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DE69407658T2 - Herbizide Mischungen - Google Patents

Herbizide Mischungen

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Publication number
DE69407658T2
DE69407658T2 DE69407658T DE69407658T DE69407658T2 DE 69407658 T2 DE69407658 T2 DE 69407658T2 DE 69407658 T DE69407658 T DE 69407658T DE 69407658 T DE69407658 T DE 69407658T DE 69407658 T2 DE69407658 T2 DE 69407658T2
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DE
Germany
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dose
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herb1
active ingredients
Prior art date
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DE69407658T
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Inventor
Alan Gamblin
Jacques Rognon
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Bayer SAS
Original Assignee
Rhone Poulenc Agrochimie SA
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/48Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • A01N43/561,2-Diazoles; Hydrogenated 1,2-diazoles

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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft herbicide Zusammensetzungen mit verbesserter Wirksamkeit.
  • Das im folgenden als HERB1 bezeichnete Herbizid, dessen chemische Bezeichnung 1-CH&sub3;-3-[2-F-4-Cl-5-(-O-CH&sub2;-CO-O- C&sub2;H&sub5;) -phenyl]-4-Cl-5-OCHF&sub2;-pyrazol lautet, ist bekannt. Diese Verbindung ist in den europäischen Patentanmeldungen 361 114 und 443 059 beschrieben. Dieses Herbizid ist im wesentlichen für seine Anwendung auf Bewässerungsreis- und Bergreiskulturen sowie auf Flächen bekannt, die keinerlei Selektivität erfordern, wie Sumpfgebiete, Obstgärten, Bergregionen und Straßenbegrenzungen. Dieses Herbizid ist außerdem dafür bekannt, selbst in sehr geringen Dosen äußerst wirksam zu sein, wodurch selbst kleine Veränderungen der Dosierung eine stark veränderte Wirksamkeit zur Folge haben und die Verwendung von Herbl in Kombination mit anderen Herbiziden weitgehend unvorhersehbare Ergebnisse liefert. Die oben erwähnten europäischen Patente legen im übrigen keinerlei bestimmtes herbicides Gemisch nahe.
  • Man fand nun heraus, daß durch Mischen von HERB1 mit bestimmten anderen Herbiziden herbicide Zusammensetzungen mit hoher Wirksamkeit und hoher Selektivität gegenüber Getreide erhalten werden können. Im Verlauf der folgenden Beschreibung werden weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ersichtlich werden, insbesondere die hohe Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gegen Unkräuter in Getreide, speziell gegen Unkräuter, die ein ernstes wirtschaftliches Problem darstellen.
  • Im einzelnen betrifft die Erfindung herbicide Zusammensetzungen, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie als Wirkstoff ein Gemisch aus HERB1 (I) und Diflufenican (II) enthalten.
  • Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung besteht darin, daß die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen solche Zusammensetzungen sind, die eine synergistisch wirksame Menge eines Gemischs enthalten, das HERB1 (I) und Diflufenican (II) enthält.
  • Diflufenican ist die der chemischen Bezeichnung 2',4'-Difluor-2-(3-trifluormethyl-phenoxy)-nicotinanilid entsprechende Verbindung.
  • In den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegt der Gewichtsanteil an Verbindung (I), bezogen auf die Verbindung (II), im allgemeinen im Bereich von 0,04 bis 0,5 und vorzugsweise im Bereich von 0,06 bis 0,3.
  • Die erfindungsgemäßen herbiciden Zusammensetzungen weisen üblicherweise einen Wirkstoffanteil von 0,5 bis 95% auf.
  • Die Zusammensetzungen können unmittelbar vor der Anwendung zubereitete Zusammensetzungen, verdünnte Zusammensetzungen, konzentrierte Zusammensetzungen oder sogenannte "gebrauchsfertige" Zusammensetzungen, d. h. zum Vertrieb geeignete Zusammensetzungen, sein.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner alle üblichen Zusatz- oder Hilfsstoffe für Zusammensetzungen von Pflanzenschutzmitteln enthalten, insbesondere Trägersubstanzen, grenzflächenaktive Substanzen, Haftmittel und Dispersionsmittel.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in fester oder flüssiger Form, in Form von Lösungen, Suspensionen, Emulsionen oder emulgierbaren Konzentraten vorliegen.
