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DE2220556A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen einer Mehrzahl von Garnsträngen zu einer Strickmaschine oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen einer Mehrzahl von Garnsträngen zu einer Strickmaschine oder dergleichen

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Publication number
DE2220556A1
DE2220556A1 DE19722220556 DE2220556A DE2220556A1 DE 2220556 A1 DE2220556 A1 DE 2220556A1 DE 19722220556 DE19722220556 DE 19722220556 DE 2220556 A DE2220556 A DE 2220556A DE 2220556 A1 DE2220556 A1 DE 2220556A1
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DE
Germany
Prior art keywords
strands
guide
strand
tension
conveying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722220556
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. D04b 35-18 ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2220556A1 publication Critical patent/DE2220556A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing, F. Weickma,nn,
Dipl.-Ing, H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
ENHO '
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
<983921/22>
Morris Philip
2519 Grand Avenue
Bronx, New York, V,St.A,
Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen einer Mehrzahl von Garnsträngen zu einer Strickmaschine oder dergl,
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Zuführen einer Vielzahl von Garnsträngen bei im wesentlichen gleicher Spannung und gleicher Förderrate von einer Vorratseinrichtung zu einer Strickmaschine oder dergleichen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung sowie ein Verfahren sowie Teile davon zum Reduzieren und gleich^ zeitig zum annähernden Gleichschalten der Spannung bei einer Vielzahl von Strängen, welche anschließend mit einer SoIl-Pörderrate zu der Maschine, welche diese^ Stränge verarbeitet, geführt werden sollen.
Die Erfindung befasst sich insbesondere mit der Zuführung von Strängen zu einer Mehrfaden-Strickmaschine, obwohl sie
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auch bei anderen Maschinen anwendbar ist, bei denen eine Mehrzahl von Strängen bei vorbestimmter Soll-Förderrate zugeführt werden müssen. Wie bekannt ist, sind Mehrfaden-Strickmaschinen mit einer Vielzahl von Strickwerken versehen, welche aus den- Strängen, die von einer Vorratseinrichtung angeliefert werden, die Strickware herstellen. Die Vorratseinrichtung umfasst mehrere konische oder andere Spulen für die einzelnen Stränge und jeder Strang wird von der Spule zu einem getrennten Strickwerk der Maschine geführt. Das Strickwerk wird gelegentlich auch Förderwerk genannt, obwohl tatsächlich in diesen Stationen der Strang nicht gefördert wird, d.h. im positiven Sinne zu den Nadeln weiterbewegt, sondern in denen die Stange eher durch eine Garnführung in eine Lage geführt werden, aus der die Nadeln sie während des Strickvorganges beziehen.
Wegen der Elastizität des Garnes, wegen des Garnmateriales und wegen der Art, in der es auf der Spule aufgewickelt ist, variiert die Spannung des Garnes, während es von der Spule abgespult wird. Außerdem wickelt sich das Garn gelegentlich nicht frei von seiner Spule ab, sondern hängt fest, so daß mehr Spannung aufgebracht werden muts, um das Garn frei zu bekommen. Zusätzlich zu den Spannungsunterschieden in jedem Garnstrang während des Abwickeins von der Spule variiert die Spannung auch zwischen den verschiedenen Garnsträngen. Wenn das Garn direkt von den Spulen zur Fördereinrichtung der Maschine geleitet wird, verändert sich die Spannung in jedem Strang sowohl als auch zwischen den Strängen, während es durch die Nadeln während des Strickvorganges abgespult wird. Das führt dazu, daß die Nadeln unterschiedliche Längen des Garnes bei unterschiedlichen Spannungen ziehen, wodurch die Strickware ungleichmäßig wird.
Es ist schon versucht worden, diese Probleme dadurch zu überwinden,, daß das Garn in abgemessenen Längen zu den Förder-
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werken geführt wird, aber diese Einrichtungen können das Garn nicht bei gleicher Spannung fördern und zumessen. Wenn deshalb entsprechende Längen des Garnes während der Messung unter verschiedenen Spannungen stehen, sind diese Längen im entspannten Zustand, wie beispielsweise in der fertiggestellten Strickware, nicht mehr von gleicher Länge. Das führt ebenfalls zu ungleichförmigem Stricken. Andererseits wird das Problem nicht schon allein dadurch gelöst, daß die Spannung in allen Garnsträngen, so wie sie von der Vorratseinrichtung kommen und zu den Strickwerken geführt werden, einander angeglichen wird, ohne daß ein positives Zumessen und Fördern erfolgt, denn Unregelmäßigkeit der Strickmaschine verursacht weiterhin ungleichförmiges Stricken.
Nach einem Merkmal der vorliegenden Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die Spannung in den Strängen zunächst reduziert und im wesentlichen aneinander angeglichen wird, und daß das Garn sodann positiv mit einer vorherbestimmten Soll-Förderrate gefördert wird. Da die Spannung in allen Garnen im wesentlichen konstant und gleich ist, wenn das Garn positiv zugemessen und gefördert wird, erhalten alle Strickwerke während des gesamten Strickvorganges den exakten, für den Strickvorgang benötigten Anteil an Garn, wobei das Garn im wesentlichen seine Spannung immer beibehält, so daß eine gleichmäßige Strickware hergestellt wird. Zusätzlich sieht die Erfindung ein System vor, um zeitweise einen oder alle Garnsttänge von der Fördervorrichtung zu lösen, so daß die Maschine neu einjustiert werden kann. Die Erfindung sieht außerdem besondere Mittel vor, um die Spannung der Garnstränge im wesentlichen aneinander anzugleichen und diese dann positiv weiter zu befördern.
Nach einem Merkmal der Erfindung ist dazu eine Vorrichtung vorgesehoi, w eiche eine Mehrzahl von Strängen von einer Vor-
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ratseinrichtung bei im wesentlichen gleicher Spannung und Förderrate fördert, wobei diese Vorrichtung spannungsregelnde Einrichtungen aufweist, mittels derer die Spannung einer Vielzahl von Strängen reduziert und gleichzeitig im wesentlichen aneinander angeglichen wird. Weiterhin sind führungseinrichtungen sowie Förderre inri chtungen zum positiven Fördern dieser Stränge mit einer Soll-Förderrate vorgesehen , wobei die Führungseinrichtungen die Stränge von den Spannungeregeleinrichtungen zu der Fördereinrichtung fähren und diese Fördereinrichtung die Stränge mit im wesentlichen gleicher Spannung, mit der sie diese von den Führungseinrichtungen übernommen hat, weiterfördert.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung umfassen die Spannungsregeleinrichtungen einen Spannungsregelzylinder, Mittel zur drehbaren Lagerung dieses Zylinders um seine Achse, Antriebsmittel zum Antreiben dieses Zylinders sowie Einrichtungen zum Führen der Stränge von der Vorratseinrichtung zu diesem Zylinder und um wenigsten einen Teil von dessen Oberfläche herum, so daß die Spannung in den Strängen einen Reibschluß zwischen der Oberfläche desZylinders und dem Strang zur Folge hat. Dadurch werden die Stränge von der Vorratseinrichtung zu den Führungseinrichtungen geleitet, wobei eine Erhöhung der Spannung eines jeden Stranges auch eine Erhöhung der Förderrate, eine Verringerung der Spannung auch eine Verringerung der Förderrate zur Folge hat, und dadurch die Spannung in allen Strängen im wesentlichen gleich ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfassen die Fördereinrichtungen eine sich in Querrichtung erstreckende Hauptzuführrolle, wenigstens eine gegen diese anliegende Hilfszuführrolle, Mittel zur drehbaren Lagerung dieser Rollen um ihre Achse, sowie Mittel zum Antrieb der Rollen. Erfindungsgemäß
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ist wenigstens ein Teil der Oberfläche der Hauptzufuhrrolie mit wenigstens einem Teil der dagegenliegenden Oberfläche der Hilfszuführrolle im Eingriff, so daß durch eine Drehung dieser Rollen die im Eingriff befindlichen Abschnitte eine positive Förderung der dazwischenliegenden Stränge zur Folge hat.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die gegeneinanderliegenden Oberflächen dieser Zufiihrrollen mehrere in achsialer Richtung getrennte Abschnitte auf, welche miteinander im Eingriff sind, und welche die Transportsektionen für die Stränge darstellen. Weiterhin weisen die Zuführrollen andere in Achsrichtung voneinander getrennte Abschnitte auf, welche nicht miteinander im Eingriff sind, und nicht transportierende Sektionen bilden, wobei die Transportsektionen und die nicht transportierenden Sektionen sich in axialer Richtung abwechseln. Es sind Mittel vorgesehen, um die Stränge wahlweise den Transportsektionen oder den nicht transportierenden Sektionen zuzuführen.
Erfindungsgemäß ist weiter ein Verfahren vorgeschlagen, um eine Vielzahl von Strängen bei imwesentlichen gleicher Spannung und Förderrate positiv zu fördern. Das Verfahren umfasst folgende Verfahrensschrittej
Die Spannung in einer Mehrzahl von Strängen wird reduziert und gleichzeitig im wesentlichen gleichgeschaltet; anschließend werden die Stränge positiv mit einer vorbestimmten Soll-Förderrate gefördert, wobei die Strangspannung im wesentlichen gleich gehalten wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind auf die verschiedenen Details der Vorrichtung sowie des Verfahrens gerichtet.
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Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise perspektivische Ansicht einer Vorrichtung, bei der einige Stränge und einige Strangführungsfinger erkennbar sind;
Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1, wobei sich die Führungsfinger am Anfang ihrer Schwingzone bzw. Normalzone befinden und die Nockenscheibe auf ihrem niedrigsten Punkt, wobei der linke Finger fortgelassen wurde, um die Ausnehmung in der Zuführrolle zu zeigen;
Fig. 3 eine teilweise Draufsicht entlang der Linie 3-3 in Fig 2;
Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2;
Fig. 5 einen Teilschnitt entsprechend Fig. 2, wobei die Führungsfinger am Ende der Schwingungszone und die Nockenscheibe auf ihrem höchsten Punkt ist;
Fig. 6 eine Teilansicht entsprechend Fig. 5, wobei die FUhrungsfinger in ihren fiegulierbereich geschwenkt sind und die Nockenscheibe außer Eingriff ist ;
Fig· 7 eine Teilansiehft entsprechend Fig. 2, wobei die Führungsfinger in eine nicht transportierende Lage verschwenkt sind;
Fig. 8 eine Abwicklung der Nockenscheibe.
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In der folgenden Beschreibung ist mit dem "hinteren Teil" der Vorrichtung immer der in Fig. 1 auf der rechten Seite dargestellte Teil bzw, in Fig. 4 auf der linken Seite dargesieLlte Teil bezeichnet. Die "Frontseite" oder "Vorderseite" ist entsprechend in Fig. 1 links,in Fig.4 rechts dargestellt· und schließlich ist die "Vorwärtsrichtung" jeweils die Richtung von der Hinterseite zur Frontseite. Die "linke Seite" ist in Fig. 1 dem Betrachter zugewandt und in den Figuren 2, 3, 5, 6 und 7 links dargestellt, während die "rechte Seite" in Fig. 1 die dem Betrachter abgewandte Seite bzw. die in den Figuren 2, 3» 5» 6 und 7 rechts dargestellte Seite ist. Die "Querrichtung" verläuft zwischen links und rechts und die "Längsrichtung" zwischen der hinteren und der vorderen Seite.
Im Folgenden wird zunächst der Aufbau der Vorrichtung und sodann ihre Funktion beschrieben.
