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DE2310173A1 - Reifenkette - Google Patents

Reifenkette

Info

Publication number
DE2310173A1
DE2310173A1 DE19732310173 DE2310173A DE2310173A1 DE 2310173 A1 DE2310173 A1 DE 2310173A1 DE 19732310173 DE19732310173 DE 19732310173 DE 2310173 A DE2310173 A DE 2310173A DE 2310173 A1 DE2310173 A1 DE 2310173A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tire chain
link
links
tire
wear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19732310173
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erlau AG
Original Assignee
Eisen und Drahtwerk Erlau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisen und Drahtwerk Erlau AG filed Critical Eisen und Drahtwerk Erlau AG
Priority to DE19732310173 priority Critical patent/DE2310173A1/de
Priority to NO740536A priority patent/NO138202C/no
Priority to CA192,795A priority patent/CA1008351A/en
Priority to AU65745/74A priority patent/AU475660B2/en
Priority to JP1917274A priority patent/JPS547084B2/ja
Priority to US443854A priority patent/US3918505A/en
Priority to ES423407A priority patent/ES423407A1/es
Priority to FR7405604A priority patent/FR2218210B1/fr
Priority to GB739274A priority patent/GB1444045A/en
Priority to IT7420773A priority patent/IT1012554B/it
Publication of DE2310173A1 publication Critical patent/DE2310173A1/de
Priority to NO770808A priority patent/NO770808L/no
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/08Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Reifenkette Die Errindung betrifft Reifenketten mit einem zwischen zwei Seitenteilen angeordneten Laufteil, die eine Vielzahl von miteinander verbundenen Kettengliedern aufweist, welche mit Eingriffsöffnungen versehen sind, wobei in mindestens einem Kettenteil in die Eingriffsöffnungen mehrere Kettenglieder gesonderte Verschleißglieder eingesetzt sind, die jeweils mindestens einen stegartigen, zwischen eing Reifenanlagefläche und einer davon abgekehrten Lauffläche wenigstens zwei gesonderte benachbarte Aufnahmeöffnurlgen aufweisenden Gliedkörper haben und deren Aufnahmeöffnungen zur Bildung von an verschiedenen Randseiten liegenden Einführöffnungen bis zu den zugehörigen Randseiten des jeweiligen Gliedkörpers geführt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reifenkette dieser Art so auszubilden, daß ein sicherer Halt der Verschleißglieder im Kettenverband gewährleistet ist und erforderlichenfalls verlorengegangene oder zusätzliche Verschleißglieder leicht montiert werden können.
  • Dies wird bei einer Reifenkette der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mindestens eine SinfUhrffnung des Verschleißgliedes an einer Längsseite und/oder mindestens eine Einführöffnung an einer Schmalseite des zugehörigen Gliedkö.rpers liegt.
  • Eine. sehr hohe Greifwirkung durch die Verschleißglieder kann erreicht werden, wenn die Mittelebenen von Verschleißgliedern quer, insbesondere etwa rechtwinklig zur Länge richtung der Reifenkette liegen. Es ist aber auch möglich, daß die Mittelebenen von Verschleißgliedern schräg, insbesondere entgegengesetzt schragzur Längsrichtung der Kette liegen, so daß sie sowohl eine starke Greifwirkung als auch eine spurhaltende Wirkung haben.
  • Ist eine besonders gute Spurhaltung erfoIderlich, so ist es zweckmäßig, die Mittelebenen von Verschleißgliedern etwa in Längsrichtung der Reifenkette vorzusehen.
  • Da beim Erfindungsgegenstana die Verschleißglieder jederzeit auch nachträglich an einer'Reifenkette angebracht werden können, ist es möglich, ausgehend von einer Grundkette, diese Je nach den gestellten Forderungen durch Anordnung von Verschleißgliedern in entsprechenden Zonen und entsprechenden Lagen so auszurüsten, daß sie den gestellten Forderungen am besten gerecht wird. Dabei können alle Verschleißglieder mit ihren Mittelebenen ausschließlich in einer der genannten Lagen angeordnet werden oder es können Verschleißglieder in zwei oder mehr Gruppen angeordnet werden, wobei die Verschleißglieder jeder Gruppe in einer anderen Lage als die Verschleißglieder der anderen Gruppe bzw. der anderen Gruppen angeordn-et und vorzugsweise die Verschleißglieder jeder Gruppe gleichmäßig über die Länge der Reifenkette bzw. übe den Reifenumfang verteilt sind.
  • Eine sehr sichere Abstützung der Verschleißglieder ist gewährleistet, wenn diese an kreisringfdrmigen Kettengliedern, vorzugsweise etwa ,diametral liegend, angeordnet sind. Die Verschleißglied können aber auch an flach-ovalen Kettengliedern, vorzugsweise symmetrisch zu der in der Mitte ihrer Länge liegenden Mittelebene angeordnet sein, so daß die Verschleißglieder an geradlinigen Kettengliedabschnitteri in einfacher Weise gehaltert werden können.
  • Eine gute Ausrichtung der Verschleißglieder gegenüber den zugehörigen Kettengliedern ist insbesondere dadurch zu erreichen, daß diese Kettenglieder aus im Querschnitt rundem, insbesondere kreisrundem Material bestehen.
  • In weiterer Allsbildung der Erfindung sind Verschleißglieder an Kettengliedern vorgesehen, deren Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette parallel zu deren Ebene liegen, so daß diese Kettenglieder durch die Verschleißglieder besonders gut vor einem Verschleiß durch Fahrbahnkontakt geschutzt sind..
  • Durch die erfindungsgemäßen Verschleißglieder ist es auch möglich, ein Übereinanderschieben der in ein Kettenglied eingreirenden weiteren Kettenglieder dadurch zu vermeiden, daß das Verschleißglied die Eingriffsöffnung des Kettengliedes in zwei Einzeöffnungen unterteiit, wobei in jeder Einzelöffnung mindestens ein weiteres Kettenglied eingreift; in jee Einzelöffnung können auch zwei im Winkel zueinanderliegende Kettenglieder eingreifen, so daß sehr dichte Konfigurationen der Reirenkette möglich sind und diese beispielsweise als schützender Reifenpanzer ausgebildet werden kann.
