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Landwirtschaftliche Bodenbearbeltungsmaschine
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Es ist bekannt zum Bearbeiten oder Eggen eines Bodenstreifens Maschinen
mit einem Arbeitsorgan, beispielsweise einer Zackenwalze zu verwenden. Weiterhin
ist es bekannt, zum Bearbeiten und / oder Eggen eines Bodenstreifens solche Bodenbearbeitungsmaschinen
in Verbindung mit einer oder mehreren Reihen starrer Zinken, welche demontierbar
oder nicht demontierbar am llaschinenrahmen befestigt sind, zu verwenden.
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Diese Lösung erfordert bei den bekannten Maschinen seitens des Benutzers
der Maschine, diese vor Ihrem Arbeitseinsatz mindestens hinsichtlich der Arbeitstlefe
der feststehenden Zinken einzustellen, wobei die erforderliche Arbeitstiefe dieser
feststehenden Zinken entsprechend der natürlichen Beschaffenheit des Geländes und
entsprechend der beabsichtigten Art der Bodenbearbeitung mehr oder minder variiert.
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Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, eine Bodenbearbeitungsmaschine
der vorgenannten Art zu schaffen, welche diesen Nachteil vermeidet und welche eine
von der Zapfwelle eines Schleppers angetriebene Zackenwalze oder Walzenegge umfaßt.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einer eine
Zackenwalze umfassenden Bodenbearbeltungsmaschine elne eine oder mehrere Reihen
vertikaler Zinken umfassende Egge derart angebracht wird, daß ihre Zinken während
des Arbeitens der Maschine mittels einer Querbewegung der Egge mehr oder minder
tief In den Boden eingreifen können.
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Es ist weiterhin bekannt, daß sich beim Einsatz mit einer Zackenwalze
ausgerüsteter Bodenbearbeitungsmaschinen auf grasbewachsenen oder mit Stroh belegten
bzw. vermischten Böden die Strohhalme oder Grashalme um die Zackenwalze aufwickeln
und diese mehr oder minder verstopfen.
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Aus diesem Grunde ist die Arbeitstiefe solcher mit einer Zackenwalze
ausgerüsteter landwirtschaftlicher Arbeitsmaschinen In manchen Fällen begrenzt.
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Der ERfindung liegt daher weiterhin die Aufgabe bei eine Zackenwalze
umfassenden landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsmaschinen auch diesen Nachteil
zu vermelden, zugrunde.
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Insbesondere soll durch die Erfindung eine Bodenbearbeitungsmaschine
zur VerfUgung gestellt werden, welche ein Verstopfen der Zackenwalze durch aufgewickelte
Gras- bzw. Strohhalme vermeidet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst,
daß dem Zacken der Zackenwalze am Maschinenrahmen starr befestigte Schneidmesser
zugeordnet sind, welche radial zur Walzenachse ausgerichtet in wenigstens einer
Reihe am Maschinenrahmen starr befestigt sind.
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Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung sind die starr
am Maschinenrahmen befestigten Schneidmesser dabei jeweils zwischen den Bewegungsebenen
zweier in Walzenlängsrichtung aufeinanderfolgend angeordneter Zacken der Zackenwalze
angeordnet, so daß sie belm Rotieren der Zackenwalze jeweils den Bereich des Zwischenraumes
zwischen zwei in Walzenlängsrichtung aufeinanderfolgenden Zacken derselben frei
schneiden. Die zu den belm Rotieren der Zackenwalze aufeinanderfolgenden Zacken
der Zackenwal ze auf Lücke stehend angeordneten Schneidmesser greifen dabei mit
sehr geringem Spielraum zwischen die Bewegungsebenen zweier in Walzenlängsrichtung
aufeinanderfolgend angeordneter Zacken der Zackenwalze ein. Die Schneidrichtung
der Schneidmesser ist weiterhin der Drehrichtung der Zackenwalae entgegengesetzt
ausgerichtet. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß
die Schneiden
der Schneidmesser parallel zur Achse der Zackenwalze ausgerichtet sind. In diesem
Falle können die Schneidmesser quer zu den Bewegungsebenen der Zacken der Zackenwalze
angetrieben sein.
