DE2364285A1 - Aufzeichnungs- und uebertragungssystem - Google Patents
Aufzeichnungs- und uebertragungssystemInfo
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Classifications
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- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
- Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
Description
Dr. Hugo mieten - 21. Dezember 1973
pipl.-lng. Thomas Wilcken
Patentanwälte
24 Lübeck, Breite Straße 52-54
24 Lübeck, Breite Straße 52-54
Anmelder: Fernruf 75888
Dictaphone Corporation, .Bridgeport, Howard Avenue 375,
(Connecticut) USA.
Aufzeichnungs- und Übertragungssystem Die Erfindung betrifft ein System zum Aufzeichnen und zum Über-
tragen bzw. Umschreiben von diktierten Texten und/oder anderen Nachrichten und bezieht sich insbesondere auf Aufzeichnungsund
Übertragungssysterne, bei denen ein endloses Magnetband verwendet wird, welches beliebig bzw. unsystematisch in einem Speichermagazin
mit einem Speicher bzw. Behälter gespeichert wird, um so die Möglichkeit zu schaffen, von entfernten Stellen aus
entweder gleichzeitig oder getrennt diktieren und/oder übertragen zu können.
Systeme dieser Art mit einem Magnetband in Form einer endlosen Schleife sind beispielsweise in den US-Patenten 2 988 604 und
2 989 594 beschrieben. Bei jedem dieser bekannten Systeme wird ein Bandspeicher mit Doppelbehälter verwendet, wobei der erste
Speicherbehälter zur Aufnahme des Bandes dient, das mit Informationen bzw. Nachrichten besprochen ist, während der zweite
Speicherbehälter zur Aufnahme von Magnetband dient, nachdem die Bedienungsperson bereits aufgezeichneten Text abgehört hat. Beide
Speicherbehälter müssen ausreichend groß sein, um das gesamte Magnetband aufnehmen zu können, wobei auch die Fälle zu berück-
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sichtigen sind, wenn beispielsweise die diktierende Person die gesamte Bandlänge besprochen hat, bevor ein Teil des besprochenen
Textes übertragen bzwe umgeschrieben ist, oder wenn das ge^-
samte Band durch die Übertragungseinheit gelaufen ist, ohne daß
eine Aufzeichnung stattgefunden hat. Somit ist es bei Einrichtungen dieser Art erforderlich, zwei mit ausreichender Speicherkapazität
ausgestattete Speicherbehälter zur Verfügung zu haben, um die gesamte verwendete Bandlänge verarbeiten zu können. Das
US-Patent 3 596 818 zeigt ein Aufzeichnungs- und Übertragungssystem
mit einem Magnetband in Form einer endlosen Schleife und mit einem einzelnen Speicherbehälter, bei dem bereits einige
der Nachteile ausgeschaltet sind, die Systemen mit einem doppelten
Speicherbehälter anhaften«,
Alle vorher erwähnten und bekannten Systeme benutzen einen Mechanismus zur Ermittlung der Bandspannung, um den Bandantrieb
auszuschalten, wenn im Magnetband eine Spannung ermittelt wird, die zu einem Bandbruch führen könnte» Durch die vorliegende Erfindung wird ein verbessertes Bandantriebssystem vorgeschlagen,
indem eine Übersteuerung des Bandantriebs im Übertragungsbetrieb vorgesehen wird, die in Betrieb gesetzt wird, während eine Bandspannung
ermittelt wird, um eine kontinuierliche bzw* fortgesetzte
Verwendung des Systems unter dem Einfluß und unter Steuerung des Bandantriebs derart zuzulassen, daß der auf dem Band aufgezeichnete
Text auch dann durch die Bedienungsperson übertragen werden kann, wenn das Diktat beendet ist-,
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgemäß in
der Schaffung eines Diktier- und Übertragungssystems unter Verwendung eines Magnetbandes in endloser Schleife, bei-dem die Bandschleife willkürlich in einem einzelnen Vorratsbehälter
bzw. Bandspeicher gehalten wird.
der Schaffung eines Diktier- und Übertragungssystems unter Verwendung eines Magnetbandes in endloser Schleife, bei-dem die Bandschleife willkürlich in einem einzelnen Vorratsbehälter
bzw. Bandspeicher gehalten wird.
Weiterhin sollen die Bandzufuhr und das Bandantriebssystem dahingehend
verbessert werden, daß die Bandspannung verringert und an' der Übertragungsstation ein Übersteuerungsantrieb gebildet
wird, derart, daß die Einrichtung jederzeit im Betriebszustand gelassen werden kann.
Schließlich soll das System nach der Erfindung mit einem Bandspeicher
in Form eines einzelnen Behälters ausgerüstet sein, bei dem das Diktieren und Übertragen entweder gesondert oder
gleichzeitig stattfinden kann und bei dem Vorkehrungen dafür
getroffen werden, um eine unerwünschte Bandspannung zu verhin-
dem, die sonst möglicherweise zu einem Bandbruch führen könnte, ohne daß hierdurch der übliche Betrieb des Systems beeinträchtigt
wird.
In der anliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des vollständigen Diktier- und Übertragungssystems,
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Fig. 2 einen Aufriß zur Darstellung des
vorderen Teils des Bandspeichers und des Bandantriebssystems,
Fig. 3 einen Aufriß zur Darstellung des
hinteren Teils des Bandspeichers und des Bandantriebssystems,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Bandantriebs und des Bandspeichers,
Fig. 5 eine Aufsicht von oben auf den Bandantrieb
und das Speichersystem und
Fig. 6 eine Seitenansicht des Motors und
der Rollen-bzw. Spulenanordnung der Bandantriebseinrichtung in größerem
Maßstab.
