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DE2312210A1 - Motorangetriebene photographische kamera - Google Patents

Motorangetriebene photographische kamera

Info

Publication number
DE2312210A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thyristor
voltage
contact
gate
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2312210A
Other languages
English (en)
Inventor
Masayoshi Sahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minolta Co Ltd filed Critical Minolta Co Ltd
Publication of DE2312210A1 publication Critical patent/DE2312210A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Minolta Camera Kabushiki Kaisha
Toyota Building 18, 4-chome Shiomachidori Minami-ku, Osaka (Japan)
Motorangetriebene photographische Kamera
Die Erfindung betrifft eine motorangetriebe photographische Kamera;worin die Verschlußauslösung und der Filmaufwickelmechanismus von einem elektrischen Motor angetrieben werden. Bei photographischen Kameras des obengenannten Typs ist es bekannt, jeden Zyklus des Aufnahmevorganges in einem vorbestimmten Zeitintervall zum periodischen WMerholen des Auf nähme Vorganges vorzuwählen. Mit einer derartigen Kamera kann jedoch eine richtige Belichtung nicht erhalten werden, wenn das. Objekt eine zu geringe Helligkeit aufweist, was eine : Belichtung über die programmierte Zeit der vorbestimmten Ablaufphase hinaus erfordert;und auf diese Weise wird eine unterbelichtete Aufnahme automatisch aufgewickelt.
Um diese Nachteile zu eliminieren, ist es notwendig, für Objekte niedriger Helligkeit längere Belichtungszeiten zu programmieren, als das bei Objekten von normaler Helligkeit in jeder Ablaufphase der Fall ist. Dies führt zu einer unnötig längen Periode jeder Ablaufphase und ist unsachgemäß bei einer Kamera des obengenannten Typs.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die üblichen erfahrungsgemäßen, obengenannten Schwierigkeiten auszuschalten, indem jeder einzelne Zyklus der aufeinanderfolgenden Aufnahmevorgänge auf eine kurze Periode, geeignet für Objekte mit normaler Helligkeit eingestellt wird, um nicht einen Zeitverlust bei jedem Zyklus zu erhalten. Die Zyklusdauer- wird dabei automatisch verlängert, wenn das Objekt eine abnorm niedrige Helligkeit aufweist, um eine richtige Belichtung zu sichern. Gemäß der Erfindung wird weiterhin eine motorangetriebene photographische Kamera vorgeschlagen, wobei die Verschlußauslösung und die Filmaufwicklungsvorgänge durch Antrieb eines Motors bewirkt werden und wobei der Zyklus des AufnähmeVorganges automatisch in einem vorbestimmten Zeitintervall wiederholt werden kann. Die Periode jeden Zyklus kann automatisch verlängert werden, wenn das Objekt eine abnorm niedrige Helligkeit aufweist, um eine richtige Belichtung zu erhalten.
Die Betätigungen der Verschlußauslösung^er Filmaufwicklung werden nacheinander bewirkt, und zwar durch einen ■ Motor zum der Reihe nach erfolgenden Wiederholen des Aufnahmevorganges in Zeitintervallen die notwendig oder ausreichend sind, um richtige Belichtungen gemäß der Höhe der Helligkeit des Objektes zu erhalten.
Gemäß der Erfindung wird eine photographische Kamera vorgeschlagen, wobei die Verschlußauslösung und der Filmaufwickelmechanismus von einem Motor angetrieben werden. Die
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Kamera hat eine Einrichtung zur automatischen Verlängerung der Periode jeder Ablaufphase bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen. Diese Einrichtung schließt ein erstes Batätigungsglied ein, das in Verbindung mit der Auslösebetätigung die Zeitzählung beginnt und nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer wirksam wird, und ein zweites Betätigungsglied, das nach Vollendung der Belichtung durch den Verschluß wirksam wird, sowie ein Steuerglied, das den Motor zu Begimder Filmaufwicklung, antreibt, wenn beide Betätigungsglieder gleichzeitig wirksam werden.
