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DE2348732A1 - Rundstall - Google Patents

Rundstall

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Publication number
DE2348732A1
DE2348732A1 DE19732348732 DE2348732A DE2348732A1 DE 2348732 A1 DE2348732 A1 DE 2348732A1 DE 19732348732 DE19732348732 DE 19732348732 DE 2348732 A DE2348732 A DE 2348732A DE 2348732 A1 DE2348732 A1 DE 2348732A1
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DE
Germany
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individual
round
stalls
ring
animals
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DE19732348732
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Jakob Wagner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0041Rotary, round or circular animal barns
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rundstall für die Gewinnung von Jungtieren, insbesondere für die Gewinnung von Ferkeln.
LängsaufStallungen für die Gewinnung und Aufzucht von Ferkeln sind bekannt. Bei derartigen Ställen ist es zweckmäßig, daß zur Erzielung einer optimalen Platzausnutzung getrennte Einzelställe bzw. Buchten für Tiere mit Kleintieren und für Tiere ohne Kleintiere, d.h. trächtige oder noch nicht gedeckte Tiere vorgesehen sind. Diese bekannten Ställe erfordern jedoch immer noch einen relativen großen Platzbedarf und führen durch die langen Wege zwischen den Einzelställen für die trächtigen oder noch nicht gedeckten Tiere und für die Muttertiere mit Klein-
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tieren zu einer erheblichen Arbeitsbelastung des Bedienungspersonals.
Weiterhin sind bereits Rundställe zur Aufzucht von Ferkeln bekannt, bei denen ein einziger Ring aus mehreren Einzelställen um das Zentrum des Rundstalles angeordnet ist. Diese Rundställe haben zwar gewisse Vorteile-hinsichtlich einer Automatisierung der Futterzufuhr, der Entmistung und Desinfizierung der Einzelställe, sie besitzen jedoch keine getrennten Einzelställe für Muttersauen mit Kleintieren und für trächtige oder noch nicht gedeckte Tiere. Eine optimale Platzausnutzung läßt sich mit diesen Rundställen daher nicht erzielen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Ställe zu vermeiden und einen Rundstall für die Gewinnung von Jungtieren aufzuzeigen, der auf noch kleinerem Raum die Halterung von noch mehr Tieren gestattet, eine übersichtliche Aufstallung liefert und lange Wege zwischen den Einzelställen für die Tiere mit Kleintieren und für die Tiere ohne Kleintiere vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Rundstall für die Gewinnung von Jungtieren erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der Stall mindestens zwei konzentrische Ring- und/oder Kreisflächen mit mehreren voneinander getrennten Buchten oder Einzelställen auf jeder Fläche aufweist, wobei die Einzelställe auf der
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einen Ringfläche zur Aufnahme von Muttertieren mit Kleintieren und die Einzelställe auf der anderen Ringfläche zur Aufnahme von Tieren ohne Kleintiere dienen, d.h. zur Aufnahme von trächtigen oder noch nicht gedeckten Tieren.
Die Ringflächen und die auf diesen Flächen angeordneten Einzelställe sind vorzugsweise gegeneinander drehbar, was dadurch erzielt werden kann, daß eine der Ringflächen, beispielsweise die innere der konzentrisch angeordneten Ringflächen feststeht und die zweite Ringfläche drehbar ist. Eine besonders günstige Ausführung für den erfindungsgemäßen Rundstall ergibt sich dann, wenn auf der inneren Ringfläche die Einzelställe für die Muttertiere mit den Kleintieren und auf der äußeren Ringfläche die Einzelställe für die trächtigen bzw. noch nicht gedeckten Tiere vorgesehen sind. Diese Lösung ist insbesondere für die Gewinnung von Ferkeln sehr günstig, weil die Zeit, die bis zum Entwöhnen der Ferkel benötigt wird, wesentlich kürzer ist als die Zeit, die vergeht, bis die Tiere nach dem Entwöhnen der Ferkel und nach erfolgter Deckung erneut ferkeln. Aus diesem Grund ist die Anzahl der für Muttertiere mit Kleintieren benötigten Einzelställe geringer als die Anzahl der für trächtige oder noch nicht gedeckte Tiere benötigten Einzelställe. Dieser Tatsache wird dann dadurch Rechnung getragen, daß auf der flächenmäßig kleineren inneren Ringfläche die Einzelställe für die Muttertiere mit Ferkeln und auf der flächenmäßig größeren Ringfläche die Einzelställe für die Tiere ohne Klein-
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tiere untergebracht werden. Bei dieser Art der Aufstallung sind die Muttertiere und die Tiere ohne Kleintiere vorzugsweise radial zum Rundstall und mit ihrem Kopf zum Inneren des Rundstalles hin gerichtet aufgestallt.
