DE2362540A1 - Schlepper mit anbaugeraet zum laub-, insbesondere rebenschneiden - Google Patents
Schlepper mit anbaugeraet zum laub-, insbesondere rebenschneidenInfo
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Description
Die Erfindurigbetrifft einen Schlepper od. dgl. mit Anbaugerät
zum-Laub-, insbesondere Rebenschneiden, wobei das Anbaugerät
ein in seiner Position verstellbares Schneidwerk besitzt*
Derartige Anbaugeräte für Schlepper, insbesondere zum Beschneiden von Reben, sind bereits bekannt. Bei bekannten Anbaugeräten ist u. a. nachteilig, daß sie in jeweils einem Arbeitsgang
lediglich eine etwa lotrechte Rebenwand beschneiden. Es sind auch bereits Anbaugeräte bekannt, welche gleichzeitig ν
einen etwa lotrechten und waagerechten Schnitt ausführen. Derartige bekannte Geräte arbeiten meist insbesondere in den Eekbereichen
nicht zuverlässig genug; häufig werden einzelne Zweige nicht sauber abgeschnitten, sondern abgeschlagen oder gar
abgequetscht. .
509825/0200'·
Aufgabe derErfindung ist es daher, ein Anbaugerät insbesondere
zum Schneiden von Rebstöcken zu schaffen, mit welchem gleichzeitig die obere sowie eine seitliche Laubwand schonend geschnitten
werden kann; es soll weitgehend vermieden werden, daß die Schnittflächen durch schlagende Messer zerrissen und
daß im Eckbereich der horizontalen und vertikalen Schnittebenen überstehende Laubreste bzw. Zweige nicht erfaßt werden. Dabei
soll das Anbaugerät einfach, preiswert sowie, leicht bedienbar sein.
Zur Lösung schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß das Schneidwerk im we. sent liehen aus je einer etwa' lotrecht orientierten
und einer dazu etwa im Winkel von 90° angeordneten, an sich bekannten Mähmesser anordnung besteht, die über je eine Exzenterstan-
<.'·■-■'■
ge od.dg3,.i:init einer gemeinsamen Exzenterwelle od. dgl. in Verbindung
stehen, wobei die einander benachbarten Enden der beiden feststehenden Messer der Messeranordnungen sich zumindest
nahezu lückenlos aneinander anschließen und die entsprechenden benachbarten Enden der beweglichen Messer zusammen abwechselnd
den Bereich des von /den/Messeranordnungen gebildeten Winkels wenigstens nahezu überstreichen. ,
Mit einem solchen Anbaugerät kann man gleichzeitig eine etwa
lotrechte Seite sowie die etwa waagerechte Oberseite der Reben einer Rebzeile gleichzeitig beschneiden. Es hat sich überraschenderweise
herausgestellt, daß die entsprechend angepaßten und
509825/Q2Ö0
positionierten, an sich bekannten Mähmesseranordnungenzum
Schneiden der Reben besonders geeignet sind, da saubere Schnittflächen erzielt werden; ein Aufspleißen der Schnittenden und damit ein zu starkes Austrocknen des Holzes wird vermieden.. Dadurch, daß die beiden feststehenden Messer der Messeranordnungen an ihren beiden benachbarten Enden praktisch,
lückenlos ineinander übergehen und die zugehörigen beweglichen
Messer zusammen auch abwechselnd diesen Eckbereich überstreichen, wird auch die sehr wichtige Voraussetzung dafür geschaffen-, daß innerhalb des gesamten Schneidwerkes kein "toter
Winkel" im Eckbereich von etwa waagerechter und etwa lotrechter
Messeranordnung entsteht. Vielmehr ist dafür Sorge getragen, '
daß die abzuschneidenden Zweige-od.- dgl-, auch im Eckbereich .
entweder der etwa, lotrechten oder der etwa waagerechten Ke.sseranordnung
zugeführt und sauber abgeschnitten werden. Auch
dadurch wirdvermieden, daß Rebzweige od. dgl. beschädigt
werden. Ferner xvird dadurch auch die Unfallgefähr, die durch
herumgeschleuderte Rebenden entstehen kann, stark herabgesetzt. Durch den gemeinsamen Antrieb werden die beiden beweg-*
liehen Messer auf sehr einfache und zuverlässige Itfeise zwangs-.
läufig derart synchron bewegt, daß sie sich einerseits nicht '■-.-gegenseitig
behindern können, andererseits Taber den gemeinsamen
Eckbereich soxtfeit überstreichen können, daß das gesamte Schneidwerk auch in diesem Eckbereich einen lückenlosen.
