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DE2305568A1 - Mobiles umschlagegeraet fuer eine grosse transporteinheit, insbesondere eine fertiggarage, sowie verwendung des umschlagegeraetes - Google Patents

Mobiles umschlagegeraet fuer eine grosse transporteinheit, insbesondere eine fertiggarage, sowie verwendung des umschlagegeraetes

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Publication number
DE2305568A1
DE2305568A1 DE19732305568 DE2305568A DE2305568A1 DE 2305568 A1 DE2305568 A1 DE 2305568A1 DE 19732305568 DE19732305568 DE 19732305568 DE 2305568 A DE2305568 A DE 2305568A DE 2305568 A1 DE2305568 A1 DE 2305568A1
Authority
DE
Germany
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supports
trolley
handling device
transport unit
horizontal beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19732305568
Other languages
English (en)
Other versions
DE2305568B2 (de
Inventor
Bruno Zahner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRANSBOX SA
Original Assignee
TRANSBOX SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRANSBOX SA filed Critical TRANSBOX SA
Publication of DE2305568A1 publication Critical patent/DE2305568A1/de
Publication of DE2305568B2 publication Critical patent/DE2305568B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D57/00Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6445Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load-transporting element being shifted only vertically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G63/00Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations
    • B65G63/04Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially-horizontal transit by bridges equipped with conveyors
    • B65G63/042Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially-horizontal transit by bridges equipped with conveyors for articles
    • B65G63/045Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially-horizontal transit by bridges equipped with conveyors for articles for containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

Transbox S.A., Sempach-Stadt
(Schweiz)
Mobiles Umschlagegerät für eine grosse Transporteinheit, insbesondere eine Fertiggarage, sowie Verwendung des Umsehlagegerätes
Die Erfindung betrifft ein mobiles Umschlagegerät für eine grosse Transporteinheit, insbesondere eine Fertiggarage, mit einem Horizontalträger mit Stützen; sowie eine Verwendung des Umschlagegerätes.
Mobile Umschlagegeräte d.er eingangs genannten Art sind bekannt, und dienen beispielsweise zum Ab- und Aufladen von grossen Be-
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hältern auf Fahrzeugen. Die Stützen enthalten gegebenenfalls angetriebene Rollen, mit denen das Umschlagegerät auf ebenem,, tragfähigem Untergrund über einen Grossbehälter gefahren werden kann. Ueber den Horizontalträger geführte Seile dienen zum Anhängen eines Grossbehälterc. Zum Anheben des Grossbehälters auf die Höhe der Beladefläche eines Fahrzeuges sind die Stützen mit ausfahrbaren Stempeln versehen, die den Horizontalträger mit dem angehängten Behälter auf die gewünschte Höhe anheben. Das zu beladene Fahrzeug kann dann unter den Behälter fahren, worauf durch Einfahren der Stempel der Behälter abgesetzt wird. Nacht eil ig bei diesem bekannten Umsehlagegerät ist -es, das es infolge seiner starren brückenartigen Form nicht mit dem zu transportierenden Behälter mitgeführt werden kann und somit sowohl am Belade- wie am Entladeort des Fahrzeuges ein solches mobiles Umschlagegerät erforderlich ist. Weiter ist
von Nachteil, dass dieses Umschlagegerät nur auf tragfähigem ebenem Untergrund eingesetzt werden kann. Das Umschlagegerät ist demnach nicht für Transporteinheiten, wie beispielsweise Fertiggaragen geeignet, die stets an wechselnden Orten und wechselndem Untergrund abzuladen sind.