Weitere Einzelheiten werden im folgenden im Zusammenhang mit den Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert:
Ee zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Rundstall gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie AA der Fig. 1 mit einer automatischen Dosiereinrichtung;
Fig. 3 in Detaildarstellung eine erste Ausführungsform der Futterdosiereinrichtung;
Fig. 4 in Detaildarstellung eine zweite Ausführungsform der Futterdosiereinrichtung.
Der in den Figuren dargestellte Rundstall besteht im wesentlichen aus einem äußeren Ring von Einzelställen bzw. Buchten und einen inneren Ring von Einzeletällen bzw. Buchten 2. Die Einzelställe 1 des äußeren Ringes sind jeweils durch Wände 3 und die Einzelställe des inneren Ringes durch Wände 4 seitlich begrenzt. Wie die Fig. 2 zeigt, bestehen die seitlichen Wände 3 und Ί beispielsweise aus mehreren rahmenförmig zusammengeschweißten Metalirohren. Die inneren Einzelställe
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dienen bei der gezeigten Ausführungsform zur Aufnahme von Muttersauen 5 mit Ferkeln 6 und sind zu diesem Zweck jeweils mit zwei zusätzlichen, etwa radial verlaufenden Wänden 7 und 8 versehen, die in bekannter Weise eine Zwangsbucht für die Muttersauen 5 bilden. Diese durch die zusätzlichen Wände 7 und gebildeten Zwangsbuchten sollen verhindern, daß sich die Muttersauen 5 zu plötzlich hinlegen können und dadurch die Ferkel 6 verletzen. Weiterhin werden durch die Wände 7 und 8 in den Einzelställen 2 Bereiche ausschließlich für die Ferkel 6 geschaffen, wobei die Wände 7 und 8 nur soweit zum Stallboden reichen, daß die Ferkel jederzeit Zugang zu der von der Muttersau 5 eingenommenen Zwangsbucht haben.
Der Boden für die äußeren Ställe 1 wird von einem ringförmigen Teil 9 gebildet (Fig. 2), der beispielsweise auf mehreren am Rundstallumfang vorgesehenen Rollen 10 gelagert und gegenüber dem ortsfesten Boden 11 der inneren Einzelställe 2 drehbar ist, wie dies mit dem Pfeil B in der Fig. 1 angedeutet ist. Der ringförmige Teil 9 besitzt eine ebenfalls rxngförmige Aussparung ; bzw. Ausnehmung 12, die nach oben hin durch einen ringförmigen ι Bodenteil 13 abgedeckt ist, wobei dieser Bodenteil 13 über
Rollen 14 und 15 relativ zum Ringteil 9 gedreht werden kann. ι
j An dem Bodenteil 13 sind auch die seitlichen Begrenzungswände 3 der äußeren Einzelställe befestigt, so daß dies« Wand« iusanmen mit dem Bodenteil 13 ebenfalls relativ zum Ringteil 9 gedreht werden können.
