DE2351990C3 - Rotationskolben-Expansionsmaschine - Google Patents
Rotationskolben-ExpansionsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rotationskolben-Expansionsmaschine
mit einem stationären Gehäuse und einem in diesem auf einer Exzenterwelle exzentrisch
gelagerten, beweglichen Verdrängerkolben, der in Wirkverbindung steht mit mindestens einer zwischen
ihm und dem Gehäuse befindlichen elastisch verformbaren Druckzelle, welche über einen Stutzen von
Druckmittel periodisch beaufschlagbar ist.
Aus der DT-OS 14 53 668 sind derartige Expansionsmaschinen
bekannt, wobei deren Expansionskammern auf den Stützflächen geführt sind und bei welchen,
bedingt durch ihre Bauart, im Betrieb infolge der Relativbewegung von Kammerflächenteilen, insbesondere
von Randteilen, nicht nur wesentliche Reibungsverluste auftreten, sondern zudem starke Zugspannungen
mit Spannungsspitzen in den Randbereichen der Kammer, was eine wesentlich verkürzte Lebensdauer
solcher Expansionskammern zur Felge hat.
Aus der US-PS 29 88 003 ist eine Pumpe bekannt geworden, bei der schlauchförmige Druckzellen durch
einen exzentrisch in einem gemeinsamen Gehäuse angeordneten Exzenterantrieb beaufschlagt werden.
Diese schlauchförmigen Druckzellen bewegen sich planetenartig um den Exzenter. Auch hier treten
erhebliche Reibungsverluste auf. Zudem sind weitere Rollkörper angeordnet, die eine übermäßige Beanspruchung
der Randteile der Druckzellen verhindern sollen. Diese Konstruktion ist relativ aufwendig und arbeitet
mit erheblichen Verlusten.
Aus der FR-PS 11 95 011 ist eine exzenterbetriebene
Schlauchpumpe bekannt. Auch hier ist nur ein relativ geringer volumetrischer Wirkungsgrad erzielbar. Zudem
treten erhebliche Reibungsverluste auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotationskolben-Expansionsmaschine zu schaffen, die
einen hohen volumetrischen Wirkungsgrad bei geringen Reibungsverlusten ermöglicht Zudem soll die Maschine
einfach im Aufbau, betriebssicher und umweltfreundlich sein und ein geringes Leistungsgewicht aufweisen.
Erfindungsgemäß ist die Rotationskolben-Expansionsmaschine so ausgebildet, daß die Druckzelle nur im
Bereich des Stutzens befestigt und ansonsten allseitig frei deformierbar ist
ι,. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 4 gekennzeichnet Eine
solche Maschine kann mit geringem Aufwand hergestellt werden. Es ist charakteristisch für sie, daß der
volumetrische Wirkungsgrad sehr hoch liegt und äußerst geringe Reibungsverluste auftreten.
Die unmittelbar mit den Walkzellen wirkverbundenen Andruckplatten verhüten ein Schleifen der Walkzellen
auf der anliegenden Fläche und setzen so die Reibkräfte herab und — dies ist wesentlich — bilden auf
kleinem Raum sehr große Auflageflächen (hydraulisch aktive Rächen) für die Druckzellen.
Zur freien Deformierung der Druckzellen ist es
notwendig, daß jede Druckzelle ausschließlich in einem bezüglich ihrer Auflageflächen kleinen Bereich, nämlich
durch den Arbeitsmediumstutzen, mit einem der Träger dei Auflageflächen wirkverbunden ist In diesem Sinne
kann der Stutzen als Einpreßstutzen ausgebildet sein.
Ein einfacher Aufbau der Expansionsmaschine ist vorhanden, wenn das Gehäuse der Expansionsmaschine
aus Segmentteilen mit Spannprofilen besteht Sehr wesentlich ist ebenfalls, daß die Antriebsvorrichtung mit
zwei auf die Exzenterwelle alternativ wirkenden Druckzellen ausgerüstet sein kann. Eine derartige
Expansionsmaschine ist nicht nur einfach im Aufbau, sondern arbeitet mit hohem Wirkungsgrad und ist
praktisch nicht störanfällig.
