DE2359714A1 - Schutzhaube fuer trennscheiben an handschleifmaschinen - Google Patents
Schutzhaube fuer trennscheiben an handschleifmaschinenInfo
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Description
HÖGER - STELLRECHT - GRiESSBACH -HAECKER
A'40 421 m .
u - 160
19. November 1973
Firma
. Ackermarin &' Schmitt KG
. Ackermarin &' Schmitt KG
7000 Stuttgart 1
Raitelsbergstr. 4 9
Raitelsbergstr. 4 9
Schutzhaube für Trennscheiberi an Handschleifmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Schutzhaube für Trennscheiben an
Handschleifmaschinen, insbesondere Winkelschleifmaschinen,
mit zwei die Trennscheibe seitlich abdeckenden, im wesentlichen segmentförmigen Wänden und einer diese Wände verbindenden
bog&nförmigen Wand.
Es ist bekannt, zum Durchtrennen von steinartigen Materialien wie z. B Platten oder Fliesen Trennschleifgeräte zu verwenden.
Bei diesen wird eine schnell umlaufende, schmale Trennschleifscheibe
durch das Material geführt und ein Trennschnitt in
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dieses eingeschliffen. Bei bekannten, von Hand geführten Trennschleifmaschinen ist die Trennscheibe aus Sicherheitsgründen
von einer Schutzhaube überfangen, die etwa die Hälfte der Trennscheibe abdeckt.
Beim Einschleifen des Schnittes in das Material werden von der schnell umlaufenden Trennscheibe kleine Materialteilchen mitgerissen
und kurz nach der Arbeitsstelle tangential von dieser Scheibe wieder abgeschleudert. Beim Durchtrennen von Gips,
Marmor, Pressteinen oder dgl. sind die abgeschnittenen Teilchen unter Umständen so klein, daß sie nach dem Abschleudern
von der Trennscheibe als feiner Staub in der Luft verteilt bleiben. Dadurch werden die Arbeitsbedingungen erschwert.
Außerdem sind gesundheitliche Schädigung durch das Einatmen dieses Staubes möglich. Schließlich können die abgeschleuderten
Teilchen z. B. in den Augen einer bedienenden Person Verletzungen hervorrufen. Abgesehen hiervon können sich schwere
Teilchen in hinderlicher Weise an der Arbeits- oder Schnittstelle ablagern.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Handschleifmaschine vorzuschlagen,
bei der die von der Trennscheibe abgeschleuderten, zum Teil staubähnliehen Materialteilchen nicht ungehindert
in den Raum fliegen können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an der Schutzhaube in der Nähe der Arbeitsstelle der Trennscheibe ein an einen Behälter
anschließbarer Auffangtrichter für abgeschleuderte
Staubteilchen befestigt ist.
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Die folgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Winkelschleifmaschine;
Fig. 2. eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Fig. 1
und
Fig. 3 eine Teildraufsicht der Maschine.
In Fig. 1 ist eine an sich bekannte, handbediente Winkelschleifmaschine
1 dargestellt, deren Trennscheibe 2 von einer Schutzhaube 3 überfangen ist.: Diese besteht aus zwei die
Trennscheibe 2 seitlich abdeckenden Schutzwänden 4 und 5, die beide an ihrem äußeren Rand durch eine bogenförmige Wand 6
miteinander verbunden sind. Diese Verbindung kann,' wie es in
den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, dadurch erreicht werden,
daß beide Schutzwände 4 und 5 mit,abgebogenen Rändern versehen
sind, die, ähnlich wie bei einer Dose mit dem dazugehörigenden Deckel, einander übergreifen.
Die Schutzwände 4 und 5 erstrecken sich über die obere Hälfte
der Trennscheibe 2. Im Bereich der drehbaren Welle der Winkelschlexf
maschine weisen sie eine halbkreisförmige Ausnehmung 8
auf, die den Zugang zu der Befestigung der Trennscheibe auf der
Welle der Winkelschleifmaschine erleichtert. Mit Hilfe einer mit der der Winkelschleifmaschine 1 benachbarten Schutzwand 4
verbundenen Schelle 7 kann die Schutzhaube 3 an der Winkelschleifmaschine
1 befestigt werden.
