DE2362365C3 - Verfahren und Anordnung zur Übertragung digitaler Information, die in Zeichensignale mit jeweils N informa- tionsfiihrenden Signalelementen unterteilt ist - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Übertragung digitaler Information, die in Zeichensignale mit jeweils N informa- tionsfiihrenden Signalelementen unterteilt istInfo
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Description
2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens »5
nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Sender mit einem ersten Zwischenspeicher für
informationsführende Signalelemente durch einen zweiten Zwischenspeicher zur gleichzeitigen Speicherung
von aus dem ersten Zwischenspeicher ausgelesener. N—n Signalelementen, durch eine
Logikschaltung, die abhängig von N—«Signalelementen π Signalelemente erzeugt, die zur Erzielung
eines zulässigen Zdchensignals aus N Signalelementen den im zweiten Zwischenspeicher
vorhandenen Signalelementen hinzugefügt werden, durch Mittel zum Ausleiten der Zeichensignale aus dem Speicher, durch einen im
Empfänger angeordneten mit N — »Stufen und mit der Rate der ankommenden Signalelemente
weiterschaltbaren Zähler, während er in η Stufen stillsteht, durch einen Zwischenspeicher m:i
N Stufen, in dem die Reihen der ankommenden Signalelemente eingeleitet werden, und der durch
die Zählimpulse des Zählers so weitergeschaltet wird, daß die während der Stillstandsposition des
Zählers ankommenden Signalelemente verschwinden, und durch eine Taktimpulsquelle, die zur
Wiederherstellung der unsprünglichen, aus N Signalelementen
bestehenden Zeichensignalc den Zwischenspeicher immer dann leert, wenn dessen N Positionen mit Signalelementen gefüllt sind.
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Übertragung von digitaler Information,
die in Zeichensignale mit jeweils N informationführenden Signalelementen unterteilt ist, wobei das Auftreten
bestimmter, unerwünschter Zeichen oder Zeichenkombinationen in der Übertragung unterdrückt
wird.
Beispielsweise werden bei der Fernschreib- und Datenübertragung Zeichensignale mit 5, 6 oder 7 Bits
gesendet, die Information führen, Einige dieser Zeichen oder Zeichenkombinationen dienen der Herstellung
oder Handhabung von Leitungswegen. So bedeutet beispielsweise beim Fernschreiben die Zeichenkombination
ZCZC, daß der nachfolgende Text als Adresseninfonnation zu interpretiere« ist, während
die Zeichenkombination NNNN das Ende der Verbindung angibt, worauf diese automatisch unterbrochen
wird. In der Datenübertragung im 7er-Kode (CCITT Alphabet Nr. 5) besitzen einzelne Zeichensignale
eine entsprechende Funktion.
In bestimmten Fällen muß ein Text buchstabiert -.verden, wobei der Text lediglich Zeichensignale enthalten
soll, d. h. also keine Zeichen, die den Instruktionen »Wagenrücklauf«, »Neue Zeile«, »Zeichenverschiebung«,
»Buchstabenverschiebung«, i/Ziffernverschiebung« und so weiter entsprechen.
In anderen Fällen wiederum muß eventuell über die Verbindung der Fernschreibmaschine eine derartige
binäre Information übertragen werden, die bei Unterteilung in Zeichen für die Übertragung auf zufällige
Weise leitungswegeherstellende Zeichen- oder Buchstabenkombinationen verursachen können, die
beispielsweise bewirken, daß die Verbindung während der Übertragung einer Nachricht automatisch
abgeschaltet wird. Eine solche binäre Information kann etwa aus binären Meßwerten bestehen.
Zur Berücksichtigung all dieser Fälle mußte man bisher solche zufällig auftretenden »Nichtzeichensignale«
im Sender durch andere Zeichenkombinationen, z. B. doppelte Buchstaben oder Zeichen
ersetzen. Im Empfänger mußten die doppelten Zeichen wieder in die ursprünglichen einzelnen Zeichen
zurückverwandelt werden.
Die zur Zeichenumwandlung erforderliche Ausrüstung war relativ umfangreich und kostspielig.