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Die Aufstallung ist bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform des erfxndungsgemäßen Rundstalles so getroffen, daß die Muttertiere 5 in den inneren Einzelställen 2 und die noch nicht gedeckten oder trächtigen Tiere 16, die bis kurz vor dem Ferkeln in den äußeren Einzelställen 1 untergebracht sind, mit ihrem Kopf zur Mitte des Rundstalles hin gerichtet sind. Die Muttertiere 5 stehen dabei vollständig auf dem ortsfesten Boden 11, an welchem die Seitenwände U sowie die Zusatzwände 7 und 3 befestigt sind. Die Tiere 16 in den äußeren Einzelställen stehen mit ihren Vorderbeinen auf dem ringförmigen Bodenteil 13 und mit ihren Hinterbeinen auf dem äußeren Abschnitt des Ringteiles 9, der auch als Mistablageplatz für die Tiere 16 dient.
Versuche haben gezeigt, daß die Halterung von trächtigen Tieren in engen Ställen, die nur eine geringe Bewegungsmöglichkeit für diese Tiere erlauben, vom erzielbaren Zuchtergebnis her gesehen sehr ungünstig ist, da die fehlende Bewegungsmöglichkeit der trächtigen Tiere zu Ferkeln mit geringem Geburtsgewicht führt. Dieser Nachteil wird bei dem erfindungβgemäßen Rundstall durch den drehbaren Bodenteil 13 und die Befestigung der Seitenwände 3 an diesem Bodenteil vermieden. Wird nämlich der Bodenteil 13 gegenüber dem Ringteil 9 gedreht, so werden die in den äußeren Einzelställen untergebrachten Tier« 16 gezwungen, zumindest mit ihren Hinterfüßen der Drehung des Bodenteiles 13 zu folgen, und werden dadurch
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zu einer bei einer engen Aufstallung sonst nicht möglichen Bewegung veranlaßt. Diese Wirkung wird noch verstärkt, wenn auch der Ringteil 9 bewegt wird, und zwar entgegengesetzt zum Bodenteil 13.
i Der innere Abschnitt des ringförmigen Teiles 9 reicht in die ; inneren Einzelställe 2 hinein und bildet dort einen Mistab- j lageplatz 17 für die in den Einzelställen 2 untergebrachten Muttersauen 5. Zur Reinigung dieses Mistablageplatzes 17 sind die radial verlaufenden Zwischenwände 4 an ihrem zum Rundstallaußenumfang hin gerichteten Ende abgewinkelt, so daß ein Wandabschnitt 41 entsteht, welcher einen stumpfen Winkel mit dem übrigen Teil der zugehörigen radialen Wand 4- einschließt. Der abgewinkelte Abschnitt k1 reicht unmittelbar bis an die Oberfläche des Mistablageplatzes 17 heran und dient dadurch als Mistschieber, welcher beim Drehen des ringförmigen Teiles und des Mistablageplatzes 17 den dort vorhandenen Mist in den Spalt 18 zwischen dem ringförmigen Teil 9 und dem festen Boden 11 hineinschiebt. Es können für diesen Zweck auch besondere Mistaufnahmeöffnungen 19 zwischen dem Bodenteil 11 und dem ringförmigen Teil 9 vorgesehen sein (Fig. 1). Unter dem Spalt 18 bzw. den öffnungen 19 ist ein vorzugsweise ringförmiger Kanal 20 vorgesehen, aus welchem dann der anfallende Mist abgeführt wird, was beispielsweise mit Hilfe von Wasser oder anderen Hilfsmitteln geschehen kann. Falle sich mit den für die Wände ^ verwendeten Metallrohren bzw. -Profilen wegen zu
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geringen Durchmessers bzw. zu geringer Höhe die erwünschte Schieberwirkung nicht erzielen läßt, so ist am unteren Ende des abgewinkelten Abschnittes Ί* ein als Schieber wirkendes Blech 21 vorgesehen. Zusätzlich oder anstelle der als Mistschieber wirkenden Wandteile können auch andere Mittel, wie z.B. Bürsten, Schnecken oder Wasserspülungen zur Entfernung des Mistes von dem Mistablageplatz 17 vorgesehen werden.
