DE2258192B2 - Spannvorrichtung für kontinuierlich durchlaufende Bänder, insbesondere Metallbänder - Google Patents
Spannvorrichtung für kontinuierlich durchlaufende Bänder, insbesondere MetallbänderInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ei>ie Sn mn vorrichtung für
kontinuierlich durchlaufende Bäiider, insbesondere Metallbänder, mit zumindest zwei Spanntrommeln im
Einlauf und zwei Spanntrommeln im Auslauf, wobei jeder Spanntrommel ein Differentialgetriebe zugeordnet
ist, die Differentialgetriebe als Üaerlagerungsgetriebe ausgebildet sowie parallelgeschaltet an eine gemeinsame
Welle angeschlossen und die Überlagerungseingänge der Überlagerungsgetriebe von drehmomentenregelbaren
Überlagerungsmotoren beaufschlagt sind.
Eine derartige Spannvorrichtung wird in der älteren Anmeldung P 22 35 833.4-22 vorgeschlagen, um an jeder
Spanntrommel in individueller Weise wohldefinierte Drehmomente zur Erzielung eines prozeßgerechten
Bandzuges einstellen zu können. — Diese Maßnahmen haben zur Folge, daß die Spanntrommeln mechanisch
miteinander verspannt sind, wobei die jeder Spanntrommel zugeordneten Überlagerungsgetriebe einerseits für
den erforderlichen Drehzahlausgleich Sorge tragen, andererseits über die zugeordneten Überlagerungsmotoren
die erforderliche Drehmomenteneinsteilung und damit die Einstellung des gewünschten Bandzuges
ermöglichen. Denn durch die individuelle Einregulierung der Überlagerungsmotoren lassen sich an jeder
Spannrolle jene Drehmomente erzeugen, die für den verlangten Bandzug erforderlich sind. Außerdem
ermöglichen die Überlagerungsgetriebe jene Drehzahlabweichungen der Spanntrommeln, die z. B. auf
unterschiedliche Trommeldurchmesner und mit zunehmendem Bandzug auftretende Bandlängendehnung
zurückzuführen sind. Einstellung eines vorgegebenen Bandzuges ist sowohl bei Bandstillstand als auch bei
durchlaufendem Band möglich.
Unabhängig davon ist eine Str^ckrichtanlage bekannt,
bei welcher Spanntrommeln über eine Antriebs-
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65 welle von einem Antriebsmotor angetrieben werden.
Bei dieser bekannten Ausführungsform ist jeweils eine Spanntrommel im Einlauf und Auslauf unmittelbar an
die Antriebswelle angeschlossen. Die anderen Spanntrommeln sind über jeweils ein Differentialgetriebe mit
der Antriebswelle verbunden. Ferner ist eine Spanntrommelgruppe für den Einlauf oder für den Auslauf
einer Spannvorrichtung bekannt, nämljcn zur Erzeugung
von entweder Bremswirkung oder Zugwirkung. Bei dieser bekannten Spanntrommelgruppe ist zwar
einzelnen Spanntrommeln ein Differentialgetriebe zugeordnet nicht jedoch jeder Spanntrommel. Vielmehr
arbeitet auf eine der Spanntrommeln ein Antriebsmotor unter Zwischenschaltung eines Getriebes, welches mit
den benachbarten Differentialgetrieben kämmt Soweit Differentialgetriebe verwirklicht sind, handelt es sich
um Überlagerungsgetriebe, deren Überlagerungseingänge von drehtnomentenregelbaren Überlagerungsmotoren beaufschlagt sind. Die Überlagerungsgetriebe
sind jedoch nicht an eine gemeinsame Welle angeschlossen. Außerdem fehlt jede Verbindung mit der
korrespondierenden Spanntrommelgruppe — sei es im Einlauf oder im Auslauf —, die bei gleicher Ausführungsform
ebenfalls mit einem eigenen Antriebsmotor ausgerüstet sein muß. Folglich arbeitet diese bekannte
Konstruktion mit unterschiedlichen Antriebsdrehzahlen für einerseits die Spanntrommelgruppe im Einlauf und
andererseits die Spanntrommelgnippe im Auslauf. Da nicht jeder Spanntrommel ein Differentialgetriebe
zugeordnet ist, können selbst bei identischer Ausbildung der Spanntrommelgruppe im Einlauf und der Spanntrommelgruppe
im Auslauf nicht sämtliche Überlagerungsgetriebe parallelgeschaltet sein. Eine Verspannung
zwischen der Spanntrommelgruppe im Einlauf und der Spanntrommelgruppe im Auslauf ist nicht verwirklicht.