Außerdem ergab sich eine vom Zuia'.l abhängige Verarbeitungsgeschwindigkeit
der Information. Dieser Nachteil führte auch dazu, daß zur Berücksichtigung von Zufällen mit einer großen Anzahl nahe beieinander
liegender doppelter Zeichen der Zwischenspeicher überdimensioniert werden mußte, der zur
Übertragung erforderlich ist, damit man eine ausreichende Sicherheit erreichte.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Übertragung von Information, die in Zeichensignale mit jeweils
N informationführenden Zeichenelementen unterteilt ist, wobei das Auftreten bestimmter, unerwünschter
Zeichen oder Zeichenkombinationen in der Übertragung unterdrückt wird, vermeidet diese Nachteile.
Das Verfahren zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß im Sender eine Folge informationführender
Signalelemente erzeugt wird, die in Teile mit N- η Signalelemente unterteilt ist, wobei durch
Komplettierung jedes Teiles mit η Signalelementen neue Zeichensignale gebildet und derart ausgewählt
werden, daß lediglich erlaubte Zeichen entstehen und zum Empfänger übertragen werden, und daß im
Empfänger die Teile mitW — η Signalclemcnten durch
Entfernen der η Signalelcmente für jedes Zeichensignal
wiederhergestellt werden, so daß eine Folge von Signalelementen entsteht, die die ursprüngliche
Information führt und die in die ursprünglichen Zeichensignale aus η Informationselementen unterteilt
wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Ausführung
dieses Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen Sender mit einem ersten Zwischenspeicher für informationsführende
Signalelemente, durch einen zweiten Zwischenspeicher zur gleichzeitigen Speicherung
von aus dem ersten Zwischenspeicher ausgelesenen Ν—η Signalelementen, durch eine Logikschaltung, die
abhängig von den N—n Signalelementen /i Signalelemente
erzeugt, die zur Erzielung eines zulässigen Zeichensignals aus N Signalelementen den »m zweiten
Zwischenspeicher vorhandenen Signalelementen hinzugefügt werden, durch Mittel zur Ausleitung der
Zeichensignale aus dem Speicher, durch einen im Empfänger angeordneten, mit Ν—π Stufen und mit
der Rate der ankommenden Signalelemente weiterschaltbaren Zähler, während er in η Stufen stillsteht,
durch einen Zwischenspeicher mit N Stufen, in den die Reihen der ankommenden Signalelemente eingeleitet
werden und der durch die Zählimpulse des Zählers so weitergeschaltet wird, daß die während
der Stillstandsposition des Zählers ankommenden Signalelemente verschwinden, und durch eine Taktimpulsquelle
die zur Wiederherstellung der ursprünglichen, aus N Signalelementen bestehenden Zeichensignale
den Zwischenspeicher immer dann leert, wenn dessen N Positionen mit Signalelementen gefüllt
sind.
Zur ausführlicheren Erläuterung der Erfindung wird auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
Bezug genommen. Darin zeigt
Fig. 1 das erfindungsgemäße Prinzip mit binären Serien von Signalelementen,
Fig. 2 eiine Übertragungsanordnung mit einem
Sender und einem Empfänger, zur Ausführung des erfindungsgeinäßen Verfahrens,
F i g. 3 die Serien von Signalelementen im Sender an verschiedenen Punkten der Senderanordnung,
F i g. 4 die; Serien von Signalelementen an verschiedenen Punkten des Empfängers,
Fig. 5 die Serien von Signalelementen in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und \°
F i g. 6 die Serien von Signalelementen bei Weglassung des Start- und des Stopsignals.
Die Zeile α in F i g. 1 zeigt aus aufeinanderfolgenden Zeichen bestehende Reihen oder Serien gemäß
CCITT-Alphabet Nr. 2, wobei jedes Zeichen aus fünf informationsführenden Bits besteht. Bei Übertragung
einer Signalelementserie, in der »1« und »0« nach dem Zufall bzw. beliebig abwechseln, z. B. bei
der Übertragung eines Meßergebnisses oder von Tabellen mit Figuren, kann es vorkommen, daß solche
Signalelementkombinationen auftreten, die beispielsweise einen unerwünschten Wagenrücklauf oder
einen unerwünschten Zwischenraum bewirken. Zur Vermeidung derartiger unerwünschter Zeichenkombinationen
werden gemäß der Erfindung die binären Signalelemente in Gruppen mit vier Bits pro Gruppe
(1, 2, 3 usw.) gemäß Zeile 6 in Fig. 1 kombiniert. Nach jeder Gruppe mit vier Bits wird ein Zwischenraum
für ein zusätzliches Bit freigelassen, das hinzugefügt wird zur Bildung einer neuen Gruppe mit
fünf Bits gemäß Zeile c, die gesendet werden. Diese Gruppen haben nun beim Fernschreiben eine ganz
andere Bedeutung, wie aus der Zeile d in F i g. 1 hervorgeht.
