DE7332567U - Schlepper mit Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden - Google Patents
Schlepper mit Anbaugerät zum Laub-, insbesondere RebenschneidenInfo
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Description
Die Neuerung betrifft einen Schlepper od. dgl. mit Anbaugerät sum Laub-, insbesondere Rebenschneiden, wobei das Anbaugerät
ein in seiner Position verstellbares Schneidwerk besitzt. "
Derartige Anbaugeräte für Schlepper, insbesondere zum Beschneiden von Reben, sind bereits bekannt. Bei bekannten Anbaugeräten ist u. a. nachteiligs daß sie in Jeweils einem Arbeitsgang lediglich eine etwa lotrechte Rebenwand beschneiden. Es
sind auch bereits Anbaugeräte bekannt, welche gleichzeitig einen etwa lotrechten und waagerechten Schnitt ausführen. Derartige bekannte Geräte arbeiten meist insbesondere in den Eckbereiehen nicht euyerläseig genug; häufig werden einzelne Zweige nicht sauber abgeschnitten, sondern abgeschlager, oder gar
abgequetscht·■...; V ' Vi...[ |.'-A ' ■!.";
Aufgabe der Neuerung ist es daher, ein Anbaugerät insbesondere zum Schneiden von Rebstöcken zu schaffen, mit welchem gleichzeitig
die obere sowie eine seitliche Laubwand schonend geschnitten werden kannj es soll weitgehend vermieden werden,
daß die Schnittflächen durch schlagende Messer zerrissen und daß im Eckbereich der !horizontalen und vertikalen Schnittebenen
überstehende Laubreste bzw. Zweige nicht erfaßt werden. Dabei soll das Anbaugerät einfach, praiswrerfc sowie leicht bedienbar
seiii.
Zur Lösung schlägt d's Neuerung insbesondexe vor, daß das
Schneidwerk im wesentlichen aus je einer etwa lotrecht orientierten
und einer dazu etwa im Winkel von 90° angeordneten, an sich bekannten Mähmesseranordnung besteht, die über je eine Exzenterstange
'mit einer gemeinsamen Exzenterwelle od. dgl. in Verbindung stehen, wobei die einander benachbarten Enden der beiden
feststehenden Messer der Messeranordnungen sich zumindest nahezu lückenlos aneinander anschließen und die entsprechenden
benachbarten Enden der beweglichen Messer zusammen abwechselnd den Bereich des von/ihnen gebildeten Winkels wenigstens nahezu
überstreichen.
Mit einem solchen Anbaugerät kann man gleichzeitig eine etwa
lotrechte Seite sowie die etwa waagerechte Oberseite dpr Reben einer Rebzeile gleichzeitig beschneiden. Es hat sich überraschenderweise
herausgestellt, daß die entsprechend angepaßten und
/3
positionierten, an sich bekannten Mähmesseranordnungen zum Schneiden der Reben besonders geeignet sind, da saubere
Schnittflächen erzielt werden; ein Aufspleißen der Schnittenden und damit ein zu starkes Austrocknen des Holzes wird vermieden.
Dadurch, daß die beiden feststehenden Messer der Messeranordnungen an ihren beiden benachbarten Enden praktisch
lückenlos ineinander übergehen und die zugehörigen beweglichen Messer zusammen auch abwechselnd diesen Eckbereich überstreichen,
wird auch die sehr wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, daß innerhalb des gesamten Schneidwerkes kein "toter
Winkel" im Eckbereich von etwa waagerechter und etwa lotrechter Messeranordnung entsteht. Vielmehr ist dafür Sorge getragen,
daß die abzuschneidenden Zweige od. dgl. auch im Eckbereich entweder der etwa lotrechten oder der etwa waagerechten Messeranordnung
zugeführt und sauber abgeschnitten werden. AuCh dadurch wird vermieden, daß Rebzweige od. dgl, beschädigt
werden. Ferner wird dadurch auch die Unfallgefahr, die durch herumgeschleuderte Rebenden entstehen kann, stark herabgesetzt.
Durch den gemeinsamen Antrieb werden die beiden beweglichen Messer auf sehr einfache und zuverlässige Weise zwangsläufig
derart synchron bewegt, daß sie sich einerseits nicht gegenseitig behindern können, andererseits aber den gemeinsamen
Eckbereich soweit überstreichen können, daß das gesamte Schneidwerk auch in diesem Eckbereich einen lückenlosen
Schnitt ausführen kann..
