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Steuereinrichtung für einen Motor in der Antriebseinrichtung einer
Kamera Die Erfindung betrifft eine Stauereinrichtung für einen Motor, insbesondere
in einer Antriebseinrichtung einer Kamera.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach
dem Abschalten einer Antriebsschaltung den Motor zum Stillstand zu bringen, um eine
Fortsetzung dessen Drehbewegung und von durch die Motorlast bedingten Trägheitskräften
zu vermeiden.
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Eine Steuereinrichtung der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß eine Motor-Antriebsschaltung durch eine Reihenschaltung
von Ausgangsschaltungen einer Spannungsquelle, eines Motors und einer antreibenden
Steuereinrichtung gebildet ist,daß eine den Motor bremsende Schaltung durch Parallelschaltung
einer Ausgangsschaltung für eine bremsende Steuereinrichtung für den Motor vorgesehen
ist, und daß ein Steuersignal der antreibenden Steuereinrichtung der bremsenden
Steuereinrichtung über eine Differenzierschaltung zugeführt wird.
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Die Erfindung ermöglicht eine Verbesserung bekannter Kamerasysteme
mit einer Steuereinrichtung für Antriebseinrichtungen, insbesondere wenn in vorteilhafter
Weiterbildung der Erfindung ein Steuerglied vorgesehen ist, an welches ein durch
eine Feder vorgespanntes bremsendes Glied angelenkt ist, welches in und außer Eingriff
mit einer Antriebs einrichtung zur Verschlußauslösung gelangen kann, um zuverlässig
die Antriebseinrichtung zur Verschlußauslösung zu betätigen, welches Steuerglied
gleichzeitig in Verbindung mit einer Feder gegen einen Hauptkörper verdrehbar ist.
Das Steuerglied wird während des Film-Transports in der Lage gehalten, in welche
es während des Beginns des Filmtransports eingestellt wurde, während gleichzeitig
das bremsende Glied in einer bremsenden Lage einer Antriebseinriclztung zur Verschlußauslösung
gehalten wird.
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Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es
zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung gemäß der Erfindung; Fig. 2 und
3 Schaltbilder zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung; Fig. 4 ein Schaltbild
einer Steuereinrichtung gemäß der Erfindung für eine Kamera; Fig. 5 eine perspektivischeAnsicht
einer Steuereinrichtung mit einer Bremseinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 6 A
bis 6 E schematische Teildarstellungen von wichtigen Einzelteilen in Fig. 5; und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Filmtransport-Mechanismus.
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Das in Fig. 1 dargestellte Blockschaltbild zeigt eine Anordnung gemäß
der Erfindung. Fig. 2 und 3 zeigen Schaltbilder von Ausführungsbeispielen der Erfindung.
In diesen Figuren ist B eine Batterie, M ein Motor; DC eine antreibende Steuereinrichtung,
BC eine bremsende Steuereinrichtung und D eine Differenzierschaltung.
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Wenn ein Eingangssignal I die Gröte eines Antriebssignals hat, wird
die Ausgangsschaltung der Steuereinrichtung DC angeschaltet und dem Motor M wird
von der Spannungsquelle B ein Strom zugeführt, so daß dieser rotiert. Zu diesem
Zeitpunkt wird das Eingangssignal I in der Größe eines Antriebssignals so wie es
ist angelegt, oder wird erforderlichen Falls zu der bremsenden Einrichtung BC durch
die Differenzierschaltung D umgeleitet und die Ausgangsschaltung der bremsenden
Einrichtung DC wird abgeschaltet. Wenn das Eingangssignal I die Höhe eines Bremssignals
erhält, wird die Ausgangsschaltung der antreibenden Steuereinrichtung DC abgeschaltet
und die Stromzufuhr von der Spannungsquelle B zu dem Motor M.wird unterbrochen und
gleichzeitig wird das Eingangssignal I des erwähnten
Antriebssignal
an die bremsende Steuereinrichtung BC so wie es ist angelegt oder wird gewünschten
Falis durch die Differenzierschaltung D umgekehrt, wodurch die Ausgangs schaltung
der bremsenden Steuereinrichtung BC angeschaltet wird. Deshalb kann die Tendenz
weiterhin zu rotieren durch die Belastung des Motors innerhalb einer so kurzen Zeitspanne
absorbiert werden, die durch die erwähnte Differenzierschaltung D bestimmt ist.