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Eine oder mehrere der Zackenwalze nachgeschaltete Zinkenreihen sind
in einem starren Tragrahmen aufgenommen und über mehrere Hebelparallelogramme in
vertikaler Richtung verstellbar an den Maschinenrahmen angeschlossen. Die vertikale
Verstellung, also die Einstellung der Arbeitstiefe der Zinkenreihen erfolgt dabei
zweckmäßigerweise über die Schlepperhydraulik mittels eines an der Maschine angeordneten,
über ein Hebelgestänge auf den die Zinken tragenden Rahmen wirkenden Hydraulikzylinder.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines in der Zelchnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispleles
der Erfindung.
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In der Zeichnung zeigt die Flgur 1 eine schaubildliche Darstellung
einer crfindungsgemaßen Bodenbearbeitungsmaschine; Figur 2 eine teilweise Vorderanslcht
der erfindungsgemäßen Maschine gemäß Flgur 1; Figur 3 gleichfalls eine teilweise
Vorderansicht der Maschine gemäß Figur 1; Figur 4 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemaßen
Maschine entlang der Linie C - C in Figur 3.
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Die erfindungsgemäße Bodenbearbeitungsmaschine besteht aus einem Rahmen
1, in dem ein oder mehrere rotierende Bodenbearbeitungsgeräte 2 und wenigstens eine
Reihe 3 vertikaler starrer Zinken gelagert sind. Der Maschinenrahmen 1 besteht vorteilhafterweise
aus zwei parallelen, vertikalen Rahmen 4, die untereinander über wenigstens einen
vorderen 5 A und einen hinteren horizontalen, quer zur Arbeitsrlchtung der Maschine
ausgerichteten
Querbalken untereinander verbunden sind.
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Die beiden Seitenrahmen 4 des Maschinenrahmens bestehen zweckmäßigerweise
aus jeweils zwei vertikal ausgerichteten einen U-förmigen Profilquerschnitt aufweisenden
Trägern 6, die an ihren Enden untereinander über horizontale, einen L-förmigen oder
sonstigen Profilquerschnitt aufweisende Traversen 7 verbunden sind. Die Seitenrahmen
4 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel durch elne zu den Trägern 6 parallel ausgerichtete,
die Traversen 7 untereinander verbindende Platte 8 verstärkt.
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Die Querbalken 5A und 5 B sind vorteilhafterweise jeweils an den oberen
Enden der Träger 6 befestigt.
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Der Maschinenrahmen 1 ist über ein Paar Gleitkufen 9 auf dem Boden
abgestützt, wobei an jeder Gleitkufe 9 zwel vertikal aufragende Stützen lo befestigt
sind, welche in das U-förmige Profil der vertikalen Träger 6 der Seitenrahmen 4
eingreifen.
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Vorzugsweise ist jede der Stützen lo demontierbar an jeweils einem
der vertikalen Träger 6 der Seitenrahmen 4 befestigt.
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Die Stützen lo sind mit wenigstens zwei zylindrischen Bohrungen 11
versehen, welche in Reihe aufeinanderfolgend angeordnet sind und bei montierten
Gleitkufen 9 entsprechenden Bohrungsausnehmungen in den vertikalen Trägern 6 der
Seitenrahmen 4 gegenüberliegen. Diese Bohrungsausnehmungen 11 und die entsprechenden
Ausnehmungen in den vertikalen Trägern 6 der Seitenrahmen 4 sind bei montierten
Gleitkufen 9 von Befestigungsmitteln 12 durchsetzt, welche beispielsweise durch
Feststellmittel 12 gebildet sein können, wobei die Feststellmlttel 12 mit Schraubenbolzen
zusammenwirkende Muttern oder Flügelmuttern sind. Um hierbei die Höhenlage des Rahmens
oder entsprechend die Arbeitstiefe der rotierenden Arbeitsorgane 2 einstellen zu
können, sind die Stützen lo der Gleitkufen 9 mit einer Reihe in gleichen Abständen
aufe1nanderfolgender Bohrungsausnehmungen versehen.
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An dem Maschinenrahmen ist weiterhin ein Dreipunktbock zum Anschluß
an die Dreipunkt-Schlepperhydraulik angeordnet.
