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DE2360443A1 - D-homo-20-ketopregnane - Google Patents

D-homo-20-ketopregnane

Info

Publication number
DE2360443A1
DE2360443A1 DE2360443A DE2360443A DE2360443A1 DE 2360443 A1 DE2360443 A1 DE 2360443A1 DE 2360443 A DE2360443 A DE 2360443A DE 2360443 A DE2360443 A DE 2360443A DE 2360443 A1 DE2360443 A1 DE 2360443A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
homo
pregnan
dione
hydroxy
acetoxy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2360443A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Dr Horowski
Wolfgang Dr Kehr
Ulrich Dr Kerb
Klaus Dr Kieslich
Dieter Dr Palenschat
Gert Dr Paschelke
Karl Dr Petzoldt
Helmut Dr Wachtel
Rudolf Prof Dr Wiechert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
Priority to DE2360443A priority Critical patent/DE2360443A1/de
Priority to ES432106A priority patent/ES432106A1/es
Priority to DK604174A priority patent/DK134348C/da
Priority to CS797974A priority patent/CS178183B2/cs
Priority to GB51006/74A priority patent/GB1494097A/en
Priority to AT950774A priority patent/AT347611B/de
Priority to DD182648A priority patent/DD115659A5/xx
Priority to IE2448/74A priority patent/IE40423B1/xx
Priority to SE7414960A priority patent/SE408426B/xx
Priority to CH1580574A priority patent/CH618183A5/de
Priority to AU75867/74A priority patent/AU492033B2/en
Priority to IL46153A priority patent/IL46153A/xx
Priority to BE151011A priority patent/BE822781A/xx
Priority to US05/528,328 priority patent/US4045574A/en
Priority to HU74SCHE501A priority patent/HU171681B/hu
Priority to JP49137657A priority patent/JPS5084561A/ja
Priority to NL7415577A priority patent/NL7415577A/xx
Priority to CA215,097A priority patent/CA1030522A/en
Priority to FR7439371A priority patent/FR2253512B1/fr
Publication of DE2360443A1 publication Critical patent/DE2360443A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J63/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by expansion of only one ring by one or two atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Berlin, den 30. November 1972
D-Homo-20-ketopr e gnane
Die Erfindung betrifft neue D-Hoiao-20-ketopregnane der' allgemeinen Pormel I
(I) , worin
Sauerstoff,
oder
oder niederes Acyl steht,
Wasserstoff oder Methyl, .OH
Sauerstoff,
, wobei- E1- für VJasserstoff
oder <τ^" und v- OH
Wasserstoff, Hydroxy oder Acyloxy, wobei das 5-ständige Wasserstoffatom α- oder ß-ständig sein kann, bedeuten.
— 2 —
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Unter Acyl oxy sollen Säurereste verstanden werden, die sich von Säuren ableiten, die in der Steroidcheraie üblicherweise für Veresterungen angewandt werden. Bevorzugte Säuren sind Carbonsäuren mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen. Die Carbonsäuren können auch ungesättigt, verzweigt, mehrbasisch oder in üblicher Weise, zum Beispiel durch Hydroxy-,- Amino-, Oxogruppen oder Halogenatome, substituiert sein. Geeignet sind auch cycloaliphatische, aromatische, gemischt aromatisch-aliphatisehe oder heterocyclische Säuren, die ebenfalls in üblicher Weise substituiert, zum Beispiel durch Halogenatome, sein können. Als bevorzugte Säuren zur Ausbildung des Acylrestes seien beispielsweise genannt: Essigsäure, Propionsäure, Capronsäure, önanthsäure, Undecylsäure, Ölsäure, Trimethylessigsäure, Halogenessigsäure, Dichloressigsäure, Cyclopentylpropionsäure, Cyclohexylessigsäure, Pheny!propionsäure, Phenylessigsäure, Phenoxyessigsäure, Dialkylaminoessigsäure, Piperidinoessigsaure, Bernsteinsäure, Benzoesäure und andere. Für die Herstellung wasserlöslicher Präparate sind die Monoester zweibasischer Säuren und ihre Salze geeignet, wie z.B. das Hemisuccinat-Natriumsalz.
Unter niederem Acyl sollen Säurereste verstanden sein, die sich von niederen Carbonsäuren ableiten. Bevorzugte Säuren sind solche
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mit bis zu fünf Kohlenstoffatomen. Genannt seien "beispielsweise Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure und Capronsäure.
Die neuen D-Homo-20-ketopregnane besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Sie sind insbesondere zentraldepressiv, anaesthetisch-narkotisch wirksam und besitzen bei hoher Wirksamkeit eine kurze Induktionszeit. Sie führen nach kurzer Induktionszeit bei parenteraler Applikation zu Anaesthesie.