Schnitt ausführen kann. ' \
509825/0200 .
Zweckmäßigerweise können die Messeranordnungen des Anbaugerätes
an einem an sich starren, einen Antriebsmotor tragenden v/inkelgestell befestigt sein, welches seinerseits verstell-
und/oder verschwenkbar am Schlepper od. dgl. Fahrzeug gelagert sein kann. Man erhält auf diese Weise ein Schneidwerk,
dessen beide Schneidebenen für die Praxis passend zueinander angeordnet sind und das einfach im Aufbau und in
seiner Gesam-tposition den jeweiligen Bedürfnissen durch entsprechende
Einstellung anpaßbar ist.
Vorzugsweise kann an einer Messeranordnung, und zwar zweckmäßigerweise
an der im wesentlichen horizontalen Messeranordnung, an dem der anderen Messeranordnung benachbarten Ende
ein zusätzlicher feststehender Zahn od. dgl. Gegenmesser vorgesehen
seih, der von dem zugehörigen beweglichen Messer mindestens teilweise überstrichen wird. Dadurch erreicht man auf
einfache Weise, daß man die an sich bekannten Mähmesseranordnungen
so zusammensetzen kann, daß die feststehenden Messer einen praktisch lückenlos ineinander übergehenden Winkel bilden
und die zugehörigen beweglichen Messer diesen, Winkelbereich schneidend überstreichen können. Dabei ist dieser zusätzliche,
feststehende Zahn einfach herzustellen und anzubringen und er kann den geometrischen Bedürfnissen gut angepaßt werden.
In der Regel kann man diesen zusätzlichen Zahn dabei auch so
anordnen und profiliere^ daß er nicht nur mit dem beweglichen
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Messer, das an seiner Flachseite vorbeistreicht, schneidend
zusammenarbeitet, sondern auch noch mit dem zweiten beweglichen Messer,das sich an seiner Schmalseite vorbeibewegt.
Selbstverständlich kann dieser zusätzliche Zahn mit den vor- '
erwähnten Merkmalen sowohl bei der etwa waagerechten als auch
bei der etwa lotrechten Messeranordnung hinzugefügt sein.
Zweckmäßigerweise ist dieser zusätzliche, feststehende Zahn
in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet, daß er bezüglich, einer schrägen Schnittkante mit dem an seiner Flachseite vorbeigeführten
beweglichen Messer zusammenarbeitet (horizontal orientiertes bewegliches Messer) und mit einer Schmalseite,
die an die Bewegungsebene des dazu etwa senkrecht arbeitenden
beweglichen Messers angrenzt und mit diesem Messer als Schnittkante zusammenarbeitet; dabei kann zweckmäßigerweise die Fortsetzung
.dieser Schmalseite so abgeschrägt ausgebildet sein,
daß sie mit dervorerwähnten schrägen Schnittkante zusammen
die Zahnspitze dieses Zahnes bildet. Durch diese Maßnahme erreicht
man nicht nur, daß der feststehende Zahn das Gegenmesser für beide beweglichen Messer bildet und somit einen guten
Anschluß des etwa lotrechten Messers zum etwa waagerechten
Messer darstellt, sondern dieser zusätzliche Zahn leitet im Eckbereich die abzuschneidenden Zweige auch in den Schnittbereich von wenigstens einem der Messeranordnungen. Auch bezüglich
dieser Ausbildung kann der feststehende Zahn sowohl der
etwa waagerechten als auch der etwa lotrechten Messeranordnung
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zugeordnet werden· Die Zuordnung zur etwa waagerechten Anordnung ist jedoch bevorzugt, weil die mit dem entsprechenden
beweglichen Messer zusammenarbeitende, für die Schneidarbeit leistungsfähige Schnittkante in der Waagerechten liegt.