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Diese In einer im wesentlichen vertikalen Ebene angeordnete Vorrichtung
ist im mittleren Bereich der vorderen Querträger 5a mittels Schweißung oder In anderer
Weise befestigt und besteht aus zwei gegeneinander geneigten Flachmaterialträgern
13, welche in der horizontalen Projektion zusammen mit dem vorderen Querbalken 5a
ein Dreieck bilden, dessen Spitze nach oben gerichtet ist. Die unteren Enden der
Flachmaterialträger 13 sind durch durch Winkelstücke oder dergl. verstärkt, während
die oberen Enden der Flachmaterialträger 13 untereinander über eine Verstärkungsplatte
14 verbunden sind.
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Das hauptsächliche Bodenbearbeitungsorgan 2 der Maschine ist als Walzenegge
ausgebildet und mit Zacken 15 versehen.
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Die Welle der Walzenegge 2 ist mit endseitigen Lagerzapfen 16 versehen,
welche in an den Traversen 7 angeordneten Lagerbuchsen 17 gelagert sind. Die Rotationsachse
der Welle der Walzenegge ist horizontal und quer zur Bewegungsrichtung der Maschine
ausgerichtet. Elner der Lagerzapfen 16 der Welle der Walzenegge ist Uber seine Lagerbuchse
17 hinaus verlängert und mit einem Zahnritzel 18 versehen, mit welchem eine Kette
19 im Eingriff steht, die ihrerseits um einen angetriebenen Kettenstern 20 herumgeführt
ist.
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Der Kettenstern 20 ist auf einer in einem Lagerbock 22 gelagerten
Antriebswelle 21 befestigt. Der Lagerbock 22 ist mit einem in vertikaler Ausrichtung
auf einem der Seitenrahmen 4 des Maschinenrahmens 1 befestigten Schutzkasten 23
verbunden. Die Welle 21 ist über den Lagerbock 22 hinaus verlängert, so daß sie
mit einer im wesentlichen parallel zum Querbalken 5A ausgerichteten Welle 24 in
Antriebsverbindung steht. Die Antriebswelle 24 ist ihrerseits an einer Seite über
einen vermittels parallel zur Arbeitsrichtung der Maschine ausgerichteter, mit den
Querbalken 5A und 5 B verbundenen Winkel trieb 25 angetrieben. Der Wlnkeltrleb 25
ist seinerseits mittels einer Antriebswelle 26 an die Zapfwelle des Schleppers angeschlossen,
derart, daß die Abtriebswelle der Zapfwelle des Schleppers eine Rotationsbewegung
der Walzeneggenwelle in dem Maße bewirkt, in dem sich die Maschine in Arbeitsrichtung
vorwärtsbewegt.
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Diese Lösung gestattet es eine extreme Bremswirkung der Maschine im
Verlauf ihrer Arbeit zu vermeiden.
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Vorteilhafterweise sind die Wellen 25 und 26 mit Kardangelenken ausgestattet,
um Reibungsverluste in Folge von Winkelbewegungen zu vermeiden. Die Wellen 25 und
26 sind darüber hinaus vorteilhafterweise als Teleskopwellen ausgeführt, um zusätzliche
Reibungsverluste bzw. zusätzliche Kraftverluste durch eine Anderung der wirksamen
Wellenlängen zu vermeiden. Die Zacken 15 der Walzenegge 2 können ein rundes, dreieckiges,
viereckiges oder sonstiges Querschnittsprofil aufweisen und sind in mehreren bezüglich
der Längsachse der Welle der Walzenegge 2 schraubenlinienförmig angeordneten Reihen
an dieser befestigt Ausserdem sind die Zacken 15 von einer Reihe zur anderen um
einige Zentimeter gegeneinander geneigt, in der Weise, daß die durch einen Zacken
der einen Zackenreihe gezogene Furche den durch die Zacken der voraufgehenden Zackenreihe
gezogenen Furchen benachbart ist.
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Insgesamt sollen daher die Zacken der Walzenegge so angeordnet sein,
daß sich eine unmittelbar benachbarte Lage der von in Rotationsrichtung der Walzenegge
aufeinanderfolgenden Walzenzacken gezogenen Furchen ergibt.
