DE2358748A1 - Vorrichtung zum transport von blaettern - Google Patents
Vorrichtung zum transport von blaetternInfo
- Publication number
- DE2358748A1 DE2358748A1 DE19732358748 DE2358748A DE2358748A1 DE 2358748 A1 DE2358748 A1 DE 2358748A1 DE 19732358748 DE19732358748 DE 19732358748 DE 2358748 A DE2358748 A DE 2358748A DE 2358748 A1 DE2358748 A1 DE 2358748A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- shaft
- roller
- axis
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 claims description 2
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 claims description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 241001079606 Paches Species 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 239000000872 buffer Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000011527 polyurethane coating Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/65—Apparatus which relate to the handling of copy material
- G03G15/6502—Supplying of sheet copy material; Cassettes therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H5/00—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
- B65H5/06—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by rollers or balls, e.g. between rollers
- B65H5/062—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by rollers or balls, e.g. between rollers between rollers or balls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2401/00—Materials used for the handling apparatus or parts thereof; Properties thereof
- B65H2401/10—Materials
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2511/00—Dimensions; Position; Numbers; Identification; Occurrences
- B65H2511/20—Location in space
- B65H2511/22—Distance
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2511/00—Dimensions; Position; Numbers; Identification; Occurrences
- B65H2511/20—Location in space
- B65H2511/22—Distance
- B65H2511/224—Nip between rollers, between belts or between rollers and belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
Vorrichtung zum Transport von Blättern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von
Blättern. Dabei bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung, mit deren Hilfe Blätter durch ein Rollenpaar
hindurchgefördert werden.
Beim Transport von Gegenständen, wie Lochkarten oder Mikrofilm-Umhüllungen, deren Breite lediglich einige
Zentimeter beträgt, hat sich die Verwendung eines einzigen Paares von Transportrollen als ausreichend erwiesen, deren
Breite etwa 25j4· mm beträgt. Eine derartige Rollenbreite
reicht aus, um die Gegenstände längs ihrer Bahn zu transportieren.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß es nicht möglich ist, sehr breite Blätter mit Hilfe eines Rollenpaares der oben
409823/0340
genannten Breite zu transportieren, da diese Blätter sehr •leicht aus ihrer Orientierung geraten, so daß sie· nicht
der angestrebten Führungsbahn folgen. Die Verwendung sehr großer Rollen verbietet sich jedoch aus wirtschaftlichen
Erwägungen.
Bei der Ausbildung oder Herstellung von zum Transport dienenden Oberflächen von Antriebsrollen ist es üblich,
diese Antriebsoberflächen aus einen elastischen Material herzustellen, um auf diese Weise die Reibung zwischen den
Rollen und dem Blatt zu erhöhen. Von der Anmelderin ist gefunden worden, daß sich derartige Oberflächen vorteilhaft
durch Umgießen einer zentralen Welle oder Lagerung herstellen lassen, um auf diese Weise die gegossene Oberfläche
mit der Mittelachse zu verbinden. Bei der Herstellung derartiger gegossener Rollen ist es jedoch äußerst schwierig,
die Oberflächen genau konzentrisch mit der Mittelachse auszubilden, so daß ein Paar von auf dieser Weise hergestellten
Rollen leicht zu einem ungleichmäßigen Antrieb oder Vorschub des Blattes führt, welches zwischen den Rollen des Rollenpaares
geführt wird.
Zur Anpassung eines Rollenpaares an Blätter unterschiedlicher Dicke und zum Erzielen eines angenähert konstanten Druckes
zwischen den Rollen eines Rollenpaares, unabhängig von der Dicke der jeweils zwischen den Rollen hindurchgeführten
Blätter, ist bereits vorgeschlagen worden, die die erste Andrückrolle tragende Welle beweglich im Hinblick auf die
die zweite Antriebsrolle tragende Welle zu lagern und eine Kraft auszuüben, die bestrebt ist, die beiden Wellen aufeinander
zuzuführen. In der brit. Patentschrift 922 780 ist in Fig. 3 bereits eine derartige Anordnung beschrieben,
wobei jedoch lediglich eine einzige Andrückrolle in Form einer Friktionsscheibe vorgesehen ist und an jedem Ende der
409823/0340
Welle, welche die Priktionsscheibe trägt, eine Feder
befestigt ist. Es ist versucht worden, diese bekannte Anordnung in Verbindung mit einer Vielzahl von Andrückrollensätzen
zu verwenden, die über die Breite eines breiten Blattes angeordnet waren. Dabei hat sich jedoch·
herausgestellt, daß es nicht möglich ist, mit gegossenen Andrückrollen, die nicht genau konzentrisch ausgebildet
sind, einen Blattvorschub oder Blatttransport zu gewährleisten, ohne daß ein Verkanten des geförderten Blattes
in seiner Führungsbahn auftritt. ■
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Transport von Blättern zu schaffen, welche
auch bei Verwendung nicht genau konzentrisch ausgebildeter Rollen den störungsfreien Transport auch von breiten
Blättern ohne Verkanten oder seitliches Verschieben gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
Vielzahl von ersten Rollen auf einer Welle symmetrisch zur Wellenmitte vorgesehen, eine zweite Rolle oder eine Vielzahl
von zweiten Rollen drehbar auf einer parallel zur Welle angeordneten Achse und eine Einrichtung vorgesehen
ist, mit deren Hilfe die Achse in Richtung auf die Welle und von letzterer fort bewegbar gehalten ist, wobei eine
Belastungeinrichtung vorgesehen ist, die auf die Achsenmitte derart einwirkt, daß die Achse in Richtung auf die Welle
führbar ist und daß ein Antrieb für die ersten oder zweiten Rollen vorgesehen ist, mit dessen Hilfe ein Blatt in den
Spalt zwischen den Rollen führbar ist.
