DE2360489A1 - Vorrichtung zum abschleppen von strassenfahrzeugen durch andere - Google Patents
Vorrichtung zum abschleppen von strassenfahrzeugen durch andereInfo
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Description
Vorrichtung zum Abschleppen von Straßenfahrzeugen durch andere
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abschleppen eines führerlosen Fahrzeuges durch ein anderes,
bestehend aus einem offenen Stangendreieck, dessen offene Seite durch die Stoßstange des abzuschleppenden Fahrzeuge»
gebildet wird, welches an der Spitze und seinen beidea freien
Enden Einhängevorrichtungen für beim Abschleppen fahrzeugfeste
Gegenstücke aufweist.
Solche Abschleppvorrichtungen sind bekannt, und zwar in der
Form, daß beide Abschleppstangen fest miteinander verbund·»
sind, so daß nur professionelle Abschleppwagen sich ihrer bedienen und beschädigte Fahrzeuge führerlos abschleppen
können; denn eine so sperrige Abschleppvorrichtung kann ι
auf einem Lastwagen transportiert werden.
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Ein weiterer Nachteil der bekannten Abschleppvorrichtungen dieser Art ist darin zu sehen, daß sie jeweils auf.bestimmte
Anhängevorrichtungen der einzelnen Fahrzeugtypen abgestimmt sind. Ein Abschleppdienst benötigt also stets mehrere
solcher Vorrichtungen,
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Abschleppvorrichtung zu schaffen, die
nicht sperrig ist, die sich auch zum einfachen Abschleppen eines gesteuerten Fahrzeuges eignet und die bei allen Fahrzeugtypen
verwendbar ist, ohne daß Sonderkonstruktionen erforderlich sind«,
Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß das Dreieck duroh zwei einzeln· Abschleppstangen gebildet wird, die am schleppenden
Fahrzeug gemeinsam mittig und am folgenden Fahrzeug beidseitig und einzeln in der Horizontalebene gelenkig, in
Zug- und Druckrichtung weitgehend formschlüssig angelenkt sind und daß in an sich bekannter Weise an der Stoßstange
anbringbare Gegenstücke für einen oder mehrere der Haken vorgesehen sind.
Eine solche Abschleppvorrichtung kann zum Abschleppen eines führerlosen Fahrzeuges verwendet werden, weil sie trotz der
Verwendung zweier voneinander getrennten Vorrichtungsteile
eine in Zug- und Druckrichtung weitgehend formschlüssige Verbindung ermöglicht, die in der Horizontalebene zudem gelenkig
ist.
Die formschlüssige Verbindung wird am vorteilhaftesten erzielt,
wenn die **aken der einzelnen Stangen oder Rohre so
gegen oder in diese einziehbar sind, daß das am Fahrzeug angeordnete oder vorhandene Gegenstück zu den Haken sich in
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Zug- oder Druckrichtung gegenüber dem Haken nicht oder In
nur sehr kleinen Grenzen bewegen kann, ohne daß die Vorriehtung in der Horizontalen in ihrer gelenkartigen. Bewegung behindert
wird.
Dies läßt sich besonders einfach und sicher erreichen, wenn zum Einhängen offene, zum Abschleppen aber versohließbare
Haken verwendet werden, die in Zugrichtung von und gegen ihre Stange beweglich sind.bzw., wenn als Stangen Rohre verwendet
werden, in welche über eine Spindelführung die Haken einziehbar sind.
Hinzu kommt noch, daß es möglich ist, diese Abschleppvorriehtung
in die Anhängerkupplung einzuhängen.
Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen
aus den in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausftihrungsbeispielen
der Erfindung hervor; es zeigen:
Fig. 1 die Abschleppvorrichtung im Prinzip von eben gesehen,
Fig. 3 eine an der Stoßstange befestigbare Anhängevorrichtung
und
In den Zeichnungen ist das schleppende Fahrzeug mit 1 und das geschleppte mit 2 bezeichnet; die Stoßstangen entsprechend
mit 10 und 20; die Anhängekupplung mit 11.
Die Schleppvorrichtung als solche ist mit 3, die beiden Rehre
sind mit 3 0 und 31 bezeichnet« Jedes Rohr besteht aus dem
Teilen 32, 33 und 34, von denen die Teile 32 und 34 identisch
miteinander sind.
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Wie di· Rohre 32 und 3k beschaffen sind, wird am Rohr 32 erläutert
o Am Ende 320 ist dieses Rohr so flachgedrückt, daß es als Flachprofil mit einer solchen Weite endet, daß der Haken
in das Loch eingezogen werden kann und unverdrehbar in diesem
Rohr sitzt· In einem bestimmten Abstand vom Rohrende ist eine Lochscheibe, angeordnet (321), di· bei 322 und 323 eingerollt,
aber auch andere befestigt werden kann.