Während am Beladeort von grossen Transporteinheiten, wie beispielsweise Fertigbauelementen, Grossbehältern, Rohren usw. die notwendigen Hebemittel stets zur Verfügung stehen, bereitet das Entladen und Versetzen solcher Transporteinheiten am Bestimmungsort, der für die einzelnen Transporteinheiten in der Regel verschieden' ist, Schwierigkeiten. In der Regel müssen Autokrane zum Bestimmungsort beordert werden, um die Transporteinheiten abzuladen und zu versetzen. Dies ist nicht nur umständlich, sondern auch sehr kostspielig.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man sich bei Fertiggaragen damit beholfen, dass man an der Fertiggarage oder am Fahrzeug Hebevorrichtungen vorgesehen hat, die das Abladen und Versetzen der Fertiggarage am endgültigen Standort durchfüh-
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ren. Das Fahrzeug mit der aufgeladenen Fertiggarage muss hierzu über den endgültigen Stand gefahren werden. Sind am Garagenboden Hubstempel angeordnet, so müssen sich diese am Standort über einem vorbereiteten Untergrund abstützen, heben die Fertiggarage von der Ladefläche des Fahrzeuges ab, so dass
dieses herausgefahren werden kann. Nach Absenken der Fertiggarage auf dem Untergrund werden die Hubstempel vom Garagenboden abgenommen. Bei einer anderen Versetzungsart werden die Fertiggaragen ohne Boden angeliefert und das Fahrzeug weist
Hebevorrichtungen auf, die sich an der Decke der Fertiggarage abstützen. Auch hier muss das Fahrzeug über einen mit einem festen Boden versehenen Untergrund fahren. Mit der Hebevorrichtung wird dann die Fertiggarage auf dem fertig vorbereiteten Untergrund abgesetzt und das Fahrzeug kann herausgefahren worden. Nachteilig bei dieser Transport- und Versetzungsart der Fertiggaragen ist es, dass jeweils der Untergrund der Fertiggarage befahren werden muss. Ausserdem muss vor dem Untergrund ein befahrbarer Vorplatz vorhanden sein, der mindestens die Gesamtlänge des Fahrzeuges aufweist. Dies ist beispielsweise beim Versetzen von Fertiggaragen in abfallendem
Gelände nur nach aufwendigen Geländearbeiten möglich. Weiter ist das Justieren der Fertiggaragen an der Hontagefläche schwierig. Häufig muss nach dem Absetzen der Fertiggarage durch aufwendiges Justieren durch Schieben auf Rollen die endgültige
Lage gefunden werden. Weiter bedürfen sowohl die Fahrzeuge
wie auch die Fertiggaragen bestimmter Massnahmen, um sie für diese Art des Umschlages und Versetzens geeignet zu machen.
Bei den Garagen darf entweder kein Boden vorhanden sein oder der Boden ist mit Ausnehmungen zu versehen, in denen die Hubstempel befestigt werden müssen. Die Fahrzeuge sind im Falle ihrer Ausrüstung mit Hebevorrichtungen für andere Einsatzgebiete ohne grosse Umbauten blockiert.
Zweck der Erfindung ist es, ein besonders einfaches mobiles
Umschlagegerät zu schaffen, das so handlich ist, dass es zu-
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sammen mit einer Transporteinheit transportiert werden kann und weder am Fahrzeug noch an der Transporteinheit aufwendige Vorkehrungen zu seiner Handhabung bedarf, und das ein Umschlagen sowie Versetzen auch auf ungünstigem Gelände gestattet.
Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung:
a) das mobile Umschlagegerät der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Horizontalträger eine
. an Laufschienen verfahrbare, zum Anhängen der Transporteinheit bestimmte Laufkatze aufweist, an der Stützen angeordnet sind, wobei die Stützen des Horizontalträgers und/ oder die der Laufkatze längenveränderlich sind; sowie
b) die Verwendung dieses Umschlagegerätes, zum Versetzen einer Fertiggarage, die dadurch gekennzeichnet ist, dass man das Umschlagegerät an einer Fertiggarage befestigt und zusammen mit dieser mittels eines Fahrzeuges nahe an den endgültigen Standort fährt, mittels des Umschlagegerätes ablädt, an den endgültigen Standort transportiert und versetzt.
