DE2358454A1 - Verfahren zur herstellung eines antriebsritzels fuer saegeketten - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines antriebsritzels fuer saegekettenInfo
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- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
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Description
PATENTANWALT!.
DR.-ING. HANS LEYH
DIPL.-ING. ERNGT RMMIMANN . . . -
München 7i, 20. November" 1973
Melchiorstr. 42
Unser Zeichen: OM19P/G-1O77/79
Omark Industries, Ine.
2100 S.E. Milport Road Portland," Oregon V.St.A.
"Verfahren zur Herstellung eines Antriebsritzels
für Sägeketten
Die Erfindung betrifft ein,Verfahren zur Herstellung eines
Antriebsritzels für·die Sägekette einer Kettensäge, das mit-.
Auskehlungen versehen ist', in welche die Antriebs ζ ungen der
Antriebsglieder "der Sägekette eingreifen.
Die Verwendung eines'Antriebsritzels dieser Art ist bekannt
(US-PS 3 IMA- 890 und US-PS 3 279 2?2). Derartige Ritzel haben
den Vorteil, dass sie sich selbst ausrichten und weniger störanfällig
sind als fixierte Antriebsritzel. Die Kachteile dieser Antriebsritzel bestehen darin, dass sie aus einem
massiven Metallstück bestehen, das durch sorgfältige Bearbeitung
mi#t den Auskehlungen.versehen werden muss, in welche
die Antriebszungen eingreifen. Diese Bearbeitungen sind
äusserst kostenintensiv, wenn solche Ritzel durch entsprechend
Fs/wi . : sorgfältige
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sorgfältige Bearbeitung im wesentlichen ohne Ausschuss her-' gestellt werden soll. ' ' ;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Antriebsritzei
zu schaffen, das sehr einfach und kostensparend hergestellt werden kann und trotzdem die Möglichkeit einer
Selbstausrichtung wie das bekannte Antriebsritzel bietet. Dabei soll das Herstellungsverfahren nicht nur kostenintensive
und zeitraubende Bearbeitungen vermeiden, sondern auch eine Massenproduktion mit einfachen Maschinen möglich machen.
Diese Aufgabe wird er fizidungs gernäss dadurch gelöst, dass
eine mit einer zentrischen Bohrung versehene metallische Ringscheibe längs ihres Umfangs zunächst wellenförmig verformt
wird, wobei die Anzahl der Wellenberge und Wellentäler der Anzahl der Auskehlungen am fertigen Antriebsritzel entspricht
und die auf gegenüberliegenden Seiten befindlichen Scheitelpunkte der Wellentäler und Wellenberge "bis auf das
Endmass ausgeformt werden, dass durch vorzugsweise zwei weitere Verformungs schritte der wellenförmige Verlauf der
Auskehlungen in einen rechteckförmigen Verlauf verformt wird,
wobei die radial verlaufenden und abwechselnd auf gegenüberliegenden Seiten angeordneten Auskehlungen mit im wesentlichen
planparallelen Seitenwänden versehen sind.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht.darin,
dass durch Ausstanzen bzw. Ausschneiden entlang der Kante der Zentrumsbohrung Nuten geschaffen werden, die zum Zentrieren
und kraftschlüssigen Aufstecken des Antriebsritzels auf eine Nabe dienen.
Das erfindungsgemässe Antriebsritzel für die Sägekette einer
Kettensäge mit Auskehlungen, in welche' die Antriebszungen von
in der Sägekette vorgesehenen Antriebsgliedern eingreifen, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsritzel aus einer
über den gesamten Umfang rechteckförmig verformten metallischen
- 2 - Ringscfaeibe
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Ringscheibe besteht, wobei die Auskehlungen radial vom
Aussenumfang der Ringscheibe bis zur Zentrumsbohrung verlaufen
und zwei benachbarte Auskehlungen durch jeweils etwa planparallel verlaufende Seitenwände gebildet werden, die
über einen Schenkel miteinander in -Verbindung stehen,' .und
dass längs des Umfangs der Zentrumsbohrung Vorrichtungen
zum Befestigen des Antriebsritzels auf einer Antriebsnabe angebracht sind.
