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Reifenkette Die Errindung betrifft Reifenketten mit einem zwischen
zwei Seitenteilen angeordneten Laufteil, die eine Vielzahl von miteinander verbundenen
Kettengliedern aufweist, welche mit Eingriffsöffnungen versehen sind, wobei in mindestens
einem Kettenteil in die Eingriffsöffnungen mehrere Kettenglieder gesonderte Verschleißglieder
eingesetzt sind, die jeweils mindestens einen stegartigen, zwischen eing Reifenanlagefläche
und einer davon abgekehrten Lauffläche wenigstens zwei gesonderte benachbarte Aufnahmeöffnurlgen
aufweisenden Gliedkörper haben und deren Aufnahmeöffnungen zur Bildung von an verschiedenen
Randseiten liegenden Einführöffnungen bis zu den zugehörigen Randseiten des jeweiligen
Gliedkörpers geführt sind.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reifenkette dieser
Art so auszubilden, daß ein sicherer Halt der Verschleißglieder im Kettenverband
gewährleistet ist und erforderlichenfalls verlorengegangene oder zusätzliche Verschleißglieder
leicht montiert werden können.
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Dies wird bei einer Reifenkette der eingangs beschriebenen Art gemäß
der Erfindung dadurch erreicht, daß mindestens eine SinfUhrffnung des Verschleißgliedes
an einer Längsseite und/oder mindestens eine Einführöffnung an einer Schmalseite
des zugehörigen Gliedkö.rpers liegt.
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Eine. sehr hohe Greifwirkung durch die Verschleißglieder kann erreicht
werden, wenn die Mittelebenen von Verschleißgliedern quer, insbesondere etwa rechtwinklig
zur Länge richtung der Reifenkette liegen. Es ist aber auch möglich, daß die Mittelebenen
von Verschleißgliedern schräg, insbesondere entgegengesetzt schragzur Längsrichtung
der Kette liegen, so daß sie sowohl eine starke Greifwirkung als auch eine spurhaltende
Wirkung haben.
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Ist eine besonders gute Spurhaltung erfoIderlich, so ist es zweckmäßig,
die Mittelebenen von Verschleißgliedern etwa in Längsrichtung der Reifenkette vorzusehen.
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Da beim Erfindungsgegenstana die Verschleißglieder jederzeit auch
nachträglich an einer'Reifenkette angebracht werden können, ist es möglich, ausgehend
von einer Grundkette, diese Je nach den gestellten Forderungen durch Anordnung von
Verschleißgliedern in entsprechenden Zonen und entsprechenden Lagen so auszurüsten,
daß sie den gestellten Forderungen am besten gerecht wird. Dabei können alle Verschleißglieder
mit ihren Mittelebenen ausschließlich in einer der genannten Lagen angeordnet werden
oder es können Verschleißglieder in zwei oder mehr Gruppen angeordnet werden, wobei
die Verschleißglieder jeder Gruppe in einer anderen Lage als die Verschleißglieder
der anderen Gruppe bzw. der anderen Gruppen angeordn-et und vorzugsweise die Verschleißglieder
jeder Gruppe gleichmäßig über die Länge der Reifenkette bzw. übe den Reifenumfang
verteilt sind.
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Eine sehr sichere Abstützung der Verschleißglieder ist gewährleistet,
wenn diese an kreisringfdrmigen Kettengliedern, vorzugsweise etwa ,diametral liegend,
angeordnet sind. Die Verschleißglied können aber auch an flach-ovalen Kettengliedern,
vorzugsweise symmetrisch zu der in der Mitte ihrer Länge liegenden Mittelebene angeordnet
sein, so daß die Verschleißglieder
an geradlinigen Kettengliedabschnitteri
in einfacher Weise gehaltert werden können.
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Eine gute Ausrichtung der Verschleißglieder gegenüber den zugehörigen
Kettengliedern ist insbesondere dadurch zu erreichen, daß diese Kettenglieder aus
im Querschnitt rundem, insbesondere kreisrundem Material bestehen.
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In weiterer Allsbildung der Erfindung sind Verschleißglieder an Kettengliedern
vorgesehen, deren Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette parallel zu deren Ebene
liegen, so daß diese Kettenglieder durch die Verschleißglieder besonders gut vor
einem Verschleiß durch Fahrbahnkontakt geschutzt sind..
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Durch die erfindungsgemäßen Verschleißglieder ist es auch möglich,
ein Übereinanderschieben der in ein Kettenglied eingreirenden weiteren Kettenglieder
dadurch zu vermeiden, daß das Verschleißglied die Eingriffsöffnung des Kettengliedes
in zwei Einzeöffnungen unterteiit, wobei in jeder Einzelöffnung mindestens ein weiteres
Kettenglied eingreift; in jee Einzelöffnung können auch zwei im Winkel zueinanderliegende
Kettenglieder eingreifen, so daß sehr dichte Konfigurationen der Reirenkette möglich
sind und diese beispielsweise als schützender Reifenpanzer ausgebildet werden kann.