Im Rahmen der Erfindung ist somit eine Vielzahl von Rollen vorgesehen, die auf einer Welle befestigt sind. Diese Rollen
bilden mit einer zweiten Rolle oder einer Vielzahl von
409823/0340
zweiten Rollen einen Einzugsspalt, wobei die zweite Rolle
oder die Vielzahl von zweiten Rollen drehbar um eine Achse angeordnet ist, welche im wesentlichen parallel zu der
erstgenannten Welle verläuft.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Bewegung, welche die Achse
in Richtung auf die Welle und von letzterer weg auszuführen imstande ist, gestattet den Durchtritt von Blättern unterschiedlicher
Dicke zwischen den Spalt zwischen den ersten und den zweiten Rollen, so daß selbst eine Vielzahl von
Blättern gleichzeitig durch den Rollenspalt führbar ist.
Die die Welle tragenden Einrichtungen oder Lager gestatten der Welle vorzugsweise eine Bewegung in einer zu der Achse
hin verlaufenden Ebene, in welcher sich die Welle der Achse nähern und von letzterer entfernen kann. Außerdem gestatten
die Lager der Welle eine Rotation um ihre eigene Achse, wobei die Umdrehung der Welle senkrecht zu der vorgenannten
Ebene erfolgt. Die Welle kann auf diese Weise um ihre Mitte schwingen und auf diese Weise Unterschiede zwischen den
Radien der Walzen ausgleichen. Dadurch wird ein gleichmäßigerer Druck zwischen den Walzen erzeugt, so daß ein
in den Einzugsspalt der Walzen hineingeführtes breites Blatt ohne Verkanten vorwärts transportierbar ist.
In der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung wird eine Vorrichtung beschrieben, bei v/elcher
die Rollen innerhalb einer Separier-Einrichtung verwendet werden, wobei der Antrieb auf die oberen Rollen einwirkt,
von welchen zwei vorhanden sind. Dabei sind die unteren Rollen, die gleichfalls zu zweit vorgesehen sind, genau
gegenüber den oberen Rollen angeordnet und mit Hilfe einer Rutschkupplung gegen Umdrehung gesichert. Die Rutschkupplung
40982 3/0340
wird wirksam, wenn kein oder lediglich ein Blatt in dem Einzugsspalt der Rollen vorhanden ist, da die Reibung
zwischen den Rollen oder zwisehen den Rollen und einem
einzelnen Blatt ein hinreichend großes Moment von der Antriebseinrichtung auf die Rutschkupplung überträgt, um
letztere zum Durchrutschen zu veranlassen. Sind -jedoch
zwei oder mehr Blätter in dem Röllenspalt vorhanden, so ist die Reibung zwischen aufeinanderliegenden Blättern
nicht ausreichend groß, um ein das Durchrutschen der Kupp- ■
lung auslösendes Moment zu übertragen* Das bedeutet, daß
die unteren oder zweiten Rollen ohne Antrieb verbleiben, wodurch das zweite und alle gegebenenfalls vorhandenen
weiteren Blätter an dem Einzugsspalt der Rollen festgehalten werden, während lediglich das erste öder oberste
Blatt von der Blatt-Transporteinrichtung weiterbefördert wird* Die Anwendung oder Benutzung der Belastungseinrichtung
in der Mitte der unteren Welle oder Achse ist insbesondere dann wirksam, wenn zwei obere und zwei untere Rollen
vorgesehen sind, da aeäe Ungleichförmigkeit in einer Rolle
zu einem Auslenken der einen Welle im Hinblick auf die andere Welle oder Achse führen kann, ohne daß zum Halten ein
weiteres Rollenpaar auf der gleichen Seite, bezogen auf die Achsenmitte, angeordnet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
der Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Transport von Blättern, wobei
einige Teile des Gehäuses entfernt worden sind und einige Zugangsöffnungen zu .dem Gehäuse geöffnet sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht der linken Seite der in Fig.
dargestellten Vorrichtung,
409823/0340
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Welle aus Fig. 2 mit
den darauf befestigten Bauteilen,
Pig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Welle aus Pig. 2
mit den darauf befestigten Bauteilen ,
Pig. 5 eine Seitenansicht noch einer weiteren Welle aus
Pig. 2 mit den darauf befestigten Bauteilen,
Pig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Teils der in Pig. 2 dargestellten Vorrichtung, wobei einige
Einzelteile zwecks besserer Übersichtlichkeit entfernt sind und
Fig. 7 die Kettenantriebe der Vorrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Blatt-Zuführvorrichtung
oder Blatt-Transportvorrichtung ist zum Zuführen von auf unterschiedliche Größen zugeschnittenen Blättern in ein
Haupt-Kopiergerät 21 bestimmt, welches xerographische Abbildungen eines Originals auf den zugeführten Blättern herstellt.
Die Vorrichtung ist auf einem mit Bädern versehenen Gestell 22 befestigt und besitzt Puffer 23, welche dio Vorrichtung
daran hindern, sich dem Hauptkopiergerät zu dicht zu nähern. Eine Verbindungsklammer sowie nicht dargestellte
elektrische Verbindungen sind zwischen der Vorrichtung und dem Hauptkopiergerät vorgesehen.
