DE2309761A1 - Mit einem ueberzug versehene glasgegenstaende - Google Patents
Mit einem ueberzug versehene glasgegenstaendeInfo
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- C03C17/328—Polyolefins
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Description
Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Αί-smann
Dr. R. Koenigsberger - Dlpl.-Phys. R. Holzbauer - Dr. F. Zumsteln Jun.
PATENTANWÄLTE
TELEX 529979
BANKKONTO:
BANKHAUS H. AUFHÄUSER
8 MÜNCHEN 2,
RC-1251-IM-5O
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DART INDUSTRIES INC., Los Angeles, Kalifornien, U.S.A. "Mit einem Überzug versehene Glasgegenstände"
Die Erfindung betrifft mit einem Polymerisatüberzug versehene Gegenstände und insbesondere Glaswaren, wie Flaschen, die mit
Polyäthylenüberzügen versehen sind.
Es ist seit langem bekannt, Glasgegenstände mit Polymerisatüberzügen
zu versehen. Diese Überzüge wurden weitgehend dazu verwendet, das Glassubstrat vor Oberflächenabrieb und Reibungskontakt zu schützen. Ein derartiger Abrieb verschlechtert
nicht nur das Aussehen der äusseren Oberflächen, sondern führt auch zu einer beträchtlichen Verminderung der Bruchfestigkeit.
Die meisten Überzüge zeigen insbesondere bei niedrigen Temperaturen Sprödigkeit. Normalerweise liegen sie in Form von dünnen
Filmen vor, die fest mit der Glasoberfläche verbunden sind. Diese Überzüge sind dadurch nachteilig, daß sie genauso wie
der Glasgegenstand leicht zerstört werden, wenn man diese fallen lässt. Weiterhin kann, wenn das Glasgefäß unter Überdruck
steht, wie es bei Glasflaschen der Fall ist, die mit kohlensäurehaltigen Getränken, wie Limonaden, Bier und Schaumweinen,
gefüllt sind, eine Zerstörung des Glases durch Bruch dazu führen, daß Glasfragmente heftig über beträchtliche Entfernungen
geschleudert werden. Somit machen die oben beschriebenen Über-
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züge die Glasgegenstände nicht "splittersicher", noch verändern sie die Zersplitterungseigenschaften der zerbrechenden Glasgegenstände,
insbesondere wenn diese unter Überdruck stehen.
Es ist jedoch festzuhalten, daß gewisse Glasgegenstände, insbesondere
Glasdruckbehälter, mit Polymerisatschützhüllen ausgerüstet
wurden. Diese Materialien sind beim Bruch hinsichtlich der Glaszersplitterung beständig, können jedoch bei einer Vielzahl
von Glasanwendungsweisen nicht eingesetzt werden. Z.B. besitzen die meisten Überzüge dieser Art eine Dicke, was schon aus wirtschaftlichen
Gründen ihre Anwendung in anderen Bereichen sich verbietet. Weiterhin ist das Aussehen dieser dicken Überzüge
normalerweise nicht gut genug, als daß man sie bei Glaswaren verwendet könnte, die für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
vorgesehen sind. Weiterhin sind diese Überzüge hinsichtlich ihrer Eigenschaften nicht für Flaschenabfülleinrichtungen
geeignet, bei denen je nach der Art des einzufüllenden Produktes strenge Reinigungs- und Verarbeitungsverfahren angewandt
werden.
Die oben erwähnten Nachteile werden dadurch beseitigt, daß man ein Glassubstrat, wie einen Glasbehälter, mit einem elastischen,
nicht-spröden Überzug aus einem Polyäthylenharz versieht. Der Bruch des Glassubstrats führt dazu, daß der Überzug sich davon
ablöst und in dem die Bruchstelle umgebenden Bereich ausdehnt. Beim Zerbrechen von Behältern, die unter geringem oder keinem
Überdruck stehen, bleibt der Überzug im allgemeinen intakt und umschließt daher die zerbrochenen und freigesetzten Glasfragmente.
Im Fall des Zerbrechens von Flaschen, die unter Überdruck stehen, beginnt der Inhalt des Gefässes durch die Bruchstelle auszuströmen.