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Fig. 2 und 3 zeigen Ausführungsbeispiele von Schaltungen, bei denen
das Ausgangssignal der Eingangs schaltung mit einer Zeitkonstantenschaltung als
Eingangssignal I Verwendung findet.
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In Fig. 2 und in Fig. 3 ist S ein Schalter, während C1 und R1 ein
Kondensator bzw. ein Widerstand ist, welche die Zeitkonstantenschaltung bilden.
T1,T2,T3,T4 sind Transistoren, R21R31R4, und R6 sind Widerstände und C2 ist ein
Kondensator. Die zuletzt genannten Schaltungselemente bilden eine Differenzierschaltung.
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Die Transistoren T3 und T4 bilden eine bremsende Steuereinrichtung
BC bzw. eine antreibende Steuereinrichtung DC.
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Im folgenden soll die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels in Fig.
2 näher erläutert werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Zustand ist der
Schalter S geöffnet und das Eingangssignal ist klein, weshalb der Transistor T1
angeschaltet ist, so daß der Transistor T3, welcher der Steuereinrichtung DC entspricht,
ebenfalls eingeschaltet ist. Deshalb fließt ein Strom zu dem Motor M von der Batterie
B.
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Der Motor M wird also angetrieben, während der Schalter S geöffnet
ist. Während der Transistor T2 leitend ist, hat der Eingangsanschluß des Kondensators
C2 ein hohes Potential, und dessen Ausgangsanschluß hat ebenfalls ein hohes Potential.
Deshalb ist der Transistor T4 nichtleitend, welcher die bremsende Steuereinrichtung
BC bildet. Wenn der Schalter S geschlossen wird, wird die vorher in dem Kondensator
C1 gespeiste Ladung augenblicklich entladen und das Eingangssignal I wird groß,
weshalb der Transistor T1 abgeschaltet wird und der--Transistor T3 für die Antriebssteuerung
abgeschaltet
wird, so daß die Energiezufuhr von der Batterie D zu dem Motor M unterbrochen wird.
Dies bedeutet, daß die Energiezufuhr zu dem Motor M unterbrochen wird, wenn der
Schalter 5 geschlossen wird. Wenn der Transistor T2 abgeschaltet ist, wird das Potential
des Eingangsanschlusses des Kondensators C2 erniedrigt, und als Folge davon wird
das Potential des Ausgangsanschlusses des Kondensators C2 erniedrigt, weshalb plötzlich
ein Strom zu dem Kondensator C2 fließt und der Transistor T4 für das Bremsen angeschaltet
wird. Durch das Auftreten eines Stroms zwischen den Anschlüssen des Motors durch
die Tendenz weiter zu rotieren durch die Belastung des Motors in einer solchen Richtung,
die entgegengesetzt zu derjenigen beim Antrieb ist, zu der Ausgangsschaltung des
Transistors T4, welcher während dieser kurzen Zeitspanne kurzgeschlossen ist, die
durch die Differenzierschaltung mit dem Kondensator C2 bestimmt ist, kann die Tendenz
durch die Belastung des Motors weiter zu rotieren aufgenommen werden.
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Im folgenden soll die Arbeitsweise des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
erläutert werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Zustand ist der Schalter
S geöffnet. Da das Eingangssignal zu dem Transistor T1 niedrig ist, ist der Transistor
T1 leitend, weshalb das Eingangssignal I groß wird und in dieser Form an dem Transistor
T3 angelegt wird. Dann ist der Transistor T3 leitend, so daß ein Strom dem Motor
von der Batterie B zugeführt wird. Wenn der Schalter S geöffnet ist, wird also der
Motor M angetrieben. Während der Transistor T2 leitend ist, ist das Potential des
Eingangsanschlusses des Kondensators C2 hoch, und das Potential des Ausgangsanschlusses
ist ebenfalls hoch. Deshalb ist der Transistor T4 für die Bremssteuerung leitend.