  • Die Schutzwirklmg für den Reifcn sowie die Greifwirkung können noch wesentlich dadurch verbessert werden, daß in das jeweilige, mit einen VerschleiEglied versehene Kettenglied mindestens ein Stegglied eingreift, insbesondere nur Stegglieder eingreifen, die eine Reifenanlagefläche und eine Lauffläche aufweisen.
  • Diese Stegglieder, die erfindungsgemäß in ihren Abmessungen bzw. im Querschnitt etwa gleich wie die Verschleißglieder ausgebildet sein können können in einer oder mehreren Lagen, nämlich rechtwinklig, schräg oder parallel zur Längs-richtung der Reifenkette angeordnet sein, wobei sie zweckmßig in einer von der Lage der Verschleißglieder abweichenden Lage angeordnet sind und dadurch solche Funktionen, beispielsweise Greifwirkung übernehmen, die durch die gewählte Lage der Verschleißglieder von diesen nicht oder nicht ausreichend erfüllt werden.
  • Ein sehr dichter Kettenaufbau ergibt sich, wenn jeweils zwei Kettenglieder über ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind und vorzugsweise in jedes dieser Kettenglieder vier Verbindungsgl ieder eingreifen.
  • Um eine hohe selbstreinigende Wirkung der Reifenkette und eine gute Anpassung der Verschleißglieder an die jeweilige Laufbahnunebenheiten zu erreichen, greifen Verschleißglieder mit Bewegungsspiel in die zugehörigen Kettenglieder ein.
  • Eine wesentliche Verstärkung der Verschleißfestigkeit der erfindungsgemäßen Reifenkette kann auch dadurch erreicht werden, daß zwei Verschleißglieder, vorzugsweise aneinanderliegend, am selben Kettenglied vorgesehen sind, wobei die Verschleißglieder zweckmäßig zur Erzielung einer einfachen Ausbildung gleich ausgebildet sind.
  • Zur Erzielung eines günstigen Abrollverhaltens des jeweiligen Verschleißgliedes, kann es zweckmäßig sein, wenn dieses mit seinen Enden an den sich gegenüberliegenden Seiten des zugehörigen Kettengliedes unterschiedlich weit vorsteht. Eine Lagestabilitierung des zugehörigen Kettengliedes kann dabei dadurch erreicht werden, daß zwei an ihm angeordnete Verschleißglieder mit ihren Enden auf mindestens einer Seite des zugehörigen Kettengliedes, vorzugsweise abwechselnd auf beiden Seiten dieses Kettengliedes unterschiedlich weit vorstehen.
  • Ist ein Bodenkontakt der Seitenteile der Reifenkette nicht zu erwarten, so genügt es, Verschleißglieder nur am Laufteil vorzusehen. Es ist aber auch möglich die Seitenflächen des Reifens zusätzlich dadurch zu schützen, daß Verschleißglieder an mindestens einem Seitenteil der Reifenkette vorgesehen sind.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß der Laufteil und mindestens ein Seitenteil lösbar miteinander über in Längsrichtung er Reifenkette hintereinander liegende Aushängglieder, insbesondere Doppelhaken, Einfachhaken od.dgl. verbunden sind, so daß ein-und derselbe Laufteil je nach den Erfordernissen mit unterschiedlich ausgebildeten Seitenteilen auswechselbar verbunden werden kann und es möglich ist, zu jeder Zeit einen eventuell beschKdibten Kettenteil gegen einen neuen auszuwechseln.
  • Eine hohe Festigkeit der Aushängglieder Ist gewährleistct> wenn diese stegförmig sind, wobei ein leichtes Aus- bzw.
  • Einhängen auch bei auf einem Reifen aufgelegter Reifenkette insbesondere dann möglich ist, wenn ihre Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette eta1a rechtwinklig zu deren Ebene liegen.
  • Ein sehr sicherer Halt der Reifenkette auf dem Reifen sowie ein guter Schutz der jeweiligen Seitenfläche des Reifens werden erreicht, wenn mindestens ein Seitenteil netzartig ausgebildet ist und vorzugsweisc einen Seitenkettenstrang aufweist, der ein festes Spannen der Reifenkette auf dem Reifen ermöglicht.
  • Bei einer bevorzugten Ausftllirungsform liegen die beiden Einführöfrnungen des jeweiligen Verschleißgliedes an quer, insbesondere etwa rechtwinkllg zueinander liegenden Randseiten des Gliedkörpers, so daß zum Beispiel das Einsetzen des Verschleißgliedes in einfacher Weise dadurch erfolgen kann, daß zunächst das Verschleißglied mit seiner zur Schmalseite hin liegenden EinführU£rnung eingesetzt und dann so um die Achse der zugehörigen Aufnahmeöffnung geschwenkt wird, daß es auch mit der anderen Einführöffnung eingesetzt wird. Die beiden Einführöffnungen können aber auch an voneinander abgekehrten, vorzugsweise etwa parallelen Randseite-n des Gliedkörpers liegen, wodurch sich ebenfalls eine sehr gute Sicherung des Verschleißgliedes in Richtung der lTerbindungsgeraden dieser Randseiten ergibt.
  • Ein einfacher Aufbau und eine einfache Montage des Verschleißgliedes sind insbesondere dann gewährleistet, wenn die Einführöffnung, vorzugsweise die an der Schmalseite des Gliedkörpers liegende Einführöffnung und die zugehörige Aufnahmeöffnung durchgehend etwa die gleiche Breite haben. Zur Erzielung eines sicheren Haltes kann es auch auch zweckmäßig sein, wenn die Einfuhröffnung gegenüber der zugehörigen, vorzugsweise etwa flach-ovalen Aufnahmeöffnung schmaler ist.
  • Eine sehr einfache Ausbildung des Verschleißgliedes ergibt sich, wean die Einftihröffnung und/oder die zugehörige Aufnahmeöffnung durch einen Schlitz gebildet sind (ist), der vorzugsweise parallel zur Längsrichtung des Gliedkörpers liegt, so daß die Einführöffnung also an einer Schmalseite dieses Gliedkörpers vorgesehen ist.
