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DE2341750A1 - Kameraverschluss - Google Patents

Kameraverschluss

Info

Publication number
DE2341750A1
DE2341750A1 DE19732341750 DE2341750A DE2341750A1 DE 2341750 A1 DE2341750 A1 DE 2341750A1 DE 19732341750 DE19732341750 DE 19732341750 DE 2341750 A DE2341750 A DE 2341750A DE 2341750 A1 DE2341750 A1 DE 2341750A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
closing
projections
lamellae
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732341750
Other languages
English (en)
Inventor
Mitsuo Koyama
Tadashi Nakagawa
Eiichi Onda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Koki KK
Original Assignee
Seiko Koki KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seiko Koki KK filed Critical Seiko Koki KK
Publication of DE2341750A1 publication Critical patent/DE2341750A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Anmelder; Seiko Koki Kabushikd Kaisha, 3-I1 4-chome, Ginza, Chuo-ku, Tokyo, Japan
KameraverSchluß
Die Erfindung betrifft einen Kameraverschluß mit unterteilten Lamellengruppen entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei bekannten Verschlüssen dieser Art besteht die Schwierigkeit, daß wegen der schnellen Schließbewegung der Lamellen aufgrund von Trägheitskräften entweder eine Bewegung über die Endlage hinaus erfolgt, oder daß ein Rückprall beim Anschlag auftritt. Im ersten Fall wird die Lebensdauer des Verschlusses verringert, während im zweiten Fall eine sogenannte Nachbelichtung auftreten kann, weil die Lamellen die Verschlußöffnung wieder in einem gewissen Ausmaß freigeben. Es wurde deshalb bereits vorgeschlagen, die Lamellen in einer schmalen Nut anzuordnen, damit sie sich nicht über die Anschlaglage hinausbewegen können, oder einen Anschlag gegen einen ortsfesten Teil zusammen mit einer Klinke zur Verhinderung eines Rückpralls vorzusehen. Dabei wird jedoch als nachteilig angesehen, daß zusätzliche Teile und deshalb ein zusätzlicher Raumbedarf erforderlich ist. Ferner
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ist im ersten Pall das Drehmoment für den Aufzug erhöht und die zusätzliche Einrichtung bedingt einen zusätzlichen Aufwand bei der Einjustierung. Im zweiten Fall ergeben sich dagegen Schwierigkeiten hinsichtlich der Synchronisation des zeitlichen Ablaufs und eine Beeinträchtigung der Genauigkeit der Arbeitsweise. Zur Herstellung eines kompakten Verschlusses ist es ferner erforderlich, den Rückprall der Lamellen so klein wie möglich zu machen, weil in diesem Zusammenhang ebenfalls ein zusätzlicher Raumbedarf zu berücksichtigen ist.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Kameraverschluß der eingangs genannten Art unter Vermeidung der genannten Nachteile und Schwierigkeiten derart auszubilden, daß einerseits der Rückprall der Lamellen möglichst gering ist, und daß andererseits möglichst keine zusätzlichen Konstruktionselemente erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Kameraverschluß der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
Besondere Vorteile der Erfindung sind deshalb darin zu sehen, daß durch einen elastischen Teil eines sowieso vorhandenen Glieds eine geeignete Dämpfung erzielt werden kann, ohne daß eine zusätzliche Einrichtung zur Verhinderung eines Rückpralls erforderlich ist, so daß eine zuverlässigere Arbeitsweise trotz Verringerung der Herstellungskosten möglich ist. Da ferner kein zusätzlicher Raumbedarf für den Rückprall der Lamellen vorgesehen werden muß, kann ein derartiger Verschluß besondacs kompakt ausgebildet werden.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Lamellengruppen eines Verschlusses gemäß der Erfindung in dessen gespanntem Zustand;
Fig. 2 und Fig. 3 eine Ansicht des Verschlusses im geöffneten Zustand bzw. nach der Schließbewegung; und
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Fig. 4 einen Teilschnitt durch das Ausführungsbeispiel in Pig. 3.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in einer Basisplatte 1 eine Verschlußöffnung 2a als Bildfenster vorgesehen. Auf der linken Seite der Basisplatte sind Öffnungsund Schließglieder 5, 6 zur Betätigung einer Öffnungslamellengruppe 3 und einer Schließlamellengruppe 4 um Zapfen 5a, 6a drehbar angeordnet und werden durch eine nach rechts gerichtete Federkraft in der gespannten Lage des Verschlusses gehalten. Hilfsglieder 7 und 8 sind den Öffnungs- und Schließgliedern 5 und 6 zugeordnet und um Zapfen 7a, 8a drehbar derart angeordnet, daß sie parallel zu den Gliedern 5, 6 beweglich sind, um die den Schlitz begrenzenden Lamellen der beiden Lamellengruppen geeignet zu führen. An den Öffnungs- und Schließgliedern 5 und 6 sind flexible .VorSprünge 5b, 6b vorgesehen. Die den Schlitz begrenzenden Lamellen 3a und 4» sind drehbar an Zapfen 5c, 6c in einem mittleren Teil gelagert. Gegenüber den Wellenzapfen 5a und 6a sind nach unten ragende Vorsprünge 5d und 6d zur Betätigung der Öffnungslameilen 3b-3e und der Schließlamellen 4b-4e vorgesehen. Am Ende der Hilfsglieder 7 und 8 sind die Lamellen 3a und 4a um Zapfen 7b, 8b drehbar angeordnet. Die unterteilten Lamellen zum Abdecken des Bildfensters sind drehbar an oitefesten Zapfen 3f und 4f an der Basisplatte 1 gelagert und mit Führungsschlitzen 3b'-3e' bzw. 4b'-4e' versehen, in welche nach unten vorspringende Zapfen 3d und 6d ragen. Eine Platte 9 begrenzt den Zwischenraum für die Lamellengruppen und ist der Übersichtlichkeit halber nur am rechten unteren Eck dargestellt. Die Platte 9 hat eine Öffnung 2b entsprechend der Verschlußöffnung 2a und nach unten ragende Vorsprünge 9a und 9b, die in dem Bewegungsweg der flexiblen Vorsprünge 5b und 6b ragen. Nach dem Auslösen des in Fig. 1 im gespannten Zustand dargestellten Verschlusses ergibt sich die in Fig. 2 dargestellte Offenlage.
Fig. 3 zeigt den Zustand nach Beendigung der Schließbewegung .
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Die in Fig. 4 dargestellte, der Lage in Fig. 3 entsprechende Schnittansicht zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der elastischen Vorsprünge 5b, 6b und 9a, 9b, die aufgrund der Flexibilität der Lamellengruppen 3, 4 aneinander angreifen.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Wenn das Öffnungsglied 5 aus der in Fig. 1 dargestellten Lage mit Hilfe einer nicht dargestellten Einrichtung an sich bekannter Art bein Auslösen der Kamera betätigt wird, wird das Öffnungsglied 5 durch Federkraft gedreht, so daß die an dem Zapfen 5c gelagerte Lamelle in Verbindung mit der Wirkungsweise des Hilfsglieds 7 eine Parallelverschiebung erfährt. Gleichzeitig werden die übrigen Öffnungslamellen um den Zapfen 3f entsprechend der Ausbildung der Führungsschlitze 3b1-3e' verschwenkt, bis sie in die in Fig. 2 dargestellte Lage des Verschlusses gelangen. In der Nähe des Bereichs der Beendigung der Öffnungsbewegung der Lamellengruppe 3 greift der Vorsprung 5b am Ende des Öffnungsglieds an dem Vorsprung 9a an der Platte 9 an, so daß die Lamellengruppe 3 in Richtung auf die Basisplatte 1 nach unten gedrückt wird, und über den Vorsprung 9a wegen der Ausbiegung des Vorsprungs 5a weg bewegt wird. Deshalb wird die schnelle Öffnungsbewegung der Öffnungslamellen 3 durch die Reibung zwischen den Vorsprüngen 5a und 9a schnell verzögert und erfährt eine weitere Verzögerung durch die Reibung zwischen den Lamellen wegen des erhöhten Drucks in Richtung der Basisplatte. Nach Erreichung der Endlage wird auch eine durch Trägheitskräfte erfolgte Rückbewegung der Lamellen aus der in Fig. 4 dargestellten Lage stark gedämpft, weil vorher die Vorsprünge 5b über den Scheitelpunkt des Vorsprungs 9a wegbewegt wurde, so daß die VorSprünge zweimal eine Dämpfung bewirken.
Beim Beginn der Schließbewegung wird das Schließglied 6 nach rechts durch eine nicht dargestellte Feder verschwenkt, um die Schließlamellen 4 in die in Fig. 3 dargestellte Schließlage zu verschwenken. Im Bereich der Endlage bei der Schließbewegung der Lamellengruppe 4 greift der flexible Vorsprung 6b
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am Ende des Schließglieds an dem Vorsprung 9b der Platte 9 an, wodurch das Schließglied und die Schließlamellen 4 gegen die Basisplatte 1 gedrückt werden, wenn der Vorsprung 6b über den Vorsprung 9b bewegt wird. Wie in Verbindung mit den Öffnungslamellen 3 beschrieben wurde, erfolgt auch in diesem Fall eine zweite Wechselwirkung bei einer auftretenden Rückbewegung.
Obwohl bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ein flexibler Vorsprung an den Öffnungs- und Schließgliedern vorgesehen ist, kann wegen der Eigenelastizität dieser dünnen Stahlbleche der gleiche Effekt auch durch eine Ausbiegung des Teils zwischen den Stellen 5b und 5c bzw. 6b und 6c vorgesehen werden, um die beschriebenen Ausbuchtungen zu ersetzen. Dadurch ergibt sich auch ein weiterer Vorteil der Erfindung, weil die Lamellen immer in einer Richtung des Zwischenraums vor der Betätigung des Verschlusses gedrückt werden, so daß wegen des minimalen Spielraums zwischen angrenzenden Lamellen praktisch kein Licht hindurchtreten kann.
Wenn der Rückprall der Lamellengruppe verhältnismäßig gering ist, dienen die nach unten vorragenden Vorsprünge 9a, 9b lediglich dazu, die flexiblen VorSprünge 5b, 6b zurückzuhalten. Ferner ist es möglich, die Endlage der Vorsprünge 5b, 6b weiter hinten als in den Figuren zur Dämpfung einer Rückbewegung vorgesehen ist anzuordnen, also weiter zu der Vorderseite der Vorsprünge 9a, 9b. Auch können die wirksamen Teile bei beiden Lamellengruppen vorgesehen werden. Die Erfindung ist ferner nicht nur auf Schlitzverschlüsse, sondern auch auf Zentralverschlüsse anwendbar, wenn eine entsprechende Einrichtung an einem betreffenden Teil des Öffnungs- und Schließglieds des Zentralverschlusses vorgesehen wird.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    rlJ Kämeraverschluß mit unterteilten Lamellengruppen, denen an einer Seite der Verschlußöffnung angeordnete Öffnungs- und Schließglieder zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Endstellung der Öffnungs- und Schließbewegung der Lamellengruppen (3, 4) ortsfeste Vorsprünge (9a, 9b) angeordnet sind, die im Bewegungsweg flexibler Teile (5b, 6b) der Öffnungs- und Schließglieder (5, 6) liegen.
  2. 2. Kameraverschluß nach Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9a, 9b) galottenförmige Auswölbungen einer gegenüber der Basisplatte (1) angeordneten Platte (9) sind.
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    Leerseite
DE19732341750 1972-08-23 1973-08-17 Kameraverschluss Pending DE2341750A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1972097667U JPS4955037U (de) 1972-08-23 1972-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2341750A1 true DE2341750A1 (de) 1974-02-28

Family

ID=28297729

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732341750 Pending DE2341750A1 (de) 1972-08-23 1973-08-17 Kameraverschluss

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3847476A (de)
JP (1) JPS4955037U (de)
DE (1) DE2341750A1 (de)
FR (1) FR2197473A5 (de)
GB (1) GB1411867A (de)

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