Bei gewissen Antriebsvorrichtungen dieser Art ist es unbedingt nötig, zwischen dem Verdrängerkolben und
dem Gehäuse Kupplungsmittel anzuordnen, um eine Drehwinkeländerung zwischen Rotor und Gehäuse zu
verhüten und damit ein sicheres Arbeiten der Antriebsvorrichtung zu gewährleisten. Als derartige Kupplungsmittel
kann beispielsweise eine Führung im Gehäuse dienen, welche der Aufnahme eines sich vorzugsweise
radial erstreckenden Armes des Rotors dient, oder es kann eine entsprechende Zapfenkupplung mit einer
Zwischenscheibe, wie solche allgemein bekannt sind, Verwendung finden.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden anschließend anhand von Figuren in schematischer
Darstellung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt einer Expansionsmaschine mit Expansionszellen gemäß Schnittlinie H-II der
Fig. 2,
F i g. 2 einen Längsschnitt der Expansionsmaschine gemäß Fi g. 1, nach Schnittlinie II,
F i g. 3 einen Querschnitt der Expansionsmaschine mit drei Expansionszellen, die über Platten auf eine
Exzenterwelle wirken,
Fig.4 einen Längsschnitt der Expansionsmaschine
gemäß Schnittlinie IH-III der F i g. 3.
F i g. 5 einen Querschnitt der Expansionsmaschine mit
alternativ wirkenden Expansionszellen,
F i g. 6 einen Querschnitt der Expansionsmaschine mit c>s alternativ wirkenden Expansionszellen in anderer
Ausführungsform.
F i g. 1 zeigt den Querschnitt einer Expansionsmaschine mit einem Gehäuse 1, mit einer einen Exzenter 2
aufweisenden Exzenterwelle 3, mit einem auf dem Exzenter 2 gelagerten hohlzylindrischen Walzenrotor
als Verdrängerkolben 4, dessen Längsachse mit 4a bezeichnet ist sowie mit aus gummi- oder kunststoffelastischem
Werkstoff gefertigten Druckwellen 5,6,7.
Diese Druckzellen arbeiten derart frei, daß der
Randteil der Membranen der Druckzellen frei abrollen
oder walken kann, so daß eine praktisch reibungs- und zusatzspannungsfreie Bewegung des Zellenrandbereiches
entsteht. Jede dieser Druckzeilen 5, 6, 7 ist mittels Stutzen 8 mit dem Walzenrotor als Verdrängerkolben 4
und mit radialen Bohrungen 9 im Walzenrotor verbunden. Der Exzenter 2 enthält Kanäle 10 und 11 für
die Zu- und Ableitung des Druckmediums.
In F i g. 2 sind Gehäuse-Deckel 57,58, der Exzenter ?
mit einem Gegengewicht 60, dem Walzenrotor als Verdrängerkolben 4 mit seinen Lagern 62,63 ersichtlich.
Am Kolben 4 befindet sich die Druckzelle 5 in neutraler Funktionslage. Sie ist mit dem Verdrängerkolben 4
durch die eingepreßten Stutzen 8 verbunden, wobei der eine in der radialen Bohrung 9 steckt. Die F i g. 1 und 2
stellen ein Beispiel eines nicht reversierbaren Antriebes, z. B. für Druckluftspeisung, dar. Bei diesem wird das
Druckmedium über einen Anschluß 68 und die Bohrung 11 einem Segmentausschnitt 70 und dadurch der
Druckzelle 7 zugeführt. Durch den anderen rückseitigen Segmentausschnitt wird dagegen die Druckzelle 6 über
die Bohrung 10 in den Innenraum des Verdrängerkolbens 4 entlüftet, von wo die Entlüftung über Bohrungen
72, 73 ins Freie erfolgt. Diese Entlüftungsart kann das Auspuffgeräusch auf ein kaum hörbares Minimum
reduzieren. Bei einer reversierbaren Ausführung desselben Antriebes wird auch der Auslaßkanal in die Welle
verlegt.