  • Unter dem Begriff "Trägersubstanz" ist in der vorliegenden Patentschrift eine natürliche oder synthetische, organische oder mineralische Substanz zu verstehen, die den Wirkstoffen beigegeben wird, um die Anwendung dieser Wirkstoffe auf die Pflanze, das Korn oder den Boden zu erleichtern. Folglich ist diese Trägersubstanz im allgemeinen inert und muß landwirtschaftlich verträglich sein, insbesondere auf der behandelten Pflanze. Die Trägersubstanz kann fest sein (Ton, natürliche oder synthetische Silikate, Kieselerde, Harze, Wachse, feste Düngemittel usw.) oder flüssig (Wasser, Alkohole, Ketone, Erdölfraktionen, aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, chlorierte Kohlenwasserstoffe, verflüssigte Gase usw.).
  • Die grenzflächenaktive Substanz kann ein Emulgator, ein Dispergiermittel oder ein Netzmittel vom ionischen oder nichtionischen Typ sein. Als solche können beispielsweise Salze von Polyacrylsäuren, von Ligninsulfonsäuren, von Phenolsulfonsäuren oder von Naphthalinsulfonsäuren, Polykondensate von Ethylenoxid mit Fettalkoholen, mit Fettsäuren oder mit Fettaminen, substituierte Phenole (insbesondere Alkyl- und Arylphenole), Salze von Sulfobernsteinsäureestern, Taurinderivate (insbesondere Alkyltaurate) und Phosphorsäureester von Alkoholen oder polyethoxylierten Phenolen genannt werden. Die Gegenwart mindestens einer grenzflächenaktiven Substanz ist wünschenswert, da sie die Dispersion der Wirkstoffe in Wasser und die Anwendung der Wirkstoffe auf die Pflanzen verbessert.
  • Diese Zusammensetzungen können auch beliebige weitere Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Schutzkolloide, Haftmittel, Verdickungsmittel, Thixotropiermittel, Penetrationsmittel, Stabilisatoren, Maskierungsmittel, Pigmente, Farbstoffe und Polymere, enthalten. Ganz allgemein können die erfindungsgemäßen zusammensetzungen mit allen festen oder flüssigen Zusatzstoffen kombiniert werden, die mit den üblichen Formulierungstechniken vereinbar sind.
  • Von den Zusammensetzungen können allgemein feste und flüssige Zusammensetzungen genannt werden, wobei die flussigen Zusammensetzungen sowohl auf Grund ihrer leichten Anwendbarkeit als auch ihrer einfachen Herstellung bevorzugt werden.
  • Von den festen Zusammensetzungen können Pulver, die zum Einstäuben oder zur Dispersion bestimmt sind (wobei der Wirkstoffgehalt bis zu 100% betragen kann), und Granulate genannt werden, insbesondere durch Extrudieren, Verpressen, Impragnieren eines komförmigen Trägers oder Granulierung eines Pulvers erhaltene Granulate (wobei der Wirkstoffgehalt dieser Granulate zwischen 1% und, wie in den letzteren Fällen, 80% beträgt).
  • Von den flussigen Zusammensetzungen oder Zusammensetzungen, die dazu bestimmt sind, bei der Anwendung in flüssiger Form vorzuliegen, können Lösungen, insbesondere wasserlösliche Konzentrate, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, konzentrierte Suspensionen, Aerosole, benetzbare Pulver (beziehungsweise Spritzpulver) und Pasten genannt werden.
  • Emulgierbare oder lösliche Konzentrate weisen zumeist einen Wirkstoffgehalt von 10 bis 80% auf, während der Wirkstoffgehalt gebrauchsfertiger Emulsionen oder Lösungen 0,01 bis 20% beträgt.
  • Die emulgierbaren Konzentrate können beispielsweise erforderlichenfalls neben dem Lösungsmittel 2 bis 20% geeignete Zusatzstoffe, wie die oben genannten Stabilisatoren, grenzflächenaktive Substanzen, Penetrationsmittel, Korrosionsschutzmittel, Farbstoffe und Haftmittel, enthalten.
  • Aus den Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden, die sich insbesondere zum Aufbringen auf Blätter eignen.
  • Die Herstellung der konzentrierten Suspensionen, die ebenfalls durch Spritzen aufgebracht werden können, wird in einer Weise durchgeführt, die zum Erhalt eines stabilen fließfähigen Produkts führt, im dem sich kein Bodensatz bildet. Üblicherweise enthalten diese konzentrierten Suspensionen 10 bis 75% Wirkstoffe, 0,5 bis 15% grenzflächenaktive Substanzen, 0,1 bis 10% Thixotropiermittel und 0 bis 10% geeignete Zusatzstoffe, wie Pigmente, Farbstoffe, Entschäumer, Korrosionsschutzmittel, Stabilisatoren, Penetrationsmittel und Haftmittel sowie -als Trägersubstanz- Wasser oder eine organische Flüssigkeit, in der die wirksamen Substanzen nicht oder nur schwer löslich sind, während bestimmte organische Feststoffe oder Mineralsalze, die zur Verhinderung von Absetzungen oder als Frostschutzmittel für das Wasser dienen, in der Trägersubstanz gelöst sein können.
