DE2356285A1 - Vorrichtung zum entwaessern von waesche - Google Patents
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Description
■ .."■■■■-■■■- 2356
Arnfried Meyer, 7101 Frankenbach, Neckargartacherstraße
Vorrichtung zum Entwässern von Wäsche
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum taktweisen Entwässern von Wäsche, bestehend aus einer Entwässerungseinrichtung
und einer Transporteinrichtung zum Befördern der in einem Behälter befindlichen Wäscheposten von einer Beladestation, zur
Entwässerungsstation und zur Entladestation.
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Es sind bereits Entwässerungsvorrichtungen für Wäsche mit einem .Schleuderaggregat bekannt, bei denen die Schleudertrommel urn die
waagerechte Achse schwenkbar gelagert ist, so daß sie eine Belade- und Schleuderstellung mit nach oben gerichteter Trommelöffnung
und eine Entladestation mit nach unten gerichteter Trommelöffnung einnehmen kann. Nachteilig bei diesen Vorrichtungen
wirkt sich aus, daß diese nur entweder beladen oder entladen werden oder schleudern kann. Es entstehen daher laufend
Totzeiten, die einen stark diskontinuierlichen Behandlungsablauf bewirken. Es ist ferner eine Entwässerungsvorrichtung in
Form einer Wäschepresse bekannt, der das Preßgut mit Hilfe eines die Presse durchsetzenden Fördermittels an einer Seite zu- und
nach dem Preßvorgang an der anderen Seite herausgeführt wird. Bei dieser Entwässerungsvorrichtung ist der Transport vom Preßvorgang
abhängig, das Transportmittel ist zeitweise blockiert und das Preßgut liegt währenddessen ungenutzt auf diesem. Die bekannten
Entwäseerungsvorrichtungen weisen somit entweder eine ungenügende Folge von Entwässerungsvorgängen auf oder sie sind im Aufbau
aufwendig bzw. in ihrer Arbeitsweise unvorteilhaft und daher anwirtschaftlich
im Betrieb.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Entwässerungsvorrichtung
derart zu verbessern, daß bei kompakter Bauweise eine dichte Folge von Entwässerungsvorgängen durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß die
Transporteinrichtung als von der Entwässerungseinrichtung unabhängig arbeitendes System mit einem in sich geschlossenen, die
Entwässerungsstation nur einmal kreuzenden Transportweg ausgebildet ist und daß während des Entwässerungsvorganges der Transport
von und zu der Beladestation und der Entladestation erfolgt.
Eine zweckmäßige Ausführungsform ergibt sich in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung dadurch, daß die Transporteinrichtung Aufnahmemittel zum Aufnehmen und Halten des Behälters und mit
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dem Aufnahmemittel kuppelbare Transportmittel aufweist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung zeichnetsich dadurch aus,
daß bei Anordnung von mehreren Behältern jeder .Behälter Aufnahmemittel
aufweist, die an das gemeinsam, zugeordnete Transportmittel kuppelbar sind. . , . .
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß Totzeiten praktisch ausgeschaltet sind, da während
des Entwässerungsvorganges des einen Wäschepostens der bereits
entwässerte Posten der Entladestation zugeführt und dort aus dem
Behälter entfernt wird. Anschließend oder gleichzeitig wird der
gleiche oder ein anderer Behälter wieder beladen und steht bereit zum Abruf in die Entwässerunesstation. Bereits mit zwei
3ehäTtern läßt sich auf diese Weise eine dichte Folge von Ent-,
Wässerungsvorgängen erreichen, für deren Durchführung nur ein
einziges Entwässerungsaggregat notwendig ist. Die Entwässerungsvorrichtung nach der Erfindung ist somit kompakt und weist nur
eine kleine Anzahl von Einriclitungen und Aggregaten auf, die
jedoch im Behandlungsprozeß· voll ausgelastet sind. Die wirtschaftliche Auslastung ist daher hoch. Die Entwässerungsvorrichtung stellt aus diesem Grund ein automatisch arbeitendes Zwischenglied
zwischen Waschmaschine und Trockner dar, das nicht
nur eine Transportaufgabe übernimmt, sondern auch einen hohen
Entwässerungsgrad hervorruft.
