DE2328693A1 - Abschleppstange - Google Patents
AbschleppstangeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/14—Draw-gear or towing devices characterised by their type
- B60D1/145—Draw-gear or towing devices characterised by their type consisting of an elongated single bar or tube
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Gerhard H i c k e 1 , 6000 Frankfurt (Main)
Jaspertstr. 19
30. Mai 1973
Abschleppstange
Die Erfindung bezieht sich auf eine aus mehreren miteinander zu verbindenden Rohren bestehende Abschleppstange
für Fahrzeuge, von denen zwei mit je einem Fahrzeug und beide durch ein Mittelstück miteinander verbindbar sind.
Die bekannten Abschleppstangen sind so ausgebildet, daß
sie an den Stoßstangen befestigt werden können, wobei sie in aller Regel so ausgebildet sind, daß die Stoßstangen
iiicht beschädigt v/erden: Das Ansatzstück der Abschleppstctngen
ist ungefäin.r dem Profil der Stoßstange angepaßt und wird fest an diese angedrückt.
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Diese Ansatzstücke sind mit den -Stangenteilen so verbunden,
daß sie nicht oder nicht ohne weiteres voneinander getrennt werden können. Sie sind deshalb sperrig und schlecht im
Kofferraum unterzubringen; außerdem bedarf es eines erheblichen Aufwandes, die Ansatzstücke so auszubilden, daß sie
an jede Abschleppstange so angesetzt werden können, daß diese nicht beschädigt werden können.
Die-Erfindung geht einen anderen Weg. Sie hat sich die Aufgabe
gestellt, eine einfache Abschleppstange zu schaffen, die nur im Ausnahmefall an der Stoßstange, in der Regel an
den neuerdings meist vorhandenen Abschlepphaken befestigt werden kann, die rasch montierbar ist und mit einem kleinen
Raumbedarf auskommt.
Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß die beiden an den Fahx—
zeugen zu befestigenden Rohrteile (Schlepphkenrohre) je · einen offenen aber verschließbaren Haken aufweisen und daß
die beiden Schlepphakenrohre verzugsweise über mindestens ein starres Verbindungsstück miteinander verbindbar sind.
Mit einer solchen Abschleppstange lassen sich gegenüber den bekannten folgende Vorteile erzielen:
Die Verbindung zwischen beiden Fahrzeugen ist rasch hergestellt: Die Haken v/erden in die am Fahrzeug vorhandenen ösen
eingehängt, verschlossen und über die Rohrteile miteinander verbunden. Dadurch, daß die Hakenöffnungen verschließbar
sind, kann sich die Abschleppstange während des Transportes ruhig drehen, die einmal hergestellte Verbindung kann sich
nicht lösen.
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Durch das einfache Einhängen der Haken in Gegenstücke ist
die starre Verbindung jedoch so gelenkig, daß sie beim Fahren in Kurven ausreichend nachgeben kann.
Die Abschleppstange nach der Erfindung ist aber nicht nur geeignet, an fahrzeugfesten Haken oder Ösen befestigt zu
werden, sonder sie kann auch an Stoßstangen festgemacht werden. Hierzu kann ein im Stande der Technik bekanntes
Ansatzstück verwendet werden, welches eine Einhängevorrichtung für die Ilaken der Erfindung aufweist.
Trotz dieser Möglichkeit ist die demontierte Abschleppstange
nach der Erfindung nicht sperrig; denn die sperrigen Stoßstangenansatzstücke können abgenommen und/ neben die
Rohrstücke, gelegt verstaut werden.
Die Abschleppstange nach der Erfindung ist also universal verwendbar, bei sehr kleinem Raumbedarf verstaubar und in
kürzester Zeit montierbar.
Unter offen aber verschließbaren Haken sind im Sinne der Erfindung Karabiner- also einklinkbare Haken zu verstehen,
doch haben diese den Nachteil, daß die Verbindung in und entgegen der Fahrtrichtung nicht schlüssig sind. Haken und
Gegenstücke können sich ineinander bewegen.
Aus diesem Grunde schlägt die Erfindung nach einem weiteren
Merkmal vor, die offenen Haken axial in die Schlepphakenrohre einsiehbar zu gestauten, und zwar vorzugsweise so
weit einziehbar, daß zumindest das Hakenende am Rohrende anliegt, der Halten sich also nicht mehr von selbst lösen kann.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Haken so weit einziehbar
ist, daß dessen Gegenstück am Rohrende anliegt.
Obzwar es nicht unbedingt erforderlich ist, so handelt es
sich aber um eine bevorzugte Ausführungsforra der Erfindung,
wenn die Abschleppstange, also der Haken, im Rohr unverdreh-bar ist; dies läßt sich erreichen, wenn das Ende des Schlepphakenrohres
zusammengedrückt ist.