Bei der tatsächlichen Belichtung einer Kamera ist stets ein zeitlicher Verzug zwischen der Auslösung des Verschlußknopfes und der Auslösung des vorderen Vorhangs
einer Kamera mit einem Fokalschlitzverschluß oder '·-..} zwischen der Auslösung des Verschlußknopfes und dem Anfang der Drehung in Öffnungsrichtung der Verschlußlamellen einer Kamera mit einem Zentralverschluß. Der zeitliche Verzug ist variabel ' .. mit und vorbestimmt durch die besondere Art der gebrauchten Kamera. Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera zum Beispiel ist der zeitliche. Verzug etwa 30msec während denen der Spiegel aus der Betrachterstellung in die Aufnahmestellung schwenkt und/oder die Öffnung der Blende Mrm durch ein entsprechendes Einstellglied eingestellte Deshalb ist der vorgenannte Zähler nicht notwendig gezwungen, die Zeitzählung gleichzeitig mit dem Beginn der Belichtung anzufangen, sondern kann in Verbin-
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dung mit der Auslösebetätigung der Kamera beginne^ sofern die notwendige Zeit-.zählung hinzugefügt wird. Bei einem Zeitzähler, der in Verbindung mit der Auslösebetätigung der Kamera gestartet wird, wird die Zeit t während welcher das erste Be-jtätigungsglied wirksam wird, durch Subtraktion des Zeitverzugs t ,' der für die Filmaufwickelbetätigung benötigt wird, von der vorbestimmten Periode T von jedem Zyklus aufeinanderfolgender Aufnahmevorgänge abgezogen, wie folgt t=T-t0. ■
Bei den hau'Jpsächlich verwendeten photographischen Kameras trägt der Zeitverzug t der zur Aufwicklung des Films erforderlich ist, etwa 170 msec, d.h. wenn die Periode eines einzelnen Aufnahmezyklus1 eine Sekunde beträgt, eine halbe Sekunde und eine drittel Sekunde so ergibt sich für die Zeit t 830 msec, 33O;msec, 160 msec.
Vorausgesetzt, daß die Periode von einem Aufnahmezyklus als Satz von zwei Aufnahmen pro Sekunde festgesetzt ist, wenn die Belichtung mit einer Verschlußgeschwindigkeit . von 1/100 see bewirkt wird, wird die Belichtung 40 msec später als die Verschlußauslösebetätigung vollendet und nach Vollendung der Belichtung wird das zweite Betätigungsglied angetrieben. Jedoch wird der Film bis zu diesem Augenblick nicht aufgewickelt, da das erste Betätigungsglied jetzt noch nicht angetrieben wird. Daher wird die Belichtung über die volle Zeitdauer von 1/100sec bewirkt.
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Es sind nur 330 msec, gerechnet von der Betätigung der Verschlußauslösung, daß das erste Betätigungsglied zum, Aufwickeln des belichteten Films angetrieben wird. In der darauffolgenden Aufnahme nach einem Ablauf von 170 msec wird die Auslösebetätigung von der Periode des nachgeschalteten Aufnahmezyklusses begonnen, um den gleichen Vorgang, wie zuvor beschrieben, zu wiederholen.
Jedoch, wenn das Objekt eine fringe Helligkeit aufweist, und es erforderlich ist, die Verschlußgeschwindigkeit auf eine halbe Sekunde (500 msec) einzustellen,-um eine richtige Belichtung zu erhalten, wird das erste Betätigungsglied automatisch nach einem Ablauf von 330 msec von dem Beginn der Verschlußauslösungsbetätigung angetrieben und deshalb wird die Filmaufwicklung verfrüht in diesem Augenblick, bei dem konventionellen motorangetriebenen Kameras begonnen, die nicht mit einem zweiten Betätigungsglied ausgerüstet sind. Zu der Zeit jedoch, zu der das zweite Betätigungsglied angetrieben wird, ist die Belichtung noch nicht vollendet und deshalb folgt daraus ein Mißlingen oder eine Unterbelichtung der Aufnahme.
Gemäß der Erfindung wird die FilmaufWicklungsbetätigung niemals vor Verwendung der Belichtung begonnen, da das zweite Betätigungsglied bis zu diesem Zeitpunkt nicht angetrieben wird. Nach Ablauf von 530 msec von dem Beginn der Verschlußauslösebetätigung oder nach Vollendung der Belichtung wird das zweite Betätigungsglied wirksam, um die Filmaufwicklung zu beginnen und nach Ablauf von weiteren 170 msec vor Wirksamwerden des zweiten Betätigungs-
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gliedes wird die Auslösebetätigung des folgenden Aufnahmezyklus1 begonnen. . -
In Weiterbildung der Erfindung besteht das Steuerglied aus einem Thyristor und das erste Betätigungsglied aus einer Vorrichtung, die an das Tor des Thyristors eine Auslösespannung anl-egt, wenn das erste Betätigungsglied wirksam wird, während das zweite Steuerglied aus einer Vorrichtung zum Anliegen einer mit Bezugs auf die Kathode positiven Spannung an die Anode des Thyristors. Der Motor ist bei der Ausführung gemäß der Erfindung über den Thyristor an die Stromquelle angeschlossen. Das erste Betätigungsglied ist aus einem Integrationsstromkreis mit einem Widerstand und einem Kondensator aufgebaut, die in Verbindung mit der Auslösung betätigt werden, sowie einem Transistor, der umgekehrt wird, wenn der Kondensator auf eine bestimmte Spannung aufgeladen ist sowie einem Stromkreis mit Einstellelementen zur Bestimmung des Umkehrpegels des Transistors, einem Stromkreis zum Erzeugen einer Spannung durch Umkehr des Transistors, sowie Mitteln zum Applizieren der erzeugten Spannung auf das Tor des Thyristors als Torauslösespannung. Weitere Einzelheiten sind der Beschreibung der beigefügten Zeichnungen zu entnehmen. Dabei zeigenϊ
Fig. 1 ein Diagramm eines Stromkreises gemäß der vorlie- ^ genden Erfindung, ;
Fig. 2 eine^eitenansicht des motorangetriebenen Mechanis-■*** musses der motorangetriebenen Kamera und die Schal
teranordnungen, -
Fig. 3 einen Querschnitt nach A-A der Fig 2 und Fig. 4 eine Abwicklungsansicht der zylindrisch angeformten Nockenoberfläche wie sie bei der Erfindung Verwendung findet '
In Fig. 1 ist die Stromquelle mit E bezeichnet, die den Strom an den Motor M liefert, zur Ausübung der Verschlußauslösebetätigung und anschließend der Filmaufwicklung und der Verschlußspannung.