AusfUhrungsbeispielβ der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher.beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht der Entwässerungsvorrichtung;
Figur 2 die Schnittansicht gemäß Linie IX- II in Figur 1 ;
Figur 3 die Ansicht auf die Führungsbahnenϊ
Figur V dien Antrieb des. Transport syst ems;
.Figur 3 die Schnittansicht nach Linie V- V in Figur kl
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Figur 6 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform;
Figur 7 die Schnittansicht gemäß Linie VII - VII in Figur 6;
Figur 8 eine vergrößerte Schnittansicht durch, das Aufnahme-.
mittel des Behälters;
Figur 9 die Draufsicht auf eine weitere Ausführungaform
der -Entwässerungsvorrichtung.
Die Entwässerungsvorrichtung nach den Figuren 1 und 2 zum Entwässern von Wäsche oder ähnlichem Material besteht aus einem
Gehäuse mit Seitenwänden 1 und 2, zwischen denen als Entwässerungseinrichtung
ein Schleuderaggregat 3 und eine Transporteinrichtung 4 gelagert sind. Erstere weist einen Antriebsmotor
5 auf, der über ein Antriebsrad 6 und eine in einem gehäueefesten
Stützlager 9 drehbar gelagerte vertikale Welle 7 einen Deckel 8 in Drehung versetzt. Dieser besitzt an seiner Unterseite
eine Aufnahme zum Zentrieren und Antreiben eines als Schleudertrommel ausgebildeten Behälters 10, wobei aus der Aufnahme
des Deckels 8 radial nach außen führende Kanäle 11 zum Ableiten
des ausgeschleuderten Wassers dienen. Letzteres wird nach dem Austreten auf einem den Deckel 8 umgebenden Sammelring \2. aufgefangen
und nach außen über nicht.dargestellte Rohrleitungen
abgeleitet ; Der konisch sich nach oben erweiternde Behälter
10 ruht auf einer drehbar in einem Stellzylinder 13 gelagerten Scheibe 14, wenn sich der Behälter 10 in der Entwässerungseinrichtung
3 befindet. Der Stellzylinder 13 ist in einer
Bohrung 15 axial geführt und läßt sich auf- und abbewegen, wenn
durch eine Zuleitung 16 ein Druckmittel ein- oder abgeleitet wird.
Die Transporteinrichtung 4 weist ebenfalls einen rahiaenfesten
Motor 17 auf, der über ein Untersetzungsgetriebe 18 eine Antriebswelle
19 in Drehung versetzt. Auf letzterer sitzen drehbar lie Enden von zwei Gelenkhebeln 20 und 21, deren andere Enden
jeweils eine frei drehbar gelagerte Verbindungswelle 22 tragen.
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Das antriebsseitige Ende der Gelenkhebel 20 und 21 ist noch mit
einem Druckstück 23 versehen (Figur Zf), während durch einen
hilfskraftbetätigbaren Kupplungsstift 22f wahlweise der eine oder
der andere der Gelenkhebel 20 oder 21 mit dem Treibrad 25 des Getriebes 18 antriebsmäßig verbindbar ist. Das dem Behälter 10 '
augewandte Ende der Verbindungswelle 22 trä^t als Aufnahmemittel
51 eine Klammer 26, deren Arme beiderseits den Behälter 10
umfassen, um diesen zu ergreifen und zu halten. Um dabei eine genaue Führung und Halterung zu erreichen, ist ar. Umfang des
Behälters 10 auf Höhe der Klammer 26 ein Zentrierring 27 vorgesehen. Das andere Ende der Verbindungswelle 22 trägt drehbar
eine Rolle 28 und starr einen Hebelarm 29 mit einer weiteren drehbaren Rolle 30.
Jede der Rollen 28 und 30 ist in einer seitlich nach innen offenen,
etwa U-förmigen Führungsbahn 31 und 32 längs des Transportweges
geführt. Die Führungsbahnen 31 und 32 liegen übereinander,
wobei deren jeweiliger Abstand die Winkellage des Behälters
10 bestimmt, und sind außerdem waagerecht versetzt zueinander
angeordnet, um Bahnüberschneidungen zu ermöglichen. Der Transportweg bildet eine in einer vertikalen Ebene liegende geschlossene
Bahn und weist lediglich in der Beladestation 33 und
der Entladestation 3k zusätzlich nach außen ragende Führungsstücke 35 und 36 auf.