Der eigentliche Aufbau der Vorrichtung ergibt sich insbesondere aus den Fig. 1, 2 und 4. Die Vorrichtung ist auf einem Tragrahmen montiert, welcher durch die senkrechten Pfosten 10, die in Längsrichtung verlaufenden horizontalen Streben 12, die in Querrichtung verlaufenden horizontalen Streben 14 sowie querliegende Platten 16, 18 und 2o gebildet, welch letztere mit den in Längsrichtung verlaufenden Streben 12 verbunden sind. Die verschiedenen Elemente, welche den Tragrahmen bilden, sind auf beliebige Weise starr miteinander verbunden, beispielsweise durch Bolzen oder Schweißverbindungen. Am hinteren Ende des Tragrahmens sind mit einem Abstand in Querrichtung senkrecht stehende Tragböcke 22 auf der Platte 16 befestigt, in denen die Zapfen der Welle 25 um eine horizontale Achse frei drehbar gelagert sind. Die Welle 25 gehört zu dem Zylinder bzw. der Trommel 24, welche aus Gründen, die später erläutert werden, Spannungsregelzylinder 24 genannt wird. Auf dem linken Ende
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der Welle 25, außerhalb des Tragbockes 22, ist koaxial mit der V/elIe ein Stirnrad 26 angeordnet.
Am vorderen Ende des Tragrahmens sind mit einem Abstand in Querrichtung sich längs erstreckende, 'senkrechte Tragböcke oder -platten 28 (rechts) und 30 (links) angeordnet. Die Welle 32 der querliegenden Hauptzuführrolle 34 ist in diesen Tragböcken 28 und 3o gelagert, so daß sie um eine horizontale Achse rotieren kann. Links von dem Tragbock 3o sind nebeneinander und koaxial mit der Welle 32 zunächst ein kleines Stirnrad 36, dann ein großes Stirnrad 38 sowie eine Riemenscheibe 4o befestigt. Die Riemenscheibe 4o wird durch einen Riemen vom Antrieb 44 angetrieben, welcher, wie später erklärt werden wird, ein unabhängiger Motor, ein durch einen derartigen Motor angetriebenes Steuergetriebe für verschiedene Geschwindigkeiten oder ein Steuergetriebe sein kann, welches durch den Hauptantrieb der Strickmaschine angetrieben wird. Eine Drehung der Riemenscheibe 4o bewirkt eine Drehung der Stirnräder 36 und 38, der Welle 32 sowie der Hauptzuführrolle Zwischen dem Zylinder 24 und der Hauptzuführrolle 34 ist auf der Platte 18 ein sich in Längsrichtung erstreckender Tragbock 46 angeordnet, in welchem die Welle 48 des Stirnrades 5o drehbar gelagert ist. Die Zähne des Stirnrades 38 kämmen mit den Zähnen des Stirnrades 5o, welche ihrerseits mit dem Stirnrad 26 kämmen. Wenn die Riemenscheibe 4o das Stirnrad 38 und damit dB Hauptzuführrolle 34 in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung antreibt, dreht sich das Stirnrad 5o in der durch den Pfeil 54 angedeuteten Richtung und das Stirnrad 26 sowie der Zylinder 24 rotieren entsprechend der Richtung des Pfeiles 56. Es wird bemerkt, daß die Hauptzuführrolle
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und der Zylinder 24 sich in der gleichen Richtung drehen, .und zwar im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1 und im Uhrzeigersinn in Fig. 4. . - "
Oberhalb der Hauptzuführrolle 34 ist im Tragbock 28 ein vertikaler Schlitz 58 und entsprechend im Tragbock 3o ein vertikaler Schlitz 6o angeordnet, wobei sich die Schlitze 58 und 6o gegenüberliegen. Die Tragbpcke 28 und 3o weisen außerdem jeweils einen weiteren, nach vorne gerichteten und zu den Schlitzen 58 bzw. 6o geneigte Schlitze 62, bzw. 64 auf. In jedem der Schlitze 58, 6o, 62 und 64 ist jeweils ein lagerblock 66 gleitend angeordnet. In den Lagerblöcken der Schlitze 58 und 6o sind die entsprechenden Enden der Welle 68 einer ersten Hilfszuführrolle 7o aufgenommen. Entsprechend ist in den Lagerblöcken der Schlitze 62 und 64 die Welle 72 einer zweiten Hilfszuführrolle 74 gelagert. Die Wellen 68 und 72 und die zugehörigen Hilfszuführrollen 7o und 74 liegen parallel zur Welle 32 der Hauptzuführrolle 34. Die Lagerblöcke 66 und damit auch die Hilfszuführrollen 70 und 74 werden durch Druckfedern 76, welche jeweils zwischen den Oberseiten der Lagerblöcke 66 und den Abdeckplatten 78 und 8o angeordnet sind, federnd gegen die Hauptzuführrolle 34 gedrückt. DieDruckfedern 76 drücken auf diese Weise über ihre zugeordneten Lagerblöcke die Mantelflächen der Hilfszuführrollen 7o und 74 federnd in einen Kontakt mit der Mantelfläche der Hauptzuführrolle 34.
Auf den linken Enden der Wellen 68 bzw. 7o und koaxial dazu sind Stirnräder 82 bzw. 84 angeordnet, deren Zähne mit den Zähnen des kleinen Stirnrades 36, welches auf der Welle 32 der Hauptzuführrolle 34 montiert ist, in Eingriff stehen. Eine Drehung der Hauptzuführrolle 34 und damit des Stirnrades 36 in der mit dem Pfeil 52 bezeichneten Richtung (in Fig. 4 in Uhrzeigerrichtung) bewirkt eine Drehung der Hilfszuführ-
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rollen 7ο und 74 in der durch den Pfeil 85 bezeichneten Richtung (in Fig. 4 im G-egenuhrzeigersinn), ao daß alle zwischen der Haupt- und den Hilfszuführrollen befindlichen Stränge vorwärts gefördert werden.
In jedem der Lagerböcke 28 und 3o, und zwar hinter der Haupt zufUhrrolle 34» ist ein vertikaler Schlitz 86 vorgesehen, inweichen die entsprechenden Enden eines Paares von querliegenden Trägern 88 und 9o stecken. Der Träger 88 ist fest und der Träger 9o ist beweglich. Der Träger 88 hat ein L-Profil, wie am besten Fig. 4 zeigt, wobei der horizontale Schenkel 91 des L-Profils nach hinten zeigt und eine Schulter 92 bildet. Der feststehende Träger 88 ist durch Kopfschrauben 94 an den Tragböcken 28 und 3o befestigt, so daß der Träger 28 relativ zum Tragrahmen fixiert ist. Der bewegliche Träger 9o befindet sich hinter dem festen Träger 88 und ist auf der von diesem gebildeten Schulter 92 gleitend bzw. beweglich gelagert, so daß er in Querrichtung schwingen kann, d.h. also von links nach rechts und von rechts nach links. Die senkrechten Schliüze 86 sind so dimensioniert, daß der Abstand in Längsrichtung zwischen der vorderen senkrechten Wange 96 und der hinteren senkrechten Wange 98, welch*- gemeinsam den Schlitz 86 bilden, etwa genauso groß ist wie die Dicke der Träger 88 und 9o in Längsrichtung der Vorrichtung zusammengenommen. Auf diese Weise kann der bewegliche Träger 9o nicht von der Schulter 92 nach hinten abrutschen. Es wird bemerkt, daß der feste Träger 88 bzw. genauer dessen horizontaler Schenkel 91 sich seitlich (oder nach unten, wie Fig. 4 zeigt) unter den beweglichen Träger 9o erstreckt.
Das rechte Ende des beweglichen Trägers 9o weist einen horizontalen Schlitz loo.auf. Am festen Träger 88 ist ein Hebel Io2
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mittels eines Bolzens bzw. Zapfens Io4 befestigt, welcher durch den horizontalen Schlitz loo hindurchführt, wobei der Zapfen Io4 in den festen Träger 88 eindringt und in diesem befestigt ist. Der Durchmesser des Zapfens Io4 ist etwa gleich der vertikalen Weite des Schlitzes loo, so daß verhindert wird, daß sich der bewegliche Träger 9o relativ zum festen Träger 88 nach oben bewegt. Der Hebel Io2 ist um den Zapfen Io4 drehbar und ist mit zwei Naben-oder Kockenflachen Io8 versehen, welche gegen den Anschlagstift Ho auf dem beweglichen Träger 9o in Eingriff gelangen können, wenn der Hebel Io2 geschwenkt wird, wie im folgenden beschrieben wird.
Am linken Ende des festen Trägers 88 befindet sich eine Platte bzw. Scheibe 112, welche sich nach hinten über die obere Kante des beweglichen Trägers 9o erstreckt. Diese Scheibe 112 ist mittels des Bolzens 114 mit dem festen Träger 88 verbunden. Die Scheibe 112 verhindert, daß sich der bewegliche Träger 9o relativ zum festen Träger 88 auf der linken Seite des •Trägerpaares in vertikaler Richtung bewegt.
Im Tragbock 3ο ist weiterhin eine sich in Querrichtung erstreckende horizontale Welle 116 drehbar gelagert, welche ein Stirnrad 118 trägt. Dessen Zähne kämmen mit den Zähnen des Stirnrades 36, so daß dessen Drehbewegung auf das Stirnrad 118 übertragen werden kann. Innen, d.h. auf der rechten Seite des Stirnrades 118, ist eine ringförmige Nockenscheibe 12o konzentrisch zac Welle 116 angeordnet. Diese Nockenscheibe 12o ändert ihre Dicke über den Umfang von einem Minimum bis zu einem Maximum, wobei Minimum und Maximum sich gegenüberliegen. Diese Dicke wird in einer Richtung parallel zur Achse der Welle 116 gemessen. Die unterschiedliche Dicke der ringförmigen Nockenscheibe 12o bewirkt, daß deren Innenseite eine ringförmige Nockenfläche oder Steuerbahn 121 darstellt, weiche dem freien linken Ende 122 des beweglichen Trägers 9o zugekehrt
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ist und rait djesem zusammenwirkt. Das Minimum der Nockenscheibe 12o bildet den niedrigsten Punkt 123 der Steuerbaren, während das Maximum den höchsten Punkt 124 der Steuerbahn darstellt (siehe Pig. 2, 5 und 8).
Über den rechten Enden der Träger 88 und 9o ist eine als Zugfeder ausgebildete Schraubenfeder 126 angeordnet, deren eines Ende durch Bolzen 128 mit dem beweglichen Träger 9o und deren anderes Ende durch Bolzen 13o mit dem festen Träger 88 verbunden ist (Figuren 2, 3 » 5 6, und 7). Die Feder 126 spannt den beweglichen Träger 9o mit konstanter Kraft in Richtung nach links vor, und drückt das linke freie Ende 122 dieses Trägers gegen die Steuerbahn 121. Wenn die Nockenscheibe 12o aus einer Stellung, in der der niedrigste Punkt 123 der Steuerbahn mit dem Ende 122 des beweglichen Trägers in Kontakt ist , sich weiterdreht, wird der bewegliche Träger 9o durch die ansteigende Höhe der Steuerbahn, nach rechts verschoben, bis der höchste Punkt der Nockenscheibe gegen das Ende 122 anliegt. Wenn die Nockenscheibe 12o in ihrer Drehung fortfährt, wird der bewegliche Träger 9o durch die Feder 126 wieder nach links geschoben, wobei das Ende 122 der Steuerba:hn folgt. Es kann deshalb angenommen werden, daß bei der Umdrehung der Nocken scheibe 12o durch das Zusammenwirken der Steuerbahn 121, dem Ende 122, des beweglichen Trägers sowie der diesen elastisch vorspannenden Feder 126 der Träger 9o eine Querschwingung ausführt .
Mehrere mit einem Abstand in Querrichtung angeordnete Strangführungen, welche die Form von Führungsfingern 132 haben, sind auf dem beweglichen Träger 9o über Bolzen oder Zapfen 134 schwenkbar gelagert. Jeder Bolzen sitzt in einer Bohrung eines Fingers und ist in den beweglichen Träger eingeschraubt.
