[go: up one dir, main page]

DE2360208A1 - Unkrautbekaempfungsmittel - Google Patents

Unkrautbekaempfungsmittel

Info

Publication number
DE2360208A1
DE2360208A1 DE2360208A DE2360208A DE2360208A1 DE 2360208 A1 DE2360208 A1 DE 2360208A1 DE 2360208 A DE2360208 A DE 2360208A DE 2360208 A DE2360208 A DE 2360208A DE 2360208 A1 DE2360208 A1 DE 2360208A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
benzoyl
aminopropionate
chloro
plants
herbicide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2360208A
Other languages
English (en)
Inventor
Elmer Henry Stobbe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE2360208A1 publication Critical patent/DE2360208A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
    • A01N47/12Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof containing a —O—CO—N< group, or a thio analogue thereof, neither directly attached to a ring nor the nitrogen atom being a member of a heterocyclic ring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

T)Tt. IKO. F.
UH.T«. ν. Γ KCI I)K. INii. I).'KIiHIiKXS l.. \XC. K. GiHiTZ
I'AT KXTAXVViLTK
AOUKJt f>f> SUIlW Klti KKKTRASSiB 2 TKI.ÜFMK tOMU GU UO 5-1 TEUBX 5Ii-HlTU
1'UOTBtTrPA4TKNX
1Δ-44- 083
Be s c'hrfeibttng zu der Patentanmeldung
SHELL IffiCERSATIOHAEB RESEARCH MAATSCHAPPIJ B.V,
Carel Tan Bylandtlaan 30, Den Haag, ifiederlande
Erfindung betrifft ein zut ¥nfcrautbekäir^fuiig, Insbe*- sondere zur Tertilgixng von Flugnafer geeignetes Mittel mit einem Gehalt an (a) ^-Ghlör-S-butynyl-m-clilQrcarbanilat und ("b) einer Verbindung der allgemeinen Formel:
worin (1.) X=Y= Chlor und Z = Äthyl oder
(2.) X=OJiIOr, Y = Fluor und Z = Äthyl oder Isopropyl. Das Gemisch weist eine synergistisehe Wirkung als Unkrautbekämpfungsmittel auf und eignet sich in erster Linie zur Bekämpfung von Flughafer.
409823/1137
Das Auftreten von Flughafer (Avena fatua) stellt insofern ein weltweites Problem dar, als dieses Unkraut sich überall dort breit macht, wo Getreide angebaut wird und einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für die erwünschten Getreide-Borten bedeutet. Die Schätzungen für die jährlichen Verluste durch das Überhandnehmen des Plughafers schwanken, Jedoch wurde beispielsweise festgestellt, daß allein in Kanada der Verlust bis zu etwa 100 Millionen Dollar jährlich "beträgt.
Zur Bekämpfung von Flughafer steht zwar ein bestimmtes Herbizid zur Verfügung, nämlich das 4-Chlor-2-butynyl-mchlorcarbanilat, das allgemein als"Barban bekannt ist und im folgenden auch so bezeichnet werden wird. In entsprechenden, verhältnismäßig niedrigen Dosierungen ist dieses Mittel auch wirksam zur Unterdrückung des Wachstums von Flughaferpflanzen, ohne daß ernsthafte Schäden an Getreidepflanzen .(Weizen, Gerste) zu befürchten sind. Andererseits weist es jedoch ernsthafte Nachteile auf: Seine Wirkung tritt nur dann in Erscheinung, wenn es auf die Flughaferpflanzen aufgebracht wird, wenn sich diese in einem Entwicklungsstadium befinden, in dem zwei Blätter gebildet sind. Wird das Mittel in einem späteren Entwicklungs stadium angewandt, so sinkt seine Wirksamkeit gegenüber Jflughaferpflanzen-beträchtlich ab. Wenn demnach Barban verwendet werden soll, muß der Landwirt das Aufwachsen der Flughaferpflanzen sorgfältig beobachten und das Mittel genau im kritischen Entwicklungs stadium anwenden. Während dieses kritischen Stadiums können jedoch Wetterbedingungen ein ernsthaftes Problem darstellen, denn bei Regen oder naßem Untergrund kann es schwierig oder sogar unmöglich sein, das Barban innerhalb der kritischen Zeit auf die Flughaferpflanzen aufzubringen. Eine weitere Komplikation tritt ein, wenn die Wetterbedingungen derart sind, daß inner-
40 98 23/113 7