Die Funktionsweise der Entwässerungsvorrichtung ist derart, daß
der mit dem Gelenkhebel-21 verbundene Behälter 10 in der Beladestation 33 durch den aus.der Waschmaschine 31 herausfallenden
Wäscheposten teilweise gefüllt wird, während der mit dem Gelenkhebel
20 verbundene Behälter 10 sich in der Entwässerungastation
38 befindet. Hach Beendigung des Entwässerungsvorgangee setzt,
sich die Transporteinrichtung in Bewegung, wodurch der mit dem
Treibrad 25 verbundene Gelenkhebel 21 im Uhrzeigersinn zu drehen
beginnt und dabei den Behälter 10 aus der Beladestation 33 in
Richtung Entwässerungsstation 38 zieht. Im Laufe dieser Bewegung trifft das Druckstück 23 des Gelenkhebels 21 auf das Druckstück
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des Gelenkhebels 20 und drückt diesen ebenfalls im Uhrzeigersinn,
so daß beide Behälter 10 hintereinander von den Rollen 2.8 und 30 in den Führungsschienen 31 und 32 geführt in Transportrichtung bewegt werden. Erreicht der letzte Behälter 10
die Schleuderstation 38, wird die Transporteinrichtung 4 angehalten
und in die Bohrung 15 des Stellzylinders 13 Druckmittel eingeleitet, so daß sich die Scheibe 14 an den Boden des Behälters
10 anlegt und diesen anhebt. Dabei treten die Rollen 28 und 30 in Führungen 39 oben in den FUhrungsbahnen 31 und j>2 ein.
Die Führungen 39 sind so ausgelegt, daß sie den Rollen 28 und 30 seitlichen Halt geben, wodurch der Behälter 10 genau in der
vorbestimmten Lage gehalten wird. Durch die Aufwärtsbewegung des Behälters 10 taucht deesen Oberkante in die Aufnahme des Deckels
8 ein, der somit die Einfüllöffnung verschließt. Durch das Anheben
des Behälters 10 gelangt die Verbindungswelle 22 vor ein Stellmittel IfO, z.B, einen Druckmittelzylinder, das bei Betätigung
einen in der Verbindungswelle 22 längsverschiebbar gelagerten Druckstift 44 verstellt und gegen den Druck einer Spannfeder
die Klammer 26 öffnet. Der Behälter 10 ist somit frei und kann in Drehung versetzt werden, um den Entwässerungsvorgang* auszuführen.
Sobald die Rollen 28 und 30 in die Führungen 39 eingetreten
sind, wird der Kupplungsstift 24 durch sein Stellmittel 45 aus
dem Gelenkhebel 21 herausgezogen und die Transporteinrichtung 4 in Ganggesetzt, wobei der Kupplungsstift 24 an den Druckstücken
23 entlanggleitet, bis er in die Bohrung des Gelenkhebels 20 einrastet und diesen mitnimmt. Im Laufe des weiteren Transportweges treffen die Rollen 28 und 30 auf den nach oben führenden
Zweig der Führungsbehnen 31 und 32, wobei der Behälter 10 mit
nach oben gerichteter öffnung gehalten wird. Erst mit Annäherung an das obere Ende dieser Teilstrecke beginnt eine Drehung
des Behälters 10 im die waagerechte Achse im Gegenuhrzeigersinn, so daß der Behälter 10 etwa waagerecht liegt, wenn die Rolle 28
den oberhalb befindlichen waagerechten Teil der Führungsbahn 31 erreicht hat. In der Einmündung befindet sich eine federbelastete Klappe 41. die beim Durchtritt der Rolle 28 angehoben wird.
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Fällt diese Klappe k1- in ihre Ausgangsstellung zurück und verschließt
die Einmündungsöffnung wieder, dann wird die Transportbewegung
gestoppt und umgesteuert, so daß die Rolle 28 über die Klappe hinwegrollt bis an das Ende des Führungsstückes 36,
wo die Transportbewegung wiederum unterbrochen wird.
