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DE2349707A1 - N-(mercaptoacyl)-aminosaeuren, verfahren zu deren herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel - Google Patents

N-(mercaptoacyl)-aminosaeuren, verfahren zu deren herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel

Info

Publication number
DE2349707A1
DE2349707A1 DE19732349707 DE2349707A DE2349707A1 DE 2349707 A1 DE2349707 A1 DE 2349707A1 DE 19732349707 DE19732349707 DE 19732349707 DE 2349707 A DE2349707 A DE 2349707A DE 2349707 A1 DE2349707 A1 DE 2349707A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
acid
cooh
compound
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19732349707
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshihiko Funae
Junzo Matumoto
Itaru Mita
Shigeo Okumura
Shigeru Yamabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Santen Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Santen Pharmaceutical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10049172A external-priority patent/JPS5534143B2/ja
Priority claimed from JP5292473A external-priority patent/JPS5537551B2/ja
Application filed by Santen Pharmaceutical Co Ltd filed Critical Santen Pharmaceutical Co Ltd
Publication of DE2349707A1 publication Critical patent/DE2349707A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/60Preparation of carboxylic acid halides by conversion of carboxylic acids or their anhydrides or esters, lactones, salts into halides with the same carboxylic acid part

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft M-(MerGaptoacyl)-aminosäuren,Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie diese Verbindungen als Wirkstoffe enthaltende Arzneimittel, Die Erfindung betrifft auch die bei der Herstellung der erfindungsgeraäßen Verbindungen anfallenden Zwischenprodukte.
Von den N-(Mercaptoacyl)-aminosäuren sind bereits (aus der US-PS 3 246 023 und der GB-PS 1 023 003) 2-Mercaptopropionylglycin und 3-Mercaptopropionylglyein als' Verbindungen mit ausgezeichneten pharmakologischen Wirkungen bekannt,
■ - 2 -
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_ 2 —
Es wurden nun neue N-(Mercaptoacyl)-aminosäuren mit überlegenen pharmakologischen Wirkungen, verglichen mit den vorbekannten Verbindungen gefunden. Die Erfindung betrifft daher N-(Mercaptoacyl)-aminosäuren der allgemeinen Formel
R - CH -. CONH - CH - (CH5) - COOH (l> j ι ^n-
SH ' R*
.in der
R eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe,
R1 ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe und
η eine ganze Zahl von Null bis 4 bedeuten, mit der Maßgabe,, daß wenn η eine ganze Zahl mit einem Wert von 1 bis 4 darstellt, die Gruppe R eine Methylgruppe und die Gruppe R1 ein Wasserstoffatom und wenn η Null bedeutet, die Gruppe R eine Methyl gruppe und die Gruppe R' eine Gruppe der folgenden Formeln CH5, CgH5, CgH5CH2 und (CH3)2 CHCH2 oder die Gruppe Rf ein Wasser stoff atom und die Gruppe R eine Gruppe der folgenden Formeln (CH^)pCH, CgHj-, p-Cl-CgHc und CgH5CH2 darstellen.
Die erfindungsgemäßen nicht vorbeschriebenen Verbindungen stellen nützliche therapeutische Mittel mit verschiedenen pharmakologischen Wirkungen dar. Diese Verbindungen entfalten nicht nur eine beschleunigende Wirkung auf die Beseitigung von Schwermetallen, wie Quecksilber, oder die Beseitigung einer für den menschlichen Körper schädlichen Substanz wie freier Radikale oder Peroxyde und eine beschleunigende Wirkung auf den Stoffwechsel, sondern besitzen auch eine geringe Toxizität und zeigen ein gutes Gewebedurchdringungs-
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vermögen. Diese Verbindungen sind daher für die Prophylaxe und die Therapie von Stoffwechselstörungen, v/ie der
Nosotoxikose," die durch Schv/ermetalle verursacht wird,
3trahlungsschaden, Diabetes oder Hepatitis geeignet. Die
Erfindung betrifft ferner ein industriell geeignetes Verfahren zur Herstellung dieser nützlichen Verbindungen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können durch verschiedene Verfahren hergestellt werden, wobei jedoch das erfindungsgemäße Verfahren wegen der dabei' erzielbaren günstigen Ausbeuten bevorzugt ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
R-CH- COX«
(II)
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
NH2 - CH - (CH2) -
COOH
Rl ." ' (in)
in einem Lösungsmittel in Gegenwart eines alkalischen Mittels umsetzt, so daß man eine Verbindung der allgemeinen ' Formel IV
R-CH- CONH - CH - (CH9") - COOH
ι ι C-SX
X R'
(IV)
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erhält, die man mit einem Salz der Thiobenzoesäure oder der Xantho gensäure umsetzt, so daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel V
' R-CH- CONH - CH - (CHo)„ - COOH ι
(V)
erhält, die man einer Hydrolyse unterzieht. Bei den angegebenen Formeln besitzen R, R1 und η die oben angegebenen Bedeutungen, während X unc X1 unabhängig voneinander Halogenatome und M den Rest der Thiobenzoesäure oder der Äthylxanthogensäure bedeuten.