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Die Schutzwirklmg für den Reifcn sowie die Greifwirkung können noch
wesentlich dadurch verbessert werden, daß in das jeweilige, mit einen VerschleiEglied
versehene Kettenglied mindestens ein Stegglied eingreift, insbesondere nur Stegglieder
eingreifen, die eine Reifenanlagefläche und eine Lauffläche aufweisen.
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Diese Stegglieder, die erfindungsgemäß in ihren Abmessungen bzw. im
Querschnitt etwa gleich wie die Verschleißglieder ausgebildet
sein
können können in einer oder mehreren Lagen, nämlich rechtwinklig, schräg oder parallel
zur Längs-richtung der Reifenkette angeordnet sein, wobei sie zweckmßig in einer
von der Lage der Verschleißglieder abweichenden Lage angeordnet sind und dadurch
solche Funktionen, beispielsweise Greifwirkung übernehmen, die durch die gewählte
Lage der Verschleißglieder von diesen nicht oder nicht ausreichend erfüllt werden.
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Ein sehr dichter Kettenaufbau ergibt sich, wenn jeweils zwei Kettenglieder
über ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind und vorzugsweise in jedes dieser
Kettenglieder vier Verbindungsgl ieder eingreifen.
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Um eine hohe selbstreinigende Wirkung der Reifenkette und eine gute
Anpassung der Verschleißglieder an die jeweilige Laufbahnunebenheiten zu erreichen,
greifen Verschleißglieder mit Bewegungsspiel in die zugehörigen Kettenglieder ein.
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Eine wesentliche Verstärkung der Verschleißfestigkeit der erfindungsgemäßen
Reifenkette kann auch dadurch erreicht werden, daß zwei Verschleißglieder, vorzugsweise
aneinanderliegend, am selben Kettenglied vorgesehen sind, wobei die Verschleißglieder
zweckmäßig zur Erzielung einer einfachen Ausbildung gleich ausgebildet sind.
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Zur Erzielung eines günstigen Abrollverhaltens des jeweiligen Verschleißgliedes,
kann es zweckmäßig sein, wenn dieses mit seinen Enden an den sich gegenüberliegenden
Seiten des zugehörigen Kettengliedes unterschiedlich weit vorsteht. Eine Lagestabilitierung
des zugehörigen Kettengliedes kann dabei dadurch erreicht werden, daß zwei an ihm
angeordnete Verschleißglieder mit ihren Enden auf mindestens einer Seite des zugehörigen
Kettengliedes, vorzugsweise abwechselnd auf beiden
Seiten dieses
Kettengliedes unterschiedlich weit vorstehen.
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Ist ein Bodenkontakt der Seitenteile der Reifenkette nicht zu erwarten,
so genügt es, Verschleißglieder nur am Laufteil vorzusehen. Es ist aber auch möglich
die Seitenflächen des Reifens zusätzlich dadurch zu schützen, daß Verschleißglieder
an mindestens einem Seitenteil der Reifenkette vorgesehen sind.
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Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes
besteht darin, daß der Laufteil und mindestens ein Seitenteil lösbar miteinander
über in Längsrichtung er Reifenkette hintereinander liegende Aushängglieder, insbesondere
Doppelhaken, Einfachhaken od.dgl. verbunden sind, so daß ein-und derselbe Laufteil
je nach den Erfordernissen mit unterschiedlich ausgebildeten Seitenteilen auswechselbar
verbunden werden kann und es möglich ist, zu jeder Zeit einen eventuell beschKdibten
Kettenteil gegen einen neuen auszuwechseln.
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Eine hohe Festigkeit der Aushängglieder Ist gewährleistct> wenn
diese stegförmig sind, wobei ein leichtes Aus- bzw.
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Einhängen auch bei auf einem Reifen aufgelegter Reifenkette insbesondere
dann möglich ist, wenn ihre Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette eta1a rechtwinklig
zu deren Ebene liegen.
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Ein sehr sicherer Halt der Reifenkette auf dem Reifen sowie ein guter
Schutz der jeweiligen Seitenfläche des Reifens werden erreicht, wenn mindestens
ein Seitenteil netzartig ausgebildet ist und vorzugsweisc einen Seitenkettenstrang
aufweist, der ein festes Spannen der Reifenkette auf dem Reifen ermöglicht.
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Bei einer bevorzugten Ausftllirungsform liegen die beiden Einführöfrnungen
des jeweiligen Verschleißgliedes an quer, insbesondere etwa rechtwinkllg zueinander
liegenden Randseiten des Gliedkörpers, so daß zum Beispiel das Einsetzen des Verschleißgliedes
in
einfacher Weise dadurch erfolgen kann, daß zunächst das Verschleißglied mit seiner
zur Schmalseite hin liegenden EinführU£rnung eingesetzt und dann so um die Achse
der zugehörigen Aufnahmeöffnung geschwenkt wird, daß es auch mit der anderen Einführöffnung
eingesetzt wird. Die beiden Einführöffnungen können aber auch an voneinander abgekehrten,
vorzugsweise etwa parallelen Randseite-n des Gliedkörpers liegen, wodurch sich ebenfalls
eine sehr gute Sicherung des Verschleißgliedes in Richtung der lTerbindungsgeraden
dieser Randseiten ergibt.
