DE2300210C3 - Vorrichtung zum automatischen Auslösen des Bandrücklaufes bei einem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät und automatischen Abschalten dieses Bandrücklaufes nach vollständiger Bandrückspufung - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Auslösen des Bandrücklaufes bei einem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät und automatischen Abschalten dieses Bandrücklaufes nach vollständiger BandrückspufungInfo
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Description
ier Bandrücklauf automatisch abgeschaltet, das zwischen dem Vorsprung 18 und dem Vorsprung 20
ganze Gerät also stillgesetzt wird. keine Verbindung, so daß eine Zwischenrolle 21 mit
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Vorrich- dem Schwungrad 4 nicht verbunden ist und somit
tung 3er eingangs erwähnten Art, erfindungsgemäß von dem Schwungrad keine weitere Energie übertra-
gelösi durch die Merkmale des kennzeichnenden 5 gen wird. Am Vorderteil der Gleitplatte 14 ist an-
Teils des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Aus- denrseits ein Fühlhebel 23 drehbar um die Achse 22
gestaltungen der erfindungsgemäße.i Steuervorrich- gehalten. Der Fühlhebel 23 hat ein Ende 24 an sei-
tung ergeben sich aus den Unteransprüchen. nem einen Randteil, um die Spannungs- bzw. Zug-
Eine erfindungsgemäße mit rein mechanischen änderung des Bandes, wenn es vollständig aufge-Mitteln
aufgebaute Steuervorrichtung ermöglicht io wickelt ist, zu messen. Das andere Ende des Fühleinen
sehr gedrungenen Gesamtaufbau, der noch hebeis 23 ist mit einem Vorsprung 23' verseben, der
dazu sehr störunempfindlich ist und sich daher be- mit einer nach oben gebogenen vorstehenden
sonders für kleine tragbare Tonbandgeräte eignet. Platte 26 in Eingriff bringbar ist, die an dem Arre-Der
automatische Bandrücklauf mit anschließendem tierungsfreigabehebel 25 sitzt. Der Arretierungsfrei-Abschalten
wird durch entsprechende Schalttasten- 15 gabehebel 25 ist mit einem Langloch versehen, in
betätigung vorher vorprogrammiert und läuft dann das die Achse 28 ragt, so daß der Hebel 25 bewegvoll
automatisch ab. Fehlschaltungen sind hierbei Hch gehaltert werden kann.
praktisch ausgeschlossen. Nach Abschluß des auto- An der Seitenmitte des Arretierungsfreigabehebels
manschen Rücklauf- und Stillsetzvorgangs nimmt ist eine nach unten gebogene vorstehende Platte 29
das Gerät wieder selbsttätig die Ausgangsstellung ein 20 vorgesehen, so daß der Arretierungsfreigabehebel
und ist bereit für einen neuen Abspielvorgang. Die mit dem Exzenternocken 4' des Schwungrades 4 ineinzelnen
Steuerfunktionen werden bei der erfin- folge der Wirkung der Meßplatte 24, die durch die
dungsgemäßen Vorrichtung alle von ein und dem- Zug- bzw. Spannungsänderung des Bandes bei Beselben
Fühlhebel ausgelöst. endigung des Abspielvorgangs hervorgerufen wird, in
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schema- as Kontakt bringbar ist. An einem Randteil des Arretie-
tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel rungsfreigabehebels ist weiteihin ein Vorsprung 32
näher erläutert. vorgesehen, der dem Sperrzapfen 31 entspricht, der am
F i g. 1 bis 8 zeigen eine erfindungsgemäße Steuer- Arretierhebel 30 sitzt, der sich seitwärts bewegt, um
vorrichtung in den verschiedenen möglichen Schalt- nur den Aufzeichnungshebel 35 und den Wiedergabestellungen,
und zwar jeweils in Draufsicht. 3° hebel 11 aufzunehmen und zu arretieren. Eine Fe-
Die Figuren zeigen den Antriebs- und Steuerteil der 33, die an der nach unten gebogenen vorsteheneines
Magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabe- den Platte befestigt ist, zieht den Arretierhebel 30 in
geräts mit einem durch eine Reibscheibe angetrie- eine Richtung. Arretierzapfen 31' und 31" für das
benen Aufwickelspulenhalter 1, einer Aufwickel- Sperren lediglich der Aufzeichnungs- und Wiederscheibe
2 und einem Schwungrad 4, das in Kontakt 35 gabehebel 35 und 11 sind an dem vorstehend gemit
der Aufwickelscheibe 2 steht und einen Exzen- nannten Arretierhebel 30 befestigt. Das Randteil des
ternocken 4' sowie eine Antriebsachsenscheibe 3' Arretierhebels 30 ist mit einer Feder 34 verbunden,
mit einer Antriebsachse 3 aufweist. Das Schwung- welche den Arretierhebel 30 immer in die durch eirad
4 ist über einen Triebriemen 5 mit einem Motor 6 nen Pfeil gekennzeichnete Richtung zurückzieht. Der
verbunden. Die Aufwickelscheibe 2 ist drehbar in 40 Wiedergabehebel 11 und der Aufzeichnungshebel 35
der Mitte eines Aufspulhebels 7 gelagert. Ein Ende haben jeweils Haken 38 und 39, welche die Arredes
Aufspulhebels 7 ist mit einem Langloch 8 ver- tierzapfen 31' und 31" fassen bzw. greifen, wenn
sehen, in das eine Achse 9 ragt, so daß der die Wiedergabe- und Aufzeichnungstasten 36 und 37
Hebel 7 beweglich gehaltert ist. Am anderen gedrückt werden, die an den Stirnseiten der Wieder-Ende
des Hebels 7 ist eine Feder 10 befestigt, die den 45 gäbe- und Aufzeichnungshebel 11 und 35 sitzen. Der
Hebel 7 in eine Richtung zieht. Der Aufspulhebel 7 ist Wiedergabehebel 11 und der Aufzeichnungshebel 35
weiterhin mit einem Zapfen 13 versehen, der für sind außerdem mit Rückführfedern 40 bzw. 41 vereine
Gleitbewegung mit einer V-förmigen Einker- sehen. Am Oberteil des Wiedergabehebels 11 ist ein
bung 12 im Mittelteil des Wiedergabchebels 11 ver- Vorsprung 11' für das Einstellen bzw. Einschalten
bunden ist Der Zapfen 13 ragt in die V-förmige 5° eines elektrischen Schalters 42 für den Motor vorEinkerbung
12 während des Wiedergabevorgangs. gesehen.
Dabei steht die Aufwickelscheibe 2 mit einer nicht Bei der in F i g. 2 gezeigten Anordnung wird ein
gezeigten Reibscheibe in Kontakt, die im Reib- Band verwendet, dessen Ende an einer Bandnabe be-
schluß auf der Achse sitzt, welche die Achse der festigt ist. Wenn der Aufzeichnungs- oder Abspiel-
Scheibe und der Antriebsscheibe 3 ist, so daß durch 55 knopf und der Rückspulknopf zusammen gedrückt
sie der Motor 6 den Aufwickelspulenhalter 1 antreibt. werden, wird der Arretierhebel 30 seitwärts bewegt.
