DE2352471B2 - Leuchten-reinigungsanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Leuchten-reinigungsanlage fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
eintritt ,. » c ■_ Λ
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
~ ' igungsanlage zu schaffen, die durch ;s unnötigen Betriebes geringen Wasseriiiu
Verschleiß aufweist, die aber immer dann gesetzt wird, bzw. willkürlich in Betrieb
grad der Leuchtenscheiben gegeben oder zu erwarten
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß die Schaltmittel derart ausgebildet und
angeordnet sind, daß
a) der Betrieb der Leuchten-Reinigungsanlage beim Einschalten der Leuchten ausschließlich nach
vorhergegangenem Betrieb der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage und/oder
b) die Wiederholung des Betriebes der Leuchten-Reinigungsanlage ausschließlich eine vorbestimmte
Zeit nach einem vorangegangenem Betrieb derselben und/oder
c) diese Wiederholung ausschließlich nach ein- oder mehrmaligem Betrieb der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
bewirkt wird.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird die ;e nur immer dann unmittelin
er des Programm-Gebers (8) auch den Stromkreis der Leuchten-Reinigungsanlage an
Spannung legt.
Die Erfindung betrifft eine Leuchten-Reinigunganlage
für Kraftfahrzeuge, insbesondere Scheinwerfer-Reinigungsanlage, die über Schaltmittel unmittelbar durch
ESaTen'der Leuchten und/oder beim Betrieb der
Leuchten durch Einschalten einer Windschutzscheiben-Reinigungsanlage in Betrieb setzbar ist.
abgeschalteten Leuchten eine Verschmutzung der letzteren mit großer Wahrscheinlichkeit gegeben ist
Dies kann bei jeder Art des Betriebes der Leuchten geschehen, nämlich bei Positionsbeleuchtung bzw
Standlicht oder Parklicht, bei Fahrlicht, Fernlicht Nebellicht und/oder auch bei Fahrtrichtungsblinken und
Lichthupen. Sofern die hierfür vorgesehenen L^htquel.
len unter gemeinsamen Leuchtscheiben angeordnei
sind, ist hierfür kein besonderer Aufwand erfordcrhch
D.e Verkehrssicherheit wird bei der Erfindung erhöh
weil eine Verschmutzung der Leuchten jewe.ls sofori
bei deren Inbetriebnahme regelmäßig und laiensicher entfernt wird, ohne daß ein unnötig oftmaliger Betrieb
mit sinnlosem Verbrauch an Reinigungsmittel und Verschleiß der Bauteile eintritt, wie insbesondere beim
Einschalten unverschmutzter Leuchten in Straßenunterfühmngen, Tunnels, Parkhäusern us a/.
Weiter ist durch den erfindungsgemäßen Ausschluß eines mit der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
gemeinsamen, zahlenmäßig oder kurzzeitig aufeinanderfolgenden und damit regelmäßig unnötigen Wieder- ι ο
hol-Betriebes der Leuchten-Reinigungsanlage ebenfalls ein birher unvermeidbarer überhöhter Verbrauch von
Reinigungsmittel sowie Verschleiß der Bauteile ausgeschlossen. Auch der laiensichere Betrieb von Leuchten-Reinigungsanlagen
wird durch die Erfindung weiter gefördert, da der Betrieb nach dem Aufbrauchen des
Reinigungsmittels und damit ein für die Pumpen gefährlicher, da während der Fahrt nicht feststellbarer
Trockenlauf der Leuchten-Reinigungsanlage weitgehend unterbunden wird. Durch den verringerten 20:
Verbrauch an Reinigungsmittel wird auch eine iängere Betriebsbereitschaft bis zum Nachfüllen von Reinigungsmittel
erreicht, was ebenfalls der Verkehrssicherheit förderlich ist
Die Ansprüche 2 bis 5 enthalten weitere Merkmale zur vorteilhaften Weiterbildung und Ausgestaltung der
Erfindung. Durch die Merkmale des Anspruches 2 wird eine mit geringem Bauaufwand ausführbare Ausbildung
der Schaltmittel als elektrische und/oder elektronische Schaltelemente vorgesehen, die sich sowohl bei