Der Schalter SW1 ist ein Triggerschalter der durch Niederdrücken des Verschlußknopfes geschlossen wird. Wenn der Schalter SW1 geschlossen wird, wird das Relais Re mit der Stromquelle verbunden, fler die Betätigungskontakte der Schalter SW0 und SW2 von den Kontakten b zu den Kontakten a umschaltet.
Durch Schließen des obengenannten Triggerschalters SW1 werden der Transistor Q1, der Widerstand R1 und der Widerstand Rp, die miteinander in Reihe geschaltet sind,
.,, οχ -π -π ' ι. a 'λ a*831 deja^noien ,• mit der Stromquelle E verbunden, und die ^ tischen den Widerständen R1 und R2 aufgebaute Spannung wird, wenn der Transistor Q1 leitend ist, an das Tor (Siaierelektroden) des üyristors SCR als Torauslösespannung (Gate Trigger Voltage) übertragen.
Der Umschalter SWg dient zur Umschaltung der Kamera zwischen der Stellung, in der eine fortlaufende Aufnahme erfolgt, also der Betätigungszyklus nacheinander wiederholt wird und der Stellung in der eine Einbildaufnahme erfolgt, während der Auslöseknopf heruntergedrückt ist. Der Schalter SWg kann von Hand mit dem Kontakt c für die fortlaufende Aufnahme und mit dem Kontakt s für die Einzelaufnahme verbunden werden.
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Der Schalter SW^dient zum Vorbestimmen der Anzahl von Aufnahmen pro Sekunde oder in anderen Worten, zur Vorbestimmung der Periode von jedem ph) tographisehen Zyklus in der Art, daß ein Zyklus pro Sekunde erhalten wird,,wenn der Schalter SW/mit dem Kontakt I verbunden wird, zwei Zyklen pro Sekunde wenn der Schalter SW, mit dem Kontakt II verbunden "wird·, und drei Zyklen pro Sekunde, wenn er mit dem Kontakt III verbunden wird. Die Kontakte IV und IVV werden gleichzeitig ausgewählt, und zwar in dem Fall ii$lem es nicht erwünscht ist, die Kamera auf irgendeinen bestimmten Betätigungszyklus zum Ausüben einer fortlaufenden Betätigung in einem Zyklus festzulegen, der die für die Belichtung erforderliche Zeit (nicht konstant) und die Zeit zur Aufwicklung des Films (konstant) umfaßte In dem gerade geschilderten Fall ist eine Aufnahme in mehr als vier Zyklen pro Sekunde möglich, wenn die Verschlußgeschwindigkeit relativ hoch ist. -
Die Widerstände r,,(i=1, 2, 3), die mit den Kontakten If II und III verbunden und durch den Schalter SW, ausgewählt sind, so- ' wie der Widerstand IL bilden einen Stromkreis zur Steuerung des Triggerpegels des Transistors C^,dessen Kollektor mit der Basis des obengenannten Transistors Q^ verbunden ist, durch den Spannungspegel an dem Knotenpunkt zwischen den ' Widerständen r. und dem Widerstand Rx.
Der veränderliche Widerstand Rf- und der Kondensator C* bilden ein CR Integrationsglied (integration circuit). Der Kondensator C-. beginnt mit der Aufladung, wenn der Transistor <?L, der parallel mit dem Kondensator Cj verbunden ist,S|finder Aus-
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stellung befindet und die aufgeladene Spannung wird auf die Basis des Transistors Q^ appliziert. Wenn diese Spannung den auslösenden Pegel des Transistors Qo erreicht, der vorbestimmt ist durch die Widerstände R, und r., wird der Transistor umgekehrt von seiner Ausstellung in die Betriebsstellung.
Die Schalter SW1-, SW,- und SW-, sind so angepaßt, daß sie durch den Kameramechanisinus, der von dem Motor M angetrieben wird, eingeschaltet werden.