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Dies bedingt eine gleichmäßige Bodenbearbeitung. Die Zacken der Walzenegge
bearbeiten dabei über eine bestimmte Länge hin einen Bodenstreifen, unabhängig von
der Breite der Walzenegge.
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Gemäß einer anderen bevorzugten Verwirklichungsform der Erfindung
weisen die Zacken der Walzenegge eine quadratische Querschnittsform auf, und sind
auf der Walzeneggenachse in der Weise angeordnet, daß ihre Längsmittelebene parallel
zur Arbeitsrlchtung der Maschine ausgerichtet ist.
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Gemäß einer anderen bevorzugten Verwirklichungsform der Erfindung
sind die ein quadratisches Querschnittsprofil aufweisenden Zacken 15 an der Welle
der Walzenegge 2 in der Weise angeordnet, daß ihre Mitte parallel zur Bewegungsrichtung
der Maschine ausgerichtet ist. Dabei wird in Bezug auf den zu bearbeitenden Boden
ein zusätzlicher
Zerklelnerungs- und Verteilungseffekt dadurch
erreicht, daß ein vorzugsweise an der Hinterseite des Maschinenrahmens 1 beweglich
montierter Rechen 3 angeordnet ist, welcher aus einem mit starren vertikalen Zinken
28 versehenen Träger 27 gebildet ist. Der Träger 27 ist vorteilhafterweise durch
ein Vielkantrohr gebildet, welches vorzugsweise als Vierkantrohr gestaltet und quer
zur Bewegungsrichtung der Maschine ausgerichtet ist. Die einen runden oder vieleckigen
Profilquerschnitt aufweisenden Zinken 28 können durch Schweißung oder in anderer
Weise am Träger 27 befestigt sein und.sind in jedem Falle zum Boden hin ausgerichtet.
Zur Einstellung der Arbeitstlefe der Zinken 28 der ZinkenreShe 3 ist eine verstellbare
Aufhängung des Trägers 27 vorgesehen, welche vorzugsweise durch eine hydraulische
Kolbenzylindereinheit 29 gesteuert wird.
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Zu diesem Zweck ist der Träger 27 mit dem Querbalken 5 mittels wenigstens
zweier verschiebbarer Parallelogrammaufhängungen verbunden. Die beiden Parallelogrammaufhängungen
30 sind dabei an den beiden Enden des Trägers 27 angeordnet.
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Im Bereich der Mitte des Trägers 27 ist eine Hebelanordnung 31 angeordnet,
welche in einer vertikalen und quer zur Bewegungsrichtung der Maschine ausgerichteten
Ebene verstellbar ist. Die genannten Parallelogramme weisen jeweils zwei vertikale
Schubstangen 32 auf, welche ihrerseits an ihren Enden gelenkig mit wenigstens zwei
zueinander parallelen, längsgerichteten Schubstangen 33 verbunden sind.
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Eine der vertikal gerichteten Schubstangen jedes der Parallelogramme
ist mittels Schweißung am hinteren Querbalken 5 B des Maschinenrahmens 1 befestigt,
während die andere der vertikalen Schubstangen 32 am Träger 27 fUr die Zinken 28
ebenfalls mittels Schweißung starr befestigt ist.
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Die hydraulische Kolben- Zylindereinheit 29 ist mit ihrem einen Ende
in einem an der Querverstei fungspl atte 14 des Dreipunkt-Lagerbockes befestigten
Hut 34 gelenkig befestigt.
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Mit Ihrem anderen Ende, insbesondere dem Ende ihrer Kolbenstange ist
die hydraulische Kolben- Zylindereinheit 29 an einer Schubstange 35 gelenkig angeschlagen.