Es ist bekannt, daß einige Steroidverbindungen, insbesondere solche aus der Pregnanreihe, zentral-depressiv, anaesthetischnarkotisch wirksam sind und einen Einfluß auf die Membranpermeabilität ausüben (J.A.Sutton, Postgrad.Med.J., 48 Suppl.2 (1972). .
Die neuen D-Homo-20-ketopregnane zeigen im Vergleich zu den bekannten Steroiden der Pregnanreihe eine überraschend kurze Induktionszeit bei hoher Wirksamkeit. So ist beispielsweise das 3oc-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on im Vergleich zum bekannten 21-Hydroxy-5ß-pregnan-3.20-dion-21-hemisuccinat-H"atrium nach
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~ /j- —
einer Minute p.i. (nach der Injektion) fünfmal wirksamer.
Diese überlegene anaesthetische Wirksamkeit wurde an männlichen NMRI-MaUsen im Gewicht von 20-25 g untersucht. Dazu wurden die Steroidverbindungen in 10%igem polyhydroxyäthyliertem Eizinusöl suspendiert und unter Zusatz von
0,9%iger Kochsalzlösung in randomisierter Anordnung intravenös appliziert, wobei das Injektionsvolumen 10 ml/kg
Körpergewicht betrug und innerhalb von 10 Sekunden injiziert wurde. Unmittelbar nach der Injektion wurden die Versuchstiere in Hückenlage auf eine Wärmeplatte (35 °C) gelegt und der Verlust des Stellreflexes bestimmt» Ein Verlust des
Stellreflexes lag vor, wenn sich die Versuchstiere nicht innerhalb von 30 Sekunden in die Bauchlage mit Kontakt aller 4
Pfoten zur Unterlage aufrichteten. Die Auswertung erfolgte durch statistische Probitanalyse.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich in besonderem Maße zur Narkoseeinleitung, wobei die Anaesthesie nach Induktion des Betäubungszustande durch ein Inhalationsanaesthetikum wie z.B. Ither, Halothan, Lachgas usw. aufrechterhalten wird. Pur verschiedene therapeutische oder diagnostische
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Operationen ist die anaesthetische Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen auch, allein ausreichend. Die anaesthetische Wirkung kann in diesem Fall durch, wiederholte oder kontinuierliche Verabreichung aufrechterhalten werden» Die erfindungsgemäßen Verbindungen führen im allgemeinen im Vergleich zu bisher bekannten steroidalen Anaesthetika zu besonders geringen unerwünschten Nebenwirkungen.
Die Anaesthetika auf Basis der erfindungsgemäßen Verbindungen werden entsprechend der üblichen"pharmazeutischen Praxis mit Hilfe eines oder mehrerer Trägeriaaterialien, Lösungsvermittler oder Bindemittel formuliert. Die Zubereitungen der erfindungsgemäßen anaesthetischen Verbindungen werden im allgemeinen intravenös, in gewissen fällen auch durch intramuskuläre Injektion, z.B. bei Kindern, verabreicht.
Der Anwendungsbereich umfaßt die Verwendung als Anaesthetikum sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin. Eine Dosis von 0,1 bis 5 mg/kg Körpergewicht ist im allgemeinen bei intravenöser Verabreichung für einen durchschnittlichen Menschen ausreichend. Die bevorzugten Dosen liegen im Bereich von 0,2 bis 2 mg/kg. Die Dosis ist abhängig von dem physischen
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Zustand des Patienten und dem Grad und der Dauer der angestrebten Betäubungswirkung. Durch Variation der Dosis ist es möglich, Narkosedauern von 10 Minuten bis zu einer Stunde oder mehr zu erreichen. Wenn eine längere Betäubungszeit aufrechterhalten werden soll, können die Dosierungen wiederholt werden. wobei derartige wiederholte Dosierungen im allgemeinen der ersten Dosis entsprechen oder in geringerer Dosis verwendet werden. Es kann aber auch eine kontinuierliche Verabreichung, z.B. in einer Menge von 0,05 "bis 1 mg/kg/Minute, durchgeführt werden.
Wenn die anaesthetisehen Zubereitungen intramuskulär verabreicht werden sollen, sind im allgemeinen höhere Dosen erforderlich, die mindestens doppelt so hoch liegen wie bei der intravenösen Applikation.
Die Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren zur Herstellung von D-Homo-20-ketopregnanen der allgemeinen Formel I, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in D-Homo-20-ketopregnarien der allgemeinen Formel II
(II), worin
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E1, E2, E^ und E. die oben angegebene Bedeutung haben und C^ Ct- Gr- und C-, η C^7 einfache oder doppelte Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen, jedoch keine kumulierten Doppelbindungen, darstellen, die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen katalytisch hydriert, gegebenenfalls Hydroxygruppen oxydiert und Ketogruppen reduziert und gegebenenfalls anwesende Acylgruppen in an sich bekannter Weise hydrolysiert und mit der letztlich gewünschten Säure verestert»
Die Hydrierung der Δ , tP und/oder Δ '-Doppelbindungen erfolgt mit V/asserstoff in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren in feinverteilter Form wie zoB„ Palladium auf '.Trägermaterial wie Kohle, Calcium- oder Strontiumcarboiiat oder Platinmohr in einem inerten Lösungsmittel wie z.Bo Methanol, Äthanol, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dioxan, Essigester oder Gemische dieser Lösungsmittel.