Fig. 2 zeigt den Kameramechanismus, das Antriebszahnrad 1, das von dem Motor M angetrieben ist und mit dem Zahnrad 2a in Eingriff steht, das an der Hülse 2 angebracht ist. An der Hülse 2 ist ein Sonnenzahnrad 4 befestigt und die Hülse ist auf einem Schaft 3 aufmontiert, der drehbar im Hinblick auf den Gehäusekörper der Kamera gelagert ist.
Auf den Schaft 3 ist fest ein Bügel 8 gelagert, der drehbar ein Planetenrad 5 trägt, das mit dem Sonnenrad 4 in Eingriff steht. Am vorderen Ende des Schaftes 3 ist ein Kegelrad 7 befestigt, das mit einem Kegelrad 14a in Eingriff steht, das fest koaxial auf der Filmaufwickelwelle 14 angebracht ist. Das oben genannte Planetenrad 5 steht mit einer Innenverzahnung 6d in Eingriff, die auf einen Zylinder 6 aufgebracht ist. Der Zylinder 6 ist lose auf dem Schaft 3 aufgebracht und leicht gegenüber dem Kamer'a-
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körper durch ein Kugellager oder dergl. drehbar. Die eine Stirnseite des Zylinders 6 ist mit einer Nockenflache 9 versehen, die einen vorspringenden Teil 6a und einen zurückspringenden Teil 6b, wie in Fig. 4 gezeigt, besitzt. Der Zylinder 6 weist an der Seitenwandung einen Vorsprung 6c auf.. Die Betätigungsstange 13 ist drehbar und verschieb bar an dem Gehäuse der Kamera gelagert, und zwar parallel im Hinblick auf den vorgenannten Schaft 3. Die Betätigungs stange ist nach links vorgespannt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, und zwar durch· eine Schraubenfeder -15, die an dem Gehäuse der Kamera befestigt ist, um die Anfangsstellung wie in der gleichen Abbildung gezeigt, einzunehmen. Das rechte Ende der Betätigungsstange liegt an dem zentralen beweglichen Kontakt 16 des Schalters SWg an, um diesen Kontakt 16 mit dem Kontakt 16a zu. verbinden. Wenn die Betätigungsstange 13 nach rechts bewegt wird, wird der bewegliche Kontakt 16 mit dem Kontakt 16b in Verbindung gebracht. Die Betätigungsstange 13 trägt am linken Ende eine Nockenplatte 13a und in ihrem mittleren Teil befindet sich eine Ifockenplatt'e 13b, die mit'einem Vorsprung 13b1 zum Angriff an dem Vorsprung 6c des Zylinders 6 ausgerüstet ist. ' .
Ein Betätigungshebel 10 ist auf der Achse 1Od drehbar an dem Kameragehäuse gelagert und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn durch eine starke Feder 11 vorgespannt. Der Betätigungshebel 10 ist mit einem Kontaktteil 10a,das in Anlage an die Nockenfläche 9 des Zylinders 6 gehalten
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ist, einem Vorsprung 10b, der gegen die Nockenplatte 13a anschlägt, um die Betätigungsstange 13 nach rechts in eine zweite Stellung gegen die Wirkung der Feder 15 zu bewegen und mit einem Stift 10c der..den mittleren Kontakt 12 des Schalters SWc beaufschlagt. Wenn der Kontaktteil 10a an den vorspringenden Teil 6a der Nockenfläche 9 anschlägt, wird der Kontakt 12 in Anlage an dem Kontakt 12a gehalten und wenn das Kontaktteil 10a an dem zurückspringenden Teil 6b der Nockenfläche 9 anliegt, wirdii der Betätigungskontakt 12 in Anlage mit dem Kontakt 12b gehalten.
Der Auslösehebel 17 ist drehbar an dem. Kameragehäuse ' gelagert und im Uhrzeigersinn durch eine schwache Feder 17d vorgespannt. Der Auslösehebel ist mit einem Arm 17c ausgerüstet, der dauernd in Anlage mit der obengenannten Nockenplatte 13b gehalten wird. Ein anderer Arm 17b des Auslösehebels 17 besorgt bei Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn eine Auslösung der Kamera in den Aufnahmezustand, sowie ebenfalls eine Auslösung des Verschlusses.
Wenn der Kontaktteil 10a des Betätigungshebels 10 in
V1
Eingriff mit dem zurückspringenden Teil 6b der Nockenfläche 9 - . kommt, stößt der Vorsprung 10b des Betätigungshebels die Betätigungsstange 13 aus ihrer Anfangsstellung in die zweite Stellung, und zwar gegen die Wirkung der Feder 15 zum Auslösen des Verschlusses,so
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wird der Zylinder 6 gedrehtem den Vorsprung 6c in Verbindung mit der Nockenplatte 13b, vergl. Fig. 3, zu bringen und die Betätigungsstange 13 in Richtung des Uhrzeiger-" Sinnes, wie in der gleichen Figur gezeigt, zu drehen, und der Vorsprung 1Od des Betätigungshebels 10 greift in eine ..Vertiefung 13a ' der Nockenplatte 13a ein, wodurch der Betätigungsstange erlaubt wird, in die linke Anfangssteilung, wie in Fig. 2 gezeigt, durch die Wirkung der Feder 15 zurückzukehren.