elektrisch als auch bei mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch gesteuerten und betriebenen Leuchten-Reinigungsanlagen
zu deren erfindungsgemäßer Steuerung anwenden läßt. Die Vereinigung der erfindungsgemäßen
Schaltmittel mit einem den selbsttätigen Ablauf eines Reinigungsvorganges bestimmenden Programm-Geber
gemäß Anspruch 3 ermöglicht eine weitere Vereinfachung durch die bauliche und funktioneile
Verschmelzung verschiedener Schaltmittel. Die Ausbildung der erfindungsgemäß vorgesehenen Schaltmittel
als von der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage ansteuerbarer Haltestromkreis und/oder Zählschaltstromkreis
nach Anspruch 4 unter Verwendung von üblichen Schaltrelais, Schrittschaltrelais oder entsprechenden
elektronischen Schaltelementen stellt eine Lösung mit besonders geringem Bauaufwand und hoher
Betriebssicherheit dar. Dabei besteht für besondere Ansprüche auch die Möglichkeit, die Zeit oder die
Betriebszahl, die den Wiederholungsbetrieb freigibt, mit üblichen Schaltmitteln willkürlich einstellbar zu machen.
Durch die Merkmale des Anspruches 5 wird eine Schalterausbildung und deren Verbindung mit den
Schaltmitteln in Vorschlag gebracht, die in einer ersten Schaltstellung den erfindungsgemäßen Ablauf der
Leuchten-Reinigungsanlage sowie in einer zweiten Schaltstellung unter Ausschaltung aller Sperreinrichtungen
neben der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage auch die Leuchten-Reinigungsanlage in Betrieb setzt.
Dadurch ist sichergestellt, daß bei Störungen in den Schaltmitteln von Programm-Gebern dennoch ein
Betrieb der Leuchten-Reinigungsanlage zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit möglich ist. Dabei kann in
der zweiten Schaltstellung sowohl ein unmittelbares Einschalten der Leuchten-Reinigungsanlage und gegebenenfalls
auch der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage als auch eine Auslösung von Betriebsprogrammen
für beide Anlagen vorgesehen werden.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, die eine Schaltanordnung dr erfindungsgemäßen
Leuchten-Reinigungsanlage für Kraftfahrzeuge in einem Ausführungsbeispiel darstell L
Es zeigt
F i g. 1 die gesamte Schaltanordnung einr Leucnten-Reinigungsanlage
und
F i g. 2 die innere Schaltung eines Programm-Gebers für die Schaltanordnung nach F i g. 1.
Die Schaltung gemäß der dargestellten Schaltanordnung ist mit ihren Plus- und Minuspolen an das Bordnetz
eines Kraftfahrzeuges angeschlossen. Ein Tastschalter 1 — hier in der den Stromkreis unterbrechenden
Schaltstellung dargestellt — weist Kontaktbrücken 2 und 3 auf, durch weiche die Kontaktpaare 4,4', 5,5' und
6,6' gesteuert sind, wobei deren Einzelkontakte 4 und 5 unmittelbar am Minuspol des Bordnetzes liegen. Die
Einzeikontakte 4' und 5' stehen über einen Anschluß 7 mit einem transistorgesteuerten Programm-Geber 8 in
elektrisch leitender Verbindung. Der Programm-Geber
8 ist seinerseits über einen Anschluß 9 mit dem Minuspol und über einen Anschluß 10 mit dem Pluspol des
Bordnetzes verbunden, wobei an dem Anschluß 10 der Pluspol dann anliegt, wenn entweder die Leuchten 11
und 12, welche jeweils über Anschlüsse 11' bzw. 12' am Minuspol des Bordnetzes anliegen, bei geschlossenem
Lichtschalter 13 mit einer Batterie 14 in elektrisch leitender Verbindung stehen oder wenn bei eingeschalteter
Zündung, d. h. ein Zündschalter 15 ist in geschlossener Schaltstellung, die Kontaktbrücken 2
bzw. 3 die Kontaktpaare 4,4', 5,5' oder 6,6' in elektrisch
leitende Verbindung gebracht sind. Über die Anschlüsse
9 und 10 erhält der Programm-Geber 8 somit seine Betriebsspannung.