Der Haken k ist von einer Stange kO abgebogen, die bei 41 mit
einem Gewinde versehen ist, auf welcher eine Mutter k2 aufsohraubbar
ist; zwischen Lochscheibe 321 und Mutter kZ ist •ine Druckfeder 324 angeordnet. Schließlich weist dieses Rohr
als Löcher ausgebildete Rasten 325 auf, in welch· Gegenrasten
des Zwischenrehres 35 einrasten können«
Der Auß*ndurehm»ss«r der Mutter kZ ist so gewählt, daß »in
Fig. k gesehen- von rechts her ein Steckschlüssel eingeführt und die Mutter angezogen bzw, aufgedreht werden kann«
Am Einhängend· weist das Flachprofil 320 des Rohres 32 einen
Anschlag 326 auf, welcher als Anschlag für das Ankuppeletück
des Fahrzeuges di«nt. Dieser Anschlag, wie auch immer konstruiert
' ·';, sorgt dafür, daß die Verbindung zwischen den b«id«n Fahrzeugen in Zug- und Druekrichtung formschlüssig ist.
Das Zwisehenrohr 33 weist an seinen beiden Enden eine Einzie-hung
auf, so daß es in die beiden Rohr· 32 und 3k eingesteckt
werden kann. * ,: Schnappglieder 35" Λ springen nach
Einführen des Rohres in die Rasten 325 ein, so daß die dreiteilig·
Abschleppstange ein· zug- und druckfest· Einheit darstellt.
Haben die beiden Fahrzeuge vorn zwei und hinten eine
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Abschleppöse, dann reicht diese Ausführung aus, um ein Fahrzeug durch ein anderes, gesteuertes oder führerloses Fahrzeug abschleppen
zu können«
Verfugen nun die Fahrzeuge Über keine oder nur eine Einhäng·-
öse, dann werden die Zusatzteile verwendet, die in Fig. 3 dargestellt sind·
Es handelt sich dabei um das Ösenteil 5 mit der Öae 50, welche·
aus Vierkantrohren aber auch einer Platte bestehen kann. Dies·· Teil, welches nur im Prinzip dargestellt ist, kann mit einen
elastischen Polster versehen sein; es kann aber auch eine besondere
Unterlage vorgesehen »ein, die um die Stoßstange gelegt
werden kann, damit diese gegen Verkratzen geschützt ist·
Zwei Sohrauben 5<, zwei Abdeckbleche 52 und zwei Gegenlager 53
dienen zur Befestigung dieses Zusatzteils an einer Stoßstang··
Das Abschleppen mit dieser Vorrichtung nach der Erfindung geht
folgendermaßen vor sichv -
Am abzuschleppenden Fahrzeug 2 werden die beiden Zusatzteile 5
links und reehts an der Stoßstange befestigt· Sie können für diesen Zweck verhältnismäßig schmal sein, weil Jedes iren ihnen
nur die halbe Zug- oder Druckkraft aufzunehmen braucht*
Danach werden die Haken 4 der beiden Rohre "ik in je eine Ös·
eingehängt und mittels eines Steckschlüssels so weit a*ges«gesft,
daß die Haken k von den Anschlägen 326 im Zug- und Druekriefctung
fixiert sind«, Der Hakenbogen ist hierauf so abgestimmt,
daß sich die Haken in horizontaler Ebene bewegen können«
Danach werden die Haken k der Rohre 32 um den Hals 110 des
Kupplungshakens 11 gelegt und in gleicher Weise angezogen wi·
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bei denRohren 3^, Sind die beiden Vagen auf den nötigen gegenseitigen
Abstand gebracht, werden die beiden Zwischenröhre
33 eingeschoben«
An sich ist es auch möglich, zuerst die beiden Rohre 32 am
schleppenden Fahrzeug und die beiden Rohre 3^ mit ihren Zu-Satzteilen
5 zu verbinden, die Zwischenrohre einzusetzen und
danach die Zusatzteile 5 an der Stoßstange 20 zu befestigen.
Weist das schleppende Fahrzeug keine Hängerkupplung 11 auf,
können beide Rohre 32 ebenfalls an der Stoßstange über ein
Zwischenstück 5 befestigt werden, wozu es allerdings vorteilhaft ist, wenn dieses Zusatzteil etwas breiter ist, als es
dargestellt wurde.(Figo 3» rechts)
Die dreiteilige Stange hat den Vorteil, daß sie -klein zusammenlegbar-
gut untergebracht werden kann.