Beispiele für die dabei eingesetzten alkalischen Mittel sind Hydroxyde, Carbonate und tert.-Aminsalze, wie Pyridin- und Triäthylaminsalze von Natrium, Kalium und dergl; Die' Umsetzung des Halogenids mit der Aminosäure in Gegenwart einer Alkal!verbindung wird geeigneterweise in einem Lösungsmittel, wie Wasser, Äther, Benzol, Chloroform, Aceton, Dioxan bei einer niedrigen Temperatur durchgeführt, wobei man den pH-Wert der Reaktionsmischung im neutralen oder schwach-alkalischen Bereich hält.
Die erhaltene Verbindung der allgemeinen. Formel IV
R-CH- CONH - CH - (CH0) - COOH
J I ei. Xi
X R' .
(IV)
wird gegebenenfalls isoliert und mit einem Salz der Thiobenzoesäure oder einer Alkylxanthogensäure in Wasser oder
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einem geeigneten organischen Lösungsmittel, z.B. einem niedrigmolekularen Alkohol oder 'Äthylacetat bei niedriger Temperatur umgesetzt, wobei man eine S-substituierte Verbindung erhält. Diese Verbindung kann mit einem Alkalimetall-, Erdalkalimet'all-hydrqxyd oder Ammoniak in Wasser oder einem niedrigmolekularen Alkohol bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur hydrolysiert v/erden,. um den Substituenten abzuspalten. Die in dieser Weise gebildete N-(2-Mercaptoacyl)-aminosäure kann leicht durch Umkristallisation aus einem organischen Lösungsmittel^, wie Äthylacetat, gereinigt "werden.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern, ohne sie jedoch zu beschränken.
B e i s ρ i e 1
Zu 62,9 g (0,293 Mol) κ-Bromphenylessigsäure gibt man 200 ml Thionylchlorid und hält die·sich ergebende Mischung während 2 Std« am Rückfluß. Nach Beendigung der Reaktion wird das überschüssige Thionylchlorid unter vermindertem Druck aus der Reaktionsmischung abgezogen, worauf die Reaktionsmischung destilliert wird, wobei man 62,8 g 2-Bromphenylessigsäurechlorid (Siedepunkt 105°C/5 mm Hg) erhält.
Anschließend neutralisiert man 7,5 g (0,10 Mol) Glycin mit 50 ml 2n NaOH-Lösung und versetzt die erhaltene Lösung im Verlauf von 1 Std. mit 20,0 g (0,085 Mol) 2-Bromphenylacetylchlorid und 43 ml 2n NaOH-Lösung unter Rühren. Während der Zugabe hält man die Reaktionsmischung bei, einer Temperatur unterhalb 5°C und stellt den pH-Wert auf etwa .8 ein. Ilach Beendigung der Zugabe wird die Reaktionsmischung 4 Std. bei Raumtemperatur gerührt, um die Reaktion vollständig ablaufen zu lassen. Zu der erhaltenen Lösung gibt man ohne Iso-
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lierung der bromhaltigen Verbindung das Filtrat, das "man durch Neutralisieren von 13,8 g (0,10 Mol) Thiobenzoesäure mit.50 ml 2n KOH-Lösung erhalten hat und filtriert die in dieser ¥eise erhaltene Lösung zur Entfernung ungelöster Substanzen, worauf man die Mischung über Wacht bei Raumtemperatur stehen läßt, wobei man den pH-Wert auf etwa 8 einstellt. Am nächsten Tag wird die Lösung mit( Chlorwasser- stoffsäure unter Eiskühlung angesäuert, um Kristalle auszufällen. Die Kristalle v/erden abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Benzol umkristallisiert,, wobei man 23,9 g 2-Benoylmercaptophenylacetylglycin in Form von weißen Kristallen (F = 133 bis 1380C) erhält.