Der mittlere Bereich der in Pig. 1 dargestellten Vorrichtung
enthält drei Pächer 31». in welchen Papierbehälter I5I für
drei Blattgrößen enthalten sind. Im Inneren des oberen Bereiches eines jeden Papierbehälter-Paches 31 ist eine Transportrollenanordnung
vorgesehen, welche ein Paar Transportrollen 61 enthält. Diese Rollen werden mit Hilfe einer
elektromagnetischen Kupplung 73 (Pig· 7) angetrieben, die von einer Kaschinenlogik gesteuert v/ird. Ein nicht-dargestellter
Dreiwegeschalter steuert die Kaschinenlogik derart,
409823/0340
daß die Transportrollen 61 in einem ausgewählten Fach 31
betätigt werden. .
Mit Hilfe der ausgewählten Transportrolleneinrichtung v/erden Blätter in die zugehörige oder zugeordnete Blattführungsbahn
(vgl. Fig. 2) eingeführt, *<relche an der rechten
Seite der Figur beginnt und in einem für alle drei Führungsbahnen gemeinsamen Punkt, auf der linken Seite der
Figur endet. Die drei Führungsbahnen entsprechen den drei Fächern 31 und da sie gleichartig aufgebaut sind, wird
lediglich eine von ihnen beschrieben. Den Anfang einer jeden Führungsbahn bilden zwei Leitbleche oder Leitplatten
91 und 92, deren Abstand voneinander mit zunehmendem Abstand
von der rechten Seite der Figur zunehmend geringer wird. Die Leitplatten bestehen aus ebenen Abschnitten,
welche zueinander geneigt sind. Alle drei'Abschnitte der
unteren Platte 91 sind nach oben in Richtung des Blatttransportes geneigt, so daß das aus dem Fach austretende
Blatt die untere Platte 91 berührt und längs der Führungsbahn
nach oben durch die untere Platte 91 führbar ist. Die Leitplatten sind mit Hilfe von Dübeln 87 an den Seitenplatten
88 der Vorrichtung befestigt.
Das linke Ende (vgl. Fig. 2) eines jeden aus den Platten 91
und 92 aufgebauten Leitplattenpaares führt in den Einzugsspalt einer separater Hollen-Anordnung. Diese Anordnung enthält
zwei Rollenpaare mit geriffelten Polyurethan-Oberflächen. Die Rollenoberflächen besitzen einen hohen Reibungskoeffizienten
und die obere Rolle 94- eines jeden Paares ist auf einer
Welle 95 gehalten, die in festen Lagern 96 in den Seitenplatten
der Vorrichtung befestigt ist. Die Welle 95 wird von einem Kettenzahnrad 97 angetrieben, in welches die gemeinsame
Antriebskette 72 (Fig. 7) eingreift, die ihrerseits
über eine von der Maschinenlogik gesteuerte elektromagnetische Kupplung von einem Hauptantriebsmotor 93 angetrieben wird.
409823/0340
Die Verbindung des Motors 98 nit der Kette 72 wird nachfolgend
erläutert. Die Rollen 94 werden durch die Welle in der in Fig. 2 dargestellten rechtsläufigen Umdrehungsrichtung angetrieben, sind jedoch mit Freilaufkupplungen
101 versehen, so daß sie gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinn relativ zu der Welle 95 drehbar sind. Dieser Freilauf tritt
auf, wenn ein Blatt mit einer Geschwindigkeit herausgezogen wird, welche größer ist als die Geschwindigkeit, mit v/elcher
die Bollen 94 angetrieben werden.
Die unteren Rollen 102 der beiden in der Separatorrollen-Anordnung
vorgesehenen Rollenpaare sind gegenüber den jeweiligen oberen Rollen auf einer Welle 103 zur Umdrehung
mit derselben mit Hilfe einer Schraube 104 befestigt, welche in eine Ausnehmung 105 in. der Welle 103 eingreift. Die
Welle 103 ist in Lagern 106 gehalten, welche in Schlitzen 107 in den Seitenplatten der Vorrichtung befestigt sind.
Die Schlitze 107 besitzen ihre Längsausdehnung längs der Linie, welche die beiden Wellen 95 und 103 miteinander
verbindet. Demzufolge kann sich die untere Welle 103 sowohl zu der oberen Welle 95 hin, als auch von dieser fort
bewegen, kann sich jedoch nicht in tangentialer Richtung bewegen. Die untere Welle 105 kann sich auch aus der
parallelen Anordnung zu der Welle 95 bewegen, falls eine unterschiedliche Blattdicke zwischen den beiden Rollenpaaren
auftritt oder falls die Rollen 94 nicht konzentrisch mit der
Welle 95 ausgebildet sein sollten.
Die untere Rollenwelle 103 wird mit Hilfe eines Belastungs-'
systems in Richtung auf die obere Rollenwelle 95 gedruckt,
wobei das Belastungssystem auf eine Kugel-Laufbahn 111 einwirkt, die in der Mitte der unteren Welle angeordnet ist.