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Zwischen dem Kopf jedes Bolzens 154 und dem Finger 152 sitzt "ein Federring 156, dessen Spannung verhindert,'daß der Finger 152 einen Winkelaussch lag ausführt, ohne daß eine-Steuerkraft auf ihn einwirkt. Die Drehachse bzw. der Zapfen teilt jeden Finger in einen unteren Arm und einen oberen Arm, wobei sich der unteren Arm seitlich unter den Boden des beweglichen Trägers 9o erstreckt und über den horizontalen Schenkel 91 des festen Trägers 88 herrüberragt. Auf der linken Seite des unteren Armes jedes Fingers 152 ist im horizontalen Schenkel 91 des festen Trägers 88 jeweils ein Anschlagstift 188 vorgesehen, welcher sich nach hinten erstreckt und in die Ebene dieses unteren Armes hineinragt. Neben dem oberen Arm jedes Fingers, und zwar links davon, ist jeweils ein eint sprechend er Anschlag-r stift 14o im beweglichen Träger 9o befestigt. Wenn der Finger 152 senkrecht steht, liegt er am Anschlagstift 14o an, so daß sich der Finger 152 nicht im Gegenuhrzeigersinn drehen kann, wie aus den Figuren 2, 5» 6 und 7 hervorgeht. Wenn der bewegliche Träger ganz links steht, entsprechend dem niedrigsten Punkt 125 der Steuerbahn 121, und derFinger 152 sich in einer νertikalen Lage befindet, liegt die linke Kante des unteren Armes des Fingers 152 am Anschlagstfit 158 an. Wenn dann der bewegliche Träger nach rechts verschoben wird, wie in den Figuren 5 und 6 dargestellt und der Finger 152 sich in vertikaler Lage befindet, wird diese linke Kante vom Anschlagstift 158 fortbewegt. In dieser Stellung kann jeder Finger, beispielsweise der Finger 152A im Uhrzeigersinn in die strichpunktiert dargestellte Lage 152B verschwenkt werden (Fig. 6).
Jeder Finger 152 weist in seinem oberen Arm eine Strang&führungsöffnung auf, welche durch eine Bohrung mit einer Garnführungsöse 142 gebildet wird. Die Strangführungsöffnungen befinden
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sich etwa auf der Höhe des Spaltes, welcher durch die aneinanäerliegende Hauptzuführungsrolle 34 und Hilfazuführungsrolle 7ö gebildet wird. Das obere Ende jedes Fingers ist etwa an der mit 144 bezeichneten Stelle zwischen dem Anschlagstift und der Öse 142.nach vorne gebogen, so daß das obere Ende 146 des Fingers näher zur Frontseite der Maschine geneigt ist, so daß er durch die Bedienungsperson leichter von Hand betätigt werden kann, wie später beschrieben wird.
Die Hauptzuführrolle 34 weist mehrere in Achsrichtung hintereinanderliegende Rillen, Kanäle oder Ausnehmungen 148 auf, so daß ihre Oberfläche also in Achsrichtung abwechselnd aus Ausnehmungen 148 und Erhöhungen 15o besteht. Die /vände der Ausnehmungen 148 sind vorzugsweise abgeschrägt, wie bei dargestellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Anzahl der Ausnehmungen und damit der Erhöhungen der Anzahl der Finger 132.
Die Erhöhungen der Hauptzufuhrrolle berühren die gegenüberliegenden Flächen jeder der Hilfszuführrollen, so daß sich in Quer- oder Achsialrichtung hintereinanderliegende Transportsektionen ergeben. Die Ausnehmungen berühren die Oberflächen der Hilfszuführrollen nicht, so daß dadurch in Queroder Axialrichtung hintereinanderliegende tote, d.h. nicht transportierende Sektionen entstehen. Die Transportsektionen und die toten Sektionen wechseln in Axialrichtung entlang den Zuführrollen ab.
Jeder Führungsfinger 132 kann entweder zu einer Transportsektion oder zu einer toten Sektion der Zuführrollen ausgerichtet werden, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Ausrichtung der Führungsfinger wird dadurch bestimmt, daß die
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Garnführungöse 142 entweder einer Erhö hung oder Ausnehmung der Hauptzuführrolle 34 gegenüberliegt. Wenn eine Garnführungsöse 142 in Längsrichtung genau einer Erhöhung gegenüberliegt, wird der durch diese Öse laufende Strang zu dieser Erhöhung gleitet, während er im anderen Fall zu einer Ausnehmung geleitet wird. Wenn die Führungsfinger 132 vertikal stehen und die Steuerbahn 121 in ihrer niedrigsten Stellung ist, ist die Strangführung zu einer Erhöhung bzw. einer Transportsektion ausgerichtet. Alle Führungen in Figur 2 nehmen diese Stellung ein. Wenn die Steuerbahn den beweglichen Träger 9o und damit die Führungsfinger 132 nach rechts in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegt, entsprechend dem höchsten Punkt der Steuerbahn, bleibt jede Strangführung zu seiner entsprechenden Erhöhung bzw. Transportsektion ausgerichtet.
Während der Schwingungsbewegung, die im vorigen Abschnitt beschrieben wurde, befindet sich der Hebel Io2 in der in den Figuren 2 und 5 dargestellten Stellung. Wenn der Hebel Io2 nach oben in die in Fig. 6 dargestellte Stellung bewegt wird, berührt die Nase bzw. Nockenfläche Io6 den Anschlagstift Ho, wodurch der bewegliche Träger 9o geringfügig aus der in Fig. dargestellten Lage weiter nach rechts bewegt wird. Die Nase Io6 verriegelt den beweglichen Träger - lösbar - in der in Fig. 6 dargestellten Stellung, wobei das Ende Io2 des beweglichen Trägers 9o weder durch den höchsten noch den niedrigsten Punkt der Steuerbahn 121 berührt wird. Wenn der bewegliche Träger 19o in der in Fig. 6 gezeigten Stellung ist, befindet er sich in dem Justierbereich seiner Querbewegung. In dieser Stellung, während der Finger vertikal steht, wie bei 132 A dargestellt, ist die Strangführung bzw. die Garnführungsöse 142 immer noch mit der zugehörigen Erhöhung der Hauptzuführrolle ausgerichtet. In dieser Stellung kann die Bedienungsperson von Hand durch Ausüben eines seitlichen Druckes auf den oberen Arm des Führungsfingers 132 diesen in die mit
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132 B bezeichnete Lage schwenken, so daß die Führung, insbesondere die Garnführungsöse 142 zu einer Ausnehmung bzw. nicht transportierenden Sektion ausgerichtet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel berührt die linke Kante des unteren Armes des Führungsfingers 132 B den zugehörigen Anschlagstift 138, so daß seine Winkelbewegung begrenzt wird.
Wenn der Hebel Io2 in die in Fig. 7 dargestellte Lage angehoben wird, wird der bewegliche Träger 19o durch die Nase bzw. Nockenfläche Io6 im Zusammenwirken mit dem Anschlagstift Ho und gleichzeitig die Führungsfinger 132 weiter nach rechts verschoben, wodurch sie diesen Träger in der in Fig. 7 dargestellten Position - lösbar - verriegeln. In dieser Position sind alle Führungsfinger 132 zu Ausnehmungen bzw. nicht transportierenden Sektionen ausgerichtet. Um zu verhindern, daß die rechten Kanten der unteren Arme der Führungsfinger 132 an die Anschlagstifte 138 anschlagen, ist im dargestellten Ausführungbeispiel jeder Führungsfinger unten mit einer Ausnehmung 153 versehen.
Die Erfindung kann bei jeder Art von Strangzuführung Verwendung finden. Im vorliegenden Beispiel ist der Tragrahmen über einem Garnlieferwerk aufgestellt, welches mehrere konische Garnspulen aufweist, die das Garn liefern. Da es unwesentlich ist, ob die Garnstränge auf konischen oder irgendwie anders geformten Spulen aufgewickelt ist, sollen die verschiedenen Spulenformen der Einheitlichkeit wegen alle konisch genannt werden. Eine solche Strangzuführung ist in Fig. 4 schematisch dargestellt, wobei die konischen Spulen 154 mehrere Stränge S liefern.
Die Platte 18 (Fig. 1, 4) weist im Abstand voneinander mehrere Bohrungen auf, wobei in jedem eine Strangführungöee 155 angeordnet ist. Zwei im Abstand übereinanderliegende, sich in Querrichtung erstreckende Streben 156 und 157 (Fig. 1), deren
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.Enden mit den Pfosten Io verbunden sind, sind mit mehreren,, in Querrichtung mit Abstand voneinander angeordneten Bohrungen versehen, wobei in jeder Bohrung der unteren Strebe 156 eine Strangführungsöse 158 und in jeder Bohrung der oberen Strebe
157 eine Strangführungsöse 16o angeordnet ist. Weitere Garnführungen 161 sind an einer Strebe 162 aufgehängt, die oberhalb der Strebe 157 ebenfalls an den Pfosten Io befestigt ist. Weitere Strangführungsösen 163 befinden sich in einer sich in Querrichtung erstreckenden Strebe 164» deren -unden mit den Tragböcken 28 und 3o vor den Zuführrollen verbunden sind (Fig. 4). Um die Zeichnungen zu vereinfachen, sind die Stränge S nur in den Figuren 1 und 4 dargestellt. Jeder Strang S verläuft von einer Lieferrolle nacheinander-durch eine Führung 155 unter den Zylinder 24, dann durch eine Führung 158 (die in Fig. 4 nicht gezeigt ist), im Uhrzeigersinn und in Berührung mit dem Zylinder 24 in einem Winkel von etwa 33o um diesen herum, sodann nach oben durch eine Führung 16o, die Führung 161, die Führungsöse 142 des Führungsfingers 132, durch den Spalt, welcher durch die Zuführrollen 34 und 7o gebildet wird, sodann durch den Spalt zwischen den Zuführrollen 34 und 72 und schließlich durch die Strangführungsösen 163. Die Führungen
158 und 16o leiten die Stränge in axialem Abstand voneinander um die Oberfläche des Zylinders 24 herum. Von den Strangführungsösen 163 verlaufen Stränge S entweder direkt oder indirekt über weitere Strangführungen (nicht gezeigt) zu einem Strickwerk einer mehrere Fäden verarbeitenden Strickmaschine (nicht gezeigt). Es wird nicht für erforderlich gehalten, die Strickmaschine und ihr Strickwerk zu zeigen, da die Erfindung bei jeder derartigen Maschine verwendet werden kann und deren Arbeitsweise bekannt ist. Vorzugsweise wird jedoch als Strickmaschine ein mehrfädiger Rundstuhl (multifeed circular knitting machine) verwendet, welche eine oder mehrere Nadelbänke aufweist, wobei die Wadelbänke rotieren und die Strickwerke
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(knitting stations) stationär sind.
Bei Bedarf kann jeder Strang S, bevor er mit dem Zylinder 24 in Berührung kommt, eine schwache Spannungseinrichtung (nicht gezeigt) passieren, welche zum Zwecke einer gleichmäßigeren Arbeitsweise auf den Strang einen leichten Reibungswiderstand aufbringt. An einem oder mehreren Punkten auf seinem Weg zwischen der Führung 16o und der Führung 132 z.B. kann jeder Strang weiterhin durch eine Abschalteinrichtung (nicht gezeigt) laufen. Das sind herkömmliche Sicherheitseinrichtungen, welche die Maschine in dem Fall abstellen, in dem irgendein Strang reisst oder aus irgendeinem anderen Grunde sich nicht mehr bewegt. Jede Führung 161 kann beispielsweise eine solche Abschalt einrichtung darstellen.