Eine Gleitplatte 14 ist mit Langlöchern 15,15' ver- so daß die Arretierzapfen M' und 31" an dem Arre-
sehen, in welche Halterungsstäbe 16,16' ragen, um tierhebel 30 mit den Haken 39 und 38 des Aufzeich-
die Gleitplatte 14 derart zu halten, daß sich die nungshebels 35 und des Wiedergabehebels 11 eint
Platte vorwärts und rückwärts bewegen kann. Unter 6° Arretierung bilden. Gleichzeitig wird die Gleit-
der Gleitplatte 14 ist ein Ende der Feder 17 vorge- platte 14 infolge der Kraft der Feder 17 nach rück
sehen, deren anderes Ende mit dem Abspielhebel 14 wärts bewegt. Der Vorsprung 18 der Gleitplatte 1'
verbunden ist, so daß die Gleitplatte sich verschie- trifft dann auf den Vorsprung 20 des Zwischen
ben kann, wenn der Wiedergabehebel 11 gedrückt hcbels 19 und schiebt diesen, was dazu führt, daß dii
wird. Am rückwärtigen Teil der Gleitplatte 14 sitzt 65 Zwischenrolle 21 von dem Schwungrad 4 wegbeweg
ein Vorsprung 18 in einer solchen Lage, daß er mit wird und die Energieübertragung auf die Zwischen
dem Vorsprung 20 eines Zwischenhebels 19 in Ver- rolle 21 unterbrochen wird. Der Aufspulhebel 7 win
bindung bringbar ist. Während des Abspielens besteht durch die Kraft der Feder 10 nach links gczogei
und bewegt, da der Zapfen 13, der an dem Aufspulhebel 7 sitzt, in die V-förmige Kerbung herabkommt.
Die Aufspulscheibe 2 kommt mit der Antricbsachscnscheibe 3' und der nicht gezeigten Reibscheibe in
Kontakt, die im Reibungsschluß auf der gleichen Achse mit dem Aufwickelspulenhalter 1 angeordnet
ist, und überträgt die Energie auf den Aufwickelspulentisch 1. Der Vorsprung 11' des Wiedergabehebels
11 schließt den elektrischen Schalter 42, so daß der Motor 6 aktiviert ist. Der Treibriemen S
wird angetrieben, so daß sich die axial« Antriebsachse 3 des Schwungrads 4 und eine Transport- bzw.
Klemmrolle, die nicht gezeigt ist und fest gegen die Antriebsachse 3 gedrückt wird, drehen, wodurch
das Band 43 herausgezogen und auf dem Aufwickelhalter 1 aufgespult wird.
Wenn das Band 43 vollständig aufgewickelt ist und zu laufen aufhört, was in F i g. 3 gezeigt ist, erfaßt
die Meßplatte 24 an der linken Seite des Fühlhebels 23 die Zug- bzw. Spannungsänderung des
Bandes 43 und schwenkt um die Achse 22, so daß der Vorsprung 23' an der linken Seite des Fühlhebels 23
die nach oben gebogene vorstehende Platte 26 des Arretieningsfreigabehebels 25 hochdrückt und dann
die nach unten gebogene vorstehende Platte 29 zum Angreifen an dem Exzenternocken 4' des sich drehenden
Schwungrads 4 bringt. Infolge der Drehung des Schwungrads 4 bewegt sich der Arretierungsfreigabehebel
25 nach rechts. Der an dem Arretierungsfreigabehebel vorgesehene Vorsprung 32 drückt
dann den Sperrzapfen 31 und somit den Arretierhebel 30 nach rechts, was in F i g. 3 gezeigt ist, so
daß die linken Arretierzapfen 31' und 31" des Hebels 30 von den Haken 38 und 39 der Aufzeichnungsbzw. Wiedergabehebel 35 bzw. 31 freikommen, wobei
diese Hebel durch die Kraft der Rückführfedern 41 und 40 wieder in die Ausgangslage oder in den Zustand
vor dem Aufnehmen der Funktion zurückgeführt werden, was in F i g. 4 gezeigt ist.
Die Rücklaufschalttaste ist jedoch bereits vorher für den darauffolgenden Bandrückspulvorgang gedrückt
worden, der elektrische Schaller 42 wird von dem Oberteil 51' des Rückspulhebels 51 geschlossen
gehalten und das Schwungrad 4 durch den Treibriemen 5 noch angetrieben, so daß der Betriebsablauf
nun zu dem Rückspulvorgang übergeht.