Dann gibt man 9,9 g (0,03 Mol) des erhaltenen 2-Benzoylmercaptophenylacetylglycins zu 50 ml konzentriertem wäßrigem Ammoniak und rührt die Mischung während 1 Std.. bei Raumtemperatur. Während des Rührens und etwa 30 Min. nach der ■ Zugabe ist eine Bildung von Benzamid festzustellen. Nach der Beendigung der Reaktion wird das Benzamid durch Extraktion mit Äther entfernt. Nach der Beseitigung des Ammoniaks unter vermindertem Druck wird die wäßrige Schicht mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert und mit Äthylacetat extrahiert. Der Extrakt wird mit Wasser gewaschen und. über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach der Abdestillation des Äthylacetats setzt man eine geringe Menge Benzol zu dem Esctrakt, wobei man 2-Mercaptophenylacetylglycin (C6H5CH(SH)COmICH2COOH in Form von weißen Kristallen erhält, Ausbeute 5,6 g (F - 91 bis 930C.)
IR-S-pektrura; 3260 cm"1 C-NH-); I76O cm"1 (-CQOH); 1610 cm"1, 1550 cm"1 (-CONH-).
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1 —
Be'ispjel 2 '
Man neutralisiert 2,9 g der gemäß Beispiel 1 erhaltenen bromhaltigen Verbindung mit Alkali, setzt dann 2,4 g (die 1,5-fache Molmenge) Kaliumäthylxanthogenat zu und rührt über Nacht bei Raumtemperatur. Am nächsten Tag wird die Reaktionsmischung mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert, wobei man 3,3 g 2-Äthylxanthogenphenylacetylglycin der Formel
a-H.-CHCONHCH.COOH ο 5 t 2 .
in Fora von weißen Kristallen erhält (F = 133 bis 135,50C).
1 '
IR-S-pektrum; 1055 cm~ (Xanthat). ' ' .. ■
Durch Hydrolyse des in dieser Weise erhaltenen Xanthats kann man leicht das in Beispiel 1 angegebene 2-Mercaptophenylace'tylglycin erhalten. ·. .
Beispiel
Man vermischt 60,5 g 2-Brom-3-phenylpropionsäure mit 100 ml Thionylchlorid und hält die Mischung 3 Std. am Rückfluß, worauf man nach der Abde st illation des überschüssigen Thionylchlorids. die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck destilliert, wobei, man 46,2 g ^-Brom-^-phenylpropionylchlorid (F = 100 bis 101°C/4 mm Hg) erhält..
Dann gibt man 60 g 2-Brom~3~phenylpropionylchlorid im Verlauf von 1 Std. tropfenweise unter Rühren und Kühlung mit · Eis zu einer Lösung, die man durch Auflösen von 21,8 g Glycin und 19,4 g NaOH in 250 ml Wasser erhalten hat. Nach. der Beendigung der Zugabe wird die Mischung weitere 4 Std.
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bei Raumtemperatur gerührt. Vährend der Reaktion wird der pH-Wert der Mischung "bei 8 gehalten. Nach der Beendigung der Reaktion wird die Reaktionsmischung mit. Chlorwasserstoffsäure angesäuert, wobei man 70,9 g 2-Brom-3-phenylpropionylglycin mit einem Schmelzpunkt nach der Umkristallisation aus Äthyläcetat von 1480C erhält.
Die in dieser Weise* gebildete bromhaltige Verbindung -wird mit 43j2 g Thiobenzoesäure in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 angegeben, umgesetzt, wobei man 85,0 g 2-Benzoylmercapto-3-phenylpropionylglycin erhält, das nach der IM- kristallisation aus einer Äthylacetat/Ätnanol-Mschung einen Schmelzpunkt von 181 bis 1820C besitzt.
Die in dieser ¥eise erhaltene Verbindung wird in einer konzentrierten wäßrigen Ammoniaklösung ähnlich der in Beispiel 1 verwendeten hydrolysiert, wobei man 2-Mercapto-3-phenylglycin XC6H5CH2CH(SH)CONHCH2COOh (F = 122 bis 125°C)) mit einer Ausbeute von 81 % erhält. Nach der Umkristallisation aus Äthylacetat besitzt die Verbindung einen Schmelzpunkt von 126 bis 127°C und eine jodometrisch bestimmte Reinheit von 100 %.
IR-Spektruq; 3260 cm"1 (-NH-); 1720 cm""1, 1705 cm"1 (-COOH); 1635 cm"1, I56O cm'1 (-CONH)*
Wenn man als Ausgangsmaterial L-2-Brom-3-phenylpropionsäure verwendet, erhält man optisch aktives 2-Mercapto-3~phenylpropionylglycin (F =55 bis 580C, LaJn = -5,3).