Im Folgenden wird die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben, wobei die Stränge S in der beschriebenen Weise durch die Maschine geführt sind und der Antrieb der Maschine eingeschaltet ist. Die Riemenscheibe 4o, die verschiedenen Stirnräder, Rollen und Zylinder drehen sich in der zuvor beschriebenen Richtung. Die Bewegung der Rollen, Zylinder und der Stränge werden als eine Förderrate beschrieben. Die Förderrate ist eine geradlinige Länge oder Entfernung, bezogen auf eine Einheit. Als Einheit kann die Zeit oder die Bewegung eines bestimmten Elementes der Vorrichtung gewählt werden, beispielsweise die Umdrehung einer bestimmten Rolle, insbesondere die Umdrehung der Strickmaschine. Natürlich sollten alle Förderraten auf die gleiche Einheit bezogen sein.
Die Förderrate eines Stranges ist die zugeführte oder verarbeitete Länge dieses Stranges, bezogen auf die Einheit. Die Förderrate einer Rolle oder eines Zylinders ist die Umfangs-Btrecke,weiche ein Punkt auf ihrer Oberfläche, bezogen auf
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die Einheit, zurücklegt. Eine Rolle mit einem Durchmesser von 5,o8 cm hat einen Umfang von pi χ 5»o8 cm, so daß ein Punkt auf der Oberfläche der Rolle pi χ 5,o8 cm bei jeder Umdrehung der Rolle zurücklegt. Wenn als Einheit die Umdrehung dieser Rolle gewählt wird, dann ist die Förderrate dieser Rolle gleich pi χ 5,o8 cm pro Umdrehung. Wenn als Einheit die Zeit gewählt wird und die Rolle Io Umdrehungen pro Minute macht, dann ist die Förderrate Io χ pi χ 5»o8 cm pro Minute.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Zylinder 24 einen Durchmesser von etwa 7,5 cm (3 Zoll), die Hauptzuführrolle etwa 5,o8 cm (2 Zoll) und jede der Hilfszuführrollen 7o und 74 etwa 3,8 cm (1,5 Zoll). Die Stirnräder 36 und die davon angetriebenen Strinräder 82 und 84 sind so ausgelegt, daß bei einer Umdrehung des Stirnrades 36 jedes der Stirnräder 32 und 34 jeweils 1 1/3 Umdrehungen macht. Die entsprechenden Rollen 34, 7o und 74 haben deshalb die gleiche Förderrate, so daß zwischen diesen Rollen kein Schlupf stattfindet. Im Hinblick darauf kann man sagen, daß die Stränge, welche zwischen den gegeneinanderliegenden Rollen hindurchlaufen, die gleiche gemessene und geförderte Rate aufweisen wie die Rollen selbst. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Durchmesser der Zufürhrollen an den Erhöhungen gemessen, da diese die Abschnitte der Rollen darstellen,welche die Förderung bewerkstelligen. Die Vorrichtung kann so eingestellt werden, daß die Hauptzuführrolle 34 jede beliebige Förderrate aufweist. Diese Förderrate soll dann die Soll-Förderrate darstellen. Das Stirnrad 38, welches koaxial zur Rolle 34 angeordnet ist und mit der gleichen Geschwindigkeit umläuft, hat den gleichen Durchmesser wie das Stirnrad 26, welches seinerseits koaxial zum Zylinder 24 angeordnet ist und diesen antreibt. Das Stirnrad 38 treibt über das Zwischenzahnrad 5o das Stirnrad 26 an,
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so daß jede Umdrehung des Stirnrades 38 eine Umdrehung des Stirnrades 26 und damit des Zylinders 24 zur Folge hat. Da der Durchmesser des Zylinders 24 um 5o Prozent größer ist als der Durchmesser der Hauptzuführrolle 34» ist die Förderrate des Zylinders 24 um 5o Prozent größer als die Förderrate der Zuführrolle 34.
Alle Stränge, insbesondere die Stränge von Strickgarnen, auf die sich die Erfindung im besonderen bezieht, haben eine gewisse Elastizität. Strickgarne sind besonders elastisch in dem Sinne, daß sie durch eine verhältnismäßig kleine Kraft leicht gestreckt werden können. Wenn die Stränge auf Spulen gewickelt werden, so geschieht das unter einer gewissen Mindestspannung. Nach der vorliegenden Erfindung umfasst der Zylinder zur Regulierung der Spannung eine Einrichtung, mit deren Hilfe die Spannung im Strang vermindert wird, so daß dieser praktisch keine oder eine minimale Spannung aufweist, wenn er von seiner Spule dem Führungsfinger zugeführt wird. Mit anderen Worten, ist der Strang im wesentlichen vollkommen entspannt. Außerdem werden alle Stränge bei im wesentlichen der gleichen Spannung zugeführt.
Der Spannungaregelzylinder 24 ist vorzugsweise aus Stahl mit einer glatten Oberfläche, so daß der Strang bei losem Aufliegen auf der Oberfläche des Zylinders 24 praktisch keine Reibung hat und relativ zur Oberfläche rutschen kann. Wenn andererseits auf den Strang Spannung aufgebracht wird, steigt die Reibung zwischen dem Strang und dem Zylinder an und die rotierende Oberfläche des Zylinders nimmt den Strang von seiner Spule in seiner Umdrehungsrichtung mit. Je größer die Spannung, um so größer wird auch die Reibung, wobei die durch den Zylinder geförderte Stranglänge gleichzeitig anwächst. Wenn die
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Spannung im Strang so hoch ist, daß dieser fest am Zylinder, anliegt und kein Schlupf mehr stattfindet, dann liefert der Zylinder offensichtlich den- Strang mit' der Förderrate des Zylinders, welcher im dargestellten Beispiel 1 1/2 mal der Soll-Förderrate der Hauptzuführrolle 54 ist. Das ist die höchste Förderrate des Zylinders 24. Die geringste Förderrate ist natürlich gleich Null, und sie wird dann erreicht, wenn der Strang so lose um den Zylinder geschlungen ist, daß praktisch keine Reibung zwischen Strang und Zylinder besteht. Mit anderen Worten wirkt der Zylinder 24 als Winde oder Spill.
Wenn ein bestimmter Strang durch die Zuführrollen mit der Soll-Förderrate angeliefert wird, wird dieser Strang durch die Garnführung I6o mit dieser Soll-Förderrate gezogen. Wenn der Strang sich von seiner Spule nicht frei abwickelt, wächst die Spannung um den Zylinder 24 sofort an, und dieser Spannungsanstieg bewirkt, daß der Zylinder 24 diesen Strang mit einer erhöhten Förderrate zu der Führung 16o anliefert. Wenn die erhöhte Förderrate größer ist als die Soll-Förderrate, entspannt sich der Strang sofort zwischen Zylinder 24 und Führung 16o. Diese Entspannung vermindert dann wiederum die Spannung des Stranges um den Zylinder 24 und damit auch die Förderrate dieses Stranges zur Führung Io6. Wenn jedoch der Strang durch den Zylinder 24 zur Führung I6o mit einer unter der Soll-Förderrate liegenden Rate geliefert wird, wirken die Zuführrollen im Sinne einer Spannungserhöhung auf diesen Strang. Diese Spannungserhöhung führt sofort dazu, daß der Strang um den Zylinder fester gezogen wird, was ein Steigen der Förderrate zur Folge hat.
Die beschriebenen Schwankungen der Strangspannung um den Zylinder 24 herum stellen sich automatisch ein und wirken wie eine
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Rückkopplungseinrichtung, um die Förderrate und die Spannung des durch den Zylinder 24 geförderten Stranges zu regulieren; Das System ist praktisch im Gleichgewicht, wobei die Förderrate des Stranges zur Führung I6o fast genau der Soll-Förderrate entspricht und jede Änderung ständig und sofort automatisch korrigiert wird. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die Spannung im Strang im wesentlichen auf einem Minimum ist, da jedes Anwachsen der Spannung auch die Lieferrate des Zylinders 24 usw. erhöhen würde. Es sie zugegeben, daß der Strang immer eine gewisse Spannung aufweist, während er vom Zylinder 24 zur Führung I6o, durch die Öse 161 zur Führung 132 verläuft, und zwar schon wegen des Eigengewichtes des Stranges. Es soll auch gesagt werden, daß die Spannung im Strang gerade groß genug ist, ein deutliches Durchhängen des Stranges zu verhindern. Was hier im Zusammenhang mit einem bestimmten Strang beschrieben wurde, gilt für alle durch den Zylinder 24 geförderten Stränge, so daß alle den Führungen 132 zugeführten Stränge im wesentlichen die gleiche Spannung aufweisen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Stränge, die von ihren Spulen kommen, so um ilen Zylinder 24 herumgelegt, daß ihr Ümschlingungswinkel etwa 33o ist. Es ist offensichtlich, daß jeder Strang auch einen größeren oder kleineren Ümschlingungswinkel mit dem Zylinder haben kann, und es kann sogar vorkommen, daß ein Strang einen Ümschlingungswinkel von mehr als 360° hat, wenn er mehr als einmal ganz um den Zylinder 24 herumgelegt ist. Das könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Führungen 158 fortfallen würden. Es ist nur erforderlich, daß die Stränge durch Führungen oder andere Einrichtungen von ihren Spulen zu einem Zylinder und wenigstens teilweise um dessen Oberfläche herumgeführt werden, so daß die Spannung
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der Stränge selbst bewirkt, daß sich ein Reibschluß mit der Zylinderoberfläche einstellt und die Stränge von ihren Spulen abgezogen werden. Eine Spannungserhöhung in jedem Strang erhöht dann die Förderrate und eine Spannungserniedrigung vermindert die Förderrate. Im wesentlichen dadurch wird die Spannung in allen Strängen reguliert. ' .
Es ist weiter offensichtlich, daß der Zylinder mit einer größeren Förderrate rotieren muss als die Zuführrollen oder irgendwelche Einrichtungen, welche die durch den Spannungsrege lzylinder 24 gelieferten Stränge verarbeitet. Wenn der Zylinder 24 mit einer geringeren Förderrate rotiert, dann ist die Förderrate der von ihm transportierten Stränge zu gering. Es gibt theoretisch keine Höchstdrehzahl für den Zylinder 24, obwohl es klar ist, daß praktisch eine existiert. Es ist ersichtlich, daß der Zylinder so schnell rotieren kann, daß ständig ein Reibschluß mit den Strängen bestehtund diese mit einer weit über der Soll-Förderrate liegenden Rate gefördert werden. Selbstverständlich wird diese Drehzahl nicht erreicht.
Was die Fördereinrichtungen angeht, so ist die axiale Länge einer Erhöhung 15o plus Ausnehmung 148 (einschließlich der Abschrägung 152) beispielsweise 1,9 cm,wobei die axiale Länge der Erhöhung selbst 1,1 cm und der Ausnehmung o,8 cm beträgt. Anders ausgedrückt, befindet sich alle 1,9 cm eine Erhöhung und auch eine Ausnehmung. Auch die Zapfen 134 sind in Abständen von 1,9 cm angeordnet ebenso die Anschlagstifte 138 sowie 14o. Wenn die Führungsfinger 132 in ihrer aufrecht stehenden bzw. normalen Position sind, sind auch die Öffnungen 142 in Abständen von 1,9 cm angeordnet. Bei diesen Abmessungen können 48 Stränge durch die Zuführungsrollen und den Zylinder 24 transportiert werden, deren Länge selbst etwa 9o cm zuzüglich einigen cm
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als Sicherheit beträgt.
Wenn ein Führungsfinger 152 oder genauer dessen Führungsöse 142 zu einer Erhöhung ausgerichtet ist, dann wird der Strang durch die Zuführrollen zugemessen und zugeführt.