Die Abschleppstange könnte theoretisch aus nur zwei Teilen bestehen, nämlich den beiden Scblopphakenrohren. In dieser
Form würde die Erfindung jedoch nicht die Forderung nach Kompaktheit in optimaler Form erfüllen, die beiden Rohre
wären zu lang und könnten nicht in jedem Kofferraum untergebracht werden. Deshalb sollte mindestens ein Zwischenrohr
verwendet werden und alle Rohrteile vorzugsweise gleich
lang sein.
Das für die Montage an der Stoßstange dienende Zusatzctück
sollte in diesem Sinn ebenfalls so demontierbar sein, daß es' flach verstaut werden kann.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus dem in den Zeichnungen schematise]} dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung hervor; es zeigen:
Fig. 1 eine Abschleppstange'nach der Erfindung mit
einem offenen und einem geschlossenen Haken,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Schlepphakenrohr mit mit eingezogenem Haken,
Fig. 3 einen Steckschlüssel,
Fig. 4 eine Ansicht der Fig. 2 von links,
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Fig. 5 ein Zwifschenrohr,
Fig. 6 die Platte des Zusatzteils in Draufsicht,
Fig. 7 die Platte des Zusatzteile in Seitenansicht und
Fig. 8 die für dieses Zusatzteil erforderlichen Spannhaken.
Die dargestellte Abschleppstange besteht aus den drei Rohren 1,2, 3 und den beiden Haken 4; die beiden Schlepphakenrohre 1 und 3 und die Haken 4 sind gleich ausgebildet,
so daß nur eines der beiden Rohre beschrieben zu v/erden braucht.
Das Sclilepphakenrohr 1 ist an seinem einen Ende Io so
zusammengedrückt, daß es als Flachprofil endet (Fig. 4). Dieses Flachprofil soll solche Innenmaße aufweisen, da&der
Haken 4 in dieses Profil eingezogen werden kann und unverdrehbar in ihm angeordnet ist.
In einem gewissen Abstand vom freien Ende des Schlepphakenrohres
1 ist in diesem eine Lochecheibe 5 angeordnet, die bei 11 und 12 eingerollt ist.
Der Haken 4 ist von einer Stange 40 abgebogen, die bei 41 mit einem Gewinde versehen ist, auf welches eine Mutter 42"
aufgeschraubt v/erden kann; 2wisehen Mutter 42 und Lochscheibe
5 ist eine Druckfeder 43 angeordnet. Schließlich weist das Schlepphakenrohr 1 mehrere Rastlöcher 13 auf,
in welche die Gegenrasten 21 des Zwischenrohres 2 einrasten können.
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Der Außendurchmesser der Mutter 42 ist dabei so gewählt,
daß vom rechten Ende des Schlcpphakenrobres 1 ein Steckschlüssel
(Fig. 3) eingeführt und mit diesem die Mutter verdreht werden kann. Das Zwischenrohr 2 hat an beiden Enden
je eine Einziehung 20, die so stark ist, daß die Enden 20 in die Schlepphakenrohre eingeschoben werden können (Fig.5).
Als Zusatzplatte, um die Abschleppstange an eine Stoßstange montieren zu können, kann an sich jede der bekannten verwendet
werden; die in den Fig. 6-8 dargestellte hat jedoch den Vorzug, daß sie sehr einfach ist und auf kleinstem Raum
verstaut werden kann. Dies wird auf folgende fteise erreicht:
Die Zusatzplatte 6 weise eine Öse 60 auf, in welcher einer der Haken 4 einschiebbar ist; ferner sind Bohrungen 61 vorgesehen,
in welche zwei Spannhaken 7 einsetzbar sind, und schließlich ist ein Puffer 62 aus weichem Material vorgesehen,
mit dem diese Platte gegen eine Stoßstange gelegt wird.
Die Spannhciken weisen Greifer 70 auf, mit denen sie oben und
unten über die Stoßstangenkante übergreifen; mit dera
Bolzen 71 werden sie festgezogen, so daß die Platte 6 fest
gegen die Stoßstange gepreßt wird.
Die drei - gegebenenfalls auch vier - Abschleppstangenteile 1, 2, 3 werden - nebeneinanderliegend-vorzugsweise in einer
Tasche verpackt, die auf diese Maße abgestimmt ist; zur Aufnahme der beiden Zusatzplatten - sechs kleine Teile - kann
diese Tasche eine oder mehrere Aufsatztaschen haben, so daß
ein längliches und optimal kompaktes Paket entsteht, das raumsparend im Kofferraum unterzubringen ist; auch der Steckschlüssel
kann in dieser Tasche untergebracht werden.
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Muß abgeschleppt werden, werden die Teile aus der Tasche herausgenommen,, die beiden Haken 4 werden - von oben oder
unten - in die fahrzeugfesten Ösen eingehängt, wonach
mittels des Steckschlüssels die Mutter 5 so lange angezogen wird, bis die Häkeln gemäß Fig. 2 so weit eingezogen
sind, daß sie nicht mehr offen sind.