IR-Spektrum: 3260 cm"1 ,(-NH-); I710 cm"1 (-COOH) ; 1635 cm"1, 1550 cm"1 (-CONH-).
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Beispie'1 4
Han.vermischt 28,3 g (0,113 Mol) 2-Brom-p-chlorphenylessigsäure mit 26,9 g (0,226 Mol) Thionylchlorid und hält die' Mischung während 2,5 .Std. am Rückfluß. Nach dem Abdestillieren des überschüssigen Thionylchlorids wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck destilliert, wobei man 26,7 g 2-Brom-p-chlorphenylacetylchlorid in Form eines gelborange -farbenen Öles erhält (Siedepunkt = 148 bis 1520C/ 15 mm Hg). .
Man löst dann 4,9g (O,O65 Mol) Glycin in 250 ml 0,5n NaOH-Lösung und versetzt die Lösung im Verlaufe von 1 Std. unter Rühren und Kühlen mit einer Kältemischung tropfenweise mit 14,6 g (0,054 Mol) 2-Brom-p-chlorphenylacetylchlorid. Nach Beendigung der Zugabe v/ird die Reaktionsmischung weitere 2 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Während des Rührens wird der pH-Vfert der Mischung auf 8 eingestellt. Dann gibt man zu der Reaktionsmischung ein Filtrat., das man durch ■Auflösen von 11,6 g (0,08 Mol) Thiobenzoesäure in 40 ml 2n KOH-Lösung und Filtern der Lösung zur Entfernung ungelöster Substanzen erhalten hat, zu der Reaktionsmischung und rührt über Nacht bei. Raumtemperatur. Am nächsten .Morgen wird die Mischung mit Chlorwasserstoffsäure' angesäuert, wobei man zur Ausfällung der Kristalle mit Eis kühlt. Diese Kristalle werden abfiltriert, mit ¥asser und mit Benzol gewaschen, wobei man 15,1 g rohes 2-Benzoylmercapto-p-chlorphenylacetylglycin erhält. Das Produkt besitzt nach der Umkristallisation aus einer Äthylacetat/Benzol-Mischung einen Schmelzpunkt von 158 bis 159°C.
Anschließend löst man 11,0 g (0,03 Mol) 2-Benzpylmercapto-pchlorphenylacetylglycin in 75 ml wäßrigem konzentriertem Ammoniak und rührt während 1 Std. bei Raumtemperatur. Nach der Entfernung des Benzamids durch Extraktion mit Äthylacetat
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behandelt man die erhaltene wäßrige Schicht in ähnlicher ¥eise v/ie in Beispiel 1 beschrieben, wobei man 6,0 g S-Mercapto-p-clilorphenylacetylglycin (ClC6H4CH(SH)COImCH2COOH) P = 148 bis 149°C, Reinheit: 100 % (jodometrisch) erhält.
IR-S-pektrum; 3260 cm"*1 (-NH-); I76O cm" (-COOH); 1610 cm"1, 1540 cm""1 (-CONH-).
Beispiel 5
Man vermischt 50 g 2-Bromisovaleriansäure mit 80 ml Thionylchlorid und hält die Mischung 4 Std. am Rückfluß, wobei man 45,9 g 2-BromisovalerylChlorid (Siedepunkt = 68 bis 700C/ 29 mm Hg) erhält.
Dann gibt man 50,1 g des erhaltenen Valerylchlorids und 10 g Triäthylamin- tropfenweise im Verlauf von 1 Std. zu einer lösung, die man durch Neutralisieren von 18,8 g (0,25 Mol) Glycin mit 10,0 g NaOH in 100 ml Vfasser erhalten hat, unter Rühren und Kühlen'mit Eis, worauf man eine weitere Stunde bei Raumtemperatur rührt. Dann säuert man die Mischung mit Chlorwasserstoffsäure an, wobei man 51,6 g 2-Bromisovalerylglycin, F = 138 bis 139°C, erhält.
In ähnlicher Tfeise wie in den vorhergehenden Beispielen besctsrieben setzt man dann 27,5 g (0,116 Mol) 2-Bromisovalf?rylchlorid mit 20,6 g (0,15 Mol) Thiobenzoesäure durch 40-stündiges Rühren bei Raumtemperatur um. Nach Beendigung der- Reaktion wird die Reaktionsmischung mit Chlorwasserstoff säure angesäuert, v/obei man 29,0 g 2-Benzoylmercaptoisovalerylglycin erhält, das nach der !^kristallisation aus Äthylacetat einen Schmelzpunkt von I36 bis 137°C besitzt.
m-Spektrua: 3360 cm"1 (-JIH-); 1735, 1215, 920 cm"1 (Benzoat); 1650 cm""1 (-COOH); 1615, 1540 ca"1 (-COIiH-).
