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Kratzer für Kettenkratzförderer Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung
P 22 24 322.7) Gegenstand des Hauptpatents ist ein Kratzer für Kettenkratzförderer,
der an seinen beiden Eratzerenden jeweils ein AnschluBorgan zur Befestigung des
Kratzers an horizontalen Ans chlußkett engliedern der aus durchgehenden Rundgliederketten
bestehenden Kettenbänder aufweist, wobei die Anschlußorgane aus der Form eines horizontalen
Kettengliedes angepaßten Lettentaschenteilen bestehen und zur Verbindung des kratzers
mit den Kettenbändern ein etüber die gesamte Länge des Kratzers durchgehender Bügel
vorgesehen
ist, dessen endseitige Anschlußorgane ebenfalls aus Kettentaschenteilen bestehen,
die zusammen mit den Kettentaschenteilen des Kratzers die horizontalen Anschlußkettenglieder
beidseitig umgreifende Kettentaschen bilden, wobei der Kratzer und der Bügel zwischen
ihren endseitigen Anschlußorganen form- und/oder kraftschlüssig lösbar zu verbinden
sind.
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Gemäß dem Hauptpatent wird somit eine einfach herzustellende und zuverlässige
Kratzerbefestigung bei stabiler Ausbildung des Kratzers und seiner Anschluß- und
Befestigungsorgane erzielt. Die genannten Anschlußorgane, die als Kettentaschen
ausgebildet sind, ermöglichen eine feste Verbindung des Kratzers mit den beiden
als'durchgehende Langstrangketten ausgebildeten Rundgliederketten, wobei jedoch
die horizontalen Anschlußkettenglieder und die hiermit im Ketten-eingriff stehenden
vertikalen Kettenglieder hinreichend Bewegungsfreiheit haben. An den Anschlußorganen
des Kratzers und/oder des Bügels sind zweckmäßig nach innen in die Offnungen der
Anschlußkettenglieder einfassende Zapfenvorsprünge od. dgl. angeordnet. Außerdem
können an den Anschlußorganen des Kratzers randoffene, sich nach außen erweiternde
Aussparungen für die mit den horizontalen Anschlußkettengliedern verbundenen vertikalen
Kettenglieder angeformt sein. Der als Riegel ausgebildete Bügel ist æweckmäßig mittels
horizontaler Schraubenbolzen an den Kratzer anschließbar, wobei die Schraubenbolzen
vorteilhafterweise
im iberffl,angsbereich zwischen den Kratzernittelteil
und den hnschluPJorgGnen angeordnet sind. Weiterhin empfiehlt es sich, an dem Bügel
und dem Kratzer zwischen den endseitigen Äns chlußorganen mindestens eine ifut-Zapf
enverbindung od.dgl. vorzusehen, um die beiden Eratzerteile tormschlüssig gegeneinander
zu verriegeln. Weitere Nut-Zapfenverbindungen sind zweckmäßig an den Anschlußorganen
des Kratzers und des Bügels angeoronet, welche diese zeile ebenfalls gegeneinander
verriegeln.
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Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung
des Kratzers gemäß den Hauptpatent. Insbesondere soll die Verbindung der endseitigen
Anschlußorgane des Kratzers und des Bügels verstärkt werden, so daß diese bei fester
Verspannung besonders hohen Belastungen gewachsen sind.
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Gemäß der Erfindung sind sowohl im Kratzer als auch im Bügel fluchtende,
vertikale Bolzenlöcher vorgesehen, die der Aufnahme einer vertikalen, die Anschlußorgane
innerhalb der rinnenförmigen Aussparungen durchfassenden Schraube dienen. Vorzugsweise
ist dabei die Anordnung so getroffen, daß die Bolzenlöcher sich durch Zapfenvorsprünge
hindurch erstrecken, welche die Anschlunkettenglieder durchfassen und an den Anschlußorganen
angeordnet bzw. angeformt sind.