hal"b einer Kaltwetterperipde ein- oder mehrmals Tauwetter eintritt, wobei dann während Jeder Tauwetterperiode ein Teil des vorhandenen Flughafersamens zum Keimen kommt, so daß das Unkraut gleichzeitig in mehreren Entwicklungsstadien vorhanden ist. Ist dies der Fall, so muß das Barban mehrmals immer wieder hintereinander aufgebracht werden, da jedesmal nur diejenigen Pflanzen erfaßt werden, die sich gerade im Zweiblattstadium befinden, Dies bedeutet einen höheren Verbrauch an Unkrautbekämpfungsmittel und einen Zeitverlust für den Landwirt und die notwendige Überwachung des immer wieder neu auftretenden Zweiblattstadiums ist höchst umständlich.
Zur Bekämpfung von Flughafer in Getreidefeldern stehen noch andere Mittel zur Verfugung, nämlich !thyl-2-N-benzoyl-iJ-(3,4--dichlorphenyl)-2-aminopropionat, bekannt und im folgenden bezeichnet als Benzoylpropäthyl; Äthyl-2-N-benzoyl--N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat und Isopropyl-2-N-benzoyl-N-(j-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat. Es handelt sich dabei um flexiblere Herbizide, die ihre Wirkung entfalten, wenn sie auf Flughaferpflanzen aufgebracht sind, bei denen bereits drei bis sechs Blätter entwickelt sind.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß Flughäferpflanzen in mehreren Entwicklungsstadien wirksam bekämpft werden . können durch Verwendung einer Kombination aus Barban und einem der oben erwähnten Propionsäureester; die Dosierung. ist dabei wesentlich niedriger ale bei Verwendung der einzelnen Verbindungen allein.
Das erfindungsgemäße Herbizid zur Bek^iapfung von Flughafer ist daher gekennzeichnet durch einen (Jejaalt an:
409823/1137
- * - 23602ÜC
(a) 4-Chlor-2-butynyl-m-chlorcarbanilat und
(Id) Athyl-2-N-benzoyl-lJ-(3,4-diclilorptieilyl)-2-aminopropionat, Äthyl-2-K-benzoyl-N-(5-chlor-4-flüorphenyl)-2-aminopropionat oder Isopropyl-2-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat als Wirkstoff neben
(c) einem inerten, in der Landwirtschaft verwendbaren Träger.
Versuche mit reduzierter Dosierung, bei welcher eine völlige Abtötung die relative Wirksamkeit der Herbizide nicht verfälscht, zeigen, daß eine derartige Kombination eine deutliche synergistische Herbizidwirkung hinsichtlich Flughafer aufweist. Noch überraschender ist dabei die Tatsache, daß, obgleich die Herbizidwirkung der Kombination gegenüber Plughafer erhöht ist, kein gleichzeitiger Anstieg hinsichtlich der Wirksamkeit der Kombination gegenüber Getreidepflanzen zu beobachten ist, so daß das kombinierte Mittel ohne jede Gefahr auf Getreidefelder aufgebracht werden kann.
Durch die Erfindung wird es möglich, Plughafer in jedem beliebigen Entwicklungsstadium dadurch zu bekämpfen, daß man das Mittel nach dem Auflaufen auf die Pflanzen, die bereits Blätter gebildet haben, aufbringt. Auf diese Weise kann der Plughafer selbst in Getreidefeldern bekämpft werden durch Verwendung von 0,35 bis 1,68 kg/ha Herbizidgemisch, das als Wirkstoffe 1 bis 4 Gew.-Teile Barban und 4 bis 20 Gew.-Teile Benzoylpropäthyl enthält.
Ein bevorzugtes Gemisch, das auch bei relativ niedriger Dosierung eine hochgradige Herbizidwirkung entfaltet, enthält 28,35 bis 56,7 g Barban und 113,4- bis 340,2 g Benzoylpropäthyl. Dieses Gemisch wird vorzugsweise in einer Menge von o,35 bis 0,98 kg/ha verwendet.(1 ounce per acre= 0,07 kg/ha; 0,35 bis 0,98 kg/ha entsprechen 5 bis 14 ounces per acre.) 409823/1137
Die Herstellung von Barhan ist beschrieben in US-2 9Q6 614. Ein Verfahren zur Herstellung von propäthyl, lthyl-2^-l>enzoyl^Ii-(3-cblor 2-aminoprQpionat und Isopropyl—2-lTr-t!eiizoyl^H-(3--eh,lor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat ist der tlg-fS 3 598 .859 zu entnehmen» -
Bereitung der Herbizide