Sofern also die Kanäle 10, 11 umsteuerbar an die Speiseleitung angeschlossen sind, ist der Antrieb
reversierbar. Zur Rechtsdrehung der Exzenterwelle 3 wird der Kanal 11 unter Druck gesetzt, worauf die
Druckzelle 7 sich in radialer Richtung zu erweitern sucht. Die Größe der auf den Verdrängerkolben 4
wirkenden Radialkraft 12 hängt von der hydraulisch-aktiven Fläche 13 der Druckzelle sowie vom Überdruck
des Druckmediums ab. Das entwickelte Drehmoment ist das Produkt dieser Radialkraft 12 und des momentanen
Abstandes 14 des Kraftvektors von der Achse der Exzenterwelle 3. In der gezeichneten momentanen
Funktionslage befindet sich die Druckzelle 5 in neutraler Lage und die Druckzelle 6 wird über den Kanal 10
entlastet. Der Drehsinn der Exzenterwelle 3 entspricht in diesem Falle dem Pfeil 15. Während der Drehung der
Exzenterwelle 3 werden die Druckzellen in der Reihenfolge 7, 5, 6 unter Druck gesetzt. Der
Drehmomentverlauf erfolgt nach einem Drehphasen-Sinuscharakter, mit dem Merkmal, daß durch die
Veränderung der hydraulisch-aktiven Druckzellenfläche während des Umlaufes eine steilere Anstiegsflanke
und eine abgeflachte Abstiegsflanke entsteht.
Die gegensinnige Drehung der Exzenterwelle 3 erfolgt durch Umsteuerung der Kanäle 10 und 11,
wodurch im Bild die Druckzelle 6 unter Druck gesetzt wird und die Reihenfolge der Druckzuführung in die
Zellen 6,5,7 erfolgt.
Bei dem Motor nach Fig. 1 und 2 sind die Stützflächen der Druckzelle nicht parallel, wodurch
nebst radial wirkenden Kräften ebenfalls am Gehäuse und Kolben gegensinnig wirkende Tangentialkräfte
entstehen. Um dadurch eine relative Verdrehung des Verdrängerkolbens gegenüber dem Gehäuse zu verhin
dern, bedarf es zusätzlicher Mittel.
F i g. 3 zeigt den Querschnitt einer Expansionsmaschine,
bei der die elastischen Druckzellen 16,17 und 18 aus
Kunststoff-Folie über schwenkbar gelagerte Platten 19, 20, 21 über Exzenterlager 22 auf eine Exzenterwelle 23
mit dem Exzenter 24 wirken. Der Hohlzylinder 56 bildet den Verdrängerkolben. Die segmentartigen Gehäuseteile
25,26,27 sind durch Spannstreifen oder Klammern 31,32,33 zusammengehalten und enthalten Steuerkanä-Ie
28, 29', 30. Die Lagerungen der Platten 19, 20, 21 befinden sich in Lagerdeckeln 76 und 84 (Fig.4). Die
Verbindungen der Kanäle 28—30 mit den Druckzellen erfolgt mittels eingepreßter Stutzen 34. Das Steuerorgan
(nicht dargestellt) bewirkt, daß zum Drehen der Welle 23 in Pfeilrichtung 35 die Druckzellen in der
Reihenfolge 16, 17, 18 angesteuert werden. Die gegensinnige Drehung wird durch die Ansteuerung
nach Zellen-Reihenfolge 18,17,16 erreicht.
Fig.4 zeigt einen Längsschnitt des Antriebes nach
Fig. 3. Am bzw. im Gehäuseteil 26 mit dem Steuerkanal
29 ist der Deckel 76 mit den Steuerkanälen 77, sowie die Exzenterwelle 23 mit dem Exzenter 24, dem Steuerschieberteil
79 und der in neutraler Funktionslage befindlichen Druckzelle 17 mit den Anschluß- und
Befestigungsstutzen 34 und zudem der Deckel 84 vorgesehen. Die Druckzelle 17 wirkt über die
Andruckplatte 19 auf die Exzenterlager 22. Die Lagerungen 87, 88 der Platte 21 sind ebenfalls
ersichtlich, ebenso das Gegengewicht 81 der Exzenterwelle 23 zum Massenausgleich des Exzenters 24.