Es ist vorteilhaft, wenn das Schneidwerk an sich ebenfalls bekannte zweischnittige Messeranordnungen aufweist und sein
Antrieb in einem Drehzahlbereich von etwa 350 bis 450 Umdrehungen
pro Minute, vorzugsweise bei etwa 400 Umdrehungen pro Minute, erfolgt. Bei diesen zweischnittigen Messeranordnungen ergibt
sich nämlich eine große Schnittleistung bei verhältnismäßig geringer Drehzahl. Dadurch v/erden Vibrations schwingungen
im Schneidwerk gering gehalten.
Es ist vorteilhaft, wenn der Antrieb der Exzenterwelle über
einen Ölmotor erfolgt, vorzugsweise über einen solchen Ölmotor, der nur mit einer Durchsatzmenge in der Größenordnung
von sechs Litern pro Minute arbeitet. Bei einer derartig geringen Ölmenge besteht keine Überhitzungsgefahr für dieses
öl, so daß sich erübrigt, den Schlepper od. dgl_. Fahrzeug
mit einem zusätzlichen ölbehälter usw. auszustatten. Auch erübrigt
sich ein zusätzlicher Öldruckerzeuger und/oder Ölkühler. Auch kann ein solcher verhältnismäßig kleiner Ölmotor
gut auf dem Winkelgestell angeordnet werden, so daß sich kurze Kraftübertragungswege und einfache'Antriebsmittel
ergeben.
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Zweckmäßigerweise steht der Ölmotor über einen Keilriemen
mit der Exzenterwelle in Verbindung,; die vorzugsweise ein
Massenausgleichsgewicht tragen kann. Dieser Antrieb ist billig,,
robust und schwingungsarm. Dabei erhält man einen besonders
einfachen Aufbau der Antriebsmittel, wenn man den Ölmotor .und
die Exzenterwelle im Bereich der Ecke des Winkelrahmens anordnet f wobei vorzugsweise der den Ölmotor mit der Exzenterwelle
verbindende Keilriemen auf- der dem Schneidwerk abgewandten
Seite von Motor und Welle angeordnet sein kann. Durch
die zuletzt erwähnte Maßnahme wird der Keilriemen in einen Be-; reich gelegt, wo er durch die, abzuschneidenden und im wesentlichen auch durch abgeschnittene Rebzweige praktisch nicht gestört wird. Dadurch wird auch die Unfallgefahr weiter herabgesetzt,
weil der- an sich einfache, robuste und deshalb vorteilhafte· Keilriemen in einem solchen Bereich liegt, wo er
in aller Regel keine Rebzweige und dgl. erfaßt und abschleu-"
dert. '".-■■' ' v ' ;:
Eine vorteilhafte J\^sbildung des Anbaugerätes besteht noch
darin, daß die Bereiche, in denen die beweglichen Messer
Schneidbewegungen ausführen, in einem Gebiet außerhalb des
Sitzbereiches der Bedienungsperson am Schlepper od. dgl. aiigeordnet
und diese Schneidbewegungsbereiche zur Bedienungsperson hin durch die Rücken der Schneidwerke abgegrenzt sind.