Aus diesem Grunde ist nur eine beschränkte individuelle Drehmomentenerzeugung möglich, daher auch nur eine
beschränkte Einstellung des gewünschten Bandzuges. Das gilt insbesondere im Hinblick, anf unterschiedliche
Trommeldurchmesser und mit zunehmendem Bandzug auftretende Bandlängendehnungan. Im Ergebnis sind
jedenfalls die Drehmomente sämtlicher Spanntrommeln kaum aufeinander abstimmbar und kontrollierbar (vgl.
FR-PS 20 64 561).
Außerdem sind die Überlagerungseingänge der Differentialgetriebe über je ein Untersetzungsgetriebe
und ein stufenlos regelbares Regelgetriebe mit der Antriebswelle verbunden, um manuell oder selbstätig
eine Einstellung auf unterschiedliche Drehzahlen der Spanntrommeln zu ermöglichen. Diese bekannte Konstruktion
hat den Nachteil, daß die zur Drehzahlregelung bestimmten Regelgetriebe ein von der jeweiligen
Übersetzung abhängiges Drehmoment erhalten. Daraus resultiert ein Antrieb mit unkontrollierbarem Drehmomenten.
Das von dem Antriebsmotor auf die Antriebswelle übertragene Drehmoment kann nämlich von einer
unbestimmten Anzahl der Regelgetriebe in beliebigen Größen aufgenommen werden, so daß sich an den
Spanntrommeln beliebige Drehmomente einstellen. Folglich besteht die Gefahr, daß schließlich das gesamte
Drehmoment von lediglich einer einzigen Spanntrommel aufgenommen wird. Überbelastungen und schließlich
Beschädigungen sind die Folge (vergl. DE-OS 21 18 051).
Außerdem kann man eine Spannvorrichtung für kontinuierlicn durchlaufende Bänder, bei welcher jeder
Gruppe von zwei Spanntrommeln ein Differentialgetriebe zugeordnet ist. Jede Gruppe von zwei Differen-
tialgetrieben wiederum wird von einem weiteren
Differentialgetriebe angetrieben, welche seinerseits an einen Antriebsmotor über einen Trieb und eine Welle
angeschlossen ist Auf der Welle befinden sich weitere Differentialgetriebe, die unter bestimmten Voraussetzungen
abgebremst oder freigegeben werden können. Bei dieser bekannten Spannvorrichtung werden zwar
sämtliche Spanntrommeln von einem einzigen Antriebsmotor angetrieben, jedoch muß dafür ein extremer
getriebetechnischer Aufwand in Kauf genommen ι ο werden (vergl. DE-OS 19 58 623).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung für kontinuierlich durchlaufende
Bänder, insbesondere Metallbänder, dahingehend weiterzuentwickeln, daß sich die mechanische Verspannung
in konstruktiver und funktioneller Hinsicht durch vereinfachte Bauweise auszeichnet
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer jgattungsgemäBen
Spannvorrichtung dadurch, daß der Uberlagerungseingang eines Überlagerungsgetriebes unter Verzieht
auf einen drchmonientenregelbaren Überlagerungsmotor
festgelegt ist Diese Maßnahme der Erfindung hat zur Folge, daß sich das Drehmoment an
der Spanntrommel mit dem festgelegten Überlagerungseingang des zugeordneten Überlagerungsgetriebes
selbsttätig einstellt, und zwar in Abhängigkeit von den an den übrigen Spanntrommeln mit Hilfe der
drehmomentenregelbaren Überlagerungsmotoren eingestellten Drehmomenten. Spiegelbildliche Drehmomentenverteilung
im Einlauf und Auslauf bleibt also trotz Festlegung des Überlagerungseinganges eines
Überlagerungsgetriebes erhalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einen Hauptantrieb für die
Spanntrommeln unmittelbar in die drehmomentenbestimmte mechanische Verspannung zu integrieren. Zu
diesem Zusammenhang kann unmittelbar auf die gemeinsame Welle ein Antriebsmotor arbeiten. Es
besteht aber auch die Möglichkeit, mit einem Antriebsmotor auf eine Spanntrommel zu arbeiten oder einen
anderen Bandantrieb zu verwirklichen. Grundsätzlich ermöglicht die Festlegung des Überlagerungseinganges
eines Überlagerungsgetriebes, auf die zugeordnete Spanntrommel ein zusätzliches Antriebsmoment zu
übertragen. Stets bleibt die technische Wirking erhalten, wonach die mit drehmomentenrege baren
Überlageningsmotoren ausgerüsteten Überlagerungsgetriebe
für die Aufrechterhaltung der vorgegebenen Drehmomente sorgen, so daß die verlangte Zugspannung
in dem Band zwischen den Spanntrommeln und damit der gewünschte Streckgnad mit Sicherheit
gewährleistet sind, und zwar unabhängig davon, ob der Antriebsmotor auf z. B. die gemeinsame Welle ein
Antriebsmoment überträgt oder nicht. Die geforderte Zugspannung wird also sowohl bei Bandstillstand als
auch bei jeder Bandgeschwindigkeit ständig aufrechterhalten, ebenso wie die entsprechende Differentialwirkung
der Spanntrommeln zueinander.