  • Zur weiteren Vereinfachung des Aufbaues des Verschleißgliedes liegt die rechtwinklig zur Ebene des Gliedkörpers liegende Mittelebene der Einführöffnung wenigstens im Betriebszustand des Verschleißgliedes in der zugehörigen Mittelebene der Aufnahmeöffnung. Die rechtwinklig zur Ebene des Gliedkörpers liegende Mitt'elebene der Einführöffnung kann aber auch gegen-Uber der dazu para'llelen Mittelebene der zugehörigen Adhahmeöffnung, vorzugsweise in Richtung zu anderen Aufnahmeöffnung versetzt sein, so daß einerseits das Einsetzen des Verschleißgliedes erleichtert und andererseits dessen Halt in eingesetztem Zustand noch verbessert wird. Zweckmäßig ist dabei die gegenüber der zugehörigen Aufnahmeöffnung versetzte EinfUhröffnung an einer Längsseite des Gliedkörpers vorgesehen.
  • Das Einsetzen des Verschleißgliedes kann auch dadurch noch erleichtert werden, daß die Einführöffnung schräg zur zugehörigen Randseite des Gliedkörpers liegt und vorzugsweise in Richtung zu dieser Randseite sich der anderen Aufnahmeöffnung annähert, so daß die beschriebene Schwenkbewegung beim Einsetzen des Verschleißgliedes erleichtert wird. Dies ist besonders der Fall, wenn die schräge Einführöffnung an einer Längsseite des Gliedkörpers vorgesehen ist.
  • Um ein versehentliches Aufbiegen des Verschleißgliedes, beispielsweise durch in die Einführöffnung eindringende Teile zu vermeiden, sind die sich gegenüberliegenden Begrenzungsseiten der Einführöffnung wenigstens im Betriebszustand etwa parallel vorgesehen.
  • Damit das erfindungsgemäße Verschleißglied eine verhältnismäßig große Standzeit hat, liegen die Aufnahmeöffnungen näher bei der.Reifenanlagefläche als bei der Lauffläche, so daß sich auf der der Lauffläche zugewandten Seite der Aufnahmeöffnungen eine verhältnismäßig große Verschleißhöhe bzw. ein relativ großes Verschleißvolumen ergibt.
  • Es ist denkbar, das errindungsgemäße Verschleißglied durch entsprechend eng tolerierte Formgebung des zugehörigen Kettengliedes, durch eine Schweißstelle oder dgl. gegenüber dem Kettenglied zu sichern. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Sicherung durch mindestens einen aus einer Offenstellung in eine Schließstellung überführbaren Biegeschenkel des Gliedkörpers gebildet 'st, der vorzugsweise eine Begrenzungs kante der Einfuhröffnung aufweist, so daß durch Verbiegen dieses Biegeschenkels die Einführöffnung geschlossen wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung genüEt es dabei, wenn nur eine einzige Einführöffnung geschlossen wird, also nur ein einziger Biegeschenkel vorgesehen ist. Die Begrenzungskante der EinfUhröffnung kann durch die Endfläche des Biegeschenkels gebildet sein, wodurch sich bei verhältnismäßig geringer Biegeverformung bereits eine wesentliche Verengung der Einführöffnung beim Schließen erreichen läßt. Liegt der Biegeschenkel an einer Schmalseite des Gliedkörpers, so ist er leicht zugänglich und außerdem ein Verformen des Biegeschenkels durch den Laufdruck auf einfache Weise vermieden. Diese Vorteile werden noch weiter verbessert, wenn der Biegeverformungsabschnitt des Biegeschenkels im wesentlichen zwischen der zugehörigen Aufnahrneöffnung und einer dazu benachbarten, vorzugsweise zur Randseite der zugehörigen Einführöffnung quer liegenden Randseite des Gliedkörpers liegt.
  • Es ist auch möglich, daß zwei sich gegenüberliegende, derselben Einführöffnung zugeordnete, vorzugsweise gleiche Biegeschenkel vorgesehen sind, die dann zweckmäßigerweise mit ihren einander zugewandten Seitenflächen die Begrenzungskanten der Einführöffnung bilden.
  • Verlaufen die am Biegeschenkel vorgesehene Begrenzungskante der Einführöffnung und deren gegenüberliegende Begrenzungskante bei Offens-tellung des Biegeschenkels zur Aufnahmeöffnung aufeinanderzu, so ergibt sich eine trichterrtige Ausbildung der Einführöffnung zur Erzielung eines erleicilterte Einsetzens des Kettengliedes.
  • Die Sicherung an gemäß der Erfindung auch durch eine zwiscn der Einführöffnung und der Aufnahmeöffnung liegende, vorzugsweise mit dem Gliedkörper einstückige Rastnase odtr dgl. gebildet sein, so daß eine Verformung des Gliedkörpers zur Sicherung nicht erforderlich ist. Eine besonders vorteilhafte Sicherung ergibt sich, brenn diese durch mindestens ein gesondertes, vorzugsweise unmittelbar am Kettenglied der Reifenkette befestigtes Sicherungsglied gebildet ist, das beispielsweise benachbart zur Aufnahmeöffnung an der Seitenfläche des Gliedkörpers anliegen kann, so daß das Verschleißglied gegen Verschieben rechtwinklig zu seiner Ebene gesichert ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn im Bereich beider Aufnahmeöffnungen und/oder an sich gegenüberliegenden Seitenflächen des Gliedkörpers Sicherungsglieder vorgesehen sind. Ein sicherer Halt des Sicherungsgliedes ergibt ich, wenn es den zugehörigen Gliedabschnitt des Kettengliedes der Reifenkette umgreift. Insbesondere in diesem Fall kann das Sicherungsglied selbst als Verschleißglied, nämlich beispielsweise als Verschleißrolle ausgebildet sein oder es können zwei gleiche nebeneinanderliegende Verschleißglieder gegenseitig als Sicherungsglieder wirken.
  • Es ist auch möglich, daß eine Aufnahmeöffnung des jeweiligen Verschleißgliedes durch ein am Umfang vollständig geschlossenes Loch im Gliedköri>er gebildet ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten naher erläutert; die Zeichnungen geben mehrere Ausführungsbeispiele mit den fUr die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd maßstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht otine weiteres zu entnehmen sind, anhand der Zeichnungen erläutert.
  • Es sind dargestellt in: Fig. 1 ein Längsabschnitt einer erfindungsgemäßen Reifenkette in Ansicht, Fig. 2 ein Ausschnitt einer weiteren Ausfihrungsform einer Reifenkette in vergrößertcr Darstellung, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend Fig. 3, Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Verschleißglied in Seitenansicht, Fig. 6 - 12 weitere Ausführungsformen von Verschleißgliedern in Darstellungen entsprechend Fig. 5.