Zur Oxydation von Hydroxygruppen in 3~ oder 11-Stellung wird das D-Homo-steroid in einem geeigneten Lösungsmittel aufgenommen und mit Chromsäure in einem geeigneten Eeaktionsmedium wie Eisessig oder Schwefelsäure/Aceton oder Pyridin/Methylenchlorid oder mit Pyridin-Schwefeltrioxid-Komplex in Dimethylsulfoxid/Iriäthylamin behandelt.
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Zur selektiven Oxydation der 3-Hydroxygruppe in Gegenwart der 11-Hydroxygruppe wird das D-Homosteroid mit Alumini um-isopropyl at in Gegenwart eines aliphatischen oder cycloaliphatischen Ketons wie z.B. Aceton oder Cyclohexanon in der V/ärme behandelt. Möglich ist aber auch die direkte Oxydation mit Sauerstoff in Gegenwart von Platindioxid in wässrigem Aceton.
Geeignete Lösungsmittel sind solche, die gegenüber den Oxydationsmitteln inert sind. Beispielsweise seien genannt aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol oder Toluol, cyclische Kohlenwasserstoffe wie Hexan, chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid oder Äthylenchlorid und monocyclische Heterocyclen wie Pyridin oder Dioxan.
Zur selektiven Reduktion einer 3- und/oder 11-ständigen Ketogruppe wird das in einem inerten Lösungsmittel gelöste D-Homo-20-keto-steroid entweder bei Temperaturen unterhalb Raumtemperatur mit einem komplexen Metallhydrid wie z.B. Lithiumaluminium-tri-tert.-butoxyhydrid oder Natriumborhydrid oder direkt mit Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel in einer niederen Carbonsäure wie z.B. Ameisensäure oder Essigsäure unter Druck im Bereich von 30-300 atü hydriert. Gegenüber komplexen Metallhydriden inerte Lösungsmittel sind z.B. Äther
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wie Diäthyläther oder Tetrahydrofuran, Dioxan, Äthylen-' glykoldimethyläther und Diäthylenglykoldimethyläther, gegebenenfalls Alkohole wie Methanol oder Äthanol. Geeignet ist aber auch die Reduktion mit !Eriphenyl-phosphin in ■ Isopropanol in Gegenwart von Iridiumtetrachlorid. Eine gegebenenfalls gewünschte Verseifung erfolgt nach an sich bekannten Methoden, beispielsweise mit alkoholischer Kalilauge oder· mit methanolischer Salzsäure.
Die sich gegebenenfalls anschließende Veresterung mit der letztlich gewünschten Säure erfolgt gleichfalls nach an sich bekannten Methoden. Eine bevorzugte Methode ist die Reaktion mit einem reaktionsfähigen Säurederivat in Gegenwart eines basischen Reagenzes wie z.B. der Umsatz mit einem Säurechlorid oder Säureanhydrid in Gegenwart von Pyridin.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen können ineinander überführt werden. Diese Verfahrensvariante läßt sich insbesondere auf die Umwandlung der äquatorialen 3ß-Alkohole in die entsprechenden axialen Joe-Alkohole anwenden.
So ist es möglich, das 3ct-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on über die Zwischenstufe des 5ß-Mesyloxy-steroids, das mit
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Lithiumacetat in der Wärme und anschließend mit Kalilauge "behandelt wird, aus dem entsprechenden 3ß-Hydroxy-D-homo-5<x-pregnan herzustellen.
Es ist aber auch möglich, das 3ß~Hydroxy-D-homo-5oc-pregnan durch Chroinsäureoxydation zum 3-Keto-D-honio~5a-pregnan zu oxydieren, welches mit Raney-Nickel unter Drück in Gegenwart einer niederen Carbonsäure zum entsprechenden 3oc-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan hydriert wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man das 3ß-Hydroxy~D-homo-5cc~pregnan mit Tripheny!phosphin und Ameisensäure in Gegenwart von Azodicax-bonsäurediäthylester zum 3<xiOrmyloxy-D-homo-5a-pregnan umsetzt und dieses beispielsweise mit methanolischer Kalilauge zum 3a-Hydroxy-D-homo~ 5oc-pregnan verseift.