Wenn der Schalter S in diesem Zustand geschlossen wird, wird die vorher in dem Konddnsator
C1 gespeicherte Ladung augenblicklich entladen, wodurch der Transistor T1 nichtleitend
wird. Deshalb wird das Eingangssignal 1 verringert und wird in dieser Form an dem
Transistor T3 angelegt. Dadurch wird der Transistor T3 nichtleitend, weshalb die
Energiezufuhr von
der Batterie B zu dem Motor M unterbrochen ist.
Wenn also der Schalter S geschlossen wird, wird die Stromzufuhr zu dem Motor M abgeschaltet.
Wenn der Transistor T2 nichtleitend ist, wird das Potential des Eingangsanschlusses
des Kondensators C2 niedrig und das Potential des Ausgangsanschlusses des Kondensators
C2 wird-ebenfalls niedrig. Deshalb fließt plötzlich ein Strom zu dem Kondensator
C2. Dann wird der Transistor T4 zur Bremssteuerung leitend. Durch die Erzeugung
einer Spannung zwischen den Motoranschlüssen durch die Tendenz, durch Belastung
des Motors weiterhin zu rotieren, erfolgt ein Stromdurchgang zu dem Motor in einer
Richtung, umgekehrt zu derjenigen beim Antrieb mit der Ausgangsschaltung des Transistors
T4, welcher während dieser kurzen Zeitspanne kurzgeschlossen ist, die durch die
Differenzierschaltung mit dem Kondensator C2 bestimmt ist, so daß es möglich ist,
die Tendenz zu absorbieren, weiterhin durch die Belastung des Motors zu rotieren.
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Es wurde oben erläutert, wie der durch die Belastung des Motors bedingte
Effekt in einer kurzen Zeitspanne absorbiert werden kann, wenn durch Trägheitskräfte
der Belastung des Motors eine weitere Rotation bewirkt werden könnte, selbst nachdem
die Antriebsschaltung abgeschaltet ist. Deshalb ist die Erfindung für verschiedene
Zwecke anwendbar, insbesondere für den elektrischen Antrieb der Filmtransporteinrichtung
einer Kamera, für den Antrieb eds Filmtransports einer Filmkamera oder in einem
Projektor, sowie für Tonbandgeräte Außerdem kann eine derartige Einrichtung in einer
verhältnismäßig einfachen Anordnung vorgesehen werden.
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In Fig. 4 ist BC ein Batteriegehäuse mit Batterien B1, B2 und drei
Anschlüssen t1, t2 und t3. RC ist eine Fernsteuereinheit und S11 ein Schalter, der
zum Umschalten zwischen Einzelaufnahmen und kontinuierlichen Aufnahmen dient. S12
ist ein Schalter, der mit einem Anschluß t4 durch eine Fernsteuerung verbunden werden
kann. S13 ist ein Schalter, der durch ein Relais SL2 gesteuert wird. I ist eine
Anzeigelampe.
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Die Fernsteuerungseinheit RC hat vier Anschlüsse t4, t5, t6 und t7.
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CN ist ein Batterieanschluß mit einem Schalter S13, welcher bei einer
Fernsteuerung geöffnet wird, und der ebenfalls An-Anschlüsse tll, t12 und t13 entsprechend
den drei Anschlüssen tl, t2 und t3 des Batteriegehäuses BC hat. Ferner sind Anschlüsse
t14, t15, tl6 und t17 entsprechend den vier Anschlüssen t4, t5, t6 und t7 der Fernsteuereinheit
RC vorgesehen. Zusätzlich hat der Batterieanschluß CN drei Anschlüsse tel, te2 und
te3, die dazu dienen, eine Verbindung mit einer Servosteuerung einer Belichtungsautomatik
oder mit der Zusatzeinrichtung für die Steuerung langer Belichtungszeiten. Ferner
sind vier Anschlüsse tml, tm2' tm3 und tm vorgesehen, um eine Verbindung mit einer
Antriebs-4 einheit zu ermöglichen, die einen Motor für den Filmtransport und einen
Motor für die Verschlußauslösung aufweist.