  • Wie Fig. 1 zeigt, weist eine erfindungsgemäße Reifenkette einen sich in deren Längsrichtung Pfeil 4 erstreckenden Laufteil 1 auf, der zwischen zwei sich ebenfalls in Längsrichtung Beil 4 erstreckenden, nur teilweise dargestellten gleichen Seitenteilen 2 angeordnet ist, wobei jedes Seitenteil 2 eine an der zugehörigen Randseite der Reifenkette liegende Seitenkette 3 aufweist. In montiertem Zustand liegt der Laufteil 1 auf der Umfangsfläche des Reifens, während die Seitenteile 2 an den Seitenflächen des Reifes vorgesehen sind.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der netzartige Laufteil 1 aus parallel zur Ebene der gestrecZten Reifenkette liegenden kreisringförmigen Rundstahlgliedern 5, jeweils vier in ein Ringglied 5 und jeweils in weiteres Ringglied 5 eingreifend, Steggliederp6tnd jeweils in ein einziges Ringglied 5 eingreifende Verschlcißglieder.7. Die Stegglieder 6, die jeweils it einer Längskante eine Lauffläche 7 und mit der davon abgekehrten Längskante eine Anlagefläche 8 bilden, liegen entgegengesetzt unter 450 schräg zur Längsrichtung Pfeil 4 der Reifenkette und in zu deren Ebene rechtwinkligen Ebenen. Die Längsmittelebenen der Verschleißglieder 7 liegen, bezogen auf die Längsrichtung Seil 4 der Reifenkette in gegenüber den Steggliedern 6 abweichenden Richtungen, nämlich parallel zur Längsricbtung Weil 4 und rechtwinklig zu dieser, wobei in jedes Ringglied 5 ein Verschleißglied 7 eingesetzt ist. In Längsrichtung Pfeil 4 der Reifenkette jeweils wechsit/ein zu dieser Längsriciitung parallel und ein zu dieser Längsrichtung rechtwinklig liegendes Verschleißglied ab, wie das auch rechtwinklig zur Längsrichtung Pfeil 4 über die Breite des Laufteils 1 der Fall ist.
  • Die Seitenteile 2 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit gleichen Konfigurationen wie der Laufteil 1 ausgebildet, wobei auch an Ringgliedern lo jedes Seitenteiles 2 Verschleißgliedcr 7, vorzugsweise gleiche Verschlißglieder 7 wie im Laufteil 2, vorgesehen sind. In diese Ringglieder lo greifen ebenfalls jeweils 4 Stegglieder 11 ein, so daß abo auch dieSeitenteile 2 im wesentlichen durch Ringglieder lo, Stegglieder 11 und Verschleißglieder 7 gebildet sind.
  • Wie Fig. 1 weiter zeigt, teilt jedes Verschleißglied 7 die Ringöffnung des zugehörigen Ringgliedes 5 bzw. lo in zwei Einzelöffnungen 12, wobei in jede Einzelöffnung 12 zwei im Winkel zueinander liegende Stegglieder 6 bzw. 11 eingreifen.
  • Die Seitenketten 9 können durch Kettenstränge aus ineinander greifenden Ringgliedern bzw. Flachovalgliedern bestehen oder durch derartige Glieder miteinander verbundene Stegglieder aufwesen.
  • Wie die Fig. 1 un d 3 ferner zeigen, sind die mit dem Laufglied 1 verbundenen Stegglieder 15 jedes Seitenteiles 2 durch Hal:englieder gebildet, welche unlösbar entweder mit einen Ringgliede des Laufteiles 1 oder einem Ringglied des Seitenteiles 2 dadrch verbunden sind, daß sie für den Eingriff dieses Ringgliedes eine Eingriffsausnehmung in Form eines Loches 14 aufweisen. Für das jeweils andere Ringglied weisen diese Hakenglieder 13 einen Haken 15 rXlit einer Aufnahmeöffnung 16 und einer auf der Reifenanlageseite der Reifenkette Beenden Einführöffnung 17 auf, so daß das in den Haken 15 eingreifende Ringglied ausgehängt und dadurch der Laufteil 1 von dem jeweils zughörigen Seitenteil 2 gelöstewerden kann. Das Doppelhakenglied 13a gemüß Fig.4 ermöglicht ein Lösen von von beiden miteinander verbundenen Gliedern.
  • Der Laufteil und/oder der jeweilige Seitenteil der Reifenkette kann auch gemäß Fig. 4 aus ineinander greifenden normalen Kettengliedern 5a, 6a bzw. loa, lla, also kreisringförmigen oder flachovalen (beispielsweise aus Rundstahl bestehenden Kettengliedern) bestehen, wobei an den bei gestreckter Kette parallel zu deren Ebene liegenden Kettenglieder 5a bzw. loa und/oder an den rechtwinklig zu dieser Ebene liegenden Kettengliedern 6a bzw. 11a nicht dargestellte Verschleißglieder angeordnet sind, wie sie beispielsweise in den Fig. 1 bis 3 und 5 - 9 dargestellt sind, so daß die Lauffläche der Reifenkette praktisch nur durch derartige Verschleißglieder und nicht durch Stegglieder gebildet wird.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind \t:rschleißglieder 7d, 7c außer an kreisringförmigen Kettengliedern 5d auch an flachovalen Ketten-gliedern 18 angeordnet, deren Gliedöffnungen sie ebenfalls in zwei Einzelöffnungen 12c unterteilen, wobei in jede ninzeloffnung 12c zwei im Winkel zueinander liegende Verbindungsglieder 6b eingreifen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel flachovale Rundstahlkettenglieder sein können. Wie Fig. 2 ferner zeigt, können VerschleiPglieder 7d auh schräg zur Längsrichtung, beispielsweise unter Winkellvon 45,° vorgesehen sein.
  • Die an der Reifenkette gemäß Fig. 1 angeordneten Verschleißglieder 7 können beispielsweise ger:äß Fig. 5 ausgebildet sein.