Zweckmäßigerweise können die Messeranordnungen des Anbaugerätes an einem an sich starren, einen Antriebsmotor tragenden Winkelgestell befestigt sein, welches seinerseits verstell- und /oder ver schwenkbar am Schlepper, od. dgl. Fahrzeug
gelagert sein kann. Man erhält auf diese Weise ein Schneidwerk, dessen beide Schneidebenen für die Praxis passend zueinander angeordnet sind und das einfach im Aufbau und in
seiner Gesamtposition den jeweiligen Bedürfnissen durch entsprechende Einstellung anpaßbar ist.
Vorzugsweise kann an einer Nesseranordnung, und zwar zweckmäßigerweise an der im wesentlichen horizontalen Messeranordnung, an dem der anderen Messeranordnung benachbarten Ende
ein zusätzlicher feststehender Zahn od. dgl. Gegenmesser vorgesehen sein, der von dem zugehörigen beweglichen Messer mindestens teilweise überstrichen wird. Dadurch erreicht man auf
einfache Weise, daß man die an eich bekannten Mähmesseranordnungen so zusammensetzen kann, daß die feststehenden Messer
einen praktisch lückenlos ineinander Übergehenden Winkel bilden und die zugehörigen beweglichen Messer diesen Winkelbereich schneidend überstreichen können. Dabei ist dieser zusätzliche, feststehende Zahn einfach herzustellen und anzubringen
und er kann den geometrischen Bedürfnissen gut angepaßt werden.
In der Regel kann man diesen zusätzlichen Zahn dabei auch so
anordnen und profilieren, daß er nicht nur mit dem beweglichen
Messer, das an seiner Flaohseite vorbeistreicht, schneidend zusammenarbeitet, sondern auch noch mit dem zweiten bewegt =
chen Messer,das sich an seiner Schmalseite vorbeibewegt. Selbstverständlich kann dieser zusätzliche Zahn mit den vorerwähnten Merkmalen sowohl bei der etwa waagerechten als auch
bei der et^a lotrechten Messeranordnung hinzugefügt sein.
Zweckmäßigerweise ist dieser zusätzliche, feststehende Zahn
in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet, daß er bezüglich einer schrägen Schnittkante mit dem an seiner Flachseite vorbeigef'lhrten beweglichen Messer zusammenarbeitet (horizontal
orientiertes bewegliches Messer) und mit einer Schmalseite, die an die Bewegungsebene des dazu etwa senkrecht arbeitenden
beweglichen Messers angrenzt und mit diesem Messer als Schnittkante zusammenarbeitet; dabei kann zweckmäßigerweise die Fortsetzung dieser Schmalseite so abgeschrägt ausgebildet sein,
daß sie mit der vorerwähnten schrägen Schnittkante zusammen die Zahnspitze dieses Zahnes bildet. Durch diese Maßnahme erreicht man nicht nur, daß der feststehende Zahn das Gegenmesser für beide beweglichen Messer bildet und somit einen guten
Anschluß des etwa lotrechten'Messers zum etwa waagerechten
• Messer darstellt, sondern dieser zusätzliche Zahn leitet im Eckbereich die abzuschneidenden Zweige auch in den Schnittbereich von wenigstens einem der Messeranordnungen. Auch bezüglich dieser Ausbildung kann der feststehende Zahn sowohl der
etwa waagerechten als auch der etwa lotrechten Messeranordnung
zugeordnet werden· Die Zuordnung zur etwa waagerechten Anordnung ist jedoch bevorzugt, weil die mit dem entsprechenden
beweglichen Messer zusammenarbeitende, für die Schneidarbeit leistungsfähige Schnittkante in der Waagerechten liegt.
Es ist vorteilhaft, wenn das Schneidwerk an sich ebenfalls bekannte zweischnittige Messeranordnungen aufweist und sein
Antrieb in einem Drehzahlbereich von etwa 350 bis 450 Umdrehungen
pro Minute, vorzugsweise bei etwa '400 Umdrehungen pro Minute, erfolgt. Bei diesen zweischnittigen Messeranordnungen ergibt
sich nämlich eine große Schnittieistung bei verhältnismäßig geringer Drehzahl. Dadurch werden Vibrations schwingungen
im Schneidwerk gering gehalten.