Im Programm-Geber 8 wird ein Relais 16 mit dessen Spule 16' gesteuert Ein Schaltkontakt 17 des Relais 16
verbindet über Anschlüsse 18 und 18' sowie 31 und 32 den Pluspol des Bordnetzes über Schaltkontakte 19 und
20 von Endschaltern der Wischermotoren 21 bzw. 22 mit deren Motorwicklungen, die ihrerseits ständig mil dem
Minuspol des Bordnetzes in Verbindung stehen. In der dargestellten Schaltstellung ist der Stromkreis durch
den Schaltkontakt 17 unterbrochen, da dieser den Anschluß 18' über den Anschluß 18" mit dem Minuspol
des Bordnetzes verbindet. Die Schaltkontakte 19 und 20 werden über Nocken gesteuert, die üblicherweise an
den Läufern der Wischermotoren 21 bzw. 22 angeordnet sind, damit die durch die Wischermotoren bewegten
Wischerarme 23 bzw. 24 der Leuchten-Reinigungsanlage unabhängig von dem jeweiligen Ausschaltzeitpunkt
des Schaltkontaktes 17 ihre vorgegebenene Ruhestellung einnehmen. Die Schaltkontakte 19 und 20
verbinden beim Laufen der Wischermotoren 21 und 22 die Anschlüsse 25' und 26' wechselweise mit Anschlüssen
25 und 25" bzw. 26 und 26". An dem Läufer des Wischermotores 21 ist ein zusätzlicher nockengesteuerter
Schaltkontakt 27 angeordnet, durch den der Stromkreis für eine Wascherpumpe 28 über Anschlüsse
29, 29' und 29" in Abhängigkeit von der Drehung des Wischermotores 21 gesteuert wird. Die Motorwicklung
der Wascherpumpe 28 liegt ständig am Minuspol des Bordnetzes an.
Eine Windschutzscheiben-Reinigungsanlage 30 liegt parallel zu den Anschlüssen 31 und 32 des Relais' 16 des
Programm-Gebers 8 am Bordnetz.
An einer von dem mit dem Pluspol des Stromkreises der Leuchten 11 und 12 verbundenen Anschluß 10 des
Programm-Gebers 8 ausgehenden, mit positivem Potential beaufschlagten Leitung 33 sind parallel
zueinander ein Widerstand A4, die Spule 16' des Relais
16 und ein Widerstand Ra angeschlossen. Von dem
Widerstand R& führt eine Leitung 34 an einer Lötstelle 35 zu einer von der Spule 16' ausgehenden Leitung 36,
welche die Spule 16' ausgehenden Leitung 36, welche die Spule 16' mit dem Kollektor eines Transistors T2
verbindet. An dem Widerstand R* sind in Reihe ein
Transistor 7Ϊ, ein Widerstand R5 und ein Widerstand R7
angeschlossen, wobei der Widerstand R7 an einer Lötstelle 37 mit einer Leitung 38 verbunden ist. Die
Leitung 38 ist mit negativem Potential beaufschlagt und steht mit dem Anschluß 9 in Verbindung. Der Transistor
T2 ist mit seinem Emitter ebenfalls an der Leitung 38
angeschlossen. Parallel zu dem Transistor 71, dem Widerstand Rs und dem Widerstand R7 ist ein
Widerstand A6 geschaltet. Die Basis des Transistors T2
ist über eine Leitung 39 an einer Lötstelle 40 an die Verbindung der Widerstände R$ und R7 angeschlossen.