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Ein einfacher Aufbau und eine einfache Montage des Verschleißgliedes
sind insbesondere dann gewährleistet, wenn die Einführöffnung, vorzugsweise die
an der Schmalseite des Gliedkörpers liegende Einführöffnung und die zugehörige Aufnahmeöffnung
durchgehend etwa die gleiche Breite haben. Zur Erzielung eines sicheren Haltes kann
es auch auch zweckmäßig sein, wenn die Einfuhröffnung gegenüber der zugehörigen,
vorzugsweise etwa flach-ovalen Aufnahmeöffnung schmaler ist.
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Eine sehr einfache Ausbildung des Verschleißgliedes ergibt sich, wean
die Einftihröffnung und/oder die zugehörige Aufnahmeöffnung durch einen Schlitz
gebildet sind (ist), der vorzugsweise parallel zur Längsrichtung des Gliedkörpers
liegt, so daß die Einführöffnung also an einer Schmalseite dieses Gliedkörpers vorgesehen
ist.
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Zur weiteren Vereinfachung des Aufbaues des Verschleißgliedes liegt
die rechtwinklig zur Ebene des Gliedkörpers liegende Mittelebene der Einführöffnung
wenigstens im Betriebszustand des Verschleißgliedes in der zugehörigen Mittelebene
der Aufnahmeöffnung. Die rechtwinklig zur Ebene des Gliedkörpers liegende Mitt'elebene
der Einführöffnung kann aber auch gegen-Uber der dazu para'llelen Mittelebene der
zugehörigen Adhahmeöffnung,
vorzugsweise in Richtung zu anderen
Aufnahmeöffnung versetzt sein, so daß einerseits das Einsetzen des Verschleißgliedes
erleichtert und andererseits dessen Halt in eingesetztem Zustand noch verbessert
wird. Zweckmäßig ist dabei die gegenüber der zugehörigen Aufnahmeöffnung versetzte
EinfUhröffnung an einer Längsseite des Gliedkörpers vorgesehen.
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Das Einsetzen des Verschleißgliedes kann auch dadurch noch erleichtert
werden, daß die Einführöffnung schräg zur zugehörigen Randseite des Gliedkörpers
liegt und vorzugsweise in Richtung zu dieser Randseite sich der anderen Aufnahmeöffnung
annähert, so daß die beschriebene Schwenkbewegung beim Einsetzen des Verschleißgliedes
erleichtert wird. Dies ist besonders der Fall, wenn die schräge Einführöffnung an
einer Längsseite des Gliedkörpers vorgesehen ist.
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Um ein versehentliches Aufbiegen des Verschleißgliedes, beispielsweise
durch in die Einführöffnung eindringende Teile zu vermeiden, sind die sich gegenüberliegenden
Begrenzungsseiten der Einführöffnung wenigstens im Betriebszustand etwa parallel
vorgesehen.
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Damit das erfindungsgemäße Verschleißglied eine verhältnismäßig große
Standzeit hat, liegen die Aufnahmeöffnungen näher bei der.Reifenanlagefläche als
bei der Lauffläche, so daß sich auf der der Lauffläche zugewandten Seite der Aufnahmeöffnungen
eine verhältnismäßig große Verschleißhöhe bzw. ein relativ großes Verschleißvolumen
ergibt.
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Es ist denkbar, das errindungsgemäße Verschleißglied durch entsprechend
eng tolerierte Formgebung des zugehörigen Kettengliedes, durch eine Schweißstelle
oder dgl. gegenüber dem Kettenglied zu sichern. Besonders zweckmäßig ist es jedoch,
wenn die Sicherung durch mindestens einen aus einer Offenstellung in eine Schließstellung
überführbaren Biegeschenkel des
Gliedkörpers gebildet 'st, der vorzugsweise
eine Begrenzungs kante der Einfuhröffnung aufweist, so daß durch Verbiegen dieses
Biegeschenkels die Einführöffnung geschlossen wird.
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Durch die erfindungsgemäße Ausbildung genüEt es dabei, wenn nur eine
einzige Einführöffnung geschlossen wird, also nur ein einziger Biegeschenkel vorgesehen
ist. Die Begrenzungskante der EinfUhröffnung kann durch die Endfläche des Biegeschenkels
gebildet sein, wodurch sich bei verhältnismäßig geringer Biegeverformung bereits
eine wesentliche Verengung der Einführöffnung beim Schließen erreichen läßt. Liegt
der Biegeschenkel an einer Schmalseite des Gliedkörpers, so ist er leicht zugänglich
und außerdem ein Verformen des Biegeschenkels durch den Laufdruck auf einfache Weise
vermieden. Diese Vorteile werden noch weiter verbessert, wenn der Biegeverformungsabschnitt
des Biegeschenkels im wesentlichen zwischen der zugehörigen Aufnahrneöffnung und
einer dazu benachbarten, vorzugsweise zur Randseite der zugehörigen Einführöffnung
quer liegenden Randseite des Gliedkörpers liegt.