Mit Einlauf in diese Endstellung erfolgt eine weitere Drehung
des Behälters 10 im Gegenuhrzeigersinn, so daß dessen öffnung
nach unten.zeigt und der darin befindliche Wäscheposten in den
Einfülltrichter der nachgeordneten Trockenmaschine Zj.2 fällt.
Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit setzt die Transporteinrichtung
4 im Uhrzeigersinn ihre Stellbewegung fort, wobei die
Rollen 28 und 30» den Behälter 10 etwa waagerecht haltend, im
oberen Teil der. Führungsbahnen 31 und 32 entlangrollen, bis sie
in den nach unten führenden Teil gelangen,, wobei der Behälter wieder aufgerichtet wird. Diese vertikalen Teile der Führungsbahnen 31 und 32 münden in die anfangs erwähnten waagerechten
Teile, wobei- die Rolle 30 eine Klappe /f3 nach unten drückt, die,
nach Freigabe durch Federkraft wieder nach oben schwenkt und den
Wiedereintritt der Rolle 30 in den vertikalen Teil der Führungsbahn
32 verhindert. Mit Eintritt der Rollen 28 und 30 in den
waagerechten unteren Teil der Führungabahnen 31 und 32 erfolgt
wieder eine Umsteuerung der Transportrichtung, wodurch der Behälter
10 mit Einlauf in das Führungsstück 351 vorzugsweise
unter Drehung im Uhrzeigersinn, in die Beladestation 33>
gelangt.
Die Steuerung der geschilderten Vorgänge erfolgt durch an sich bekannte Steuerungselemente, wie z.B. Endschalter, die durch
den Gelenkhebel 20 oder 21 oder die Rollen 29 und/oder 30 betätigt
werden und dadurch den nachfolgenden Vorgang auslösen; Da das Entwässern die längste Zeit in Anspruch nimmt, kann der
nicht in der Entwässerungseinrichtung 3 befindliche Behälter während dieser Zeit ent- und wieder beladen werden. Nach Ablauf
der vorwählbaren Entwässerungszeit wird der Transportvorgang ausgelöst und beginnt in beschriebener Weise abzulaufen, wobei
gleichzeitig die Klammer 26 geschlossen und anschließend der
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Behälter 10 abgesenkt wird, bis die Rollen 28 und 30 wieder in den FUhrungsbahnen 31 und 32 liegen. .
Das Ausführungsbeispiel der Figuren 6 und 7 arbeitet ähnlich wie das oben beschriebene und hat auch einen ähnlichen Aufbau,
so daß im folgenden lediglich auf die Unterschiede eingegangen zu werden braucht. So weist die Transporteinrichtung 4 an jeder
Seite des Behälters 10 ein geschlossenes Zugmittel 47 auf, insbesondere
in" Form einer Kette, die beide in synchronen Umlauf versetzt werden. Das Zugmittel 47 durchläuft durch entsprechend
angeordnete Umlenkräder 48 geführt alle Stationen und ist mit
waagerechten Durchgangsöffnungen 49 versehen. Durch diese ist ein Haltebolzen 50 steckbar, der dann in das ringförmige, den
Behälter 10,umgebende Aufnahmemittel 51 ragt und dieses mit dem
Zugmittel 47 verbindet. Es ist ersichtlich, daß bei Umlauf des Zugmittels 47 im Uhrzeigersinn der Behälter 10 aus der Beladestation 33 in die Entwässerungsstation 38, anschließend in die „
Entladestation 34 und von dieser wieder zurUck in die Beladestation 33 gelangt. Zur Unterstützung des Aufnahmemittels 51
sind im waagerechten Teil des Transportweges StÜtabahnen 52
vorgesehen, auf denen im Aufriahraemittel 51 gelagerte Rollen 53
abrollen. Die Aufhängung des Behälters 10 am Zugmittel 47 erfolgt frei schwenkbar, so daß der Rehälter 10, da der Schwerpunkt
unter der Schwenkachse liegt, immer seine aufrechte Lage beizubehalten sucht.