Gleichzeitig punktieren die scharfen Spitzen des Glases an der Bruchstelle den Überzug, so daß der Überdruck
entweichen kann. Die Glasbruchlinien erstrecken sich von der Bruchstelle auch auf andere Bereiche der Flasche. Der überzug trennt
sich oberhalb dieser Bruchlinien von dem Glas ab und erweitert
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sich in dem Maße, in dem das Glas durch Risse getrennt wird, wodurch
die Glasstücke auf beiden Seiten der Bruchlinie zusammengehalten werden. Gleichzeitig -wird der Überdruck vollständig
durch die anfänglich gebildete Bruchstelle abgelassen. In dieser Weise wird verhindert, daß Glasfragmentc heftig herumgeschleudert
werden können und nahestehende Personen oder Gegenstände verletzen oder beschädigen können.
Das erfindungsgemäß eingesetzte Polyäthyleiiharz sollte ein Harz
sein, das eine erhebliche Menge von kurzen Seitenketten zusammen mit einer gewissen Menge langer Seitenketten enthält, so
daß es elastisch wird und sichergestellt ist, daß es eine große maximale Dehnung und eine hohe Zugfestigkeit beim Bruch besitzt.
Das Material kann ein Homopolymerisat oder ein Mischpolymerisat von Äthylen mit mindestens einem anderen Comonomeren sein,
das zusätzliche kurze Seitenketten in. die Hauptpolymerisatket—
te einführt. Beispiele geeigneter Comonomerer sind von Äthylen verschiedene a-Olefine, z.B. Propylen, Buten-1, 3-Methylbuten-1,
4-Methylpenten-1, Vinylverbindungen, wie Styrol, Vinylester,
Vinyläther, Vinylchlorid, Vinylfluorid oder Vinylalkohole, Vinylidenverbindungen, v/ie Vinylidenchlorid oder Vinylidenfluorid,
Ester, wie z.B. Äthylester oder Vinylester von Acrylsäure, Methacrylsäure, substituierte Methacrylsäure,
Crotonsäure, Itakonsäure, Maleinsäure oder Fumarsäure, Acrylnitril, Fumarsäuredinitril, Acrylamide, Vinylencarbonat, Kohlenmonoxyd
und andere ähnliche Verbindungen. Der Comonomrengehalt
des Gmndharzes sollte relativ niedrig, im allgemeinen unterhalb etwa 20 Gew.-%, und vorzugsweise in einem Bereich von
etwa 2 bis etwa 7 Gew.-% liegen, damit sichergestellt wird,
daß das Harz nicht zu kautschukartig ist und daß dessen Zugfestigkeit
beim Bruch bzw. dessen maximale Dehnung oberhalb der Untergrenzen von etwa 7;O,3 kg/cn (1000 psi) bzw. 200 %
liegen. Im Fall von Comonomeren mit kleinem Molekularvolumsn,
v/ie bei Kohlenrnonoxyd, Vinylfluorid, Vinylidenfluorid und Vi-ιί;,Ίalkohol,
kar^ ein "breite obere Grenze auf etwa 50 Gew.-$j
ajir;ehoben v/erden. Es wurde gefunden, daß die Haftun^seigenschaften
der, uborzupsmoterialr; in dem Maße zunehmen, in dem
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der Comonomerengehalt zunimmt. Weiterhin führt eine Steigerung des Comonomerengehalts von O auf den maximal zulässigen Wert
zu einer entsprechenden Zunahme der Klarheit des Harzes, die sich von einem undurchsichtigen Zustand bis zu einem im wesentlichen
klaren Zustand erstreckt. Zusätzlich führt eine derartige Zunahme im allgemeinen zu einer entsprechenden Erniedrigung
des Schmelzpunktes und demzufolge der. Temperatur, die bei der sich anschließenden Auftragung des Überzugsmaterials auf
das Glassubstrat erforderlich ist. Somit führt die Zugabe des Comonomeren zu dem Polyäthylenharz zu einer Erniedrigung oder
Verhinderung einer Zersetzung des Überzugsmaterials aufgrund übermässiger Behandlungstemperaturen. Der Comonomerengehalt
schwankt daher von Fall zu Fall in Abhängigkeit von den besonderen angestrebten Eigenschaften des Endüberzugs und wird auch
von anderen Variablen, wie der Art des Comonomeren, beeinflußt. Erfindungsgemäß ist ein Random-Mischpolymerisat aus Äthylen
und Vinylacetat, dessen Vinylacetatgehalt zwischen etwa 2 und etwa 7 Gew.-%, bezogen auf das Grundharz, liegt, als Grundharz
besonders geeignet.