Vorzugsweise ist das Grundübersetzungsyerhältnis
an der Spanntrommel mit de η festgelegten Überlagerungsgetriebe größer oder kleiner als das Grundüber-Setzungsverhältnis
an den anderen Spanntrommeln gewählt. Dabei kann das Grundübe rsetzungsyerhältnis
an der Spanntrommel mit dem festgelegten Überlagerungsgetriebe oder Standgetriebe um etwa 0,5% bis
1,0% größer oder kleiner als die maximale Bandstrekkung zwischen Einlauf und Auslauf gewählt sein.
Folglich müssen die ( berlagerungsmotoren nicht die Drehzahl Null durchlaufen. Vielmehr müssen sämtliche
Überlagerungsmotoren eine dem Übersetzungsverhältnis entsprechende vor- oder rücklaufende Drehzahl
aufbringen. Ist das Grundübersetzungsverhältnis kleiner, so müssen die Überlagerungsmotoren eine
zusätzliche Drehzahl aufbringen. Ist das Grundübersetzungsverhältnis hingegen größer, so müssen die
Überlagerungsmotoren die Drehzahl der zugehörigen Spanntrommeln herabsetzen. Stets sorgen die laufenden
Überlagerungsmotoren dafür, daß der sogenannte »slip-stick-Effekt« vermieden wird.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Spannvorrichtung
für kontinuierlich durchlaufende Bänder, insbesondere Metallbänder, verwirklicht wird, bei welcher sich die
mechanische Verspannung in konstruktiver und funktioneller Hinsicht durch besonders einfache Bauweise
auszeichnet und bei welcher darüber hinaus der drehmomentenbestimmten mechanischen Verspannung
ein Hauptantrieb zugeordnet werden kann.
Im folgenden wird die Erfindu-;j anhand lediglich
Ausführungsbeispiele darstellender Zeichnungen näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Spannvorrichtung in schematischer Draufsicht, und
F i fr. 2 eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes nach F i g. 1.
In den Figuren ist eine Spannvorrichtung für kontinuierlich durchlaufende Bänder 5, insbesondere
Metallbänder, mit zumindest zwei Spanntrommeln 1, 2 im Einlauf und zwei Spanntrommeln 3, 4 im Auslauf
dargestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, drei oder mehr Spanntrommeln im Einlauf und Auslauf anzuordnen.
Zwischen Einlauf und Auslauf befindet sich ein Streckgerüst 6. Nach F i g. 1 sind Antriebsmotoren 7, 8
vorgesehen, die unter Zwischenschaltung von Getrieben 9, 10 auf die Spanntrommeln 1, 4 einwirken. Der
Antrieb kann grundsätzlich auch an anderer Stelle vorgesehen werden, z. B. hinter dem Aushuf. Die
Antriebsmotoren 7, 8 sorgen für den kontinuierlichen Durchlauf des Bandes 5, die Spannt rommein 1,2 bzw. 3,
4 'ür den erforderlichen Bandzug. Sämtliche Spanntrommeln 1 bis 4 sind mittels einer gemeinsamen Welle
11 miteinander verbunden. Jede Spanntrommel ist unter
Zwischenschaltung von Kegelrändern \2 und als Überlagerungsgetriebe 13 14 ausgeführte Differentialgetriebe
an die gemeinsame Welle 11 angeschlossen. Der Überlagerungseingang 15 des Überlagerungsgetriebes
13 der Spanntrommel 1 ist festgelegt, während die Überlagerungseingänge 16 der anderen Überlagerungsgetriebe
14 über jeweils ein Zahnrad 17, ein Stirnrad 18, eine Welle 19 und ein Standgetriebe 20 von
einem Überlagerungsmotor 21 beaufschlagt sind. Jeder Überlagerungsmotor 2! ist auf ein vorbestimmtes
Drehmoment exakt einstellbar, wobei sämtliche Überlagerungsmotoren 21 entsprechend dem jeweiligen
Drehmoment der Spanntrommeln 1 bit 4 gestaffelt sind und sich die Drehmomente sämtlicher Spanntrommeln
einschließlich der Spanntrommel 1 mit dem festgelegten Überlagerungsei.igang 15 spiegelbildlich gleichen.