Das bedeutet, daß das Anbaugerät mit seinen Schlepper-Anschlußstellen so ausgebildet ist, daß die geschlossenen Rücken
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des Schneidwerkes zwischen dem Sitzbereich der Bedienungsperson am Schlepper od. dgl. Fahrzeug und der eigentlichen
Schneidzone liegen, ferner, daß eine durch die beiden Schneidanordnungen verlaufende Ebene versetzt zum vorerwähnten Sitzbereich
verläuft. Bei einer solchen Ausbildung, des Anbaugerätes einschließlich seiner Anschlußteile an den Schlepper
od. dgl. erreicht man, daß die Ebene oder Zone, in denen die
Schnittbewegungen und deshalb auch die kürzeren Schleuderbewegungen
für abgetrennte Zweige und dgl. stattfinden, in einer. Bereich liegt, der außerhalb des Sitzbereiches der Bedienungsperson
für den Schlepper liegt. Außerdem ist dieser Be^
reich gegenüber dieser Bedienungsperson noch bis zu einem gewissen Grade abgeschirmt durch die erwähnten Rücken des
Schneidwerkes. Die Verletzungsgefahr wird durch diese Anordnung merkbar herabgesetzt.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzel-' heiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 ein an einem Schlepper befestigtes Anbaugerät in
Stirnansicht,
Fig. 2 das Anbaugerät und den Schlepper gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von oben,
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Fig. 3 eine Teil-Stirnansicht der waagerechten Messeranördnung
ähnlich Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine Teilansicht gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 einen zusätzlichen Zahn gemäß Fig. 2 und 4. in
perspektivischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Anbaugerät, welches an einem Schlepper 2 montiert ist. Ein derartiges Anbaugerät
1 eignet sich insbesondere zum Zweige- und Laubschneiden von Reben und es besitzt hierfür ein verstellbares Schneidwerk
S. Dieses ist im wesentlichen von einer etwa waagerechten
sowie einer etwa lotrechten Mähmesseranordnung 3j 4 gebildet.
Günstig ist'eine Winkelanordnung E von OC = 95°,beider Messeranordnungen
3 und 4 zueinander. Die beweglichen Messer 5 und 6
der Anordnungen. 3 und 4 sind jeweils über eine Exzenterstange
7 und 8 mit einer gemeinsamen Exzenterwelle 9 verbunden. Die
Exzenterstangen 7 und 8 greifen vorzugsweise im Mittelbereich des jeweiligen Messers 5 und 6 an. Die zugehörigen feststehenden Messer 10 und 11 sind an einem Winkelrahmen 12 befestigt,
welcher seinerseits über einem Gestell 14 mit einem Verstellrahmen
15 verbunden ist. Dieser ist in noch erläuterter Position am Schlepper 2 befestigt und ermöglicht in noch zu beschreibender
Weise ein Verstellen des Anbaugerätes 1 in seiner Höhe und gegebenenfalls auch den Abstand sowie die Schräglage
zum Schlepper 2 . 5 g 9 8 2 5 / 0.2 0 0
Oberhalb des Verstellrahmens 15 ist an dem Gestell 1*1 ein Ölmotor
l6 befestigt; dessen Verbindungsleitungen 17 können mit
dem Öldrucksystem des Schleppers 2 verbunden sein, da seine notwendige Durchsatzmenge in der Größenordnung von etwa sechs
Litern pro Hinute sowie bei etwa 400 Umdrehungen pro Minute keine beachtliche Öltemperaturerhöhung bzw. Belastung für das
Öldrucksystem des Schleppers 2 bedeutet.
Die Exzenterwelle 9 ist über einen in Fig. 2 erkennbaren Keilriemenantrieb
18 mit dem Ölmotor 16 verbunden. Gegebenenfalls kann jedoch auch anstelle des Keilriemens 18 ein anderer, z. E.
ein Kurbelantrieb,vorgesehen sein. Die Exzenterwelle 9 trägt
vorzugsweise ein Massenausgleichsgewicht 19·
In den Fig. 1 und 2 ist erkennbar, daß der Keilriemen 18 und
die Exzenterwelle 9 sowohl außerhalb als auch rückwärts des Schnittbereiches des Schneidwerkes S angeordnet sind und deshalb
in der Regel nicht durch abgeschnittene oder abzuschneidende Zweige gestört werden. Ferner kann das Anbaugerät 1 so.
an dem Schlepper 2 angebracht sein, daß auch der Bereich des Fahrersitzes 35, insbesondere durch entsprechende Rücken Rl
und R2 der Messer 5, 6 und 10, 11 weitgehend von überstehenden und/oder abgeschnittenen Zweigen .freibleibt. Denn die
Schnittrichtung der Messer 5, 6, 10, 11 ist so ausgerichtet,
daß die beim Schneidvorgang bewegten Rebenteile in der Regel
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Bewegungen bzw. Bewegungsfreiheit in solchen Richtungen erhalten, die nicht zum Bereich des Fahrersitzes 35 hinführen.