Wenn der bewegliche Träger 9o, welcher die Führungen trägt, in seiner linken Stellung ist, wie Fig. 2 zeigt, mit der Steuerbahn 121 in ihrer niedrigsten Stellung, dann ist jede G-arnführungsöse 142 zu einer Erhöhung 15o so ausgerichtet, daß sie etwa 1,5 mm von dessen linkem Rand sich befindet. Die Höhe der Nockenscheibe oder der Höhenunterschied in Querrichtung zwischen dem niedrigen Punkt 123 und dem hohen Punkt 124 ist etwa o,65 cm. Wenn die Nockenscheibe ihre obere Stellung einnimmt, wie in Fig. 5 dargestellt, dann hat sich der bewegliche Träger 9o um etwa o,65 cm nach rechts bewegt und jede Führungsöse 142 befindet sich etwa o,8 cm von der linken Kanten der Erhöhung 15o. Eine Umdrehung der Nockenscheibe 12o bewirkt, daß der bewegliehe Träger 9o in Querrichtung um einen Betrag von etwa o,65 cm hin und herschwingt. Diese Schwingungsweite des bewegliehen Trägers 9o kann der normale Zuführbereich genannt werden, wobei die in Fig. 2 gezeigte Stellung den Anfang dieses normalen Zuführbereiches, die in Fig. 5 dargestellte Position das Ende dieses Zuführbereiches darstellt.
Wenn der Hebel Io2 in die in Fig. 6 geigte Position verschwenkt wird, kommt die Nase Io6 mit dem Anschlagstift Ho in Berührung und verriegelt den Träger 9o in dieser Position vorläufig. Dadurch wird der Träger 9o um etwa 0,4 mm nach rechts verschoben, wodurch das Ende 122 von der Steuerbahn freikommt. Dabei kann die Nockenscheibe 12o ihre Umdrehung fortsetzen. In dieser Position ist bei senkrecht stehendem Führungsfinger 132 , wie bei 132 A in Fig. 6 angedeutet, die Führungsöse 142 immer noch mit der zugehörigen Erhöhung
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ausgerichtet, während der bewegliche Träger 9o nicht schwingt. 'Die Bedienungsperson "bewegt den Hebel Io2 in diese Stellung, wenn sie beabsichtigt, einen oder mehrere einzelne Stränge auszurichten. In dieser Stellung kann die Bedienungsperson das Ende 146 der gewünschten Führungsfinger von Hand nach rechts bewegen, wie bei 132 B dargestellt. Dadurch wird die Führungsöse 142 des entsprechenden Führungsfingers um etwa o,65 cm verschoben, so daß diese Öse nunmehr zu einer zugeordneten Ausnehmung der Hauptzuführrolle 34 ausgerichtet ist und der entsprechende Strang durch die Zuführrollen nicht gefördert wird. Die Bedienungsperson kann die Führungsfinger ebenso aus der Position 132 B in die Position 132 A von Hand zurückführen.
Wenn der bewegliche Träger 9o in der in Fig. 6 dargestellten Stellung ist und ein Führungsfinger beispielsweise die Position 132 A einnimmt, dann ist der dadurch geführte Strang immer noch zu einer Erhöhung der Hauptzuführrolle 34 ausgerichtet. Der Strang wird weiterhin zu einer Fördersektion der Zuführrollen geleitet und mit der gewünschten Förderrate gefördert. Wenn der Führungsfinger in die Position 132 B' verschwenkt wird, wird der Strang nicht weiter gefördert. Wenn der Führungsfinger dann wiederum in die Position 132 A zurückgeschwenkt wird, wird auch der Strang aus der nicht transportierenden Sektion der Zuführrollen in die Transportsektion gaLeitet, wobei der Strang sich entlang der Abschrägungen 152 aufwärts bewegt. Um die Rückkehr des Stranges von der toten, nicht transportierenden Sektion zur Transportsektion zu erleichtern, kann die Absehrägung 152 aufgerauht sein, obwohl das nicht unbedingt erforderlich ist. In dem hier dargestellten Beispiel kann die axiale Länge der Abschrägung 152 etwa 1,5 mm betragen. Wie erkennbar, kann bei der in Fig. 6 dargestellten Position jeder Führungsfinger 132 und damit jeder Strang einzeln und wahlweise zu einer nicht transportierenden oder einer transportierenden Sektion der Zuführrollen ausgerichtet werden. Die in
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Die in Pig. 6 dargestellte Position des beweglichen Trägers 9o entspricht deshalb dem Regulierbereich innerhalb des gesamten Schwingungsbereiches des beweglichen Trägers 9o.
Der Hebel Io2 stellt gleichzeitig eine Einrichtung dar, um alle Führungen gleichzeitig in eine nicht transportierende Position zu verschwenken, bei welcher jede Fuhrung zu einer nicht transportierenden Sektion der Zuführrollen ausgerichtet ist. Das wird dadurch bewerkstelligt, daß der Hebel Io2 in die in Fig. 7 dargestellte Position bewegt wird, so daß die Nockenfläche Io8 im Zusammenwirken mit dem Anschlagstift Ho den beweglichen Träger 9o um etwa o,65 cm von der in Fig. 6 dargestellten Position nach rechts verschiebt, wobei gleichzeitig Träger 9o in dieser Position verriegelt wird. Alle Führungsfinger 132 werden dadurch nach rechts bewegt, so daß bei vertikaler bzw. normaler Position der Führungsfinger ihre Öffnungen 142 jeweils zu den Ausnehmungen der Haupt zuführrolle d.h. mit den nicht transportierenden Sektionen der Zuführungsrollen, ausgerichtet sind. Bei den angegebenen Abmessungen sollte jede Führung entweder manuell oder automatisch in ihre vertikale Position zurückgeschwenkt werden, bevor der Hebel Io2 in die in Fig. 7 gezeigte Position bewegt wird. Anderenfalls würde die in der gekippten Position 132 B befindliche Führung zu einer Transportsektion ausgerichtet werden. Es ist offensichtlich, daß bei anders gewählten Abmessungen, beispielsweise bei größerer axialer Länge der Ausnehmungen 148, es ist nicht erforderlich sein würde, die Führungen erst in die vertikalen Positionen zurückzuschwenken.
Ebenso ist offensichtlich, daß, wenn der Führungafinger 132 keine Ausnehmung 153 aufweisen würde, die rechte Seite des Führungsfingers mit seinem benachbarten Anschlagstift 138 in Berührung gelangen würde, wenn der bewegliche Träger aus der
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in Pig. 6 dargestellten in die in Pig. 7 dargestellte Stellung verschoben wird. Dadurch würden die Führungen automatisch in die Position 132 B geschwenkt. Die Ausnehmung 153 verhindert dieses Anliegen. Natürlich könnte sich bei einer Änderung der Abmessungen der Vorrichtung eine solche Aussparung erübrigen, so daß es unwesentliche wäre, ob die Führungen bei einer Bewegung in die in Fig. 7 dargestellte Position schwenken oder nicht, da diese Führungen immer zu einer nicht transportierenden Sektion" ausgerichtet wären. Der Hebel Io2 kann direkt aus der in Pig. 5 gezeigten in die in Fig. 7 dargestellte Position bewegt werden, ohne daß er in dem fiegulierbereich angehalten wird, wie in Fig. 6 dargestellt.
Wenn der Hebel Io2 entweder von der Position entsprechend Fig. oder entsprechend Fig. 6 in die in Fig. 5 gezeigte Position verschwenkt wird, ist der Anschlagstift Ho weder mit der Nase noch der Nase Io8 im Eingriff, so daß die Feder 126 den beweglichen Träger nach links verschiebt, bis dessen linkes Ende 122 die Steuerbahn 121 berührt. Gleichzeitig beginnt der bewegliche Träger 9o von der Steuerbahn 121 gesteuert, zu schwingen. Es sei bemerkt, daß die Nockenscheibe 12o auch dann sich weiterdrehen kann, wenn der bewegliche Träger sich in seiner Position gemäß Fig. 6, 7 befindet, jedoch wirkt sich dieses nicht aus, da der Träger 9o mit seinem Ende 122 die Steuerbahn 121 nicht berührt.
Aus der vorangehenden Beschreibung geht hervor, daß der feste Träger 88 Befestigungsmittel aufweist, durch welche der Träger 9o, auf dem die Führungen angeordnet sind, in Querrichtung beweglich gehalten wird, so daß er sich zwischen einer ganz linken Position, bei welcher das Ende 122 den unteren Punkt 123 der Steuerbahn (Fig. 2) berührt und einer ganz rechten Position (Fig. 7) verschieben kann. Der gesamte Verschiebebera?eich
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des beweglichen Trägers enthält einen Förderbereich sowie einen nicht fördernden Bereich. Wenn die Führungsfinger in ihrer normalen bzw. vertikalen Stellung stehen, sind sie im Förderbereich mit einer Transportsektion der Zuführrollen ausgerichtet, während sie im nicht transportierenden Bereich entsprechend mit einer nicht fördernden Sektion der Zuführrollen ausgerichtet sind. Der Förderbereich umfasst eine normale Zone sowie einen Regulierbereich. Die normale Zone entspricht dem Querbereich, in dem die Steuerbahn 12o den beweglichen Träger 9o verschiebt, d.h. also der Bereich zwischen der linken Position (Fig. 2) und der rechten Position (Fig. 5). Das Ende der normalen Zone ist zwischen dem Beginn der normalen Zone und dem nicht fördernden Bereich. Wenn der bewegliche Träger 9o sich in der normalen Zone befindet, ist die gesamte Vorrichtung in ihrem normalen Förderzustand. Der Regulierbereich des Förderbereiches ist nahe dem Ende der normalen Zone. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schließt diese normale Zone den Eegulierbereich nicht ein, so daß dieser zwischen der normalen Zone und dem nicht fördernden Bereich liegt.
Es ist offensichtlich, daß der Regulierbereich bei Bedarf gegenüber der dargestellten Ausführungsform auch weiter links sein kann. Wenn beispielsweise der beweglicheTräger 9o in der in Fig. 5 gezeigten Stellung sich befindet, kann jeder Führungsfinger 132 wahlweise und unabhängig in eine nicht fördernde Stellung verschwenkt werden. Da allerdings die Nockenscheibe sich weiter dreht, wird sie jedesmal dann, wenn ihr höchster Punkt 124 dem Ende 122 gegenüberliegt, gegen dieses reiben. Das bedingt unnötigen Verschleiß. Der Regulierbereich kann gegenüber der in Fig. 5 gezeigten Stellung auch weiter nach links verschoben sein und kann weiterhin sogar mit dem normalen Zuführbereich zusammenfallen. Allerdings würde die Drehung
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. der KoGkenseheibe wenigstens zum Teil eine Schwingbewegung des Trägers 9o verursachen, was unerwünscht sein könnte. Der Zuführbereich und der Regulierbereich können auch zusammenfallen, können sich überlappen oder können in Querrichtung voneinander getrennt sein. Es sei weiter bemerkt, daß jede Führung zwischen zwei Positionen bewegt werden kann. In der ersten oder normalen Position ist die TPührung zu einer Transportsektion der Zuführrollen ausgerichtet, sofern sich der Träger 9o in seinem Zuführbereich befindet, in der zweiten. Position ist die Führung dagegen zu einer nicht transportierenden Sektion ausgerichtet, wenn der Träger 9o sich wenigstens im Regulierbereich befindet.