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Es ist auch möglich, daß zwei sich gegenüberliegende, derselben Einführöffnung
zugeordnete, vorzugsweise gleiche Biegeschenkel vorgesehen sind, die dann zweckmäßigerweise
mit ihren einander zugewandten Seitenflächen die Begrenzungskanten der Einführöffnung
bilden.
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Verlaufen die am Biegeschenkel vorgesehene Begrenzungskante der Einführöffnung
und deren gegenüberliegende Begrenzungskante bei Offens-tellung des Biegeschenkels
zur Aufnahmeöffnung aufeinanderzu, so ergibt sich eine trichterrtige Ausbildung
der Einführöffnung zur Erzielung eines erleicilterte Einsetzens des Kettengliedes.
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Die Sicherung an gemäß der Erfindung auch durch eine zwiscn der Einführöffnung
und der Aufnahmeöffnung liegende, vorzugsweise mit dem Gliedkörper einstückige Rastnase
odtr dgl. gebildet sein, so daß eine Verformung des Gliedkörpers zur Sicherung nicht
erforderlich ist.
Eine besonders vorteilhafte Sicherung ergibt
sich, brenn diese durch mindestens ein gesondertes, vorzugsweise unmittelbar am
Kettenglied der Reifenkette befestigtes Sicherungsglied gebildet ist, das beispielsweise
benachbart zur Aufnahmeöffnung an der Seitenfläche des Gliedkörpers anliegen kann,
so daß das Verschleißglied gegen Verschieben rechtwinklig zu seiner Ebene gesichert
ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn im Bereich beider Aufnahmeöffnungen und/oder
an sich gegenüberliegenden Seitenflächen des Gliedkörpers Sicherungsglieder vorgesehen
sind. Ein sicherer Halt des Sicherungsgliedes ergibt ich, wenn es den zugehörigen
Gliedabschnitt des Kettengliedes der Reifenkette umgreift. Insbesondere in diesem
Fall kann das Sicherungsglied selbst als Verschleißglied, nämlich beispielsweise
als Verschleißrolle ausgebildet sein oder es können zwei gleiche nebeneinanderliegende
Verschleißglieder gegenseitig als Sicherungsglieder wirken.
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Es ist auch möglich, daß eine Aufnahmeöffnung des jeweiligen Verschleißgliedes
durch ein am Umfang vollständig geschlossenes Loch im Gliedköri>er gebildet ist.
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Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten naher erläutert;
die Zeichnungen geben mehrere Ausführungsbeispiele mit den fUr die Erfindung wesentlichen
Teilen annähernd maßstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen
nicht otine weiteres zu entnehmen sind, anhand der Zeichnungen erläutert.
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Es sind dargestellt in: Fig. 1 ein Längsabschnitt einer erfindungsgemäßen
Reifenkette in Ansicht, Fig. 2 ein Ausschnitt einer weiteren Ausfihrungsform einer
Reifenkette in vergrößertcr Darstellung, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie III-III
in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform
in einer Darstellung entsprechend Fig. 3, Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Verschleißglied
in Seitenansicht, Fig. 6 - 12 weitere Ausführungsformen von Verschleißgliedern in
Darstellungen entsprechend Fig. 5.
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Wie Fig. 1 zeigt, weist eine erfindungsgemäße Reifenkette einen sich
in deren Längsrichtung Pfeil 4 erstreckenden Laufteil 1 auf, der zwischen zwei sich
ebenfalls in Längsrichtung Beil 4 erstreckenden, nur teilweise dargestellten gleichen
Seitenteilen 2 angeordnet ist, wobei jedes Seitenteil 2 eine an der zugehörigen
Randseite der Reifenkette liegende Seitenkette 3 aufweist. In montiertem Zustand
liegt der Laufteil 1 auf der Umfangsfläche des Reifens, während die Seitenteile
2 an den Seitenflächen des Reifes vorgesehen sind.
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Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der netzartige Laufteil
1 aus parallel zur Ebene der gestrecZten Reifenkette liegenden kreisringförmigen
Rundstahlgliedern 5, jeweils vier in ein Ringglied 5 und jeweils in weiteres Ringglied
5 eingreifend, Steggliederp6tnd jeweils in ein einziges Ringglied 5 eingreifende
Verschlcißglieder.7. Die Stegglieder 6, die jeweils it einer Längskante eine Lauffläche
7 und mit der davon abgekehrten Längskante eine Anlagefläche 8 bilden, liegen entgegengesetzt
unter 450 schräg zur Längsrichtung Pfeil 4 der Reifenkette und in zu deren Ebene
rechtwinkligen Ebenen. Die Längsmittelebenen der Verschleißglieder 7 liegen, bezogen
auf die Längsrichtung Seil 4 der Reifenkette in gegenüber den Steggliedern 6 abweichenden
Richtungen, nämlich parallel zur Längsricbtung Weil 4 und rechtwinklig zu dieser,
wobei in jedes Ringglied 5 ein Verschleißglied 7 eingesetzt ist. In Längsrichtung
Pfeil 4 der Reifenkette jeweils wechsit/ein zu dieser Längsriciitung parallel und
ein zu dieser Längsrichtung rechtwinklig liegendes Verschleißglied ab, wie das
auch
rechtwinklig zur Längsrichtung Pfeil 4 über die Breite des Laufteils 1 der Fall
ist.