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In ähnlicHer Weise wie'in Beispiel 1 angegeben, "wird 2-Benzoylmercaptoisovaleryiglycin mit konzentriertem wäßrigem Ammoniak zu 2-Mercaptoisovalerylglycin '_ ((C^)2CHCH(SH)COIIHCH2COOh ) Ir^drolysiert, das nach der Umkristallisation aus einer- Äthylacetat/Benzol-Mischung einen Schmelzpunkt von 118 bis 119°C aufweist.
IR-Spektrum:, 3280 cm""1 (-NH-); 2500 cnf1 (-SH);
1750 cm"1 (-COOH); 1605, .1560 cm""1 (-COiTH-),
Beispiel
Man neutralisiert 33 g (0,20 Mol) DL-Phenylalanin mit 100 ml einer 2n NaOH-Lösung und gibt im.Verlauf von etwa 1 Std» unter Rühren und unter Kühlen mit Eis gleichzeitig· tropfenweise 34,2 g (0,20 Mol) 2-Brom-propionylchlorid und 110 ml einer 2n NaOH-Lösung zu der erhaltenen Lösung. Während der Reaktion wird die Reaktionsinischung in SGhwachalkalischem Zustand gehalten. Nach Beendigung der Zugabe wird das Eisbad entfernt und die Mischung weitere 2 Std, bei Raumtemperatur gerührt. Dann gibt man zu der Reaktionsmischung ein Filtrat, das man durch Neutralisieren von 33,7 g (0,24 Mol) Thiobenzoesäure mit 122 ml einer 2n KOH-Lösung und Filtrieren der erhaltenen Lösung bereitet hat. Die Mischung wird dann über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und anschließend unter Eiskühlung mit Chlorwasser-' stoff säure angesäuert', wobei ein Öl anfällt» Das Öl wird mit Äthylacetat extrahiert, worauf der Extrakt mit Wasser-' gewaschen, ,über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck zur Entfernung des Äthylacetats eingedampft wird. Während der Entfernung des Äthylacetats setzt eine Kristallisation ein. Nach Beendigung des Verdampfungsvorgangs werden diese Kristalle,mit Benzol versetzt, dann abfiltriert und gewaschen, wobei man 25,0 g
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2-Benzoylmercaptopropionylphenylalanin, F = 173 "bis 175 C, erhält.
Ifc-Spektrum; 3240 cm"1 (-NH-); 1710 cm*"1 (-C00H);
1630, 1540 cm"1 (-CONH-); , 915 cm" (S-Benzoat).
Das in der obigen Weise erhaltene FiItrat wird 'eingeengt, wobei man 31,8 g Kristalle mit einem Schmelzpunkt nach der umkristallisation aus einer Äthylacetat/Benzol-Mischung von 99 bis 1O3°C erhält.-
IR-Spektrum: 3380 cm"1 (-NH-); 1?40 (Schulter), 1720 cm""1 (-COOH); 1650, 1510 cm"1 (-CONH-); 910 cm (S-Benzoat).
In dieser ¥eise erhält man zwei Kristallarten (Kristalle mit höherem Schmelzpunkt und Kristalle mit niedrigerem Schmelzpunkt) durch Trennung der ,Diastereoisomeren. Jede Kristallart, wird in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben zu 2-Mercaptopropionylphenylalanin
CH,CHCONHCHCOOH ' SH
hydrolysiert.
Die Verbindung mit dem höheren Schmelzpunkt (F131bis 132°C) besitzt die folgenden Analysenwerte:
IR-Spektrüm: 3320 cm"1 (-NH-); 1715 cm"1 (-COOH); 1 \ ■ 1620, 1525 cm"1 (-CONH-).
Analyse:
C H ..-N-
ber.: 56,81 5,97 5,33 % gef.: -57,00 6,01 5,54 %
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Die Verbindung rait dem niedrigeren Schmelzpunkt (F 105 "bis 1080C) ergab die folgenden Analysenwerte:
IR-S-pektrum: 3300 cm"1 (-HH-); 1705 cm""1 (-CQOH); 1625 cm""1, 1525 cm"1 (--COIIH).
Analyse;
■ C H N
ber.: 56, 81 5 ,97 VJI 53
gef.: •57, 17 6 ,06 5, 54
Beispiel 7 ■■.'...