Die Rollen 102 sind gleich weit von der Kugel-Laufbahn entfernt. Das Belastungssystem enthält einen Hebel 112, der
sich aus einer Welle 113 mit quadratischem Querschnitt er-
409823/0340
streckt j welche in den Seitenplatten der Vorrichtung befestigt
ist. Außerdem enthält das Belastungssystem einen zweiten Hebel 114-, der sich aus dem Ende dieser Welle entgegengesetzt
zu dem Hebel 112 erstreckt und aus der Sätenplatte
88 herausragt. Der Hebel 114- ist mit einer Vielzahl
von ringförmigen Ausnehmungen 115 über seine Länge versehen
und eine Feder 116 erstreckt sich aus einer dieser Ausnehmungen zu einer Vielzahl von öffnungen 117 in einem Dübel
118, welcher an der Außenseite der Seitenplatten 88 angeordnet ist. Die geeignete Ausnehmung 115 und Öffnung 117
werden in zweckmäßiger Weise ausgewählt, um die Enden der ·
Feder 116 zu befestigen, so daß eine angestrebte Belastung auf die untere Welle 103 ausgeübt wird.
Die untere Welle 103 des Separatorrollenpaares ist in einer Seitenplatte 88 mit Hilfe einer mechanischen Rutschkupplung
121 verankerte Dabei wird ein Rahmenanker durch eine Platte
122 gebildets die mit der Kupplung 121 verkeilt ist und eine
zusätzliche oder Hilfsrolle 123 trägt, die bexireglich in
einem engen. Schlitz 124 gehalten ist, welcher sich von dem
unteren Ende des Schlitzes 107 in derjenigen Seitenplatte
erstreckt, in welcher sich die Lager 106 der unteren Welle 103 bewegen. Die Verankerungsrolle 123 kann, sich demzufolge
mit der unteren Welle 103 sowohl zu der oberen Welle 95 als auch von dieser fort bewegen, wobei jedoch die Platte
122 daran gehindert ist, sich relativ zu der Seitenplatte 88 . zu drehen. Die mechanische Rutschkupplung 121 ist zum
Durchrutschen bei einem vorbestimmten Drehmoment ausgelegt.
Bei einer nicht-dargestellten Alternativanordnung ist eine
elektrische Rutschkupplung vorgesehen-, die bei einem Drehmoment durchrutscht, welches durch den an die Kupplung gelegten
Strom bestimmt wird« Die Einstellung dieser Kupplung erfolgt durch die Änderung des angelegten Stromess wohingegen
die Einstellung einer mechanischen Rutschkupplung den
körperlichen Zugang wenigstens eines Werkzeuges zu der Rutsch-
409823/Q34Q
kupplung verlangt, was häufig bei einer Maschine in Kompaktbauweise
nicht möglich ist, ohne verschiedene Bauteile der Einrichtung zu entfernen. Eine nicht dargestellte Fühleinrichtung,
wie ein Nikroschalter, kann zur Auslösung des "Papiersperre"-Alarms und zum Stillsetzen der Maschine vorgesehen
sein, falls die Welle 103 um einen zu großen Betrag von der oberen Welle 95 weggeführt worden ist, was beispielsweise
dann der Fall sein kann, wenn eine sehr große Anzahl von Blättern gleichzeitig zwischen den Rollen 94- und 102
hindurchgeftihrt wird und diese große Anzahl von Blättern
nicht säuberlich in der Separatorrollen-Anordnung vereinzelt oder getrennt werden kann.
An der linken Seite der Separatorrollen-Anordnung (vgl. Fig.2)
sind weitere Leitfcleche oder Leitplatten. 125 angeordnet·,
welche die aus den drei Separatorrollen-Anordnungen austretenden Blätter zu einer geneinsamen Antriebsrolleneinrichtung
führen. Die zusätzlichen Leitbieche 125 sind verschieblich
auf Schienen 126 gelagert, welche zwischen den Seitenplatten 88 angeordnet sind und durch eine öffnung 127
in der Seitenplatte mit Hilfe von Vorsprüngen 128 entnommen werden können, um eine Papiersperre zu belieben. Die oberen
und unteren Leitbleche sind verschieblich an.jeder Seite gelialten» wobei jedoch die mittleren Leitbleche lediglich
mit ihren rechten Enden an den Schienen befestigt sind, da die Blattführungsbahnen an ihren linken Enden miteinander
verschmelzen und Befestigungsschienen diese Durchtrittsbahnen behindern wurden. Anstelle der Befestigung mit den
linken Enden sind die Leitbleche 125 an ihren vorderen und hinteren Kanten in nicht dargestellten Bügeln gehalten.
Die untere Rolle 131 der Antriebsrollen-Einrichtung ist
auf einer Welle 132 befestigt, die in einer festen Lage in den Seitenplatten 83 der Vorrichtung gehalten ist. Die
Welle 132 wird mit Hilfe einer elektromagnetischen Kupplung
133 von einen Kettenzahnrad 134 angetrieben, welches seiner-
409823/0340
seits mit Hilfe der gemeinsamen Antriebseinrichtung für die
Vorrichtung angetrieben wrrd. Eine mechanische Freilaufkupplung 135 ist gleichfalls auf der Welle 132 befestigt
und wird mit Hilfe eines Kettenzahnrades 136 angetrieben, welches zu einem Antriebssystem für langsamere Geschwindigkeit
gehört. Die Rolle 131 ist mit einer Vielzahl von
elastischen Streifen 137 verseh'en, welche über ihre Länge
angeordnet sind, um die Antriebsleistung der Holle zu steigern. Die obere Rolle 138 der Einrichtung ist auf einer
Welle 139 befestigt, welche in sich vertikal erstreckenden Schlitzen 141 in den Sätenplatten 88 oberhalb der Antriebsrolle
131 gelagert ist. Die obere Rolle I38 besteht aus
Metall und besitzt eine glatte Oberfläche. Die Rolle 138 rückt von oben auf die Streiten 137» so daß ein zwischen
der Rolle 138 und den Streifen 137 vorliegendes Blatt vorwärts
bewegt wird, wenn sich die Rolle 131 dreht. Die Rolle
138 wird durch ihr Eigengewicht in Richtung auf die Rolle 131 gedruckt.