Wie insbesondere der Figur 1 zu entnehmen ist, besteht das Diktier- und Übertragungssystem 10 aus einer Diktatstation 12
und einer Übertragungsstation 14» die mit einer Diktat-, Übertragungs-
und Bandspeichervorrichtung 16 in Verbindung stehen.
Wie auch weiterhin aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, besteht das Diktier-Übertragungssystem 16 aus einem Gehäuse 18, welches
für Wartungszwecke entfernbar ist, und aus einer Chassisplatte 20 innerhalb des Gehäuses, an der verschiedene Bauteile des
Systems befestigt sind. Diese Systembauteile schließen ein Bahdspeichermagazin 20 (siehe auch Figur 4) ein, welches eine vordere
und hintere Platte 24 und 26 aufweist, die durch umfangsmäßig
verlaufende Abstandsstangen 30 auf Abstand gehalten werden, um
zwischen sich einen Bandspeicherhohlraum 28 zu bilden. Die
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Paneele 24 und 26 befinden sich um ein Maß auf Abstand zueinander,
das etwas größer als die Breite des verwendeten Magnetbandes ist. Das Band 32 ist vorzugsweise ein für Aufzeichnungszwecke
geeignetes Magnetband, das die Form einer endlosen Schleife von ausreichender Länge hat, um beispielsweise eine Diktatzeit
von einer Stunde zu gewährleisten. Dieses Band sammelt
sich ungeordnet bzw. willkürlich im Bandspeichermagazin. Weil der Abstand zwischen den Paneelen 24 und 26 etwas weiter bzw.
größer als die Bandbreite ist, wird sich das Band nicht verwickeln
und keine Verschlingungen bilden.
Das Bandmagazin 22 ist an der Chassisplatte 20 beispielsweise
mit Bolzen 33 und Abstandsmuttern 34 befestigt, während das Band 32 aus dem Magazin durch eine Bandöffnung 36 im oberen linken
Teil des Magazins gemäß Figur 2 herausgeführt wird, über eiie drehbar gelagerte Rolle 38 läuft, die von der Platte 20
vorsteht, weiterhin über eine horizontal angeordnete Führungs-— schiene 40 läuft, die an einem Ende mit einer federbelasteten
Druckkissenanordnung 42 versehen ist, über eine weitere verdrehbar gelagerte Rolle 44 und schließlich zurück in das Magazin
22 läuft, und zwar durch eine BandaufnahmeÖffnung 46 in der
oberen rechten Ecke des Magazins. Das Band wird aus dem Magazin 22"durch eine Bandöffnung 48 herausgezogen, es wird dann durch
eine Diktatrückspielstation bzw. eine Playbackstation 50 geführt, um durch die Bandöffnung 52 wieder in das Magazin zu gelangen
und dann aus dem Magazin durch die Bandöffnung 54 herauszulaufen, von wo aus das Band durch eine Übertragungsstation 56
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geführt wird und durch die Bandöffnung 58 zum Magazin zurückgelangt.
Aufgrund dieser Konstruktion wird die Möglichkeit gegeben, daß das Band 52 in drei gesonderten Schleifen innerhalb
des Magazins 2.2 gespeichert werden kann, wie noch später näher erläutert wird.
Die Diktat- und Übertragungsausrüstungen müssen naturgemäß bedingt
gewisse Fähigkeiten haben und Bedingungen erfüllen, um für den gedachten Zweck geeignet zu sein, nämlich der Bedienungsperson
die Aufzeichnung einer Übertragung, eine Bandrückstellung und das Playback-Verfahren zu ermöglichen, so daß
die Bedienungsperson den gesprochenen bzw. übertragenen Text
überprüfen kann. Somit muß die Einrichtung· einen Antrieb mit zwei möglichen Antriebsrichtungen haben, und zwar sowohl an der
Diktierstation als auch an der Übertragungsstation. Dementsprechend
sind die Stationen 50 und 56 mit einem in zwei Richtungen
wirkenden Antrieb ausgerüstet. Der Antrieb des Bandes durch die Vorrichtung wird erreicht, indem eine drehbare Rolle
vorgesehen wird, gegen die eine Klemm- oder Druckrolle das Band drückt.
Wie am besten aus Figur 3 zu ersehen ist, schließt die Chassisplatte 20 eine vorstehende Platte 60 ein, auf der ein Paar
identischer Motore 62 und 64 befestigt ist. Die Ausgangswelle 66 jedes Motors (Fig. 6) hat eine mit Nuten bzw. Kerben versehene
Nabe 68 und ein ebenfalls mit Nuten versehenes Endsegment
70, das zur Aufnahme bzw. Verbindung mit einem Treibriemen
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dient, der die Bandäntriebsrollen in Umdrehung versetzt. Vier
angetriebene Rollen 72,74,76 und 78 werden durch die Motore
62 und 64 angetrieben. Die Rollenaufbauten sind für jede Rolle identisch, weshalb hier nur ein Rollenaufbau beschrieben werden
soll. Jeder Rollenaufbau hat ein zylindrisches Rollen- bzw.