Zum Kippen des Behälters" 10 in der Entladestation 34 dient ein
gekröpfter, an den Seitenwänden 1 und 2 angelenkter Hebel 54»
der sich durch einen Stellzylinder ^ im Gegenuhrzeigersinn
nach oben schwenken läßt. Hierbei trifft er auf den sich in der Entladestation befindlichen Eehälter 10 und .verschwenkt diesen
in gleichen Sinn, wie in Figur 6 gezeigt ist. In der Beladestation kann der Behälter 10 seine vertikale Stellung beibehalten,
er kann jedoch auch mit Hilfe eines ortsfesten Anschlages 56, auf den er beim Einlauf in die Beladestation 33 trifft,
etwas im Uhrzeigersinn nach außen geschwenkt werden.
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Das Aufnahmemittel 51 ist in Figur 8 dargestellt. Ein sich
nach unten verjüngender Innenring 57 umgibt den Behälter 10 und ist mit diesem fest verbunden. Dieser Innenring.57 taucht
in den Außenring 5.8 ein, in dem an beiden Seiten des Behälters
10, diametral gegenüberliegende Verriegelungen vorgesehen sind, um einerseits eine Verbindung zwischen dem Zugmittel k7
und dem Außenring 58,. andererseits zwischen dem Außenring und dem Innenring ^7 herzustellen. Zu diesem erstgenannten
Zweck dient ein Haltebolzen 50, der durch die Durchgangsöffnung
/+9 im Zugmittel 47 gesteckt ist und in eine Bohrung 59
des Außenringes 58 ragt. Mit Einlauf in die Entwässerungsstation 38 gleitet der verbreiterte Kopf des Haltebolzens
in die formschlüssige Durchgangsöffnung eines FUhrungsstückes
60, das mit einem Stellmittel 61 fest verbunden ist. Ist der Behälter 10 in die Entwässerungsstation 38 eingelaufen und die
Transporteinrichtung if stillgesetzt worden, dann ist der Haltebolzen
50 vom FUhrungsstück 60 gefangen, wie Figur 8 zeigt. Das
Stellmittel 61 kann daher das FührungsstUck 60 in die strichpunktiert
angedeutete Stellung zurückziehen. Zugmittel if7 und
Außenring 58 sind dadurch getrennt voneinander und ersteres wird wieder in Bewegung gesetzt. Nunmehr drückt ein weiteres
Stellmittel 62 einen Druckstift 63 in die Zentrierbohrung des Außenringes 58 und trifft in dieser auf einen Riegel 65, so
daß dieser gegen die Kraft einer Druckfeder 6/f nach oben ver-.schoben
wird. In eine Öffnung 66 dieses Riegels 65 kann in dessen angehobener Stellung ein unter dem Einfluß einer Druckfeder 67 stehender Sperrstift 68 eintauchen, der sich dabei
aus der korrespondierenden Ausdrehung im Innenring 57 zurückzieht und die Verbindung zwischen diesem und dem Außenring 58·
löst. Der Behälter 10 ist jetzt vom Aufnahmemittel 51 frei
und der Stellzylinder 13 kann diesen anheben, Um in Drehung
versetzt zu werden. Nach dem Entwässern und dem Absetzen des
Behälters 10 in die Ausgangsstellung bewegen sich nach dem Anhalten des Zugmittels if7 die Stellmittel 61 und 62 wieder
in ihre Endstellung. Die Verbindungen zwischen dem Zugmittel
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kl sowie dem Außenring 58 und diesem sowie dem Innenring 57
werden damit hergestellt, gleichzeitig ist die Zentrierung durch den Druckstift 63 gelöst worden. Der Transport des Behälters
10 in die Entladestation 34 kann beginnen. Die Steuerung
der verschiedenen Vorgänge erfolgt sinngemäß wie im ersten Ausführungsbeispiel.
In den bisherigen Ausführungsbeispielen bewegen sich die
Behälter 10 längs einem in einer vertikalen Ebene liegenden Transportweg von einer Station in die andere. Der Transportweg
kann auch in einer waagerechten Ebene angeordnet sein, wie das Ausführungsbeispiel der Figur 9 zeigt. Die Aufnahmemittel 51
sind hier an radialen Armen 69 angebracht, die um eine als Transportmittel dienende vertikale Welle 70 drehbar sind und
von denen je einer mit dieser kuppelbar ist. Zur zwangsläufigen Mitnahme in Richtung des Pfeiles 73 sind wie im ersten Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 5 Druckstücke 23 vorgesehen, während die übrige Steuerung entsprechend erfolgt. Zum Entladen
in der Entladestation 34 kann der Behälter 10 um eine Achse
gedreht werden, es kann aber auch eine Bodenklappe im Behälter 10 vorgesehen sein, bei deren öffnen das entwässerte Gut nach
unten, beispielsweise auf ein Band 72 fällt.·
Als Entwässerungseinrichtungen können in dargestellter Weise
Schleuderaggregate, aber auch Pressen in beliebiger Ausführung verwendet werden.