  • Die benetzbaren Pulver (beziehungsweise Spritzpulver) werden üblicherweise so hergestellt, daß sie 20 bis 95% Wirkstoffe enthalten. Neben der festen Trägersubstanz enthalten sie üblicherweise 0 bis 5% eines Netzmittels, 3 bis 10% eines Dispergiermitteis und erforderlichenfalls bis 10% eines oder mehrerer Stabilisatoren und/oder weiterer Zusatzstoffe, wie Pigmente, Farbstoffe, Penetrationsmittel, Haftmittel, Trenn- und Färbemittel usw.
  • Zur Herstellung dieser benetzbaren Pulver (beziehungsweise Spritzpulver) werden die Wirkstoffe in einem geeigneten Mischer innig mit den Zusatzstoffen vermischt und mit Mühlen oder anderen geeigneten Zerkleinerungsvorrichtungen zermahlen. Man erhält so Spritzpulver, deren Benetzbarkeit und Suspendierbarkeit vorteilhaft sind; sie können in jeder gewünschten Konzentration in Wasser suspendiert werden. Die erhaltenen Suspensionen können sehr vorteilhaft zum Aufbringen auf Pflanzenblätter verwendet werden.
  • An Stelle von benetzbaren Pulvern können auch Pasten hergestellt werden. Die Bedingungen und die Art und Weise, wie diese Pasten hergestellt und verwendet werden, sind ähnlich wie im Fall der benetzbaren Pulver beziehungsweise Spritzpulver.
  • Die dispergierbaren Granulate werden üblicherweise durch Agglomeration von Zusammensetzungen vom Typ der benetzbaren Pulver in geeigneten Granuliersystemen hergestellt.
  • Wie bereits erwähnt wurde, sind die wassrigen Dispersionen und Emulsionen, beispielsweise die durch Verdünnen eines erfindungsgemäßen benetzbaren Pulvers oder eines erfindungsgemäßen emulgierbaren Konzentrats mit Wasser erhaltenen Zusammensetzungen, im allgemeinen Rahmen der vorliegenden Erfindung eingeschlossen. Die Emulsionen können vom Typ Wasser-in-Öl oder Öl-in-Wasser sein, und sie können eine dickflüssige Konsistenz wie die einer "Mayonnaise" haben.
  • Der Fachmann wählt unter diesen Formen der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen diejenige oder diejenigen aus, die für die gewählten Kombinationen geeignet sind.
  • Die Zusammensetzungen können, wie dies meist der Fall ist, zwei der oben definierten wachstumsregulierenden Herbicide enthalten (binäre Kombination), oder aber drei (ternäre Kombination) oder sogar vier (quarternäre Kombination) solcher Herbicide.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Behandlung von Pflanzenkulturen, das dazu dient, diese Pflanzenkulturen gegen Unkraut zu schützen und/oder die Erträge zu verbessern, das dadurch gekennzeichnet ist, daß auf die Blätter der Pflanzen eine wirksame und nicht pflanzenschädigende Dosis einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung aufgebracht wird.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden auf die zu behandelnde Fläche, d.h., auf die von Unkraut befallene oder von Unkrautbefall bedrohte Fläche, wobei unter Unkraut insbesondere für Getreide schädliches Unkraut zu verstehen ist, herbicide Zusammensetzungen aufgebracht, die die oben beschriebenen Wirkstoffe (I) und (II) enthalten, wobei diese Wirkstoffe in einer Dosis von 3 bis 25 g/ha und vorzugsweise in einer Dosis von 5 bis 15 g/ha für den Wirkstoff (I) (d.h., das Herbizid HERB1) und in einer Dosis von 30 bis 150 g/ha und vorzugsweise in einer Dosis von 50 bis 100 g/ha für Diflufenican angewandt werden.