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Die Seitenteile 2 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit
gleichen Konfigurationen wie der Laufteil 1 ausgebildet, wobei auch an Ringgliedern
lo jedes Seitenteiles 2 Verschleißgliedcr 7, vorzugsweise gleiche Verschlißglieder
7 wie im Laufteil 2, vorgesehen sind. In diese Ringglieder lo greifen ebenfalls
jeweils 4 Stegglieder 11 ein, so daß abo auch dieSeitenteile 2 im wesentlichen durch
Ringglieder lo, Stegglieder 11 und Verschleißglieder 7 gebildet sind.
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Wie Fig. 1 weiter zeigt, teilt jedes Verschleißglied 7 die Ringöffnung
des zugehörigen Ringgliedes 5 bzw. lo in zwei Einzelöffnungen 12, wobei in jede
Einzelöffnung 12 zwei im Winkel zueinander liegende Stegglieder 6 bzw. 11 eingreifen.
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Die Seitenketten 9 können durch Kettenstränge aus ineinander greifenden
Ringgliedern bzw. Flachovalgliedern bestehen oder durch derartige Glieder miteinander
verbundene Stegglieder aufwesen.
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Wie die Fig. 1 un d 3 ferner zeigen, sind die mit dem Laufglied 1
verbundenen Stegglieder 15 jedes Seitenteiles 2 durch Hal:englieder gebildet, welche
unlösbar entweder mit einen Ringgliede des Laufteiles 1 oder einem Ringglied des
Seitenteiles 2 dadrch verbunden sind, daß sie für den Eingriff dieses Ringgliedes
eine Eingriffsausnehmung in Form eines Loches 14 aufweisen. Für das jeweils andere
Ringglied weisen diese Hakenglieder 13 einen Haken 15 rXlit einer Aufnahmeöffnung
16 und einer auf der Reifenanlageseite der Reifenkette Beenden Einführöffnung 17
auf, so daß das in den Haken 15 eingreifende Ringglied ausgehängt und dadurch der
Laufteil 1 von dem jeweils zughörigen Seitenteil 2 gelöstewerden kann. Das Doppelhakenglied
13a gemüß Fig.4 ermöglicht ein Lösen von von beiden miteinander verbundenen Gliedern.
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Der Laufteil und/oder der jeweilige Seitenteil der Reifenkette
kann
auch gemäß Fig. 4 aus ineinander greifenden normalen Kettengliedern 5a, 6a bzw.
loa, lla, also kreisringförmigen oder flachovalen (beispielsweise aus Rundstahl
bestehenden Kettengliedern) bestehen, wobei an den bei gestreckter Kette parallel
zu deren Ebene liegenden Kettenglieder 5a bzw. loa und/oder an den rechtwinklig
zu dieser Ebene liegenden Kettengliedern 6a bzw. 11a nicht dargestellte Verschleißglieder
angeordnet sind, wie sie beispielsweise in den Fig. 1 bis 3 und 5 - 9 dargestellt
sind, so daß die Lauffläche der Reifenkette praktisch nur durch derartige Verschleißglieder
und nicht durch Stegglieder gebildet wird.
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Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind \t:rschleißglieder
7d, 7c außer an kreisringförmigen Kettengliedern 5d auch an flachovalen Ketten-gliedern
18 angeordnet, deren Gliedöffnungen sie ebenfalls in zwei Einzelöffnungen 12c unterteilen,
wobei in jede ninzeloffnung 12c zwei im Winkel zueinander liegende Verbindungsglieder
6b eingreifen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel flachovale Rundstahlkettenglieder
sein können. Wie Fig. 2 ferner zeigt, können VerschleiPglieder 7d auh schräg zur
Längsrichtung, beispielsweise unter Winkellvon 45,° vorgesehen sein.
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Die an der Reifenkette gemäß Fig. 1 angeordneten Verschleißglieder
7 können beispielsweise ger:äß Fig. 5 ausgebildet sein.
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Wie Fig. 5 zeigt, weist das Verschleißglied { einen Gliedkörper 19
auf, der im Betriebszustand in seiner Außenform länglich-rechteckig ist. Eine Längsseite
bzw. Längskante 20 des Gliedkörpers 1 ist als Lauffläche für den Laufbahnkontakt
vorge-ehen, wahrend die davon abgekehrte und dazu parallele Längskante 21 als Reifenanlagefläche
vorgehen ist und die beiden Längskanten im Betriebszustand über rechtwinklig zu
ihnen liegende Schmalkanten 22, 23 miteinander verbunden sind. In dem Gliedkörper
19 std in der Mitte zwischen den beiden Längskanten 20, 21 zwei gesondert Aufnahmeoffnungen
24,
25 für ein Kettenglied einer Reifenkette vorgesehen, wobei jede Aufnahmeöffnung
eine Einführöffnung 26 bzw.27 aufweist. Beide Aufnahmeöffnungen 24, 25 sind im Betriebszustand
flachoval bzw. länglich, wobei sie sich in Lengsrichtung des Gliedkörpers 19, also
in Längsrichtung der Lauffläche 20 erstrecken. Die beiden Einführöffnungen 26, 27
sind an den Schmalseiten 22, 25 des Gieidkörpers 19 vorgesehen, wobei ihre Begrenzungskanten
28, 29 jeweils durch die Seitenflächenzweier Biegeschenkel 30 gebildet sind, die
in geöffnetem Zustand v-förmig vonein-ander weg verlaufen und bei der Montage aufeinander
zu gebogen werden. Der Gliedkörper 19 ist symmetrisch zu zwei rechtwinklig zueinander
und rechtwinklig zu seiner Ebene liegenden Mittelebenen ausgebildet. von denendie
eine parallel zu seiner Längsrichtung liegt.