Der bewegliche Kontaktarm 18 des Schalter SVL wird mit dem Stift 19a des Hebels"19 in Verbindung gebracht, der befähigt ist, nach Vollendung''der Belichtung im Uhrzeigersinn rotiert zu werden. Der Hebel 19. ist auf der Achse 19b drehbar im Hinblick auf das Kameragehäuse gelagert und wird, z.B. bei einem FokalSchlitzverschluß im Uhrzeigersinn in Beziehung mit der Vollendung der Belichtung durch den hinteren Vorhang oder das Rollo gedreht, um den Kontaktarm 18, der mit dem Kontakt 18a in Verbindung stand, mit dem Kontakt 18d in Verbindung zu bringen.
Bei der obengenannten Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung wird, wenn der Schalter SW1 der Fig. 1 in Verbindung mit dem Herunterdrücken des Verschlußknopfes der Kamera geschlossen wird, das Relais Re erregt und' die Betätigungskontakte der Relaisschalter SWp und SW* nacheinander von der Seite b auf die Seite a bewegt und so fließt Strom von der Kraftquelle E zu dem Motor M durch
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den obengenannten Schalter SM, und den Schalter SWf-, dessen Betätigungskontakt mit dem Kontakt 12a verbunden ist, um die Drehung der Hülse 2 zu beginnen. Zu dieser Zeit würde sich der Schaft 3 nicht drehen, und zwar herrührend von der starken darauf ruhenden Last, weil die Verschlußspannung dann .vollendet worden wartfund die Drehung des *■ Sonnenrades 4(wird) auf den Zylinder 6 über das Planetenrad 5 Übertragern Die Folge ist, daß der Kontaktteil 10a des Betätigungshebels 10 von dem vorspringenden Teil 6a auf den zurückspringenden Teil 6b der Nockenfläche ver-. schoben wird, während der Betätigungshebel 10 gegen den Uhrzeigersinn durch die Wirkung der Feder 11 gedreht wird, und dabei mit dem Vorsprung 10b die Nockenplatte 13a anstößt, um die Betätigungsstange 13 nach rechts von der ersten Stellung in die zweite Stellung zu bewegen. Durch diese Bewegung werden die Betätigungskontakte 12 und 16,die- Schalter SWp- und SW^ von den Kontakten 12a und 16a getrennt und mit den Kontakten 12b und 16b verbunden. Zu dieser Zeit wird der Betätigungskontakt 18 des Schalters SW^ mit dem Kontakt 18a verbunden, so daß der Motor kurzgeschlossen und angehalten wird, durch den Gebrauch einer Bremse. Gleichzeitig dreht die Nockenplatte 13b den Auslösehebel 17 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 17d, um zuerst die Kamera auszulösen und dann in einer einäugigen Spiegelreflexkamera den Spiegel von der Betrachterstellung in die Aufnahmestellung zu schwenken und die Blende auf einen vorgewählten Wert vor Auslösung des Verschlusses einauetellen.
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"Wenn der Schalter SWg mit. dem Kontakt 16a vor Durchführung· der vorgenannten Betätigungen durch Schließen des Schalters SW., verbunden wird und der Strom dem Stromkreis B, der von der unterbrochenen' Linie in Fig. 1 eingefaßt ist, zugeführt wird^chließt der Stromkreis "den Transistor Q-, über Q7 ein, dessen Arbeitsweise noch später erläutert • wird. Der Transistor Q7 wird durch den Basisstrom, der durch die Widerstände Rg und Ry fließt und über den Schalter SWg und den Widerstand R-- leitend gemacht, während andererseits der Transistor Qp- nicht leitend wird. Der Transistor Qg wird demgemäß leitend. Der Tranistor Q, wird in dem nicht leitenden Zustand gehalten, da die d - c Komponente, die auf die Basis des Transitors appliziert wird, durch den Kondensator Cp blockiert wird.