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Beispiel 1
38»9 S 3a-Acetoxy-D-homo-5ß-pregnan-11.20-dion /hergestellt z.B. nach R.O.Clinton et al. JACS 80,3395 (1958)7 werden in 400 ml Methanol und 400 ml Methylen-chlorid mit 8 g Kaiiumhydroxid 2 Stunden "bei Kaumtemperatur gerührt. Bach Zugabe von 8 ml Essigsäure wird im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in Methylenchlorid aufgenommen, die Methylenchloridlösung mit Wasser gewaschen und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert. Man erhält 32,1 g 3oc-Hydroxy-D-homo-5ß-pregnan-ll,20-dion vom Schmelzpunkt 202-204 0C.
Beispiel 2 -
Eine Lösung von 4,2 g 5ß-Hydroxy-D-hom.o-pregna-5.17(17a)-dien-20-on in 500 ml Methanol wird in Gegenwart von 900 mg Palladium-Kohle (10%ig) hydriert, bis die Wasserstoffaufnahme beendet ist. Der Katalysator wird abfiltriert und die Lösung im Vakuum eingedampft. Nach TJmkri st alii sation aus Methanol erhält man 3,1 g 3ß-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on vom Schmelzpunkt I9O-I9I 0C.
- 12 -
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Beispiel 3
30 g 3ß-Hydroxy-D-homo-pregna-5-17(17a)-dien-20-on werden mit 875 ml Toluol und 250 ml Cyclohexanon zum Sieden erhitzt, ca. 200 ml abdestilliert und 13,75 S Aluminium!sopropylat gelöst in 125 ml Toluol zugegeben. Das Eeaktionsgemisch wird 4-5 Minuten unter leichtem Abdestillieren erhitzt, abgekühlt auf 20 0C, mit In Salzsäure und Wasser gewaschen und im Vakuum eingedampft. Der ölige Rückstand kristallisiert beim Versetzen mit Pentan. Die Pentanlösung wird abdekantiert und das so erhaltene Rohprodukt aus Aceton-Hexan umkristallisiert. Man erhält 20,5 S D-Homo-pregna-4.17(17&)~dien-3.20-dion vom Schmelzpunkt 169-171 0C.
11 g D-Homo-pregna-4.17(17a)-dien-3.20-dion werden in 300 ml Äthanol gelöst und nach Zugabe von 1,1 g 10%iger Palladiumkohle hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und die Lösung eingedampft. Durch Chromatographie an Silicagei (Gradient: Methylenchlorid/Methylenchlorid-Essigester 8:2) erhält man 4,2 g D-Homo-5B-pregnan-3.20-dion (Schmelzpunkt 164-165 0C nach Umkristallisation aus Methanol) und 2,7 g D-Homo-5«-pregnan~3.20-dion (Schmelzpunkt 150,5 - 151 0C nach Umkristallxsation aus Aceton/Hexan).
Beispiel 4
1 g D-Homo-5a-pregnan-3.20-dion wird in 50 ml Tetrahydrofuran gelöst, auf -15 °C gekühlt und mit 1,3 g Lithiumaluminiumtri-tert.-butoxyhydrid verset&t. Das Eeaktionsgemisch wird 30 Minuten bei -15 0C gerührt und snschliessend in schwefelsaures Eiswasser eingegossen. Nach Extraktion mit Methylen-
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Chlorid und Waschen mit Wassei- wird im Vakuum eingedampft. Nach. Umkristallisation aus Aceton erhält man 830 mg 3ß-ily<3ro"xy-D-homo-5a-pi'egnan-20-on vom Schmelzpunkt 19O-I9I °C.
Beispiel 5
770 mg D-HoEio-5ß-pregnan-5,20-dion werden in 40 ml Tetrahydrofuran mit 1 g Lithiumalumi nium-tri-tert.-butoxyhydrid bei -15 C innerhalb von "30 Minuten reduziert, !lach. Aufarbeitung wie im Beispiel 4- besenrieben erhält man 577 mg 3a-Hydroxy~ B-homo-5ß-pregnan-20-on vom Schmelzpunkt 147-148 0G.
Beispiel 6
5 g 21-Acetoxy-3ß-hydroxy-D-homo-5-pregnen-20-on /hergestellt z.B. nach R.M.Dodson et-al. JACS ^^1^2 (195317 werden in 5OO ml Methanol nacn Zugabe von 500 mg 10%iger Palladi.um-ICohle hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und die Lösung bis zur beginnenden Kristallisation eingeengt. Man erhält 4,6 g . 21-Acetoxy-3ß-hydroxy-D-lioiao-5cc-pi>egnan~20-on. E1. 159-160 C.