Der Hebel Io2 zusammen mit dem Anschlagstift Ho stellen ■Reguliereinrichtungen für eine Querpositionie-rung des Trägers 9o dar, und zwar für eine Verschiebung in Teilen des gesamten möglichen Querweges des Trägers. Diese Reguliereinrichtungen können wahlweise den beweglichen Träger im Regulierbereich lösbar verriegeln, wie Fig. 6 zeigt, sie können ihn in der nicht transportierenden Stellung entsprechend Fig. 7 verriegeln oder sie können den beweglichen Träger für eine Schwingung in der normalen Zone freigeben, wie die Figuren 2 und 5 darstellen. Wenn der bewegliche Träger entweder im Regulierbereich oder im nicht transportierenden Bereich steht und der Hebel Io2 entsprechend der in Fig. 5 gezeigten Position gelöst ist, bewegt sich der Träger 9o automatisch in seinen Zuführbereich und beginnt zu schwingen. Da diese Schwingbewegung den Träger 9o zwischen den in Fig.■5 und in Fig. 2 gezeigten Positionen verschiebt, so wird die linke Kante des unteren Armes jedes Führungsfingers, sofern er sich in seiner geschwenkten Position J32B befindet, den zugeordneten AnschlagstLft 138 berühren. Da der bewegliche Träger seine Bewegung in Richtung auf den Anfang der normalen Zone fortführt, führt die Berührung zwischen
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dem Anschlagstift 138 und dem Führungsfinger automatisch dazu, daß dieser in seine normale Position 132A zurückgeführt wird. Damit sind Mittel vorhanden, welche während der Schwingbewegung jeden Führungsfinger automatisch in ihre vertikale Position zurückführen und dort festhalten. Diese normale Bewegung der Führungsfinger in ihre normale bzw. vertikale Stellung kann angewendet werden, wenn sich der bewegliche Träger aus dem Regulierbereich in die normale Zone für einen normalen Fördervorgang zurückbewegt. Siekann aber auch dazu benutzt werden, alle Führungsfinger vor der Bewegung des Trägers 9o aus seinem Regulierbereich in den nicht transportierenden Bereich vertikal auszurichten. Das geschieht dadurch, daß der Träger 9o zunächst aus dem Regulierbereich in die normale Zone und dann in den nicht transportierenden Bereich verschoben wird. Für den Fall, daß der Förderbereich mit dem ZufUhrbereich zusammenfällt, müssen die Anschlagstifte 138 entfernt werden, weil es sonst unmöglich wäre, daß die Führungen verschoben wurden, während gleichzeitig die Nockenscheibe ihre Drehung fortsetzt. Es versteht sich, daß der Aufbau der Vorrichtung auch Mittel vorsieht, mit denen die Führungen mit den Uransportsektionen bzw. den nicht transportierenden Sektionen der Zuführrollen ausgerichtet werden können. Die Führungen können entweder einzeln und unabhängig ausgerichtet werden oder auch gemeinsam. Diese Ausrichtung wird dadurch bewerkstelligt, daß eine Relativbewegung zwischen den Führungen und den Zuführrollen ausgeführt wird.
Vorzugsweise ist die Hauptzuführrolle 34 aus Stahl hergestellt wobei die Oberflächen der Erhöhungen sehr glatt sind. Auch die Oberfläche der HilfszufUhrrollen ist vorzugsweise glatt, jedoch aus Gummi oder einem anderen Reibmaterial. Dieses Material wird deswegen verwendet, daß der Strang, sofern er zu einer
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Erhöhung ausgerichtet ist, zwischen dieser Erhöhung und der gegenüberliegenden Fläche der Hilfszuführrollen sicher gehalten wird. Da alle diese Rollen sich mit der gleichen Förderrate drehen, wird durch den festen Halt bewrikt, daß diese Rollen eine definierte Stranglänge pro Umdrehung fördern und zumessen. Um diese Fähigkeit des Zumessens der Zuführrollen zu betonen, erscheint es wünschenswert, sich auf diese Förderrate als der Soll-Förderrate zu beziehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel berührt die Überfläche der Hilfszuführrcllen die Erhöhungen der Hauptzuführrolle. Allerdings muss der Abstand zwischen den Oberflächen der Hilfszuführrollen und den Erhöhungen der Haupt zuführrolie eigentlich nur so bemessen sein, daß in Abhängigkeit vom Durchmesser und .Material der Stränge diese sicher ergriffen werden. Wenn sie so nahe gegeneinander zugestellt sind, daß sie die Stränge sicher ergreifen, werden die Rollen als im Eingriff befindlich betrachtet.
In den nicht transportierenden Sektionen befinden sich die Ausnehmungen mit den gegenüberliegenden Flächen der Zuführrollen nicht im Eingriff, so daß die Stränge nicht mit der Soll-Förderrate transportiert werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel greift das Stirnrad 36, welches auf der Welle der Hauptzuführrolle 34 montiert ist, in die Stirnräder 82 und 84 der Hilfszuführrollen ein und treibt diese an. Obwohl diese Antriebsanordnung bevorzugt ist, ist sie nicht absolut erforderlich. Die Hilfszuführrollen und 74 könnten auch leerlaufende Rollen (nicht gezeigt) sein, welche hauptsächlich durch den Kontakt zwischen den Oberflächen der Hilfszuführrollen und der Hauptzuführrolle angetrieben werden.
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Beide Anordnungen ergeben Antriebe für alle Rollen.
Bei der gezeigten Ausführungsform gibt es zwei Hilfszuführrollen. Es ist klar, daß nur eine Hilfszuführrolle erforderlich ist, oder daß auch mehr als zwei Hilfszuführrollen verwendet werden können (nicht dargestellt). Der Zweck der Schwingbewegung des Trägers 9o ist, die Stränge ebenfalls in Querrichtung oszillieren zu las.sen, wenn sie durch die Zuführrollen gefördert werden. Der Hauptgrund dafür ist, daß durch die Hin- und Herbewegung der Stränge die Abnutzung der miteinander in Eingriff befindlichen Oberflächen, welche durch die Bewegung der dazwischenliegenden Stränge verursacht wird, verteilt wird. Dadurch soll verhindert werden, daß die Stränge Rillen entweder in die Oberfläche der Hilfszuführrollen oder der Hauptzuführrolle graben, so daß deren Lebensdauer verlängert wird.
Selbstverständlich kann jede der oder alle Hilfszuführungsrollen ringförmige Ausnehmungen (nicht gezeigt) haben, welche sich mit den Ausnehmungen der Hauptzuführrolle decken. Ebenso können die Ausnehmungen in der Hauptzuführrolle fehlen (nicht gezeigt) wobei die Ausnehmungen anstelle dessen in jeder der Hilfszuführrolllen angeordnet sind, so daß Bereiche geschaffen werden, in denen sich diese Rollen nicht berühren. Anders ausgedrückt können die Ausnehmungen entweder in allen Rollen oder allein in der HauptzuführroHe vorgesehen sein, oder auch allein in allen Hilfszuführrollen. Es ist nur erforderlich, daß die radiale Tiefe der Ausnehmungen in der Rollenpaarung ausreichend groß ist, so daß Bereiche entstehen, in denen keine Berührung und damit kein Zumessen und Fördern der Stränge stattfindet.
Da der Zweck der Schwingbewegung vorwiegend darin besteht, eine gleichmäßig Abnützung der Rollen zu erzielen, ist die Schwingungsfrequenz nicht wichtig und steht insbesonder nicht
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. in Beziehung zu der Soll-Förderrate. Die Schwingungsfrsquenz ist vorzugsweise verhältnismäßig niedrig im Vergleich zu der Drehzahl der Hauptzuführrolle. Beispielsweise kann die Nockenscheibe 12o einmal bei jeweils 5 oder Io oder mehr oder weniger Umdrehungen der HauptzuführrolIe umlaufen. Die Steuerbahn hat vorzugsweise im Bereich ihres unteren Punktes 123 und ihres oberen Punktes 124 einen flachen, geradlinigen Verlauf, wie in Fig. 8 gezeigt. Dadurch wird die Zeitverzögerung berücksichtigt, welche durch die Umkehrbewegung des Stranges verur- · sacht wird. Die im Vorstehenden beschriebenen Anwendungsfall gegebenen Abmessungen stehen nur beispielsweise, wobei andere Abmessungen ebenfalls möglich sind.
Die Fördereinrichtung ist vorzugsweise, wie erwähnt, vorgesehen, um Stränge zu einer mehrfädigen, als Rundstühl ausgebildeten Strickmaschine zu befördern. Die Strickmaschine kann eine Jersey-Maschine, eine Rippenstrickmaschine (rib machine), eine Interlock-Maschine oder eine beliebige andere Maschinentype mit einer oder mehreren Nadelbänken sein. Nimmt man beispielsweise eine Jersey-Zylinderstrickmaschine mit einem Durchmesser von 75 cm , dann hat eine derartige Maschine einen Umfang von pi χ 75 cm. 75 x pi sei etwa 25o cm. In einer derartigen Maschine verbraucht jedes Strickwerk bei jeder Umdrehung der Maschine unabhängig von dem Kaliber der Nadeln eine G-arnlange von etwa 1 1/2 bis 4 1/2 mal dem Umfang der Maschine, so daß beispielsweise damit gerechnet werden kann, daß jedes Strickwerk der Maschine etwa. 5oo cm Garn pro Umdrehung verbraucht bzw. verstrickt.
Wenn die erfindungsgemäße Fördereinrichtung das Garn zu einer derartigen Maschin^ zumessen und fördern soll, wie sie gerade beschrieben wurde, hätten die Zuführrollen ebenfalls etwa
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Stränge von jeweils 5oo cm Länge bei jeder Umdrehung der Strickmaschine zu befördern. Wenn die Maschine mit einer Drehzahl von 2o pro Minute umläuft, muss jeder Strang durch die Zufiihrrollen mit einer Förderrate von etwa 10 000 cm (loo m pro Minute) gefördert werden. Um das exakte Verhältnis zwischen dem Verbrauch der Maschine und der Förderrate der Zuführrollen einhalten zu können, sollten die Mittel zum An trieb der Zuführrollen, insbesondere der Antrieb 44 durch den Hauptantriebsmotor der Strickmaschine betätigt werden, wobei der Antrieb 44 dann ein Getriebe für unterschiedliche Geschwindigkeiten ist. Dieses Getriebe kann mit dem Hauptantrieb durch beliebige Mittel verbunden sein wie beispielsweise Riemen, Ketten oder Zahnräder (nicht gezeigt). Wenn der Antrieb 44 durch den Hauptantrieb der Maschine betätigt wird, wird die Zuführvorrichtung in einem bestimmten zeitlichen Verhältnis zum Hauptantrieb angetrieben, wobei das Getriebe eine Regulierung der Geschwindigkeit der Zuführeinrichtung möglich macht.
In dem dargelegten Beispiel, in welchem dieses Strickwerk etwa 5oo cm Garn pro Umdrehung der Maschine verbraucht, wird der Hauptantrieb der Maschine eingeschaltet und sodann das Getriebe so reguliert, bis die Zuführeinrichtung das Garn mit der richtigen Förderrate anliefert. In diesem Augenblick liefern die Zuführrollen das Garn mit der Soll-Förderrate. Wenn die Geschwindigkeit des Hauptantriebs erhöht wird, um ' ; eine höhere Maschinendrehzahl zu erreichen, wird auch das Ge-''*'0 triebe proportional beschleunigt und liefert deshalb immer noch die Stränge mit der Soll-Förderrate, da diese Rate auf die Drehzahl des Hauptantriebes bezogen ist. Mit anderen Worten, wenn das Getriebe so eingestellt ist, daß die Zuführrollen 5oo cm Stranglänge pro Umdrehung der Strickmaschine anliefern,
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dann liefert öie diese 5oo cm pro Umdrehung unabhängig davon, ob die Strickmaschine beschleunigt oder verlangsamt wird. Wenn die Strickmaschine abgestellt wird, wird auch die Zuführung eingestellt.