Die Schubstange 35 gehört dabei zu der in Bezug auf die Maschinenbreite mittig angeordneten
Hebelanordnung, welche so angeordnet ist, daß das Ein- bzw. Ausfahren der Kolbenstange
der
hydraulischen Kolben-Zylindereinheit 29 durch Vermittelung der seitlich am Maschinenrahmen
angeordneten Parallelogramme eine ansteigende oder absinkende Bewegung des Zinkenbalkens
27 bewirkt. Es wird ohne weiteres ersichtlich, daß die beiderseits am Maschinenrahmen
und am Tragrahmen 27 für die Zinken 28 befestigten, verformbaren Parallelogramme
eine Kreisbewegung des Zinkenbalkens 27 in der Weise bewirkten, daß die Einstellung
der Arbeitstiefe der Zinken 28 jeweils wilikürlich gewählt werden kann. Für das
Regeln der Arbeitstiefe der Zinken 28 ist die hydraulische Kolben- Zylindereinheit
29 über bekannte Mittel in der Weise verbunden, daß sie in einer einmal eingestellten,
einer bestimmten Arbeitstiefe der Zinken 28 entsprechenden Stellung unverrückbar
festgehalten wird. Der Benutzer der Maschine ist daher in der Lage, die gewünschte
Arbeitstiefe der Zinken 28 beliebig einzustellen und beizubehalten.
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Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann
auch vorgesehen sein, daß der Zinkenbalken 27 rechtwinkelig zur Arbeitsrichtung
der Maschine angetrieben ist.
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Zu diesem Zwecke ist der Maschinenrahmen an seinem hinteren mit zwei
vertikalen, angeschweißten Führungen versehen, welche vorteilhaft am hinteren Ende
der Seitenrahmen 4 angebracht sind, und in denen der die Zinken 28 tragende Träger
27 in vertikaler Richtung auf- und niedergehend verschieblich gelagert ist.
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In diesem Falle kann der Zinkenträger 27 mittels eines entsprechend
angeordneten Hydraulikzylinders oder aber in jeder anderen bekannten und geeigneten
Weise angetrieben sein.
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Gemäß der Darstellung der Figuren 3 und 4 besteht der Maschinenrahmen
1 aus zwei vertikalen und parallelenSeitenrahmen 4, welche untereinander über einen
vorderen 5A und einen hinteren 5B Querbalken untereinander verbunden sind und ist
zusätzlich mit einem zur Rotationsachse der Walzenegge 3 parallel ausgerichteten
Querträger 36 versehen. An dem Querträger 36 ist eine Reihe in regelmäßigen Abständen
voneinander angeordneter Schneidmesser 37 befestigt. Der Querträger 36 ist vorzugsweise
durch ein rohrförmiges Metallprofil mit
quadratischer oder sonstiger
vieleckiger Querschnittsform gebildet. An seinen beiden Enden ist der Querträger
36 mittels Schweißung oder in einer anderen bekannten Weise an den vertikal ausgerichteten
Seitenrahmen 4 des Maschinenrahmens 1 befestigt.
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Der Querträger 36 ist mit einer Reihe in regelmäßigen Abständen angeordneten
Bohrungsausnehmungen versehen, in welche die Enden von Schneidmessern 37 eingreifen.
Die Schneidmesser 37 sind vorzugsweise aus flachen Stahlblechzuschnitten gebildet,
derart, daß sie eine rechteckige Querschnittsform aufweisen und sind ferner an ihrer
einen Längsseite ausgeschliffen, derart, daß sie eine Schneide bilden.
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Die Schneidmesser 37 sind radlal und tangential zur Welle 2 der Walzenegge
3 ausgerichtet. Die Schneidmesser 37 greifen dabei zwischen die Bewegungsebenen
in Längsrichtung der Welle 2 der Walzenegge 3 aufeinanderfolgend angeordneter Zacken
15 ein, wobei ihre Schneiden gegensinnig zur Rotationsrichtung der Welle 2 der Walzenegge
3 ausgerichtet sind.
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Diese Anordnung gestattet es beim Bearbeiten grasbewachsenen oder
mit Stroh durchmischtem Bodens, das Aufwickeln von Gras- bzw. Strohhalmen auf der
Welle 2 der Walzenegge 3 zu verhindern. Die unter der Rotationswirkung, insbesondere
der Zacken 15 der Walzenegge 3 auf deren Walze 2 aufgewickelten Halme werden durch
die Messer 37 zerschnitten und fallen auf den zu bearbeitenden Boden nieder, wo
sie mittels der an dem weiter oben beschriebenen Zinkenbalken 37 angeordneten Zinken
in den Boden eingearbeitet werden.