Spulensystem 72-78, das durch die Chassisplatte 20 verläuft und drehbar innerhalb der Chassisplatte mittels einer Buchse 80
und im übrigen innerhalb der Stützstange 82 gelagert ist, wobei eine Befestigung mit. der Platte 20 durch geeignete Bolzen 84
erfolgt.
An jeder Rollenwellen 72-78 sind identische Naben 86 befestigt. Entsprechend Figur 6 ist die Nabe einer Rollenwelle 72 zugeordnet
,und um die identischen Naben eindeutig zu kennzeichnen, wird die Bezugsziffer 86a für die der Welle 74 zugeordneten
Nabe, die Ziffer 86b für die der Welle 76 zugeordneten Nabe und die Bezugsziffer 86c für die zur Welle 78 gehörende Nabe verwendet.
Jede Nabe 86 hat ein mit Nuten versehenes Scheibensegment 88 angrenzend an die Chassisplatte 20 und ein ebenfalls
mit Nuten versehenes Scheibensegment 90 von geringerem Durchmesser, das im größeren Abstand zur Chassisplatte 20 liegt.
Ein Treibriemen 92 ist um die Nabe 68 des Motors 62 gelegt und
verläuft im übrigen um die ebenfalls mit Nuten bzw-. Einkerbungen
versehene Nabe 90c der Nabe 86c, um die Rolle 78 anzutreiben, während ein anderer Antriebsriemen 94 um das mit Nuten versehene
Segment 70 der Ausgangswelle des Motors 62 herum verläuft und
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weiterhin um. die Nabe 88b gelegt ist, um die Rolle 76 anzutreiben.
Auf gleiche Weise liegt ein Treibriemen 96 auf der mit Nuten versehenen Nabe 68 des Motors 60 und auf der Nabe 90a,
um die Rolle 74 anzutreiben, während ein Antriebsriemen 98 auf dem mit Nuten versehenen Segment 70 der Antriebswelle des Motors
6Q und auf der ebenfalls mit Nuten versehenen Nabe 88 liegt, um die Rolle 72 anzutreiben. Wegen der unterschiedlichen Antriebsübersetzungsverhältnisse zwischen der Ausgangswelle der Motore
62 und 64 und den Naben 88 und 90 werden somit die Rollen 72 und 76 mit niedriger Geschwindigkeit als.die Rollen 74 und 78
angetrieben. Die Rollen 72 und 76 sind dem Bandantriebssystem
zugeordnet, um das Band in Vorwärtsrichtung bei niedriger Aufzeichnungs- und Übertragsgeschwindigkeit anzutreiben, während
die Rollen 74 und 78 des Bandantriebssystems die Aufgabe haben, das Band in umgekehrter Richtung bzw. im Rückstellbetrieb anzutreiben,
wofür bekanntlich eine höhere Bandgeschwindigkeit erforderlich ist. ■
Das System nach der Erfindung ist so ausgelegt, daß bei jeder
eingestellten Betriebsweise beide Motore 62 und 64 betätigt und in Betrieb gesetzt werden, so daß jede Antriebsrolle 72-78
jederzeit umläuft, wenn das System eingestellt ist. Der besondere Bandantrieb zum Aufzeichnen, zum Rückstellen und zum
Rückspielen für die Diktatstation 50 sowie für die Übertragung und Rückstellung bei der Übertragungsstation 56 wird ausgewählt,
indem eine oder mehrere Klemmrollen gegen eine der Antriebsrollen zur Anlage gebracht wird.
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Wie aus Figur 2 hervorgeht, ist jeder Antriebsrolle 72-78 eine Klemmrollenanordnung 100,102,104 und 106 zugeordnet. Alle diese
Einrichtungen sind identisch, so daß hier nur die Klemmrollenanordnung
1QO beschrieben zu werden braucht und vergleichbare bzw. gleiche Bauelemente in den anderen Klemmrollenanordnungen
durch die gleiche Bezugsziffer gekennzeichnet werden, denen jeweils die Buchstaben a,b oder c nachgestellt sind. Die Klemmrollenanordnung
100 schließt einen Hebel 108 ein, der wie bei 110 an der Chassisplatte 20 befestigt ist und eine Klemmrolle
112 aufweist, die verdrehbar am unteren Ende des Arms 108 befestigt
ist. Das obere Ende des Hebels 108 hat einen Zapfen 114, der sich durch eine überdimensionierte Öffnung 116 in der
Chassisplatte 20 erstreckt, wo er innerhalb eines Schlitzes 118 (Figur 35 gegen einen Stößel oder eine Plungerstange 120 ■
eine Solenoids 122 anliegt.
Beim unerregten Betriebszustand steht die Stange 120 des Solenoids
122 vor, während bei Erregung des Solenoids 122 durch ein elektrisches
Eingangssignal von einem zugehörigen elektrischen Steuerkreis, der im einzelnen nicht dargestellt ist, die Stange
120 zurückgezogen wird, wobei sie den Zapfen 114 mitnimmt. Auf
diese Weise wird beim Zurückziehen der Stange 120 der Hebel
um sein Drehlager 110 verschwenkt und zieht die Klemmrolle 112
in Richtung auf die zugeordnete Rolle 72. Das Band wird zwischen der Rolle 72 und der Klemmrolle 1.12 so freigelegt, daß die Rolle
72 das Band antreibt, wenn die Klemmrolle gegen sie zur Anlage gelangt. Es ist ebenfalls ein Zapfen 124 vorgesehen, der von der
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Chassisplatte 20 vorsteht, um die Schwenk- bzw. Drehbewegung
der Klemmrolle "112 und des Hebels 108 zu begrenzen, wenn die,,.