Dies hat zur Folge, daß der Transistor Q, dessen Basis mit dem Kollektor der Transitoren Q, und Qr- verbunden
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worden ist, leitend gemacht wird und der Kondensator C, kurzgeschlossen wird, der die Transistoren Q2 und Q., in einem nicht leitenden Zustand halt, ohne Potentialdifferenz über den Widerstand R2 und ohne · Torsteuerspannung auf das Tor des Thyristors SCR,
Jedoch, wenn der Schalter SWg von dem Kontakt 16a zu dem Kontakt 16b auf die Auslösung des Verschlusses, wie zuvor beschrieben, hin umgeschaltet wird,- wird dem Tran-
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sistor Q7 keine Vorspannung zugeführt und "Sicht leitend gemacht. Zurgleicher Zeit wird der Transitor Q> leitend, und zwar durch die Gegenschaltung (differentiation circuit)
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aus dem Kondensator Cp und dem Widerstand Rn1 in,dem Augenblick, in dem der Betätigungskontakt 16 des Schalters SW,- von dem Kontakt. 16a getrennt wird; auf diese Weise wird der Transistor Q^ nicht leitend und der Transitor Qc leitend gehalten, wodurch diese Bedingungen aufrechterhalten werden. Dies führt zu dem Ergebnis, daß der Transitor Q, nicht leitend wird und der Kondensator C-, mit der Aufladung beginnt. Wenn die Spannung appliziert auf einen der Kontakte I, II und III des Schalters SW, eine vorbestimmte Höhe erreicht, werden die Transistoren Qp und Q-j leitend und applizieren eine St euer spannung an das Tor des Thyristors SCR. Auf die Diode D wird in Durchlaßrichtung eine Spannung appliziert, wenn der Schalter SWg mit dem Kontakt 16a verbunden wird, um dem Transistor Qy in Durchlaßrichtung eine Vorspannung zu erteilen. Auf diese Weise wirkt der Stromkreis, bestehend aus dem Transistor Q- durch Qy, der Diode D und den Kondensatoren C1 und Cp als erstes Betätigungsglied, das die Periode jeden Zyklus , bei fortlaufender photographischer Aufnahme vorbestimmt, in Bezug auf Objekte mit normaler Helligkeit.
Auf der anderen Seite wird das zweite Betätigungsglied von dem Schalter SW- gebildet, der nach Vollendung der Belichtung von dem Kontakt 18a getrennt wird und mit dem Kontakt 18b durch den Hebel 19 verbunden wird. Der Motor M startet erneut mn) wenn beide das erste und zweite Betätigungsglied wirksam werden,d.h. wenn der Schalter SW7 mit dem Kontakt 18b verbunden wird und eine Steuerspannung auf den Thyristor SCR appliziert wird, und Strom dem Motor
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über den Schalter SW1- zugeführt, welcher mit dem Kontakt 16b verbunden ist, durch den Schalter SWg, der mit dem · Kontakt 16b verbunden ist, den Schalter SW7, der mit dem" Kontakt 18b verbunden wird und -den Thyristor SCR. Die Drehung des Motors M wird auf den Zylinder 6 übertragen und der Vorsprung 6c des zylindrischen Gliedes wird in ' - Eingriff mit dem Vorsprung 13b' der Nockenplatte 13b gebracht, .um die Betätigungsstange 13 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 15 zu drehen. Wenn die Nockenplatte 13a in die Stellung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, gebracht wird, wird der Vorsprung 10b der Nockenplatte 13 in die Vertiefung 13a' der Nockenplatte 13 eingepaßt, wodurch 'der Betätigungsstange 13 ermöglicht wird, in ihre erste Stellung zurückzukehren, und zwar unter Einfluß der Wirkung der Feder 15, uiü dem Betätigungskontakt 16 des Schalters SWg sich von dem Kontakt 1.6b zu trennen und in die mit dem Kontakt 16a verbundene Stellung zurückzukehren. Dann wird es dem Hebel 19 ermöglicht, entgegen dem Uhrzeigersinn sich zu drehen, um den Betätigungskontakt 18 des Schalters SW7 in die mit dem Kontakt 18a verbundene Stellung zu bringen. Durch die vorgenannten Vorgänge wird der Transistor'Q7 in Durchlaßrichtung vorgespannt und ein Ausschaltimpuls wird auf die Basis des Transistors Q, durch den Gegenstromkreis (differentiation circuit), der von dem Kondensator Cp und dem Widerstand Rn gebildet wird, appliziert. Auf diese Weise werden alle Transistoren Q,, Q1-, Qg und Q7 umgekehrt und der Thyristor SCR nicht leitend gemacht, um die Konditionen vor Verschlußauslösung anzunehmen.
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Auf der anderen Seite wird durch die Verbindung des Kontaktes 16a des obengenannten Schalters SW,/- der Motor konti^ierlich in Drehung versetzt, und zwar durch den Strom, der über den Schalter SWc zurückgeführt wird, welcher mit dem Kontakt 12b verbunden ist und durch den Schalter SWc, welcher mit dem Kontakt 16a verbunden^ ist, wodurch das Kontaktteil 10a in Verbindung mit dem abgestuften Teil zwischen dem zurückspringenden Teil 6b und dem vorragenden Teil 6a der Nockenfläche 9
kommt, um die auf den Zylinder ausgeübte Last zu vergrößern. Herrührend von der vergrößerten Last des Zylinders 6 wird das Planetenräd 5 um das Sonnenrad 4 durch die Rotation der Hülse 2 gedreht und auf diese Weise dreht sich der Schaft 3 zum Aufwickeln des Films und Spannen des Verschlusses.