Es ist vorteilhaft, wenn der Antrieb der Exzenterwelle über einen Ölmotor erfolgt, vorzugsweise über einen solchen Ölmotor,
der nur mit einer Durchsatzmenge in der Größenordnung von sechs Litern pro Minute arbeitet. Bei einer derartig geringen
ölmenge besteht keine Uberhitzungsgefahr für dieses
öl, so daß sich erübrigt, den Schlepper od. dgl. Fahrzeug mit einem zusätzlichen Ölbehälter usw. auszustatten. Auch erübrigt
sich ein zusätzlicher Öldruckerzeuger und/oder Ölkühler. Auch kann ein solcher verhältnismäßig kleiner Ölmotor
gut auf dem Winkelgestell angeordnet werden, so daß sich kur^e Kraftübertragungswege und einfache Antriebsmittel
ergeben.
/7
Zweckmäßigerweise steht der öl.notor über einen Keilriemen
mit der Exzenterwelle in Verbindung, die vorzugsweise ein Massenausgleichsgewicht tragen kann. Dieser Antrieb ist billig,
robust und schwingungsarm. Dabei erhält ma,n einen besonders einfachen Aufbau der Antriebsmittel, wenn man den Ölmotor und
die Exzenterwelle im Bereich der Ecke des WinkeIrahmens anordnet,
wobei vorzugbweise der den Ölmotor mit der Exzenterwelle verbindende Keilriemen auf der dem Schneidwerk abgewandten
Seite von Motor und Welle angeordnet sein kann. Durch die zuletzt erwähnte Maßnahme wird der Keilriemen in einen Bereich
gelegt, wo er durch die abzuschneidenden und im wesentlichen auch durch abgeschnittene Rebzweige praktisch nicht gestört
wird. Dadurch wird auch die Unfallgefahr weiter herabgesetzt, weil der an sich einfache, robuste und deshalb vorteilhafte
Keilriemen in einem solchen Bereich liegt, wo er ' in aller Regel keine Rebzweige und dgl. erfaßt und abschleudert.
Eine vorteilhafte Ausbildung des Anbaugerätes besteht noch darin, daß die Bereiche, in denen die beweglichen Messer
Schneidbewegungen ausführen, in einem Gebiet außerhalb des Sitzbereiches der Bedienungsperson am Schlepper od. dgl. angeordnet
und diese Schneidbewegungsbereiche zur Bedienungsperson hin durch die Rücken der Schneidwerke abgegrenzt sind..
Das bedeutet, daß das Anbaugerät mit seinen Schlepper-Anschlußstellen so ausgebildet ist, daß die geschlossenen Rücken
/8
• ·
des Schneidwerkes zwischen dem Sitzbereich der Bedienungsperson am Schlepper od. dgl. Fahrzeug und der eigentlichen
Schneidzone liegen, ferner, daß eine durch die beiden Schneid-' anordnungen verlaufende Ebene versetzt zum vorerwähnten Sitz- -bereich verläuft. Bei einer solchen Ausbildung des Anbaugerätes einschließlich seiner Anschlußteile an den Schlepper
od. dgl. erreicht man, daß die Ebene oder Zone, in denen die Schnittbewegungen und deshalb auch die kürzeren Schleuderbe^
wegungen für abgetrennte Zweige und dgl. stattfinden, in einem Bereich liege, der außerhalb des Sitzbereiches der Bedienungsperson für den Schlepper liegt. Außerdem ist dieser Bereich gegenüber dieser Bedienungsperson noch bis zu einem
gewissen Grade abgeschirmt durch die erwähnten Rücken des Schneidwerkes. Die Verietζungsgefahr wird durch diese Anordnung merkbar herabgesetzt.
Nachstehend ist die Neuerung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Ee zeigen:
Fig. 1 ein an einem Schlepper befestigtes Anbaugerät in
Stirnansicht,
Fig. 2 das Anbaugerät und den Schlepper gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von oben,
7332S67311.74
/9 '(Ο
Fig. 3 eine Teil-Stirnansicht der waagerechten Messeranordnung
ähnlich Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. Ί eine Teilansicht gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 einen zusätzlichen Zahn gemäß Fig. 2 und 4. in
perspektivischer Darstellung»'
Fig. 1 ziigt ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Anbaugerät, welches
an einem Schlepper 2 montiert ist. Ein derartiges Anbaugerät 1 eignet sich insbesondere zum Zweige- und Laubschneiden
von Reben und es besitzt hierfür ein verstellbares Schneidwerk S. Dieses ist im wesentlichen von einer etwa waagerechten
sowie einer etwa lotrechten Mähmesseranordnung 3, Ί gebildet.