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Das in Fig. 6 dargestellte Verschleißglied kann bepielsweise das Verschleißglied
7d bzw. 7c gemäß Fig. 2 bilden, das in einem Kreisringglied 5b bzw. in einem Flachovalglied
18 eingesetzt ist.
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Wie Fig. 6 zeigt, weist das Verschleißglied einen Gliedkörper 19 auf,
der im Betriebszustand gemäß Fig. 6 in seiner Außenform länglich-rechteckig mit
abgerundeten Ecken 31 ist. Eine Längsseite bzw. Lngskante 20b des Gliedkörpers lZb
ist als Lauffläche für den Laufbahnkontakt vorgesehen, während die davon abgekehrte
und dazu parallele Längskante 21b als Reifenanlagefläche vorgesehen ist und die
beiden Längskanten über rechtwinklig zu ihnen liegende Schmalkanten 22b, 22c miteinander
verbunden sind.
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In dem Gliedkörper l9b sind näher bei der Refenanlagefläche 21b als
bei der Lauffläche 20b mit gleichem Abstand von dieser zwei gesonderte Aufnahmeöffnungen
24b, 25b für ein Kettenglied 5b bzw.
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18 einer Reifenkette vorgesehen, wobei jede Aufnahmeöffnung 24b lzw.
25b eine Einführöffnung 26b bzw. 27b aufweist.
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Die eine Aufnahmeöffnung 24b ist mit der zugehörigen Einführöffnung
26b durch einen durchgehenden, sich in Längsrichtung des Gliedkorpers l9b erstreckenden
Schlitz gebildet, der von der einen Schmalseite 22b des Gliedkörpers l9b ausgeht
und an dieser die Einführöffnung 26b bildet, während etwa die innere Hälfte der
Länge des Schlitzes die Aufnahmeöffnung 24b bildet, die am Schlitzgrund durch eine
halbkreisförrnige Bodenkante 52 begrenzt ist. Die Seitenflächen 28b des Schlitzes
und damit sowohl der Einführöffnung 26b als auch der Aufnahmeöffnung 24b liege parallel
zueinander und parallel zur Lauffläche 20b.
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Durch den Schlitz ist der Gliedkörper im Bereich der zugehörigen Schmalseite
22b in zwei frei ausragende Schenkel 33, 34 unterteilt, die parallel zur Lauffläche
20b liegen und deren Endflächen die zugehörizen Schmalseite 22b des Gliedkörpers
19b bilden. Die Länge des Schlitzes 24b, 2öb entspricht etwa 1/3 der Lange des Gliedkörpers.
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Die andere Aufnahmeöffnung 25b liegt mit größerem Abstand von der
zugehörigen Schnialkante 23b des Gliedkörpers 19b als die Aufnahmeöffnung 24b von
der Schmalkante 22b, wobei die Einführöffnung 27b dieser Aufnahmeöffnung 25b an
der Reifenanlageseite 21b vorgesehen ist und im Betriebs zustand symmetrisch zur
zugehörigen Ilittelebene der Aufnahemöffnung 25b liegt. Die Aufnahmeöffnung 25b
ist sowohl im geöffneten Zustand als auch im Betriebszustand gemäß Fig. 6 gegenüber
der Einführöffnung 27b erweitert, wobei ihre zu der Lauffläche 20b parallele Mittelebene
in der Mittelebene der Aufnahmeöffnung 24b liegt. Die Begrenzungskanten 29b der
Einführöffnung 27b verlaufen zur zugehörigen Aufnahmeöffnung 25b hin im geöffneten
Zustand trichterartig aufeinanderzu, während sie im Betriebszustand gemäß Fig. 6
parallel und unmittelbar benachbart zueinander vorgesehen sind. De eine Begrenzungskante
29b der Einfükiröffnung 27b ist an einem haken- bzw. winkelförmigen Biegeschenkel
30b vorgesehen, der durch das die benachbarte Schmalkante 23b bildende Ende des
Gliedkörpers 19b gebildet ist, und dessen Biegerverformungsabschnitt 35 im wesentlichen
zwischen
der Aufnahmeöffnung 25b und der durch die zugehörige Schmalseite 25b und die Lauffläche
20b gebildeten Ecke des Gliedkörpers 19b liegt.