Durch die Drehmomentenverteilung wird sichergestellt, daß das Drehmoment im Einlauf von Spanntrommel 1
zu Spanntrommel 2 zunimmt und im Auslauf von Spanntrommel 3 zu Spanntrommel 4 entsprechend
abnimmt. Dabei stellt sich das Drehmoment der Spanntrommel 1 aufgrund des festgelegten Übcrlagerungseinganges
15 selbsttätig ein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist für den
Bandantrieb in die mechanische VerSDarinuiig ein
Antriebsmotor 22 eingegliedert. Dieser treibt die gemeinsame Welle Il an. Der Antriebsmotor 22
überträgt auf das Überlagerungsgetriebe 13 mit dem festgelegten Überlagerungseingang 15 ein zusätzliches
Antriebsmoment. Dennoch übernimmt die gemeinsame Welle 11 die Funktion der mechanischen Verspannung
auf vorgegebene Drehmomente eingestellten anderen Oberlagerungsgetriebe 14.
Die Uberlagerungsmotoren 21 können verschiedenartig ausgebildet sein. Als Elektromotoren kommen
Gleichstrommotoren, Wirbelstrom- oder Scheibenmotoren
in Betracht. Als Hydraulikmotore sind insbesondere Schraubenspindelpumpen geeignet, welches ein
konstantes Drehmoment aufrechterhalten. Die Übersetzung zum Überlagerungsmotor kann beliebig gewählt
werden, / B im Verhältnis ! : !00 bis ! : !000. Dadurch
können an den Spannlrommeln 2 — 4 gleich große Überlagerungsmotoren verwendet werden.
Um den sogenannten »slip-stick-hllckt« zu vermeiden,
wird zweckmäßigerweise dafür Sorge getragen, daß die Uberlagerungsmotoren 21 während des
Betriebes mit einer vorgegebenen Drehzahl arbeiten. Aus diesem Grund ist das Grundübersetzungsverhältnis
an der Spanntrommel 1 mit dem festgelegten Überlagerungsgetriebe 13 abweichend von dem Grundübersetzungsverhältnis
der anderen Überlagerungsgetriebe 14 ausgelegt. Vorzugsweise ist dieses Gruridübersetzungsr>
verhältnis an der Spanntrommel 1 mit dem festgelegten Überlagerungsgetriebe 13 um etwa 0,5% bis 1% größer
oder kleiner als die maximale Bandstreckung zwischen den übrigen Spanntrommeln. Ist das Grundübersetzungsverhältnis
für das Überlagerungsgetrifoe 13
ir> kleiner ausgelegt als das der anderen Überlageren jsj,etriebe
14. so müssen die Übcrlagcrungsmntnrcn 21 beim Laufen der Bandanlage die erforderliche Zusatzdrchzahl
einspeisen. Ist umgekehrt das Grundübersetzungsverhältnis des Überlagerungsgctriebes 13 größer
Ii ausgelegt, so läuft die von dem Antriebsmotor 22
angetriebene Spanntrommel 1 zu langsam, die anderen Spanntrommeln 2 bis 4 laufen zu ,chnell. Die
Überlagerungsmotoren 21 müssen daher die Drehzahl entsprechend abbauen.
Stets kann das Überlagerungsgetriebe 13 mit dem festgelegten Überlagerungseingang 15 durch ein Standgetriebe
bzw. Getriebe mit fester Übersetzung ersetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichmineen
Claims (3)
1. Spannvorrichtung für kontinuierlich durchlaufende
Bänder, insbesondere Metallbänder, mit zumindest zwei Spanntrommeln im Einlauf und zwei s
Spanntrommeln im Auslauf, wobei jeder Spanntrommel ein Differentialgetriebe zugeordnet ist, die
Differentialgetriebe als Überlagerungsgetriebe ausgebildet sowie parallelgeschaltet an eine gemeinsame
Welle angeschlossen und die Überlagerungseingänge der Überlagerungsgetriebe von drehmomentenregelbaren
Überlagerungsmotoren beaufschlagt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
Überlagerungseingang eines Überlagerungsgetriebes (13) unter Verzicht auf einen drehmomentenregelbaren
Überlagerungsmotor (2!1) festgelegt ist
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundübersetzungsverhältnis
an der Spanntrommel (1) mit dem festgelegten Überictjerungsgetriebe (13) größer oder kleiner
als das Grundübsrsetzungsverhältnis an den anderen
Spanntrommeln (2—4) gewählt ist
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß das Grundübersetzungsverhältnis
an der Spanntrommel (1) mit dem festgelegten Überlagerungsgetriebe (13) um etwa
0,5% bis 1,0% größer oder kleiner als die maximale Bandstreckung zwischen Einlauf und Auslauf gewählt
ist
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