Man neutralisiert 13,1 g (0,10 Mol) DL-Leucin mit 50 ml einer 2n NaOH-Losung und setzt mit Verlauf von 1 Std. unter Rühren bei Raumtemperatur gleichzeitig tropfenweise 17,1 g (0,10 Mol) 2-BrompropionylChlorid und 50 ml einer 2n NaOH-Lösung zu, wobei man den pH-Wert der Reaktionsmischung bei 'schwach-alkalischem Wert hält. Nach Beendigung der Zugabe wird· das verwendete Eisbad entfernt und die Mischung 3 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend setzt man zu der Mischung ein FiItrat zu, das man durch Neutralisieren von 13,8 g (0,10 Mol) Thiobenzoesäure mit 50 ml einer 2n KOH-Lösung und Filtrieren erhalten hat. Die sich ergebende Mischung wird dann über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und anschließend unter Ausbildung eines Öles mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert. Nach der Extraktion des Öles nait Äthylacetat wird das Öl durch Chromatographie über eine mit Kieselgel gefüllte Säule gereinigt, wobei man· 18,5 g 2-Benzoylmercapotpröpionylleucin in Form eines Öles erhält. Dann gibt man 40 ml konzentrierten wäßrigen Ammoniak zu 6,0 g 2-Benzoylmercaptopropionylleucin, um dieses in ähnli-, eher "Weise wie in Beispiel 1 beschrieben zu 2,6 g 2-Mercaptopropionylleucin der Formel
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CHxCHCOKHCHCOOH
SH CH2CH(CH3)
(F = 77 Ms S4°C) zu hydrolysieren.
Analyser ber.: . C 7, H N
ge f.: 49,30 T9 82 6,39
49,54 94 1 .6,68
Beispiel 8
Man löst 8,9 g (0,10 Mol) ß-Alanin in 100 ml Wasser. Zu der Lösimg gibt man 20 ml Triethylamin zu und gibt im Verlauf von 1 Std. unter Rühren und unter Kühlen mit Eis tropfenweise 22,2 g (0,13 Mol) 2-Brompropionylchlorid zu> Man rührt die Mischung dann weitere 2 Std. Dann versetzt man die Mischung mit einem FiItrat, das man durch Neutralisieren von 19,5 g (0,14 Mol) Thiobenzoesäure mit einer wäßrigen KOH-Lösung und Filtrieren der Lösung erhalten hat und rührt über Facht, Die ausgefallenen Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man 20,8 g 2-Ben2oylmercaptopropionyl-ß-alanin erhält. Nach der UmRristallisation aus Benzol besitzt das Produkt einen Schmelzpunkt von 94 bis 970C. .
IR-Spektrum: 3240 cm"1 (-NH-); 1645 cm"1, 1545 em"1 (-CONH-); 910 cm" (S-Benzoat). .
Man gibt 22,5 g (0,08 Mol) 2-Benzoylmercaptopropionyl-ß-älanin zu einer Lösung von 10,0 g (0,25 Mol) NaOH in 100 ml Wasser und hydrolysiert das ß-Alaninderivat während einer Stunde bei 40QC. Dann wird die Reaktionsmischung mit·Chlorwasserstoff säure angesäuert und nach dem Abdestillier en der . Benzoesäure eingeengt, wobei man 8^8 g 2-Mercaptopropionyl-ß-
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alanin, .CH^CHC0HHj[CH2)2C0QH·, erhält. *
SH ·
Das Produkt besitzt nach der Umkristallisation aus Äthylacetat einen Schmelzpunkt von 100 bis 103°C.
la-S-pektrum; 3250 cm"1 ■ (-NH-); 1700 cm"1 (-COOH);
1635 cm"* ., 1560 cm" (-CONH-). 7, N
Analyse: 7, 91
Γ C H 96
ber.: 40 ,68 6,26
gef.: 40 ,50 6,29
Beispiel 9
Man.gibt-50 g (0,383 Mol) 5-Amino caprons äure zu 200 ml Wasser und gibt zu der Lösung 10 ml Pyridin. Dann setzt man die Säure mit 66,5 g (0,383 Mol) 2-Bromproplonyl--Chlorid und 52,9 g (0,383 Mol) Thiobenzoesäure in gleicher ¥eise v/ie in Beispiel 8 beschrieben um, worauf man. nach der Extraktion mit Diäthyläther 2-Benzoylmercaptopropionyl-5-aminocapronsäure in Form eines viskosen Rück-Standes erhält. . .
IR-Spektrumt 3280 cm"1 (-NH-); 1660 cm"1, 1530 cm*"1 (-CONH-); 1720 cm"1 (-COOH);. 910 cm"1 (S-Benzoat).