Stange 120 wieder vorgeschoben wird, sobald der Solenoid 124
nicht mehr erregt wird. ' . '
Während des Betriebs des Systems im Diktier- oder Abhörbetrieb
wird der Solenoid 122b durch ein geeignetes-:elektrisches An-;
sprechsignal aus dem nicht dargestellten elektrischen Steuerkreis betätigt, so daß der Plunger 120b zurückgezogen wird,
'wodurch der Hebel iO8b so verschwenkt wird, daß die Klemmrolle
112b mit dem Band 32 in Berührung gelangt und dieses gegen die Antriebsrolle 76 drückt. Das nun von dieser Rolle angetriebene
Band wird jetzt durch die Diktierstation 50 gezogen. Diese Station hat einen Wandlerkopf 124, der mit Wandlere lementen zur
Aufzeichnung und -Wiedergabe ausgerüstet ist und im übrigen an der Chassisplatte 20 befestigt ist. Ein Druckkissen 126 ist
ebenfalls an der Chassisplatte 20 angeordnet und wird durch eine Schraubenfeder 128 gegen das Wandler element 124 gedruckt,
um das Band 32 fest auf die Fläche des Wandlerkopfes zu drücken.
Auf gleiche Weise ist die Übertragungsstation 56 mit einem
Wandlerkopf 130 ausgerüstet, der ein Rückspielwandlerelement aufweist, um die auf dem Band 32 aufgezeichneten Magnetsignal
aufzunehmen. Ein Druckkissen 132, das durch eine Schraubenfeder
34 belastet ist, hält das Band 32 in fester Berührung mit der Fläche des Wandlerkopfes 13Q. Wenn die Bedienungsperson die
Wandlerstation 56 einschaltet, wird der Solenoid 1.22 betätigt, um die Stange 120 zurückzuziehen und den Hebel 108 zu verschwen-
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ken, wodurch die Klemmrolle 112 in Berührung mit der Antriebsrolle
72 gebracht wird, um das Band 32 zwischen der Klemmrolle 112 und der Antriebsrolle 72 einer Klemmwirkung auszusetzen
und das Band durch die Übertragungsstation 56 laufen zu lassen.
Diese Station kann zur gleichen Zeit wie die Diktierstation 50 betätigt werden, so daß das Diktieren und Übertragen gleichzeitig
auftreten können.
Sobald die Diktierstation 50 in Betrieb gesetzt ist, wird das Band 32 aus dem Bandmagazin 22 durch die Bandöffnung 36 von der
Bandsammelschleife 136 abgezogen, durch die Diktatstation 50 geleitet und· wieder zurück in das Magazin gebracht, und zwar
durch die Bandöffnung 52 zur Bildung einer weiteren Sammelschleife 138."Solange die Übertragungsstation 56 nicht im Betrieb
ist, wird das durch die Diktierstation 50 gezogene Band fortfahren, sich als Schleife 138 anzusammeln. Sobald jedoch
der Diktatvorgang beginnt, zeigt ein entsprechendes Signal am Gerät der Bedienungsperson an, daß der Text bzw. die gesprochene
Nachricht für die Übertragung bereit ist und daß die Bedienungsperson
beginnen kann, die auf dem Band 32 aufgesprochene Information zu übertragen. Somit kann jetzt die Übertragungsstation
56 eingeschaltet werden, wodurch das in der Schleife 138 gesammelte Band durch die Bandöffnung 54 und durch die Station
56 läuft, wobei schließlich das Band wieder in das Magazin 22 durch die Öffnung 58. zwecks Bildung der Sammelschleife 136
zurückgelangt.
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Wenn ausreichend Band in der Schleife 38 vorhanden ist, um durch die Station 56 gezogen zu v/erden, können die Stationen
50 und 56 gleichzeitig betrieben werden. Wenn jedoch die Diktatstation 50 abgestellt wird, also wenn beispielsweise der Diktiervorgang
beendet ist oder wenn die Diktatstation auf Rückstellbetrieb umgestellt ist, so daß sich das Band 138 spannt, wird
nicht ausreichend Band in der Bandschleife 138 vorliegen, um das Übertragen und Diktieren stattfinden zu lassen. Es wird sich
also eine gewisse Spannung in der Bandschleife 138 ermitteln
lassen.
Zu diesem Zweck ist eine Bandspannungseinrichtung.140 vorgesehen,
die einen Hebel 142 aufweist, der verschwenkbar im Magazin 42
an dessen oberen Ende liegt. Weiterhin ist einvorstehender Finger 144 vorgesehen. Ein Mikroschalter I46 mit einem Betätigungsarm
148 ist so angeordnet, daß beim Auftreten einer Spannung in der Bandschleife 138 das Band den Fühlerhebel I42 berührt und den
vorstehenden Finger 144 durch Verschwenkung in Berührung mit dem Arm I48 bringt. Hierdurch wird der Schalter I46 geschlossen,
um ein elektrisches Signal zur Betätigung des Solenoids 122b zu erzeugen, wodurch die Elemmrolle 112b gegen die Antriebsrollen
176 gelangt. Somit treiben beide Rollen 72 und 76 das Band 32 in Vorwärtsrichtung so lange an, wie eine Bandspannung durch
die Schalteranordnung HO ermittelt wird. Wenn die Spannung in
der Schleife 138 sich aus dem Grunde ergibt, daß die Diktatstation auf Rückstellbetrieb eingestellt ist, wenn also die
Elemmrolle 112c gegen die Rolle 78 anliegt, dann wird, wenn der
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Schalter HO betätigt ist, der die Klemmrolle 112c steuernde
Solenoid 122c entregt und der Solenoid 122b erregt, um so sicherzustellen, daß das Band nur in Vorwärtsrichtung angetrieben
wird.