Die'erfindungsgemäßen Herbizide werden angesetzt unter Verwendung eines, inertem» für liclie Zwecke geeigneten 3?rägers> Der Ausdruck "iDräger" bedeutet hier ein festes oder flussiges Material,. das anorganisch oder organisch .und: syiithetisch Qt|er gus der Katür gewonnen s.ein kann und mit dem die Wirkstoffe ■vermischt oder angesetzt werden:» vm das Aufbringen auf die: zu bejaandelnden Pflanzen oder die JageruiLg, den iDransport oder die Handhabung zu ©rleißhtern.
Die folgende Liste:dient der Erläuterung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit«
Typische feste Träger sind unter anderes* natürlich® synthetische Tone und Sililate, z>B. natiürliche erde, wie Diatomeenferde und^Aluminiumsilikate, z.B. gaolinite, Montmorillonite und Micas, Typisohe flüssige · Träger sind Ketone, z.B. Methyl cyclohexanon, aromatische Kohlenwasserstoffe, z.B. Methylnaphthaline, Erdölfraktionen, z.B. Erdölxylole und leichte Mineralöle und chlorierte Kohlenwasserstoffe, z.B. Tetrachlorkohlenstoff. Dft sind Plussigkeitsgemische verwendbar. '
4AuCh oberflächenaktive Mittel und/oder Haftmittel können in die Herbizide eingearbeitet werden. Das oberflächenaktive
40ft&23/1
Mittel kann ein Emulgiermittel oder ein Dispergiermittel oder ein Netzmittel sein; es kann nicht-ionisch oder ionisch sein. Irgend ein zum Aufbau von Herbiziden oder Insektiziden übliches oberflächenaktives Mittel kann verwendet werden.
Beispiele für geeignete oberflächenaktive Mittel sind: Die Natrium- oder Calciumsalze von Polyacryl säuren und Ligninsulfonsäurenj die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder.aliphatischen Aminen oder Amiden mit mindestens 12 Kohlenstoffatomen im Molekül mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Fettsäureester von Glycerin, Sorbit, Sucrose oder Pentaerythrit; ihre Kondensate mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Kondensationsprodukte von Fettalkoholen oder Alkylphenolen, z.B. p-Octylphenol oder p-Octylcresol, mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid; Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte; Alkali- oder Erdalkalisalze, vorzugsweise Katriumsalze, von Schwefelsäure oder Sulfonsäureestern mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen im Molekül, z.B. Hatriumlaurylsulfat, sec.-Natriumalkylsulfate, Natriumsalze von sulfonierten! Rizinusöl und Natriumalkarylsulfonate, wie Katriumdodecylbenzolsulf onat; und Polymere von Äthylenoxid sowie Copolymere von Äthylenoxid und Propyl enoxid.
Die Erfindung umfaiSt ferner -Dispersionen und Emulsionen, z.B. Aufbereitungen, die man durch Verdünnen eines erfindungsgemäßen benetzbaren Pulvers oder eines Konzentrates mit Wasser erhält. Die Emulsionen können vom Wasser-in-Öl- oder von öl-in—Wasser-Typ sein und können auch eine dicke, mayonnaiseähnliche Konsistenz haben.
Die erfindungsgemäßen Mittel können auf die Flughaferpflanzen auf übliche Weise aufgebracht werden. Die staubförmigen und flüssigen Mittel können mit den zur Verteilung solcher Mittel
409823/1137
2360200
üblichen Vorrichtungen, auch mit handbetriebenen,angewandt werden. Da die erfindungsgemäßen Mittel auch in geringer "V-' Dosierung wirksam' sind, eignen sie sich auch zum Aufbringen; aus Flugzeugen in Staubform oder durch Versprühen.
Die Beispiele dienen der näheren Erläutenang der Erfindung.
Beispiel 1
Gewächshausversuch ' ' :
In Blechgefäßen von 3,8 1 Inhalt und 14 cm Durchmesser wurde Flughafer ausgesät und die Pflänzchen nach-deia ";; : Aufgehen so weit verdünnt, daß je Gefäß noch fünf gleichmäßige Pflanzen vorhanden waren« Zur Förderung des Wachstums wurden die Pflanzen bis zur Anwendung des Herbizides