Beispiel 7 ' ■
Eine Lösung von 2,3 6 3ß-Hydroxy-D-homo~5a-pregnan-20-on in -20 ml Pyridin wird auf O 0G gekühlt und unter Rühren mit 1,15 ml Methansulfochlorid tropfenweise versetzt. Man rührt 30 Minuten bei 20 °C nach., fällt in Eiswasser, saugt das ausgefallene Produkt ab, nimmt in MethylenOnlorid auf, wascht mit Wasser und dampft im Vakuum ein. Eine Analysenprobe des 3ß-Mesylöxy-D-hömo-5a-pregnan-2Ö-on schmilzt nach Umkristallisation aus Aceton bei 139—0
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Beispiel 8
2,8 g des rollen Mesylats werden in 100 ml Eisessig mit 5 g Lithiumacetat 3 Stunden unter Kückfluß erhitzt. Anschließend wird die Lösung im Vakuum eingedampft, der Rückstand in Methylenchlorid gelöst, mit einer Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen und eingedampft. Es werden 2,6 g 3a-Acetoxy-D-homo-5«-pregnan-20-on erhalten. Schmelzpunkt 152 - 153,5 0C. ..---.
Beispiel 9 ·
2,6 g 3c£-Acetoxy-D-homo-5«-pi'egnan-20-on werden in 150 ml Methanol und 300 mg Kaliumhydroxid 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach Zugabe von 1 ml Eisessig wird im Vakuum eingedampft, in Methylenchlorid aufgenommen, mit Wasser gewaschen und zur Trockne eingeengt. Durch Schichtchromatographie im. System Methylenchlorid-Essigester 95:5 werden 950 mg 3<x~ Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on abgetrennt und aus Aceton umkristallisiert. Schmelzpunkt 161-162 C.
- 15 -
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Beispiel 10
1,9 g 21-Acetoxy-D-homo-4-pregnen-3.20-d.ion /hergestellt z.B. nach Dodson, JACS 7£,5132 (1953)7 werden in 400 ml DimethylformamicL nach Zugabe von 190 mg 10%iger Palladium-Kohle hydriert Der Katalysator wird abfiltriert, das JTiltrat im Vakuum eingedampft und der Rückstand durch ScM eilt Chromatographie im System-Äther-Penten 1:1 getrennt. Nach Umkristallisation aus Aceton-Hexan erhält man 523 mg 21-Acetoxy-33-homo-5cc-pregnan^. 20-di on vom Schmelzpunkt 168-169 °C und 806 mg 21-Acetoxy-D-homo-5ß~ pregnan-3.20-dion vom Schmelzpunkt 127-128 0C.
Beispiel 11
Ein 2 l-Erlenmeyerkolben, der 500 ml einer.30 Minuten bei 120 0C im Autoklaven sterilisierten Nährlösung aus 1 % Corn steep liquor, 1 % Sojamehl und 0,005 % Sojaöl, eingestellt auf pH 6,2,enthält, wird mit einer Lyophilkultur von Curvularia lunata beimpft und 72 Stunden bei 30 0C auf einem Rotationsschüttler geschüttelt. Mit dieser Vorkultur wird dann ein 20 1~ Fermenter aus rostfreiem Stahl, der mit 15 1 eines bei 121 0C und 1,1 atü sterilisierten Mediums aus 1 % Corn steep liquor, 0,5 % Stärkezucker und 0,005 % Sojaöl, eingestellt auf pH 6,2,
--16 -
B09823/0-9 24
236Q44.3
enthält ,beimpft. Unter Zugabe von Silicon SH als Antischaummittel wird bei 29 0C unter Belüftung (IO l/Min.) 0,7 atü Druck und Rühren (220 U/Min.) 24 Stunden angekeimt. 1 Liter der Kulturbrühe wird unter sterilen Bedingungen in 14 1 eines wie oben sterilisierten Mediums aus 1 % Corn steep liquor, 1,25 Sojamehl und 0,005 % Sojaöl überführt und unter gleichen Bedingungen angezüchtet. Nach 6 Stunden wird eine Lösung von 3 g 21-Acetoxy-D-homo-4-pregnen-3.20-dion in 150 ml Dimethylformamid zugegeben.
Der Ablauf der Umwandlung wird durch dünnschichtchromatographische Analyse der Methyl-isobutyl-keton extrahierten Ferment erprob en verfolgt. Nach vollständiger Umwandlung (23 Stunden Kontakt zeit) wird der JFermenterinhalt zweimal mit je 10 Methyl-isobutyl-keton ausgerührt und der Extrakt bei 50 °C Badtemperatur im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird durch Chromatographie an Silicagel gereinigt und aus Aceton-Äther umkristallisiert. Man erhält llß.21-Dihydroxy-D-homo-4-pregnen-3.20-dion vom Schmelzpunkt 191-195 °C
5j6 g llß.21-Dihydroxy-D-homo-4-pregnen-3.20-dion werden mit 50 ml Dimethylformamid, 10 ml Acetanhydrid und 5,5 g Bleidiacetat versetzt und 1,5 Stunden bei 20 0C gerührt. Dann gießt man in eiskalte Natriumchloridlösung ein, saugt das ausgefällte Produkt ab und nimmt in Methylenchlorid auf. Die
t.