Der in sich starre Winkelrahmen 12 mit den beiden fest daran
angebrachten Schneidanordnungen 3 und 4 ist mit Hilfe
eines Hydraulikzylinders 20 relativ zum Schlepper 1 und damit
zum Erdboden höhenverstellbar. Hierbei werden Schienen 21
in entsprechend darauf angepaßte Formprofile 22 des Verstellrahmens 15 ein- bzw. ausgefahren. Die Formprofile 22 ihrerseits sind indirekt oder direkt fest mit dem Schlepper 1 verbunden.
.
Der Winkelrahmen 12 ist außerdem über eine horizontale Achse
23 des Verstellrahmens 15 verschwenkbar gelagert. Das Schneidwerk
S kann dadurch in die entsprechende Lage gegenüber der
Rebe gebracht werden, insbesondere auch bei,schräger Standposition des Schleppers 2 od. dgl. Fahrzeug. Eine Verschwenkbewegung
wird mittels einer Hydraulikanordnung 24 durchgeführt , wobei ein auf der Achse 23 gelagerter Hebel 25 geschwenkt
wird, der seinerseits fest mit dem Gestell Ik und darüberhinaus
zwangsläufig mit dem Winkelrähmen 12 fest verbunden ist. . · .
Sowohl der Hydraulikzylinder 20 als auch die Hydraulikanordnung
2h können leicht vom Fahrersitz 35 aus während der Fahrt
betätigt werden. Zuvor kann der Winkelrahmen 12 bezüglich
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seiner Seiten- und gegebenenfalls seiner Höhenstellung in gewünschte, unterschiedliehe Positionen mittels Schraubverbindungen
od. dgl. am Verstellrahmen 15 eingestellt werden. Dabei erfolgt insbesondere die Seitenstellung durch manuelles
Verschieben und anschließendes Festlegen einer Führungsstange 26a in einer ihr zugeordneten Führungsbüchse 26. Eine Höhenverstellung
kann beispielsweise entsprechend im Bereich des Gestells 14 manuell vorgesehen sein, Hierfür und später
auch insbesondere beim Betätigen des Hydraulikzylinders 20 wirkt sich vorteilhaft der vergleichsweise kleine und damit
leichte Ölmotor 16 aus, welcher mit den bewegten Teilen 3 bis 14 zusätzlich mitbewegt wird.
Fig. 4 zeigt den aus einzelnen Zähnen 27 gebildeten feststehenden
Bereich des horizontalen feststehenden Messers 10 im Eckbereich der horizontalen und vertikalen Messeranordnung 3 und
4. Dort ist am feststehenden Messer 10 der horizontalen Anordnung 3 ein zusätzlicher Zahn 28 angebracht. Dieser wird vom
zugehörigen beweglichen Messer 5 teilweise"mit überstrichen,
so daß seine Schnittkante 33a und gegebenenfalls auch seine Kante 34a beim Durchtrennen von Zweigen in der horizontalen
Schnittebene wirksam sind. Der zusätzliche Zahn 28 ist in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet, daß er auch mit einer
in der Bewegungsebene des im wesentlichen lotrecht arbeitenden beweglichen Messers 6 im Eckbereich des Schneidwerkes S
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mit der Schnittkante 30 zusammenarbeitet. Somit werden auch dort
überstehende Zweige od. dgl. im gemeinsamen Eckbereich E zuverlässig erfaßt und abgetrennt.
Es handelt sich sowohl bei feststehenden Zähnen 27 als auch
bei den beweglichen Zähnen 29 um zweischnittige Messer mit beidseits angeordneten Schneiden 33 und J>H. Der Zahn 28 kann
mit dem ihm zugeordneten horizontal beweglichen Messer 5 an
seiner Flachseite 40 zusammenarbeiten, außerdem mit seiner
Schmalseite 41 und dem lotrechten Messer 6. Wegen der beschriebenen Anordnung der Exzenterstangen 7 und 8 an der Exzenterwelle 9 kann jeweils nur das bewegliche Messer 5.oder
das bewegliche Messer 6 abwechselnd den gemeinsamen Eckbereich E übergreifen, so daß dabei gegenseitige Behinderungen ausgeschlossen sind. Somit ist es gegebenenfalls möglich, daß für
den vertikalen Schnitt auch die Rückbewegung der in vertikaler Ebene beweglichen Zähne 29 und damit die ebenfalls von
der Zahnflanke 1M gebildete Schnittkante 30 des Zahnes 28
wirksam wird. Dementsprechend ist auch im Eckbereich beider Schneidanordnungen 3 und 4 noch eine gute Schnittleistung vorhanden.