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In Fig. 1 ist die Umlaufrichtung der Trennscheibe 2 durch
den Pfeil A und die Arbeitsstelle, in welcher die Trennscheibe 2 in das Material eindringt, mit 11 gekennzeichnet. Auf der
Seite der Schutzhaube 3, auf die sich die Trennscheibe 2 zubewegt - in Fig. 1 also auf der rechten Seite - ist gemäß
der Erfindung ein Auffangtrichter 9 für die abgeschleuderten Staubteilchen befestigt. Die Längsachse dieses Auffangtrichters
9 ist dabei vorzugsweise etwa so angeordnet, daß sie den Außenrand der Trennscheibe 2 in der Nähe der Arbeitsstelle 11
tangential berührt. Der Auffangtrichter 9 hat zwei Öffnungen, eine größere, der Trennscheibe zugewandte Öffnung oder Mündung
12 und eine kleinere, von der Trennscheibe 2 abgewandte Öffnung
Zur Befestigung des Auffangtrichters 9 an der Schutzhaube 3 ist an deren Unterseite ein U-förmiges Profilteil 14 angeordnet,
dessen SchenkeiHTnaie seitlichen Schutzwände 4 und 5
und dessen Steg 17 in die bogenförmige Wand 6 der Schutzhaube übergehen. Der Steg 17 weist eine der Mündung 12 des
Auffangtrichters 9 entsprechende Ausnehmung 18 auf. Auf der
Außenseite des U-förmigen Profilteiles 14 ist der Auffangtrichter
9 mit dem Steg 17 so verbunden, daß die Mündung 12 des Auffangtrichters 9 und die Ausnehmung 18 im Steg 17 zur
Deckung kommen.
Die kleinere Öffnung 13 des Auffangtrichters 9 ist mit einer
Leitung, z. B. einer Saugleitung 19, verbunden. Die in den
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Auffangtrichter 9 geschleuderten Staubteilchen können durch
diese Saugleitüng 19 abgesaugt und in einen Auffangbehälter befördert werden.
Der Auffangtrichter kann auch direkt mit einem Behälter verbunden
sein, der unter Unterdruck steht.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Öffnung 13 des Auffangtrichters direkt mit einem Behälter, insbesondere einem
Sack, verbunden, der aus einem luftdurchläßigen Material besteht, z. B. aus Papier, Schaumgummi, Textilien oder dgl.. Die
von der Trennscheibe abgeschleuderten Staubteilchen werden in diesem Sack gesammelt; da von der schnell umlaufenden Trennscheibe
auch viel Luft mitgerissen und in den Auffangtrichter
9 gedrückt v/ird, ist es nötig, den Auffangbehälter in der beschriebenen. Weise luftdurchlässigzu gestalten. Andernfalls
würde sich im Auffangtrichter 9 ein Luftrückstau bilden, so daß die abgeschleuderten Staubteilchen unter Umständen
nicht mehr ins Innere des Auffangtrichters 9 gelangen würden.
Die Anordnung des Auffangtrichters 9 an der Schutzhaube 3,
die Größe der der Trennscheibe 2 zugewandten Mündung 12 sowie
die Neigung des Auffangtrichters 9 sind so gewählt, daß die,
von der Trennscheibe 2 abgeschleuderten Teilchen ungeachtet des Durchmessers der Trennscheibe 2 ins Innere des Auffangtrichters
9 gelangen. Dadurch ist gewährleistet, daß auch bei verbrauchten
Trennscheiben, deren Durchmesser merklich kleiner ist als der
von neuen Trennscheiben, die Staubteilchen einwandfrei durch den
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Auffangtrichter 9 gesammelt werden.
Die Unterseite des U-förmigen Profilteiles 14 dient als
Lagerbock, an dem, um eine horizontale Achse 21 drehbar, eine Auflage 22 gelagert ist. Mittels eines am freien Ende dieser
Auflage 22 drehbar gelagerten, bogenförmigen Haltebügels 23 ist diese Auflage 22 feststellbar. Dazu ist in dem Haltebügel
ein längsweise verlaufender Schlitz 24 vorgesehen durch welchen gegenüber der Arbeitsstelle 11, eine radial durch die bogenförmige
Wand 6 gesteckte- Schraube 25 ragt. Mit Hilfe einer auf diese Schraube 25 aufgeschraubten Flügelmutter 26 kann der
Haltebügel 23 gegen die bogenförmige Wand 6 gepreßt und dadurch gegen eine längs des Schlitzes 24 erfolgende Verschiebung gesichert
werden.