Zur Fütterung der Tiere 16 in den äußeren Einzelställen 1 ist am inneren Rand des Bodenteiles 13 eine Futterrinne 23 vorgesehen, in die von oben her ein Rohr 23 zur Futterzufuhr hineinragt. Das Rohr 23 ist über den elastischen Rohrabschnitt 2M-mit dem Rohr 25 verbunden, welches zu einem nicht näher dargestellten Futtersilo oder einer Transporteinrichtung führt, die das Futter für die im Rundstall untergebrachten Tiere liefert. Der Rohrabschnitt 23 ist ortsfest gehaltert, er läßt sich jedoch aufgrund des elastischen Rohrabschnittes 2h in ' vertikaler Richtung hin- und herbewegen. An dem Rohr 23 ist : eine Rolle 26 drehbar gehaltert, die auf einer an der Oberseite j der Wände 3 befestigten Schiene 27 läuft und damit die Höhenlage j des Rohrabschnittes 23 festlegt.
! Zur Fütterung der Tiere 16 werden der Ringteil 9 und der ring- j
förmige Bodenteil 13 in gleichem Sinne und mit gleicher Ge- |
schwindigkeit um die inneren Ställe 2 gedreht, was beispielsweise durch eine Verriegelung des Bodenteiles 13 am Ringteil 9
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durch eine nicht näher dargestellte Verriegelungseinrichtung und durch anschließendes Antreiben des Ringteiles 9 in Richtung des Pfeiles B geschehen kann. Dann wird Futter durch die Rohre 25 bzw. 23 zugeführt.
Dadurch, daß sich die am Bodenteil 13 befestigte Futterrinne 22 ebenfalls in Richtung des Pfeiles B am unteren Ende des Rohres 23 vorbeibewegt (Fig. 3), wird in der Rinne 22 Futter 2 8 bis zu derjenigen Höhe aufgetragen, die dem Abstand des unteren Öffnungsendes des Rohres 23 von der Bodenfläche der Rinne 22 entspricht. Somit ist es möglich, bei einem einmaligen, vollständigen Umlauf des ringförmigen Teiles 9 allen Tieren 16 die gleiche Futtergrundmenge zukommen zu lassen. Diese Grund- j menge kann beispielsweise dadurch verändert werden, daß der Lagerpunkt für die Rolle 26 an dem Rohr 23 verschoben wird. Ist nun der Futterbedarf bei einem der Tiere 16 größer, so wird auf die Schiene 27 ein besonderer Führungskörper 29 aufgesetzt, und dort beispielsweise mit Bolzen 30 befestigt. Durch diesen Führungskörper 29 wird die Rolle 26 und damit auch das öffnungsende des Rohres 23 angehoben, so daß entsprechend dem größeren Abstand dieses Rohrendes vom Boden der Futterrinne 22 auch eine größere Futtermenge in dem betreffenden Einzelstall 1 abgegeben wird.
Die Fig. H zeigt in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform der Einrichtung für die automatische Futter-
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zufuhr bzw. -Dosierung. Bei dieser Ausführungsform kann der elastische Rohrabschnitt 24 (Fig. 2) entfallen und das Rohr 23 starr mit dem Rohr 25 verbunden sein. Das Rohr 23 ist auch bei dieser Ausführungsform wieder nach unten hin geöffnet, es besitzt jedoch gleichzeitig auch eine seitliche öffnung 31, die von einem Schieber 32 verschlossen werden kann. Der Schieber 32 ist über ein Gestänge 33 mit der Achse 34 der Rolle 26 'Verbunden. Die Achse 34 ist in einer Führung 35 in vertikaler Richtung verschiebbar gehaltert, so daß dann je nach Höhenlage der Rolle 26 die öffnung 31 durch den Schieber 32 mehr oder weniger geöffnet wird. Der Abstand der unteren Kante des Schiebers 32 von der Bodenfläche der Futterrinne 22 bestimmt bei dieser Ausführungsform die Höhe der in die Rinne 22 eingebrachten Futterschicht 28. Durch Verwendung des Führungsteiles 29 läßt sich die Futtermenge im Bedarfsfall durch Anheben des Schiebers 32 vergrößern, wie.dies in1 der Fig. 4 angedeutet ist.