Indem man die jsder Gruppe mit vier Bits hinzugefügte
»1« oder »0« entsprechend auswählt, kann man festlegen, welches Zeichen im übertragenen Text
auftreten darf. Die folgende Tabelle zeigt Beispiele von Zeichen, die in zufälligen Kombinationen nicht
auftreten dürfen:
00010 Wagenrücklauf
01000 Neue Zeile
Hill Zeichenverschiebung
11011 Zahlenverschiebung
00100 Zwischenraum
00000 Zeichen Nr. 32
Es sei angenommen, daß das zusätzliche Bit in F i g. 1 als letztes hinzugefügt wird. Wenn nun dieses
Extrabit beispielsweise im Alphabet Nr. 2 als »1« gewählt wird mit der Ausnahme, daß die Bits 1, 2, 4
eine »1« sind, können die obenerwähnten Zeichen Wagenrücklauf, Neue Zeile, Zeichenverschiebung,
Zahlenverschiebung, Zwischenraum, Zeichen Nr. 32 bei der Übertragung niemals auftreten. Ebenso werden
andere Zeichen mit einer »0« als letztes Bit in der Übertragung nicht erscheinen. Unter diesen Zeichen
befinden sich N und C, so daP die Zeichenkombinationen
ZCZC und NNNN (Adresseninformation bzw. Ende der Übertragung) nicht zufällig
vorkommen können.
Im Fmpfänger wird jedes fünfte Bit gemäß Zeile e
in F i g. 1 unterdrückt. Die so erhaltenen binären Serien werden in Gruppen mit fünf Bits unterteilt
(Zeile /in Fig. 1), so daß man wieder die ursprünglichen Impulsserien erhält.
Das zusätzliche Bit wurde im Sender nach der Gruppe mit vier Bits eingefügt. Ebenso kommt ein
Einfügen am Anfang oder zwischen den vier Bits in Frage, wobei dann das Kriterium, daß das zusätzliche
Bit. eine »1« oder »0« sein soll, so gewählt wird, daß die unerwünschten Zeichen in der Übertragung
nicht vorkommen können.
Die beschriebene Methode ist auch bei Zeichenlängen mit mehr oder weniger als fünf Bits anwendbar.
Im CCITT-Kode Nr. 5 mit sieben informationführenden Bits wird der Bitfluß im Sender in Grupper,
von 6 Bits unterteilt, während ein 7. zusätzliches Bit hinzugefügt und dem Empfänger wieder weggenommen
wird.
Prinzipiell ist eine Unterteilung Jn Gruppen mit N-n Bits im Sender ausführbar, wobei N die normale
Länge eines Zeichensignals und η eine beliebige Zahl kleiner als N ist. In der Regel ist jedoch η gleich 1.
Anfang und Ende einer Nachricht kann man auch direkt übertragen, während lediglich ein Teil der
Übertragung gemäß der Erfindung verarbeitet wird.
In F i g. 2 ist eine Anordnung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Ihre
Funk'.icn wird an Hand der Diagramme nach F i g. 3 und 4 erläutert. Im Sender S gehen die ankommenden
Signale vom Eingang 8 über Gatter 11, die durch einen Positionszähler 13 gesteuert werden,
in einen Zwischenspeicher 12.
Die Vorwärtsschaltung im Positionszähler 13 entspricht der Gescnwindigkeit der Datenimpulse und
erscheint auf Zeile α in F i g. 3. Die Gatter 11 wer= den so gesteuert, daß das erste Datenbit zur ersten
Position im Zwischenspeicher geht, das zweite Datenbit zur zweiten Position usw., bis der gesamte Zwischenspeicher,
der >m Ausführungsbeispiel vier Positionen aufweist, gefüllt ist, worauf der Positionszähler
13 in seine Ausgangsposition zurückgeschaltet wird und das Einleiten der Impulse wieder an der
ersten Position beginnt.