Je nach Art der Konstruktion kann an den freien Enden der Schlepphakenrohre ein Druckstück 44 vorgesehen sein, gegen
das sich die fahrzeugfeste Öse anlegt« Domit ist eine in
und entgegen der Fahrtrichtung schlüssige Verbindung zwischen
Fahrzeug und Abschleppstange erzielt worden, die aber steuerartig
ausweichen kenn; die Federn 43 dämpfen Stöße beim Bremsen und Anziehen.
Nunmehr wird das Zwischenrohr 2 eingesetzt; nach Einschnappen
der Rasten 21 in die Löcher 13 ist die starre Verbindung zwischen beiden Fahrzeugen hergestellt.
Das Lösen der Verbindung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ist nun. eine fahrzeugfeste Öse oder gar keine vorhanden,
dann wird die Zusatzplatte 6, 7 an der oder den Stoßstangen befestigt, vronc;ch die Ösen 61 als Einhängevorrichtung benutzt
v/erden.
Die Abschleppstange nach der Erfindung kann auch an einer
Hängexkupplung befestigt werden; denn der Haken 40 kann um
den Fuß der Kupplungskugel herumgelegt und dann in das Schlepphakenrohr eingezogen werden.
Dadurch, daß die beiden Schlepphakenrohre keine seitlichen Ansätze haben, können sie - ohne an irgend ein Fahrzeugteil
anzustoßen - jede Schwenkbewegung der Fahrzeuge in Kurven mitmachen, so daß die Abschleppstange nach der Erfindung in
und entgegengesetzt der Fahrtrichtung nicht, in Querrichtung
,bor nachgiebig ist^Qgßß 1 f QQg^
Claims (11)
- Patentansprüche/ 1. )Aus mehreren miteinander verbindbaren Rohren bestehende Abschleppstange für Fahrzeuge, von denen zwei mit je einem Fahrzeugteil und beide untereinander durch mindestens ein Mittelstück verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an den Fahrzeugen zu befestigenden Rohrteile (Schlepphakenrohre) je einen offenen aber verschließbaren Haken aufweisen und daß die beiden Schlepphakenrohre vorzugsweise üfcer mindestens ein starres Verbindungstück miteinander verbindbar sind.
- 2. Abschleppstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Haken axial in die Schlepphakenrohre so weit einziehbar sind, daß das Hakenende mindestens mit dein Kehr etwa abschließt, bzw. an diesem anliegt.
- 3. Abschleppstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlepphakenrohre an ilirern. dem Fahrzeug zugewandten Ende so .weit zusaraengedrückt sind, daß der eingezogene Haken gegen Verdrehung gesichert ist.
- 4. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken mit einer im Schlepphakenrohr axial verschiebbar geführten Stange verbunden bzw. einstückig mit diesem hergestellt ist.
- 5. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-4, -dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenstange in einer Lochscheibe geführt ist, die von außen in die Schlepphakenrohre eingerollt ist.— Ο —,40988 1/0092
- 6. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenstange an ihrem freien Ende mit einem Gewinde versehen ist und daß - vom Haken her gesehen - hinter der Lochscheibe eine Mutter aufgesetzt ist.
- 7. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lochscheibe und Mutter eine Druckfeder angeordnet ist.
- 8. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mutter und Innenwand des Schlepphakenrohres ein solcher Abstand vorgesehen ist, daß die Mutter mittels eines vom freien Ende dieses Pohres eingeführten Steckschlüssels verdrehbar ist.
- 9. Abschleppstange nach eiii-äti der /Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kohrteile mittels Schnellverschlüssen miteinander verbindbar sind.
- 10. Abschleppstange nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zvjiüchenrohr an seinen beiden Enden so eingezogen ist, daß es in die Schlepphakenrohre einschiebbar ist.
- 11. Abschleppvorrichtung, bestehend aus mehreren miteinander verbindbaren Rohrteilen und offenen aber verschließbaren Haken nach einem oder nehreren der Ansprüche 1 - 10, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Ansetzplatte für Stoßstangen mit einem Gegenstück für den Haken der Schlepphalccnrohre.409881/00 92f0Le e rs e 11 e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732328693 DE2328693A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Abschleppstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732328693 DE2328693A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Abschleppstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2328693A1 true DE2328693A1 (de) | 1975-01-02 |
Family
ID=5883142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732328693 Pending DE2328693A1 (de) | 1973-06-06 | 1973-06-06 | Abschleppstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2328693A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0342262A1 (de) * | 1988-05-20 | 1989-11-23 | Centro Vertriebs Gmbh | Zusammenklappbare Stange, insbesondere zum Schleppen von Fahrzeugen |
| US5346243A (en) * | 1992-05-29 | 1994-09-13 | Leon Boeck | Folding tow bar apparatus and methods |
-
1973
- 1973-06-06 DE DE19732328693 patent/DE2328693A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0342262A1 (de) * | 1988-05-20 | 1989-11-23 | Centro Vertriebs Gmbh | Zusammenklappbare Stange, insbesondere zum Schleppen von Fahrzeugen |
| US5346243A (en) * | 1992-05-29 | 1994-09-13 | Leon Boeck | Folding tow bar apparatus and methods |
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