Wie aus F i g. 5 und 8 zu ersehen ist, ist die Rückspulscheibe
44 so ausgelegt, daß sie sich dreht, indem sie Energie von der Relaisrolle 45 und der dazwischenliegenden
Scheibe 21', die koaxial zur Zwischenrolle 21 ist, aufnimmt, wobei das Schwungrad 4 mit der Zwischenrolle
21 in Kontakt steht. Die Zwischenrolle 21 ist an einem Endteil des Zwischenhebels 19 drehbar
gehaltert. An seinem anderen Ende hat der Zwischenhebel 19 ein Langloch 46, in das eine Achse ragt, um
den Zwischenhebel 19 freibeweglich zu haltern. Der Zwischenhebel 19 wird durch die Kraft einer Feder
48, die en seinem Stimteil befestigt ist, in eine Richtung zurückgezogen. Der Zwischenhebel 19 ist
auch mit einem Zapfen 49 in einer solchen Lage befestigt, daß der Zapfen 49 die Relaisrolle 45 in der
Nähe der dazwischenliegenden Scheibe 21' aufnimmt. Die Relaisrolle 45 ist drehbar am Oberteil eines Relaishebels
50 gehaltert. Das Mittelteil des Hebels 50 ist mit einem Vorsprung 53 versehen, der mit einem
Stift 52 in Kontakt bringbar ist, der unter dem Rückspulhebel 51 befestigt ist. Das andere Ende des Re-Iaishcbels
50 ist mit dem Endteil eines beweglichen Armes 54 über einen Zapfen 55 verbunden. Der bewegliche
Arm 54 ist durch eine Achse 56 beweglich gehalten. Ein Ende des beweglichen Arms 54 ist
mit einem Vorsprung 58 versehen, der dem Randteil 57' des Arretierhebels 57 entspricht, der unter
einem weiteren Arretierhebel 30 angeordnet und längs dessen verschiebbar ist. Das Oberteil dieses beweglichen
Arms ist mit einer Feder 59 versehen, deren Ausgleich bzw. Gleichgewicht variiert.
ίο Wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, sind an dem Arretierhebel 57 Arretierzapfen 60 und 60' für das Sperren des Rückspulhebels, ein Endhebel und weitere Hebel am Sperrhebel 57 unter den Sperrzapfen 31' und 31" für das Sperren der Aufzeichnungs- und Abspielhebel befestigt, die an dem Arretierhebel 30 fixiert sind. Bei dieser Anordnung wird durch das Drücken des End- bzw. Abschlußknopfes der Arretierzapfen 60' so bewegt, daß das Oberteil des Zapfens 60' auf das Langloch 62 trifft, so daß der ao Arretierhebel 57 seitwärts bewegt wird. Am Ende des Arretierhebels 57 ist eine Feder 63 für das Zurückziehen des Hebels 56 in die durch einen Pfeil markierte Richtung vorgesehen. Der Rückspulhebel 51 hat einen Haken 65, der mit dem Arretierzapfen 60 dadurch in Sperreingriff bringbar ist, daß die Rücklaufschalttaste 64 gedruckt wird, die am Stirnrand des Rückspulhebels 51 vorgesehen ist. Der Rücksp ilhebel 51 ist mit einer Rückführfeder 66 versehen. Sein Oberteil hat einen Vorsprung 51' zum Einschalten eines elektrischen Schalters für die Betätigung des Motors 6.