Mit dem neuartigen mobilen Umschlagegerät lassen sich ganz entscheidende Vorteile erzielen. Dieses Umsehlagegerät kann so einfach ausgeführt sein, dass es ohne weiteres mit der zu transportierenden Transporteinheit zum Umschlageplatz transportiert werden kann. Dabei ist es zweckmässig, wenn das Umschlagegerät direkt an der Transporteinheit "befestigt ist. Die Transporteiheit lässt sich mit dem neuartigen Umschlagegerät auf kleinstem Raum und in unwegsamstem Gelände ohne weiteres vom Fahrzeug abnehmen und zum endgültigen Standort transportieren, da sich die längenveränderlichen Stützen Geländeunebenheiten, anpassen können. Zum Abnehmen der Transporteinheit werden ein Teil der Stützen, vorzugsweise jene des Horizontalträgers soweit ausgefahren, bis sie am Boden aufstehen und die Transporteinheit vom Fahrzeug abgehoben hat. Dann kann die
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an der Laufkatze hängende Transporteinheit längs des Horizontalträgers verschoben werden bis sie vom Fahrzeug freikommt. Durch Absenken der Stützen wird die Transporteinheit auf dem Untergrund abgesetzt. Entspricht der Absetzort noch nicht dem endgültigen Standort, so kann durch Einziehen der Stützen der Horizontalträger freikommen und wird mittels der Laufkatze, die an der Transporteinheit befestigt ist, in Transportrichtung weiterbewegt, Die Stützen können dann wieder ausgefahren werden, bis die Transporteinheit vom Boden freikommt und über die Laufkatze nachgezogen wird. Dieser Vorgang kann beliebig wiederholt werden. Besonders zweckmässig ist es, wenn die Laufkatze mit einer um eine Vertikalachse verschwenkbaren Anhängevorrichtung ausgestattet ist, dann kann das an der Transporteinheit befestigte Umschlagegerät im schwebenden Zustand, das heisst wenn es keine Bodenberührung hat, beliebig geschwenkt werden. Andererseits kann auch die Transporteinheit im angehobenen Zustand beliebig geschwenkt werden. Damit lässt sich die Flexibilität des Umschlagegerätes wesentlich erhöhen.
Zum Rücktransport des Umschlagegerätes zum Fahrzeug oder an einen anderen Einsatzort, übernehmen die vier an der Laufkatze befestigten Stützen die Funktion der Transporteinheit, das heisst des abwechselnden Absetzens des Umschlagegerätes über die Laufkatze am Boden, um den Horizohtalträger über die Laufkatze weiterbewegen zu können. Diese kann dann durch Absenken der Stützen des Horizontalträgers über ihre eigenen Stützen wieder am Boden abgesetzt werden, wonach durch Zurückziehen der Stützen des Horizontalträgers dieser freikommt und mittels der Laufkatze vorwärtbewegt werden kann. Dadurch lässt sich das leere Umschlagegerät weiter bewegen.
Besonders zweckmässig ist es, wenn die einzelnen Stützen unabhängig voneinander in ihra1 Länge veränderlich sind, so dass sich das Umschlagegerät auf einfachste Weise Geländeunebenheiten anpassen kann. Das neuartige Umschlagegerät benötigt
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keinerlei vorbereiteten Untergrund, so dass es auf befestigtem wie gewachsenem Gelände eingesetzt werden kann. Das neuartige Umschlagegerät benötigt weder von Seiten des Transportfahrzeuges noch von Seiten der Transporteinheit irgendwelche wesentlichen Aenderungen, so dass sowohl die Transporteinheit wie das Transportfahrzeug praktisch unabhängig vom Umschlagegerät konzipiert werden können.
Die Einsatzmöglichkeiten des mobilen Umschlagegerätes sind aus-, serordentlich gross-.. So können mit ihm Behälter, beispielsweise Oeltanks, Bauelemente, wie insbesondere Fertiggaragen, Brückenelemente, Gebäudeelemente, ferner Rohre usw. gehandhabt werden. Wobei sie nicht nur zur Abnahme der Transporteinheit von einem Fahrzeug sondern auch zum Verlegen der Transporteinheit dienen können.
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung Werden, nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 ein Transportfahrzeug mit aufgeladener Transporteinheit und daran befestigtem Umschlagegerät in Seitenansicht;
Fig. 2 das Umschlagegerät beim seitlichen Entladen der Transporteinheit in Draufsicht;
Fig. 3 verschiedene Phasen der Fortbewegung des Umschlagege-Un rates und der Transporteinheit in Seitenansicht und in Draufsicht;
Fig. 5 ein leeres Transportfahrzeug mit aufgeladenem Umschlagegerät in Seitenansicht; und
Fig. 6 ein weiteres Umschlagegerät beim Transport einer bela-
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denen Palette, in Seitenansicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Transportfahrzeug 1, auf dessen Ladefläche 2 eine Transporteinheit 3j beispielsweise eine Fertiggarage ruht. An der Decke 1J der Transporteinheit 3 ist ein mobiles Umschlagegerät 5 befestigt.