Das Ausleiten der Datenbits aus dem Zwischenspeicher
12 erfolgt über eins Gatter 14. gesteuert durch einen zweiten Positionszähler 16. dessen W'eitersclialtgeschwindigkeit
um 25° n größer ist als diejenige des Positionszählers 13. Die Weiterschaltimpulse
für beide Positionszähler kommen von einem Taktgenerator 10. in dem ein Ausgang ο Impulse
liefert, entsprechend der Rate der ankommenden Datenimpulse gemäß Zeile α in Fi g. 3. Der Ausgang
b liefert Serieninnpulse gemäß Zeile b in Fig. 3,
deren Geschwindigkeit um 2.V1U größer ist als die
Geschwindigkeit der Impulse am Ausgang <i. Am
Ausgang r wird ein impulsförmigex Signal erzeugt, das während jedes 5. Ausgangsimpulses am Ausgang
b auftritt, und eine Dauer um etwa einer Impulslänge
gemäß Zeile C in Fig. 3 aufweist. Die Sicnale h und c gehen in die Eingänge eines UND-Gatters
7, an dessen Ausgang man Impulsseriep entsprechend
Zeile d in F i g. 3 erhält Die Serien stimmen
mit den Impulsserien h ühcrein, wobei jedoch jeder 5. Impuls h unterdrückt ist.
Die aus dem Zwischenspeicher 12 ausgelesenen Datenbits gelangen zu einem Schieberegister 15. das
im Ausführungsbeispiel vier Positionen umfaßt. Gemäß der Erfindung werden die Zcichcnsignale so
verändert, daß die Zeichensignale \>S\ der Einführung.
7. E. Wagenrücklauf. Zeichenverschiebung, nicht infolcc
einer übertragung zufälliger binäre: r^;"Lu auftreten
können. Von den eingangs erwähnten sechs Zeichen enden zwei mit *]". während die übrigen
vier mit »fk enden. Wenn man deshalb in der Übertragung
das 5. Bit in den Zeichen »1" bzw. »()" ersetzt, besteht nicht die Gefahr, daß ein unerwünschtes
Zeichen auftritt. Man erkennt, daß die beiden Zeichen,
die mit »1« enden, jeweils eine »1" an der ersten, zweiten und vierten Position aufweisen, während
die übrigen Zeichen, die mit *()« aufhören.
die^e Bedingungen nicht erfüllen.
Zur Ermittlun». oh eine »1- oder »0« den im
Schieberegister aufgezeichneten vier Bits hinzugefügt werden soll, dient ein UND-Gatter 17 mit drei Eingängen,
angeschlossen an die erste, zweite und vierte Position im Schieberegister. Das UND-Gatter 17 erzeugt
ein Signal »1". wenn die«e Position eine ■<■. 1«
enthält, d. h. ein Zcichensignal. df.s die Übertragung
einer Zeichenverschiebung oder einer Zahlenverschiebung angibt (vgl. die obengenannte Tabelle), wenn
das nachfolgende Signal eine »1- sein soll, während kein Ausganessignal erzeugt wird, wenn diese Bedineune
nicht erfüllt ist. d. h. wenn eine zufällig auftretende /0" zur übertragung eines unerwünschten Zeichensignals
führt. Das Ausleiten dieser »1" oder »0«
erfolgt abhängig vom Inhalt des Schieberegisters 15 in Serienform so, daß eine »1« oder »0'<
abhängig vom Zustand eines bistabilen Fiipflops zur letzten
Position des Schieberegisters geht und zusammen mit den aufgezeichneten vier Bits auf die Leitung 9
herausgeschoben wird. Das bistabile Flipflop 19 wird auf »Ο* oder »1« gesetzt, wobei diese Position vom
Ausgangssignal des UND-Gatters 17 abhängt, das auf einen der Eingänge des UND-Gatters 21 geht,
dessen Ausgangssignal das Flipflop auf die Position *f>
schaltet, oder über ein Umkehrgatter 23 zu einem der Eingänge eines UND-Gatters 22. dessen
Ausgangssignal das Flipflop 19 auf die Position »1«
schaltet Der andere Eingang der UND-Gatter 21 und 22 erhält ein Eingangssignal vom Taktgenerator