Nach Vollendung der Filmaufwicklung wird die Last auf den Schaft 3 abrupt vergrößert und der Zylinder 6 wird gegen die auf ihm ruhende Last gedreht, um das Kontaktteil 10a kräftig zur Anlage an den vorspringenden Teil 6a der Nockenfläche zu bringen und den Betätigungshebel 10 im Uhrzeigersinnxdrehgi», um den Schalter SWp- von dem Kontakt 12b zu trennen und denselben mit dem Kontakt 12a zu verbinden, wodurch der in Fig. 2 dargestellte Zustand wieder erhalten ist. Folglich wird, wenn der Auslöseknopf dauernd heruntergedrückt wird, um den Schalter SW-, zu schließen, der vorgenannte Betätigungszyklus nacheinander wiederholt.
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Es ist aus den vorgenannten Ausführungen zu verstehen, daß der Thyristor SCR zur Steuerung,des Beginns der "Filmaufwicklung dient und sogar, wenn das erste Betätigungsglied nach Ablauf der vorbestimmten Zeitperiode wirksam wird, wird die Filmaufwicklung nicht vollzogen, solange nicht.das zweite Betätigungsglied oder der Schalter SW- nach Vollendung der Belichtung betätigt wird.
Wenn der Schalter SW. so vorgewählt wird," daß die Kontakte 4 und 41 verbunden sind und der Schalter SWg mit dem Kontakt C in Verbindung steht, ist die Einstellung für die fortlaufende Aufnahme vorgenommen. Wenn unter diesen Bedingungen der Trigger schalter SW., durch Niederdrücken des Verschlußknopfes bei einer Verschlußgeschwindigkeitseinstellung von $2 geschlossen wird, wird das Relais Re erregt, um die Relaisschalter SW2 und SW^ von den Kontakten d zu den Kontakten a"umzuschalten, so fließt der Strom von der Stromquelle E zu dem Motor M über den Kontakt 12a des Schalters SWj- und den Kontakt a des Schalters SW,
D 0
In der gleichen Weise, als wenn der Schalter SW -mit einem
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der Kontakte I, II und III verbunden wird, um den Motor M zum Auslösen des Verschlusses zu starten. In Verbindung mit der Verschlußauslösung werden die Kontakte 12a und 16a der Schalter SW5 und SWg geöffnet und die Kontakte 12b und 16b der Schalter geschlossen, um den Motor M anzuhalten und den vorderen Vorhang des Verschlusses auszulösen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Anode des Thyristors SCR und der Diode D auf dem gleichen negativen Potential wie die Stromquelle E durch die Verbindung zwischen den Kontakten IV und
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IV gehalten, so daß das erste Betätigungsglied, das durch ' den Transistorstromkreis gebildet ist, in Beziehung mit der Steuerung des Motors M gebracht wird und der Thyristor SCR wird in dem kurzgeschlossenen Zustand belassen. Deshalb wird, wenn der Hebel 19 im Uhrzeigersinn nach Vollendung der Belichtung und der Arbeitsbewegung des vorderen Vorhangs gedreht wird, der Schalter SW- von dem Kontakt 18a zu dem Kontakt 18b umgeschaltet, um den Strom zudem Motor M über den Kontakt 12b des Schalters .SWr-, den Kontakt 16b des Schalters SWg, den Kontakt 18b des Schalters SW.,, den Kontakt IV und IV-*· des Schalters SW4 und den Kontakt C . des Schalters SWg zu führen, wodurch der Motor M startet und die Filmciufwicklung und die VerSchlußspamiüng bewirkt. Der Vorsprung 6c des Zylinders 6 wird in Eingriff mit dem vorspringenden Teil 13b/ der Nockenplatte 13b zur Drehung der Betätigungsstange 13 gebracht und der Vorsprung 10b in Eingriff mit der Vertiefung 13a1 der Nockenplatte 13a.
Die Betätigung nach Rückkehr der Betätigungsstange 13 in die erste oder Ausgangsstellung ist die gleiche, wie in dem Fall, in dem der Schalter SW, mit einem der Kontakte I, II, III,wie zuvor beschrieben, geschlossen wird.
Die Zeitdauer jeden Betätigungszyklus: f wie zuvor bescMeben, ist veränderlich und setzt sich aus der variablen Verschlußgeschwindigkeit ti, der Zeit to die zur Aufwicklung des Films erforderlich ist und die zwar konstant, jedoch abhängig von der jeweiligen Art der verwendeten Kamera ist und der Zeitdauer zwischen der Auslösebetätigung und der tatsächlichen VerschluBauslosungirlil^iiaB^st die
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Zeitdauer eines einzigen Betätigungszyklus in diesem Fall nicht konstant und ist in großem Maße von der Belichtungszeit, insbesondere bei gringen Verschlußgeschwindigkeiten abhängig.