Von der Leitung 33 zweigt an einer Lötstelle 42 eine Leitung 43 ab, welche den Anschluß 18 aufweist. In einer
Leitung 41 am Anschluß 31 ist ein Thyristor Ty angeordnet, welcher über eine Leitung 44 mit einem
Widerstand /?u in Verbindung steht Von der Leitung 44
zweigt an einer Lötstelle 45 eine Leitung 46 ab, in der ein Transistor 7i angeordnet ist. Der Transistor 7i ist
andererseits über eine Lötstelle 47 an einer Leitung 48 angeschlossen, die mit der Leitung 38 an einer Lötstelle
49 in Verbindung steht Zwischen den Lötstellen 49 und 47 ist eine Diode D7 angeordnet, die nur einen Stromfluß
in Richtung zur Lötstelle 47 zuläßt Die Basis des Transistors 7i ist mit einem Widerstand R\2 verbunden,
der außerdem über eine Lötstelle 50 mit einer Leitung 51 in Verbindung steht, welche von dem Anschluß 7 des
Programm-Gebers 8 ausgeht und nach dem Widerstand R6 an der Leitung 38 endet Ein Widerstand Rn ist über
eine Leitung 52 mit der Leitung 48 an einer Lötstelle 53 verbunden, die zwischen der Diode D7 und der Lötstelle
49 liegt.
In der Leitung 41 ist ein Widerstand R3 angeordnet, der diese über eine Lötstelle 54 mit einer Leitung 55
verbindet, die an der Basis des Transistors T1 anliegt.
Vor dem Widerstand A3 zweigt an einer Lötstelle 56 von
der Leitung 41 eine weitere Leitung 57 ab, in welcher ein Kondensator Q angeordnet ist und die an einer
Lötstelle 58 an der Leitung 55 angeschlossen ist. Die Lötstelle 58 liegt dabei auf der Verbindung der
Widerstände R] und R2, die in Reihe in der Leitung 55
geschaltet sind Die Leitung 55 ist an einer Lötstelle 59 an einer Leitung 60 angeschlossen, die über Lötstellen
61 und 62 mit den Leitungen 33 bzw. 51 in Verbindung steht Zwischen den Lötstellen 59 und 61 sowie 59 und
62 sind jeweils eine Diode D2 und D\ derart angeordnet
daß jeweils nur ein Stromfluß von der Lötstelle 59 in Richtung zu der Leitung 33 und zu der Leitung 51
möglich ist In der Leitung 51 ist zwischen einer Lötstefle 63 und der Lötstelle 62 eine weitere Diode D3
angeordnet, die nur einen Stromfluß von der Lötstelle
63 in Richtung zur Lötstelle 62 zuläßst Die Verbindung des Widerstandes Ra mit dem Emitter des Transistors Γι
steht an einer Lötstelle 64 mit der Leitung 51 in Verbindung.
Von der Lötstelle 63 zweigt eine Leitung 65 ab, in welcher vor einem Transistor 73 eine Diode Dk geschaltet ist Die Diode Da läßt nur einen Stromfluß
von der Lötstelle 63 in Richtung zum Transistor T3 zu.
Der Emitter des Transistors T3 steht über eine Leitung
66 mit der Leitung 38 über eine Lötstelle 67 in Verbindung. An der Basis des Transistors T3 ist eine
Leitung 68 angeschlossen, in welcher eine Diode D5, eir Widerstand R\ 1 und ein Widerstand Rw angeordnet sind
Die Leitung 68 ist an einer Lötstelle 69 an der Leitung 6( angeschlossen. Von Lötstelle 70 und 71 an der Leitung
68 gehen weitere Leitungen 72 und 73 aus, die ar Lötstellen 74 bzw. 75 an der Leitung 38 angeschlosser
sind. In den Leitungen 72 und 73 ist ein Kondensator C bzw. ein Widerstand R9 angeordnet. Die Lötstellen 7(
und 71 in der Leitung 68 liegen zum einen zwischen der Widerständen Rw und Rw und zum anderen zwischer
dem Widerstand R\0 und der Basis des Transistors T3.
Zwischen der Lötstelle 67 und einer Lötstelle 76 in dei
Leitung 66 ist eine Diode Dt derart angeordnet, daß nui
ein Stromfluß von der Lötstelle 67 in Richtung zui Lötstelle 76 möglich ist. An der Lötstelle 76 ist ein«
Leitung 77 angeschlossen, die sowohl mit dem Anschluf. 32 als auch mit dem Anschluß 18' in Verbindung steht
Der Anschluß 18" steht über eine Leitung 78 und eine: Lötstelle 79 mit einer Leitung 38 und damit mit derr
Anschluß 9 in Verbindung.