10 gemäß Zeile e in F i g. 3, das in der Zeit auftritt, in der vier Datenimpulse dem Schieberegister 15 mit
Sicherheit zugeführt sind, jedoch früh genug, damit das Flipflop 19 abhängig von den Ausgangssignalcn
des UND-Gatters 17 bereits gesetzt ist, wenn das Herausschieben einer Gruppe mit vier Bits, die im
Schieberegister aufgezeichnet sind, beginnt. Das Weitcrschalten des Schieberegisters 15 und das Auslesen
der Stellung des Flipflops 19 über das UND-Gatter 18 auf die erste Stufe des Schieberegisters erfolgt
durch Impulse des Taktgcneralors gemäß Zeile / in Fig. T. woraus man erkennt, daß die vier ersten
Diitenimpulse unverändert übertragen werden, daß
jedoch ein zusätzliches Bit H1 auf sie folgt. Danach
folgt auf die vier nachfolgenden Datenimpulse ein zusätzliches Bit /:.,. Die Geschwindigkeit ist um 25° «
größer als diejenige des zugefühiten Datcnsignals.
Im Empfänger gehen die ankommenden Dateni"inulse in eil Schieberegister 30 r;<
fünf Positionen pertiäß Zei'e α in Fig. 4. Ein Taktgenerator 24 er-
ao zeugt Serien von Schrittschaltimpulsen gemäß Z. "'Ie /»
in Fig.'! P.-r erste Impuls kommt gleichzeitig mit
der Vorderfinnke des ersten Datenimpulses an. Die
Serien der Schrittschallimpiilse b gehen in einen
ersten Zähler 25. der fünf Stufen aufweist, d. h. zum Beispiel ein Ringzähler mit fünf Stufen ist. Das Ausgangssig'ial
des Zählers 25 ist positiv, mit der Aus-ρ>Ί-·^.
wmi der Zähler in der Position 5 jcniitß
Zeile d in F i g. 4 steht. Das Ausgangssignal d geht zu einem der Eingänge eines UND-Gatters 26. das
an seinem anderen Eingang Impulsserien vom Taktimpulsgcnerator 24 gemäß Zeile e ir F i ^. 4 erhält.
Diese Impulsscrien besitzen die gleiche Impulsfrequenz
wie die Impulsserien b, sind jedoch annähernd um eine halbe Impulsposition versetzt. Der Ausgang
des UND-Gatters 26 erzeugt somit Impulsserien gemäß Zeile / in Fi g. 4, in denen der 5. Impuls unterdrückt
ist. Die Impulse gehen als Schrittschaltimpulse auf einen zweiten Zähler 27, einen Ringzähler mit
fünf Stufen. Dieser wird bei jedem ankommenden Datenimpuls um eine Stufe weiter geschaltet, jedoch
nicht durch die zusätzlichen Impulse E1, E1, usw.. da
der Ausgangsimpuls vom UND-Gatter 26 während diesen Impulsen gemäß Zeile /in F i g. 4 gesperrt ist.
Der Zähler 27 liefert jeweils beim Weiterschalten einen Schrittschaltimpuls an ein Schieberegister 30.
das auch die ankommenden Datenimpulse erhält. Wenn das Schieberegister 30 somit durch die Schrittschaltimpulse
des Zählers 27 weitergeschaltet wird, erfolgt dagegen keine Weiterschaltung während der
zusätzlichen Impulse E1. E., usw., so daß diese Tmpulsc
verschwinden. Lediglich die auf den Extraimpuls folgenden Datenimpulse gehen gemäß Zeile g
in Fig. 4 zum Schieberegister. Das Schieberegister 30 enthält somit eine Gruppe von fünf Bits in ihrer
ursprünglichen Form. Der Zähler 27 liefert somit an seiner Position 5 einen Ausgangsimpuls auf einen der
Eingänge eines UND-Gatters 28 gemäß Zeile h in F i g. 4. Der andere Eingang des UND-Gatters 28
erhält Impulsserien gemäß Zeile b in F i g. 4, so daß am Ausgang des UND-Gatters 28 ein Impuls gemäß
Zeile / in F i g. 4 auftritt. Dieser Impuls dient zur Steuerung eines Gatters 29, das den Inhalt des
Schieberegisters 30 parallel auf ein Schieberegister 31 mit fünf Stufen schiebt, aus dem er in an sich bees kannier Weise gernäß Zeile k in F i g. 4 ausgeleitet
werden kann.