Das mobile Umschlagegerät 5 weist einen Horizontalträger 6 auf, der zwei parallele Schienen 7 mit U-förmigem Querschnitt enthält, in denen eine Laufkatze 8 mit ihren Rollen 9 verfahrbar geführt ist.. Die Laufkatze enthält eine Drehvorrichtung 10, an der eine um eine vertikale Achse verscbwenkbare, plattenartige Anhängevorrichtung 11 befestigt ist. Diese ist mittels nicht näher"dargestellten Schrauben mit der Transporteinheit 3 verschraubt. Zum Verfahren der Laufkatze 8 ist eine Antriebsvorrichtung 12 vorgesehen, die die Laufkatze beispielsweise mittels eines nicht näher dargestellten Seilzuges längs des Horizontalträgers 6 verfährt.
An den Enden des Horizontalträgers 6 sind an Querträgern Stützen 1*1 angebracht, die in ihrer Länge verstellbar sind und zum Abstützen des Umschlagegerätes auf einem Untergrund 15, beispielsweise auf gewachsenem Boden, dienen.
Der Querträger weist einen am Horizontalträger 6 befestigten Halter 16 auf, in dem ein Gleitrohr 17 verschieblich gelagert ist. An diesem ist ein Arm 18 angebracht, der an seinem Ende die Stütze 14 trägt. Das Gleitrohr 17 ist verschieblich im Halter 16 befestigt und kann durch eine geeignete Einrichtung motorisch bewegt werden. Hierzu ist beispielsweise ein Zylinder-Kolben-Äggregat geeignet, das jedoch nicht näher dar-· gestellt ist. Auch die Arme 18 können verschieblich im Gleitrohr 17 gelagert sein und dort in verschiedenen Stellungen durch Bolzen arretiert werden.
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Die Stützen l4 weisen einen Halter 19, beispielsweise in Form eines Halterohres auf, der am Arm 18 befestigt ist. Zweckmässigerweise ist die Anordnung so getroffen, dass der Halter 19 verschwenkbar gelagert ist. Im Halter 19 ist ein Zylinder-Kolben-Aggregat angeordnet, dessen Zylinder 20 in verschiedenen Stellungen im Halter 19 festlegbar ist. Die ausfahrbare Kolbenstange 21 stützt sich auf einer Stützfläche ab. Die Stütze ist als ganzes schwenkbar, so dass sie für Transportzwecke parallel zum Horizontalträger umgeschwenkt werden kann. Der Antrieb dieser hydraulisch betätigten Stützen erfolgt ebenfalls über die Antriebsvorrichtung 12.
Zur zusätzlichen Lagesicherung der Stützen am Horizontalträger können Streben 22 vorgesehen sein, die in den Figuren 3 und 4 strichpunktiert angedeutet sind.
Die Stützen 1*1 weisen in ihrem oberen Teil Hilfsstützen l4a auf-} die quer zur Stützenachse und zur Schwenkachse der Stützen ausgerichtet sind. Die Anordnung ist so getroffen, dass ihr Stempel 23 im eingefahrenen Zustand und bei horizontal geschwenkter Stütze 14 mit dem unteren Rand des Horizontalträgers 6 praktisch bündig ist. · '
Am Transportfahrzeug 1 ist zur Abstützung des Umschlagegerätes unmittelbar hinter dem Führerhaus zweckmässigerweise ein Stützbügel 24 vorgesehen.
Zum Abladen der Transporteinheit 3 vom Transportfahrzeug 1 wird zunächst der Horizontalträger 6 in die zu transportierende Richtung geschwenkt, die im Beispiel der Fig. 2 senkrecht zur Längsachse des Transportfahrzeuges 1 ist. Daraufhin werden die Stützen des Horizontalträgers in vertikale Richtung geschwenkt und der Horizontalträger kann mittels der Laufkatze soweit in Transportrichtung verschoben werden, bis die Stützen einer Stirnseite des Horizontalträgers praktisch an der Transporteinheit bzw. dem Transportfahrzeug anstehen.