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Im folgenden soll der Antrieb MD näher erläutert werden.
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Die Anschlüsse tml,, tm2,, tm3, und tm4, entsprechen den Anschlüssen
tml, tm2, tm3 und tm4. Außerdem ist ein besonderer Anschluß tma vorgesehen. Die
Anschlüsse te4 und te5 dienen für die Servosteuerung der Belichtungsautomatik. tbl
und tb2 sind Anschlüsse für eine direkte Verbindung mit der Batterie.
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S10 ist ein Hauptschalter, während der Schalter So zum Umschalten
zwischen kontinuierlichen Aufnahmen und Einzelaufnahmen dient. Ferner ist ein Schalter
S11 vorgesehen. Der Schalter So ist bei kontinuierlichen Aufnahmen geschlossen,
ebenso der Schalter Sll. Ein Schalter S8 wird mit dem Anschluß tm durch den Auslösevorgang
verbunden. Durch einen Schalter Sg kann verhindert werden, daß ein Auslöser-Antriebsmotor
M2 in einer Mittellage angehalten wird. Der Schalter Sg ist mit dem Schalter S2
gekoppelt.
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Die Schalter S6 und 51 sind miteinander gekoppelt. Durch den betreffenden
Schalter kann der Motor N1 für den Filmtransport angehalten bzw. ein Auslöser-Antriebsmotor
M2 aktiviert werden, wenn diese Schalter geöffnet werden.
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SCR ist ein siliziumgesteuerter Gleichrichter, UJT eine Doppelbasisdiode,
R8, R9, Rlo, R11 bis R17 sind Widerstände, C3 und C4 sind Kondensatoren zur Rauschunterdrückung,
C5 ist ein Kondensator, welcher mit einem der Widerstände R11 bis R17 verbunden
wird,
um eine Zeitkonstantenschaltung zu bilden, und VRI ist ein Potentiometer zur Änderung
des Aktivierungspunkts der Zeitkonstantenschaltung.
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S5 ist ein elastisch gekoppelter Schalterzur Feststellung der Beendigung
des Filmtransports. Für diesen Zweck ist die Verwendung eines druckempfindlichen
Schalters zweckmäßig. SLI ist ein Elektromagnet, welcher zum Zeitpunkt der Beendigung
des Transports betätigt wird. S4 ist ein Schalter, der geöffnet wird, wenn der Film
zu Ende ist. Der Schalter S3 wird geöffnet, wenn ein Gehäuse für einen langen Film
befestigt wird. Die Anschlüsse t8, tg und t10 entsprechen den drei Anschlüssen t81,
t9, und t10, einer Gehäuseeinheit FC.
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Im folgenden soll eine Steuerschaltung für den Auslöser-Antriebsmotor
M2 beschrieben werden. C1 ist ein Verzögerungskondensator. R1 ist ein Widerstand,
der zusammen mit dem Kondensator C1 eine Zeitkonstantenschaltung einer Verzögerungsschaltung
bildet. Tr1 ist ein Transistor mit einem abgestuften Eingang.
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R4 ist tr ein Kollektor-Arbeitswiderstand des Transistors Tr1. Rg
ist ein Basiswiderstand für den Transistor Tr4 zur Antriebssteuerung des Motors.
R2 ist ein Emitter-Arbeitswiderstand des Transistors Trl. R3 ist ein Basiswiderstand
des Transistors Tr2. R5 ist ein Kollektor-Arbeitswiderstand des Transistors Tr2.
C2 ist ein Kondensator, welcher die Differenzierschaltung bildet. R6 und R7 sind
Widerstände. Tr3 ist ein Transistor zum Abbremsen des Motors. D1 ist eine Diode
zur Beseitigung des Rauschens, welches durch den Motor M2 bewirkt wird.
