DE2352105A1 - Hochstellbare dachanordnung fuer ein fahrzeug - Google Patents
Hochstellbare dachanordnung fuer ein fahrzeugInfo
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Description
Patentanwälte:^
Dr. Ing. Walter Abitz ίι)3* ' y g
Dr. Dieter F. Morf
Dr. Hans-Α. Brauns 17. Oktober 1973
Dr. Hans-Α. Brauns 17. Oktober 1973
C.I. AUTOHOMES LIMITED 500 Ringwood Road, Parkstone, Poole, Dorset, England
Hochstellbare Dachanordnung für ein Fahrzeug
Die vorliegende Erfindung betrifft eine hoehstellbare Dachanordnung für ein Fahrzeug* beispielsweise einen
Wohnwagen oder motorisierten Wohnwagen,, wobei es offensichtlich
ist, dass die Erfindung an einem beliebigen Fahrzeug mit einem steifen Dach verwendet werden kann.
Beispielsweise bei motorisierten Wohnwagen ist es erwünscht 3 den oberen Bereich des als Wohnraum verwendeten
Abschnitte des Wohnwagens zu vergrössern. Bekannte hoehstellbare Dachanordnungen haben Seitenwände aus
flexiblem Material verwendet s die sich ziehharmonikaartig
zusammenlegen lassen* wenn das Dach abgesenkt wird. Flexible Seitenwände dieser Art weisen eine
Anzahl von Nachteilen aufι sie besitzen schlechte
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Wärme- und Schallisolationswerte, sind nicht vollständig wasserdicht und das ständige Zusammenfalten und Auseinanderfalten
des flexiblen Materials führt zu einer sehr schnellen Abnutzung längs der Faltlinien.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wurden bereits hochstellbare Dachanordnungen mit starren Wänden vorgeschlagen,
jedoch weisen diese ebenfalls Nachteile auf; beispielsweise waren sie schwerfällig und schwierig zu betätigen
und haben einen nicht-vertretbaren Anteil des Innenraums
im abgesenkten Zustand eingenommen.
Die vorliegende Erfindung stellt eine hochstellbare Dachanordnung für den Wagenaufbau eines motorisierten
Wohnwagens oder eines ähnlichen Fahrzeugs zur Verfügung, welche leicht zu betätigen ist, welche in der hochgestellten
Lage ein erhebliches Platzangebot im oberen Bereich des Wagens bietet und welches im abgesenkten
Zustand nur einen sehr geringen Anteil des Innenraums einnimmt.
Darüberhinaus stellt die Erfindung eine hochstellbare Dachanordnung zur Verfugung, welche die Verwendung von
starren oder halbstarren Platten als Seltenwände gestattet, während eine einfache und zuverlässige Betriebsweise
gewährleistet ist.
Durch die Erfindung wird eine hochstellbare Dachanordnung
für ein Fahrzeug geschaffen, welche ein stationäres Dachelement mit einer Zugangsöffnung aufweist, die
von einer hochstellbaren Dachplatte abdeckbar ist, wobei hochstellbare Wandelemente zwischen.mindestens
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einem Paar von einander gegenüberliegenden Seiten der
Dachplatte und den entsprechenden Seiten der Zugangsöffnung angeordnet sind, und welche dadurch gekennzeichnet
ist, dass jedes der Wandelemente längs seiner Unterkante am stationären Dachelement angelenkt ist, wobei
die Wandelemente durch eine horizontale Gelenklinie in zwei Wandabschnitte unterteilt sind und die Wandelemente
zwischen einer hochgestellten Lage, in welcher die jeweiligen Wandabschnitte im wesentlichen fluchtend
in der gleichen Ebene liegen, und in welchen sie sich zwischen der hochgestellten Dachplatte und dem stationären
Dachelement erstrecken, und einer abgesenkten Stellung beweglich sind, in welcher die Wandabschnitte übereinander
gefaltet angeordnet sind und die Dachplatte die Zugangsöffnung abdeckt.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung wird eine hochstellbare Dachanordnung geschaffen, die bis zur maximalen
Abmessung des Fahrzeugs vollständig isoliert ist. Die vertikalen Enden und die nahezu vertikalen Seiten der
hochgestellten Dachanordnung geben ein maximales nutzbares Volumen, und verursachen in der abgesenkten
Stellung eine minimale Erhöhung über die vorliegende Dachlinie des Fahrzeugs, während sie eine maximale
Ausnützung des Innenraums gestatten. Im abgesenkten Zustand ist nur eine sehr geringe Anzahl von Verbindungsstellen
dem Wetter ausgesetzt.