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anstehen. Hierauf werden die Stützen Ik des,Horizontalträgers soweit ausgefahren, dass sie an einer Auflagefläche anstehen. Im Beispiel der Fig. 2 stützen sich drei Stützen des Horizontalträgers am Boden ab, während die vierte sich an einer neben dem Ablageort der abzuladenden Transporteinheit liegenden zweiten Transporteinheit abstützt. Um die mit der bereits abgelegten Transporteinheit zusammenwirkende Stütze auf eine entsprechende Höhe zu bringen, kann einerseits der Halter nach oben geschwenkt und andererseits das Zylinder-Kolben-Aggregat in umgekehrter Richtung in den Halter 19 eingebaut und mittels nicht näher dargestellten Arretiereinrichtungen so hoch gestellt werden, dass die Kolbenstange 21 mit ihrem Puss an der Decke der bereits abgelegten Transporteinheit angreifen kann. Daraufhin werden die Stützen Detätigt und heben die Transporteinheit soweit an, dass sie von der Ladefläche 2 des Transportfahrzeuges 1 freikommt. Daraufhin wird die Transporteinheit über die Laufkatze 8 unter gleichzeitiger- Drehung in die gewünschte Richtung an den endgültigen Standort verfahren und abgesenkt.
Anstelle des dargestellten Ausführungsbeispieles kann die Transporteinheit unter Abstellen aller vier Stützen auf dem Untergrund mit Abstand von der bereits abgestellten Transporteinheit abgestellt werden. Nach Entfernen des Transportfahrzeuges und Verschieben des Horizontalträgers mittels der Laufkatze und bei abgesetzter Transporteinheit und eingezogenen Stützen kann das Umschlagegerät in eine für das seitliche Versetzen der Transporteinheit bezüglich der bereits versetzten Transporteinheit günstige Lage gebracht werden. Durch seitliches Ausfahren der Arme 18, die der bereits versetzten Transporteinheit benachbart sind wird der zum seitlichen Verfahren der Transporteinheit erforderliche Spielraum geschaffen. Dabei können nun beide der bereits versetzten Transporteinheit zugekehrten Stützen Hl auf dem Untergrund abgestellt werden oder nur eine, wobei dann die andere Stütze I^ in horizontale Lage
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gebracht wird und sich, mit der Hilfsstütze l*Ja auf der bereits versetzten Transporteinheit abstützt. Die Stützen 1*1 einschliesslieh der gegebenenfalls verwendeten Hilfsstütze l*la heben durch" Ausfahren die Transporteinheit an. Ein Einfahren der der bereits versetzten Transporteinheit zugekehrten Arme l8 und ein Ausfahren der abgekehrten Arme bewirkt ein seitliches Versetzen der neuen Transporteinheit bis an die bereits versetzte Transporteinheit.
Sofern beim Abladen ein weiterer Weg zurückgelegt werden soll, so kann dies ohne weiteres in der in den Figuren 3 und 4 gezeigten Weise geschehen. Ausgehend von der Lage A der Transporteinheit 3 wird diese über das Umschlagegerät 5 zunächst angehoben und mittels der Laufkatze in die Stellung B verschoben und dort abgesenkt. Dann werden die Stützen lh zurückgenommen und der Horizontalträger über die Laufkatze in die Stellung D verschoben. Nach Absenken der Stützen und Anheben der Transporteinheitj kann diese mittels der Laufkatze den nächsten Transportschritt von B nach C durchführen. Auf diese Weise lassen sich grössere Strecken schrittweise zurücklegen. Durch die Drehvorrichtung 10 der Laufkatze 8 kann dabei die Richtung jeweils geändert werden. Da die Stützen auch unterschiedlich lang ausgefahren werden können, lassen sich auch Geländeunebenheiten ohne weiteres überwinden.
Zum Rücktransport des leeren Umschlagegerätes zum Ausgangsort oder zum Transportfahrzeug 1 dienen weitere Stützen 25, ,die an der Aufhängevorrichtung 11 angebracht werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Diese Stützen können entweder abnehmbar an der Anhängevorrichtung 11 vorgesehen sein oder parallel zur Aufhängevorrichtung umklappbar. Sie übernehmen für den schrittweisen Rücktransport die Stützfunktion die die Transporteinheit 3 auf dem Hinweg ausgeführt hat. Auch auf dem Transportfahrzeug dienen die Stützen 25 zum Halten des leeren Umschlagegerätes auf dem Transportfahrzeug. Hierzu sind
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am Transportfahrzeug Aussparungen 26 vorgesehen, in die die Stützen 25 einrasten.
Die in den Figuren 1 bis 1J angedeuteten Transporteinheiten sind Fertiggaragenj die im Dach und in der Seitenwand eingelassene Gewindehülsen aufweisen, über die die Aufhängevorrichtung mit der Fertiggarage verschraubt werden kann.