Die Bandspannüng in der Bandsammelschleife 138 könnte auch dann
auftreten, wenn die Übertragungsstation 56 das Band in Vorwärtsrichtung
antreibt und wenn die Diktatstation 50 durch die Bedienungsperson eingestellt ist, und zwar auf Rückstellbetrieb.
In diesem Falle wird der Solenoid 122c betätigt, um den Stößel 120c zurückzuziehen, so daß der Hebel 108c die Klemmrolle 112c
in Berührung mit der Rolle 78 gelangen läßt. Diese Rolle treibt das Band 32 in umgekehrter Richtung an und würde dabei Band
von der Schleife 138 durch die Öffnung 52 und zurück in das . Magazin durch die Bandöffnung 48 ziehen, um eine Bandsammeischleife
150 zu bilden. Falls die Schleife 138 klein genug wird,
wenn die Diktatstation 50 auf Rückstellbetrieb eingestellt ist und die Schalteranordnung I40 betätigt ist, wird der Solenoid
122c entregt, so daß der Bandantrieb für die Bandrückstellung in der Station 50 abgestellt wird und keine weitere Rückwärtsbewegung
des Bandes auftritt.
Die Sammelschleife I50 wird nur gebildet, wenn die Station 50
auf Rückstellbetrieb eingestellt ist, wobei dieser Betriebszustand
im allgemeinen dann auftritt, wenn die Bedienungsperson das Band zurücklaufen läßt, um einen Teil des Textes wieder abzuhören,
den sie vorher diktiert hatte. Wenn diese Rückstellung
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in einem "beträchtlichen Umfang erfolgt und wenn nachträglich
die Diktatstation 50 abgestellt wird, würde die Samme!schleife
150 bleiben, und wenn die Bedienungsperson dann die Diktatstation 50 einstellen und unmittelbar' mit dem Diktieren beginnen
würde, würde der neudiktierte Text auf dem Band 32 aufgezeichnet und der vorher diktierte Text gelöscht werden. Um diese
unerwünschte löschung des vorher diktierten Textes zu vermeiden, wird eine Schalteranordnung zur Begrenzung der maximalen Verstellung
vorgesehen.
Diese Schalteranordnung besteht aus einem Hebel 152, der
schwenkbar an der Chassisplatte 20 sitzt, wie bei 154 angedeutet
ist. Auf der Platte sitzt noch eine Freilaufrolle 156. Ein
Mikroschalter Ί58 mit einem Betätigungsarm 160 ist ebenfalls
auf der Chassisplatte 20 befestigt und liegt im ¥ege der Schwenkbewegung des Hebels 152. Während des normalen Betriebszustands,
wenn die Diktatstation 50 also in Betrieb ist, um das Band 32 in Torwartsrichtung anzutreiben, bildet sich die Bandsammelschleife
150 nicht aus, und das Band folgt dem in ausgezogenen linien dargestellten Weg, so daß der Hebel 152 aufgrund der
Spannung im Band 32 in die in Figur 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung verschwenkt wird. Somit wird der Schalterarm
160 heruntergedrückt, um den Schalter 158 zu schließen.
Wenn dieser Schalter geschlossen gehalten wird, bekommt der nicht dargestellte elektrische Steuerkreis.ein Ansprechsignal.
Dieser Kreis steuert den Solenoid 122b und damit die Rolle 76
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für den Vorwärtsantrieb in der Station 50 unter gewissen Bedingungen.
Wenn die -Bedienungsperson das Band zur Bildung der Schleife 150 zurückstellt, wird die Bandspannung aufgehoben.
Das gleiche gilt für die Spannung, die den Arm 152 gegen den Betätigungsarm 160 hält. Der Hebel 152 wird unter der Einwirkung
der Schwerkraft in die in Figur 2 in gebrochenen Linien angedeutete Stellung verschwenkt, wodurch der Mikroschalter
geöffnet wird. Wenn dies der Fall ist, wird ein elektrisches Signal erzeugt, so daß, wenn die Bedienungsperson ihr Diktiergerät
12 vom System trennt, während eine Sammelschleife 150 gebildet
ist, der Solenoid 122b automatisch betätigt wird, um das Band
32 in Vorwärtsrichtung anzutreiben, bis die Sammelschleife abgebaut und das Band straff gezogen ist, um den Hebel 152 zu
verschwenken und den Schalter 158 zu schließen. Durch das Schließen dieses Schalters wird der Solenoid 122b entregt und die
Diktatstation in eine Neutralstellung gebracht, bei der sie für ein Diktat vorbereitet ist. Dieses Merkmal ist wichtig, um
Diktat auf dem Band zu bewahren, das um eine Strecke zurückgestellt wurde und um die Bedienungsperson daran zu hindern, unbeabsichtigt
ein vorher gesprochenes Diktat zu übersprechen und zu löschen. Die Einrichtungen zur Vermeidung der Bildung der
Sammelschleife 150 werden nur betätigt, wenn die Bedienungsperson
das Gerät vom System abtrennt, während eine Betätigung der erwähnten Einrichtungen dann nicht vorliegt, wenn die
diktierende Person das vorher aufgesprochene Diktat übersprechen oder ändern will.