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Lösung wird mit Wasser gewaschen, im Vakuum eingedampft und der Rückstand aus Aceton-Hexan umkristallisiert. Man erhält 5>2 g 21-Acetoxy-llß-hydroxy-D-homo-4-pregnen-3.20-dion.
5,5 g 21~Acetoxy-llß~hydroxy-D-homo-4-pregnen-3.20-dion werden wie im Beispiel 10 beschrieben hydriert. Die Trennung der am Kohlenstoff atom C,--Epimeren erfolgt durch Schicht Chromatographie im System .Methylenchlorid/Essigester 9:1-Nach Umkristallisation aus Aceton/Hexan erhält man 1,2 g 21-Acetoxy-llß-hydroxy-D-homo-5a-pi'egnan-3.20-dion vom Schmelzpunkt 171-173 0C und 925 mg 21-Acetoxy-llß-hydroxy-D-homo-5ß-pregnan-3-20-dion vom Schmelzpunkt 136-138 0G.
Beispiel 12
9OO mg 21-Acetoxy-llß-hydfoxy-D-homo-5a-pregnan-3.20-dion werden in 15 ml Methylenchlorid gelöst, 60 ml einer Chromsäurelösung (hergestellt aus 6 g CrO,, 150/Methylenchlorid und 9>5 ml Pyridin) zugesetzt und 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend werden 3 ml Methanol zugegeben, mit Methylenchlorid verdünnt, über Silicagel filtriert, das Filtrat mit Wasser gewaschen und eingeengt. ITach Umkristallisation aus Aceton/Hexan erhält man 755 mg 21-Acetoxy-D-homo-5a-pregnan-3.il.20-trion vom Schmelzpunkt 187-188,5 °C. ' ·
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Beispiel 13
1 g 21-Acetoxy-D-h.omo-5a-pregnan-$.11.20-trioii wird in 50 ml Eisessig gelost, in einem 15O ml Rollautoklaven gefüllt und nach. Zugabe von 2 g frisch hergestelltem Raney-Nickel bei 132 atü Wasserstoff druck hydriert. Die Wasserstoff auf nähme ist nach 30 Minuten beendet. Der Katalysator wird abfiltriert, mit Eisessig gewaschen und das Filträt.auf 1/3 des Volumens im Vakuum eingeengt und in Eiswasser eingerührt. Das ausgefällte Produkt wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und in Aceton /Hexan umkristallisiert. Man erhält 720 mg 21-Acetoxy-3a-hydroxy-D-homo-5oc-pregnaii-11.20-dion vom Schmelzpunkt 195-197 °C. Durch Schichtchromatographie der Mutterlauge konnte 110 mg 21-Acetoxy-3ß-hydroxy-D-homo-5a-pi'egnan-11.20-dion erhalten werden, die nach Umkristallisation aus Aceton-Hexan bei 173-175 °0 schmelzen.
Beispiel 14-
10 g 3ß-Hydroxy-D-homo-pregna-5*17(17a-)-dien-20-on werden in 1000 ml Eisessig gelöst und nach Zugabe von 1 g Platindioxid hydriert, bis die Wasserstoff auf nähme beendet ist. Der Katalysator wird abfiltriert, das Filtrat auf 10 0O gekühlt und unter Rühren eine Lösung von 25 g Chromtrioxid in 100 ml V/asser zugetropft. Anschließend gießt man in Eiswasser ein, saugt das ausgefallene Produkt ab, wäscht mit Wasser und trocknet. Mach Umkristallisation aus Aceton/Hexan erhält man 8,5 g D-Homo-5«- pregnan-3«20-dion vom Schmelzpunkt 150,5 - 151»5 C.
509823/0924 -19-
Beispiel 15
Ein 2 1-Erlenmeyerkolben, der 500 ml einer 30 Hinuten "bei 120 0C im Autoklaven sterilisierten Nährlösung aus 1 % Corn steep liquor , 1,25 % So3at>ohnenmehl und 0,005 % Sojaöl, eingestellt auf pH 6,2, enthält, wird mit einer iyophilkultur Ton Aspergillus ochraceus (ATCC 1008) beimpft und 72 Stunden "bei 30 0C auf einem Eotationsschüttler geschüttelt.
Mit dieser Vorkultur werden dann 10 2 1-Erlenmeyerkolben, gefüllt mit je 500 ml sterilisiertem Nährmedium aus 1 % Corn steep liquor, 1,25 % Sojabohneniaehl und 0,005 % Sojaöl, "beimpft. Nach 6 Stunden Schütteln auf einem Eotationsschüttler wird.jeder Kolben unter sterilen Bedingungen mit 100 mg D-Homo-progesteron /hergestellt z.B. nach Dodson JACS £5,5132 (1953)_7, gelöst in 5 ml Dimethylformamid, versetzt und \tfeitere 4-8 Stunden auf dem Schüttler incubiert.