Die Wandelemente können zusätzlich an ihrer Oberkante an der Dachplatte angelenkt sein und können die Dachplatte
in ihrer angehobenen Stellung abstützen.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich
die Wandelemente nur zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte und den entsprechenden
Seiten der Zugangsöffnung, und es sind getrennte Seitenwände
vorgesehen, die zwischen den anderen gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte und den entsprechenden
Seiten der Zugangsöffnung liegen. Die Seitenwände bestehen
vorzugsweise aus rechteckförmigen Elementen, die längs ihrer Unterkante am stationären Dachelement angelenkt
sind,und durch eine horizontale Gelenklinie in zwei Wandabschnitte unterteilt werden, und welche ferner
zwischen einer hochgestellten Stellung und einer abgesenkten Stellung unabhängig von der Dachplatte und
den Wandelementen bewegbar sind.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind hochstellbare Wandelemente zwischen allen vier Seiten
der Dachplatte und den entsprechenden Seiten der Zugangsöffnung angeordnet.
Die Wandabschnitte der Wandelemente bestehen vorzugsweise aus starren rechteckförmigen Platten, beispielsweise
aus einer Verbundblechanordnung, jedoch können andere Bauarten verwendet werden, wie beispielsweise
ein nicht-starres Material, welches an einem starren Rahmen befestigt ist. Beispiele derartiger Stoffe sind
Segeltuch und Kunststoffplatten, wobei die letzteren zur Bildung eines Fensters durchsichtig sein können.
Vorzugsweise ist eine Verstellhilfsvorrichtung zwischen dem stationären Dachelement und der Dachplatte angeordnet, welche die Dachplatte nach oben drängt und damit
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das Hochstellen der Dachplatte erleichtert. Diese Verstellhilfsvorrichtung
lcann mindestens eine teleskopartig angeordnete Stab- oder Rohranordnung aufweisen, welche
an einem Ende mit der Dachplatte verbunden ist und eine Federanordnung aufweist, durch welche die Stab- oder
Rohranordnung in ihre ausgefahrene Stellung gebracht wird. Die Federanordnung weist vorteilhafterweise
ein Druckfeder auf, die innerhalb der Stab- oder Rohranordnung angeordnet ist. Die Verstellhilfsvorrichtung
kann derart ausgebildet sein, dass sie entweder die Dachplatte selbsttätig hochstellt oder aber, dass sie
lediglich das Hochstellen der Dachplatte unterstützt, indem sie das Gewicht der Dachplatte während des Hochstellens
wirksam verringert.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind vier ausfahrbare Stab- oder Rohranordnungen vorgesehen,
die paarweise an einander gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte angeordnet sind.
Die Erfindung wird anschliessend an Hand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigen;
Fig. 1 einen motorisierten Wohnwagen, welcher mit einer
hochstellbaren Dachanordnung ausgestattet ist, die im abgesenkten Zustand dargestellt ist,
Fig. 2 den. gleichen motorisierten Wohnwagen mit der
Dachanordnung in hochgestellter Lage,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Vorderwände der Dachanordnung
und einen Teil der Dachplatte, wobei sich die Anordnung in der Stellung gemäss Fig. 2 befindet.