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Das Veschleißglied gemäß Fig. 6 wird zur Montage mit seinem Schlitz
24b, 26b schräg in das Kettenglied 5b eingesetzt und dann so auf dieses zugeschwenkt,
daß der gegenüberliegende Gleidabschnitt des Kettengliedes durch die Einführöffnung
in die Aufnahmeöffnung 29b gelangt, wonach durch Zudrücken des Biegeschenkels 30b
die Einführöffnung 27b geschlossen wird. Beidseitig des symmetrischezu einer Axialebene
des Xettengliedes 5b liegenden unt mit einem gewissen Bewegungsspiel in dieses Kettenglied
eingreifenden Verschleißgliedes liegen dann die in das Kettenglied eingreifenden
weiteren Kettenslleder 6b.
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In Fig. 7 sind für sich entsprechende Teile die gleichen Beagszelchen
wie in don Fig. 1 bis 6j 3edoch mit dem Index d verwendet.
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Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist der Gliedkörper 19d kUrzer
als beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6, wobei der die Aufnahmeöffnung 24d und
die Einfühöffnung 26d bildende Schlitz so kurz ist, daß er in montiertem Zustand
vollständig von dem eingreifenden Kettenglied 18 gemäß Fig. 2 ausgefüllt ist. Die
dem Biegeschenkel 30d gegenüberliegende Begrenzungskante 29d der Einführöffnung
27d liegt schräg zu den Längskanten 20d, 21d des Gliedkörpers , derart, daß ihrebt:i
der zugehörigen Längskante 21d liegendes Ende näher bei der Schmalkante 22d liegt.
wobei die eine Begrenzungskante 29d geradlinig bis an die quer zu ihr liegende Begrenzungskante
der Aufnahmeöffnung 25d und somit deren ein Seitenfläche bildet. Dadurch ist die
Aufnahmeöffnung 25d zwar gegenüber der Einführöffnung 27d verbreitert, bildet Jedoch
ausschließlich im Bereich des geschenkels 5od eine Hinterschneidung. Der Abstand
der Aufnahmeöffnung
25d von der zugehörigen Schmalkante 23d ist
mehr als doppelt so groß als der entsprechende Abstand der Aufnahmeöffnungen 24d
von der Schmalkante 22d. Die Aufnahmeöffnungen 24d, 25d liegen in der mitte zwischen
den Längskanten 20d, 21d, so daß auch beispielsweise die die Einführöffnung 27d
aufweisende Längskante 21d als Lauffläche verwendet werden kann.
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Das in Fig. 7 dargestellte Verschleißglied wird an den beiden parallel
verlaufenden geradlinigen Gliedabschnitten des Kettengliedes 18 derart befestigt,
daß ein Gliedabschnitt in die Aufnahmeöffnung 211d und der gegenüberliegende Gliedabschnitt
in die Aufnahmeöffnung 25d eingreift. Ist die Dicke des Verschleißgliedes, das plattenförmig
ausgebildet ist und parallele Seitenflächen 36d aufweist, kleiner als die Lunge
der geradlinigen Gliedabschnitte des Kettengliedes 18, son sind zazeckmäßig Sicherungsglieder
57 zur Lagesicherung des Verschleißgliedes vorgesehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Sicherungsglieder durch Verschleißrollen 57 gebildet, welche die entsprechenden
Gliedabschnitte des Ei;tengliedes 18 umgreifcn und beispielsweise aus Rundstahl
gebogen sind, wobei jeweils eine Verschleißrolle 37 im Bereich jeder Aufnahmeöffnung
24b bzw.
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25b vorgesehen ist und die beiden Verschleißrollen 57 an den voneinander
abgekehrten Seitenflächen 36d des Verschleißgliedes liegen.
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Es ist auch möglich, zwei gleIch odeXpiegelsymmetrisch ausgebildete
Verschleißglieder gemäß Fig. 6 oder 7 an ein und demselben Kettenglied 18 unmittelbar
benachbart zueinander derart in der in Fig. 2 dargestellten Weise entgegengesetzt
anzuordnen, daß Sie unterschiedlich weit auf beiden Seiten über das Kettenglied
18 vorstehen und mit ihren einander zugekehrten Seitenflächen 36dzur Lagesicherung
aneinander anliegen. Die Gesamtdicke der beiden Verschleißglieder entspricht dabei
der Länge der geradlinigen
Gliedabschitte des flachovalen Kettengliedes
18.
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Es können auch die in das Kettenglied 18 eingreifenden Kettenglieder
zur Lagesicherung des Verschleißgliedes beitragen, wie das auch Fig. 2 in Bezug
auf das Kreisringglied 5b zu entnehmen ist.
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In deri in den Fig. 8 bis 12 dargestellten Ausführungsformen sind
für sich entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 7,
jedoch in Fig. 8 mit dem Index "e", in Fig. 9 mit dem Index "f" und so weiter verwendet.