Günstig ist eine Winkelanordnung E von oC- 95° beider Messeran-.
Ordnungen 3 und «i zueinander. Die beweglichen Messer 5 und 6
' der Anordnungen 3 und 4 sind jeweils über eine Exzenterstange
$ -y\ 7 und 8 mit einer gemeinsamen Exzenterwelle 9 verbunden. Die
Exzenterstangen 7 und 8 greifen vorzugsweise im Mittelbereich des jeweiligen Messers 5 und 6 an. Die zugehörigen feststehenden
Messer 10 und 11 sind an einem Winkelrahmen 12 befestigt, welcher seinerseits über einem Gestell Ik mit einem Verstellrahmen
15 verbunden ist. Dieser ist in n^ch erläuterter Position
am Schlepper 2 befestigt und ermöglicht in noch zu beschreibender Weise ein Verstellen des Anbaugerätes 1 in seiner
Höhe und gegebenenfalls auch den Abstand sowie die Schräglage «um Schlepper £*
Obernalb des Verstellrahmens 15 ist an dem Gestell Hi ein Ölmotor
16 befestigt; dessen Verbindungsleitungen 17 können mit
dem Öldrucksystem des Schleppers 2 verbunden sein, da seine notwendige Durchsatzmenge in der Größenordnung von etwa sechs
Litern pro Minute sowie bei etwa 400 Umdrehungen pro Minute keine beachtliche öltemperaturerhöhung bzw. Belastung für das
Öldrucksystem des Schleppers 2 Gedeutet,
Die Exzenterwelle 9 ist über einen in Fig. 2 erkennbaren Keilriemenantrieb
18 mit dem Ölmotor 16 verbunden. Gegebenenfalls kann jedoch auch anstelle des Keilriemens 18 ein anderer, z. B.
ein Kurbelantrieb,vorgesehen sein. Die Exzenterwelle 9 trägt vorzugsweise ein Massenausgleichsgewicht 19.
In den Fig. 1 und 2 ist :rkennbar, daß der Keilriemen 18 und die Exzenterwelle 9 sowohl außerhalb als auch rückwärts des
Schnittbereiches des Schneidwerkes S angeordnet sind und deshalb in der Regel nicht durch abgeschnittene oder abzuschneidende
Zv»eige gestört werden. Ferner kann das Anbaugerät 1 so an dem Schlepper 2 angebracht sein, daß auch der Bereich des
Fahrersitzes 35» insbesondere durch entsprechende Rücken Rl und R2 der Messer 5, 6 und 10, 11 weitgehend von überstehenden
und/oder abgeschnittenen Zweigen freibleibt. Denn die Schnittrichtung der Messer 5» 6, 10, 11 ist so ausgerichtet,
daß die beim Schneidvorgang bewegten Rebenteile in der Regel
„, ,, .tiiι
<
/11
Bewegungen bzw. Bewegungsfreiheit in solchen Richtungen erhalten, die nicht zum Bereich des Fahrersitzes 35 hinführen.
Der in sich starre Winkelrahmen 12 mit den>beiden fest daran
angebrachten Schneidanordnungen 3 und 1I ist mit Hilfe
eines Hydraulikzylinders 20 relativ zum Schlepper 1 und damit zum Erdboden höhenverstellbar. Hierbei werden Schienen 21
in entsprechend darauf angepaßte Formprofile 22 des Verstellrahmens 15 ein- bzw. ausgefahren. Die Formprofile 22 ihrerseits sind indirekt oder direkt'fest mit dem Schlepper 1 verbunden.
Der Winkelrahmen 12 ist außerdem über eine horizontale Achse
23 des Verstellrahmens 15 verschwenkbar gelagert. Das Schneidwerk S kann dadurch in die entsprechende Lage gegenüber der
Rebe gebracht werden, insbesondere auch bei schräger Standposition des Schleppers 2 od. dgl. Fahrzeug. Eine Verschwenkbewegung
wird mittels einer Hydraulikanordnung 24 durchgeführt,
wobei ein auf der Achse 23 gelagerter Hebel 25 geschwenkt wird, der seinerseits fest mit dem Gestell 14 und darüberhinaus
zwangsläufig mit dem Winkelrahmen 12 fest verbunden ist.