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Pig. 4 einen Schnitt durch die Seitenwände der Anordnung, wobei sich die Dachplatte in der Stellung gemäss
Fig. 2 befindet,
Pig. 5 einen Schnitt durch ein stationäres Fenster,
welches in einer der Seitenwände vorgesehen ist,
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Seitenwand der Anordnung, wobei sich die Dachwand in der in Fig. 1 gezeigten
abgesenkten Lage befindet und
Fig. 7 einen Schnitt durch die Vorderwand der Anordnung
mit der Dachplatte in abgesenkter Lage.
Fig. 1 zeigt einen motorisierten Wohnwagen 1 mit einer hochstellbaren Dachanordnung 2, die eine hochstellbare
Dachplatte 3 aufweist, welche beispielsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht. In Fig. 1 befindet
sich die Dachanordnung in vollständig abgesenkter Lage, welche normalerweise während der Fahrt eingenommen wird
und es ist ersichtlich, dass die Dachplatte 3 im wesentlichen
das gesamte Fahrzeugdach hinter der Fahrerkabine abdeckt.
Fig. 2 zeigt die Dachanordnung in vollständig hochgestellter Lage. In dieser Stellung ist die Dachaufbaubegrenzung,
die einen Teil des stationären" Dachelementes des Fahrzeugs bildet bei 5 ersichtlich, während die
Zugangsöffnung bei 6 eingetragen ist. Die Dachanordnung ist jeweils mit einer starren Vorderwand 7 und einer
starren Rückwand 8 ausgestattet sowie mit starren Seitenwänden, wovon lediglich die Seitenwand 9 dargestellt
ist. In der abgesenkten Stellung der Dachanordnung sind
diese Wände zusammengelegt und in der öffnung 6 unterge-
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bracht. In der in der Fig. 2 dargestellten Lage sind die Wände auseinandergefaltet und halten die Dachplatte
3· Das Auseinanderfalten und Zusammenfalten der Wände
wird anschliessend im einzelnen beschrieben.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Vorderwand J der Anordnung, wobei die Vorderwand einen ähnlichen Aufbau
wie die Rückwand 8 aufweist. Die Vorderwand besteht aus zwei starren Platten 15 und 16, wovon jede durch einen
Holzrahmen 17 bzw. 19 gebildet wird, welcher an beiden Seiten jeweils mit Aluminiumblech abgedeckt ist. Die
Zwischenräume 20 bzw. 21 zwischen den Aluminiumblechlagen sind mit einer Polystyrolisolation gefüllt.
Die Platten 15 und 16 sind längs einer mittigen Gelenklinie 26 durch ein Scharnier 25 miteinander verbunden;
mit Hilfe dieses Scharniers können die Platten in Richtung der Pfeile 27 in eine Stellung umgelegt werden, in '
welcher die Platten aufeinander liegen; diese Stellung ist in Fig.l und im einzelnen in Fig. 7 angegeben.
Die Holzplatte 3 weist einen äusseren Holzrahmen 30 auf, welcher mittels eines Gelenkes 31 mit der oberen
Kante der Platte 15 verbunden, ist. Das stationäre Dachelement ist darüberhinaus mit einem Holzrahmen 32 versehen
und die Platte 16 ist mit diesem Rahmen längs ihrer unteren Kante durch ein Gelenk 33 verbunden.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage sind die Platten 15 und 16 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene ausgerichtet
und halten, zusammen mit ähnlichen Platten der Rückwand 8, die Dachplatte 3· Es ist jedoch ersichtlich,
dass beim Verschwenken der beiden Platten der Wände 7
»7
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und 8 um die mittige Gelenklinie die Wand zusammenfällt
und dabei die Dachplatte 3 nach unten zieht; die Platten 15 und 16 erreichen dabei schliesslich ihre umgeklappte
Stellung, in der sie übereinander liegen, während die Dachplatte 3 die öffnung 6 abdeckt, wie dies aus den
Fig. 1, 6 und 7 ersichtlich ist.
Beim Hochstellen der Dachanordnung wird der beschriebene Vorgang umgekehrt, wobei die Dachplatte 3 nach oben gestossen
wird und die Wände 7 und 8 in eine senkrechte Lage gelangen, in der sie die Dachplatte 3 abstützen.