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Am Hebel 152 sitzt ein Löschkopf 161, der gegen das Band 32
anliegt, um Bandsignale zu löschen, bevor das Band in die Diktatstation 50 gelangt. Um sicherzugehen, daß auf dem Band
befindliche Signale nicht unbeabsichtigt durch den Kopf 161
gelöscht werden, spricht die Schalteranordnung zur Begrenzung
der maximalen Verstellung auf die ermittelte Bandspannung an, falls die Bedienungsperson die Übertragungsstation 56 in einen
Rückstellbetrieb schalten sollte, so daß die Sammelschleife gespannt wird. In diesem Falle wird der Rückstellantrieb in der
Station 56 abgestellt, um auszuschließen, daß mit einem Diktat besprochenes Band von der Schleife 150 am Löschkopf 161 vorbeigeführt
"wird.
Eine zusätzliche Fühlereinrichtung 162 zur Ermittlung der Bandspannung
ist ebenfalls Torgesehen. Diese hat einen Mikroschalter 164 mit einem Betätigungsarm 166, der so gelegen ist, daß er
mit einem vorstehenden Finger 168 eines schwenkbar gelagerten Hebels 170 in Berührung gelangen kann. Die Einrichtung 162 ermittelt
die Bandspannung, wenn die Sammelschleife 136, welche
die Schleife ist, von der zu besprechendes Band abgezogen wird,
abgebaut wird. Dieser Betriebszustand tritt auf, wenn die Bedienungsperson kontinuierlich über die volle Länge der Diktatzeit,
welche die Bandkapazität ermöglicht, diktiert hat, ohne daß eine Umschreibung bzw. Übertragung stattgefunden hat. Wenn
somit die Vorrichtung mit ausreichend Band versehen "ist, um
eine Stunde Diktatzeit zu gewährleisten, und wenn die diktierende Person eine Stunde lang ohne Diktatübertragung diktiert hat,
wird die Bandschleife 138 entfernt, und das Band wird stramm
- 17
409828/0798
gezogen, wodurch der Finger 168 gegen den Arm 166 gelangt. Hierdurch wird der Solenoid 122b entregt, wodurch ein weiterer
Vorwärtsantrieb des Bandes durch die Station 50 ausgeschlossen
Ein Torteil des beschriebenen Diktier- und Übertragungssystems
nach der Erfindung wird vor allem durch.den Bandantriebsweg erreicht, auf dem das Band vom Magazin 22 nach oben über die
Rolle 38, entlang der horizontalen Schiene 20 und über die Rolle 44 zurück zum Magazin geführt wird. Hierdurch ist ein- Bandweg
bedingt, der die Bandschleifenspannung verringert, wodurch die Bewegung und der Antrieb des Bandes leichter wird. Hierdurch
ist auch bedingt, daß der Bandantriebsmechanismus leichter und kleiner als üblich sein kann.
Außerdem ermöglicht der Bandweg über das Bandantriebssystem
einen einfachen Ersatz bzw. Austausch der Bandschleife durch eine entsprechend fabrikmäßig vorbereitete Bandschleife, wodurch
der Bandwechsel bzw. Bandaustausch durch das Bedienungspersonal relativ einfach erfolgen kann, wenn ein solcher Wechsel
oder Austausch notwendig sein sollte. Der hierdurch gegebene Vorteil ist darin zu sehen, daß eine im Betrieb selbst durchgeführte
Bandverbindung nicht in so zufriedenstellender v/eise durchgeführt werden kann, als wenn diese Vorgänge bereits beim
Hersteller selbst erledigt werden. Im übrigen sind für einen Bandaustausch bewegliche Deckplatten 174,176,178 und 180 über
den Bandöffnungen 36, 58, 54 und 52 jeweils vorgesehen.
- 18 4 09828/0798 .
Für einen Austausch einer Bandschleife werden nur die Deckplatten entfernt j dann wird das zu ersetzende Band entnommen,
und eine neue Bandschleife wird in den völlig freiliegenden.
Bandantrieb eingefädelt„ wobei der Bandüberschuß in Form der
Schleifen einfach in das Magazin 22 durch die Bandöffnungen eingesetzt werden kann»
Außerdem ermöglicht der beschriebene Bandweg eine beträchtliche Vereinfachung hinsichtlich der Konstruktion des Band-
Speichermagazins 22 „ Weil alle Antriebsseg-mente über dem Magazin
liegen und das Band oben über die Bandantriebseinheiten gezogen
wird, kann das Magazin einfach aufgebaut sein, ohne daß Freilauf rollen oder Bandf'ührungen erforderlich sind.
Außerdem hat das mit zwei Motoren arbeitende Antriebssystem und die bevorzugte Verwendung von identischen Teilen den Vorteil
ρ daß veränderliche Belastungen in den Diktier- und Übertragungsstationen
sich nicht gegenseitig beeinflussen. Somit werden Geschwindigkeitsänderungen· mechanisch isoliert. Der
direkte Riemenantrieb von der Motorwelle zu den Antriebsrollen für den Bahnvorlauf macht es nicht erforderlich, Untersetzungsrollen
einzuschalten. Außerdem schafft die Treibriemenanordnung eine Geschwindigkeitskontrolle und Steuerung zwischen Vorwärts-
und Rückwärtsbetriebs, indem nur zwei Motor im Gegensatz zu den sonst zum Einsatz kommenden vier Motoren verwendet werden»
- 19 - "
40982 8/0798
Während das vorher beschriebene System mit zwei identischen,
synchronarbeitenden Motoren ausgerüstet ist, könnte abweichend hiervon auch so vorgegangen werden, daß der Motor für' die
Übertragungsstation mit einer Geschwindigkeitssteuerungseinrichtung ausgerüstet wird, die der Bedienungsperson die
Möglichkeit geben würde, die Bandgeschwindigkeit zu regeln und etwa zu erniedrigen, wenn dies beispielsweise dann gewünscht
werden sollte, wenn die diktierende Person zu schnell gesprochen hat.