Selbstverständlich muss der Antrieb 44 nicht durch den Hauptantrieb betätigt werden. Er kann ebenfalls durch eine unabhängige Kraftquelle betätigt werden, wobei sie selbstverständlich mit der Strickmaschine oder irgendeiner anderen Maschine, welche die Stränge verarbeitet, synchron laufen sollte. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Zuführungsrollen und der Spannungsregelzylinder 24 durch den gleichen Antrieb getrieben. Bei Bedarf (nicht gezeigt) können der Spannungsregelzylinder und die Zuführrollen auch durch unabhängige Antriebe betrieben werden, wobei lediglich zu beachten ist, daß der Spannungsregelzylinder mit einer höheren Förderrate läuft, als die Zuführrollen. Das wird dadurch erreicht, daß das Zwischenzahnrad wegfällt und statt dessen der Zylinder 24 durch einen Motor angetrieben wird, welcher von dem die Riemenscheibe 4o antreibenden Motor verschieden ist. Allerdings ist es im höchsten Maße wünschenswert, daß sie durch den gleichen Antrieb betrieben werden, so daß die gesamte Vorrichtung von vornherein so ausgelegt werden kann, daß die Förderrate des Zylinders 24 mit Sicherheit größer als die Förderrate der Zuführrollen ist.
Die Vorrichtung, wie sie bisher beschrieben wurde, besitzt mehrere Reguliermöglichkeiten. Eine Reihe von anderen wünschenswerten Variationen ist möglich.(nicht gezeigt). Beispielsweise kann die Schwingung des Trägers 9o fortgelassen werden, wenn der Verschleiß der Zuführrollen kein Problem darstellt. Der nicht fördernde Bereich kann ebenso entfallen, wenn jede der Führungen für sich in eine nicht transportierende Sektion
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bewegt werden kann. Wenn eine individuelle Yerschiebung der Führungen von einer transportierenden zu einer nicht transportierenden Position nicht erwünscht ist, kann der Eegulierbereich entfallen. Praktisch können alle diese Bewegungen und Reguliermöglichkeiten dadurch entfernt werden, daß die Ausnehmungen und damit die nicht transportierenden Sektionen der ZufUhrrollen fortgelassen werden.
Gelegentlich hat eine Strickmaschine einzelne Werke, welche das Garn bei unterschiedlichen Förderraten verbrauchen. In einem solchen Fall können zusätzliche Anordnungen von Zuführrollen und Führungen (nicht gezeigt), vorgesehen sein, die vorzugsweise oberhalb der dargestellten Anordnung der Zuführrollen und Führungen sitzt. Auch eine solche zusätzliche Anordnung von Zuführrollen kann durch den gleichen Hauptmaschinenantrieb, jedoch mit unabhängiger Geschwindigkeitsregelung angetrieben werden, so daß die beiden Anordnungen mit unterschiedlichen Förderraten fördern. Auch in einem solchen Fall können die Stränge durch einen einzelnen Spannungsregelzylinder geführt werden, oder es können auch mehrere Spannungsregel-'zylinder vorgesehen sein.(nicht dargestellt).
Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Stränge vom Zylinder 24 zu den Führungsösen 16o und dann zu den Führungsfingern 132 geleitet. Selbstverständlich können die Ösen 16o sowie die Führungsfinger 132 ebenso entfallen, wenn die oszillierende Bewegung sowie die Regulierung entfällt (nicht dargestellt). Das kann durch die relative Anordnung des Zylinders 24 und der Hauptzuführungsrolle 34 erreicht werden. Wenn der Zylinder 24 und die Zuführrolle 34 in der in Fig. 4 gezeigten Weise angeordnet sind, können in der Tat die Führungsösen 16o und die Führungsfinger 132 entfallen. Die Positionierung
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.der Zylinder und Bolle selbst stellen schon Führungsmittel dar, welche die Stränge von dem Zylinder zu den Fördermitteln leiten. -
Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung Stränge zur Strickmaschine fördert und einige oder alle Führungsfinger 132 zu einer nicht transportierenden Sektion der Zuführungsrollen ausgerichtet sind, während die Strickmaschine läuft, kann das G-arn trotzdem zur Strickmaschine weitergeführt und dort verarbeitet werden. Allerdings ist das Garn, welches durch die nicht transportierenden Sektionen läuft, nicht positiv zugeführt und gemessen. Wenn das Garn demgegenüber über die Transportsektionen der Zuführrollen geleitet wird, dann wird es mit einem Maß zugeführt und gemessen, welches für die verschiedenen Garnstränge und auch über die länge jedes Garnstranges übereinstimmt, da diese im wesentlichen bei gleicher Spannung gemessen werden.
Wenn auch vorzugsweise die Spannungsregeleinrichtungen sowie die positiven Fördereinrichtungen der erfindungsgemäßen Maschine zusammen verwendet werden, so kann doch jede von diesen auch unabhängig von der anderen Verwendung finden. Wenn nur die positive Förderung des Garnes erwünscht ist, dann brauchen nur die Fördereinrichtungen verwendet werden, wobei die Herkunft dieser Stränge beliebig sein kann. Wenn andererseits nur erwünscht ist, die Spannung in den Strängen zu reduzieren und anzugleichen, ohne daß gleichzeitig eine positive Zuführung ausgeführt wird, so wird nur ein Spannungsregelzylinder, Mittel zur Führung der Stränge von einer Zulieferung zu und wenigstens teilweise um den Zylinder herum sowie Einrichtungen zur Führung der Stränge vom Zylinder zur Strickmaschine benötigt. Wenn diese Elemente der Erfindung getrennt verwendet werden, so
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können sie trotzdem durch den Hauptantrieb der Strickmaschine oder durch beliebige andere Mittel angetrieben werden.
Wenn die Strickmaschine die Strickware bei richtiger Einstellung produziert, dann werden alle Stränge positiv gefördert und der Strickmaschine zugemessen. Lediglich während der Einstellperioden, wenn entweder die Strickmaschine oder die Zuführeinrichtung einreguliert wird, werden ein oder mehrere Stränge zu den nicht transportierenden Sektionen der ZufUhrrollen geleitet. Obwohl die Strickmaschine weiterarbeitet, erhalten in dieser Zeit nicht alle Strickwerke ihre entsprechenden Stränge positiv zugeführt und zugemessen, und während solcher Perioden kann es vorkommen, daß die Strickware nicht die erwünschte Qualität erreicht.
Es sei weiter betont, daß die Stränge im wesentlichen entspannt oder in einem minimalen Spannungszustand sind, wenn sie die Zuführrollen verlassen. Es ist im allgemeinen erwünscht, daß die Stränge unter einer geringen Spannung stehen, wenn sie durch die Nadeln verstrickt werden. Deshalb ziehen die Nadeln im allgemeinen ihre Stränge mit einer geringfügig, beispielsweise um wenige Prozent größeren Rate an, als die Soll-Förderrate ist, mit der die Stränge durch die Zuführrolle angeliefert werden. Mit anderen Worten, wenn die Zuführrollen den Strang mit etwa 5oo cm pro Umdrehung der Maschine anliefern, wobei der Strang im wesentlichen entspannt ist, so ziehen oder verstricken die entsprechenden Nadeln mit einer Förderrate, die etwa 5o5 cm pro Umdrehung der Maschine betragen soll, so daß auf den zu verstrickenden Strang eine leichte Spannung aufgebracht wird. Allerdings ist bei der ferbiggestellten Strickware dieser Strang im entspannten Zustand bei einer Förderrate von r>oo cm pro Maschinenumdre-hung verirbe 1 tet worden, I)a;j sollte bedacht werden, wenn angeeehf <. ■■■ Ud, lau Λ ie stri ok ma iohine die
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ORiOiNAL
Stränge mit einer Soll-Förderrate verarbeitet,
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zum Zuführen mehrerer Garnstränge mit im wesentlichen gleicher Spannung und Förderrate von einer Vorratseinrichtung zu einer Strickmaschine oder dergl., gekennzeichnet durch Spannungsregeleinrichtungen zur Reduzierung und gleichzeitig annähernder Angleichung der Spannung einer Mehrzahl von von der Vorratseinrichtung bezogenen Strängen, Führungseinrichtungen sowie Fördereinrichtungen zur positiven Förderung dieser Stränge mit einer Soll-Förderrate, wobei diese Führungsmittel die Stränge von der Spannungsregeleinrichtung zur fördereinrichtung leitet, und wobei die Fördereinrichtung die Stränge im wesentlichen mit der gleichen Spannung weitergibt, mit der sie sie von den Führungeeinrichtungen erhalten hat.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Spannungsregeleinrichtung einen Spannungsregelzylinder (24) enthält, Mittel für eine um seine Achse drehbare Lagerung des Zylinders, Mittel zum Antreiben dieses Zylinders um seine Achse mit einer Förderrate, die größer ist als die Soll-Förderrate und Mittel zum Zuführen der Stränge von der Vorratseinrichtung zu und wenigstens zu einem Teil um die Oberfläche dieses Zylinders herum, so daß die Spannung in den Strängen einen Reibschluß zwischen diesen und der Oberfläche des Zylinders sowie eine Zuführung dieser Stränge von der Vorratseinrichtung zu den Führungseinrichtungen bewirkt, wobei ein Zunehmen der Spannung in jedem Strang ein Zunehmen der Förderrate jedes Stranges sowie ein Abnehmen der Spannung jedes Strangee ein Abnehmen der Förderrate dieses
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    Stranges zur Folge hat und wobei die Spannung in allen Strängen im wesentlichen aneinander angeglichen wird.
    3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichne t , daß die Zuführeinrichtung eine sich in Querrichtung erstreckende Hauptzuführrolle (34) sowie wenigstens eine gegen diese anliegende Hilfszuführrolle (7o>72) umfasst, Mittel zur drehbaren Lagerung dieser Rollen um ihre Achsen, Mittel zum Antrieb jeder dieser Rollen um ihre Achsen mit einer Soll-Förderrate, wobei wenigstens ein Teil der Oberfläche der Hauptzuführrolle mit wenigstens einem Teil der anliegenden Oberfläche der Hilfszuführrolle in Eingriff steht, so daß durch die Drehung dieser Rollen die aneinanderliegenden Oberflächen eine positive Förderung von dazwischenliegenden Strängen zur Folge hat, wobei die Stränge durch die Führungseinrichtung von der Spannungsregeleinrichtung zu den Zuführrollen geleitet wird.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungseinrichtung eine Mehrzahl von einen Abstand in Querrichtung aufweisenden Strangführungen (132) aufweist, welche die Stiänge zu den in Eingriff stehenden Flächen der gegeneinanderliegenden Zuführrollen leiten.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der eine relative Schwingungsbewegung in Querrichtung zwischen den Strangführungen (132) und den Zuführrollen (34,7o,74) bewirkt wird.
    6. Vorrichtung nach einem· der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Zuführrollen mehrere einen
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    Abstand in axialer Richtung aufweisende, Abschnitte aufweisen, welche miteinander in Eingriff stehen und Strang-· fb'rdersektionen (I5o) bilden, und daß die Förderrollen weiterhin mit anderen, einen Abstand in axialer Richtung aufweisenden Abschnitten versehen sind, welche nicht miteinander in Eingriff stehen und welche nicht transportierende Sektionen (148) bilden, wobei die Transportsektionen und die nicht transportierenden Sektionen miteinander in axialer Sichtung der Zuführrollen abwechseln und wobei Mittel vorgesehen sind, um die Stränge wahlweise zu Transportsektionen bzw. nicht transportierenden Sektionen zu leiten.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die nicht transportierenden Sektionen dadurch gebildet sind, daß wenigstens entweder in der Hauptzuführrolle (34) oder einer der Hilfszuführrollen (7o,74) in axialer Richtung voneinander getrennte, umlaufende Ausnehmungen (148) angeordnet sind.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die umlaufenden Ausnehmeungen (148) in der Hauptzufuhrrolle(54) angeordnet sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt zuführrolle (34) abwechselnd mit in axialer Richtung voneinander getrennten umlaufenden Ausnehmungen (148) und umlaufenden Erhöhungen (I5o) versehen ist, wobei die Erhöhungen mit der Oberfläche jeder Hilfszuführrolle in Eingriff stehen und auf diese Weise die Transportsektionen bilden, und wobei die Ausnehmungen mit keiner Oberfläche der Hilfszuführrollen in Eingriff stehen und auf diese Weise die nicht transportierenden Sektionen darstellen.