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In der Zeichnung ist ein Ausfülnungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Kratzer gemäß der Erfindung in Stirnansicht,
d.h. in einer Richtung entgegen der Börderrichtung gesehen; Fig. 2 den Kratzer gemäß
Fig. 1 in Draufsicht; Fig. 3 den zum Kratzer gemäß den Fig. 1 und 2 gehörigen Bügel
in einer der Fig. 1 entsprechenden Stirnansicht; Fig. 4 den Bügel gemäß Fig. 3 in
Draufsicht; Fig. 5 den Kratzer gemäß den Fig. 1 und 2 und den hieran befestigten
Bügel gemäß den Fig. 3 und 4 in Draufsicht; Fig. 6 einen Querschnitt durch den zusammengebauten
Kratzer.
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Der dargestellte Kratzer besteht aus der eigentlichen Kratzerleiste
10 (Fig. 1 und 2) und einem als Riegel dienenden Bügel 11 (Fig. 3 und 4), der mittels
horizontaler Schraubenbolzen 12 (Fig. 5 und 6) mit dem Kratzer verbunden werden
kann.
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Gemäß den Fig. 1 und 2 besieht der Kratzer 10 aus einer Leiste 13,
die. an ihren beiden Enden angeformte Anschlußorgane 14 trägt. Wie insbesondere
Fig. 6 zeigt, weist die im Profil angenähert L-förmige Leiste 13 einen vertikalen
Steg 15 und einen breiten Kopf 16 auf, der mit einer gerundeten, nach vorne hin
abfallenden Kopffläche versehen ist.
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In dem Steg 15 sind in Nähe der Anschlußorgane 14 horizontale Löcher
17 für die beiden Schraubenbolzen 12 angeordnet.
Auf der Rückseite
des Kratzers münden diese Bolzenlöcher in Aussparungen 18, welche die auf die Schraubenbolzen
aufgeschraubten Muttern 19 aufnehmen.
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Die Anschlußorgane 14 des Kratzers bilden Verlängerungen des Deistenkopfes
16. Sie sind als Kettentaschenteile ausgebildet, die in der Umrißform und in der
Innenform der ovalen Form der horizontalen Kettenglieder angepaßt sind (Fig. 2).
An der Unterseite weisen die Anschlußorgane eine ovale, rinnenförmige Aussparung
20 auf, deren 'tiefe etwas kleiner ist als die halbe Höhe der horizontalen Kettenglieder.
In Fig. 2 sind die horizontalen Anschlußkettenglieder durch die strichpunktierte
Mittellinie 21 angedeutet. In der Mitte der ovalen, der Form der Kettenglieder angepaßten
rinnenförmigen Aussparungen 20 weisen die Kettentaschenteile' einen zapfenförmigen
Vorsprung 22 auf, der gemäß Fig. 2 eine etwa rechteckige Umrißform hat und im Anschluß
zustand in die Innenöffnung des betreffenden horizontalen Kettengliedes einfaßt.
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An den äußeren Seitenflächen sind die Anschlußorgane 14 verstärkt,
so daß hier Verschleißwulste 23 gebildet werden. An der Unterseite dieser Verschleißwulste
ist zwischen zwei nach unten ragenden Vorsprüngen 24 eine Ausaparung .25 angeordnet.
Außerdem weisen die Anschlußorgane 14 an der Vorder- und Rückseite des Kratzers
jeweils eine randoffene Aussparung 26 auf, die sich gemäß Fig. 2 nach außen hin
erweitert. In diesen Aussparungen liegen im Anschlußzustand
die
vertikalen Rettenglieder-, die mit den horizontalen Anschlußkettengliedern im Ketteneingriff
stehen. Die vertikalen Kettenglieder haben in den Aussparungen 26 hinreichend Bewegungsfreiheit.