Danach werden die Inhalte aller Kolben vereinigt und mit Methylisobutylketon erschöpfend extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte v/erden im Vakuum eingedampft, der ölige Bückstand durch Digerieren mit Essigester/Xther zur Kristallisation gebracht und schließlich aus Essigester umkristallisiert. Man erhält lla-Hydroxy-D-homo-^pregnen^^O-dion vom Schmelzpunkt 196-197 0C. Ep =0,65 im System Chloroform-Methanol 9 + 1-
- 20 -
509823/0924
Unter den oben beschriebenen Bedingungen werden 1 g D-Hoino-Progesteron, verteilt auf 10 große Schüttelkolben, mit dem Mikroorganismen-Stamm Curvularia lunata (HEEL 2178) 30 Stunden fermentiert und wie zuvor angegeben aufgearbeitet. Das erhaltene llß-Hydroxy-D-homo—4-pregnen-3.20-dion zeigt in der Diionschichtchromatographie einen E-g, = 0,71 (Kieselgelplatten Fa. Merck, System Chloroform-Methanol 9 + 1)·
11a- bzw. llß-Hydroxy-D-homo—4—pregnen-3.20-dion wird wie in Beispiel 12 beschrieben oxidiert und das so erhaltene D-Hoiao-4-presnen-3.11.20-trion aus Aceton/Hexan umkristallisiert. Schmelzpunkt 168-169,5 °C
30,5 g D-Homo-4—pregnen--3»11.20-trion werden in 1000 ml Dimethylformamid in Gegenwart von 3 g 10 %iger Palladiumkohle hydriert. Nach Aufarbeitung und Chromatographie wie im Beispiel 3 beschrieben erhält man nach Umkristallisation aus Aceton/iiexan 12,3 g D-Homo~5ß-pregnan~3.11.20-trion (Schmelzpunkt 146-14-7,5 0C) und 14,1 g D-Homo-5a-pregnan~ 3.11.20-trion (Schmelzpunkt 132-134 0C). -
- 21 -
509823/0924
Beispiel 16
Analog Beispiel 4 erhält man durch Reduktion mit Lithiumaluminium-tri-tert.-butoxyhydrid aus D-Homo-5ß-pregnan-3.11.20-trion das Ja-Hydroxy-D-homo^ß-pregn.an-ll.^O-diön und entsprechend aus D-Homo-^a-pregnan-J.ll.^O-trion das 3ß-IIydroxy-D-homo-5a-pregnan-ll. 20-dioii.
Beispiel 17
Nach dem Verfahren der Beispiele 7-9 wird aus Jß-Hydroxy-D-homo-5oc-pregnan-11.20-dion das 3a~HydroxyrD-Homo--5<x-pregnan-11.20-dion erhalten, das nach UmkristalIisation aus Aceton/ Hexan bei 175-176 0C schmilzt.
Beispiel 18
2,1 g 21-Acetoxy-D-homo-5a-pregnan-3.20-dion werden in 250 ml Methylenchlorid und 250 ml l%iger methanolischer Kaliumhydroxidlösung 2 Stunden "bei 20 0C gerührt. Each Neutralisation mit Essigsäure wird im Vakuum eingedampft, in Tetrahydrofuran aufgenommen, vom. Kaliumacetat abfiltriert und im Vakuum eingeengt. Das so erhaltene rohe 21-Hydroxy-D-homo~5a-pregnan-3«20-dion wird in 60 ml Pyridin mit 6 ml Buttersäureanhydrid 15 Minuten zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wird mit Cyclohexan verdünnt und im Vakuum eingedampft. Diese Prozedur wird.
. - 22 -
509823/0924 *
dreimal wiederholt. Der ölige Rückstand wird mit Pentan verrieben, die Pentanlösung abdekantiert und das Rohprodukt aus Aceton/Hexan umkristallisiert. Man erhält 1,3 S 21-Butyryloxy-D-homo-5a-pregnan-3»20-dion vom Schmelzpunkt 112-114 0C.
Beispiel 19
5 g 3ß-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on werden in 90 ml Tetrahydrofuran gelöst, 8,3 g Triphenylphosphin· und 1,125 ml Ameisensäure hinzugegeben und unter Rühren eine Lösung von 4,75 ml Azodicarbonsäurediäthylester in 10 ml Tetrahydrofuran langsam zugetropft. Die Heaktionslösung wird 1 Stunde gerührt und in Eiswasser eingegossen. Das ausgefallene Produkt wird abgesaugt, in llethylenchlorid aufgenommen, mit Wasser gewaschen und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird durch Chromatographie an Silicagel gereinigt· und das erhaltene 3a-i1ormyloxy-D-hoino-5a-pregnan-20-on aus Aceton/Hexan umkristallisiert. Schmelzpunkt 158,5 - 159,5 0C, Ausbeute: 85 %.