Wenn der Schalter SW* mit einem der Kontakte I, II und III verbunden ist, und wenn der Schalter SWg sich auf der Seite des Kontaktes S befindet,welcher die Einzelaufiöimeeinstellung repräsentiert (werden das Tor und die · Kathode des Thyristors SCR kurzgeschlossen durch den Schalter SWg und der Thyristor SCR wird konstant in seiner blockier-ten Stellung gehalten, so daß der Motor M nicht gestartet wird, sogar wenn der Schalter SW7 mit dem Kontakt 18b nach Vollendung der Belichtung verbunden wird.
Wenn der Triggerschalter SW. geöffnet wird, werden die Relaisschalter SW2 und SW, getrennt von den Kontakten .a und zu ihrer Stellung, in der sie .mit den Kontakten b verbunden sind, zurückgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird. die Anode des Thyristors SCR mit der negativen Seite der Stromquelle E durch den Kontakt B des Schalters SW2 verbunden und auf diese Weise kurzgeschlossen, so daß" der Motor gestartet wird, um die Filmaufwicklung zu beginnen. Nachdem der Schalter SW^ von dem Kontakt 16b zu dem Kontakt 16a umgeschaltet wird, fließt während dieser Betätigung durch die Diode D Strom, um die Filmaufwicklung abzuschließen. Nach Vollendung der Filmaufwicklung wird der Schalter SWr auf die Seite des Kontaktes 12a
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gebracht und der Motor angehalten. Vorausgesetzt, daß der Triggerschalter SW., wieder geschlossen wird, wird kein Aufnahmezyklus für die folgende Aufnahme begonnen.
Patentansprüche:
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Claims (5)

  1. ■ - 22 -
    Patentansprüche :
    G). Photographische Kamera mit einem Motor zum Antrieb der Verschlußauslösung und der Filmaufwicklung nach Auslösung des Verschlusses und der Fähigkeit während des AuslöseVorgangs nacheinander Aufnahmen vorzunehmen, gekennzeichnet durch, ein erstes Betätigungsglied (Q-, - Qy, C.,, Cp) das in Verbindung mit der Auslösebetätigung die Zeitzählung beginnt und nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer wirksam wird; ein zweites Betätigungsglied (SW7), das nach Vollendung der Belichtung durch den Verschluß wirksam wird; ein Steuerglied (SCR)* das den Motor zu Beginn der Filmaufwicklung antreibt, wenn beide Betätigungsglieder gleichzeitig wirksam werden. "
  2. 2. Kamera nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerglied ein Thyristor (SCH) verwendet wird; - .
    das erste Betätigungsglied aus einer Vorrichtung besteht, die an das Tor des Thyristors (SCR) eine Torauslösespannung (gate trigger voltage) anlegt, wenn das erste Betätigungsglied wirksam wird;
    und das zweite Steuerglied aus einer Vorrichtung zum Anlegen einer mit Bezug auf die Kathode positiven Spannung an die Anode des Thyristors;
    sowie der Motor (M) über den Thyristor (CSR) an die Stromquelle (E) angeschlossen ist.
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  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, d a durch gekennzeichnet, daß das erste Betätigungsglied aus einem Integrationsstromkreis mit einem Widerstand (Rc) und einem Kondensator (C.) besteht, die in Verbindung mit der Auslösung betätigt werden;
    einem Transistor (Q2)* ^-er umgekehrt wird, wenn der Kondensator (C.) auf eine bestimmte Spannung aufgeladen wird;
    einem Stromkreis mit Einstellelementen (SW., r.,, rp, r,) zur Bestimmung des Umkehrpegels des Transistors (Q2);
    einem Stromkreis (Q.,, R^, Ro) zum Erzeugen einer Spannung -durch Umkehr des Transistors (Qp) sowie Mittel zum Applizieren der erzeugten Spannung auf das Tor des Thyristors (SCR) als Torauslösespannung.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellelemente (SW,, r.,, rp, r,) zur Bestimmung de's Umkehrpegels des Transistors (Q2) mit Mitteln (SW4, IV, IV1) versehen sind, die den Thyristor (SCR) über Anode und Kathode kurzschließen.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen von Hand betätigten Umschalter (SWg) zur Umschaltung von einer Stellung zum Verbinden des Spannung erzeugenden Stromkreis und das Tor des Thyristors (SCR) zu einer Stellung zum Kurzschließen aer Kathode und des Tors des Thyristors (SCR). ■
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DE2312210A 1972-03-13 1973-03-12 Motorangetriebene photographische kamera Pending DE2312210A1 (de)

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