Zwei Mikroschalter 142t 143 sind als Fühlorgane für den
Durchlauf der Blätter durch die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung vorgesehen. Ein Betätigungsarm 144 des ersten
Mikroschalters 142 ist in der Bahn derjenigen Blätter angeordnet,
welche aus der Antriebsrolleneinrichtung austreten. Der zweite Mikroschalter ist mit seinem Betätigungsarm
im Bereich des Austrittes allein aus dem oberen Rollenpaar angeordnet. Beide Hikroschalter sind mit der Maschinenlogik
verbunden. Der Mikroschalter 142 veranlaßt die Maschinenlogik
bei seiner Betätigung zum Enderregen oder Spannungsfreischalten der elektromagnetischen Kupplungen 73 und.99 der
Separatorrollen-Anordnung sowie der Transportrollen, welche zuvor an Spannung geschaltet waren. Der Mikroschalter 143
veranlaßt bei seiner Betätigung die Maschinenlogik zum Spannungsfreischalten der elektromagnetischen Kupplung 73
0 9823/0340
23587Λ8
in dem Antriebssystem für die Transportrollen allein in dem oberen Fach. Der Mikroschalter 143 ist nur in der
oberen Blattführungsbahn vorgesehen, da diese Bahn für
kurze Blätter gedacht ist, deren hintere Kante bereits aus den Transportrollen 61 ausgetreten ist, bevor ihre
vordere Kante den Betätigungsarm 144 des Mikroschalters
142 erreicht hat.
Wie Pig. 7 zu entnehmen, erfolgt der Antrieb der elektromagnetischen
Kupplungen 73» 99 und 133 für die Transportrollen,
die Separatorrollen und die Antriebsrollen durch den Motor 98. Ein an der Abtriebswelle 222 des Motors 98
befestigtes Kettenzahnrad 221 .treibt mit Hilfe einer Kette 225 ein auf einer Zwischenwelle 224 befestigtes erstes
Ketten^ahnrad 223· Ein zweites Kettenzahnrad 226 auf der
Zwischenwelle 224 treibt eine Kette 227 über zwei Ausgleichs Zahnräder 228 sovde das Kettenzahnrad 136, welches
mit der mechanischen Freilaufkupplung für die Antriebsrollenwelle
132 verbunden ist. Ein drittes Kettenzahnrad 229 auf der Zwischenwelle 224 treibt das Kettenzahnrad 97 auf der
Separatorrollenwelle 95 für die mittlere Blattführungsbahn mit Hilfe einer Kette 231 an, welche über ein Ausgleichszahnrad 232 läuft, das außerhalb der Kette 231 angeordnet
ist, wie in Fig. 7 dargestellt. Diese Welle 95 treibt andere
Ketten an, die für den Antrieb anderer Teile der Vorrichtung bestimmt sind. Ein zweites Kettenzahnrad 233 auf der
Welle 95 der mittleren Separatorrollen-Anordnung treibt die Kette72, welche über Kettenzahnräder 71* 97 geführt wird,
welche die elektromagnetischen Kupplungen der drei Separatorrollenwellen
und der drei Transportrollenwellen antreiben.
Ausgleichszahnräder 234 zwischen den oberen und mittleren Kettenzahnrädern 7I und 97 sowie unter den unteren Kettenzahnrädern
71 und 97 stellen sicher, daß die Kette 72 über
einen hinreichenden Teil des Umfanges der Kettenzahnräder der mittleren und unteren Wellen herumläuft. Ein drittes*
409823/03 4 0
23587A8
Kettenzahnrad 235 auf der- Welle der mittleren Separatorrolleneinrichtung
treibt eine Kette 236, welche über zwei
AusgleichsZahnräder 237 und das Zahnrad 134- hinwegläuft,
welche mit der elektromagnetischen Kupplung 133 der Antriebsrollen-Einrichtung verbunden ist. Die Kette 236
treibt die Antriebsrollenwelle 132 mit einer höheren Geschwindigkeit an, sofern sie eingeschaltet ist, während
die Kette 227 andererseits einen Antrieb mit niedrigerer Geschwindigkeit' besorgt.
Wenn die jeweiligen Transportrollen 61 mit Hilfe der von der Maschinenlogik erregten elektromagnetischen Kupplung
73 angetrieben werden, so tritt das oberste Blatt von dem Stapel in dem betreffenden Fach in die zugehörige Führungsbahn
zwischen den Leitblechen 91 und 92 auf der Gegenseite
des Faches ein, in welchem der Stapel angeordnet ist. Das
Blatt trifft auf die untere Platte 91? welche derart nach
oben geneigt ist, daß das Blatt nach aufwärts in den Einzugsspalt der Separatorrollen-Anordnung eingeführt wird,
was die Aufgabe der Separatorrollen-Anordnung erleichtert, da in Fällen, in welchen zwei oder mehr Blätter zusammen '
transportiert werden die nach oben gerichtete Führungsbahn ■ die Wirkung ausübt, daß die vordere Kante des oberen Blattes
in eine Lage vor den vorderen Kanten der unteren Blätter gelangt.