Ein durchgehendes Rohr mit zwei Haken k ist durchaus möglich,
ohne daß auf die in Zug- und Druckrichtung fixierte Lage der Haken k verziohtet werden muß· Diese können nämlich mittels
je eines am Rohr schwenkbar angelenkten Hebele -ähnlich des Zuges von Skibindungen- eingezogen werden. In gleicher Weise
könnte ein Anschlag, ähnlich dem Anschlag 326- gegen die Hakenöffnung mit einer solchen Einrichtung vorgeschoben werden,
weloher die zug- und drucksichere Verbindung herstellt.
Sind die Fahrzeuge in dieser Weise miteinander verbunden, kann völlig rucklos und kurvensicher abgeschleppt werden, wobei
auch eine wesentlich höhere Geschwindigkeit möglich ist als beim Seilschleppen·
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Claims (3)
1. JVorrichtung zum Abschleppen eines führerlosen Straß*nfafa#-
v^—S zeuges durch ein anderes, bestehend aus einem offenen Stallgendreieck, dessen offene Seite durch die Stoßstang· des
abzuschleppenden Fahrzeuges gebildet wi£d, welches an 4·Γ
Spitze und seinen beiden freien Enden Einhängevorriehtun- '
gen für beim Abschleppen fahizeugfeste Gegenstück· aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dreieck durch sw*i einzelne Abschleppstangen gebildet wird, die an schlepp·«-
den Fahrzeug gemeinsam mittig und am folgenden Fahrzeug
beidseitig und einzeln in der Horizontaleben· gelenkig, in Zug- und Druokrichtung weitgehend formschlüssig angelenkt
sind und daß in an sich bekannter Weis· an der SteJU-stange
anbringbare Gegenstücke für einen oder mehrere 4«r EinhängAvorrichtungen ..der Abschleppstangen vorgesehen sind·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
zum Einhängen offene, zum Abschleppen aber verschließbar» Haken verwendet werden, die in Zugrichtung ven und β·£*Β
ihre Stange beweglich sind,
3. Vorrichtung nach einem der Anspruch· 1 oder 2, dadurch g·-
kennzeichiEfc, daß als Stangen Rohr· verwendet werd·», itt
welche über eine Spindelführung die Haken eiHxi«hl>ar siMt,
h. Vorrichtung nach einem der Anspruch· 1 bis 3» dadureh gekennzeichnet,
daß jede der Abschleppstangen mindesten·
zweiteilig und alle Stangenteile mittel· SchnellverSchlüssen
ineinandersteckbar sind,
5* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hakenweite so gewählt ist, daß si· um den Hals einer Schleppkupplung gelegt werden können«
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Leerse ite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2360489A DE2360489A1 (de) | 1973-12-05 | 1973-12-05 | Vorrichtung zum abschleppen von strassenfahrzeugen durch andere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2360489A DE2360489A1 (de) | 1973-12-05 | 1973-12-05 | Vorrichtung zum abschleppen von strassenfahrzeugen durch andere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2360489A1 true DE2360489A1 (de) | 1975-06-12 |
Family
ID=5899886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2360489A Pending DE2360489A1 (de) | 1973-12-05 | 1973-12-05 | Vorrichtung zum abschleppen von strassenfahrzeugen durch andere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2360489A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0154101A1 (de) * | 1984-02-27 | 1985-09-11 | Jòzsef Balogh | Abschleppvorrichtung |
| EP0435947A4 (en) * | 1988-09-23 | 1992-01-08 | Gregory J. Williams | Tow bar assembly |
| US5150911A (en) * | 1988-09-23 | 1992-09-29 | Williams Gregory J | Tow bar assembly |
| DE19726788A1 (de) * | 1996-07-15 | 1998-01-22 | Bernhard Rohr | Abschleppstange für Straßenfahrzeuge |
| GB2609214A (en) * | 2021-07-22 | 2023-02-01 | M Mover Holdings Ltd | Device for connecting to a load to be moved |
-
1973
- 1973-12-05 DE DE2360489A patent/DE2360489A1/de active Pending
Cited By (6)
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|---|---|---|---|---|
| EP0154101A1 (de) * | 1984-02-27 | 1985-09-11 | Jòzsef Balogh | Abschleppvorrichtung |
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| GB2609214A (en) * | 2021-07-22 | 2023-02-01 | M Mover Holdings Ltd | Device for connecting to a load to be moved |
| GB2609214B (en) * | 2021-07-22 | 2025-04-09 | M Mover Holdings Ltd | Device for connecting to a load to be moved |
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