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In der Mitte des Kratzers ist in den Steg 15 eine breite -Nut oder
Aussparung 27 eingearbeitet, in die ein-Zapfenvorsprung 28 des Bügels 11 einfaßt.
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Der Bügel 11 besteht gemäß den Fig. 3 und 4 aus einer einteiligen
Metalleiste, die-an ihrer Rückseite den vorgenannten Zapfenvorsprung 28 und seitlich
neben diesen. zwei Löcher 29für die Schraubenbolzen 12 aufweist. An der Stirnseite
des Bügels münden die Bolzenlöcher in Erweiterungen 30, trelche die Köpfe 31 der
Schrauben 12 aufnehmen.
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Die an den Bügelenden angeformten Anschlußorgane 32 bilden ebenfalls
Taschenteile, die der Form der horizontalen Anschlußkettenglieder angepaßt sind.
Sie weisen flache Rinnen 33 auf, in die sich die langen Schenkel der Anschlußkettenglieder
legen. Die Aufnahmerinnen 20 und 33 der Anschlußorgane 14 und 32 sind entsprechend
der Umrißform der Kettenglieder gerundet.
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Gemäß den Fig. 5 und 6 wird zur Herstellung der Kratzers befestigung
der Bügel 11 so zwischen die parallelen Kettenbänder des KettenkratzEörderers gelegt,
daß seine Anschlußorgane 32 unter den horizontalen Anschlußkettengliedern 21 liegen.
Dann wird der Kratzer 10 so angesetzt, daß
er mit seinen Anschlußorganen
14 die Anschlußkettenglieder überdeckt. Die Anschlußkettenglieder sind in den von
den Anschlußorganen 14, 32 gebildeten Kettentaschen eingeschlossen, wobei sie sich
in die rinnenförmigen Aussparungen LC und 3 legen. Im hnschlußzustand fassen dic
Zapf-envorsprunge 22 in die liinenöffnung der Anschlußkettenglieder. Durch Einstecken
der Schraubenbolzen 12 in die genamlten Bolzenlöcher unC: Festziehen der Muttern
19 wird der Bügel an dem Kratzer 10 uno dieser gegenüber den Anschlußkettengliedern
festgelegt.
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Im Anschlußzustand faßt der mittige Zapfenvorsprung 28 des Bügels
11 in die Aussparung 27 des Kratzers. Hierdurch werden die beiden Teile 10 und 11
formschlüssig so verriegelt, daß sie sich in Lä,ngsrichtung des Kratzers nicht gegeneinander
verschieben können. Zugleich fassen die Vorsprünge 24-an den Anschlußorganen 14
des Kratzers in entsprechende Aussparungen 34 (Fig. 4) der Anschlußorgane 32 des
Bügels, während umgekehrt ein Zapfenvorsprung 35 an den Anschlußorganen 32 in die
betreffende Aussparung 25 des Kratzers einfaßt, die zwischen den Vorsprüngen 24
liegt. Auf diese Weise werden der Kratzer und der Bügel an den Kratzer enden formschlüssig
gegen Querbewegungen verriegelt.
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Um eine unbedingt sichere Festlegung der Anschlußkettenglieder in
den Kettentaschen zu erreichen und die an der Kratzerleiste und am Bügel angeordneten
Anschlußorgane fest miteinander zu verspannen, sind die Anschlußorgane 14
des
Kratzers 10 und des Bügels 11 mit fluchtenden vertikalen Bolzenlöchern 38 bzw. 39
versehen, oie der Aufnahme von vertikalen Schrauben 40 dienen. Die Schrauben 40
durchfassen die Anschlußorgane 14, 32 innerhalb der rinnenförmigen Aussparungen
20 und damit die horizontalen Anschlußkettenglieder. Die Zeichnung läßt erkennen,
daß die Schraubenlöcher 38 des Kratzers 10 sich durch die Zapfenvorsprünge 22 der
Anschlußorgane 14 erstrecken.