  • Von den Pflanzenkulturen, auf die die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen angewandt werden können, kommt Getreidekulturen, insbesondere Weizen, Gerste, Hafer, Roggen und deren Hybriden, die größte Bedeutung zu; darüber hinaus sind zur Unkrautvernichtung in Maiskulturen Mischungen auf der Basis von Bromoxynil besonders geeignet. Neben der hohen Selektivität der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gegenüber Getreide weisen diese auch eine hohe Wirksamkeit bei von Labkraut (Gallum Aparine) befallenen oder von Befall mit Labkraut bedrohten Pflanzenkulturen auf. Dieses Unkraut stellt ein besonders schwierig zu lösendes Problem dar, da nur mit sehr wenigen Herbiziden ein hoher prozentualer Vernichtungsgrad dieser Pflanze erzielt wird, der Ertrag an Getreide jedoch bereits durch zwei Labkraut-Pflanzen pro Quadratmeter Fläche verringert wird. Der Ehrenpreis (Veronica Hederifolia) stellt ein anderes schwierig zu lösendes Problem dar, da dieser ein Unkraut ist, das sehr früh im Herbst und sehr schnell keimt, und das sich selbst während des Winters ausbreitet, so daß es bereits vor dem Frühjahr vernichtet werden muß.
  • Das Verfahren kann durchgeführt werden, indem eine gebrauchsfertige Zusammensetzung verwandt wird oder indem vor Ort und unmittelbar vor der Verwendung die verschiedenen Wirkstoffe gemischt werden (tank mix). Die Zusammensetzung kann auch in situ hergestellt werden, indem die verschiedenen Wirkstoffe nacheinander auf die Blätter aufgebracht werden.
  • Das folgende, nicht einschränkende Beispiel erläutert die Erfindung und zeigt, wie sie durchgeführt werden kann. Dieses Beispiel zeigt für bestimmte Unkräuter eine besonders signifikante Wirksamkeit auf. Dieses Beispiel entspricht ausgewählten Fällen von Unkräutern, die schwierig zu bekämpfen sind.
  • Beispiel 1
  • Es wurden Parzellen mit Winterweizen und Wintergerste behandelt, die auch verschiedene Unkräuter enthielten. Die Behandlung wurde im Herbst nach dem Keimen der Pflanzenkultur und der Unkräuter durchgeführt.
  • Die herbicide Zusammensetzung wurde hergestellt, indem unmittelbar vor der Anwendung eine konzentrierte Suspension von HERB1 in dem Faß, in dem auch das Verdünnen mit Wasser durchgeführt wurde, mit einer konzentrierten Suspension von Diflufenican gemischt wurde.
  • Die Behandlung wurde als Vergleichsversuch zu zwei Einzelbehandlungen durchgeführt, bei welchen jedes dieser beiden Herbizide einzeln, jedoch in derselben Dosis wie in dem Gemisch aufgebracht wurde.
  • Am Ende des Winters wurden folgende prozentualen Vernichtungsgrade beobachtet:
  • Am Ende des Winters wurden eine 98%-ige Vernichtung des Labkrauts sowie die folgenden weiteren Ergebnisse beobachtet:

Claims (7)

1. Herbicide Zusammensetzungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Wirkstoff ein Gemisch enthalten, das enthält:
(I) Herb1, das unter der chemischen Bezeichnung 1-CH&sub3;-3-[2-F-4-Cl-5-(-O-cH&sub2;-CO-O-C&sub2;H&sub5;)-phenyl]-4- Cl-5-OCHF&sub2;-pyrazol bekannt ist,
sowie
(II) Diflufenican.
2. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, die eine synergistisch wirksame Menge eines Gemischs enthalten, das Herb1 (I) und Diflufenican (II) enthält.
3. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, die einen Gewichtsanteil an Verbindung (I), bezogen auf die Verbindung (II), enthalten, der im Bereich von 0,04 bis 0,5 und vorzugsweise im Bereich von 0,06 bis 0,3 liegt.
4. Herbicide Zusammensetzungen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, die 0,5 bis 95 Gew.-% Wirkstoffe enthalten.
5. Verfahren zur Behandlung von Pflanzenkulturen, das dazu dient, diese Pflanzenkulturen gegen Unkräuter zu schützen und/oder die Erträge zu verbessern, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Blätter der Pflanzen eine wirksame und nicht phytotoxische Dosis einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 aufgebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei auf die zu behandelnde Fläche, d.h., auf die von Unkraut befallene oder von Unkrautbefall bedrohte Fläche herbicide Zusammensetzungen, welche die Wirkstoffe (I) und (II) enthalten, aufgebracht werden, wobei diese Wirkstoffe in einer Dosis von 3 bis 25 g/ha und vorzugsweise in einer Dosis von 5 bis 15 g/ha für den Wirkstoff (I) (d.h., das Herbizid Herb1) und in einer Dosis von 30 bis 150 g/ha und vorzugsweise in einer Dosis von 50 bis 100 g/ha für Diflufenican angewandt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei eine Weizen-, Gerste-, Hafer- oder Roggenkultur behandelt wird.
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