Zur Inbetriebnahme der Leuchten-Reinigungsanlage verbindet der Tastschalter 1 mit seiner Kontaktbrücke 2
in seiner ersten Schaltstellung die Anschlüsse 4 und 4' Dadurch wird im Programm-Geber 8, sofern an diesen
über die Anschlüsse 9 und 10 ein Potential anliegt, die Spule 16' des Relais 16 angesteuert. Dieses verbinde
dadurch mit seinem Schaltkontakt 17 die Anschlüsse Ii
und 18' mitenander, so daß der Stromkreis für die Wischermotoren in Betrieb gesetzt werde. Der Motoi
der Wascherpumpe 28 wird dabei durch zeitweise; Anliegen des Anschlusses 29' des Schaltkontaktes 27 an
Anschluß 29" in Betrieb gesetzt.
In einer zweiten Schaltstellung des Tastschalters 1 verbindet dieser mit seinen Kontaktbrücken 2 und 3 die
Anschlüsse 5 und 5' bzw. 6 und 6'. Dadurch wird an der Programm-Geber 8 unabhängig davon, ob die Leuchter
11 und 12 des Kraftfahrzeuges eingeschaltet sind Bordnetzspannung angelegt, so daß der durch der
Programm-Geber 8 vorgegebene und ausgelöste Reinigungsvorgang der Leuchten-Reinigungsanlage ab
läuft.
Im folgenden wird die Funktionsweise des Pro gramm-Gebers 8 näher erläutert. Dabei wird davor
ausgegangen, daß an den Anschlüssen 31 und 10 da:
Potential + anliegt Dies ist bei eingeschalteter Leuchten 11 und 12 mittels des Lichtschalters 13 und be
eingeschalteter Zündung mittels des Zündschalter If der Fall. An dem Anschluß 9 liegt das Potential - ar
und die Wischermotoren 21 und 22 sind in ihre:
Endstellung. Die Leuchten-Reinigungsanlage wird dam wie folgt in Betrieb gesetzt: Durch Betätigen de;
Tastschalters 1 liegt an dem Anschluß 7 ein negative! Potential an. Ober die Diode Z>i,den Widerstand R\ unc
den Widerstand A2 gelangt das Potential - an die Basi;
des Transistors 71 und gleichzeitig über die Diode D
auch an den Emitter des Transistors T1. Der Transistoi
7", bleibt gesperrt Ober die Diode Di und dei
Widerstand Ä, lädt sich der Kondensator Ci auf. Nad
Loslassen des Tastschalter 1 gelangt das Potential 4
über den Widerstand R4 an den Emitter des Transistor
Th Die Transistoren Tx und T2 schalten durch, so daß di<
Spule 16' Spannung erhält und das Relais 16 anzieht Dit Transistoren T1 und T2 bleiben solange durchgesteuert
bis sich der Kondensator Q über die Widerstände R.
und A3 entladen hat (Wischerzeit). Die Transistoren T
und Ti unterbrechen dann den Stromlauf, so daß da;
Relais 16 abfällt Der Wischermotor läuft in seint Endstellung. Solange das Relais 16 angezogen hat lad
sich der Kondensator C2 über die Diode D5 den
Widerstand Au und die Anschlüsse 18 und 18' des Relais
16 durch das Potential + am Anschluß 10 auf.
Nachdem das Relais 16 abgefallen ist, gelangt das Potential — über die Anschlüsse 18' und 18" an den
Emitter des Transistors T3. Der Transistor 71 schaltet
durch. Der Emitter des Transistors Γ, wird über die
Diode Da, den Kollektor, den Emitter des Transistors T3
und die Anschlüsse 18" und 18' an das Potential gelegt und bleibt solange an dem Potential - bis nach
der Entladung des Kondensators C2 über die Widerstände
R\o und Rg der Transistor T3 sperrt. Bis zu dieser Zeit
ist ein Wiedereinschalten des Relais 16 und damit ein unnötiges Wiederholen des Betriebes durch Betätigen
des Tastschalters 1 unmöglich.