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Die Filmgehäuseeinheit FC enthält einen Motor M3 zum Abwickeln eines
langen Films, und hat Anschlüsse t811 t91 und tlo, welche den drei erwähnten Anschlüssen
t8, t9 und t10 entsprechen.
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Ein Schalter S14 wird durch die Beladung mit einem Film großer Länge
geschlossen und geöffnet, um die Motoren M1 und M3 automatisch anzuhalten. S15 ist
ein Leitungsschalter, der nur geschlosessen wird, wenn ein Filmfenster für ein Magazin
mit einem langen Film geöffnet wird. MF ist ein Feritmagnet, welcher gegenüber dem
in Leitungsschalter S15 einer derartigen Lage angeordnet ist, daß dieser Schalter
nur dann magnetisiert wird, wenn das Filmfenster
des Magazins geöffnet
ist. Im folgenden soll die Struktur einer Motor-Antriebseinheit beschrieben werden.
In Fig. 7 ist M1 ein Motor zum Abwickeln. E-in Zahnrad a3 greift reibend an der
Abtriebswelle des Motors durch die Wirkung einer Druckfeder a2, an, so daß eine
Drehbewegung auf eine Kupplungsverbindung a12 für eine Kamera über ein Reduziergetriebe
a4 bis a10 und eine Einwegkupplung all übertragen wird.
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Die Zahnräder a6 und a7 sind durch eine Feder dl eiastisch gekuppelt.
Kontakte d2 und d3 an den beiden Zahnrädern rotieren damit, wobei ein konstanter
Abstand dazwischen beim Abwickeln eingehalten wird. Wenn der Transportmechanismus
der Kamera anhält, wird das Zahnrad a7 angehalten. Dann überwindet das Drehmoment
des Motors M1 die Feder d1 und das Zahnrad a6 dreht sich entgegen der Kraft der
Feder d1. Wenn der Kontakt d2 in Berührung mit dem Kontakt d3 gelangt, wird der
Schalter S5 der erwähnten Schaltung geschlossen und damit eine Drehmoment-Nachweiseinrichtung
gebildet, welche den Elektromagnet SL1 erregt.
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In Fig. 5 ist bl ein Filmzähler, der auf einer Platte C1 angeordnet
ist. b2 ist eine Kurvenscheibe, die durch ein Zahnrad mit dem Zähler bl in Verbindung
steht. b3 ist ein Hebel, der stets durch die Feder b5 an den Umfang der Kurvenscheibe
b2 angedrückt wird und in einem unteren Teil der Kurvenscheibe b2 abfällt, wenn
kein restlicher Film mehr vorhanden ist, um den Schalter S4 der erwähnten Schaltung
zu öffnen und den Motor anzuhalten.
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Ein Auslöserhebel b6 ist um eine Welle b7 drehbar. Ein Hebel b8 ist
mit dem Kameraauslöser gekpppelt. Ein Stift bg verbindet die Hebel b6 und b8. Ein
Hebel b10 treibt den Filmzähler in einer gekoppelten Bewegung mit dem Hebel b6 an.
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In Fig. 6 ist ein Elektromagnet SL1 an einem Körper C2 befestigt.
Ein Tauchkolben 1 wird nach unten in der Zeichnung verschoben, wenn ein Strom fließt.
Ein Sperrhebel 2 wird durch den Kolben 1 gedreht und kann um eine Welle 3 verschwenkt
werden,.
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welche an dem Körper C2 befestigt ist. Gleichzeitig wird eine Verschwenkung
im Uhrzeigersinne durch eine Rückholfeder 4 ermöglicht. Die Feder greift an einem
Stift 5 an.
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Ein Steuerschieber 6 wird durch Stifte 7, 8 geführt, welche
an
dem Körper C2 befestigtsind, und wird nach unten in der Zeichnung durch eine Feder
9 vorgespannt. Die Feder 9 greift an einem Stift 13 an. Stifte 10 und 11 sind an
dem Schieber 6 befestigt.