ίο Wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, sind an dem Arretierhebel 57 Arretierzapfen 60 und 60' für das Sperren des Rückspulhebels, ein Endhebel und weitere Hebel am Sperrhebel 57 unter den Sperrzapfen 31' und 31" für das Sperren der Aufzeichnungs- und Abspielhebel befestigt, die an dem Arretierhebel 30 fixiert sind. Bei dieser Anordnung wird durch das Drücken des End- bzw. Abschlußknopfes der Arretierzapfen 60' so bewegt, daß das Oberteil des Zapfens 60' auf das Langloch 62 trifft, so daß der ao Arretierhebel 57 seitwärts bewegt wird. Am Ende des Arretierhebels 57 ist eine Feder 63 für das Zurückziehen des Hebels 56 in die durch einen Pfeil markierte Richtung vorgesehen. Der Rückspulhebel 51 hat einen Haken 65, der mit dem Arretierzapfen 60 dadurch in Sperreingriff bringbar ist, daß die Rücklaufschalttaste 64 gedruckt wird, die am Stirnrand des Rückspulhebels 51 vorgesehen ist. Der Rücksp ilhebel 51 ist mit einer Rückführfeder 66 versehen. Sein Oberteil hat einen Vorsprung 51' zum Einschalten eines elektrischen Schalters für die Betätigung des Motors 6.
Wenn die Rücklaufschalttaste 64 vorher gedrückt oder programmiert worden ist, schließt dann das
Oberteil 51' des Rückspulhebels 51 den elektrischen Schalter 42 für den Motor 6 und hiält ihn eingeschaltet.
D'c Rückspulscheibe beginnt sich in Pfeilrichtung über das Schwungrad 4, die Zwischenscheibc 21,
die dazwischenliegende Rolle 21' und die Relaisrolle 45 zu drehen, so daß das Band 43 zurückgespult
wird.
An dem Oberteil des beweglichen Arms 54 ist eine Feder 59 mit einer solchen Zugkraft angeordnet, daß
die Relaisrolle 45 am Oberteil des Relaishebels 50, der mit dem beweglichen Hebel 54 verbunden ist,
durch das Drehen der Zwischenrolle 21 und der dazwischenliegenden Rolle 21', die koaxial zu der Zwischenrolle
21 angeordnet ist, während des Rückspulvorgangs nicht hereingezogen wird.
Wenn das Band 43 völlig zurückgespult ist, hört die Bewegung der Rückspulscheibe 44 auf. Die Relaisrolle
45, die die dazwischenliegende Scheibe 21', welche koaxial zur Zwischenrolle 21 ist, beendet
ihre Drehung ebenfalls, wird jedoch in Drehrichtung, wie in F i g. 6 gezeigt, gezogen, da die Relaisrolle 45
mit dem Schwungrad 4 angetrieben wird. Während dieses Betriebszustandes wird der Hebel 50, welcher
die Relaisrolle 45 trägt, nach oben bewegt, um den beweglichen Arm 54 an dem ,Schwenkpunkt der
Achse 56 hochzuziehen und zu drehen, wobei der Arm mit dem Ende des Hebels 50 so verbunden ist,
daß die Feder 59 am Endteil des beweglichen Arms 54 ihre Lage ändert und so wirkt, daß die
Relaisrolle 45 hochgezogen wird. Auf diese Weise wird die Relaisrolle 45 in einfacher Weise hochgezogen,
bis sie an den Zapfen 49 an dem Zwischenhebcl 19 stößt und auf diesen drückt. Dadurch wird
der Zwischcnhcbel 19 durch die Kraft der Feder 48
zur Seite bewegt und die Rclaisscheibe von der da-
zwischcnlicgendcn Rolle 21' getrennt, die koaxial
zur Zwischenrolle 21 liegt, welche über das Schwungrad 4 angetrieben wird. Die Relaisrolle 45 erhält
dadurch keine Obertragungscnergie von der Zwischcnrolle
21 mehr, das heißt, ihre Drehbewegung hört auf.