Im folgenden wird die Inbetriebsetzung der Leuchten-Reinigungsanlage
beim Einschalten des Lichtes durch Ansteuerung des Anschlusses 10 näher erläutert.
Dabei wird von folgendem Ausgangsstand ausgegangen: An dem Anschluß 31 liegt über den geschlossenen
Zündschalter 15 das Potential + an, an dem Anschluß 10 dagegeben das Potential - über die Glühfaden der
ausgeschalteten Leuchten 11 und 12. Am Anschluß 9 liegt ebenfalls das Potential - an und die Wischermotoren
2t und 22 sind in ihrer Endstellung. Über den Anschluß 31 und den Thyristor Ty einerseits sowie über
den Widerstand Ru die Diode D2 und den Anschluß 10
liegt der Kondensator C\ an Spannung und ist somit aufgeladen. Nach dem Einschalten der Leuchten 11 und
12 wird an den Emitter des Transistors 71 über die Leitung 33 und den Widerstand Ra das Potential 4
angelegt. Die Transitoren 71 und T2 schalten durch, so
daß das Relais 16 anzieht. Der Kondensator Q entlädt sich über die Widerstände R2 und Rj. Das Relais 16
schaltet dadurch ab und beendet damit den Betrieb der Leuchten-Reinigungsanlage. Die Wiederholung wird
s dann, wie im vorangegangenen beschrieben, für eine vorbestimmte Zeit ausgeschlossen.
Im folgenden wird die Einschaltsperre für den Beirieb
beim Schließen des Lichtschalters 13 und damit dem Anlegen des Potentials + an dem Anschluß 10 näher
beschrieben. Dabei wird von folgendem Schaltzusland ausgegangen: Andern Anschluß 31 liegt das Potential +
an, d. h. die Zündung ist über den Zündschalter 15 eingeschaltet. An dem Anschluß 9 liegt das Potential an
und der Wischermotor ist in seiner Endschaltung Der Thyristor 7", ist gesperrt.
Damit die elektronische Schaltung des Programm-Gebers 8 für die Leuchten-Reinigungsanlage an das
Potential + gelegt wird, muß der Thyristor T durchschalten. Dies geschieht, wenn der Tastschalter i
betätigt wird. Dann erhält der Transistor Ta über der
Anschluß 7 und den Widerstand R\2 an seiner Basis da:
Potential — . Der Transistor Tt, schaltet durch unc dadurch gleichzeitig auch der Thyristor Ty. Nacf
Loslassen des Tastschalters 1 sperrt der Transistor Ta
Der Thyristor Ty bleibt jedoch durchgeschaltet, solange
er über den Anschluß 31 an dem Potential + liegt, se daß nach dem Einschalten der Leuchten die Leuchten
Reinigunganlage nur dann in Betrieb gesetzt wird, wenr vorher durch Betätigen des Tastschalters 1 be
gleichzeitigem Einschalten der Windschutzscheiben Reinigungsanlage 30 an dem Anschluß 7 des Programm
Gebers 8 das Potential - angelegt worden war.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
«09552/3!
Claims (5)
1. Leuchten-Reinigungsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere Scheinwerfer-Reinigungsanlage, die
über Schaltmittel unmittelbar durch Einschalten der Leuchten und/oder beim Betrieb der Leuchten durch
Einschalten einer Windschutzscheiben-Reinigungsanlage in Betrieb setzbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltmittel (Programm-Geber 8) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß
a) der Betrieb der Leuchten-Reinigungsanlage beim Einschalten der Leuchten (11, 12) ausschließlich
nach vorhergegangenem Betrieb der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage (30)
und/oder
b) die Wiederholung des Betriebes der Leuchten-Reinigungsanlage ausschließlich eine vorbsstimmte
Zeit nach einem vorangegangenem Betrieb derselben und/oder
c) diese Wiederholung ausschließlich nach ein- oder mehrmaligem Betrieb der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
(30) bewirkt wird.