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Durch den Stift 10 wird ein Schalter-Betätigungshebel 12 angetrieben,
der an dem Körper C2 um eine Welle 14 verschwenkbar ist, und an dem ein Schalter-Betätigungsstift
15 befestigt ist. Ein Schneckenrad 16 wird durch den Motor M2 für die Auslösung
über ein Schneckenrad 38 angetrieben, und ist drehbar auf einer Welle 17 an dem
Körper gelagert. Das Schneckenrad 16 trägt einen Stift 18 auf der Vorderseite, sowie
Stifte 19 und 20 auf der anderen Seite. Die Stifte 18, 19 und 20 sind an dem Schneckenrad
16 befestigt. Ein Auslöser-Schieber 21 wird durch den Stift 18 hin und her verschoben
und durch die Führungsglieder 22 und 23 geführt3 die an dem Körper befestigt sind.
Ein abgebogener Teil 21a an einem Ende des Schiebers ist so ausgebildet, daß er
mit dem Stift 11 gekoppelt werden kann.
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Ein Hebel, 24 dient zum öffnen und Schließen der Schalter S2 und Sg
und ist so ausgebildet, daß er um das Glied 23, welches als Welle dient, gedreht
werden kann. Ferner ist daran ein Schalter-Antriebsstift 25 befestigt. Gleichzeitig
ist eine Vorspannung für eine Drehung im entgegengesetzten Uhrzeigersinne in der
Zeichnung vorgesehen. Ein Steuerhebel 27 ist um eine Welle 28 verschwenkbar, welche
an dem Gehäusekörper befestigt ist Eine Rolle 30 ist an einem Ende des Hebels um
eine Welle 29 drehbar, während ein Sperrhebel 32 am anderen Ende an eineia Befestigungsstift
31 angelenkt ist. Die Rolle 30 ist so angeordnet, daß sie an dem Schlitten 6 angreifen
kann, während das Ende 32a sich in einer Lage befindet, welche einen Angriff an
dem Stift 19 auf der Rückseite des Schneckenrads ermöglicht. Das Ende 32b des Hebels
32 ist so angeordnet, daß ein Eingriff mit einer Sperrklinke 39 erfolgen kann, die
an einer Welle des Motars M2 zum Auslösen vorgesehen ist, wenn dies benötigt wird.
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Eine Feder 33 spannt den Hebel 27 im Uhrzeigersinne in der Zeichnung
vor. Die Feder liegt an einem Stift 24 an. Eine Feder spannt den Hebel 32 im Uhrzeigersinne
in der Zeichnung vor. Ein Stift 36 zum Auslösen ist an dem Schlitten 21 befestigt.
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Im folgenden soll die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung
näher erläutert werden.
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Fig. 6-A zeigt einen Zustand beim Abwickeln zu dem Zeitpunkt, wenn
das Abwickeln beendet ist, wobei die Schalter S1, S6 und geschlossen sind und die
Versorgungsleitung für den Motor M1 zum Antrieb des Abwickelvorgangs geschlossen
ist, während die Versorgungsschaltung für den Auslöser-Antriebsmotor M2 geöffnet
wird, so daß eine Drehmoment-Arbeitseinrichtung aktiviert wird, um den Schalter
S5 zu schließen. Deshalb wird der Elektromagnet SL1 erregt und der Kolben 1 verstellt
den Hebel 2, wodurch der Eingriff des Hebels 2 mit dem Schlitten 6 freigegeben wird.