Das erfindungsgemässe Äntriebsritzel bietet den grossen Vorteil,
dass es durch Verwendung entsprechender Gesenke mit Hilfe von Pressen herstellbar ist und somit für die Herstellung
der Einsatz von sehr teuren, Material abtragenden Maschinen nicht erforderlich ist. Ferner bietet das Ritzel
die Möglichkeit, ausgehend von geeignetem Blechmaterial an
das Verformen des Materials einen Härteprozess anzuschliessen, mit dem das Antriebsritzel wesentlich zuverlässiger mit einer
bestimmten Härte zu versehen ist, als dies bei aus dem vollen
Material gearbeiteten Ritzeln der Fall ist. -
Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles",
in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 ein ■ Antriebsritzel für eine Sägekette im montierten
Z-ust and;
Fig. 2 eine, vergrösserte Ansicht des Antriebsritzels
gemäss Fig. 1;
Flg. 3 eine auseinandergezogene perspektivische' Ansicht
■> des Antriebsritzels sowie der- Teile zum Montieren
des Ritzels; .
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Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4—4- der Fig. 2.\
Fig. 5 eine Seitenansicht des Ritzels gemäss Fig. 2;
Fig. 6a "bis 6e einzelne Verforiaun.gszu.stan.de bei der Herstellung
des Ritzels gemäss der Erfindung.
In der Zeichnung, insbesondere in den Fig. 1 und 3, ist
ausschnittsweise eine Kettensäge 10 dargestellt, die von einem nicht dargestellten Motorantrieb aus über e'ine Antriebswelle
12 eine Säge-kette 34- antreibt. Auf der Antriebswelle
ist eine Nabe 16 angeordnet, die in einer Kupplungstrommel1 14-sitzt,
wobei die Nabe durch eine öffnung-in der Kupplungstrommel
gesteckt und mit dieser derart verbunden ist, dass die beiden Teile eine Einheit bilden. Eine unter der Einwirkung
von Zentrifugalkräften arbeitende Kupplung bewirkt, dass die Kupplungstrommel in bekannter Weise mit der Antriebswelle
12 in Eingriff kommt. Die Nabe 16 trägt Federkeile 18, die in entsprechende Nuten 20 am Antriebsritzel
22, wie nachfolgend näher erläutert, eingreifen können. Das Antriebsritzel wird auf der Nabe 16 mit Hilfe einer Beilagscheibe
24- sowie einer Schraubenmutter 26 festgehalten, indem letztere, auf einen mit einem Gewinde versehenen Endabschnitt
28 der Antriebswelle 12 aufgeschraubt ist.
Das Antriebsritzel 22 kann von der Nabe 16 aus, die mit der Kupplungstrommel Ϊ4- fest verbunden ist, angetrieben werden,
wenn die Zentrifugalkupplung die kraftschlüssige Verbindung zur Antriebswelle 12 hergestellt hat.
In Fig. 1 ist das der Führung der Sägekette dienende Schwert 30 mit seinem hinteren Ende dargestellt, das am Gehäuse der
Kettensäge 10 mit Hilfe von Schrauben -32 befestigt ist. Die
Sägekette 34- besteht aus Antriebsgliedern 36 und Schneidgliedern
38, die mit Hilfe von Verbindungsgliedern 40 zusammengehalten
werden. Jedes Schneidglied ist mit einer nach
- 4- - - innen
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innen weisenden Antriebszunge 42 versehen, die in einer längs
der Aussenkante des. Schwertes 30 verlaufenden Führungsnut in
herkömmlicher Weise geführt wird. Die auf dem Schwert montierte
Sägekette 34 läuft über das Antriebsritzel 22 und wird
von dem mit den Antriebszungen in Eingriff kommenden Antriebsritzel 22 angetrieben.
Das Antriebsritzel 22 selbst besteht aus einem Metallring, der durch entsprechende.Formgebung mit radial verlaufenden
Auskehlungen auf abwechselnd gegenüberliegenden' Seiten versehen ist. Diese Auskehlungen sind derart ausgebildet, dass
mit Schenkeln 46 verbundene Seitenwände 44 entstehen. Durch diese Seitenwände und Schenkel werden die kammerartigen Auskehlungen
geschaffen, in welche die-Antriebszungen 42 der Antriebsglieder 36 eingreifen können. Die Seitenwände 44
begrenzen auf der einen Seite die seitliche Verschiebung der Kette in der einen Richtung, während die Seitenwände 44 auf '
der anderen Seite die seitliche Verschiebung der Kette in der anderen Richtung begrenzen. An. den die Seitenwände verbindenden
Schenkeln greifen die Zungen der Antriebsglieder an.