- 23 -
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Beispiel 20
100 mg 3a-i'ormyloxy-P-homo-5a--pregnan-2O~on werden' in. 1 ml Methylenchlorid und 1 ml Methanol gelöst und nach Zugabe von 22' mg Kaliumhydroxid 20 Minuten "bei Baumtemperatur· gerührt. Fach Neutralisation mit Essigsäure,· wird im Vakuum eingedampft, der Rückstand in Methylenchlorid gelöst, mit Wasser gewaschen und eingedampft. Nach Umkristallisation aus Aceton erhält man 68 mg 3<x-Hydroxy-D-homo-5a~pregnan-20-on vom Schmelzpunkt 161,5 - 162,5 0C. ■ .
Beispiel 21 '
Analog Beispiel 19 erhält man aus 21-Acetoxy-3ß-hydroxy-D-ho]no-5a-pregnan-20-on das 21-Acetoxy-3α-formyloxy-D-homo-5a-pregnan-20-on vodi Schmelzpunkt 187,5 - 188 0C.
- 24 50982 3/0924

Claims (1)

  1. _ 24- -
    Patentansprüche
    1. D-Homo-20-ketopregnane der allgemeinen Formel I
    (I), worin
    E1 Sauerstoff, <~"5 oder oder niederes Acyl steht,
    Ep Wasserstoff oder Methyl,
    ~0H
    E-, Sauerstoff, <-*
    oder
    OH , wobei E1- für Wasserstoff und
    E^ Wasserstoff, Hydroxy oder Acyloxy, wobei das 5--st;ändige Wasserstoffatom α- oder ß-ständig sein kann, bedeuten.
    2. Jet-Hydroxy-D-homo-5ß-pregnan-ll. 20-dion
    3. 3ß-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-20-on
    4. D-Homo-5a-pregnan-J.20-dion
    50.9 82 3/0.9
    5. 3a-Hydroxy-D-ho:aio-5ß--pregnan~20-on
    6. 21-Acetoxy-3ß-nydroxy-D-homo~5a~pregnan-20~on
    7. 3ß-Mesyloxy-D-homo-5a-pregnan-20-oii
    8. 3a-Acetoxy-D-hoffio-5a-pregnan-20-on 9- 3α-Hydroxy-D-hoIno-5α-pregnan-20-on
    10. 21-Acetoxy-D-homo-5a-pregnaji-3.20-dion
    11. 21-Acetoxy-D-liomo-5ß-pregiiarL-3«20-dion
    12. 21-Acetoxy-llß-hyaroxy~D-lioin.o-5ß-pi'egnan-3.20-dion
    13. 21-Acetoxy-D-liomo-5a-pi>egnan-3«ll«20-trioii
    14. 21-Acetoxy-3a-kydroxy-D-liomo~5a-pregnaii-ll. 20-dion
    15. 21-Acetoxy-3ß-l·lydroxy-D-hoDlo-5α-pΓegnan-ll. 20-dion
    16. D-Homo-5a-pregnan-3.11.20-trion
    17. D-Homo-5ß-pregnan-3.11.20-~trion
    18. 3ß-Hydroxy-D-h.omo-5ß-pregnan-ll. 20-dion
    19. 3ß-Hydr oxy- D- homo- 5α -pregnan-11 «,20-dion
    20. 3«-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-ll.20-dion
    21. 21-Hydroxy-D-homo-5a-pregnan-3.20-dion
    22. 21-Butyryloxy-D-homo-5a~pregnan-3.20-dion
    23. 3a-I1ormyloxy-D-homo-5a-pregD.an-20-on
    2Pr. 21-Acetoxy-3a-formyloxy-D-hoiiio-5c£-pregnan
    25. D-Homo~5ß-pregnan-3·20-dion
    ' - 26 -
    509823/0924
    26. Arzneimittel auf Basis von Verbindungen gemäß Anspruch 1-259
    27- Verfahren zur Herstellung von D-Homo-20-ketopregnanen der allgemeinen Formel I, dadurch ,gekennzeichnet, daß man in D-Homo-20-ketopregnanen der allgemeinen Formel II
    (II), worin
    und
    die oben angegebene Bedeutung haben und C-, riz_—C, n einfache oder doppelte
    X / X ^ el
    Eohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen, jedoch keine kemulierten Doppelbindungen, darstellen,
    die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen katalytisch hydriert, gegebenenfalls Hydroxygruppen oxydiert und Ketogruppen reduziert und gegebenenfalls anwesende Acylgruppen in an sich bekannter Weise hydrolysiert und mit der letztlich gewünschten Säure verestert.
    509823/0924
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