Sowohl der Hydrauliksylinder 20 als auch die Hydraulikanordnung
2k können leicht vom Fahrersitz 35 aus während der Fahrt betätigt werden. Zuvor kann der Winkelrahmen 12 bezüglich
seiner Seiten- ;md gegebenenfalls seiner Höhenstellung in
gewünschte, unterschiedliche Positionen mittels Schraubverbindungen od. dgl. am Verstellrahmen 15 eingestellt werden.
Dabei erfolgt insbesondere die Seitenstellung durch manuelles Verschieben und anschließendes Festlegen einer Führungsstange
26a in einer ihr zugeordneten Führungsbüchse 26. Eine Höhenverstellung kann beispielsweise entsprechend im Bereich des
Gestells 1*1 manuell vorgesehen sein, Hierfür und später
auch insbesondere beim Betätigen des Hydraulikzylinders 20 wirkt sich vorteilhaft der vergleichsweise kleine und damit
leichte Ölmotor 16 aus, welcher mit den bewegten Teilen 3 bis 14 zusätzlich mitbewegt wird.
Fig. 4 zeigt den aus einzelnen Zähnen 27 gebildeten feststehenden Bereich des horizontalen feststehenden Messers 10 im Eckbereich der horizontalen und vertikalen Messeranordnung 3 und
4. Dort ist am feststehenden Messer 10 der horizontalen Anordnung 3 ein zusätzlicher Zahn 28 angebracht* Dieser wird vom
zugehörigen beweglichen Messer 5 teilweise ir.it überstrichen,
so daß seine Schnittkante 33a und gegebenenfalls auch seine Kante 34a beim Durchtrennen von Zweigen in der horizontalen
Schnittebene wirksam sind. Der zusätzliche Zahn 28 ist in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet, daß er auch mit einer
in der Bewegungsebene des im wesentlichen lotrecht arbeitenden beweglichen Messers 6 im Eckbereich des Schneidwerkes S
/13
mit der Schnittkante 30 zusammenarbeitet. Somit werden auch dort
überstehende Zweige od. dgl. ir. gemeinsamen Eckbereich b zuverlässig erfaßt und abgetrennt«
Es handelt sich sowohl bei feststehenden Zähnen 27 als auch bei den beweglichen Zähnen 29 um zweischnittige Messer mit
beidseits angeordneten Schneiden 33 und 34. Der Zahn 28 kann
mit dem ihm zugeordneten horizontal beweglichen Messer 5 an seiner ?lachseite 40 zusammenarbeiten, außerdem mit seiner
Schmalseite ^l und dem lotrechten Messer 5. Wegen der beschriebenen Anordnung der Exzenterstangen 7 und 8 an der Exzenterwelle 9 kann jeweils nur das bewegliche Messer 5 oder
das bewegliche Messer 6 abwechselnd den geneinsamen Eckbereich E übergreifen, so daß dabei gegenseitige Behinderungen ausgeschlossen sind. Somit ist es gegebenenfalls möglich, daß für
den vertikalen Schnitt auch die Rückbewegung der in vertikaler Ebene beweglichen Zähne 29 und damit die ebenfalls von
der Zahnflanke Il gebildete Schnittkante 30 des Zahnes 28 wirksam wird. Dementsprechend ist auch im Eckbereich beider
Schneidanordnungen 3 und *» noch eine gute Scludttlei'stung vorhanden .
Die Messeranordnungen 3 und 4 sind - wie bereits erwähnt -im wesentlichen von an sich bekannten, im Handel erhältlichen
Mähmesseranordnungen gebildet, welche dann bezüglich des gemeinsam gebildeten Winkels E aneinander angepaßt und &n einem
II·«
• ♦
Winkelrahmen 12 befestigt und mit einem entsprechenden gemeinsamen
Antrieb versehen werden. Das gesamte Anbaugerät ist aus diesem Grunde verhältnismäßig billig, ermöglicht eine einfache
Ersatzteilhaltung und ist leicht zu warten.
Alle vorbeschriebenen Einzelheiten können einzeln oder in beliebiger
Kombination miteinander neuerungswesentlich sein.