F i g. 5 stellt eine Expansionsmaschine im Querschnitt dar, mit einem Gehäusemantel 36, einem als Rotorwalze
ausgebildeten Verdrängerkolben 37, elastischen Druckzellen 38, 39 mit Anschlußstutzen 40, 41 sowie einer
Exzenterwelle 42. Der Antrieb steht in Fig. 5 in der neutralen Mittellage. Die Steuerung kann beispielsweise
mit einem 4-Wege-Ventil erfolgen. Zur Auslösung einer
Schwenkbewegung in Pfeilrichtung 43 wird der Anschluß über den Stutzen 40 mit der Druckleitung und
über den Stutzen 41 mit der Ablaufleitung hergestellt. Nach der Umsteuerung beider Anschlüsse erfolgt eine
Schwenkung der Welle 42 in Pfeilrichtung 44. Der Verdrängerkolben 37 führt bei der Schwenkung keine
Drehung sondern eine Planetenbewegung ohne Eigenrotation aus. Der maximal mögliche Schwenkwinkel 45
solcher Antriebe liegt bei etwa 160°.
F i g. 6 zeigt den Querschnitt einer Expansionsmaschine mit einem Gehäuse 46, Druckzellen 47, 48 mit
Anschlußstutzen 49, 50, Andruckplatten 51, 52, einer Exzenterwelle 54 mit einem Exzenter 53 und einem
Exzenterlager 55. Der Hohlzylinder 56 bildet den Verdrängerkolben.
Der Aufbau dieses Antriebes ist mit dem in den F i g. I und 2 dargestellten Antrieb verwandt, wobei die
Funktionsart der Steuerung im Sinne der Ausführung gemäß den F i g. 3 und 4 vergleichbar ist.
Die dargestellten und beschriebenen Antriebe haben folgende Vorteile:
a) Die annähernd radial wirkende Krafterzeugung erfolgt durch elastische Druckzellen.
b) Die Möglichkeit zur Bildung von großen hydraulisch-aktiven Flächen bei kleinen Bauvolumen ist
durch die Verwendung aufblasbarer Zellen gegeben, z. B. aus gummielastischem oder kunststoffelastischem
Material.
c) Die Volumenänderung der Druck/eilen erfolgt durch Walken der Zellenwand, also ohne jegliche
Gleitreibung.
d) Es erfolgt ein außerordentlich geräuscharmer Lauf, insbesondere bei den Ausführungen mit Walzenrotor.
e) Eine Schmierfähigkeit des Druckmediums ist nicht erforderlich.
f) Geringe Herstellungskosten, insbesondere durch die Möglichkeit, die Druckzellen aus Folien durch
Schweißen, Kleben oder Vulkanisieren herzustellen.
Eine gegenüber bekannten Antrieben wesentliche Erweiterung der Anwendungsgebiete ist jedoch zu
erwarten durch die zwei neuen Eigenschaften dieser Antriebe:
— keine Schmierung durch das Druckmedium
erforderlich,
erforderlich,
— rationelle Möglichkeit zur Bildung großer
aktiver Flächen.
aktiver Flächen.
Die eine Eigenschaft ermöglicht die Anwendung jeglicher nichtagressiver Druckmedien als Energieträger,
wie nichtaufbereitete Druckluft, Leitungswasser u. a. mit umweltfreundlichem Charakter. Durch diese
Eigenschaften und mit dem zusätzlichen Merkmal geringen Leistungsgewichtes der Antriebe eröffnen sich
neue Möglichkeiten auch im Fahrzeug-, Schiffs- und Flugzeugbau. Eine weitere Anwendung der Antriebe
besteht gemäß den Ausführungen nach den F i g. 1 bis als Schritt- und Stellmotoren.
Die !Expansionsmaschinen der F i g. 1 bis 4 sind mit j<
drei Druckzellen abgebildet, da dies die minimalt s Zellenzahl darstellt, um eine kontinuierliche Drehung zi
erzeugen. Um eine höhere Gleichmäßigkeit de: Drehmomentes zu erreichen, kann eine größere Zah
von Druckzellen vorgesehen werden.