Somit ergibt sich, daß das Diktier- und Übertragungssystem nach der vorliegenden Erfindung ein System darstellt, welches die
Spannung in der Bandschleife minimal hält, um die Verwendung von kleineren und leichteren Bandantrieben zu ermöglichen. Da
das Bandmagazin das Band in losen und im wesentlichen ungeordneten
Windungen bzw. Schlingen speichert, wird bei einer Bandbewegung dem Band in dem Speichermagazin ein geringer Widerstand
mitgeteilt. Somit bringt der 3aridweg oberhalb der Diktier- und ÜbertragungsStationen eine wesentlich geringere Bandspannung.
Außerdem schließt das System Fühl- oder Meßeinrichtungen zur Ermittlung der Bandspannung ein, die den Bandantrieb durch die
Diktatstation abschalten, wenn eine Bandspannung ermitxelt wird.
Das erfindungsgemäße System schließt ebenfalls eine .Bandübersteuereinrichtung
bei der Übertragungsstation ein, so daß jederzeit der Bandantrieb durch diese Station Vorrang hat. Hierdurch
- 20 409828/079 8
.wird der Bedienungsperson die Möglichkeit gegeben, den Bandantrieb
durch die Übertragungsstation zu steuern,, auch wenn
der Bandantrieb der Diktatstation ausgeschaltet -wird, weil
etwa die diktierende Person das Diktat beendet hat oder weil eine Bandspannung in der Bandsammeischleife zwischen der Diktatstation und der Ubertragungsstation ermittelt wurde.
Außerdem hat das System einen Fühler- oder Ermittlungsmechanismus für die maximale Bandverstellung5 um Band in Vorwärtsrichtung
zu verstellen bzw* zu bewegen, das vorher durch die Diktatstation zwecks Abhörung zurückgestellt wurde und das
nicht in Vorwärtsrichtung bewegt wurde, wenn die diktierende Person mit dem Diktat aufhört und das Diktiergerät vom System
trennt» .
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Claims (8)
- Anmelder:Dictaphone Corporation, Brigdeport, Howard Avenue 375, (Connecticut) USAAnsprücheDiktier- und Übertragungssystem mit einem Magnetband in Form einer/endlosen Schleife, das in einem Bandspeichermagazin gespeichert wird, gekennzeichnet durch eine Chassisplatte, durch Bandführungseinrichtungen, die auf der Chassisplatte befestigt sind und die Bandschleife auf einem' Weg vom Bandspeichermagazin und zurück durch eine Diktat- und • eine Übertragungsstation führen, wobei beide erwähnten Stationen auf der Chassisplatte befestigt sind und in zwei Richtungen wirkende Bandantriebseinrichtungen aufweisen, welche das Band durch die Stationen antreiben, und wobei die Bandführungseinrichtungen eine einzelne Führung aufweisen, die oberhalb der Diktat- und Übertragungsstatfonen liegt und das Band auf einem linearen Weg abstützt, der. von einer Seite des Speichermagazins zur anderen Seite verläuft, um die Spannung des Bandes während seiner Bewegung zu reduzieren.
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß der Weg des Magnetbandes durch das System einen Weg in vorwärxs-'gerichteter Bandbewegung darstellt, der aus dem Magazin durch eine erste Bandöffnung in das Magazin, entlang der erwähnten409828/0798einzelnen Führung zurück in das Bandmagazin an dessen anderer Seite,.durch eine zweite Bandöffnung, aus dem Magazin durch eine dritte Bandöffnung im Magazin, durch die Diktatstation in das Magazin durch eine vierte Magazinbandöffnung, aus dem Magazin durch eine fünfte Bandöffnung, durch die Übertragungsstation in das Magazin durch eine sechste Bandöffnung und schließlich aus dem Magazin durch die erste Bandöffnung führt, wobei eine erste Bandsammelschleife im Magazin zwischen der zweiten und dritten Bandöffnung, eine zweite Bandsammelschleife im Magazin zwischen der vierten und fünften Bandöffnung und weiterhin eine dritte Bandsammelschleife im Magazin zwischen der fünften und sechsten Bandöffnung gebildet werden kann=
- 3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Diktatstation und der Übertragungsstation zugeordneten Bandantriebseinrichtungen jeweils.getrennte Antriebe aufweisen, um das Band in Vorwärtsrichtung anzutreiben, während weitere getrennte Antriebseinrichtungen vorgesehen sind, um das Band in umgekehrter Bewegungsrichtung . anzutreiben.