Wenn die Rclaisrollc 45 auf die vorstehend beschriebene
Weise nach oben gezogen wird, schwenkt der bewegliche Arm 54 um die Achse 56, was in
F i g. 6 gezeigt ist. Der an der Seite des beweglichen Arms 54 vorgesehene Vorsprung 58 drückt dann das
Endteil 57' des Arretierhebels 57 nach rechts. Dann kommt der Sperrzapfen 69, der an dem Arretierhebel
57 befestigt ist, aus dem Haken 65 des Rückspulhcbels 51 frei. Deshalb wird der Rückspulhebel
51 in seine Ausgangslage bzw. sein Stadium vor
dem Beginn der Funktion durch die Kraft der Riickfiihrfeder
66 zurückgezogen.
Wenn der Rückspulhcbel 51 zurückkehrt, kommt der Zapfen 52 an dem Rückspulhebel 51 mit dein
beweglichen Arm 54 in Kontakt und zieht ihn zurück. Bei diesem Schritt löst sich der obere Vorsprung
51' des Rückspulhcbcls 51. wie in F i g. 7 gezeigt ist, von dem elektrischen Schalter 42. so daß
dieser geöffnet wird und der Motor ή anhält. Dadurch
ίο hört die Hochzichwirkung der Relaisrolle 45 infolge
des Kontakts mit der dazwischenliegenden Rolle 21' der Zwischenrolle 21 auf und die Relaisrolle 45 wire
durch die Rückführfeder 66 in ihre Ausgangslagc zurückgezogen. Die ganze Anordnung ist dann automatisch
in den in Fig. 1 gezeigten Anfangszustanc zurückgeführt.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
509 622/270
Claims (5)
1. Vorrichtung zum automatischen Auslösen kenden Vorsprung (58) trägt
des Bandrücklaufs bei einem Magnetbandauf- 5
zeichnungs- und -wiedergabegerät in Abhängigkeit von einem Fühlhebel, der nach vollständiger Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum auto
Bandabspulung im Vorlauf durch das Band malischen Auslösen des Bandirücklaufs bei einerr
auslenkbar ist, und zum automatischen Abschal- Magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabegerät ir
ten des Bandrücklaufs nach vollständiger Band- io Abhängigkeit VGn einem Fühfhebel, der nach vollrückspülung
bei gleichzeitiger Betätigung der ständiger Bandabspulung im Vorlauf durch das Banc
Vorlauf- und Rücklaufschalttasten des Geräts, auslenkbar ist, und zum automiatischen Abschalter
dadurch gekennzeichnet, daß bei Aus- des Bandrücklaufs nach vollständiger Bandrück
lenkung des Fühlhebels (23) ein Freigabehebel spulung bei gleichzeitiger Betätigung der Vorlauf-(25)
in Eingriff mit einem Nocken (4') eines 15 und Rücklaufschalttasten des Geräts.
Schwungrads (4) bringbar und durch einen Vor- Eine Vorrichtung zum automatischen Auslöser sprung (32) des Freigabehebels (25) die mecha- des Bandrücklaufs bei einem Magnetbandaufzeichnische Arretierung (Arretierungszapfen 31', 31") nungs- und -wiedergabegerät und zum automatischer der Vorlaufschalttasten (Hebel 35, 11) lösbar ist, Abschalten dieses Bandrücklaufs nach vollständige! und daß die Reibradantriebsverbindung zwi- 20 Bandrückspulung bei gleichzeitiger Betätigung dei chen dem Schwungrad (4) und der Rückspul- Vorlauf- und Rücklaufschalttasten des Geräts ist in scheibe (44) während des Bandrücklaufs eine auf rein elektrischer Ausführung mit den Abwickelspulen einem Relaishebel (50) angeordnete Relaisrolle zugeordneten Federkontaktsätzen bekannt (deut-(45) enthält, die nach dem Anhalten der Rück- sches Gebrauchsmuster 1 800 932). Diese rein elekspulscheibe (44) durch die auftretende Umfangs- 25 trische Lösung dieses Um- und Abschaltproblems geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Antriebs- besitzt grundsätzliche Nachteile und ist für ver- und der Abtriebsseite eine Ausgleichbewegung schiedene \nwendungsfälle zu aufwendig. Zur ausführt, wodurch die mechanische Arretierung Lösung bestimmter Steuerprobleme bei Magnetband-(Arretierungszapfen 60J der zusammen mit der aufzeichnungs- und -Wiedergabegeräten sind an sich Vorlaufschalttaste drückbaren Rückt auf schalt- 30 schon die verschiedenartigsten rein mechanischen taste (Hebel 51) lösbar ist. Steuervorrichtungen bekannt, die in dieser Form