Insbesondere beim Abladen und Versetzen von Fertiggaragen vom Transportfahrzeug ist das Umschlagegerät von grossem Vorteil, da nun das Transportfahrzeug nicht mehr über das für die Garage bestimmte Fundament fahren muss, sondern davor entweder parallel zur Achse der Garage oder senkrecht dazu halten kann. Demgemäss braucht der Unterbau für die zu erstellende Garage nicht mehr so gut vorbereitet werden, wie dies für das Befahren mit einem Transportfahrzeug notwendig wäre. Die Fertiggarage, wie auch andere Raumzellen, können nunmehr an Orte versetzt werden, die mit dem Transportfahrzeug überhaupt nicht mehr zugänglich sind, wie beispielsweise über Kellergeschossen, oder in geneigten Geländen. Da das Umschlagegerät die verschiedensten Bewegungen ausführen kann, ist es auch möglich, die Fertiggarage, wie auch andere Transporteinheiten,.besonders genau abzusetzen. Selbst bei engen Platzverhältnissen erübrigen sich teure und mühsame Richtarbeiten, die bisher mit den verschiedensten Hilfsmitteln und grossem Personalaufwand durchgeführt werden mussten.
Die Fig. 6 zeigt eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Umschlagegerätes, wobei an der Unterseite der Stützen 25 eine Palette 27 angebracht ist, und die Stützen 25 durch Verbindungsstreben miteinander verbunden sind. Es ergibt sich dadurch als Transporteinheit eine Art Tragkorb zur Aufnahme von Stückgütern.
Die unteren Enden der Stützen 25 der Laufkatzen können auch
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zur Aufnahme anderer Transporteinheiten, wie Tanks, Wänden, Fertigbauelementen, Rohre usw. ausgebildet sein. Das Absetzen der Transporteinheit kann durch Ein- und Ausfahren der Stützen 14 des Horizontalträgers oder aber auch durch ei-n- und ausfahrbar ausgebildete Stützen 25 der Laufkatze erfolgen.
In Fig. 6 ist weiter angedeutet, dass die Laufkatze mit einer Hebevorrichtung 29, wie beispielsweise eines Zylinder-Kolben-Aggregates, einer Spindelvorrichtung oder einer Seilwinde, versehen ist, an der die Anhängevorrichtung 11 befestigt ist. Die Hebevorrichtung ermöglicht es, Bauelemente, wie Wannen, OeI-tanks und dergleichen, zu transportieren und in eine Grube abzusenken.
Im Gegensatz zu den dargestellten Ausführungsbeispielen, sind eine ganze Reihe von Abwandlungen des Umschlagegerätes möglich. So können auch die Stützen der Laufkatze, längenverstellbar sein und gegebenenfalls mittels eines Zylinder-Kolben-Aggregates ausgerüstet sein. Es ist möglich, dass -solcher Art ausgerüstete Stützen 25 die Funktion der Stützen I^ des Horizontalträgers übernehmen können. Dabei können sie mit Hilfsstützen analog den Hilfsstützen l*Ja ausgerüstet sein. Anstelle der gezeigten bevorzugten Anordnung von jeweils vier Stützen für den Horizontalträger und die Laufkatze können auch weniger oder mehr Stützen für den Horizontalträger .und/oder die Laufkatze vorgesehen sein. So sind beispielsweise nur zwei Stützen möglich,-die dann eine entsprechende grosse Aufstandsfläche haben müssen. Für besonders schwere und lange Transporteinheiten wären auch sechs und mehr Stützen denkbar.
Der Horizontalträger kann auch teleskopartig ausziehbar ausgestaltet sein, und somit einen grösseren Transportschritt ausführen.
Der Antrieb für die einzelnen Aggregate ist vorzugsweise hy-
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draulisch ausgebildet. Es sind aber auch andere Antriebe, wie beispielsweise Spindeln, für die Stützen und die Laufkatze möglich. Es ist zweckmässig, die Antriebsvorrichtung am Umschlagegerät selbst, vorzugsweise am Horizontalträger, anzuordnen. Es wäre aber auch denkbar, bei hydraulischer Betätigung der Aggregate, lediglich die Steuereinrichtung am Umschlagegerät vorzusehen und die hydraulische Druck einrichtung separat anzuordnen, wobei gegebenenfalls ein hydraulischer Antrieb des Transportfahrzeuges benutzt werden kann.