  • Wie Fig. 5 zeigt, weist das Verschleißglied { einen Gliedkörper 19 auf, der im Betriebszustand in seiner Außenform länglich-rechteckig ist. Eine Längsseite bzw. Längskante 20 des Gliedkörpers 1 ist als Lauffläche für den Laufbahnkontakt vorge-ehen, wahrend die davon abgekehrte und dazu parallele Längskante 21 als Reifenanlagefläche vorgehen ist und die beiden Längskanten im Betriebszustand über rechtwinklig zu ihnen liegende Schmalkanten 22, 23 miteinander verbunden sind. In dem Gliedkörper 19 std in der Mitte zwischen den beiden Längskanten 20, 21 zwei gesondert Aufnahmeoffnungen 24, 25 für ein Kettenglied einer Reifenkette vorgesehen, wobei jede Aufnahmeöffnung eine Einführöffnung 26 bzw.27 aufweist. Beide Aufnahmeöffnungen 24, 25 sind im Betriebszustand flachoval bzw. länglich, wobei sie sich in Lengsrichtung des Gliedkörpers 19, also in Längsrichtung der Lauffläche 20 erstrecken. Die beiden Einführöffnungen 26, 27 sind an den Schmalseiten 22, 25 des Gieidkörpers 19 vorgesehen, wobei ihre Begrenzungskanten 28, 29 jeweils durch die Seitenflächenzweier Biegeschenkel 30 gebildet sind, die in geöffnetem Zustand v-förmig vonein-ander weg verlaufen und bei der Montage aufeinander zu gebogen werden. Der Gliedkörper 19 ist symmetrisch zu zwei rechtwinklig zueinander und rechtwinklig zu seiner Ebene liegenden Mittelebenen ausgebildet. von denendie eine parallel zu seiner Längsrichtung liegt.
  • Das in Fig. 6 dargestellte Verschleißglied kann bepielsweise das Verschleißglied 7d bzw. 7c gemäß Fig. 2 bilden, das in einem Kreisringglied 5b bzw. in einem Flachovalglied 18 eingesetzt ist.
  • Wie Fig. 6 zeigt, weist das Verschleißglied einen Gliedkörper 19 auf, der im Betriebszustand gemäß Fig. 6 in seiner Außenform länglich-rechteckig mit abgerundeten Ecken 31 ist. Eine Längsseite bzw. Lngskante 20b des Gliedkörpers lZb ist als Lauffläche für den Laufbahnkontakt vorgesehen, während die davon abgekehrte und dazu parallele Längskante 21b als Reifenanlagefläche vorgesehen ist und die beiden Längskanten über rechtwinklig zu ihnen liegende Schmalkanten 22b, 22c miteinander verbunden sind.
  • In dem Gliedkörper l9b sind näher bei der Refenanlagefläche 21b als bei der Lauffläche 20b mit gleichem Abstand von dieser zwei gesonderte Aufnahmeöffnungen 24b, 25b für ein Kettenglied 5b bzw.
  • 18 einer Reifenkette vorgesehen, wobei jede Aufnahmeöffnung 24b lzw. 25b eine Einführöffnung 26b bzw. 27b aufweist.
  • Die eine Aufnahmeöffnung 24b ist mit der zugehörigen Einführöffnung 26b durch einen durchgehenden, sich in Längsrichtung des Gliedkorpers l9b erstreckenden Schlitz gebildet, der von der einen Schmalseite 22b des Gliedkörpers l9b ausgeht und an dieser die Einführöffnung 26b bildet, während etwa die innere Hälfte der Länge des Schlitzes die Aufnahmeöffnung 24b bildet, die am Schlitzgrund durch eine halbkreisförrnige Bodenkante 52 begrenzt ist. Die Seitenflächen 28b des Schlitzes und damit sowohl der Einführöffnung 26b als auch der Aufnahmeöffnung 24b liege parallel zueinander und parallel zur Lauffläche 20b.
  • Durch den Schlitz ist der Gliedkörper im Bereich der zugehörigen Schmalseite 22b in zwei frei ausragende Schenkel 33, 34 unterteilt, die parallel zur Lauffläche 20b liegen und deren Endflächen die zugehörizen Schmalseite 22b des Gliedkörpers 19b bilden. Die Länge des Schlitzes 24b, 2öb entspricht etwa 1/3 der Lange des Gliedkörpers.
  • Die andere Aufnahmeöffnung 25b liegt mit größerem Abstand von der zugehörigen Schnialkante 23b des Gliedkörpers 19b als die Aufnahmeöffnung 24b von der Schmalkante 22b, wobei die Einführöffnung 27b dieser Aufnahmeöffnung 25b an der Reifenanlageseite 21b vorgesehen ist und im Betriebs zustand symmetrisch zur zugehörigen Ilittelebene der Aufnahemöffnung 25b liegt. Die Aufnahmeöffnung 25b ist sowohl im geöffneten Zustand als auch im Betriebszustand gemäß Fig. 6 gegenüber der Einführöffnung 27b erweitert, wobei ihre zu der Lauffläche 20b parallele Mittelebene in der Mittelebene der Aufnahmeöffnung 24b liegt. Die Begrenzungskanten 29b der Einführöffnung 27b verlaufen zur zugehörigen Aufnahmeöffnung 25b hin im geöffneten Zustand trichterartig aufeinanderzu, während sie im Betriebszustand gemäß Fig. 6 parallel und unmittelbar benachbart zueinander vorgesehen sind. De eine Begrenzungskante 29b der Einfükiröffnung 27b ist an einem haken- bzw. winkelförmigen Biegeschenkel 30b vorgesehen, der durch das die benachbarte Schmalkante 23b bildende Ende des Gliedkörpers 19b gebildet ist, und dessen Biegerverformungsabschnitt 35 im wesentlichen zwischen der Aufnahmeöffnung 25b und der durch die zugehörige Schmalseite 25b und die Lauffläche 20b gebildeten Ecke des Gliedkörpers 19b liegt.
  • Das Veschleißglied gemäß Fig. 6 wird zur Montage mit seinem Schlitz 24b, 26b schräg in das Kettenglied 5b eingesetzt und dann so auf dieses zugeschwenkt, daß der gegenüberliegende Gleidabschnitt des Kettengliedes durch die Einführöffnung in die Aufnahmeöffnung 29b gelangt, wonach durch Zudrücken des Biegeschenkels 30b die Einführöffnung 27b geschlossen wird. Beidseitig des symmetrischezu einer Axialebene des Xettengliedes 5b liegenden unt mit einem gewissen Bewegungsspiel in dieses Kettenglied eingreifenden Verschleißgliedes liegen dann die in das Kettenglied eingreifenden weiteren Kettenslleder 6b.