Schwungrads (4) bringbar und durch einen Vor- Eine Vorrichtung zum automatischen Auslöser sprung (32) des Freigabehebels (25) die mecha- des Bandrücklaufs bei einem Magnetbandaufzeichnische Arretierung (Arretierungszapfen 31', 31") nungs- und -wiedergabegerät und zum automatischer der Vorlaufschalttasten (Hebel 35, 11) lösbar ist, Abschalten dieses Bandrücklaufs nach vollständige! und daß die Reibradantriebsverbindung zwi- 20 Bandrückspulung bei gleichzeitiger Betätigung dei chen dem Schwungrad (4) und der Rückspul- Vorlauf- und Rücklaufschalttasten des Geräts ist in scheibe (44) während des Bandrücklaufs eine auf rein elektrischer Ausführung mit den Abwickelspulen einem Relaishebel (50) angeordnete Relaisrolle zugeordneten Federkontaktsätzen bekannt (deut-(45) enthält, die nach dem Anhalten der Rück- sches Gebrauchsmuster 1 800 932). Diese rein elekspulscheibe (44) durch die auftretende Umfangs- 25 trische Lösung dieses Um- und Abschaltproblems geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Antriebs- besitzt grundsätzliche Nachteile und ist für ver- und der Abtriebsseite eine Ausgleichbewegung schiedene \nwendungsfälle zu aufwendig. Zur ausführt, wodurch die mechanische Arretierung Lösung bestimmter Steuerprobleme bei Magnetband-(Arretierungszapfen 60J der zusammen mit der aufzeichnungs- und -Wiedergabegeräten sind an sich Vorlaufschalttaste drückbaren Rückt auf schalt- 30 schon die verschiedenartigsten rein mechanischen taste (Hebel 51) lösbar ist. Steuervorrichtungen bekannt, die in dieser Form
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- jedoch nicht für die Lösung dieses eingangs erwähnkennzeichnet,
daß das eine Ende (24) des Fühl- ten Steuerproblems geeignet sind. So ist es zwar behebeis
(23) am Band (43) anliegt und das andere kannt, bei einem Tonbandgerät dem Band einen
Ende mit einem Vorsprung (23') versehen ist, der 35 schwenkbaren Fühlhebel zuzuordnen, der nach vollmit
einer nach oben gebogenen vorstehenden ständiger Bandabspulung im Vorlauf durch das Band
Platte (26) des Freigabehebels (25) in Eingriff auslenkbar ist und damit unmittelbar die Abstelleinverbringbar
ist, so daß eine nach unten gebogene richtung des Geräts betätigt (deutsches Gebrauchs-Platte
(29) dieses Freigabehebels (25) in Eingriff muster 1 773 227). Ferner ist es zum Stillsetzen des
mit dem Nocken (4*) des Schwungrads (4) ver- 40 Antriebs eines Magnettongeräts bei Bandriß bekannt,
schwenkbar ist. einen schwenkbar gelagerten Hebel vorzusehen, der
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- bei Auftreten eines Bandrisses gegen ein als Reibrad
durch gekennzeichnet, daß der Freigabemecha- ausgebildetes Antriebsrad gedrückt und durch
nismus für die Rücklaufschalttaste (51) durch Selbsthemmung mit diesem vorübergehend gekuppelt
einen die Bewegung des Relaishebels (50) stop- 45 wird, wodurch der Hebel mit einer der Bewegungspenden
und auf einem Zwischenhebel (19) an- energie des Antriebs entsprechenden Kraft verstellt
gebrachten Anschlagstift (49), durch die durch wird (österreichische Patentschrift 169 381). Schließeinen