In gleicher ¥eise wie in Beispiel 8 beschrieben hydrolysiert man 12,4 g 2-Benzoylmercaptopropionyl-5-aminocapronsäure mit NaOH, v/obei man 5,2 g 2-MSrCaPtOPrOPiOOyI-S capronsäure, CH3CHCONH(CH2) 5COOH, F = 78 bis 79°C erhält.
- ~ SH -
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IR-Spektrum: 3240 cm"1 (-NH-); 1695 cm"1. (-COOH).;
1630 cm" , 1560 cm"1 .(-COHH-).- H - " 6 N
Analyse: . 7,82 6 ,39
C 7,78 ,42
ber. : 49,30
- - ' gef. : 49,26
Beispiel 10' " ;
Man neutralisiert 82,Og (0,54 Mol) DL-Phenylglycin durch Auflösen in 720 ml einer wäßrigen 2n NaOH-Lösung» Dann versetzt man die erhaltene Lösung im Verlaufe von 1 Std· unter Rühren und unter Kühlen mit Eis gleichzeitig mit 93,1 g (0,54 Mol) 2-Brompropionylchlorid und 720 ml einer wäßrigen 2n NaOH-Lösung. Während der Zugabe wird der"pH- ¥ert des Reaktionssystems in einem schwach-alkalischen Bereich gehalten. Nach Beendigung der Zugabe wird das Eisbad entfernt und die Mischung weitere 2 Std. gerührt. Anschliessend wird die Mischung mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert, um Kristalle auszufällen. Die in dieser Weise gebildeten Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man 147,3 g 2-Brompropionylphenylclycin erhält (P = 144 bis 1470C, Ausbeute 94,8 %). ;
IR-Spektrum: 3200 cm"1 (-NH-); 1720 cm"1 (-COOH); 1630 cm"1, 1520 cm"1 (-CONH-).
111 g (0,39 Mol) des in dieser Weise erhaltenen 2-Brom-. propionylphenylglycins werden in 194 ml einer wäßrigen 2n NaOH-Lösung gelöst. Zu der Lösung gibt man ein Filtrat, das' man durch Neutralisieren von 58,9 g (0,43 Mol) Thiobenzoesäure mit 214 ml einer wäßrigen 2n NaOH-LSsung und Filtrieren der neutralisieren Lösung bereitet hat und rührt über Nacht. Am nächsten Tag wird die Reaktionsmischung mit
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Chlorwasserstoffsäure angesäuert, wobei man ein Öl erhält. Das Öl wird Äthylacetät extrahiert und der Extrakt wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck destilliert, um das Äthylacetat zu entfernen* Man erhält 129 g Kristalle, die inan abfiltriert und mit Benzol wäscht, wobei man 83,8 g 2-Benzoylmercaptopropionylphenylglycin erhält (F = 149 bis 1510C, Ausbeute 62,9 %).
IR-Spektrum: 3280 cm""1 (-IiH-); 1720 cm"1 (-COOH);. 1630 cm"1, 1520 cm"1 (-CONH-).
Zu 34,3 g(0,1 Mol) der in dieser ¥eise erhaltenen S-Benzoylverbindung gibt man 170 ml wäßrigen Ammoniak, um die Verbindung in ähnlicher ¥eise wie in Beispiel 1 beschrieben, zu hydrolysieren, wobei sich 20,1 g 2-Mercaptopropionylglycin,
CH^CHCONHCHCOOH
SH C6H5
ergeben (F = 135 bis 1360C, Ausbeute 84,1 %).
IR-Spektrum; 3260 cm"1 (-NH-); 1700 cm"1 (-COOH); 1635 cm*"1, 1525 cm"1 (-CONH-).
Analyse:
- C H N
ber.: 55,23 5,48 5,86 . %
gef.: 55,17 . 5,43 5,62 %
409815/1179
Wie bereits angegeben, entfalten die erfindungsgemäßen Verbindungen vorzügliche pharmakologische Wirkungen, die durch die folgenden Untersuchungen verdeutlicht werden sollen.
Das Gewebedurchdringungsvermögen und die strahlungsbeständigmachende Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen sind in. der folgenden Tabelle I als Verteilungskoeffizient bzw. das . prozentuale Überleben von den bei der Untersuchung verwendeten Mäusen angegeben. Das prozentuale Überleben der Mäuse wurde in·der folgenden Weise durch Anwendung von Fluorenszenz-Röntgenstrahlen bestimmt.