  • In Fig. 7 sind für sich entsprechende Teile die gleichen Beagszelchen wie in don Fig. 1 bis 6j 3edoch mit dem Index d verwendet.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist der Gliedkörper 19d kUrzer als beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6, wobei der die Aufnahmeöffnung 24d und die Einfühöffnung 26d bildende Schlitz so kurz ist, daß er in montiertem Zustand vollständig von dem eingreifenden Kettenglied 18 gemäß Fig. 2 ausgefüllt ist. Die dem Biegeschenkel 30d gegenüberliegende Begrenzungskante 29d der Einführöffnung 27d liegt schräg zu den Längskanten 20d, 21d des Gliedkörpers , derart, daß ihrebt:i der zugehörigen Längskante 21d liegendes Ende näher bei der Schmalkante 22d liegt. wobei die eine Begrenzungskante 29d geradlinig bis an die quer zu ihr liegende Begrenzungskante der Aufnahmeöffnung 25d und somit deren ein Seitenfläche bildet. Dadurch ist die Aufnahmeöffnung 25d zwar gegenüber der Einführöffnung 27d verbreitert, bildet Jedoch ausschließlich im Bereich des geschenkels 5od eine Hinterschneidung. Der Abstand der Aufnahmeöffnung 25d von der zugehörigen Schmalkante 23d ist mehr als doppelt so groß als der entsprechende Abstand der Aufnahmeöffnungen 24d von der Schmalkante 22d. Die Aufnahmeöffnungen 24d, 25d liegen in der mitte zwischen den Längskanten 20d, 21d, so daß auch beispielsweise die die Einführöffnung 27d aufweisende Längskante 21d als Lauffläche verwendet werden kann.
  • Das in Fig. 7 dargestellte Verschleißglied wird an den beiden parallel verlaufenden geradlinigen Gliedabschnitten des Kettengliedes 18 derart befestigt, daß ein Gliedabschnitt in die Aufnahmeöffnung 211d und der gegenüberliegende Gliedabschnitt in die Aufnahmeöffnung 25d eingreift. Ist die Dicke des Verschleißgliedes, das plattenförmig ausgebildet ist und parallele Seitenflächen 36d aufweist, kleiner als die Lunge der geradlinigen Gliedabschnitte des Kettengliedes 18, son sind zazeckmäßig Sicherungsglieder 57 zur Lagesicherung des Verschleißgliedes vorgesehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sicherungsglieder durch Verschleißrollen 57 gebildet, welche die entsprechenden Gliedabschnitte des Ei;tengliedes 18 umgreifcn und beispielsweise aus Rundstahl gebogen sind, wobei jeweils eine Verschleißrolle 37 im Bereich jeder Aufnahmeöffnung 24b bzw.
  • 25b vorgesehen ist und die beiden Verschleißrollen 57 an den voneinander abgekehrten Seitenflächen 36d des Verschleißgliedes liegen.
  • Es ist auch möglich, zwei gleIch odeXpiegelsymmetrisch ausgebildete Verschleißglieder gemäß Fig. 6 oder 7 an ein und demselben Kettenglied 18 unmittelbar benachbart zueinander derart in der in Fig. 2 dargestellten Weise entgegengesetzt anzuordnen, daß Sie unterschiedlich weit auf beiden Seiten über das Kettenglied 18 vorstehen und mit ihren einander zugekehrten Seitenflächen 36dzur Lagesicherung aneinander anliegen. Die Gesamtdicke der beiden Verschleißglieder entspricht dabei der Länge der geradlinigen Gliedabschitte des flachovalen Kettengliedes 18.
  • Es können auch die in das Kettenglied 18 eingreifenden Kettenglieder zur Lagesicherung des Verschleißgliedes beitragen, wie das auch Fig. 2 in Bezug auf das Kreisringglied 5b zu entnehmen ist.
  • In deri in den Fig. 8 bis 12 dargestellten Ausführungsformen sind für sich entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 7, jedoch in Fig. 8 mit dem Index "e", in Fig. 9 mit dem Index "f" und so weiter verwendet.
  • Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 6 im wesentlichen dadurch, daß die Aufnahmeöffnung 24e im Gliedkörper l9e durch ein am Umrang vollständig geschlossenes kreisrundes Loch gebildet ist, das somit keine Einfuhröffnung aufweist. Die andere Aufnahmeöffnung 25e ist im Betriebszustand durch ein Loch gleichen Durchmessers gebildet.
  • Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform liegt die Einführöffnung 27f der Aufnahmeöffnung 25f gegenüber dieser in Längsrichtung des Gliedkörpers l9f zur anderen Aufnahmeöffnung 24f hin versetzt, derart, daß ein winkelförmiger Schlitz gebi]det ist, wobei im Übergangsbereich zwischen der Einführöffnung 27f und der Aufnahmeöffnung 25f der vorspringenae Winkel des Gliedkörpers l9f eine Rastnase 37f bildet, so daß der in die Aufnahmeöffnung 25f eingreifende Gliedabschnitt des Kettengliedes der Reifenkette durch Rastung geräten ist.
  • Die Montage des Verschleißgliedes gemäß Fig. 8 an einem Kettenglied einer Reifenkette erfolgt zweckmäßig dadurch, daß dieses Kettenglied zunächst in noch geöffrtcm, alse ungeschweißtem Zustand in die Aufnahmeöffnung 24e eingesetzt und dann, beispielsweise durch Schweißen, geschlossen wird, wonach es durch relatives Verschwenken auch in die Aufnahmeöffnung 25e eingeführt und dann das Verschleißglied geschlossen werden kann. Die Montage des Verschleißgliedes gemäß Fig. 5 kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß es in ein in der lichten Weite annähernd seiner L- nge entsprechndes Kettenglied eingesetzt wird, wonach dieses Kettengliea derart unter Verformung zusammengedrückt wird, daß zwei sich gegenüberliegende Gliedabschnitte in die Aufnahme öffnungen 24, 25 gelangen und das Verschleißgiied durch Verbiegen der Biegeschenkel 30b geschlossen werden kann. Es ist aber auch möglich, das Verschleißglied gernäß in einer der Montage des Verschleißgliedes gemäß Fig. 8 entsprechenden Weise zu montieren, also beispielsweise das Verschleißglied gemäß Fig. 5 in/ein noch ungeschweißtes offenes Kettenglied einzusetzen und dieses dann erst, beispielsweise durch Schweißen, zu schließen.