- Ansprüche -
Claims (1)
- Schanzlin Maschinenfabrik ÖmbH " /157831 Weisweil/Baden S 73 371 S/E .Schutzansprüche1* Schlepper'mit Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden, wobei das Anbaugerät ein in seiner Position verstellbares Schneidwerk besitzt, dadurch gekennzeichnet , daß das Schneidwerk (S) im wesentlichen aus je einer etwa lotrecht orientierten und einer dazu etwa im Winkel von 90° angeordneten, an sich bekannten Mähmesserarordnung besteht, die über je eine Exzenterstange (7, 8) od. dgl. mit einer gemeinsamen Exzenterwelle (9) od. dgl. in Verbindung stehen, wobei die einander benachbarten Enden (lOaj ila) der beiden feststehenden Messer (10; 11) der Messeranordnungen (3J Ό "* sich zumindest nahezu lückenlos aneinander anschließen und die entsprechenden benachbarten Endender beweglichen Messer (5$ 6) zusammen abwechselnd den Bereich des von den Flesseranordnungen (3; 1I) gebildeten Winkels (E) wenigstens nahezu überstreichen.2. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Messeranordnungen (3, 4) an einem in sich starren, einen Antriebsmotor (16) tragenden Winkelgestell (14) befestigt sind, welches seinerseits verstell- und/oder verschwenkbar am Schlepper (2) od. dgl. gelagert ist.3. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1 odar 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Messeranordnung (3 oder 1O, wenigstens an der im wesentlichen horizontalen Messeranordnung (3)» an dem der anderen Messeranordnung (^) benachbarten Ende ein zusätzlicher feststehender Zahn (28) od. dgl, Gegenmesser vorgesehen ist, der von dem zugehörigen beweglichen Messer (5) mindestens teilweise überstrichen wird.4. Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche, feststehende Zahn (28) in seiner Umrißform und Lage so ausgebildet istj, daß er bezüglich einer schrägen Schnittkante (33a) mit dem an seiner Plachseite vorbeigeführten beweglichen Messer (5) zusammenarbeitet und mit einer in der Bewegungsebene des im wesentlichen lotrecht arbeitenden Messers (6) endenden Schmalseite (31Ia) mit diesem Messer als Schnittkante zusammenarbeitet, wobei zi^eckmäßigerweise die Portsetzung dieser Schmalseite zu einer Zahnspitze (35a) des Zahnes (28) abgeschrägt ausgebildet ist.5. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk (S) an sich bekannte zweischnittige Messeranordnungen (3; Ό aufweist und sein Antrieb in einem Drehzahlenbereich von 350 bis Ί50 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise i?«-wa 400 Umdrehungen pro Minute erfolgt.733256731.1.74/176. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Exzenterwelle (9) od. dgl. über einen Ölmotor (16), vorzugsweise über einen Ölmotor mit einer Dürchsatzmenge in der Größenordnung von sechs Litern pro Minute erfolgt.7* Schlepper mit Anbaugerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölmotor (16) über einen Keilriamen (18) rr.it der Exzenterwelle (9) in Verbindung steht, die vorzugsweise ein Massenausgleichsgewicht (19) trägt.8. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölmotor (16) und die Exzenterwelle (9) im Bereich der Ecke (E) des Winkelrahmens (12) angeordnet sind, wobei der den Ölmotor (16) mit der Exzenterwelle (9) verbindende Keilriemen (18) vorzugsweise auf der dem Schneidwerk (S) abgewandten Seite vom Motor (16) und Welle (9) angeordnet ist.9. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (Oi.) zwischen den beiden Messeranordnungen (3, Ό etwas größer als 90° ist, vorzugsweise etwa <X = 95° beträgt.ν/ι ;ι\Ιο. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,daß der Wimcelrahmen (12) in an sich bekannter Weise höhenverstellbar i3t, vorzugsweise mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (20).11. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 1O5 dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelrahmen (12) etwa in der Rahmenebene verschwenkbar gelagert ist, vorzugsweise mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (24).12. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelrahmen (12) bezüglich seiner Seitenstellung und/oder Höhenstellung in unterschiedlichen Positionen am Verstellrahmen (15) in einer Ausgangslage festlegbar ist.13. Schlepper mit Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche, in denen die beweglichen Messer (5; 6) Schneidbewegungen ausführen, in einem Gebiet außerhalb des Sitzbereiches (3?) der Bedienungsperson am Schlepper (2) od. dgl. angeordnet und diese Schneidbewegungsbereiche zur Bedienungsperson hin durch die Rücken (Rl; R2) der Schneidwerke (3, Ό/ abgegrenzt sind.Patentanwalt?ilttt7ut*
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7332567U true DE7332567U (de) | 1974-01-31 |
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ID=1296780
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE7332567U Expired DE7332567U (de) | Schlepper mit Anbaugerät zum Laub-, insbesondere Rebenschneiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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