Durch das Vorsehen der Nuten. 20 am Antriebsritzed 22 wird in
vorteilhafter Weise dafür gesorgt, dass das Antriebsritzel auf der Nabe 16"satt und zentrisch ausgerichtet gehalten wird.
Die Herstellung des Antriebsritzels gemäss der Erfindung
wird anhand der Fig. 6a bis 6e erläutert. Als Ausgangsmaterial dient gemäss Fig. 6a eine Ringscheibe, die aus einem
Stahlblech oder einem Stahlblechstreifen geeigneter Dicke und Zähigkeit ausgestanzt wird, wobei die Dicke und die Zähigkeit
einerseits durch Versuche optimalisiert und andererseits für verschiedene Typen von Antriebsritzeln verschieden sein
können. Anschliessend wird gemäss Fig. 6b die Ringscheibe wellenförmig verbogen, um mit der Ausformung der radial verlaufenden
und wechselseitig angeordneten Auskehlungen zu
— 5 - ' - beginnen
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beginnen. Die wellenförmige Verbiegung erreicht bereits in den Scheitelpunkten die Ebene, in welcher die Seitenwände
44 beim fertigen Produkt verlaufen. In den anschliessenden Verf ahrensschritten gemäss den Fig-. 6c und 6d' werden die Auskehlungen
so weit weiterverformt, dass sie ihre endgültige
Ausformung annehmen und die die Auskehlungen verbindende^
Schenkel im wesentlichen senkrecht zu den Seitenwänden verlaufen. Bei dem anschliessenden, in Fig. 6e dargestellten
Verfahrensschritt wird die Kante entlang der zentrischen Bohrung an entsprechend vorgesehenen Stellen ausgestossen,
um die Nute 20 zu schaffen, in welche die Federkeile 18 auf der Nabe 16 eingreifen. Anschliessend wird das Antriebsritzel einer Wärmebehandlung unterzogen, um das Material zu
härten.
Bei der Herstellung des Antriebsritzels können beispielsweise die Nuten 20 weggelassen werden, was für die Ausführungsform,
vorgesehen ist, die mit der Nabe 16 hartverlötet oder verschweisst wird.
- 6 - Patentansprüche
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Claims (3)
1. . Verfahren zur Herstellung eines Antriebsritzels für die
Sägekette einer Kettensäge, dadurch g e k e η η -
ζ. e i c η ηe t, dass eine mit einer zentrischen Bohrung
versehene metallische Ringscheibe längs ihres Umfangs zunächst wellenförmig verformt wird, wobei die Anzahl ·
der Wellenberge und Wellentäler der Anzahl der Auskehlungen
-am fertigen Antriebsritzel entspricht und die auf gegenüberliegenden Seiten befindlichen Scheitelpunkte
der Wellentäler und Wellenberge bis auf das Endmass ausgeformt werden, dass durch vorzugsweise, zwei weitere
Verformungsschritte der wellenförmige Verlauf der Auskehlungen
in einen rechteckförmigen Verlauf verformt wird, wobei die radial verlaufenden und abwechselnd auf
gegenüberliegenden Seiten angeordneten Auskehlungen mit im wesentlichen planparällelen Seitenwänden (44) versehen sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
ζ e -i c- h η e t} dass durch Ausstanzen bzw. Ausschneiden
entlang der Kante der Zentrumsbohrung- Nuten (20) geschaffen
werden, die zum Zentrieren und kraftschlüssigen Aufstecken
des Antriebsritzels auf eine Nabe (16) dienen.
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OM19P-1O77
3. Antriebsritzel für die Sägekette einer Kettensäge mit
Auskehlungen, in welche die Antriebsζungen von in der
Sägekette vorgesehenen Antriebsgliedern eingreifen, dadurch gekennze ichnet, dass das Antriebs-,
ritzel aus einer über den gesamten Umfang rechteckförmig
verformten metallischen Ringscheibe besteht, wobei die Auskehlungen radial vom Aussenumfang der
Ringscheibe bis zur Zentrumsbohrung verlaufen und zwei benachbarte Auskehlungen durch jeweils etwa planparallel
verlaufende 'Seiten-wände (4-4) gebildet werden, die über'
einen Schenkel (4-6) miteinander in Verbindung stehen, und dass längs des Umfangs der·Zentrumsbohrung Vorrich-.
tungen zum Befestigen des Antriebsritzels auf einer Antriebsnabe (16) angebracht sind.
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Leerseite
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