  • Das Verschleißglied gemäß Fig. lo weist ebenso wie das Verschleißglied gemäß Fig. 9 keinen Biegeschenkel auf. Der die Reifenanlagefläche 20g bildende, über die ganze Länge des Gliedkörpers 19g ununterbrochen durchgehende Steg 33g weist eine größere Querschnittshöhe als der andere Gliedsteg 21g des Gliedkörpers 19g auf und ist außerdem gegenüber diesem länger, wobei jedoch das Verschleißglied symmetrische zu der zu seiner Längsrichtung und seiner Ebene rechtwinkligen Mittelebene ausgebildet ist. Die Aufnahmeöffnungen 24g, 25g sind mit en zugehörigen Einführöffnung 26g, 27g derart klein dimensioniert, daß das Verschleißglied zur Montage schräg in ein Kettenglied der Reifenkette eingesetzt und dann durch Verdrehen um eine zu seiner Ebene parallele und seinen Längskanten 2og,, 21g rechtwinklige Achse in eine Lage entsprechend Fig. 2 gebracht werden kann, wonach es durch Sicherungsglieder, beispielsweise durch Verschleißrollen 57 gemäß Fig. 2, in dieser Lage gesichert werden kann.
  • Bei der Ausführungaform gemäß Fig. 11 sind beide Einführöfnnungen wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. lo ebenfalls wieder an den Schmalseiten 22h, 25h des Gledkörpers vorgesehen, wobei jedoch die die Aufnahmeöffnungen und die Einführöffnungen bildenden Schlitze länger als für die Aufnahmc des Kettengliedes der Reifenkette erforderlich ausgebildet sind, so daß der Gliedkörper 19h in montiertem Zustand seitlich über das Kettenglied der Reifenkette verhältnismäßig weit vorsteht. Das Verschleißglied gemäß Fig. 11 ist ähnlich wie das Verschleißglied gemäß Fig. 5 zu montieren, wobei es jedoch keine Biegeschenkel aufweist, sondern, seine Aufnahme-und Einführöffnungen gleich wie die Aufnahmeöffnung 24b und die Einführöffnunge26b gemäß Fig. 6 ausgebildet sind.
  • Das Verschleißglied gemäß Fig. 12 unterscheidet sich von dem gemäß Fig. 11 im wesentlichen dadurch, daß seine Aufnahme-und Einführöffnugen ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 verhältnismäßig klein ausgebildet, nämlich durch annähernd häbkreisförmige Aussparungen an den Schmalkanten gebildet sind, so daß es in montiertem Zustand seitlich nicht über da,s,zugehörige Kettenglied der Reifenkette vorsteht.
  • (Ansprüche)

Claims (36)

  1. Ansprüche 1. Reifenkette mit einem zwischen zwei Seitenteilen angeordneten Laufteil, die eine Vielzahl von miteinander verbunden nen Kettengliedern aufweist, welche mit Eingriffsöffnungen versehen sind, wobei in mindesten einern Kettenteil/die Eingriffsöffnungen mehrerer Kettenglieder gesonderte Verschleißglieder eingesetzt sind, die jeweils mindestens cinen stegartigen, zwischen einer Reifenanlagefläche und einer davon abgekehrten Lauffläche wenigstens zwei gesonderte benachbarte Aufnahmeöffnungen aufweisenden Gliedkörper haben und deren Aufnahmeöffnungen zur Bildung von an verschiedenen Randseiten liegenden Einführöffnungen bis zu den zugehDrigen Randseiten des jeweiligen Gliedkörpers geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Einführöffnung (27d) des Verschleißgliedes (7d)an einer Längsseite (21d) wnd/oder mindestens eine Einführöffnung (26d) argeiner Schmalseite (22b) des zugehöligen Gliedkörpers (19d) liegt.
  2. 2. Reifenkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelebenen von Verschleißgliedern (7) quer, insbesondere etwa rechtwinklig zur Längsrichtung (Pfeil 1;) der Reifenkette liegen.
  3. 3. Reifenkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelebene von Verschleißgliedern (7d) schräg, insbesondere entgegengesetzt schräg zur Längsrichtung der Reifenkette liegen.
  4. 4. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelebenen von Verschleißgliedern (7) etwa in Längsrichtung (Pfeil 4) der Reifenkette liegen.
  5. 5. Reifenkette nach einem der vorhergenenden Ansprüche, dadurch gekennzeicnnet, daß Verschleißglieder (7) an kreisringförmigen Kettengliedern (5), vorzugsweise etwa diametral liegend, angeordnet sind.
  6. 6. Reifenkete nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verschleißglieder (7 bzw. 7d) an flachaalen Kettengliedern (18), vorzugsweise symmetrischi zu der in der Iaiitte ihrer Lunge liegenden Mittelebene angeordnet sind.
  7. 7. Reirenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verschleißglieder (7) an Kettengliedern (5) aus im Querschnitt aus rundem, insbesondere kreisrundem Material angeordnet sind.
  8. 8. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verschleißglieder (7) an Kettengliedern (5) vorgehen sind, deren Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette parallel zu deren Ebenen liegen.
  9. 9. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißglied (7) die Eingriffsöffnung des Kettengliedes (5) in zwei Einzelöffnungen (12) unterteilt und daß in jede Einzelöffnung (12) mindestens ein weiteres Kettenglied (6) eingreift, insbesondere zwei im Winkel zueinander liegende Kettenglieder (6) eingreifen.
  10. lo. Reifenkette nach eie der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeic?rnet, daß in das jeweilige, mit einem Verschleißglied (7) versehene Kettenglied (5) mindestens ein Stegglied eingreift, insbesondere nur S+egglieder (6) eingreifen, die eine Relfenanlagefläche (8) und eine Lauffläche (9) aufweisen.