Eine nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung ist vorgesehen, um die Platten in dieser Lage zu halten.
Beide Seitenwände 9 und 10 sind ähnlich aufgebaut, wobei
die Wand 9 In einem Schnitt in den Fig. 4 und 6 dargestellt ist. Die Wand besteht aus zwei Platten 35 und 36,
die längs einer mittigen horizontalen Gelenklinie 38 durch
ein Gelenk 37 verbunden sind. Die Platten sind aus Aluminiumblech hergestellt und doppelwandig ausgebildet,
wobei der Spalt 39 zwischen den Blechen mit einer Polystyrolisolation gefüllt ist.
Der Aufbau der Seiten- und Endwände kommt mit einem Minimum an Holz für die Befestigung der Handgriffe und
Bolzen aus, wobei die Polystyrolisolation auch zur Halterung dienen kann, indem sie mit den inneren und
äusseren Wänden verbunden ist.
Falls dies gewünscht wird, können die Aluminiumwände mit Vinyl überzogen sein, wobei sie zu einem dekorativen
Aussehen beitragen. Bei dieser Ausführungsform weisen alle Hauptbestandteile des Dachs geringes Gewicht auf,
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so dass der Dachabschnitt schnell und leicht zusammengebaut werden kann und das Hochstellen und Absenken vereinfacht
ist.
Die untere Platte 36 ist mit dem Rahmen J52 des stationären
Dachelements durch ein Gelenk 40 verbunden, jedoch ist die obere Platte 35 im Gegensatz zu den Endwänden 7 und 8
nicht mit der Dachplatte 3 verbunden. Die Seitenwände sind in ähnlicher Weise wie die Endwände aus der in Fig.
gezeigten Stellung in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zusammenlegbar,
jedoch sind sie unabhängig vom Dachelement J>
bewegbar und werden nur in ihre hochgestellte Lage gebracht, wenn die Vorderwand und die Rückwand hochgestellt wurden.
Sie müssen zusammengelegt werden, bevor die Dachanordnung
abgesenkt werden kann.
Mit Federn bestückte Verstellhilfsvorrichtungen 45 und 46
(Fig. 2) sind an jeder Seite der Dachplatte J5 angeordnet, um das Hochstellen zu erleichternο Jede Verstellhilfsvorrichtung
besteht aus einer auseinanderziehbaren Metallrohranordnung, wobei ein unteres Rohr 47 schwenkbar bei
48 mit dem stationären Dachelement verbunden und ein oberes Rohr 49 schwenkbar bei 50 mit der Dachplatte verbunden
ist. Das obere Rohr 49 gleitet im unteren Rohr 47
und eine innerhalb des unteren Rohres angeordnete Feder bringt die Rohre in ihre ausgezogene Stellung. Diese Verstellhilf
svorrichtungen verringern in wirksamer Weise das Gewicht der Dachanordnung während des Hochstellvorgangs
e Die Lage der Verstellhllfsvorrichtungen ist in Fig. 4 durch die gestrichelte Linie 51 angedeutet,
während die zusammengelegte Stellung der Vorrichtungen aus Fig. 1 ersichtlich ist. In der zusammengelegten
Stellung wird die Dachplatte ^ auf dem stationären Dachelement durch nieht-dargestellte Niederhaltevorriohtungen
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gehalten. Als Alternative zu den mit Federn bestückten Verstellhilfsvorrichtungen könnte eine hydraulische
Kolben-Zylinderanordnung vorgesehen werden, in welcher hydraulisches Strömungsmittel komprimiert wird, wenn
sich die Dachplatte in ihrer abgesenkten Lage befindet.
Pig. 5 zeigt einen Schnitt duroh ein stationäres Fenster 55* welches in der unteren Platte 36 der
Seitenwand 9 vorgesehen ist. Die aus Aluminium bestehenden Seitenwände sind zur Aufnahme der Fensterscheibe
ausgebildet und Dichtungsstreifen 56 aus Gummi oder Kunststoff werden verwendet, um das Fenster in
seiner Lage zu halten. Ferner kann in der Dachplatte 3 ein durchsichtiges oder durchscheinendes Dachfenster 57
angeordnet sein.