Das Blatt gelangt in den Einzugsspalt zwischen den Separatorrollen
94 und 102 und wird mit Hilfe der Leitbleche 125 in den Einzugsspalt zwischen den Antriebsrollen 131 und 138
geführt, worauf es die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung an der linken Seite verläßt. Wenn die vordere Kante des
Blattes aus der Antriebsrolleneinrichtung austritt, so betätigt es den Finger 144 des Mikroschalters 142, welcher
die Maschinenlogik zum Spannungsfreischalten der elektromagnetischen
Kupplungen 73» 99 der Separatorrollen-Anordnung
409823/034 0
und der Transportrollen der zugehörigen Blattführungsbahn
veranlaßt', welche zuvor an Spannung geschaltet waren. Obgleich sich das Blatt noch immer unter den Transportrollen
und zwischen den Rollen der Separator anordnung befinden kann, wird der Antrieb nun allein von den Antriebsrollen
übernommen, wobei sich die obere Rolle 0A der Separatorrollen-Einrichtung
und die Transportrollon 61 im Freilauf
drehen, was eine Folge ihrer Freilaufkupplungen ist.
Falls zv/ei oder nehr Blätter von den Transportrollen 61
trotz der Vereinzelungswirkung gefördert sein sollten, welche von nicht-dargestellten Anschlägen an den vorderen Ecken
des Stapels ausgeübt wird, so sind die Separatorrollen 94 und 102 dazu bestimmt, lediglich das obere Blatt weiterzuführen
und das zweite sowie alle anderen Blätter an einem Durchgang hinter die Separatorrollen zu hindern. Die geriffelte Gestalt
der Polyurethan-Beschichtung der Sollen 0A und 102 wirkt mit
der von der Feder 116 zum Aufeinanderzufuhren der Rollen ausgeübten
Kraft derart zusammen, daß, wenn kein Blatt oder lediglich
ein Blatt zwischen den Rollen 94· und 102 vorliegt, die untere Rolle 102 in eine linksläufige Umdrehung versetzt
wird, wie in Fig. 2 dargestellt, was eine Folge der Reibung zwischen den Rollen und des Blattes ist, falls ein solches
Blatt vorhanden ist. Liegen jedoch zwei oder mehr Blätter zwischen den Rollen vor, so ist das auf die untere Rolle 102
infolge der Reibung zwischen der Vielzahl von Blättern zwischen den Rollen ausgeübte Moment nicht ausreichend groß, um
die Rutschkupplung 121 zum Durchrutschen zu veranlassen. Das hat zur Folge, daß sich lediglich das Blatt im. unmittel-·
baren Eingriff mit der oberen Rolle 94- vorbewegt, während die
untere Rolle 102 und die weiteren Blätter antriebslos verbleiben. Sobald das transportierte Blatt den Finger 144 des
Mikroschalters 142 erreicht, wird der Antrieb der Rolle 94-gestoppt,
so daß die liegengebliebenen Blätter bzw. das liegengebliebene Blatt zwischen der Separatorrollen-Anordnung
409823/0340
verbleibt bzw. verbleiben. Der Antrieb der Rolle 94 wird
wieder aufgenommen, nachdem die hintere Kante des ersten Blattes den Finger 144 des Mikroschalters 142 passiert
hat und wenn das Haupt-Kopiergerät 21 ein Signal an die Maschinenlogik legt, daß ein weiteres Blatt zugeführt werden
kann. Sodann wird das im unmittelbaren Eingriff mit der Rolle 94 stehende Blatt vorwärts transportiert, während
alle gegebenenfalls noch, vorhandenen weiteren Blätter in der zuvor beschriebenen Weise zurückgehalten werden.
Bei den beiden unteren Fächern sind die an der Separatorrollen-Anordnung zurückgehaltenen Blätter lang genug, um
bis unter die Transportrollen 61 zu reichen, so daß beim wieder am Betrieb setzen der Separatorrollen und der Transportrollen
keine v/eiteren Blätter von dem Stapel abgenommen werden, bis die Vielzahl geförderter Blätter aus der Separatorrollen-Anordnung
entfernt worden ist. Das oben erwähnte wieder in Betrieb setzen der Separatorrollen und der
Transportrollen erfolgt, wenn das Gerät 21 wieder betriebsbereit ist, nachdem die hintere Kante des ersten Blattes
den Finger 144 des Mikroschalters 142 passiert hat. In der oberen Blattführungsbahn verhindert die Anordnung des Mikroschalters
143 jeglichen weiteren Transport von Blättern von der Spitze des Stapels durch die in dem oberen Fach angeordneten
Transportrollen 61.
Die mit Hilfe der Feder 116 auf die untere Rolle 102 ausgeübte Belastung gestattet der unteren Rolle eine von der
oberen Rolle 94 fortgerichtete Bewegung, wenn eine größere
Blattdicke zwischen diesen beiden Rollen hindurchgeführt wird. Wäre diese Bewegung nicht möglich, so würde die Wirkung
zwischen den beiden Rollen 9^ und 102 beim Durchgang
einer Vielzahl von Blättern auf ein solches Maß anwachsen, daß die Reibung zwischen benachbarten Blättern innerhalb
der Blatt-Vielzahl hinreichend groß wäre, um das maximale
Moment zu übersteigen, welches von der Rutschkupplung 21
409823/0340
ausgeübt wird, was zur Folge hätte, daß die Blätter zusammen hinter die Antriebsrollen 121 und in das Kopiergerät 21 hineingeführt
wurden, was wiederum zu einer Papiersp'erre oder zu einer Verstopfung führen würde.