Die Antriebe nach den Fig. 1 bis 4 sind ah ,,, Ausführungsbeispiele mit Drehschiebersteuerung dar
gestellt. Selbstverständlich können andere Steuerungs arten angewendet werden.
Bei der Anwendung der dargestellten Expansionsma
schinen als Schrittmotoren werden bei den Ausführun
ι ς gen nach den F i g. 1 und 2 die Druckzellen mit den
Gehäusemantel verbunden. Die Drehschiebersteuerung entfällt und wird durch eine externe Steuerung ersetzt.
Für Antriebe mit äußerer Rückhol- oder Rückstell
kraft, z. B. durch eine Feder, genügt eine Druckzelle
■o ansonst werden mindestens zwei benötigt.
Es ist grundsätzlich auch möglich, die Druckzelle^ bzw. Andruckplatten direkt auf den Exzenter ohn
Zwischenschaltung eines auf dem Exzenter drehgela gerten Hohlzylinders wirken zu lassen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rotationskolben-Expansionsmaschine mit einem stationären Gehäuse und einem in diesem auf
einer Exzenterwelle exzentrisch gelagerten, beweglichen Verdrängerkolben, der in Wirkverbindung
steht mit mindestens einer zwischen ihm und dem Gehäuse befindlichen elastisch verformbaren
Druckzelle, welche über einen Stutzen von Druckmittel periodisch beaufschlagbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckzelle (5, 6, 7, 16,17,18,38,39,47,48) nur im Bereich des Stutzens
(8,34,40,41,49,50) befestigt und ansonsten allseitig
frei deformierbar ist
2. Rotationskolben-Expansionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkolben
(37, 56) mit der Druckzelle (38, 47) entgegen einer Rückstellkraft in Wirkverbindung
steht
3. Rotationskolben-Expansionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkolben
(56) mit zwei gegenüberliegenden Druckzellen (47, 48) mittels schwenkbarer Platten
(51,52) in Wirkverbindung steht.
4. Rotationskolben-Expansionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkolben
(4) mit drei gleichmäßig über seinen Umfang verteilten Druckzellen (5, 6, 7) direkt in
Verbindung steht.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| FR7338718A FR2205096A5 (de) | 1972-11-01 | 1973-10-30 | |
| US05/411,025 US3946641A (en) | 1972-11-01 | 1973-10-30 | Drive arrangement to produce a rotary or turning motion by means of a fluid or gaseous pressure medium |
| GB5040573A GB1446214A (en) | 1972-11-01 | 1973-10-30 | Fluid operated drive arrangement |
| CH1730873A CH579713A5 (en) | 1973-10-17 | 1973-12-11 | Fluid medium drive arrangement - has expandable cells carried on shaft eccentrically mounted within cylindrical housing |
| CA190,938A CA1001484A (en) | 1973-10-17 | 1974-01-25 | Collapsible chamber motor |
| AT62174A AT341278B (de) | 1973-10-17 | 1974-01-25 | Antriebsvorrichtung zur ausfuhrung einer schwenk- oder drehbewegung durch flussiges oder gasformiges druckmedium |
| AU65105/74A AU6510574A (en) | 1973-10-17 | 1974-02-01 | Drive arrangement |
| ES423653A ES423653A1 (es) | 1973-10-17 | 1974-02-26 | Dispositivo de propulsion para la ejecucion de un movimien-to de basculacion o de rotacion mediante un medio de presionliquido o gaseoso. |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1590872A CH557956A (de) | 1972-11-01 | 1972-11-01 | Antriebsvorrichtung zur erzeugung einer schwenk- oder drehbewegung durch fluessiges oder gasfoermiges druckmedium. |
| CH1590872 | 1972-11-01 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2351990A1 DE2351990A1 (de) | 1974-05-09 |
| DE2351990B2 DE2351990B2 (de) | 1977-05-26 |
| DE2351990C3 true DE2351990C3 (de) | 1978-01-12 |
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