Wie vorausgehend beschrieben, ist die Handhabung der hochstellbaren Dachanordnung einfach und schnell.
Die Niederhaltevorrichtungen werden gelöst, um die Dachplatte 3 relativ vom stationären Dachelement 5
freizugeben und ein nach oben gerichteter Druck wird auf die Dachplatte ausgeübt. Die Dachplatte bewegt
sich nach oben und nimmt die Vorder- und Rückwand mit sich mit. Die Wände werden in der aufrechten Lage verriegelt,
worauf die Seitenwände angehoben und ebenfalls verriegelt werden. Damit ist der Vorgang beendet.
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ORIGiMAL äWSPECTED
Claims (1)
- 380Patentansprüche1· Hochstellbare Dachanordnung für ein Fahrzeug mit einem ^ stationären Dachelement, die eine Zugangsöffnung aufweist und mit einer hochstellbaren Dachplatte zur Abdeckung der Zugangsöffnung sowie mit hochstellbaren Wandelementen, die zwischen mindestens einem Paar gegenüberliegender Seiten der Dachplatte und den entsprechenden Seiten der Zugangsöffnung liegen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wandelement gelenkig längs seiner Unterkante am stationären Dachelement befestigt ist und dass jedes Wandelement durch eine horizontale Gelenklinie (26). in zwei Wandabschnitte (15, 16) unterteilt wird, und dass die Wandelemente zwischen einer angehobenen Stellung (Fig. 3), in welcher ihre jeweiligen Wandabschnitte fluchtend im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen und sich zwischen der hochgestellten Dachplatte und dem stationären Dachelement erstrecken, und einer abgesenkten Stellung (Fig. 7) beweglich sind, in welcher die jeweiligen Wandabschnitte zusammengelegt übereinander liegen und die Dachplatte die Zugangsöffnung abdeckt.2» Dachanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente in ihrer hochgestellten Lage die hochgestellte Dachplatte abstützen.3· Dachanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente längs ihrer Oberkante gelenkig mit der Dachplatte verbunden sind.- 11 4 0 9 8 17/0907Dachanordnung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wandelemente nur zwischen den gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte und den entsprechenden Seiten der Zugangsöffnung erstrecken,und dass getrennte Seitenwände (9) vorgesehen sind, die zwischen den anderen gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte und den entsprechenden Seiten der Zugangsöffnung liegen.Dachanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (9) aus rechteckförmigen Elementen bestehen, die längs ihrer Unterkante am stationären Dachelement angelenkt; sind und die durch eine horizontale Gelenklinie in zwei Abschnitte 36) unterteilt werden.6. Dachanordnung nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (9) zwischen einer hochgestellten und einer abgesenkten Stellung unabhängig von der Dachplatte und den Wandabschnitten belegt werden.7· Dachanordnung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine ■Verstellhilfsvorrichtung (45, 46) vorgesehen 1st,.welche die Dachplatte nach oben drückt und dadurch das Hochstellen der Dachplatte erleichtert.8. Dachanordnung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellhilfsvorrichtung mindestens eine ineinandersteckbare Rohranordnung (47, 49) aufweist, die an einem Ende am stationären Dachelement und am- 12 409817/09074} 580anderen Ende an der Dachplatte befestigt ist und
die eine Federanordnung aufweist, durch welche die
Anordnung in ihre auseinandergeschobene Lage gelangt.9. Dachanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung eine Druckfeder aufweist,
die innerhalb der ineinanderschiebbaren Rohranordnung angeordnet ist.10. Dachanordnung nach Anspruch 8 oder 9* dadurch gekennzeichnet;, dass vier ineinanderschiebbare Rohranordnungen paarweise an gegenüberliegenden Seiten der Dachplatte vorhanden sind.11. Dachanordnung nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die"höchstellbaren Wandabschnitte aus starren rechteckförmigen Wandabschnitten bestehen.- 13 409817/0907Leerseite
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