2. Leuchten-Reinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel
(Programm-Geber 8) elektrische und/oder elektronische Sperr- bzw. Verzögerungsschaltelemente
enthalten.
3. Leuchten-Reinigungsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr-
und/oder Verzögerungsschaltelemente mit einem Programm-Geber (8) vereinigt sind, der den
selbsttätigen Ablauf der Leuchien-Reinigungsanlage auslöst und steuert
4. Leuchten-Reinigungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Programm-Geber
(8) einen durch die Windschutzscheiben-Reinigungsanlage (30) ansteuerbaren Haltestromkreis (Ty, Rn,
Ru, und T4) und/oder Zählschaltstromkreis aufweist,
durch den eine Verbindung mit dem Stromkreis der Leuchten (11, 12) und/oder dem Zündstromkreis
(Zündschalter 15) gesteuert wird.
5. Leuchten-Reinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Leuchten-Reinigungsanlage und die Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
(30) ein gemeinsamer Betätigungsschalter (Tastschalter 1) vorgesehen ist, der in einer ersten Schaltstellung (Verbindung der
Anschlüsse 4 und 4') unmittelbar den Stromkreis der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage (30) und
über den Programm-Geber (8) gegebenenfalls auch den Stromkreis der Leuchten-Reinigungsanlage
unter Spannung setzt und der in einer zweiten Schaltstellung (Verbindung der Anschlüsse 6 und ""
Bei einer bekannten Leuchten-Reinigungsanlage dieser Art (US-PS 30 58 142) wird deren Betrieb durch
die Wirkung von Schaltmitteln dann ausgelöst, wenn die Leuchten eingeschaltet sind und dabei die Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
ir. Betrieb gesetzt wird. Nachteilig ist hierbei, daß eine selbsttätige Reinigung
der Leuchten dann nicht gewährleistet ist, wenn die verschmutzten Leuchten in Betrieb gesetzt werden.
Nachteilig ist ferner ein hoher Verbrauch an Reinigungsmitte! durch kurzzeitig aufeinanderfolgende
selbsttätige Wiederholung des Betriebs, wenn im Sichtfeld des Fahrzeugführers liegende, festsitzende
Schmutzteile durch gegebenenfalls mehrmalige Wiederholung des Betriebes der Windschutzscheiben-Reinigungsanlage
entfernt werden. Dabei wird nämlich bei eingeschalteten Leuchten deren Reinigungsanlage jeweils
unnötigerweise mit betrieben.
Bei einer weiteren bekannten Leuchten-Reinigungsanlage (DT-OS 23 00 578) ist darüberhinaus vorgesehen,
deren Betrieb immer dann auszulösen, wenn die Leuchten eingeschaltet werden. Damit ist eine Reinigung
der Leuchten in jedem Bedarfsfall gesichert, jedoch ist hierbei weiter nachteilig, daß der Betrieb in
unnötiger Weise auch dann erfolgt, wenn die Leuchten beim Einschalten sauber sind, so daß ein noch weiter
überhöhter Verbrauch an Reinigungsmittel sowie insgesamt eine überhöhte Betriebszeit mit entsprechend
erhöhtem Verschleiß der Bauteile, wie insbesondere von Wischblättern und Reinigungsmittel-Pumpen,
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19732352471 DE2352471C3 (de) | 1973-10-19 | Leuchten-Reinigungsanlage für Kraftfahrzeuge | |
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| SE7413159A SE391491B (sv) | 1973-10-19 | 1974-10-18 | Stralkastartorkare for motorfordon |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19732352471 DE2352471C3 (de) | 1973-10-19 | Leuchten-Reinigungsanlage für Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2352471A1 DE2352471A1 (de) | 1975-04-30 |
| DE2352471B2 true DE2352471B2 (de) | 1976-12-23 |
| DE2352471C3 DE2352471C3 (de) | 1977-08-11 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2248176A1 (de) | 1975-05-16 |
| IT1022915B (it) | 1978-04-20 |
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| FR2248176B1 (de) | 1978-08-11 |
| SE7413159L (de) | 1975-04-21 |
| GB1488041A (en) | 1977-10-05 |
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