Ein Erfordernis des oben beschriebenen Polyäthylenharzes besteht darin, daß dessen Schmelzindex, mit Hilfe des ASTM-Verfahrens
Nr. D-1238 bestimmt, nicht mehr als 100 beträgt und
vorzugsv/eise unterhalb etwa 10 liegen sollte. Ein weiteres Erfordernis
besteht darin, daß die Dichte dieses Materials, bestimmt gemäß dem ASTM-Verfahren Nr. D-1505, nicht höher als
etwa 0,94-5 liegen und vorzugsweise zwischen etwa 0,915 und etwa
0,930 gehalten werden sollte. Drittens sollte die grundmolare Viskositätszahl (intrinsic viscosity) des Materials mindestens
0,5 dl/g, bestimmt gemäß dem modifizierten ASTM-Verfahren
D-1601 (a-Chlornaphthalin bei 125°C) betragen und sollte
vorzugsweise zwisehen etwa 0,65 und etwa 0,90 dl/g gehalten
werden. Wenn diese drei Erfordernisse gleichzeitig eingehalten
werden, zeigt das Harz eine hohe Elastizität und Zähigkeit, was sich in einer Zugfestigkeit beim Bruch von mindestens
70,3 kg/cm2 (bestimmt gemäß dem ASTM-Verfahren Nr „ D-638) und
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einer maximalen Dehnung von mindestens 200 % (bestimmt gemäß
dem ASTM-Verfahren Nr. D-638 bei 50,8 cm pro Minute (20 inches
per minute) ) manifestiert.
Die erfindungsgemäß verwendeten Polyäthylenharze können unter Anwendung irgendeines üblichen Verfahrens, z.B. unter Anwendung
des in der US-Patentschrift 3 293 233 beschriebenen Verfahrens, bei Drücken von etwa 1000 Atmosphären bis etwa 3000 Atmosphären
und bei Temperaturen im Bereich von etwa 900C bis etwa
3000C in Gegenwart von Peroxydkatalysatoren hergestellt werden.
Die Reaktion wird üblicherweise unter Anwendung eines relativ engen Temperaturbereiches innerhalb des oben angegebenen breiten
Bereiches der Betriebstemperaturen durchgeführt.
Gewünschtenfalls können verschiedene Farbstoffe, Pigmente und/
oder Füllstoffe in das Uberzugsmaterial eingearbeitet werden, um dem Überzug bestimmte Färb- und/oder Oberflächeneffekte
zu verleihen. Z.B. kann der Farbstoff dadurch zugesetzt werden, daß man zunächst ein Farbkonzentrat, wie eine Mischung
aus trockenen Pigmenten und/oder Farbstoffen mit einem geeigneten Trägermaterial, wie Polyäthylen mit relativ hohem Schmelzindex
von z.B. etwa 20, zusetzt. Dann wird eine geringe Menge des hergestellten Konzentrats durch Verschmelzen mit dem Uberzugsmaterial
vermischt, extrudiert, vermählen und zu einer geeigneten Teilchengröße gesiebt. Andererseits kann man die
Pigmente und/oder die Farbstoffe in trockener Form, in Form einer Paste, in Form einer kolloiden Dispersion in einem Mineralöl
oder Wasser oder in Form einer Farbstofflösung zu dem
Überzugsmaterial zusetzen und anschließend,vorzugsweise unter Verwendung von Hochenergie-Mischeinrichtungen, einmischen.
Hierbei können Vorrichtungen, wie Henschel-Mischer, Gegenstrom-Mischer oder Kugelmühlen eingesetzt werden.
Die Teilchengröße des Überzugsmaterials, das unter Anwendung irgendeines üblichen Pulverauftragungsverfahrens aufgebracht
werden soll, sollte im allgemeinen zwischen etwa 0,062 mm bis etwa 0,69 mm (25 bis 250 mesh Tyler screen), vorzugsweise
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zwischen etwa 0,188 mm bis etwa 0,42 mm (35 bis 75 mesh.) liegen.
Demzufolge ist ein Mahlen unter Anwendung bekannter Mahlverfahren,
bei denen Scher- und Schlagwirkungen angewandt werden, und ein Sieben des vermahlenen Materials erforderlich,
um die angestrebte Teilchengröße des letztendlich verwendeten Überzugsmaterials sicherzustellen.