Wird eine Papiersperre oder Verstopfung mit Hilfe einer nicht
dargestellten Lampe auf einer Kontrolltafel angezeigt, so wird das Gerät stillgesetzt und kann nicht wieder in Betrieb genommen
werden, bevor ein Knopf auf der Seitenplatte 88 der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung niedergedrückt wird. Dieser·
nicht dargestellte Knopf 241 ist mit einer nicht-dargesteilten
zweiteiligen Magnetspul-Einrichtung in der Mascninenlogik
derart verbunden, daß die Magnetspule erst durch Niederdrücken dieses Knopfes jedesmal wieder eingestellt v/erden muß, wenn
eine Papiersperre angezeigt worden ist, bevor das Gerät wieder in Betrieb gesetzt v/erden kann. Um einen Zugang zu diesem
Knopf zu schaffen, muß die Bedienperson eine nicht-dargesteilte
Klappe in der Vorderseite der Platte 88 öffnen, worauf sie den Raum zu beiden Seiten der Separatorrollen 94 und 102
vor Augen hat. Ist die Papiersperre auf der linken Seite der Separatorrollen zu sehen, so können die betroffenen Lcitbleche
125 durch Verschieben durch die Öffnung 127 entfernt werden, um einen Zugang zu den verkeilten Blättern zu schaffen
und um dieselben zu entnehmen. Vor der Wieder-in-Betriebnahme
des Gerätes werden die Leitbleche 125 wieder an ihren Platz gebracht, wird der Knopf niedergedrückt und wird die
erwähnte Zugangsklappe wieder geschlossen. Falls die Papiersperre oder Verstopfung auf der rechten Seite der Separatorrollen-Einrichtung
zu sehen ist, so v/erden die betroffenen Papierbehälter, die in den Fächern 31 angeordnet sind, aus
ihrem Fach entnommen, um auf diese V/eise einen Zugang für den Raum zu gewinnen, der zwischen den Leitblechenpaaren 91
und 92 ausgebildet ist. Durch eine solche Anordnung ist es
für die Bedienperson nicht möglich, lediglich den Startknopf
409 8.2 3/0340
wieder- niedrzudrücken, wenn die Haschine nach e^ner Papiersperre
stillgesetzt worden ist, da die Zugangsöffniing in der Vorderseite der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung
zum Niederdrücken des Knopfes zunächst zu öffnen ist. Dadurch werden die möglichen Orte einer Papiersperre sichtbar,
so daß die Bereinigung einer Papiersperre auch bei einer sorglosen Bedienperson gesichert ist.
409823/0 3 40
Claims (11)
- Patentansprüche.JVorrichtung sum Transport von Blättern, dadurch ekennzeich.net , daß eine Vielzahl von ersten Rollen (94) auf einer Welle (95) symmetrisch zur Wellenmitte angeordnet, eine zweite Welle (102) oder eine Vielzahl von zweiten Rollen drehbar auf einer parallel zur Welle (95) angeordneten Achse (103) und eine Einrichtung (107) vor gesellen ist, mit deren Hilfe die Achse (103) in Richtung auf die Welle (95) und von . letzterer fort bewegbar gehalten ist, wobei eine Belastungseinrichtung (111 bis ^17) vorgesehen ist, de auf die Achsenini tte derart einwirkt, daß die Achse(103) in Richtung auf die Welle (95) führbar ist, und daß ein Antrieb (97) für die ersten oder zweiten Rollen vorgesehen ist, mit dessen Hilfe ein Blatt in den Spalt zwischen den Rollen (94,102) führbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zv/ei erste Rollen (94) und zwei zweite Rollen (102) vorgesehen sind, wobei die beiden zweiten Rollen (102) den ersten Rollen (92O gegenüberliegend angeordnet sind und die gleiche Breite wie die ersten Rollen (94) besitzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Rollen (94,102) mit geriffelten Greifoberflächen aus Polyurethan versehen sind.409823/0340
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Greifoberflachen der Rollen (94,102) durch Gießen hergestellt sind.
- 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Belastungseinrichtung (111 bis 117) einstellbar ist.
- 6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Belastungseinrichtung (111 bis 117) einen Hebel (112) enthält, der mit einer in der Mitte der Achse (103) angeordneten Kugellaufbahn (111) in Eingriff bringbar ist.
- 7· Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , däJ in einem Gestell (22) an jedem Ende der Achse (103) ein Schlitz (107) ausgebildet ist, der sich in Richtung auf die Welle (95) erstreckt und daß an jedem Ende der Achse (103) ein Lager (106) befestigt ist, welches sich durch die Breite des Schlitzes (107) erstreckt und längs des Schlitzes beweglich ist.