Die Laufkatze kann mit den verschiedensten Aufhängevorrichtungen ausgestattet sein, wobei solche bevorzugt sind, die eine starre Verbindung zwischen der Laufkatze und der Transporteinheit herstellen. Dadurch kann die Transporteinheit direkt als Abstützglied beim Weitertransport des Umschlagegerätes verwendet werden. Solche starren Befestigungen sind beispielsweise Spannvorrichtungen, die die Transporteinheit umschlingen oder Spannbacken. Werden lose Befestigungsvorrichtungen verwendet, so bedarf die Laufkatze zur Fortbewegung in jedem Fall der Stützen 25-

Claims (14)

P a t. e η t a η .s ρ r ü c he
1. Mobiles Umschlagegerät für eine grosse Transporteinheit, insbesondere eine Fertiggarage, mit einem Horizontalträ,-ger mit Stützen, dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalträger (6) eine an Laufschienen (7) verfahrbare, zum Anhängen der Transporteinheit (3) bestimmte Laufkatze (8) aufweist, an der Stützen' (24) angeordnet sind, wobei die Stützen (14) des Horizontalträgers (6) und/oder die der Laufkatze (8) längenveränderlich sind.
2. Umschlagegerät nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (14, 24) des Horizontalträgers (6) und/ oder die der Laufkatze (8) wenigstens annähernd parallel zum Horizontalträger (6) verschwenkbar sind.
3. Umschlagegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (14. 24) des Horizontalträgers (6) und/oder der Laufkatze (8) in ihrem Abstand zum Horizontalträger (6) einstellbar sind.
4. Umschlagegerät nach Anspruch 2 und 3a dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (l45 24) des Horizontalträgers (6) und/oder der Laufkatze (8) quer zur Stützenachse und zur
·- Schwenkachse der Stützen ausgerichtete, ausfahrbare Hilfsstützen aufweist.
5. Umschlagegerät nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet3 dass die Stützen (14) des Horizontalträgers (6) an einem ausfahrbaren Querträger (13) angeordnet sind.
6. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5j dadurch gekennzeichnets dass die Stützen (l4) des Horizontalträgers (6) jeweils mittels einer Strebe (22) am Horisontalträger (6") abgestützt sind.
7. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalträger (6) und/ oder die Laufkatze (8) vier Stützen (14, 2k) aufweisen bzw. aufweist.
8. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (24) der Laufkatze (8) abnehmbar sind.
9- Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (24) der Laufkatze (8) an ihren unteren Enden Mittel zur Aufnahme einer Transporteinheit, beispielsweise einer Palette (26), aufweisen.
10. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 95 dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (8) eine um die Vertikalachse schwenkbare Anhängevorrichtung (11) aufweist.
11. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (8) eine mittels einer Hebevorrichtung heb- und senkbare Anhängevorrichtung aufweist.
12. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (8) eine unterhalb des Horizontalträgers (6) angeordnete, seitlich über die diesen hinausragende Anhängevorrichtung (11) aufweist, an der die Stützen (24) der Laufkatze (8) angeordnet sind.
13· Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Horizontalträger (6), vorzugsweise teleskopartig, verlängerbar ist.
14. Umschlagegerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, dass es eine vorzugsweise iiydrauli-
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sehej Antriebsvorrichtung (12) aufweist.
15· Verwendung des Umschlagegerates nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 1*1 zum Versetzen einer Fertiggarage, dadurch gekennzeichnet, dass man das Umschlagegerät an einer Fertiggarage befestigt und zusammen mit dieser mittels eines Fahrzeuges nahe an den endgültigen Standort fährt, mittels des Umschlagegerätes ablädt, an den endgültigen Standoi't transportiert und versetzt.
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DE19732305568 1972-02-11 1973-02-05 Mobiler portalkran fuer eine grosse transporteinheit, insbesondere eine fertiggarage Withdrawn DE2305568B2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH199572A CH538370A (de) 1972-02-11 1972-02-11 Mobiles Umschlagegerät für eine grosse Transporteinheit, insbesondere eine Fertiggarage, sowie Verwendung des Umschlagegerätes

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DE2305568B2 DE2305568B2 (de) 1976-01-15

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732305568 Withdrawn DE2305568B2 (de) 1972-02-11 1973-02-05 Mobiler portalkran fuer eine grosse transporteinheit, insbesondere eine fertiggarage

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AT (1) AT329443B (de)
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NL (1) NL7301866A (de)

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