Das erhaltene Uberzugsmaterial wird dann unter Anwendung irgendeines
bekannten Auftragungsverfahrens, z.B. durch Emulsionsauf
tragung, Sprühauftragung,elekticstatische Auftragung oder
Wirbelbettauftragung, auf das Glassubstrat aufgebracht. Nach
dem Aufbringen wird der Überzug unter Anwendung dafür bekannter Bedingungen gehärtet. Gleichgültig, welche Verfahren man zum
Aufbringen des Überzugsmaterials auf das Glassubstrat verwendet, sollten die Bedingungen derart ausgewählt werden, daß
hierbei nur eine relativ dünne Schicht aus dem elastischen Überzug aufgetragen wird. Im allgemeinen erstreckt sich die
Dicke des Überzugs zwischen etwa 5 und etwa 90 % der Dicke des Glassubstrats, wobei man vorzugsweise eine Dicke von etwa 5
bis etwa 50 % des Glassubstrats einhält. Die minimale Überzugsdicke
sollte mindestens 0,005 cm (0,002 inches) betragen.
In gewissen Fällen kann es erwünscht sein, die Schmierfähigkeit des Überzugs zu steigern. Dies kann z.B. dadurch erreicht
werden, daß man den überzogenen Gegenstand mit einem sehr dünnen weiteren Überzug aus einem geeigneten Material versieht,
oder indem man ein Schmiermittel in das Uberzugsmaterial einarbeitet, wobei man Verfahren verwendet, wie sie oben zum Einarbeiten
von Farbstoffen, Pigmenten oder Füllstoffen beschrieben
wurden.
Beispiele für erfindungsgemäß überzogene Glasgegenstände sind Behälter, wie Flaschen und Gläser, Lampenkolben, Fernsehbildröhren,
VerbundSicherheitsgläser u. dgl.
Zur besseren Erläuterung der vorliegenden Erfindung sei auf die
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folgenden Beispiele verwiesen, bei denen im Handel erhältliche Getränkeflaschen mit verschiedenen teilchenförmigen Materialien
unter Verwendung eines Wirbelbettüberzugsverfahrens überzogen wurden. In allen Fällen \irurden die Uberzugsmaterialien vor dem
Einbringen in die Wirbelkammer auf eine Teilchengröße von 0,4-2 mm (35 mesh Tyler screen) zerkleinert. Die Wirbelkammer war
mit einer Einrichtung zur Einführung eines verwirbelnden Gases mit relativ niedriger Oberflächengeschwindigkeit ausgerüstet,
wodurch ein dichtes, nicht-turbulentes Wirbelbett erzielt wurde. Dann wurden Getränkeflaschen mit einer durchschnittlichen
Wandstärke von etwa 0,229 cm (0,090 inches),erhalten von der Thatcher Glass Manufacturing Company, auf Temperaturen im Bereich
von etwa 218 bis etwa 246°C (425 bis 4-750F) vorerhitzt,
2 bis 5 Sekunden in das Wirbelbett eingetaucht, wodurch ein Überzug mit einer Dicke von etwa 0,020 cm bis etwa 0,036 cm
(0,008 bis etwa 0,014 inches) erhalten wurde, und dann 4 bis 6 Minuten bei Temperaturen zwischen etwa 218 und etwa 246°C (425
bis 475°F) in einem Härtungsofen gehärtet, worauf sie mindestens 24 Stunden abgekühlt wurden, bevor sie untersucht wurden.
Die Flaschen wurden mit kohlensaurehaltigem Wasser auf einen Überdruck von etwa 4,57 atü (65 psig) aufgefüllt, verschlossen
und hinsichtlich der "Splittersicherheit" untersucht. Diese Untersuchungen
erfolgten in einem Behälter, der einen quadratischen Betonfußboden mit den Abmessungen 1,31 x 1,31 m (4x4
foot), durchsichtige Kunststoffwände (Lucit) mit einer Höhe
von 1,31 m (4 feet) und einen Deckel aus dem gleichen Material
aufwies, der eine zentrale Öffnung mit ausreichendem Durchmesser umfasste, durch die die zu untersuchenden Flaschen auf
den Betonfußboden fallengelassen wurden. Die "Splittersicherheit" wurde gemäß der im folgenden angegebenen Bewertungsskala
als schlecht, mittel, gut oder ausgezeichnet bewertet;
schlecht - die Flasche zerbricht in mindestens drei bis vier ■ Stücke, wobei der obere Teil abbricht und flache
Bereiche der Flasche wegfliegen können;
mittel - die Flasche zerbricht in gewissen Fällen in drei bis
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vier Stücke, behält jedoch in anderen Fällen ihre Form unter Ausbildung eines Bruches längs
der Flasche;
gut - die Flasche behält ihre Form, wobei alle Stücke
zusammenhalten, obwohl sich an der Bruchlinie über drei Viertel der Länge der Flasche hinweg
erstrecken kann;
ausgezeichnet - die Flasche behält ihre Form, wobei lediglich
unten eine Bruchstelle ist, durch die der Überdruck freigesetzt wird und wobei leine großen
Bruchlinien auftreten.
ζ
Beispiele 1 bis 10
Beispiele 1 bis 10
Bei den Beispielen 1 bis 8 wurden Flaschen mit verschiedenen Polyäthylenhomopolymerisaten überzogen, deren Eigenschaften
in der folgenden Tabelle angegeben sind. Bei dem Beispiel 2
wurde als Überzug ein Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisat verwendet,
dessen Vinylacetatgehalt etwa 3 Gew.-% betrug. Bei Beispiel
10 wurde ein anderes Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisat
verwendet, dessen Vinylacetatgehalt etwa 5 Gew.-% ausmachte.
Die Wirkung der Eigenschaften der Überzüge auf die Splittersicherheit sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
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Beisp. Polymerisat- Schmelz- grundmolare
Nr. art index Viskositätszahl dl/g
Dichte Dehnung Zugfestigkeit Splittersicher-% kg/cm^ (psi) heit
| 1 | Homopolyme risat |
1,0 | 0,84 | 0,960 | 25 | 309 (4400) | schlecht | |
| 2 | Il | 1,0 | 0,84 | 0,921 | 500 | 127 (1800) | ausgezeichnet | |
|
O
CD |
3 | Il | 8 | 0,78 | 0,950 | 50 | 267 (5800) | schlecht |
| GO | 4 | It | 8 | 0,8 | 0,916 | 500 | 112 (1600) | ausgezeichnet |
|
CaJ
CS |
5 | Il | 20 | 0,64 | 0,962 | 20 | 502 (43ΟΟ) | schlecht |
|
***
O |
6 | It | 22 | 0,62 | 0,921 | 200 | 91,4(1300) | gut |
| CO | 7 | It | 50 | 0,58 | 0,916 | 200 | 77,3(1100) | gut |
| *^ | 8 | Il | 70 | 0,56 | 0,912 | 280 | 84,4(1200) | mittel |
| 9 | EVA(3%VA) | 0,9 | 0,84 | 0,924 | 620 | 134 (19ΟΟ) | ausgezeichnet | |
| 10 | EVA(5%VA) | 2,0 | 0,78 | 0,926 | 720 | 123 (175Ο) | ausgezeichnet |
EVA = Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisat
Claims (1)
- Patentansprüche1. Mit einem Überzug versehene Glasgegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische harzartige Überzug ein Polyäthylenharz mit einem Schmelzindex von nicht mehr als etwa 100, einer grundmolaren Viskositätszahl (intrinsic viscosity) von mindestens etwa 0,5 und einer Dichte von nicht mehr als etwa 0,945 enthält.2. Glasgegenstände gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet7, daß das Polyäthylenharz ein Äthylenhomopolymerisat ist.3· Glasgegenstände gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyäthylenharz ein Mischpolymerisat aus Äthylen und einem Comonomeren ist.4. Glasgegenstände gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzindex des Polyäthylenharzes unterhalb etwa 10 gehalten wird und die grundmolare Viskositätszahl mindestens etwa 0,6 beträgt.5- Glasgegenstände gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte des Polyäthylenharzes etwa 0,915 bis etwa 0,950 beträgt.6. Glasgegenstände gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Äthylengehalt des Mischpolymerisats mindestens 50 Gew.-% beträgt.7. Glasgegenstände gemäß Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Comonomere eine Vinylverbindung ist.8. Glasgegenstände gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Äthylengehalt des Mischpolymerisats mindestens 80 Gew.-% beträgt.309838/08749· Glasgegenstände gemäß Anspruch 7j dadurch gekennzeichnet, daß die Vinylverbindung Vinylacetat ist.10. Glasgegenstände gemäß Anspruch 9> dadurch gekennzeich net, daß das Vinylacetat in den Mischpolymerisaten in Mengen von etwa 2 bis etwa 7 Gew.-% enthalten ist.309838/0874
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- 1973-03-07 JP JP2692273A patent/JPS49313A/ja active Pending
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