'
Die Messeranoranungen 3 und 4 sind - wie bereits erwähnt im
wesentlichen von an sich bekannten, im Handel erhältlichen Mähmesseranordnungen gebildet, welche dann bezüglich des gemeinsam
gebildeten Winkels E aneinander angepaßt und an einem
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Winkelrahmen 12 befestigt und mit einem entsprechenden gemein-'
samen Antrieb versehen v/erden. Das gesamte Anbaugerät ist aus diesem Grunde verhältnismäßig billig, ermöglicht eine einfache
Ersatzteilhaltung und ist leicht zu warten.
Alle yorbeschriebenen Einzelheiten können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlichkein.
- Ansprüche -
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Claims (12)
1. SchlepperYinit Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden, wobei das Anbaugerät ein in seiner Position
verstellbares Schneidwerk besitzt, da d u rc h ge kennzeichnet,
daß das Schneidvrerk (S) im wesentlichen aus. je einer etwa lotrecht orientierten und
einer dazu etwa im Winkel von 90° angeordneten, an sich bekannten.Mähmesseranordnung besteht, die über je eine
Exzenterstange (7S 8) od. dgl. mit einer gemeinsamen Έχ-zenterwelle
(9) od. dgl. in Verbindung stehen, wobei die
einander benachbarten Enden (10a; lla) der beiden feststehenden Messer (10; 11) der Messeranordnungen (3; 1O
sich zumindest nahezu lückenlos aneinander anschließen und die entsprechenden benachbarten Endender beweglichen
Messer (5* 6) zusammen abwechselnd den Bereich des von
den Messeranordnungen (3; 1O gebildeten WinkeIs (E) wenigstens
nahezu überstreichen. '
2. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Messeranordnungen (3, 4) an einem in
sich starren, einen Antriebsmotor (.16) tragenden Winkelgestell (14) befestigt sind, welches seinerseits verstell-
und/oder verschwenkbar am Schlepper (2) od. dgl. gelagert
isfc· 509825/0200
3. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer Messeranordnung (3 oder 4),
wenigstens an der im wesentlichen horizontalen Messeranordnung (3), an dem der anderen Messeranordnung (4) benachbarten Ende ein zusätzlicher feststehender Zahn (28) od. dgl» Gegenmesser vorgesehen ist, der von dem zugehörigen beweglichen Messer (5) mindestens teilweise überstrichen wird.
gekennzeichnet, daß an einer Messeranordnung (3 oder 4),
wenigstens an der im wesentlichen horizontalen Messeranordnung (3), an dem der anderen Messeranordnung (4) benachbarten Ende ein zusätzlicher feststehender Zahn (28) od. dgl» Gegenmesser vorgesehen ist, der von dem zugehörigen beweglichen Messer (5) mindestens teilweise überstrichen wird.
4. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zusätzliche, feststehende Zahn (28) in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet ist, daß er bezüglich einer schrägen Schnittkante (33a) mit dem an seiner Plachseite vorbeigeführten beweglichen Messer (5) zusammen-
gekennzeichnet, daß der zusätzliche, feststehende Zahn (28) in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet ist, daß er bezüglich einer schrägen Schnittkante (33a) mit dem an seiner Plachseite vorbeigeführten beweglichen Messer (5) zusammen-
■ arbeitet und mit einer in der Bewegungsebene des im wesentlichen
lotrecht arbeitenden Messers (6) endenden Schmalseite (34a) mit diesem Messer als Schnittkante zusammenarbeitet,
wobei zweckmäßigerweise die Fortsetzung dieser Schmalseite zu einer Zahnspitze (35a) des Zahnes (28) abgeschrägt ausgebildet ist.
5. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der An- . Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk
(S) an sich bekannte zweischnittige Messeranordnungen' (3; 4) aufweist und sein Antrieb in einem Drehzahlenbereich
von 350 bis 450 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise etwa
400 Umdrehungen pro Minute erfolgt. .-■■■-
400 Umdrehungen pro Minute erfolgt. .-■■■-
5098 25/0200
6. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis M, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
der Exzenterwelle (9) od. dgl. über einen Ölmotor (16),
vorzugsweise über einen Ölmotor mit einer Durchsatzmenge in der Größenordnung von sechs Litern pro Minute erfolgt.
7. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölmotor (16) über einen Keilriemen (18).
mit der Exzenterwelle (9) in Verbindung steht, die vorzugsweise ein Massenausgleichsgewicht (19) trägt.
8. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 7j dadurch gekennzeichnet, daß der Ölmotor
(l6) und die Exzenterwelle (9) im Bereich der Ecke (E) des Winkelrahmens (12) angeordnet sind, wobei der den Öl- .-motor
(16) mit der Exzenterwelle (9) verbindende Keilriemen (l8) vorzugsweise auf der dem Schneidwerk (S) abgewandten
Seite vom Motor (16) und Welle (9) angeordnet ist.
9. Schlepper mit Anbaugerät nach einem öder mehreren der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel "(ei)
zwischen den beiden Messeranordnungen (3, Ii) etwas größer
als 90° ist, vorzugsweise etwa <X = 95° beträgt.
509825/0200
10. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,daß der Winkelrahmen
(12) in an sich bekannter Weise höhenverstellbar ist, vorzugsweise mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (20).
11. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelrahmen
(12) etwa in der Rahmenebene verschwenkbar gelagert ist j vorzugsweise mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (24).
12. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,. daß der Winkelrahmen
(12) bezüglich seiner Seitenstellung und/oder Höhenstellung .in unterschiedlichen Positionen am Verstellrahmen
(15) in einer Ausgangslage festlegbar ist.
13· Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche,
in denen die beweglichen Messer (5; 6) Schneidbewegungen
ausführen, in einem Gebiet außerhalb des Sitzbereiches (35) der Bedienungsperson am Schlepper (2) od. dgl. angeordnet
und diese Schneidbewegungsbereiche zur Bedienungsperson hin durch die Rücken (Rl; R2) der Schneidwerke (3;
abgegrenzt sind.
Patentanwalt
509825/0200
L e e r s e i t
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362540 DE2362540C3 (de) | 1973-12-17 | 1973-12-17 | Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732362540 DE2362540C3 (de) | 1973-12-17 | 1973-12-17 | Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2362540C3 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4777787A (en) * | 1986-08-07 | 1988-10-18 | Anjo Tree Shapers, Inc. | Tree shaping apparatus |
| FR2713882A1 (fr) * | 1993-12-21 | 1995-06-23 | Caen Ville | Machine à tailler les haies à fixer sur un tracteur. |
| JP2015130814A (ja) * | 2014-01-10 | 2015-07-23 | 株式会社 環境システムズ | 剪定装置 |
| DE102021117978A1 (de) | 2021-07-12 | 2023-01-12 | ERO GmbH | Halterung einer Pflanzenbearbeitungseinrichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3510915A1 (de) * | 1985-03-26 | 1986-10-09 | Robert 7312 Kirchheim Mockler | Geraet zum beschneiden von hecken |
| DE102016115934B4 (de) * | 2016-08-26 | 2020-12-03 | ERO - Gerätebau GmbH | Haltevorrichtung für eine Maschine zur Pflanzenbearbeitung und Verfahren zum Betreiben einer Haltevorrichtung für eine Maschine zur Pflanzenbearbeitung |
-
1973
- 1973-12-17 DE DE19732362540 patent/DE2362540C3/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JP2015130814A (ja) * | 2014-01-10 | 2015-07-23 | 株式会社 環境システムズ | 剪定装置 |
| DE102021117978A1 (de) | 2021-07-12 | 2023-01-12 | ERO GmbH | Halterung einer Pflanzenbearbeitungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2362540C3 (de) | 1978-05-18 |
| DE2362540B2 (de) | 1977-09-29 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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