Dann wird der Schlitten 6 nach unten durch die Kraft der Feder 9 verschoben. Dadurch
wird der Hebel 12, welcher durch den Stift 10 angehalten war, auf Grund einer Stabilität
eines Kontaktarms S1 ~ 1 des Schalters S1 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht,
weil die Federkonstante von S4 größer als diejenige von S6 ~ 1 ist. Dann werden
beide Schalter und S6 durch den Stift 15 geöffnet, wie in Fig. 6-B. dargestellt
ist. Wenn der Schalter S1 geöffnet ist, wird die Versorgungsschaltung des Motors
M1 geöffnet und das Antriebssystem für den Abwickelvorgang angehalten. Wenn der
Schalter S6 geöffnet wird, ist die Vorbereitung zur Aufladung des Kondensators C1
der Steuerschaltung für den Motor M2 beendet. Durch die Verschiebung des Schlittens
6 wird die Rolle 30, die auf den abgestuften Teil 6a des Schlittens läuft, auf einen
unteren abgestuften Teil 6b durch die Feder 33 verschoben, wodurch der Steuerhebel
27 im Uhrzeigersinne gedreht wird. Deshalb wird der Hebel 32 an dem anderen Ende
des Hebels 27 nach oben in der Zeichnung verschwenkt. Dann entfernt sich der Endteil
32a des Hebels 32 aus dem Drehbereich des Stifts 20. Gleichzeitig entfernt sich
das andere Ende 32b des Hebels 32 aus dem Drehbereich der Sperrklinke 39, die an
der Motorwelle vorgesehen ist. Deshalb sind beide Sperren für den Motor M2 zum Antrieb
des Auslösevorgangs freigegeben, also sowohl die mechanische Sperre als auch die
elektrische Sperre, so daß der Motor erregt werden kann. Wenn dann ein Benutzer
eine nicht dargestellte Drucktaste betätigt, um die N0-Seite des Schalters S8 einzuschalten,
wird eine Spannung an die Versorgungsschaltung des Motors M2 angelegt. Nach einer
bestimmten Zeitspanne, welche durch die Einstellung der Verzögerungsschaltung bestimmt
ist,
wird der Motor M2 erregt. Die Rotation des Motors M2 wird auf das Schneckenrad 16
über das Schneckenrad 38 übertragen.
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Das Schneckenrad 16 rotiert im Uhrzeigersinne und verschiebt den Schieber
21 nach rechts durch den Eingriff des Langlochs 21b mit dem Stift 18 auf dem Schneckenrad
16. Durch diese Bewegung aktiviert der Stift 36 auf dem Schlitten 21 den Verschluß
der Kamera über die Hebel b6 und b8. Durch die Rotation des Schneckenrads 16 wird
der Stift 19 auf dem Rad 16 gedreht und gibt den Hebel 24 frei, so daß der Hebel
24 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne durch die Feder 26 verschwenkt wird. Dann
verstellt der Stift 25 an dem Hebel 24 die Schalter S2 und Sg von dem Zustand in
Fig. 6-B zu dem Zustand in Fig. 6-C.
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Wenn der Schalter Sg angeschaltet ist, wird die Spannungszufuhr durch
den Schalter S9 beibehalten, selbst wenn ein Benutzer die NO-Seite des Schalters
S8 freigibt, indem er versehentlich seine Hand von der Auslösertase wegnimmt.
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In Fig. 6C ist die Drehlage des Rads 16 nach einer Drehung um 900
dargestellt, In dieser Phase ist die Verstellung des Schiebers 21 maximal, so daß
der Auslösevorgang beendet ist. Das Rad 16 dreht sich weiter und gelangt in die
Fig. 6-D dargestellte Lage mit einer Drehung um 180°, während welches Vorgangs der
Verschlußablauf beendet wird.
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In der Phase von Fig. 6-D werden der Endteil 21a des Schiebers 21
und der Stift 11 auf dem Schieber 6 in einen Eingriff gebracht.