mit Licht von etwa 215 cd/dm bestrahlt. Bei.sämtlichen Versuchen wurde das Herbizid in Form eines Sprays, der Benzoylpropäthyl und Barban enthielt, aufgesprüht. Die Benzoylprop-Aufbereitung enthielt 20 'Gew.-^ Wirkstoff (Endaven-Herbizid, Hersteller Shell Ganada Ltd.) und die Barban-Aufbereitung 12,5 Gew.-?o Wirkstoff (Carbyne-Herbizid, Hersteller Gulf Oil Co.). Das Sprayvolumen wurde so eingestellt, daß es einer Anwendungsmenge von ungefähr 150 l/ha (4 gal/acre) entsprach.
Nach dem Besprühen wurden die Pflanzen nicht mehr künstlich belichtet. Sie wurden drei V/ochen nach Aufbringen der Herbizide geerntet, getrocknet und gewogen. Die Behandlung mit jedem Herbizid allein und beiden in Kombination wurde durchgeführt, wenn der Flughafer im Zweiblatt- und im Vierblattstadium war. Die Versuchsresultate gehen aus den Tabellen I und II hervor. Tabelle I zeigt das Durchschnittsgewicht in Gramm Je £im£ .Pflanzen Flughafer im Zweiblatt- -_
4 0 98-2 3/ 1137
stadium bei jeder Dosierung. Aus Tabelle II ist die gleiche Information für STughafer im Vierblattstadium zu entnehmen.
TABELLE I
ffluRhafer im Zweiblattstadium
Benzoylpropäthyl 0 Barban in kg/ 'ha 0,14 0,28
in kg/ha 5,66 0,07 3,44 0,71
0 (Vergl 5,55
5,14 .-Vers O 0,92 0,38
0,35 4,53 2,65 0,45 0,43
0,7 2,66 2,10 0,30 0,30
1,4 0,96
TABELLE II
fflughafer im Vierblattstadium
Benzoylpropäthyl Barban in kg/ha
in kg/ha 0 0,07 0,14 0,28
0
0,35
6,00
(Vergl
4,09
3,88
.-Vers.)
1,86
2,13
1,16
1,20
0,93
0,7 3,13 1,57 1,07 0,87
1,4 2,48 1,16 0,92 0,78
409823/1137
B e i - s ρ i e 1
Gerste (Sorten Pergus und Conquest) und Weisen (Sorte ■ Neepawa) wurden ausgesät, um die Kombination aus Benzoylpropäthyl und Barban und die beiden Wirkstoffe einzeln im Feldversuch zu testen. Hierzu wurde das .in Beispiel 1 benutzte Sprühmittel verwendet. Das Versprühen erfolgte über 6500,67-Düsen mit einem Druck von 5»16 kg/cm , wobei der Düsenwinkel unter 45° nach vorne gerichtet war. Jeder Versuch wurde viermal wiederholt* Die Resultate gehen aus Tabelle III, IV und V hervor*,anhand einei* Skala von 0 bis 9 wird benotet; 0 bedeutet keine Wirkung, 9 bedeutet, daß die Pflanzchen abgestorben waren.
III
Flughaferbekämpfung in Gerste (Sorte iergus); Gerstenpflänzchen im tunfblattstadium, J'lughafer im Vierblattstadium zur Zeit der Herbizidanwendung
Benz oylpropäthyl 0 Barban in kß/ha .0,14 0,28
in kg/ha 0 0,035 0,07 4 5
0 (Vergl·- - 2 6
0,14 - Vers.) ^ 3 6 .
0,28 3 4 5 - 8 — -
0,56 5 7 -■-■ 5 8
0,84 6 7 7 -
1,12 5 - - -'
1,40 -
409823/1 137
TABELLE IV
JTlughaf erbekämpfung in Gerste (Sorte Conquest); Gerstenpflanzchen im Vierblatt stadium, JTlughafer im Dreiblattstadium zur Zeit der Herbizidanwendung
Benzoylpropäthyl 0 Barban in LE kg/ha Va 0,14 0,28 5
in kg/ha 0 (Vergl
Vers.
0,035 0,07 6
6
0
0,14
- )
5
5
4
7
0,28 4 5 5 8
0,56 4 6 6 7
0,84 4 4 5
1,12 6 - - -
1,40 (D A B E L
Flughaferbekämpfung im Weizen (Sorte Neepawaj; JTlughafer im Eineinhalbblattstadium zur Zeit der Herbizidanwendung
Benzoylpropäthyl O Barban in kg/ha 0,14 0,28
in kg/ha 0
(Vergl.
Vers.)
0,035 0,07 3 • 5
0 - 3 4 -
0,14 1 2 4 4
0,28 1 4 4 7
0,56 5 5 6 8
0,84 4 5 6 - -
1,12 - -
409823/1 137
TABELLE Vb
Flughaferbekämpfung in Weizen (Sorte Neepawa); Flughafer
im Drei- bis Vierblattstadium zur Zeit der Herbizidanwendung
Benzoylpropäthyl
in kg/ha
0 0 Barban in kg/ha 0 Barban in kg/ha
(Vergll-
Vers.)
3
5
. 6
6
,0.35 0,07 0,14 0,28, 0(Vergl,-
_ Vers.)
7
8
8
8
0,035 0,07 0,14 0,28
lo o
0,14
0,28
0,56
0,84
1,12
ELLE '4 4 6
3 4 6 ■ -
.3 4 6
6 6 7
6 7.7
3 1 3
6 6 6
6 6 7 -
7 7 7
8 8 8
TAB Vc
Plughaferbekämpfung in Weizen (Sorte Neepawa); Weizen-
o
pflänzchen annähernd 10 cm zur Zeit der Herbizidanwendung
Benzoylpropäthyl
in kg/ha
0
0,14
0,28
0,56
0,84
1,12
409823/1137
2 3 60-20 - 12 -
Die Resultate der Versuche lassen deutlich den synergistischen Effekt der erfindungsgemäßen kombinierten Herbizide auf Flughafer erkennen.
PATENTANSPRÜCHE:
0 & 8:2,37 1 1 3 7

