-
STELLEINRICHTUNG FÜR DIGITALWECKER Die Erfindung betritt eine Stelleinrichtung
lür die leitanzeige für Digitalwecker, bei denen für die Zeitanzeige und Weckereinstellung
Zahlenrollen verwendet erden.
-
Es ist bekannt die Zeitanzeige bei Digitalweckern mittels Bedienungsknopi
einzustellen, der gewöhnlich auf der verlängerten Rollenachse außerhalb des Uhrengehäuses
angebracht ist. Für die Weckereinstellung ist in der Regel ein zweiter Knopf in
der gleichen Achsrichtung vorgesehen.
-
Auch wurde schon vorgeschlagen Zeitanzeige und Weckereinstellung mit
einem Knopf vorzunehmen, der in der Verlängerung der Rollenachse uberhalb de Uhrengehäuses
angebracht und für die zewunschte Verstellung achsial verschoben werden kann.
-
Abgesehen davon, da die genannten Auslührungearten kein gutes Design
der Uhr zulassen, d die Stellknöpfe stets seitlich am Uhrengehäuse vorstehen, ist
der Auiwand an Teilen Iür die ansich nebensächliche FunKtion "Uhrzeit einstellen"
sehr grob. Dies gilt auch für die letztere Ausführung, bei der nur ein Knopf zum
Einstellen von Zeit und WecKer verwendet wird. heben einem Stellknopf sind aber
noch eine Feder und sonstige Kleinteile erlorderlich.
-
Auch ist ekannt das E@nstellen der uhrzeit und des Weckers mit einer
Scheibe vorzunehmen die am Umiang mit einem Rändei versehen ist und mit einem 'Leil
des Umfanges aus den Uhrengehäuse hinten oder unten herausschaut. Der Nachteil aieser
Ausführung ist vor allem, daX neben der Scheibe auch noch zusetzliche Teile erforderlich
sind, was sich auf die Montagezeit emplindiich auswirkt.
-
er Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Einstellvorrichtung für
Digitalwecker zu schaffen für die keine Teile erforderlich sind, sondern die Teile
die für die Funktion der Uhr ohnehin vorhanden sein müssen so auszubilden, daD das
Einstellen der Uhrzeit damit möglich ist.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Zahnrad des
Untersetzungsgetriebes ( 12 a, 12b, 12c) mit einer Scheibe (12 d) einstuckig verbunden
ist, so daß die Scheibe ( 12 d) mit einen Teil des Umfanges aus dem Uhrengehäuse
(1) herausgeschaut und direkt damit die Uhrzeit eingestellt werden kann. Dss Zahnrad
(12a, 12b, 12 c, 12 d) ist vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gespritzt und
hat am Umfang der Scheibe 12 d eine Modulverzahnung damit bei Serienfabrikation
von Digitaiweckern das Einstellen der Uhrzeit sogar motorisch möglich ist, indem
es mit einem Zahnrad in Eingriff gebracht wird, das von einem rotor angetrieben
wird.
-
Die Rollenachse (11) ist erfindungsgemäß so ausgebildet, dab neben
der Funktion "Achse" auc noch einstückig ein Trieb ( 11b) angespritzt ist mit zum
das Zahnrad (12c) im Eingriff steht und so die Rollenachse (11) die Funktion eines
Ritzels zusätzlich übernimmt und so das Einstellen der Uhrzeit ermöglicht.
-
Die mit der Erfindung erzie@ten Vorteile bestenen insbesondere darin,
daß für das Einstellen der Uhrzeit keine zusatzlichen Bauteile eriorderlich ist,
sondern es werden Funktionsteile des @hrwerkes ansich zum Einstellen verwendet.
Außerdem schaut die Scheibe zum Einstellen hinten oder unten am Gehause heraus und
läßt damit ein gutes Aussehen zu.
-
An die weckereinstellrolle wird mit Vorteil einstückig ein Zahnrad
angespritzt was teilweise aus dem uhrgehäuse heraussteht und somit ohne ein eiteres
Bauteil auch das weckerwerk eingestellt werden kann.
-
Das Ausfdhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im tolgenden näher beschrieben.
-
Die Abbildung 1 zeigt im Schnitt schematisch die Anordnung der Zahlenrollen
für die Zeitanzeige.
-
Zwischen den platinen 2,3,4 und 5 sind die verschiedenen Zahnräder
bzw. Anzeigerollen gelagert. Die Drehbesegung des Antriebs wird vom Rotortrieb (6)
über ein Beisatzrad (7) auf die Sekundenrolle (8) übertragen. Mit dem Schalttrieb
(18) wird das Zahnrad (?) einmal pro Minute um 36 ° weitergedreht. An dem Zahnrad
(9) sind 2 ledern (9a) fest verbunden, die als Rutschkupplung dienen und die Minutenrolle
I (10) ebenfalls jeweils un 36° pro Minute weiterdreht. Uber das Schaittrieb (17)
wird pro Umdrehung der Minutenrolle I (10) die Minutenrolle II (16) um einen bestimmten
Winkel weitergeschaltet. Ein weiterer Schalttrieb, sowie die Stundenrolle refrh
sich nach der Minutenrolle (16) II an, sind aber nicht mehr eingezeichnet.
-
Die Drehbewegung wird nicht nur von der Minutenrolle I (lo) mit dem
Schaittrieb (17) zur Minutenrolie II (16) weitergeleitet, sondern von der Minutenrolle
I ( 10) über die Pollenachse (11) und dessen einstückig verbundenes
Rollenachsentrieb
(11 b) zum Zahnrad ( 12a, 12b,12c,12d) weiter übertragen. Die Rollenachse (11) ist
formschlüssig durch des Zweikant (11 a) der Rollenachse (11) mit der Minutenrolle
I (10) verbunden und so dreht sich die Rollenachse (11) synchron mit der Minutenrolle
I (10) mit.
-
Die Drehbewequng wird vom Zahnrad ( 12 a - d) über ein Zwischenrad
(13) zum weckeraus@öserad ( 14) übertragen.
-
Das weckerausloserad (14) ist achsial beweglich auf den Bolzen ( 15)
gelagert und lauft gegen die nicht gezeichnete weckerstellrolle an.
-
Dreht man nun die Scheibe ( 12 d) die teilweise aus dem uhrengehause
( 1 ) heraussteht, so wird einerseits die Ninutenrolle I ( 10) in Drehung versetzt.
Die Drehbewegung wird von dem Zahnrad ( 12 c) über das Rollenachsentrieb (11 b)
auf dei Minu@enrolle I ( 10) übertragen. Die Rutschkupplung ( 9 a) sorgt dafür,
daX die Drehbewegung der Ninutenrolle I ( 10) nicht in Richtung Antrieb dh aui das
Zahnrad ( 9 ) übertragen wird. - Andererseits wird die Drehbewegung der Scheibe
( 12 d) zum Weckerauslösewerk übertragen. Das Zahnrad ( 12a, 12b, 12c, 12 d) ist
ist einstücKig aus Kunststoff gespritzt Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist sind
zum Einstellen der Uhrzeit weder Stellknöpfe noch sonstige Kleinteile erforderlich,
sondern die Teile die für das Funktionieren des Weckers sowieso erforderlich sind,
sind so ausgebildet, dab sie auch zum einstellen der Uhrzeit dienen.