Die inneren Einzelställe 2 sind zum Außenumfang des Rundstalles hin durch Türen 36 verschlossen, die durch einen Seilzug 37 vom Bedienungspersonal nach oben gezogen'und damit geöffnet werden können. Jede Tür 36 ist mit einem zum Stallinneren hin gerichteten Bügel 38 versehen, der verhindern soll, daß die in den Einzelställen 2 untergebrachten Muttertiere 5 mit ihren Hinterfüßen auf den Mistablageplatz 17 treten können.
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Für den Zugang des Bedienungspersonals sind von Einzelställen freigehaltene Gänge 39 und tO vorgesehen, wobei über den Gang 39 durch entsprechendes Verdrehen des Ringteiles 9 jeder beliebige innere Einzelstall 2 von dem Bedienungspersonal ohne Schwierigkeiten erreichbar ist. Zwischen dem Boden der äußeren Einzelställe 1 und dem Gebäudeboden ist ein freier Raum 41 vorgesehen, über den Luft zu- oder abgeführt werden kann. ■
Die in den Figuren dargestellte Aus führung s form des erfindungs- j. gemäßen Rundstalles ist deswegen besonders vorteilhaft, weil I sie eine optimale Raumausnutzung gestattet. So ist in der Regel die Zahl der ungedeckten und gedeckten Tiere 16 wesentlich geringer als die Zahl der Muttertiere 5 mit Ferkeln 6. Diesem Umstand wird dadurch Rechnung getragen, daß die gedeckten und ungedeckten Tiere im äußeren Bereich des Rundstalles untergebracht werden, wo eine Vielzahl von Einzelställen 1 vorgesehen werden können, während für die Muttertiere der innere Bereich des Rundstalles vorbehalten ist, in dem sich aufgrund der kleineren Fläche auch nur eine kleinere Zahl von Einzelställen 2 unterbringen läßt. Andererseits ist es durch die Anordnung der äußeren Einzelställe 1 auf dem drehbaren Ringteil 9 möglich, daß jedes Muttertier 5 nach dem Entwöhnen der Ferkel aus dem betreffenden inneren Einzelstall 2 in jeden beliebigen äußeren Einzelstall 1 zurückgebracht werden kann, der zuvor an die Zugangsöffnung (36) zu dem betreffenden inneren Stall herangedreht wurde. Umgekehrt ist es selbstverständlich auch möglich, ein trächtiges Tier 16 aus jedem
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beliebigen äußeren Einzelstall 1 durch entsprechendes Drehen des ringförmigen Teiles 9 in jeden beliebigen freien inneren Einzelstall 2 hineinzubringen. Die Wege, die die Tiere zwischen den einzelnen Ställen zurückzulegen haben, werden somit bei
dem erfindungsgemäßen Rundstall ganz erheblich verkürzt, was eine entscheidende Arbeitserleichterung für das Personal bedeutet. Die Unterteilung des Stalles in Einzelställe für die trächtigen und nichtträchtigen, sowie für die Muttertiere ist deswegen erforderlich, weil die Ställe für die Muttertiere
mit Ferkeln allein schon wegen des Platzbedarfes für die
Ferkel anders ausgestaltet sein müssen als die Einzelställe
für die Tiere ohne Ferkel.
Die Erfindung wurde anhand eines Rundstalles für die Gewinnung und Aufzucht von Ferkeln beschrieben. Wenngleich der Erfindung hierbei besondere Vorteile zukommen, so ist sie jedoch nicht auf diesen Verwendungszweck beschränkt.
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Claims (19)

  1. Patentansprüche
    Öl.)Rundstall für die Gewinnung von Jungtieren, dadurch gekenn- ι zeichnet, daß der Stall mindestens zwei konzentrische Ring- und/oder Kreisflächen (9, 11) mit mehreren voneinander getrennten Buchten oder Einzelställen (1, 2) auf jeder Ring-
    i fläche aufweist, wobei die Einzelställe (2) auf der einen
    Ringfläche (11) zur Aufnahme von Muttertieren (5) mit Kleintieren (6) und die Ställe (1) auf der anderen Ringfläche (9) zur Aufnahme von Tieren (16) ohne Kleintiere dienen.
