wenn sich das eine Gehäuse in der Vorwärtsrichtung dreht, die Drehgeschwindigkeit des Abtriebsgliedes des zugehörigen Differentialgetriebes herabgesetzt wird, und dann, wenn das andere Gehäuse in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, die Drehgeschwindigkeit des Abtriebsgliedes des anderen Differentialgetriebes erhöht wird.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied bzw. die Antriebswelle ($0) durch das erste und das zweite Differentialgetriebe (36, 36a) ragt und beide Differentialgetriebe unterstützt, und daß die Antriebsglieder (40) der beiden Differentialgetriebe mit der Antriebswelle drehfest verbunden sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der umsteuerbare Regelmotor (61; 61') in elektrischer Verbindung mit dem Detektor (63, 63a bis 63d) steht, und daß eine Kraftübertragungseinrichtung (46, 46a, 50 bis 57» 50a) vorhanden ist, die die Drehbewegung des fiegelmotors auf das Gehäuse (43; 43') des ersten und des zweiten Differentialgetriebes (36; 361 bzw. 36a; 36a1) gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen überträgt, sobald der Detektor das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei der Stoffbahn (F) feststellt.
    12· Vorrichtung nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß das erste Differentialgetriebe (36') und das zwöite Differentialgetriebe (36a1) so angeordnet sind, daß die Achsen ihrer Gehäuse (43') durch einen seitlichen Abstand getrennt sind und im wesentlichen parallel verlaufen, daß das Antriebsglied bzw. die Antriebswelle (301) in einem Abstand von den Gehäusen angeordnet ist und sich im wesentlichen parallel zu den Achsen der Gehäuse erstreckt, und daß Antriebsverbindungen
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    (42', 123, 124) vorhanden sind, die das Antriebsglied bzw. die Antriebswelle mit den Antriebsgliedern (41') des ersten und des zweiten Differentialgetriebes verbinden.
    15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Austritt sseite der Ketten (10, 10a) des Breitstreckers eine iiJransportwalze (21) so angeordnet ist, daß sie uiit der korrigierten Stoffbahn (P) zusammenarbeitet, um sie zwangsläufig und kontinuierlich von den Streckketten zu entfernen, daß auf der von den Streckketten abgewandten Seite der Transportwalze Abgabewalzen (22, 23) in einem Abstand von der Transportwalze so angeordnet sind, daß sie die korrigierte Stoffbahn von der Transportwalze aufnehmen, um sie kontinuierlich von ihr abzuführen, daß der Detektor (63, 63a bis 63d) zwischen der Transportwalze und den Abgabewalzen nahe der Bewegungsbahn des Stoffs angeordnet ist, um das Vorhandensein eines Schrägverzugs bei dem Stoff festzustellen, während sich der Stoff im entspannten Zustand befindet, und daß die Antriebseinrichtung (31; 31') mit der Transportwalze und den Abgabewalzen so verbunden ist, daß diese Walzen kontinuierlich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, um den korrigierten Stoff unter einer minimalen Spannung an dem Detektor vorbeizuführen.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß eine Transportwalze (21) vorhanden ist, die durch die Antrieb s'einrichtung angetrieben wird und mit dem Stoff (F) über seine ganze Breite zusammenzuarbeiten und ihn in der Vorwärtsrichtung zu transportieren und ihn von den Streckketten (10, 10a) zu entfernen, daß es der Detektor (63, 63a bis 63d) auf bekannte Weise ermöglicht, das Vorhandensein eines Krümmungsverzugs bei dem sich in der Vorwärtsrichtung bewegenden Stoff festzustellen, daß die Transportwalze mit der Antriebseinrichtung (31, 31*) durch ein drittes Differentialgetriebe (37; 37') verbunden ist, zu dem ein
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    drittes drehbares Antriebsglied (40; 41') gehört, das durch das Antriebsglied bzw. die Antriebswelle (30; 30') antreibbar ist, daß ein drittes drehbares Abtriebsglied (41; 121) vorhanden ist, das in Antriebsverbindung mit der Transportwalze steht, daß zu dem dritten Differentialgetriebe ein normalerweise in Ruhe befindliches drehbares drittes Gehäuse (43; 43') gehört, in dem Planetenzahnräder (43, 43b; 43a1, 43b1) und Sonnenräder (40a, 41a; 40a1, 41a1) angeordnet sind, die dazu dienen, normalerweise eine Drehbewegung mit konstanter Geschwindigkeit von dem dritten Antriebsglied auf das dritte Abtriebsglied zu übertragen, und daß ein weiterer umsteuerbarer Motor (65) vorhanden ist, der durch den Detektor gesteuert wird, sobald der Detektor das Vorhandensein eines Krüaimungsversugs bei dem Stoff feststellt, um das dritte Gehäuse in einer Drehrichtung anzutreiben, die der Richtung des Krümmungsverzugs entspricht, der festgestellt worden ist, so daß die Drehzahl der Transportwalze variiert wird, um hierdurch den Krümmungsverzug bei dem Stoff zu beseitigen.