Bei dieser Untersuchung wurde die bekannte Verbindung 2-Mercaptopropionylglycin als Vergleichssubstanz eingesetzt. Die Mäuse wurden in Gruppen von Jeweils 30 Individuen aufgeteilt. Den einzelnen Mäusen wurden die zu untersuchenden Verbindungen in den angegebenen Dosierungen verabreicht. Nach der Verabreichung wurden die Mäuse mit Fluoreszenz-Röntgenstrahlen bis zu einer Gesamtdosis von ÖOORöntgen, ausgedrückt als γ-Strahlen bestrahlt, worauf 30 "Tage nach, der Bestrahlung die Anzahl der überlebenden Mäuse bestimmt wurde. Die bei dieser Untersuchung erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengefaßt.
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TABELLE I
tfritersuchte Verbindungen Prozentsatz . Dosis Verteilungs-
der Mäuse,· (mg/kg) koeffizient die 30 Tage (Butanol/
nach der
γ-Bestrahlung
mit einer Gesamtdosis von
800E überlebten
Puffer, pH 7,4}
keine 17,1 . · 20
TO
0,17
2-Mercapto.propyonyl-
glycin
43,0
31,0
' .10 0,92
3-Mercaptoisovaleryl-
glycin
20,0 10
5 ,
1,03
2-Mercaptophynylacetyl-
glycin
54,5
31,5
10
5
2,54
2-rMer captophenylpr op ionyl-
glycin
51,5 .
25,7
MO · 3,98
2-Mercapto-p-chloro-
phenylacetylglycin
11,4 10 0,21
2-Mercaptopropionyl-ß-
alanin
48,0 io: ; 1,88
2-Mercaptopropionyl-leucin 24,0 10 0,63
2-Mercaptopropionyl-5-
aminocapronsäure
60,0 10 1,73
2-Mercaptopropionyl-
phenylglycin
46,0 10 3,68
2-Mercaptopropionyl-
phenylaianin H* · '
52,0 10 3,55
2-Mercaptoprop ionyl-
phenylalanin L*
48,0
H und L stehen für Diastereqisomeren mit einem hohen bzw. niederen Schmelzpunkt, die gemäß Beispiel 6 erhalten wurden.
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Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE :
1. . N-f'lercaptoacyUjaminosäuren der allgemeinen Formel I
R- CH- CONH - CH - (CH^)_ - COOH
SH R' (I)
in der ' - . · '
R eine Alkyl-,. Aryl- oder Aralkylgruppe,
R' ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe .und
η eine ganze Zahl mit einem Wert von Null bis 4 "bedeuten, mit der Maßgabe, daß wenn η eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet, die Gruppe R eine Methylgruppe und die Gruppe Rf ein "Wasserstoffatom darstellt und wenn η Null bedeutet, die Gruppe R eine Methylgruppe und die Gruppe R' eine Gruppe der folgenden Formeln C5H5ZCgH5CH2 und (C) oder die Gruppe R1 ein Wasserstoffatom und die Gruppe R eine Gruppe der folgenden Formeln (CH-)OCH, CgHc-, P-Cl-C5H5 und CgH5CH2 bedeuten.
2. ' 2-Mercaptophenylacetylglyciru.
3. 2-Mercaptophenylpropionylglycin.
4. . S-Mercaptopropionyl-^-aminocapronsäure.
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5. 2-Mercaptopropionylphenylalanin. .
6. Verbindungen der allgemeinen Formel V
R-CH- CONH - CH - (CH9Xn - COOH
M . R1 (V)
in der R, R' und η die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen und M den Rest der Thiobenzoesäure oder der Äthylxanthogensäure bedeutet.
7. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
R-CH- COX1
in der R die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzt und X und X1 unabhängig voneinander Halogenatome bedeuten mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
- CH- (Cl-^)n- COOH
R' (III)
in der R1 und η die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, umsetzt, so daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV-
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R-CH- COIiH - CH - (CH9) - COOH X R*
erhält, in der R, Rf, η und X die angegebenen Bedeutungen besitzen, die man mit einem Salz der Thiobenzoesäure odar · der Athylxanthogensäure zu einer Verbindung der allgemeinen
Formel V "
R-CH- COM - CH - (CH9) - COOH ι f ^ n
M R'
umsetzt, in der R und R1 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und M den Rest der Thiobenzoesäure oder der Äthylxanthogensäure bedeutet und die erhaltene Verbindung hydrolysiert.
8. Arzneimittel, enthaltend mindestens eine Verbindung gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 als Wirkstoff zusammen mit üblichen pharmazeutisch inerten Verdünnungsmitteln oder Trägermaterialien.
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