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Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von
derjenigen gemäß Fig. 6 im wesentlichen dadurch, daß die Aufnahmeöffnung 24e im
Gliedkörper l9e durch ein am Umrang vollständig geschlossenes kreisrundes Loch gebildet
ist, das somit keine Einfuhröffnung aufweist. Die andere Aufnahmeöffnung 25e ist
im Betriebszustand durch ein Loch gleichen Durchmessers gebildet.
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Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform liegt die Einführöffnung
27f der Aufnahmeöffnung 25f gegenüber dieser in Längsrichtung des Gliedkörpers l9f
zur anderen Aufnahmeöffnung 24f hin versetzt, derart, daß ein winkelförmiger Schlitz
gebi]det ist, wobei im Übergangsbereich zwischen der Einführöffnung 27f und der
Aufnahmeöffnung 25f der vorspringenae Winkel des Gliedkörpers l9f eine Rastnase
37f bildet, so daß der in die Aufnahmeöffnung 25f eingreifende Gliedabschnitt des
Kettengliedes der Reifenkette durch Rastung geräten ist.
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Die Montage des Verschleißgliedes gemäß Fig. 8 an einem Kettenglied
einer Reifenkette erfolgt zweckmäßig dadurch, daß
dieses Kettenglied
zunächst in noch geöffrtcm, alse ungeschweißtem Zustand in die Aufnahmeöffnung 24e
eingesetzt und dann, beispielsweise durch Schweißen, geschlossen wird, wonach es
durch relatives Verschwenken auch in die Aufnahmeöffnung 25e eingeführt und dann
das Verschleißglied geschlossen werden kann. Die Montage des Verschleißgliedes gemäß
Fig. 5 kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß es in ein in der lichten Weite
annähernd seiner L- nge entsprechndes Kettenglied eingesetzt wird, wonach dieses
Kettengliea derart unter Verformung zusammengedrückt wird, daß zwei sich gegenüberliegende
Gliedabschnitte in die Aufnahme öffnungen 24, 25 gelangen und das Verschleißgiied
durch Verbiegen der Biegeschenkel 30b geschlossen werden kann. Es ist aber auch
möglich, das Verschleißglied gernäß in einer der Montage des Verschleißgliedes gemäß
Fig. 8 entsprechenden Weise zu montieren, also beispielsweise das Verschleißglied
gemäß Fig. 5 in/ein noch ungeschweißtes offenes Kettenglied einzusetzen und dieses
dann erst, beispielsweise durch Schweißen, zu schließen.
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Das Verschleißglied gemäß Fig. lo weist ebenso wie das Verschleißglied
gemäß Fig. 9 keinen Biegeschenkel auf. Der die Reifenanlagefläche 20g bildende,
über die ganze Länge des Gliedkörpers 19g ununterbrochen durchgehende Steg 33g weist
eine größere Querschnittshöhe als der andere Gliedsteg 21g des Gliedkörpers 19g
auf und ist außerdem gegenüber diesem länger, wobei jedoch das Verschleißglied symmetrische
zu der zu seiner Längsrichtung und seiner Ebene rechtwinkligen Mittelebene ausgebildet
ist. Die Aufnahmeöffnungen 24g, 25g sind mit en zugehörigen Einführöffnung 26g,
27g derart klein dimensioniert, daß das Verschleißglied zur Montage schräg in ein
Kettenglied der Reifenkette eingesetzt und dann durch Verdrehen um eine zu seiner
Ebene parallele und seinen Längskanten 2og,, 21g rechtwinklige Achse in eine Lage
entsprechend Fig. 2 gebracht
werden kann, wonach es durch Sicherungsglieder,
beispielsweise durch Verschleißrollen 57 gemäß Fig. 2, in dieser Lage gesichert
werden kann.
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Bei der Ausführungaform gemäß Fig. 11 sind beide Einführöfnnungen
wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. lo ebenfalls wieder an den Schmalseiten 22h,
25h des Gledkörpers vorgesehen, wobei jedoch die die Aufnahmeöffnungen und die Einführöffnungen
bildenden Schlitze länger als für die Aufnahmc des Kettengliedes der Reifenkette
erforderlich ausgebildet sind, so daß der Gliedkörper 19h in montiertem Zustand
seitlich über das Kettenglied der Reifenkette verhältnismäßig weit vorsteht. Das
Verschleißglied gemäß Fig. 11 ist ähnlich wie das Verschleißglied gemäß Fig. 5 zu
montieren, wobei es jedoch keine Biegeschenkel aufweist, sondern, seine Aufnahme-und
Einführöffnungen gleich wie die Aufnahmeöffnung 24b und die Einführöffnunge26b gemäß
Fig. 6 ausgebildet sind.
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Das Verschleißglied gemäß Fig. 12 unterscheidet sich von dem gemäß
Fig. 11 im wesentlichen dadurch, daß seine Aufnahme-und Einführöffnugen ähnlich
wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 verhältnismäßig klein ausgebildet, nämlich
durch annähernd häbkreisförmige Aussparungen an den Schmalkanten gebildet sind,
so daß es in montiertem Zustand seitlich nicht über da,s,zugehörige Kettenglied
der Reifenkette vorsteht.
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(Ansprüche)