  2. 2. Rundstall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringflächen (9, 11) gegeneinander drehbar sind.
  3. 3. Rundstall nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringfläche (11) feststeht und die andere Ringfläche (9) drehbar ist.
  4. 4·. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-3, daß Durchgangs öffnungen mit verschließbaren Türen (36) zwischen den Einzelställen (1, 2) der beiden Ringflachen vorgesehen sind.
  5. 5. Rundstall nach einem der Ansprüche 1 - **, dadurch gekennzeichnet, daß auf der inneren Ringfläch· (11) die Einzelställe (2) für die Muttertiere (5) mit den Kleintieren (6)
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    und. auf der äußeren Ringfläche (9) die Einzelställe (1) für die Tiere (16) ohne Kleintiere vorgesehen sind.
  6. 6. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil (9) des Bodens (9, 13) der Einzelställe (1) für die Tiere (16) ohne Kleintiere relativ zu den Wandungen (3) dieser Einzelställe bewegbar ist.
  7. 7. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer automatischen Futterdosierung parallel zu den Ringflächen eine kreisförmig verlaufende Schiene (27) vorgesehen ist, auf der ein Futterabgaberohr (23) und/oder ein am Auslaß dieses Rohres vorgesehener Schieber (32) geführt ist, daß das Futterabgaberohr (23) in einem ringförmigen Futtertrog (22) heineinragt, und daß die Höhenlage des Rohrendes bzw. des unteren Schieberrandes durch die jeweilige Höhe der Schiene (27, 29) entsprechend der abzugebenden Futtermenge bestimmt ist.
  8. 8. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der einen und der anderen Ringfläche (11, 9) ein drehbarer Ring vorgesehen ist, der als Mistablageplatz (17) für die Einzelställe auf der einen und/oder der anderen Ringfläche dient. '■
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  9. 9. Rundstall nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Ring als Mistablageplatz (17) für die Ställe (2) auf der inneren Ringfläche (11) dient.
  10. 10. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil .des Bodens der Einzelställe Cl) auf der einen Ringfläche (9) in die Einzelställe (2) auf der anderen Ringfläche. (11) hineinragt und dort als Mistablageplatz (17) dient.
    14
  11. 11. Rundstall nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Bodens der Einzelställe Cl) der äußeren Ringfläche (9) in die Einzelställe (2) auf der inneren Ringfläche (11) hineinragt.
  12. 12. Rundstall nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (41) der Wandung (4) der Einzelställe, vorzugsweise der Einzelställe an der inneren Ringfläche ι im Bereich des Mistablageplatzes C17) bis an den Boden heranreicht und als Mistschieber C20) dient.
  13. 13. Rundstall nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandabschnitt (H*) schräg zum Radius der Ringflächen verläuft.
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  14. 14. Rundstall nach Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Wandabschnittes (41) Mittel zum Abtransport des Mistes vorgesehen sind, beispielsweise Transportschnecken, Räumbürsten, Förderketten oder Wasserspülungen.
  15. 15. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich oder in der Nähe des Außenumfanges der inneren RingfJä=he (11) öffnungen (18, 19) für die Mistabfuhr vorgesehen sind.
  16. 16. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nachbarschaft der Einzelställe (1) auf der äußeren Ringfläche (9) Ställe für männliche Tiere
    , sind,
    vorgesehen ιοακχ
  17. 17. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (3) der Ställe auf der anderen Ringfläche (9) schräg zum Radius verlaufen.
  18. 18. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gebäudeboden und dem Boden der Einzelställe ein Zwischenraum (41) vorgesehen ist.
  19. 19. Rundstall nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, durch seine Verwendung für die Gewinnung von Ferkeln.
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    L e e r s e i t
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