  11. 11. Reifenkette nach einem der yorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kettenglieder (5) über ein Verbindungsglied (6) miteinander verbunden sid und vorvier zugsweise in jedes dieser Kettenglieder (5) Verbindunrcglieder (6) eingreifen
  12. 12. Reifenkette nach eiern der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verschleißglieder (7) mit Bewegungsspiel in die zugehörigen Kettenglieder (5) eingreifen.
  13. 13. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verschleißglieder (7c), vorzugsweisen aneinanderlie;ends am selben Ketttenglied (18) vorgesehen und insbesondere gleich ausgebildet sind.
  14. 14. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißglied (7d) mit seinen Enden an den sich gegenüberliegenden Seiten des zugehörigen Kettengliedes (18) unterschiedlich weit vorsteht.
  15. 15. Reifenkette nach Anspruch 15 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daD die beiden Verschleißglieder (7c) mit ihren inden auf mindestens einer Seite des zugehörigen Kettengliedes (18) vorzugsweise abwechselnd auf beiden Seiten unterschiedlich weit vorstehen.
  16. 16. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verscheißglieder (7) am Laufteil (1) und/oder an mindestens einem Seitenteil (2) der Heifenkette vorgesehen sind.
  17. 17.. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufteil (1) und mindestens ein Seitenteil (2) lösbar miteinander über in Längsrichtung (Pfeil 4) der Reifenkette hintereinanderliegende Aushängglieder, insbesondere Einfachhaken (15), Doppelhaken (13a) oder . verbunden sind.
  18. 18. Reifenkette nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushängglieder (13) stegförmig sind und ihre Mittelebenen bei gestreckter Reifenkette etwa rechtwinklig zu deren Ebene liegen.
  19. 19. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Seitenteil (2) netzartig ausgebildet ist und vorzugsweise einen Seitenkettenstrang (3) aufweist.
  20. 20. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einführöffnung (27b) an der Reifenanlagefläche (21b) liegt.
  21. 21. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einführöffnungen (26b, 27b) an quer, insbesondere etwa rechtwinklig zueinander liegenden oder an voneinander abgekehrten, vorzugsweise etwa parallelen-Randseiten (22b, 21b) des Gliedkörpers (19b) liegen.
  22. 22. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß der Gliedkörper etwa rechtwinI'-lig zieinander liegende Randseiten aufweist, vorzugsweise länglich rechteckig ist.
  23. 23. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführöffnung, vorzugsweise die an der Schmalseite (22b) des Gliedkörpers (19b) liegende Einführöffnung (26b) und die zugeh?j'rige Aufnahmeöffnung (24b) durchgehend etwa gleiche Breite haben und insbesondere durch einen Schlitz gebildet sind.
  24. ?4. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführöffnung ( 27b) gegenüber der zugehörigen, vorzweise etwa flachovalen Aufnahmeöffnung (25b) schmaler ist.
  25. 25. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß die rechtwinklig zur Ebene des Gliedkörpers (19d) liegende Mittelebene der insbesondere an einer Längsseite des Gliedkörpers vorgeschenen Einführöffnung (27d) gegenüber der dazu parallelen Mittelebene der zugehörigen Aufnahmeöffnung (25d), vorzugsweise in Richtung zur anderen Aufnahmeöffnung (24d) versetzt ist.
  26. 26. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere an einer Länge seite (21d) des Gliedkörpers (19d) vorgesehene Einführöffnung (27d) schräg zur zugehörigen RaiBeite (21d) des Gliedkörpers (19d) liegt und vorzugsweise in Richtung zu dieser Randseite sich der anderen Aufnahmeöffnung (24d) annähert.
  27. 27. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnungen (24b, 25b) näher bei der Reifenanlagefläche (21b) als bei der Lauffläche (20b) liegen.
  28. 28. Reifenkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, durch eine Sicherung (37 bzw. 37e) für das am Kettenglied (18) angeordnete Verschleißglied gekennzeichnet.
  29. 29. Reifenkette nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung mindestens einen aus einer Offenstellung in eine Schließstellung überführbaren insbesondere an einer Schmalseite (23b) des Gliedkörpers (19b) liegenden Biegeschenkel (30b) des Gliedkörpers (19b) aufweist, der vorzugsweise eine Begrenzungskante (29b) der Einführöffnung (27b) bildet und winkel- bzw. hakenförmig ausgebildet ist.
  30. 30. Reifenkette nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegcverformungsabschnitt (35) des Biegeschenkels (30b) im wesentlichen zwischen der zugehörigen Aufnahmeoffnunge (25b) und einer dazu benachbarten, vorzugsweise zur Randseite der zugehörigen Einführöffnung (27b) quer liegenden Randseite (23b) des Gleidkörpers (19b) liegt.
  31. 31. Reifenkette nach Ansprch 29 oder 30, dadurch-gekennzeichnet, daß die Begrenzungskante (29b) der Einführöffnung (27b) durch die Endfläche des Biegeschenkels (30b) gebildet ist.
  32. 52. Reifenkette nach einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenUberliegende, derselben EinfUritiffnung (26 bzw. 27) zugeordnete, vorzugsweise gleiche Biegeschenkel (30) vorgesehen sind, die insbesondere mit ihren Seitenflächen die Begrenzugskanten der Einführöffnung bilden.
  33. 33. Reifenkette nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung eine uzwischen der Einführöffnung (26f) und derAufnahmeöffnung (25f) liegende, vorzugsweise mit dem Gliedkörper (19f) einstückige Rastnase (37f) oder dgl. aufweist.
  34. 34. Reifenkette nach einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung mindestens ein gesondertes, vorzugsweise unmittelbar am Kettenglied (18) der Reifenkettte befestigtes Sicherungsglied (37) aufweist, das insbesondre benachbart zur Aufnahmeöffnung (8a) an der Seitenfläche (21a) des Gliedkörpers (la) liegt.
  35. 35. Reifenkette nach einem der Ansprüche 20 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich beider Aufnahmeöffnungen (24d, 2d) und/oder an sich gegenüberliegenden Seitenflächen ( i6d) des Gliedlkörpers (19d) Sicherungsglieder (37? vorgesehen sind.
  36. 36. Reifenkette nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied (57) den zugehörigen Gliedabschnitt des Kettengliedes (18) umgreifend vorzugsweise als Verschleißglied, beispielsweise als Verschleiߣle, als gleichartiges Verschleißglied oder dgl. ausgebildet ist.
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