- 4.System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Diktatstation und der Übertragungsstation zugeordneten Antriebseinrichtungen jeweils eine Rolle für den 'Vorwärtsantrieb und eine Rolle für den Rückwärtsantrieb aufweisen, die verdrehbar innerhalb der Chassisplatte befestigt sind und angrenzend an der Bandbewegungsbahn liegen, daß an der·- 3 4 09828/07 9 8Chassisplatte ein Motor mit einer Ausgangswelle befestigt ist, daß Kupplungseinrichtungen -zur Verbindung der Motorwelle mit den Antriebsrollen vorgesehen sind, um die erwähnten Rollen und selektiv betätigbare Druckrollen in Umdrehung zu versetzen, die jeder Antriebsrolle zugeordnet sind und aus einer ersten Stellung, bei der sie einen Abstand zur zugeordneten Rolle haben, in eine zweite Stellung bewegbar sind, bei der sie in Anlage gegen die zugeordnete Rolle mit dem dazwischen befindlichen Band gelangen, wodurch die Verdrehbare Rolle das Band antreibt.
- 5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Fühleinrichtungen zur Ermittlung der Bandspannung entlang dem Weg des Bandverlaufs innerhalb des Magazins zwischen der vierten und fünften Bandöffnung vorgesehen sind, um die Band-' spannung in der zweiten Bandsammeischleife zu ermitteln, daß die Fühleinrichtungen auf die Bandspannung in der zweiten Bandsammeischleife ansprechen, um eine fortgesetzte Anlage der Elemiarolleneinrichtungen in der Diktatstation gegen die dem Bandrücklauf dienenden Bandrollen auszuschließen, um einen Bandantrieb in umgekehrter Richtung zu vermeiden, während die Bandspannung ermittelt wird, und um selektiv die Elemmrolleneinrichtungen.zu betätigen, die der jeweiligen Bandantriebsrolle für den Vorwärtsantrieb in der Diktatstation zugeordnet sind, und zwar zwecks Einstellung der Antriebseinrichtungen für den vorwärtsgerichteten Bandantrieb in der Diktatstation. .409828/0798
- 6. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Fühleinri'chtungen zur Ermittlung der Bandspannung entlang dem 'Bandweg innerhalb des Magazins zwischen der ersten und sechsten Bandöffnung vorgesehen sind, um die Bandspannung in der dritten Bandsammelschleife zu ermitteln, wodurch eine kontinuierliche Anlage der Klemmrolleneinrichtungen ausgeschlossen wird, die der Antriebsrolle für den vorwärtsgerichteten Bandantrieb in der Diktatstation zugeordnet sind, um einen weiteren Bandvorwärtsantrieb durch die Diktatstation zu verhindern, während Bandspannung ermittelt wird.
- 7· Diktier- und übertragungsss^stem mit einem Magnetband in Form einer endlosen Schleife, dadurch gekennzeichnet, daß eine Chassisplatte vorgesehen ist, daß eine Diktatstation mit Wandlereinrichtungen vorgesehen ist, mit denen die Bandaufzeichnung hergestellt oder abgespielt werden kann, daß eine Übertragungsstation mit Wandlereinrichtungen zum Abspielen des Magnetbandes vorgesehen ist, daß Speichereinrichtungen dem System zugeordnet sind, in denen Magnetbandsammelschleifen eingespeichert v/erden, daß Bandantriebseinrichtungen sowohl der Diktatstation als auch der Übertragungsstation zugeordnet sind, mit denen das Magnetband selektiv durch jede Stationen Vorwärts- und Rückwärtsrichtung angetrieben wird, daß das Magnetband■für seine Bewegung entlang einem Bewegungsweg durch die Diktat- und übertragungsstationen so geführt wird, daß Bandsammelschleifen— 5 —408828/0798zwischen den Stationen in den Speichereinrichtungen gebildet werden, daß Ermittlungseinrichtungen bzw. Fühlereinrichtungen für den größtmöglichen· Bandvorschub bzw. für die maximale Band verstellung vorgesehen sind^, die den Antriebseinrichtungen an der Diktatstation zugeordnet sind und die Einrichtungen enthalten, um die Bandspannung in einer Bandsammeischleife auf dem Weg des Bandes vor der Diktatstation zu ermitteln, daß die Sammelschleife ausgebildet wird, wenn die Antriebseinrichtungen an der Diktatstation betätigt werden, um eine Bandlänge durch die Diktatstation in umgekehrter Richtung zu ziehen und.dabei die Bandspannung aufzuheben, und daß die Fühleinrichtungen so ausgelegt" sind, daß sie den Bandantrieb in Vorwärtsrichtung bei.der Diktatstation einleiten, um die erwähnte Bandlänge durch die Diktatstation zu ziehen, bis oder solange Bandspannung durch die Fühleinrichtungen ermittelt wird.
- 8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtungen zur Ermittlung der Bandspannung einen Mikroschalter aufweisen, der am Chassis befestigt ist und einen Mikroschalterarm aufweist, wobei ein schwenkbar am Chassis gelagerter Hebel angrenzend an der Bewegungsbahn des Bandes vorgesehen ist, der aus einer ersten Stellung verschwenkbar ist, wenn die Bandsammelschleife im Abstand zum erwähnten Betätigungsarm ausgebildet wird4Q9828/0798-ϊ- 364285und. wenn der Mikroschalter offen ist, und der in eine zweite Stellung in-Berührung mit dem Betätigungsarm gelangt und diesen herunterdrückt, um den Schalter zu schliei3en, wenn das Band gespannt ist und wenn die Bandantriebseinrichtungen der Diktatstation selektiv und in Abhängigkeit von der offenen und geschlossenen Stellung des Mikroschalters betätigt werden.409828/0798Leerse ite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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