- 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7 ι dadurch gekennzeichnet , daß eine Rutschkupplung (121) mit zwei Teilen (122,123) vorgesehen ist, wobei die beiden Teile (122,123) durch Einwirken einer einen vorbestimmten Wert übersteigenden Kraft gegeneinander verschieblich sind und eine Einrichtung (124) vorgesehen ist, mit deren Hilfe eines (122) der Teile gegen Verdrehung sicherbar ist, während das zweite Teil (123) drehbar mit den ersten Rollen (94) verbunden ist und dadurch, daß der Antrieb (97) nur mit der ersten Rolle (94) oder den ersten Rollen verbunden ist.409 823/0340 '
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Sichern eines Teils (122) der Rutschkupplung (121) gegen Verdrehung einen Schlitz (124) enthält, der in dem Gestell (22) parallel zu dem Schlitz (107) für die Lager (106) ausgebildet ist, und daß an dem Teil (122) der Rutschkupplung (121) eine Rolle (123) befestigt ist, die in dem Schlitz (124) beweglich ist.
- 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9 j dadurch gekennzeichnet , daß die ersten oder zweiten Rollen (94-, 102) von dem Antrieb mit Hilfe einer Freilaufkupplung (101) antreibbar sind.
- 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Achse (103) mit Hilfe der Lager (106) in Richtung auf die Welle (95) verschieblich und um ihre Mittellinie drehbar gelagert ist, wobei die Ebene der Drehung senkrecht auf der Ebene der Verschiebung steht.409823/0340
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5572272A GB1419506A (en) | 1972-12-01 | 1972-12-01 | Sheet feeding devices |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358748A1 true DE2358748A1 (de) | 1974-06-06 |
Family
ID=10474698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732358748 Pending DE2358748A1 (de) | 1972-12-01 | 1973-11-26 | Vorrichtung zum transport von blaettern |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA998708A (de) |
| DE (1) | DE2358748A1 (de) |
| FR (1) | FR2209363A5 (de) |
| GB (1) | GB1419506A (de) |
| NL (1) | NL7316480A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005006357U1 (de) * | 2005-04-20 | 2006-06-08 | Krones Ag | Vorrichtung zum Separieren von Zuschnitten |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2906353C3 (de) * | 1979-02-19 | 1983-02-03 | Gebrüder Bühler AG, 9240 Uzwil | Verfahren und Filtersteueranlage zur zyklischen Gegenspülung membranventilbetätigter Filterschläuche |
| NL7905612A (nl) | 1979-07-19 | 1981-01-21 | Meyn Pieter | Inrichting voor het afknijpen van de nek van gevogelte. |
-
1972
- 1972-12-01 GB GB5572272A patent/GB1419506A/en not_active Expired
-
1973
- 1973-11-26 DE DE19732358748 patent/DE2358748A1/de active Pending
- 1973-11-27 CA CA186,836A patent/CA998708A/en not_active Expired
- 1973-11-30 FR FR7342857A patent/FR2209363A5/fr not_active Expired
- 1973-11-30 NL NL7316480A patent/NL7316480A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005006357U1 (de) * | 2005-04-20 | 2006-06-08 | Krones Ag | Vorrichtung zum Separieren von Zuschnitten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2209363A5 (de) | 1974-06-28 |
| GB1419506A (en) | 1975-12-31 |
| NL7316480A (de) | 1974-06-05 |
| CA998708A (en) | 1976-10-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3107768C2 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme einzeln zugeführter Blätter | |
| DE2260909A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren einzelner blaetter unterschiedlicher eigenschaften | |
| DE2650564B1 (de) | Vorrichtung zum Vereinzeln von Belegen,Karten u.dgl.,insbesondere von Geldscheinen | |
| DE2647265C2 (de) | Zuführvorrichtung für ein Fotokopiergerät | |
| DE2151548C3 (de) | Kartentransportvorrichtung | |
| DE3623075A1 (de) | Blatttransportvorrichtung | |
| DE69120057T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einzeln abgeben von flachen gegenständen aus einem stapel dieser gegenstände | |
| DE1561714A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum wahlweisen Vortransportieren und Abschneiden einer von mehreren Materialbahnen | |
| DD142435A5 (de) | Mehrfarbendruckmaschine | |
| DE69409687T2 (de) | Vorrichtung zum Stapeln von Bogen | |
| DE2323168C2 (de) | Führungsvorrichtung zum Zuführen von Vorlagen | |
| DE1930183A1 (de) | Drehkollator | |
| EP1000860A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umreifen oder Umhüllen von Gegenständen | |
| DE2358748A1 (de) | Vorrichtung zum transport von blaettern | |
| DE19612924A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Zuführen eines Endes einer Materialbahn | |
| EP1976784B1 (de) | Vorrichtung zum stapelförmigen ablegen von blättern | |
| EP1351872B1 (de) | Vorrichtung zur abgabe oder entgegennahme von einzelblättern | |
| DE2358769A1 (de) | Blatt-zufuehreinrichtung | |
| DE68927764T2 (de) | Maschine zum Abbremsen einer Serie von entlang einer Produktionslinie dicht aufeinanderfolgend wandernden Blechtafeln | |
| DE2445259B2 (de) | Vorrichtung zum schrittweisen transport eines bandfoermigen materials | |
| DE2531416C2 (de) | Vorrichtung zum Trennen der einzelnen Lagen eines mehrlagigen Endlosformulars | |
| DE3823705A1 (de) | Vorrichtung zum vereinzeln von zuschnitten aus einem stapel | |
| EP0083025A1 (de) | Blattvereinzelungseinrichtung | |
| DE3122585C2 (de) | Vorrichtung zum Entnehmen von Filmen, insbesondere Röntgenfilmen aus einem Magazin | |
| DE2227135C3 (de) | Vorrichtung zum gruppenweisen Abtrennen einer vorbestimmten Anzahl von sich schuppenartig Überlappenden, flachen Gegenständen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |