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DE1110463B - Einrichtung fuer Viehstaelle - Google Patents

Einrichtung fuer Viehstaelle

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Publication number
DE1110463B
DE1110463B DEP22485A DEP0022485A DE1110463B DE 1110463 B DE1110463 B DE 1110463B DE P22485 A DEP22485 A DE P22485A DE P0022485 A DEP0022485 A DE P0022485A DE 1110463 B DE1110463 B DE 1110463B
Authority
DE
Germany
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feed
manure
feeding
cattle
chute
Prior art date
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Pending
Application number
DEP22485A
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English (en)
Inventor
Franz Xaver Priller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP22485A priority Critical patent/DE1110463B/de
Priority to CH7278959A priority patent/CH377580A/de
Publication of DE1110463B publication Critical patent/DE1110463B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0041Rotary, round or circular animal barns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01K1/0227Battery cages for piglets
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01K31/17Laying batteries including auxiliary features, e.g. feeding, watering, demanuring, heating, ventilation

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  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, einen Stall zu schaffen, der ein Höchstmaß der Gesunderhaltung des Viehs (gesunder Stall) sowie eine hygienische Viehhaltung (hygienischer Stall) gewährleistet und die Viehhaltung mit einem äußerst geringen Arbeitsbedarf für die Fütterung des Viehs und die Sauberhaltung des Stalles ermöglicht (arbeitssparender Stall).
a) Der gesunde Stall ist dadurch gekennzeichnet, daß eine ständige Frischluftzufuhr und Frischluftversorgung des Viehs aus dem Futterautomaten erfolgt. Dadurch wird die Gesunderhaltung des Viehs außerordentlich gefördert, weil das Vieh sich in einem vollständig zuglosen Stall befindet.
Diese Art der Zuführung ermöglicht eine Luftzirkulation nur im engeren Raum des Fütterungsautomaten, so daß bei ständiger Zufuhr von Frischluft das Vieh keinem Zug ausgesetzt ist, wie es sonst vielfach durch offenstehende Fenster und Türen der Fall ist. Die verbrauchte Luft wird unmittelbar in der Nähe des Fütterungsautomaten wieder abgeführt. Es stellt dieses wohl die denkbar beste Lösung der Versorgung des Viehs mit Frischluft dar.
b) Der hygienische Stall: Durch die kontinuierliche Räumvorrichtung wird ständig der anfallende Mist entfernt; dadurch wird jegliche Ammoniakbildung und Bildung von Fäulnisprodukten innerhalb des Stalles und damit eine unhygienische Beeinträchtigung des Viehs verhindert.
c) Der arbeitssparende Stall ist dadurch gekennzeichnet, daß die einströmende Frischluft zugleich zur Kühlung des lagernden Futters verwendet wird, das dadurch auf einige Tage, z. B. eine Woche, im voraus im Futterraum gelagert werden kann, und die Futtermasse einer dauernden Belüftung mit frischer Luft ausgesetzt ist. Es kann also keine Erwärmung sowie keine Geschmacksbeeinträchtigung des Futters, wie auch z. B. der Milch, durch verbrauchte Stallluft erfolgen.
Arbeitssparend ist der neue Stall besonders dadurch, daß es beispielsweise genügt, nur einmal in der Woche dem Fütterungsschacht neues Futter zuzuführen. Die gleichmäßige Verteilung entsprechend dem Verbrauch gewährleistet der Fütterungsautomat durch die Drehung bei der kontinuierlichen Füllung von selbst.
Ferner ist der Stall deshalb als außergewöhnlich arbeitssparend anzusehen, weil die Abfuhr des Mistes Einrichtung für Viehställe
Zusatz zum Patent 1071 407
Anmelder:
Franz Xaver Priller, Feilnbach (Obb.)
Franz Xaver Priller, Feilnbach (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
automatisch entsprechend seinem Anfall vorgesehen ist. Durch die Drehung des Automaten ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß bei Zuführung des Futters,
z. B. über ein Förderband, eine besondere Verteilung des Futters im Automaten nicht erforderlich ist, weil durch die Drehung des Automaten ganz selbständig das Futter jeweils an eine neue Stelle fällt.
Zur Erreichung dieser Hauptziele weist also die Vorrichtung zur Vorratsfütterung nach vorliegender Erfindung drei Grandmerkmale auf, nämlich:
1. Frischluftzuführung unmittelbar zum Futtertrog,
2. kontinuierliche Entmistung und
3. Vorratsfütterung aus einem rotierenden Schacht, um den herum die einzelnen Viehstände angeordnet sind.
Der Fütterungsschicht ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß er einen relativ schmalen Ringschacht bildet, durch den das Futter von oben zugeführt wird.
In dem Patent 1 071407 wurde eine Einrichtung für Viehställe offenbart, die gekennzeichnet ist durch eine Frischluftleitung, deren Einmündung in den Stall sich an der Krippe, vorzugsweise in der Nähe eines Futterschachtes, befindet. Man ist hierbei von dem Gedanken ausgegangen, die Haltung des Viehs, insbesondere von Rindern, so gesund wie nur möglich zu halten, indem dem Vieh an der Krippe Frischluft zugeführt wurde, die nicht bereits mit der Stallluft vermengt ist, und bei der gleichzeitig mit der automatischen Fütterung das Futter in diesem automatischen Fütterungsschacht ebenfalls mit Frischluft versehen wird und daher frisch bleibt und nicht etwa durch längeres Verweilen im Stall angewärmt und
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mit schlechter Luft durchsetzt wird. Die verbrauchte Fig. 5 a bis 5 d sind Darstellungen des weiter unten
Luft, d. h. die Luft aus dem eigentlichen Kuhstall zu beschreibenden Gestells zwischen den einzelnen
und die Frischlust, die das Futter durchzogen hat, Viehständen rundherum um den Fütterungsschacht;
wird oben abgeführt, so daß ein ständiger kontinuier- Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform des Stalles für
licher Strom von Frischluft zur Futterkrippe durch 5 Schweine, von oben gesehen;
den Stall und durch den Fütterungsautomaten von Fig. 7 zeigt den gleichen Stall im Schnitt;
unten nach oben zieht. Es erfolgt also eine regelrechte Fig. 8 zeigt einen Hühnerstall im Schnitt;
gesunde Pflege des Viehs. Fig. 9 zeigt eine Sammelschale für den Mist als
Um diese nun noch weiter auszugestalten, ist be- Detail des Hühnerstalles nach Fig. 8.
reits in dem älteren Vorschlag zum Ausdruck ge- ίο In der Fig. 1 ist die Außenwand des Stalles mit 1,
bracht, daß man mit der automatischen Bewegung sein Boden mit 2, sein Dach mit 3 mit der Entlüf-
des Fütterungsautomaten auch die Entmistung regeln tung 4 dargestellt.
könne, indem am äußeren Ende des Viehstandes eine Der Schacht enthält einen Fütterungsautomaten 5
Wanne vorgesehen ist mit einem Förderaggregat und mit dem eigentlichen Fütterungsschacht 6, der ring-
der Mist in diese Wanne hineingefördert und von dort 15 förmig ausgebildet ist, und einem zentralen Raum 7,
abgeleitet wird. getrennt vom Raum 6 durch die Wand 8. Man ist
Die Erfindung vervollkommnet nun die Automati- natürlich nicht an einen kreisförmigen Durchmesser sierung des Viehstalles und erweitert hierdurch so- des Fütterungsautomaten gebunden, sondern man wohl seine Auswirkungen auf die Viehhaltung wie kann ebensogut auch noch ovale oder andersartige auch die Anwendbarkeit. Während die bisherige Er- 20 Durchmesser für den Fütterungsautomaten vorsehen, findung im wesentlichen darauf gerichtet war, Groß- In diesem Fall ist es zweckmäßig, den Ringraum des vieh, insbesondere Kühe, zu halten, ist die neue Vor- Fütterungsschachtes zu unterteilen, um in den verrichtung verwendbar für die Haltung beliebiger Tiere, schiedenen Teilräumen verschiedenes Futter, z. B. in d. h. für Großvieh, aber auch für mittleres Vieh, wie dem einen Rauhfutter, in dem anderen Kraftfutter, Schafe und Schweine, und sogar für Kleinvieh, z. B. 25 zuzuführen. Hierzu ist es nur notwendig, in dem Federvieh, jeglicher Art. Ringraum einzelne Trennwände vorzusehen, um die
Während bei der älteren Erfindung vorgesehen verschiedenen Futterarten voneinander getrennt zu
war, den Fütterungsschacht unmittelbar anzutreiben halten. Die Zahl der Trennwände kann natürlich
und an ihm Hebelarme vorzusehen, die an ihrem beliebig sein; vielfach hat es sich als zweckmäßig
Außenende die Fördervorrichtungen für den Mist 30 erwiesen, die Wände lose zu gestalten, so daß man
tragen, hat es sich herausgestellt, daß es noch vor- sie versetzen kann.
teilhafter ist, die Antriebsvorrichtung an den Rand Dieser zentrale Fütterungsschacht ist drehbar geder ganzen Anlage zu legen und von da aus eine lagert bei 9 und 10. Zum Antrieb des Fütterungsstarre Verbindung zum Fütterungsschacht zu haben. automaten ist am Außenrande des eigentlichen Vieh-
Dies hat auch den Vorteil, daß z. B. bei einer 35 Standes 11 ein Antriebsaggregat, z. B. Elektromotor
kettenlosen Viehhaltung, im Falle, daß ein Tier den 12, vorgesehen.
Umlauf der Entmistungsvorrichtung behindert, der Dieser Motor ist einmal verbunden mit dem Lauf-Umlauf, z. B. über eine Rutschkuppelung, zum Still- rad 13 und dem Führungsrohr oder Gestänge 14, das stand kommt, aber wenn das Tier den Weg freigibt, fest mit der Wandung 8 verbunden ist. Der Stall ist der Umlauf von selbst fortgesetzt wird, während beim 40 ferner mit einem im Boden versenkten Luftzufüh-Antrieb vom Fütterungsschacht aus die Entmistungs- rungskanal 15 ausgerüstet, der die Frischluft, angevorrichtung weiterläuft und nun seinerseits das Tier, deutet durch die Pfeile 16, einesteils zur eigentlichen z. B. beim Kalben, stört. Der Außenantrieb hat Futterkrippe 17 führt, zum anderen Teil durch den weiter den Vorteil, daß der Antrieb leichter zu regeln Fütterungsschacht 6 nach oben leitet. Die verbrauchte ist und auch besser zugänglich ist. Man kann außer- 45 bzw. durch das Futter geleitete Luft ist mit voll ausdem in diesem Falle die Übertragungsvorrichtung, geführten Pfeilen 18 angedeutet und zieht oben durch d. h. das Führungsrohr, von dem Antriebsorgan an die Öffnungen der Entlüftung 4 ab.
der Mistförderung zum Fütterungsschacht verwenden, Bei der älteren Ausführung war bereits vorgesehen, zum Anbringen von besonderen Zusatzgeräten, z. B. am äußeren Rande des eigentlichen Viehstandes 11 einem Warmwasserbereiter, einer Beleuchtungsanlage, 50 eine Entmistungsanlage vorzusehen. Das ist auch bei einem Haken zur Auslösung einer Schließvorrichtung der vorliegenden Erfindung der Fall, doch ist die für ein Gestell, wie weiter unten beschrieben wird, Entmistung hier völlig anders gestaltet. Während es sowie auch zum Anhängen von kleineren Wagen, sich bei der früheren Ausbildung um eine offene z. B. einem Wagen für die Milchkannen und sonstiges Rinne handelt, ist jetzt die Entmistungsrinne tiefer Melkgerät. In diesem Fall benötigt man nur kurze 55 in den Boden verlegt und oben durch einen frei Absaugleitungen vom Euter zu den Milchkannen, tragenden Rost 24 abgedeckt, vorzugsweise einen was aus technischen wie hygienschen Gründen von Kunststoffrost, durch den der anfallende Mist autoVorteil ist. matisch herunterfällt.
Die Erfindung wird nun im folgenden an Hand In der Rinne wird der Mist durch den Misteiniger Ausführungsbeispiele beschrieben. 60 förderer 19 weitergeleitet und fällt bei einer Um-
Fig. 1 zeigt im Schnitt den modernen automati- drehung in die Vorkammer 20 der eigentlichen Mistschen Stall nach der vorliegenden Erfindung, wie er grube. Aus dieser Kammer wird der Mist vorzugsgeeignet ist für Großvieh; weise nach Durchmischen in einem Mixer 21 durch
Fig. 2 und 3 zeigen die besondere neue Ausbildung die Leitung 22 abgeführt zur eigentlichen Hauptmist-
der Mistabführung; 65 grube. Diese Entmistungsart ist noch einmal des
Fig. 4 zeigt als Beispiel die Anordnung von Zu- näheren in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Wiederum
satzaggregaten an dem Verbindungsrohr vom An- ist hier 11 der eigentliche Viehstand, der nun mit
triebsmotor zum Fütterungsschacht; seinem hinteren Ende über die eigentliche Mistrinne
23 hinüberragt. Hierzu ist der frei tragende Rost 24, der, wie gesagt, vorzugsweise aus Kunststoff besteht, vorgesehen. Die Förderung des Mistes in der Rinne erfolgt vorzugsweise mit dem Räumpfeil oder der Mistsäuberungseinrichtung 19, und zwar so, daß er aus dem höher gelegenen Teil der Rinne in den tiefer gelegenen Teil 23 gefördert wird. Man kann zusätzlich auch noch eine zweite, vorzugsweise federnd gelagerte Fördervorrichtung vorsehen, die oberhalb des Rostes 24 läuft, aber so, daß das Gestänge 25, von dem noch die Rede sein wird, hierdurch nicht berührt wird. In diesem Falle führt die zweite Fördervorrichtung allen Mist gleichmäßig und schnell durch den Rost in die Mistrinne, und der Mist wird aus dieser abgeführt.
Das Führungsrohr 14 trägt, wie in Fig. 1 bzw. 4 gezeigt ist, zusätzliche Aggregate, nämlich eine Beleuchtungsvorrichtung 26, einen Warmwasserbereiter 27, die Schaltorgane 28 und eine Vorrichtung zum Anhängen von kleinen Wagen, angedeutet bei 29, die z. B. dazu dienen kann, einen Wagen mit dem notwendigen Melkgerät mitzuführen.
Der Fütterungsschacht 5 ist, wie auf der rechten Seite der Fig. 1 gezeigt, zusätzlich versehen mit einem Einbau 31 zur Zuführung von Kraftfutter, der unten in einer Walze 32 endet, die vom Vieh selbst betätigt werden kann, so daß das Vieh sich je nach seiner Wahl Kraftfutter selbst in die Krippe fördern kann.
Wie bereits erwähnt, wird zweckmäßig bei dieser Ausführungsform jeder einzelne Viehstand von dem anderen durch ein Gestänge 25 getrennt. Dies ist besonders wichtig und wünschenswert, um die einzelnen Tiere während des Melkens ruhigzustellen. Diese Gestelle 25 sind nun an ihrer oberen Ecke 33 durch einen Kranz verbunden, wie in den Fig. 5 a, 5 b, 5 c und 5 d gezeigt ist.
Die Rohrleitung 34 weist an jedem einzelnen Viehstand eine Unterbrechung 35 auf, die gerade dem Halsdurchmesser des Viehs entspricht, die also bei Kühen auf etwa 18 cm bemessen ist. An dieser Stelle sind nach unten führend Stangen 36 angebracht, ferner ist ein Sperrglied 37 vorgesehen. Wenn nun das Vieh in diesen Stall hineinläuft, hat es das Bestreben, sich an den Futtertrog zu begeben, beugt also seinen Kopf durch den Spalt 35 hindurch nach unten.
Wird jetzt das Sperrglied 37 vorgeführt, so kann das Vieh den Kopf nicht hochheben, bleibt also stehen und kann in Ruhe gemolken werden. Die Betätigung des Sperrgliedes 37 kann, wie in den Fig. 5 a und 5 b gezeigt ist, durch eine Verbindung mit dem Verbindungsrohr 14 automatisch mit der Bewegung des Fütterungsschachtes gesteuert werden. Es wird lediglich der Hebelarm 39 heruntergebogen und ein Anschlag 38 betätigt, der das Sperrglied 37 in die Sperrstellung überführt. Nach Beendigung der MeI-kung wird dann die rotierende Bewegung des Fütterungsschachtes und der Entmistung kurze Zeit in der entgegengesetzten Richtung geführt, so daß sie gerade eine Umdrehung macht, dann nimmt der Hebel 39 automatisch alle Anschläge 38 mit bis zur rückwärtigen Stellung und öffnet damit die Spalte 35, so daß das Vieh sich wieder frei bewegen kann.
In den Fig. 7 und 8 ist nun eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich besonders als Schweinestall günstig bewährt hat. Hier ist im Gegensatz zu der Stallung für Großvieh die automatische Zuführung des Futters etwas anders gestaltet, insofern als in sie die automatische Zuführung von Wasser mit einbezogen ist, da ja das Rauhfutter fortfällt. Es ist der Fütterungsschacht 5 in diesem Falle abwechselnd mit den Schichten 31 für Kraftfutter ausgerüstet, verbunden mit einer Futterwalze 32 und mit einem dazwischenliegenden Wassertrog 38, der unten in dem Wassernapf 39 endet.
Außerdem ist noch eine Beleuchtung 40 vorgesehen. Die einzelnen Viehstände sind durch Gitter 41 mit rückwärtigen Türen 42 voneinander abgetrennt. Im übrigen sind die Gitter in den Fig. 6 und 7 die gleichen wie in der Fig. 3.
Gerade für die Schweinehaltung ist dieser Stall ein außerordentlich wesentlicher Fortschritt, weil er ermöglicht, die Fütterung von Schweinen, einschließlich der Entmistung, über Wochen hinweg völlig automatisch zu steuern. Die Frischluftzufuhr über den Kanal 15 in den Futtertrog 17 und zum Futterschacht 6 erfolgt völlig automatisch.
Es sei noch erwähnt, daß die Aufgabe des Futters zum oberen Ende des Schachtes 5, hier bezeichnet mit 43, selbsttätig erfolgt oder daß man niedrigere Futterschächte vorsieht, wie es die Fig. 7 zeigt. Die Beschickung des Futterschachtes 31 kann auch durch die Klappe 44 erfolgen.
Diese Art der Schweinestallung ermöglicht auch eine sehr gute Haltung der Schweine bei periodischer Fütterung unter gleichzeitiger Beleuchtung des Stalles über die Neonlampen 40 während z. B. 4 Stunden, worauf dann 4 Stunden Ruhe ist und gleichzeitig neben der Ausschaltung der Beleuchtung die Rotation des Futterschachtes 5 wie auch des Entmistungsorgans 19 abgeschaltet wird.
Die Fig. 8 und 9 zeigen nun eine besonders interessante Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, nämlich einen Hühnerstall mit mehreren übereinander angeordneten Stallungen. Die Zahl der übereinander angeordneten Stallungen ist an sich beliebig. Man kann derartige Ställe auch mit nur einer Stallebene bauen.
Hier ist in Abweichung von den vorstehenden Ausführungsformen der zentrale Schacht 5 feststehend ausgebildet, und es rotiert nur die Anordnung des Rohres 14, an dem der Futtertrog 17 befestigt ist, und gleichzeitig auch die Entmistungsanordnung 19. Die Böden der einzelnen Ställe sind als Rost- oder Stabböden ausgeführt, so daß zwischen den Roststäben der Mist herabfallen kann. Die Stabböden 50 sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, können natürlich auch aus Holz oder Metall sein.
Sie sind geneigt, um dafür zu sorgen, daß die Eier selbsttätig in die Eiersammelrinne 51 nach außen rutschen und von dort gegebenenfalls automatisch abgeführt werden können. Unter den Rostböden 50 bewegt sich der Entmistungsförderer oder Räumpfeil 19 über einen geschlossenen Boden 52 oder eine Wanne. Dieser Boden ist jedoch, wie in Fig. 9 gezeigt ist, an einer oder mehreren Stellen 53 unterbrochen, so daß der hierin beförderte Mist durch diese Öffnung 53 nach unten fällt und in den Sammelschacht 54 gelangt und von dort automatisch ausgetragen wird. Auch hier ist vorgesehen, daß der Schacht 5 mit Beleuchtungslampen 40 ausgerüstet ist. Die einzelnen Ställe können auch als Käfige gestaltet sein, wie bei 55 angedeutet ist.
Der zentrale Schacht enthält nur oben bei 9 ein Drehlager, das dann über die Verbindung 56 mit der
Führungsstange 14 verbunden ist, an der sich, wie gesagt, Fütterungstrog 17 und Mistförderer 19 befinden.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE: g
1. Viehstall mit drehbarem Futterschacht und Frischluftzufuhr zum Futtertrog und selbsttätigem umlaufendem Mistentferner nach Patent 1071407, dadurch gekennzeichnet, daß er in Kombination von bekannten Vorrichtungsteilen enthält: eine automatische Zuführung von Frischluft (15) unmittelbar und getrennt von der Stalluft zum Futtertrog und durch den Futtervorrat im Fütterungsschacht, durch eine automatische Zuführung von Futter durch einen rotierenden, ringförmigen Futterschacht (6) und eine selbsttätige Entmistung (19), und daß ferner der Antrieb des umlaufenden Fütterungsschachtes und der Entmistung am Außenrande, d.h. am Außenende des eigentlichen Viehstandes, vorgesehen ist und der Antriebsmotor (12) über ein Rohr oder eine Leitung (14) mit dem Schacht (5) fest verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entpiistungsrinne in den Boden (2) des Stalles verlegt ist und durch einen frei tragenden Rost (24) abgedeckt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Fördervorrichtungen für den Mist sowohl unterhalb des Rostes (24) einen Räumpfeil (19) und/oder oberhalb des Rostes einen beliebigen Mitnehmer enthalten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Förderschacht (5) Kraftfutterzuführungsschächte (31) vorgesehen sind, die am unteren Ende in Futterwalzen (32) enden, die vom Vieh selbst betätigt werden können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fütterung von Schweinen der Fütterungsschacht (5) in vertikale Sektoren unterteilt, als Futterbehälter, Wasserbehälter und Räume für Beleuchtungskörper ausgebildet ist.
6. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1, insbesondere für die Haltung von Federvieh, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stallungen übereinander angeordnet sind, wobei der zentrale Fütterungsschacht (16) feststehend angeordnet ist, und die Futtertroge (17) fest mit einem umlaufenden Rohr (14) verbunden sind, das ebenfalls mit darunterliegenden Mistförderern (19) verbunden ist, die bei Umlauf des Rohres (14) in feststehenden, im Fütterungsschacht befestigten Mistrinnen laufen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Umkreis der Entmistungsrinne (52) Durchbrechungen (53) vorgesehen sind, damit der Mist, der auf den Böden (52) sich sammelt, in den Sammeltrog (40) fallen kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (50) der Stallungen als Rostböden, insbesondere aus Kunststoff, ausgebildet sind und nach außen zu einer Eiersammekinne (51) hin geneigt sind.
9. Vorrichtung nach Ansprach 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Stallungen als Käfigstallungen (55) ausgebildet sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 109 620/31 6.61
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