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    (?) Herbizid zur Bekämpfung von Plughafer mit einem Gehalt an einem festen oder flüssigen Träger und anderen üblichen Zusätzen neben dem. eigentlichen Wirkstoff, dadurch g e kennzeichnet, daß es als Wirkstoff ein synergistisches Gemisch aus
    (a) 4-Chlor-2-butynyl-ra-chlorearbanilat und
    (b) Äthyl-2-N-benzoyl-Ii-{3,4-dichlarphenyl)-2-aminopropionat, Äthyl-2-]J-benzoyl-J!i-(3-chlor-4-flu.orphenyl)-2-aminopropionat oder Isopropyl-2-U-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat enthält.
  2. 2. Herbizid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff
    (a) 1-4, insbesondere 1-2 Gew.-$ 4-Chlor-2-butynyl-m-chlorcarb- * anilat,
    (b) 4-20, insbesondere 4-12 Gew.-$ Äthyl-2-N-benzoyl-ii-(3,4-dichlorphenyl)-2-aminopropionat enthält..
  3. 3. Verwendung der Herbizide nach Anspruch 1 oder 2 zur Bekämpfung von Plughafer in davon befallenen Getreidebeständen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Mittel in festen oder flüssiger Form, vorzugsweise in einer Menge von 0,35 bis 1,68kg/ha und insbesondere von 0,35 bis 0,98 kg/ha gleichmäßig über den Bestand verteilt.
    4098-23/1137
DE2360208A 1972-12-04 1973-12-03 Unkrautbekaempfungsmittel Pending DE2360208A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CA157,964A CA999452A (en) 1972-12-04 1972-12-04 Barban, substituted 2-aminopropionate synergistic composition for controlling wild oat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2360208A1 true DE2360208A1 (de) 1974-06-06