F i g. 5 zeigt eine alternative Ausführungsfonn zur
Lieferung der Datenimpulse vom Zwischenspeicher
7 8
12 zum Schieberegister 15 in Fig. 2. In diesem Fall Zeichen entspricht, die während einer übertragung
bestehen die Impulse b aus Impulsserien mit einer zugeführt werden.
derart hohen Impulsfrequenz, daß eine Übertragung In einem Start-Stop-System. in dem jedem Zeichen
der Impulse in Serienform während eines Teiles einer ein Startimpuls vorausgeht bzw. ein Stopimpuls nach-Datenimpulsperiode
möglich wird. 5 folgt, gehen lediglich die inlormationsführenden
Der Ausgang des UND-Gatters 7 ist normalerweise Impulse zum Zwischenspeicher. Heim Aiislciten der
gesperrt und lediglich während einer kurzen Periode Signale vom Sender auf die Leitung wird zunächst
nach dem Empfang der ersten vier Datenimpulse ge- ein neues Startzcichcnsignal erzeugt und abgegeben,
maß Zeile c in Fi g. 5 frei, so daß vier Schrittschalt- nachdem vier informationführende Impulse zusamimpulse
gemäß Zeile ei in F i g. 5 auf den Positions- ίο men mit dem zusätzlichen, zuvor erwähnten Impuls/:
zähler 16 gehen. Die vier im Zwischenspeicher zu- abgegeben wurden, worauf ein Stopimpuls erzeugt
erst aufgezeichneten Datenimpulse werden mit hoher und abgegeben wird. Die beschriebenen Verfahren
Geschwindigkeit nacheinander auf das Schiebe- sind auch hier anwendbar, wobei jedoch Zeit für die
register 15 gegeben. Ein Testimpuls c. der als 5. Im- Start- und Stopimpulse verfügbar und der Taktpuls
nach den vier Impulsen gemäß Zeile el auftritt. 15 impulsgenerator liir diesen Zweck dimensioniert sein
setzt die Gatterschaltung 19. wie oben erläutert, in muß. Hin Schieberegister 15 kann beispielsweise mit
die Position »0« oder »I«. Danach wird das Schiebe- 7 Positionen aufgebaut werden, von denen die erste
register 15 durch Schrittschaltimpulse weitergeschal- immer einem Slartimpuls und die letzte einem Sioptet.
deren Geschwindigkeit um 25" <> großer ist als die impuls entspricht.
'"-.^'■ly.vindigkcit der gemäß Zeile / in F i g. 5 zu- 20 F i g. fi zei^t, wie die Anordnung nach F i s;. 2 dazu
geführten D^tpnsignale. Zeile /in F i g. 5 zeigt auch verwendet werden kann, um im Empfänger nicht nur
die dem Ausgang des Schieberegisters und damit der die zusätzlichen Datenimpulse /·.,. E., usw. zu be-Übertragungsleitung
zugeführten Datenimpulse. seitigen. sondern auch die Start- und Stopimpulse.
Hei einer weiteren Alternative des eiTindungsgc- Zeile ei in Π ig. 6 zeigt ankommende Signale mit
mäßen Verfahrens zur Aufzeichnung der im Sender 25 Start-Stop-Signalen in Serienform. Schri'tschaltzum
Zwischenspeicher 12 kommenden Datensignal impulsscrien gemäß Zeile b in Fig. (1. mit einem
werden die Signale, die als parallel verfügbar auge- Schriltsclialtimpuls am Anfang jedes ankommenden
nommcn werden, dem Zwischenspeicher zugeführt. Datenimpulses, schalten den Zähler 25 weiter, der in
und zwar über eine Gattcranordnung (nicht darge- diesem Fall aus einem siebenstufigen Zähler, z. B.