Die Auflage 23 dient dazu, die Handschleifmaschine auf dem zu durchtrennenden Material aufliegend zu führen. Um die Auflagefläche
zu vergrößern, kann die Auflage 22 z. B. durch einen Auflagebügel 27 seitlich erweitert werden (Fig. 3). Durch Verstellen
des Haltebügels 23 wird die Auflage 22 um die Achse geschwenkt. Dabei ändert sich der Abstand von der Unterkante der
Trennscheibe 2 zur Auflage 22, daß heißt, es ändert sich die Schneidtiefe. Durch Verstellen des Haltebügels 23 ist es also
möglich, die Tiefe eines auszuführenden Schnittes festzulegen.
Obwohl sich dabei auch die Position der Arbeitsstelle 11 ein
wenig verändert, ist der Auffangtrichter 9 so ausgebildet und
positioniert, daß die von der Trennscheibe 2 abgeschleuderten Staubteilchen in jedem Falle in das Innere des Auffangtrichters
9 gelangen.
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Claims (1)
- 23597HA 40 421 mu - 16019. November 1973P a te η ta η s-p;r ü,,c h e : %M. Schutzhaube für Trennscheiben an Handschleifmaschinen, ^-^insbesondere Winkelschleifmaschinen, mit zwei die Trennscheibe seitlich abdeckenden, im wesentlichen segmentförmigen Schutzwänden und einer diese Schutzwände ver- . bindenden bogenförmigen Wand, da du r c h ge kenn ze i c h η e t , daß an der Schutzhaube (3) in der Nähe der Arbeitsstelle (11) der Trennscheibe (2) ein an einen Behälter anschließbarer Auffangtrichter (9) für abgeschleuderte Staubteilchen befestigt ist. '•2. Schutzhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangtrichter (9) über eine Saugleitung (19) mit einem Behälter verbunden ist.3. Schutzhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ; der Auffangtrichter (9) mit einem unter Unterdruck stehenden Behälter verbunden ist.4. Schutzhaube nach Anspruch 1, dadurch/gekennzeichnet, daß der Äuffangtrichter (9) mit einem Sack verbunden ist, der aus luftdurchlässigem Material besteht, um die von der Trennscheibe (2) mitgerissene Euft entweichen zu lassen.■■"-■■■"■"- .'■.-■ - 2 -50 98 23/0148A 40 421 mu - 16019. November 19735. Schutzhaube nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mündung (12) des Auffangtrichters (9) ein U-förmiges Profilteil (14) angeordnet ist, dessen Schenkel (15, 16) in die seitlichen Schutzwände (4, 5) und dessen mit einer Ausnehmung (18) versehener Steg (17) in die bogenförmige Wand (6) der Schutzhaube (3) übergehen.6. Schutzhaube nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auffangtrichter (9) eine relativ zur Trennscheibe (2) verstellbare Auflage (22) vorgesehen ist.509823/0146L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2359714A DE2359714A1 (de) | 1973-11-30 | 1973-11-30 | Schutzhaube fuer trennscheiben an handschleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2359714A1 true DE2359714A1 (de) | 1975-06-05 |
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ID=5899527
Family Applications (1)
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| DE2359714A Pending DE2359714A1 (de) | 1973-11-30 | 1973-11-30 | Schutzhaube fuer trennscheiben an handschleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2359714A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2547459A1 (de) * | 1975-10-23 | 1977-04-28 | Lutz Kg Maschf Eugen | Vorrichtung zur herstellung von nuten oder schlitzen |
| DE3811197A1 (de) * | 1988-04-01 | 1989-10-26 | Paul Heinrich Bunse | Adaptervorrichtung fuer eine von hand gefuehrte werkzeugmaschine |
| EP0459121A3 (en) * | 1990-05-30 | 1992-05-20 | Robert Bosch Gmbh | Sliding guide for handheld machine tool |
| WO2002034487A1 (de) * | 2000-10-24 | 2002-05-02 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zur einstellung der schnitttiefe eines handgeführten elektrowerkzeugs |
-
1973
- 1973-11-30 DE DE2359714A patent/DE2359714A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2547459A1 (de) * | 1975-10-23 | 1977-04-28 | Lutz Kg Maschf Eugen | Vorrichtung zur herstellung von nuten oder schlitzen |
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