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    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet , daß Einrichtungen vorgesehen sind, um jeden Strang unabhängig von den anderen und wahlweise entweder zu einer Transportsektion oder einer nicht transportierenden Sektion zu leiten.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Io, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um wahlweise alle Stränge gleichzeitig.entweder zu den nicht transportierenden Sektionen oder den Transportsektionen zu leiten.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennze i ohne t, daß ein in Querrichtung angeordnetes, die Strangführungen tragendes Bauteil vorgesehen ist, wobei die Führungseinrichtung eine Vielzahl von mit Abstand in Querrichtung angeordneten Führungsfingern (132) umfasst, welche auf diesem Bauteil angeordnet sind, und wobei diese Führungsfinger wahlweise so eingestellt werden können, daß sie zu den Transρortsektionen oder den nicht transportierenden Sektionen ausgerichtet sind und die Stränge dorthin führen.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungsfinger (132) unabhängig von den anderen beweglich auf diesem die Führung tragenden Bauteil angeordnet ist, wobei sie diesem gegenüber zwischen zwei in Querrichtung auseinanderliegenden Stellungen einstellbar sind und wobei in einer dieser Stellungen die Führung zu einer Transportsektion, in der anderen Stellung zu einer nicht transportierenden Sektion ausgerichtet ist.
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    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, d a d u r c h gekennzeichnet , daß eine Tragvorrichtung vorgesehen ist, auf welcher das die Führungen tragende Bauteil so gelagert ist, daß es sich in Querrichtung in einem Bereich bewegen kann, welcher einen Förderbereich enthält, weiter gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche eine Schwingungsbewegung dieses Bauteils in Querrichtung über wenigstens einen Teil dieses Förderbereiches überträgt, wobei jede Strangführung während dieses Schwingungsbewegung zu einer Transportaektion ausgerichtet werden kann.
    15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 1#, dadurch gekennzeichnet , daß das die Führungen tragende Bauteil zwischen einer Förderposition und einer nicht fördernden Position verschoben werden kann, wobei in der Förderposition jede der Strangführungen zu einer Transportsektion und in der nicht fördernden Position zu einer nicht transportierenden Sektion ausriehtbar ist, sowie gekennzeichnet durch Einrichtungen zur wahlweisen Positionierung dieses Bauteils in eine fördernde oder in eine nicht fördernde Position.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12bisl5t dadurch gekenne «lehnet , daß alle Führungen gleichzeitig zu den Transportsektionen oder zu den nicht transportierenden Sektionen auspichtbar sind.
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das die Führungen tragende Bauteil bei seiner Querschwingung durch eine Zone dieses Forderbereiches bewegt wird, und wobei die unabhängig voneinander beweglichen Führungsfinger in ihrer ersten Führungsposition zu einer Transportsektion der Zuführrollen ausgerichtet sind, während das Bauteil sich in dieaem Förderbereieh
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    befindet und wobei die Führungsfinger in ihrer zweiten Führungsposition zu einer nicht transportierenden Sektion der Bollen ausgerichtet sind, während das Bauteil sich wenigstens zu einem Teilabschnitt in diesem Förderbereich befindet, sowie weiter gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Einregulieren des die Führungen tragenden Bauteils in Querrichtung innerhalb des Verschiebeweges um bestimmte, wählbare Beträge, wobei die Strangführungen zu einer nicht transportierenden Sektion der Zuführrollen ausgerichtet sind, wenn das genannte Bauteil sich in einem nicht fördernden Bereich befindet.
    18, Vorrichtung nach Anspruch 17» da d u r c h gekennzeichnet, daß die Zone des Zuführbereiches den Teilabschnitt nicht miiieinschließt, wobei die ^eguliereinrichtung wahlweise das die Führungen tragende Bauteil entweder in der Förderzone, dem genannten Teilabschnitt oder dem nicht fördernden Bereich einstellt und daß Mittel vorgesehen sind, um die Strangführungen automatisch in ihrer ersten Führungsposition zu halten, wenn das dieFührungen tragende Bauteil in der genannten Förderzone seine Schwingungsbewegung ausführt.
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung einen sich in Querrichtung erstreckenden festen Träger (88) aufweist, welcher sich im wesentlichen parallel zur Achse der Hauptzuführrolle (34) erstreckt, daß sie weiterhin einen sich in Querrichtung erstreckenden beweglichen Träger (9o) aufweist, ' welcher quer zu dem festen Träger und auf diesem in Querrichtung beweglich gelagert ist, daß der Bewegungsraum des Trägers einen Förderbereich umfasst, welchem ein nicht fördernder Bereich folgt, wobei der Förderbereich eine normale Zone sowie einen Eegulierbereich einschließt, daß die normale Zone
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    einen Anfang sowie ein zwischen diesem Anfang und dem nicht fördernden Bereich liegendes Ende besitzt, daß der Regulierbereich in der Nähe dieses indes liegt und sich nicht bis zu dem Anfang erstreckt, daß eine Vielzahl von in Querrichtung auf Abstand nebeneinander angeordneten Strangführungen (152) vorgesehen ist, welche auf dem beweglichen Träger schwenkbar gelagert sind, so daß jede der Strangführungen unabhängig vom anderen zwischen zwei seitlichen Führungsstellungen einstellbar sind, deren erste zu einer Transportsektion der Zuführrollen ausgerichtet ist, wenn der bewegliche Träger sich in seinem Förderbereich befindet und deren zweite Führungsstellung zu einer nicht transportierenden Sektion der Zuführrollen ausgerichtet ist, wenn der bewegliche Träger sich in dem genannten Regulierbereich befindet, weiter gekennzeichnet durch federnde Mittel, welche den beweglichen Träger ständig in Richtung auf den Anfang seines Bewegungsbereiches hin drückt, eine Nockenscheibe, welche den beweglichen Träger zyklisch aus seiner Anfangslage gegen die Wirkung der Federmittel in seine Endlage verschiebt, worauf die Federmittel den Träger wieder in Richtung auf seine Anfangslage zurückbewegt, wobei die Hormallage des beweglichen Trägers innerhalb der genannten normalen Zone ist, in der er sich frei zwischen der Anfangslage und der Endlage bewegen kann, weiterhin gekennzeichnet durch Reguliereinrichtungen, mittels derer der bewegliche Träger entweder in s einem Regulierbereich oder in seinem nicht fördernden Bereich lösbar verriegelt werden kann oder für seine bchwingungsbewegung in der normalen Zone freigegeben werden kann, wobei jede Strangführung mit einer Transportsektion der Zuführrollen ausgerichtet ist, wenn der bewegliche Träger sich in seinem nicht transportierenden Bereich befindet.
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    2o. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19> da d u r c h gekennzeichnet , daß sich der feste Träger (88) seitlich unter den beweglichen Träger (9o) erstreckt, daß jede der Strangführungen als langgestreckter StrangfUhrungsfinger (132) ausgebildet iet, welcher mittels eines durch den Führungsfinger ragenden, im beweglichen Träger befestigten Zapfens (134) schwenkbar auf dem Träger befestigt ist,daß jeder Führungsfinger oberhalb des Zapfens einen oberen Arm sowie einen unteren Arm aufweist, wobei der obere Arm eine Strangführungsöffnung aufweist und der untere Arm sich seitlich bis über den beweglichen Träger hinaus und den festen Träger überlappend erstreckt, daß der feste Träger eine Vielzahl von in die Ebene des unteren Armes ragenden Anschlagstiften (138) aufweist, wobei die Anschlagstifte so angeordnet sind, daß die unteren Arme der Führungsfinger in ihrer ersten Führungsstellung an diesen Anschlagstiften anliegen, wenn gleichzeitig der bewegliche Träger sich in seiner Anfangsstellung seiner normalen Zone befindet, und wobei die Führungsfinger ebenfalls an ihren zugeordneten Anschlägen anliegen, wenn sie ihre zweite Führungsatellung einnehmen und der bewegliche Träger gleichzeitig eine von seiner Anfangsstellung verschiedene, nicht aber über den Regulierbereich hinaus verschobene Stellung einnimmt, so daß eine Bewegung des beweglichen Trägers vom Regulierbereich in Richtung auf seine Anfangslage alle Führungsfinger, welche sich nicht in ihrer ersten Führungsstellung befinden, mittels der Anschlagstifte in diese erste Führungsstellung verschwenkt und auf diese Weise die Führungsfinger während der Schwingungsbewegung des beweglichen Trägers in dieser ersten Führungsstellung hält.
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    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2o, in Verbindung mit einer Mehrfaden-Strickmaschine mit mehreren Strickwerken, dadurch 'gekennzeichnet , daß Mittel vorgesehen sind, die Stränge von der'Fördereinrichtung zu den Strickwerken zu leiten, wobei die Strickwerke die Stränge mit der vorbestimmten Soll-Förderrate verarbeiten.
    22. Vorrichtung nach einem·der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet , daß ein Maschinen-Hauptantrieb sowie Mittel zum Antrieb des Spannungsregelzylinders (24) vorgesehen sind, welche gleichzeitig auch die Zuführrollen antreiben, wobei diese Antriebsmittel mit einem gemeinsamen Hauptantrieb verbunden sind.
    23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bie 22, dadurch gekennzeichnet , daß der Spannungeregelzylinder (24) eine größere Förderrate aufweist als die Förderrate, mit welcher die Strickwerke die angelieferten Stränge verarbeiten.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet., daß der Antrieb des Spannungsregelzylinder* (24) durch den Hauptantrieb (44) der Strickmaschine erfolgt.
    25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet , daß alle Stränge durch die Zuführrollen (34,7o,74) mit der Soll-Förderrate befördert werden, wobei eine erste Führungseinrichtung zur wahlweiaen Führung der Stränge von der Vorratseinrichtung zu den transportierenden oder nicht transportierenden Sektionen der Zuführrollen, sowie eine zweite Führungseinrichtung zum Überleiten der Stränge von den Zuführrollen zu den Strickwerken vorgesehen sind.
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    26. Verfahren zum Zuführen einer Vielzahl von Strängen mit im wesentlichen gleicher Spannung und gleicher Förderrate zu einer Strickmaschine oder dergleichen, umfassend die folgenden Verfahrensschrittei
    die Spannung in den von der Vorratseinrichtung kommenden Strängen wird zunächst reduziert und gleichzeitig im wesentlichen aneinander angeglichen;
    sodann werden diese Stränge mit einer vorgegebenen Soll-Förderrate gefördert, wobei die Spannung der Stränge im wesentlichen gleich gehalten wird.
    27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet , daß die Spannung in den Strängen dadurch reduziert und im wesentlichen aneinander angeglichen wird, daß diesesvon der Vorratseinrichtung zu einem Zylinder und wengistens teilweise um dessen Oberfläche herum geführt werden, wobei der Zylinder mit einer Förderrate umläuft, die größer ist als die Soll-Förderrate, so daß die Spannung in den Strängen einen Beibschluß zwischen den Strängen und der Zylinderoberfläche bewirkt und die Stränge weiterbefördert werden, wobei eine Vergrößerung der Spannung in jedem Strang die Förderrate dieses Stranges erhöht, eine Verringerung der Spannung in jedem Strang jedoch die Förderrate dieses Stranges vermindert, so daß die Spannung in allen Strängen im wesentlichen gleich ist.
    28. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet , daß die Stränge dadurch positiv weiterbefördert werden, daß sie zwischen aneinanderliegenden Zuführrollen hindurch geführt werden, welche um ihre Achsen mit der Soll-Förderrate umlaufen.
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    29. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekenzeichnet , daß die Stränge während des Pördervorganges zwischen de.n Zuführrollen eine oszillierende Hin - und Herbewegung durchführen.
    30. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet , daß die Stränge positiv zu den Strickwerken einer Mehrfaden-Strickmaschine gefördert werden.
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