stellt) mittels schneller Schrittschaltimpulsc gemäß 3° einem Ringzähler, besteht. Die Zählposition erscheint
Zeile ο in Fig. 3. Die Aufzeichnungsimpulse bc- in Zeiler in F i g. 6. Der Zähler erzeugt einen posisitzen
eine derart hohe Frequenz, daß das Hinschrei- tiven Ausgang, wenn seine Zählposition 1.6 und 7
hen einer Gruppe mit 5 Bits zwischen zwei Auslese- beträgt, in welcher Position das UND-Gatter 26
punkten erfolgen kann. Das Auslesen der Impulse sperrt, während bei den Impulsposiiioncn 2. 3. 4
am .Ausgang der Anordnung kann, wie bereits an 35 und 5 das UND-Gatter 26 olTcn ist. so daß ImpulseE
Hand von F i g. 3 oder 5 erläutert, erfolgen. gemäß Zeile rf. c bzw. / in F i g. fi passieren können.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen bc- Der Ausgang des UND-Gatters 26 schaltet den Zähträgt
die Datenratc am Ausgang des Senders das lcr 27. einen fünfMufigcn Zähler, wie bei Fig. 2 er-1.25faehe
der Datenrate am Hingang des Senders. In läutert, weiter. Die Weiterschaltung erfolgt lediglich
j bestimmten Fällen kann jedoch auch die Hin- und 40 in den Signalpositioncn I. 2. 3 und 4 und kommt
Ausleitgeschwindigkcit auf dem gleichen Wert ge- danach in die Position 5. während der ersten Position
halten wurden, z. H. in dem Fall, wenn Hingang und des nachfolgenden Zcicliensignals. wie aus Zeile,? in
Ausgang aus einem Streifenleser bzw. einem Streifen- Fig. 6 folgt. Auf diese Weise verschwinden sowohl
locher bestehen, die vom gleichen Motor angetrieben die Start- und Stopsignalc als auch der Hxtraimpuls/:.
werden. 45 So wie in Verbindung mit F i g. 4 erläutert, erzeugt
In diesem Fall arbeitet die Anordnung gemäß der die Position S des Zählers 27 einen Ausgang/1. der
Erläuterung zu F i g. 3 und 4 mit dem Unterschied. auf einen Hingang des UND-Gatters 28 geht, dessen
daß die Ein- und Ausleitgeschwindigkeit die gleiche zweiter Eingang die Impulsscrien />
erhält. Das Ausist, mit der der Zwischenspeicher vermehrt werden gangssignal / des UND-Gatters 28 dient zur Stcueimiß.
wenn die Ansgangssignale mit einem /u^itz- 5° rung der Ga.terschnltungcn 29. die im Schiebcreiiilichen
Dntcnimpuls E komplettiert werden. Für jedes ster 30 in paralleler Form aufgezeichnete Impulse mit
zugcfülirte Zeichen mit fünf Dateninipulsen werden fünf Daten ruf clts Register 31 überträgt, aus dem
vier Datenimpulse plus ein zusätzlicher Datenimpuls das ursprüngliche Zeichen in an sich bekannter Weise
ausgeleitet, so daß der Speicher so viele Positionen in serieller oder paralleler Form ausgelesen werden
enthalten muß. wie dies der maximalen Anzahl von 55 kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnuneen
Claims (1)
- Patentansprüche:1, Verfahren zur Übertragung von Information, die in Zeichensignale mit jeweils N informationführenden Signalelementen unterteilt ist, wobei das Auftreten bestimmter unerwünschter Zeichen oder Zeichenkombinationen in der Übertragung unterdrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Sender eine Folge informationführender Signalelemente erzeugt wird, die in Teile witN—n Signalelemente unterteilt ist, wobei durch Komplettierung jedes Teiles mit η Signalelementen neue Zeichensignale gebildet und derart ausgewählt werden, daß lediglich erlaubte Zeichen entstehen und zum Empfänger übertragen werden, und daß im Empfänger die Teile mitJv—η Signalelementen durch Entfernen der η Signalelemente für jedes Zeichensignal wiederhergestellt werden, so daß eine Folge von Signal- »« elementen entsteht, die die ursprüngliche Information führt und die in die ursprünglichen Zeichensignale aus N Informationselementen unterteilt wird.
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