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß eine iraasportwalze (21) vorhanden ist, die durch die Antriebseinrichtung (51; 31') angetrieben wird und mit der Stoffbahn (F) über ihre ganze Breite zusammenarbeitet, um sie in der Vorwärtsrichtung zu bewegen und sie von den Streckketten (10, 10a) zu entfernen, daß es der Detktor (63, 63a bis 63d) auf bekannte Weise ermöglicht, das Vorhandensein eines Krümmungsverzugs bei der sich in der Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn festzustellen und ein dem Krümmungsverzug entsprechendes Korrektursignal zu erzeugen und daß Einrichtungen (37, 65, 86; 37', 65', 86') vorhanden sind, die die Antriebseinrichtung mit der !Transportwalze verbinden und auf das Krümmungsverzug-Korrektursignal des Detektors ansprechen, wenn der mit Here ü'eil der Stoffbahn gegenüber ihren seitlichen Randabschnitten vor- oder nacheilt, um zum Zweck des Ausgleichens des Krümmungsverzugs die Umfangsgeschwindigkeit der Transportwalze so
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    zu variieren, daß der Krümmungsverzug beseitigt wird.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß zu der Einrichtung zum Variieren der Umfangsgeschwindigkeit der Transportwalze (21) zum Zweck des Ausgleichens eines Verzugs ein verstellbares Getriebe (37; 37') gehört, das ein drehbares Antriebsglied (40; 41') aufweist, ferner ein drehbares Abtriebsglied (41; 121), das in Antriebsverbindung mit der Transportwalze steht, sowie ein bewegbares Beuteil (43), das durch den Detektor (63} 63a bis 63d) betätigt wird, sobald der Detektor das Vorhandensein eines KrümmungsVerzugs bei der Stoffbahn (F) feststellt, um die Drehgeschwindigkeit des Abtriebsgliedes im Vergleich zur Drehgeschwindigkeit des Antriebsgliedes zu variieren.
    17· Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß das zuletzt genannte verstellbare Getriebe (37; 37') als Differentialgetriebe ausgebildet ist, daß das zuletzt genannte bewegbare Bauteil durch ein normalerweise in Kühe befindliches drehbares Gehäuse (43; 43') gebildet wird, das ein Planetenzahnradsystem enthält, welches dazu dient, eine Drehbev/egung von dem Antriebsglied (40; 41') auf das Abtriebsglied. (41; 121) zu übertragen, und daß ein umsteuerbarer Hegelmotor (65s 65') vorhanden ist, der durch den Detektor (63, 63a bis 63d) gesteuert wird und dazu dient, das Gehäuse in Abhängigkeit davon zu drehen, daß das Vorhandensein eines Krümmungsverzugs festgestellt wird, um die Umfangsgeschwindigkeit der Transportwalze (21) so zu variieren, daß der Krümmungsverzug der Stoffbahn korrigiert wird.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis I7 3 dadurch gekennzeichnet , daß eine Stoffzuführungswalze (16) auf bekannte Weise angeordnet ist, um die Stoffbahn (F) den Streckketten (10, 10a) zuzuführen, . daß eine Fühleinrichtung (113) nahe den Streckketten so angeordnet ist, daß sie es auf bekannte Vieise ermöglicht, Schwankungen der Dichte der sich in der
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    Vorwärtsrichtung bewegenden Stoffbahn festzustellen, und daß Einrichtungen (101 bis 1CW-, 106, 107) vorhanden sind, die durch die Fühleinrichtung gesteuert werden, um die Umfangsgeschwindigkeit der Zuführungswalze entsprechend den durch die Fühleinrichtung festgestellten Schwankungen der Dichte zu variieren, so daß es möglich ist, dem von den Streckketten abgegebenen Stoff eine gleichmäßige Dichte zu verleihen, ohne daß die mittlere Geschwindigkeit der Bewegung der Stoffbahn in der Vorwärtsrichtung geändert wird.
    19· Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt genannte Einrichtung als Differentialgetriebe (103) ausgebildet ist, zu dem ein Antriebsglied (40) gehört, das mit einer konstanten Drehzahl umläuft, ferner ein Abtriebsglied (41), das ii£ Antriebsverbindung mit der Zuführungswalze (16) steht, sowie ein normalerweise in fiuhe befindliches Gehäuse (43), in dem ein Planetenzahnradsystem (40a, 41a, 43a, 43b) angeordnet ist, das dazu dient, normalerweise eine Drehbewegung mit konstanter Drehzahl von dem Antriebs— glied auf das Abtriebsglied zu übertragen, und daß ein umsteuerbarer Motor (107) vorhanden ist, der durch die Fühleinrichtung (113) gesteuert wird, die dazu dient, Abweichungen der Dichte der Stoffbahn (F) von einem vorbestimmten Sollwert festzustellen und beim Vorhandensein einer solchen Abweichung zu bewirken, daß das Gehäuse des Differentialgetriebes in einer solchen Richtung gedreht wird, daß die Geschwindigkeit, mit der die Stoffbahn zugeführt wird, derart geändert wird, daß die Dichte der Stoffbahn auf den normalen Wert bzw. den Sollwert zurückgeführt wird.
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