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Claims (1)
- P a t e nt a η s ρ r ü eheVorrichtung zum--taktweisen ..Entwässern von Wäsche, bestehend aus einer Entwässerungseinrichtung und.einer Transporteinrichtung zum Befördern der in einem Behälter befindlichen Wäscheposten von einer Beladestation zur Entwässerungsstation und zur. Entladestation, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (1+) als von der Entwässerungseinrichtung (3) unabhängig arbeitendes System mit einem in sich geschlossenen, die Entwäeserungsstation (38) nur einmal kreuzenden Transportweg ausgebildet ist und daß während des Entwässerungsvorganges der Transport von und zu der Beladestation (33) und der Entladestation (3k) erfolgt. ..· -2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch.gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (k) Aufnahmemittel (51) zum Aufnehmen und Halten des Behälters (10) und mit dem Aufnahmemittel (5V) kuppelbare Transportmittel (25;.kl) aufweist.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von mehreren Behältern (10) jeder Behälter (10) Aufnahmemittel (51) aufweist,, die an das .gemeinsam zugeordnete Transportmittel (25; *t7) kuppelbar sind.if. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemittel (51) in zwei übereinander angeordneten, geschlossenen-Führungsbahnen (31, 32) mit dem Behälter (10) fest zugeordneten Rollen (28, 30) geführt sind' und daß ein etwa im Mittelpunkt der Führungsbahnen (3.1» 32); schwenkbar gelagertes, mit dem Transport- , mittel (25) kuppelbares Gelenkhebelpaar (20, 21) vorgesehen ist, ' ·409821/G3885. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis Zf, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (31, 32) i*1 der Entwässerungsstation (38) eine senkrecht zur Transportrichtung liegende Führung (39) zum Aufnahmen und Zentrieren der Rollen (.2.8, 30) aufweisen und zum Anheben der Aufnahmemittel (51)·mit dem Behälter (10) ein Stellmittel (13,15) angeordnet ist,6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Stellmittel (ZfO) zum Lösen des Behälters (10) aus dem'Aufnahme/nittel (51) und zum Halten in der angehobenen Stellung vorgesehen ist.7. Vorrichtung; nach den Ansprüchen 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß als Transportmittel umlaufende, insbesondere als Ketten ausgebildete Zugmittel (V7) vorgesehen sind, an die das Aufnahmemittel (51) an seitlichen, diametral liegenden Punkten durch von Stellwitteln (61) betätigbare Haltebolzen (50) kuppelbar ist.8. Vorrichtung nach nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmemittel (50 aus einem Innenring (5?) am Behälter (10) und einem den Innenring (57) aufnehmenden Außenring (^8) besteht, die durch Sperrstifte (68) miteinander kuppelbar sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spefrstifte. (68) mit in die Freigabestellung drückenden Druckfedern (67) ausgestattet sind und durch die Haltebolzen (50) in die Sperrstellung drückbar sowie durch einei von einem anderen Stellmittel (62) gegen die Kraft einer Druckfeder (6Zf) in die Freigabestellung druckbaren Riegel (6ϋ>) in der Sperrstellung haltbar sind.- 13 40 93 21/0388TO. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entladestation (34) eine Kippeinrichtung für den Behälter (10) vorgesehen ist, die aus einem ortsfest drehbar gelagerten und durch einen Stell-.zylinder (55) in Schwenkbewegung gegen den Behälter (10) versetzbaren Hebel (5*f) besteht.409821/0383
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|---|---|---|---|
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| DE2356285A1 true DE2356285A1 (de) | 1974-05-22 |
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|---|---|---|---|
| DE2356285A Pending DE2356285A1 (de) | 1972-11-13 | 1973-11-10 | Vorrichtung zum entwaessern von waesche |
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|---|---|
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| DE (1) | DE2356285A1 (de) |
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