Arm (54) des Relaishebels (50) auslösbare Hch ist auch schon ein Bandtransportsteuermechanismechanische
Arretierung (60) und die den Zwi- mus für Tonbandgeräte bekannt, der in Abhängigkeit
schenhebcl (19) und einen elektrischen Schalter 5° von der Bewegungsgeschwindigkeit der beim Band-(42)
betätigende Rücklaufschalttaste (51) gebil- transport bewegten Aufwickelspule gesteuert ist und
det ist, und daß die Rücklaufschalttaste (51) bei dem eine auf einen Tastschalter einwirkende
einen Stift (52) trägt, durch welchen der Arm (54) bewegliche Rolle vorgesehen ist, die sowohl von der
des Relaishebels (50) nach dem Ausschalten des Aufwickclspule als auch von einem eine vorelektrischen
Schalters (42) zurückgezogen wird. 55 bestimmte Umfangsgeschwindigkeit aufweisende ro-
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, tierende Zusatzscheibe angetrieben wird, so daß bei
dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenrolle einer Differenz der beiden Umfangsgeschwindigkei-(21)
der Reibradantriebsverbindung und eine ten von Aufwickelspule und Zusatzscheibe eine Ausdazu
koaxial angeordnete Zwischenrolle (2ir) gleichsbewegung erzeugt wird und bei gestopptem
drehbar am einen Ende des durch eine Feder (48) 6n Band die Zusatzscheibe gegen den Schalter vervorgespannten
schwenkbaren Zwischenhebels schoben wird (deutsche Auslegeschrift 1 524 934).
(19) befestigt sind. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine im Aufbau ein-
(19) befestigt sind. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine im Aufbau ein-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 fache und sicher arbeitende mechanische Steuervorbis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Relais- richtung zu schaffen, mit welcher bei einem Magnethebel
(50) am Mittelteil einen Vorsprung (53) 65 bandaufzeichnungs- und -wiedergabegerät mit größaufweist,
der mit einem unter der Rücklauf- !er Sicherheit nach vollständiger Bandabspulung
schalttaste (51) befestigten Stift (52) in Eingriff automatisch der Bandrücklauf ausgelöst und nach
verbringbar ist, und das andere Ende dieses Abschluß dieses Bandrücklaufs schließlich auch die-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47065028A JPS4924404A (de) | 1972-06-30 | 1972-06-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2300210A1 DE2300210A1 (de) | 1974-01-17 |
| DE2300210B2 DE2300210B2 (de) | 1974-10-03 |
| DE2300210C3 true DE2300210C3 (de) | 1975-05-28 |
Family
ID=13275095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2300210A Expired DE2300210C3 (de) | 1972-06-30 | 1973-01-03 | Vorrichtung zum automatischen Auslösen des Bandrücklaufes bei einem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät und automatischen Abschalten dieses Bandrücklaufes nach vollständiger Bandrückspufung |
Country Status (4)
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| US (1) | US3861620A (de) |
| JP (1) | JPS4924404A (de) |
| CA (1) | CA992941A (de) |
| DE (1) | DE2300210C3 (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1973
- 1973-01-02 US US320194A patent/US3861620A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-01-03 CA CA160,459A patent/CA992941A/en not_active Expired
- 1973-01-03 DE DE2300210A patent/DE2300210C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA992941A (en) | 1976-07-13 |
| JPS4924404A (de) | 1974-03-04 |
| DE2300210A1 (de) | 1974-01-17 |
| US3861620A (en) | 1975-01-21 |
| DE2300210B2 (de) | 1974-10-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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