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Die erfindungsgemäße Anordnung schließt weiterhin das Anbacken von
Erde an der Walzenegge aus, da sie eine Selbstreinigung der Maschine nach deren
Gebrauch bewirkt.
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Nach einer bevorzugten Serwirklichungsform der Erfindung sind die
Schneidmesser 37 vertikal ausgerichtet und ist deren Tragbalken 36 an zu dieser
radialen Punken oderhalb der Welle 2 der Walzenegge 3 am Maschinenrahmen 1 befestigt.
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Dabei ergibt es sich von selbst, daß die Schneidmesser 37 in Bezug
auf die Vertikale geneigt angeordnet sein können und daß in Verbindung damit deren
Träger 36 in Bewegungsrichtung der Maschine vor oder hinter der Welle 2 der Walzenegge
3
angeordnet sein kann.
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Gemäß einer anderen Verwirklichungsform der Erfindung können die Schneidmesser
37 durch einen Flachmateria.lzuschnitt aus Eisenblech mit rechteckigem Profilquerschnitt
gebildet sein, wobei eine der kurzen Seiten des Flachmaterialzuschnittes mit einer
Ausnehmung bzw. einem Schlitz versehen ist, welche eine Schneide bildet und die
derart am Querträger 36 montiert werden, daß ihre Schneiden parallel zur Achse der
Welle 2 der Walzenegge 3 ausgerichtet ist.
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Gemäß einer anderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform
der Erfindung kann der Tragbalken 36 an seinen Enden in quer zur Achse der Welle
2 der Walzenegge 3 ausgerichteten Schiebeführungen derart verschiebllch aufgenommen
sein, daß sich die Schneidmesser 37 der Welle 2 der Walzenegge 3 mehr oder minder
annähernd, bzw.
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von dieser mehr oder minder weit entfernen. In einer jeweiligen, bellebigen
Einstellung seines Abstandes zur Achse der Walzenegge 3 kann dabei der Schneidmesserträger
27 über ein Schraubenbolzensystem eingestellt werden, welches einerseits mit dem
Querträger und andererseits mit dem diesem zugeordneten Schiebeführungen zusammenwirkt.
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Gemäß einer weiteren Verwirklichungsform der Erfindung sind die Schneidmesser
37 an an dem Querträger 36 oder am Maschinenrahmen 1 befestigten Führungen montiert
und mit Mitteln ausgestattet, welche ihre jeweilige Annäherung bzw.
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Entfernungen zu den Zacken 15 der rotierenden Welle 2 der Walzenegge
3 steuern. Diese Führungen sind zweckmäßigerweise durch ein einen U-förmigen Profilquerschnitt
aufweisendes und mit seInem einen Ende am Tragbalken 26 oder am hinteren, quer zur
Arbeitsrichtung der Maschine ausgerichteten Querbalken 5B befestigtes Metallprofil
gebildet und koaxial zur Rotationsachse der Welle 2 der Walzenegge 3 ausgerichtet.
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Die Mittel zum Einstellen und Blockieren der Schneidmesser sind durch
eine Brücke gebildet, welche Führung einschließt, die ihrerseits mit einem Feststellorgan
der Schneidmesser 37 zusammenwirkt. Das Verbindungsglied kann aber auch durch einen
etwa U-förmigen Zapfen gebildet sein, dessen beide Profilschenkel mit einem Schraubgewinde
versehen sind. Das Verriegelungsorgan kann durch eine rechteckige, mit zylindrischen
Öffnungen versehene Platte gebildet sein, in welche die Profilschenkel des Verbindungsbügels
eingreifen, welche ihrerseits ein Feststellmittel, beispielsweise eine Schraubenmutter
tragen.
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Die erfindungsgemäße Bodenbearbeitungsmaschine ist insbesondere den
jeweiligen Gegebenheiten der erforderlichen Bodenbearbeitung angepaßt.
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Es ergibt sich von selbst, daß die vorstehend an Hand eines Beispieles
beschriebene erfindungsgemäße Bodenbearbeitungsmaschine nicht auf die Einzelheiten
des vorbeschriebenen Ausführungsbeispieles beschränkt ist, sondern hinsichtlich
ihrer Ausgestaltungseinzelheiten die eine oder andere Modifikations oder Anpassung
erfahren kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.