Family

ID=4095147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2360208A Pending DE2360208A1 (de) 1972-12-04 1973-12-03 Unkrautbekaempfungsmittel

Country Status (11)

Country Link
US (1) US3892556A (de)
AU (1) AU6314273A (de)
CA (1) CA999452A (de)
CS (1) CS172252B2 (de)
DE (1) DE2360208A1 (de)
FR (1) FR2208606A1 (de)
GB (1) GB1449217A (de)
IT (1) IT1021006B (de)
PL (1) PL89933B1 (de)
SU (1) SU488375A3 (de)
ZA (1) ZA739141B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4066439A (en) * 1975-10-23 1978-01-03 Gulf Oil Corporation Method of selectively combating wild oats

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL103921C (de) * 1958-03-24
US3712805A (en) * 1967-12-28 1973-01-23 Shell Oil Co Weed control employing n,n-disubstituted amino acid herbicides

Also Published As

Publication number Publication date
SU488375A3 (ru) 1975-10-15
AU6314273A (en) 1975-06-05
CA999452A (en) 1976-11-09
FR2208606A1 (de) 1974-06-28
PL89933B1 (de) 1976-12-31
CS172252B2 (de) 1976-12-29
GB1449217A (en) 1976-09-15
IT1021006B (it) 1978-01-30
ZA739141B (en) 1974-10-30
US3892556A (en) 1975-07-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69607743T2 (de) Insektizide kombinationen enthaltend ein insektizid der chloronikotinyl-reihe und ein insektizid mit eine pyrazol-, pyrrol oder phenylimidazol-gruppe
AT406002B (de) Gegen pilzbefall geschütztes pflanzen-vermehrungsgut und seine herstellung unter verwendung eines wirkstoffs auf der basis der phosphorigen säure
DD286097A5 (de) Pflanzenschutzmittelloesung bzw. pflanzenschutzmittelemulsion
DE69407658T2 (de) Herbizide Mischungen
DE1006203B (de) Selektiv wirkendes Unkrautbekaempfungsmittel
DE69809793T2 (de) Synergistische fungizide und/oder bakterizide zusammensetzungen
DE2151766B2 (de) N-Thiazolinyl-Phenoxycarbonsäureanüde
EP0085922B1 (de) Herbizide Mittel
DE2360208A1 (de) Unkrautbekaempfungsmittel
DE3239809A1 (de) Pestizidzusammensetzung
DD252115A5 (de) Fungizides mittel und seine verwendung
DE1642274A1 (de) Mittel zur selektiven Unkrautbekaempfung in Getreide
DE1121403B (de) Unkrautbekaempfungsmittel
DE2308102C2 (de) Verwendung von herbiziden Zusammensetzungen
DE69716965T2 (de) Ein 2-imidazol-5-on enthaltende, neue fungizide zusammensetzung
DE1071411C2 (de) Unkrautbekaempfungsmittel
DE1195549B (de) Selektive herbicide Mittel
DE1642273C3 (de) Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Rüben
DE2166966C3 (de) Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Rüben
DE1642274C3 (de) Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Getreide
DE2513428A1 (de) Mittel zur bekaempfung von wildem hafer
DE69505839T2 (de) Auf einem 3-phenypyrazolderivat und bifenox basierende herbizide mischungen
DE2256444A1 (de) Herbizide zusammensetzungen
DE2515481A1 (de) Mittel zur bekaempfung von flughafer
DE2631413A1 (de) Unkrautbekaempfungsmittel