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Wenn sich das Rad 16 weiter dreht, wird der Schieber 21 nach links
verschoben. Durch den Eingriff des Endteils 21a mit dem Stift 11 wird der Schieber
6 nach oben entgegen der Kraft der Feder 9 verschoben. Wenn der in Fig. 6E dargestellte
Zustand erreicht wird, greifen der Hebel 2 und der Schieber 6 wieder aneinander
an und der S.chieber 6 wird durch den Hebel 2 in einem vorgespannten Zustand durch
die Feder 9 gehalten. Gleichzeitig dreht der Stift 10 auf dem Schieber 6 aen Hebel
12 im Uhrzeigersinne, wodurch die Schalter und S6 wieder, geschlossen werden. Wenn
der SchalterS geschlossen ist, ist die Vorbereitung der Versorgungsschaltung für
den Motor M1 beendet. Während der Schalter S1 geschlossen wird, weil der Schalter
S2, der in Reihe mit dem Schalter S1 geschaltet ist, bereits in
der
in Fig. 6C dargestellten Phase geöffnet wird, wird die Versorgungsschaltung für
den Motor M2 immer noch in einem Zustand gehal ten, bei welchem eine Spannung angelegt
wird. Wenn der Schieber 6 seine Ausgangslage einnimmt, wird gleichzeitig der Hebel
27 in seine Ausgangslage zurückgeführt. Deshalb gelangt der Endteil 32a des Sperrhebels
32 an dem Hebel 27 -in eine Lage, in der er zum Drehbereich des Stifts 20 auf dem
Rad 16 versetzt ist. Während das Rad 16 sich weiter dreht und in die Ausgangslage
in Fig. 6-A gelangt, dreht der Stift 19 auf dem Rad 16 die Hebel 24 im entgegengesetzten
Uhrzeigersinne entgegen der Wirkung der Feder 26, gerade bevor das Rad 16 seine
Ausgangslage einnimmt, und der Stift 25 auf dem Hebel 24 wird von dem in Fig. 6-E
gezeigten Zustand in die Lage in Fig. 6-A gebracht.
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Dann wird die Versorgungsschaltung des Motors M2 zum ersten Male
abgeschaltet und gleichzeitig wird das elektrische Bremsen durch den Transistor
Tr2 zur Antriebssteuerung und den TransiStor Tr3 zum Bremsen bewirkt. Dann drückt
der Stift 20 an dem Rad 16 gegen den Endteil 32a des Sperrhebels 32, wodurch der
Hebel 32 gedreht wird und das andere Ende 32b zu dem Drehbereich der Sperrklinke
39 an der Welle des Motors M2weist. Dadurch greifen die Sperrklinke 39 und der Endteil
32a aneinander an und der Motor M2 wird vollständig angehalten, wodurch ein Zyklus
des Auslöser-Antriebssystems beendet ist. Wenn dann der Benutzer die nicht dargestellte
Auslösertaste freigibt, wird der Schalter S8 von der eingeschalteten Lage der NO-Seite
zuder eingeschalteten Lage der NC-Seite umgeschaltet, so daß eine Spannung an die
Versorgungsschaltung für den Motor M1 angelegt wird. Nach einer Pause vorherbestiinmter
Länge, die durch eine zeitbestimmende Schaltung gegeben ist, wird der Aufwickelvorgang
eingeleitet, wobei eine Rückkehr zu dem am Anfang erläuterten Zustand erfolgt.
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Obwohl die obigen Ausführungen Einzelaufnahmen betreffen, kann auch
eine Anwendungbei kontinuierlichen Aufnahmen erfolgen, weil der Schalter S7 im geschlossenen
Zustand gehalten wird, und weil die Versorgungsschaltung für die Motoren M1 und
M2 wahlweise Spannung führen, solange der Benutzer die Betätigungstaste drückt.
Wenn der Transport und der Auslösevorgang wiederholt wird und die Taste
freigegeben
wird, zum Zeitpunkt der Verstellung von dem Zustand der Beendigung des Transports
zu dem Anschalten des Motors M2, wird die Einrichtung in einem angehaltenen Zustand
gebracht, indem die NO-Seite des Schalters S8 abgeschaltet wird, so daß die Einrichtung
in einem beendeten Transportzustand angehalten wird.
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Da bei der oben beschriebenen Einrichtung der Motor zum Auslösen
sicher angehalten wird,und die entsprechende Lage des Auslösermechanismus genau
bestimmt werden kann, ergibt sich kein Hindernis für den nächsten Transportvorgang,
weshalb diese Antriebseinrichtung eine zuverlässige Arbeitsweise gewährleistet.
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Patentanspruch~